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  • #1

Man kann nicht aussuchen, in WEN man sich verliebt. Oder doch?

Vor kurzem las ich hier im Forum diese These:

Man kann es sich nicht aussuchen, in WEN man sich verliebt - und auch nicht WANN.

Glaubt ihr das auch? Ist das etwas, wogegen man sich nicht wehren kann? Muss man es einfach hinnehmen, dass man sich in jemanden verliebt, ohne eigenen Willen und eigene Präferenzen?
 
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Mooseba

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  • #2
Nein, natürlich kann man sich das nicht aussuchen. Noch nicht... Dass dies irgendwann auf Knopfdruck funzt, davon bin ich überzeugt. Aber das erleben wir wohl nicht mehr.
 
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  • #3
Nein, ich kann das eigentlich steuern. Wenn ich mich nicht verlieben will, weil die Vernunft nein sagt, kann ich die Bremse ziehen.
Umgekehrt geht es auch: Wenn die Vernunft grünes Licht gibt, gebe ich den Gefühlen freien Lauf.

w 45
 
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  • #4
Natürlich nicht. Selbstverständlich kann man mit Gedanken dagegen steuern sich zu verlieben. Ich verliebe mich jedenfalls in keine Frau, die ich nicht lieben möchte.

m
 
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  • #5
Oh, ja!!! Selbst wenn man gar nicht die Absicht hat. Auf einmal triffst du jemanden und lernst ihn kennen und alles ist so klar, so in Ordnung, so richtig. Allerdings sollte man trotzdem immer wissen, wer man ist und was einem wichtig ist. Klare Standpunkte und Prinzipien braucht man dringend genug, wenn man emotional auf einmal so einen Treffer verpaßt kriegt. Das kann auch ganz schön überfordern. Da brauchen beide auch einen guten Teil klaren Verstandes. Weil man eben auch kommunizieren muß, was los ist, um sich abzugleichen und den gemeinsamen Weg zu finden. Natürlich kann man auch alles was man in der Hinsicht tut, einer Strategie unterordnen und nach einem Punktesystem verfahren, ob es sich lohnt, zu investieren. Das halte ich aber grundsätzlich für eine Charakterfrage. Vielleicht verlieben solche Optimierer-Persönlichkeiten sich nicht Knall auf Fall, weil sie alles im Vorfeld schon kontrollieren, ob sie es zulassen oder nicht? Die Denke ist mir fern, weiß ich nicht.

Grüße
m
 
  • #6
Klar doch, wir sind alle Willenlose Tiere.... Oder doch nicht?

Ich denke schon dass wir es zumindest ein wenig steuern können. Sicher kann man Liebe nicht erzwingen, dafür spielt da auch sehr viel Unterbewusstes mit. Aber man es verhindern sich in eine bestimmte Person zu verknallen- zum Beispiel indem man für einen selbst gefährliche Personen bei denen man das nicht möchte nicht in zu intime Situationen mit sich selbst bringt. Und natürlich indem man zum Beispiel bei vergebenen Personen sich selbst das Stopschild setzt.

Zum verlieben muss man auch bereit sein, offen für Nähe, Intimität. Wohl jeder hat Zeiten in denen er das nicht ist.

Ich denke dieser Spruch ist lediglich eine wohlfeile Ausrede um sich selbst und anderen gegenüber Affairen, Fremdgehen, etc.pp. zu rechtfertigen.
 
  • #7
Im Englischen heisst es sowohl "to fall asleep" als auch "to fall in love". Darin kommt das Unwillkürliche schön zum Ausdruck.
Das beantwortet im Grunde schon die Frage: Du kannst Dich nicht zum Einschlafen zwingen oder bewusst dafür entscheiden, aber über den Zeitpunkt und den Ort hast Du sehr wohl eine gewisse Entscheidungsfreiheit. Nur irgendwann übermannt Dich der Schlaf sicher... ;D
 
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  • #8
Wenn mich irgend etwas an dem Mann stört, kann ich mich erst gar nicht in ihn verlieben, insofern sucht man sich schon die Person aus, in die man sich verliebt, vorausgesetzt, du meinst den Anfang, das Kennenlernen, sich auf jemand einlassen.

Wenn ich mich aber schon auf jemand eingelassen habe und sich später erst heraus stellt, dass er nicht der Richtige ist, kann es sein, dass ich dann trotzdem verliebt bleibe und nichts gegen meine Gefühle tun kann.

Umgekehrt funtioniert es aber nicht: Ich kann mir nicht aussuchen im Sinn von beschließen, dass ich mich in eine bestimmte Person verliebe, selbst wenn es wirklich passen und mir gut tun würde. Da passt einfach die Chemie nicht.
 
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  • #9
Man kann es schon ein wenig beeinflussen. Ich war mal mit einem Mann zusammen, in den ich nicht von Beginn an verliebt war, sondern sich Liebe erst nach ein paar Monaten entwickelt hat, als ich in näher kennengelernt habe. Klar war am Anfang Interesse dar, aber nur ganz unverfänglich. Ich glaube aber nicht, dass diese Liebe einfach aus dem Nichts da ist. Jedenfalls ist das bei mir nicht so. Ich muss einen Menschen schon sehr gut kennenlernen um von mir aus ehrlich sagen zu können, dass ich ihn liebe und auch felsenfest dahinter stehe. Leider hat er mich nicht geliebt, sondern nur ein böses Spiel gespielt. Daher ist es zerbrochen.
Die Meisten Menschen reden heutzutage von Liebe, wenn sie jemand anderen anziehend finden und er ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte erfüllt. Die Definition von Liebe scheint heutzutage für jeden etwas anderes zu sein. Aber meines Erachtens wird Liebe mit der Zeit immer stärker und nicht schwächer und einen Menschen lieben kann man erst, wenn man viele Facetten von ihm kennt. Von daher lässt es sich schon steuern. Wenn ich nicht bereit bin, jemanden näher kennenzulernen, dann verliebe ich mich auch nicht und die Beziehung bleibt oberflächlich. Sich zu verlieben oder nicht, ist wohl auch ein wenig die eigene Entscheidung. Allerdings finde ich es schwer, wenn man jemanden liebt, diese Liebe einfach wieder abzutöten.
 
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  • #10
Liebe FS

meine Familie will dass ich mich in einen gut verdienenden Mann im Beamtenverhältnis verliebe.
Das klappt seit über 10 Jahren überhaupt nicht. Glücklich werde ich nur mit meinesgleichen.
Wir lieben in dem anderen auch einen Teil von uns selbst.
Natürlich kannst du dir rational überlegen ob dir Verliebtheit gerade passt oder dich eventuell dein Examen oder andere Chancen im Leben kosten würde. Dann blocke ich auch ab und bin nicht bereit für Liebe. Aber aussuchen in wen ich mich verliebe kann ich nicht. Ich bin ein Gefühlsmensch und ich bin stolz darauf. Noch nie habe ich jermanden vorspielen müssen in ihn verliebt zu sein. Es war immer 100% echte Begeisterung !
 
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  • #11
Nein-sonst wäre ich längst nicht mehr Single. Man kann üblicherweise einem Menschen, der einem nicht guttut, der die Verliebtheitsgefühle nicht erwidert oder anderweitig fest gebunden ist, mit viel Willenskraft oder aus Angst aus dem Weg gehen. Manchmal geht das alles nicht, und dann wird es schmerzhaft. C'est la vie..und Liebe auf Knopfdruck wäre ohne Reiz.
Von daher finde ich-Liebe IST Zufall, zumindest sollte sie sich am Anfang romantischerweise so anfühlen:)
W
 
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  • #12
Ich komme nicht los von einem Mann, den ich nicht lieben möchte. Ich kann nichtmal sagen, ob ich verliebt bin, denn Liebe sollte sich anders anfühlen. Seltsame Situation.

Von da her kann ich sagen: Jein.
Man kann rechtzeitig abblocken und sich zurückziehen, wenn man weiß, dass die Sache keine Zukunft hat. Aber das Begehren wird man trotzdem fühlen. Man kann sich zurückhalten. Das ist alles.
 
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  • #13
es heißt ja schließlich auch, dass einen Amors Pfeil trifft. In dem Bild kommt auch schön zum Ausdruck, dass das Verlieben an sich nicht kontrolliert passiert.

Meine Güte, ich kann mir ja auch nicht mit Gedanken befehlen, ob ich eine Person sympathisch finde oder nicht, das passiert ebenfalls automatisch und ohne bewusste Steuerung.

Man kann natürlich Gefühle mit Gewalt unterdrücken und mit der Zeit vergessen. Das halte ich aber in den meisten Fällen für den - letzten Endes! - unvernünftigeren Weg.

W
 
  • #14
Wenn es mit den Eltern gut war, dann kann passieren, daß man sich in Jemand verliebt, der seinen Eltern ähnelt.
Besonders Töchter haben ggf. hohe Maßstäbe, die sich an ihrem Vater orientieren.

Männer haben oft zuerst optische Attribute, in die sie sich verlieben. (Gesicht, Augen, Haare, usw..)
Es kann passieren, daß die Frau ihrer Mutter ähnelt. Oder er nach dem Aussehen bewusst oder unbewusst diesen Typ Frau bevorzugt.

Ich habe mich früher einmal sofort in eine Frau verliebt, aber von ihr eine Absage bekommen.
Seitdem bin ich vorsichtig geworden damit, und halte diesen Gefühlsbereich unter Kontrolle.
(Nein, sie sah meiner Mutter gar nicht ähnlich)
 
  • #15
1. Man kann die generelle Bereitschaft zum Verlieben bei sich selbst steuern, indem man die eigene Bereitschaft wahrnimmt und zulässt (erzwingen geht nicht, die Sehnsucht muss schon da sein)
2. man kann die Vorauswahl an Partnern rational treffen, dabei Erfahrungen berücksichtigen,
und 3. bestimmte Menschen in bestimmten Umständen gar nicht näher an sich heranlassen (z.B. Gebundene),

aber das Verlieben selbst ist zwischenmenschliche Chemie, gegenseitiges Geschenk oder Gnade, wie man es eben sehen möchte... das hört, fühlt, riecht man, da wird man von (gemeinsamen) Vorstellungen und Wünschen überwältigt.
 
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  • #16
Ich hätte bis vor einem Jahr gesagt, man kann es steuern. Heute bin ich da sehr skeptisch. Ich habe mich heftig verliebt, selbst verheiratet mit Kindern in einen verheirateten Mann mit Kind. Ich kämpfe nach einem Jahr immer noch damit, aus der Nummer herauszukommen, obwohl wir uns nie privat und selten allein gesehen haben und unseren Kontakt auf berufliche Dinge beschränkt haben. Das hat gereicht. Auch um zu spüren, dass ich nicht allein bin mit meinen Emotionen.
 
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  • #17
Das wäre schön, wenn man sich das aussuchen könnte, dann würde ich jetzt einen der leiben und netten Männer, die ich kennengelernt habe mit Kind nehmen, weil ich selber 2 habe und alles wäre perfekt.
Aber ich hab mich leider in nen Jetsetter und Supersingle verknallt, der - mal abgesehen von mir - eher Frauen um die 28 hat, er steht zwar auch auf mich, aber ne Beziehung? Dazu ist der gar nicht fähig - dazu komm ich mit 2 Kindern... totaler Quatsch! ;-)

Aber ich finde schon, dass man es steuern kann!!

Zum Beispiel sollte man sich eben niemals auf eine liierte Frau oder einen liierten Mann einlassen - keine Essenseinladung annehmen, bei Betriebsfeiern und Firmenfesten NICHT flirten, nicht mit jemandem zusammen nach Hause gehen, der liiert ist. Das kann man durchaus steuern.
Affären kann man nicht steuern, deswegen sollte man auch nur Affären mit Menschen haben, die Single sind und in die man sich evtl. auch verlieben dürfte.

Kein Mensch ist sofort vom Donner gerührt schockverliebt. Also wenn man schon weiß, dass man sich auf keinen Fall verlieben darf (aus welchen Gründen auch immer), dann sollte man es gleich lassen, zur Not Kontakt ganz einschränken.
Mich hat mal ein Mann bei der Arbeit sehr interessiert und ich ihn, er wurde immer ganz rot und verlegen, flirtete aber auch.
Habe aber sofort den Riegel vorgeschoben, als ich erfuhr, dass er verheiratet ist und 3 Kinder hat. Kontakt aufs Nötigste heruntergefahren - leider ist es nach 4 Jahren immer noch das selbe Gefühl, wenn wir uns sehen. So ein Mann ist aber für alles und jeden Flirt tabu.

Ein bisschen sucht man es sich aus, denn ich würde mich nicht in einen Mann ohne einen gewissen Status und eine gewisse Bildung verlieben, es muss schon passen.
w,40
 
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  • #18
Das nicht, aber man kann soviel Vernunft walten lassen, sich nicht darauf einläßt, wenn es nicht passt. Z.B. in jemand Vergebenes oder wenn einem das begehrte Objekt nicht gut tut. Dann wartet man ein paar Tage oder Wochen ab, dann ist Schwärmerei in der Regel sowieso vorbei. Das kann man lernen und hat etwas mit Reife zu tun.
 
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  • #19
Das Flirten kann man sich verbieten - aber das Herzrasen nicht. Da hilft auch keine Selbstdisziplin und keine Vernunft.
 
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  • #20
Ich war nur selten verliebt. Dieses Gefühl war auf einmal da. Ich konnte das nicht beeinflussen. Und war jedes Mal selbst überrascht, mir eingestehen zu müssen: Ich habe mich verliebt.

Genutzt hat es leider nie etwas. Es war jeweils einseitige unglückliche Liebe.

Und jedes Mal denke ich dann, wenn ich einigermaßen darüber weg bin: Ne, das mit der Liebe ist wohl nichts für mich. Ich lass das mal sein.

Aber vor diesem Gefühl ist niemand gefeit.
 
  • #21
Kein Mensch ist sofort vom Donner gerührt schockverliebt. Also wenn man schon weiß, dass man sich auf keinen Fall verlieben darf (aus welchen Gründen auch immer), dann sollte man es gleich lassen, zur Not Kontakt ganz einschränken.
Mich hat mal ein Mann bei der Arbeit sehr interessiert und ich ihn, er wurde immer ganz rot und verlegen, flirtete aber auch.
Habe aber sofort den Riegel vorgeschoben, als ich erfuhr, dass er verheiratet ist und 3 Kinder hat. Kontakt aufs Nötigste heruntergefahren - leider ist es nach 4 Jahren immer noch das selbe Gefühl, wenn wir uns sehen. So ein Mann ist aber für alles und jeden Flirt tabu.

Doch, ich war schon schockverliebt... einmal wurde eine langjährige Liaison daraus, einmal wurde es nichts.
Ich halte es nämlich bisher wie Du und lasse konsequent die Finger von Gebundenen - mit der Folge, dass man mit dem unausgelebten Gefühl und evtl. Frustration, wenn beide die Anziehung bewusst wahrgenommen haben, aber moralisch ruhig weiter nebeneinander her existiert.
Umgekehrt habe ich mal der Versuchung nachgegeben und kann mit ihm nun nicht mehr normal freundschaftlich umgehen, weil immer diese exorbitant gute Nacht zwischen uns steht.

Bis heute habe ich in dieser Hinsicht noch nicht der Weisheit letzten Schluss gefunden...

Manchmal hat es sich gelohnt, Hormonräusche - denn nichts anderes ist Verliebheit - auszuleben, manchmal hat man sich die Erfahrung im Nachhinein lieber erspart. Es ist immer ein Überraschungsmoment dabei - nennen wir es das Ü-Ei-Syndrom: Süße und ein Geschenk, das nicht zwangsweise gefällt. Dann drängt sich wiederum die Frage auf: Braucht man Ü-Eier, sprich Affären für sein Lebensglück?

Es lohnt sich vielleicht, die passenden Rahmenbedingungen abwarten, in denen Verliebtheit zu einer tragfähigen Liebe wachsen kann.
 
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  • #22
Man kann nicht steuern, in wen man sich verliebt. Man kann die eigenen Bedürfnisse und Gefühle aber ignorieren und ihnen nicht nachgeben, bis man schließlich keine Bedürfnisse und Gefühle mehr hat - das ist ein Scheißgefühl und macht krank. Selbst die Menschen, die behaupten, sie könnten sich aussuchen, in wen sie sich verlieben, zum Beispiel nur in gutsituierte ungebundene Männer mit Kinderwunsch, machen sich und vor allem anderen etwas vor. Sobald die so entstandene Zweckgemeinschaft nur dem geringsten Windzug ausgesetzt ist, zerbricht sie. Gefühle sind aber belastbar (wenn echt).
 
  • #23
Schon gut möglich, dass man sich auch mal in einen Vergebenen verguckt, und die Schmetterlinge anfangen zu flattern. Stimmt! Das kann passieren, ohne dass es beabsichtigt war.

Bis zu dem Zeitpunkt jedoch, in dem dieser Zustand tiefe Liebe gewrden ist, aus der es kein Zirück mehr gibt, dauert es jedoch eine ganze Weile. So lange ist genügend Zeit, die Reißleine zu ziehen.

Man kann es sich nämlich sehr wohl aussuchen, von wem man die Finger besser lässt
- zum eigenen Schutz, und zum Schutz einer anderen Beziehung.
 
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  • #24
Die meisten Menschen können sich ja auch dazu entscheiden, sich zu ENT-lieben (und das sogar relativ schnell), also können die meisten es sich ja wohl auch aussuchen, in wen sie sich verlieben oder nicht.
 
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  • #25
Nein, das kann Mann/Frau m.E. nicht.

Nichtsdestotrotz wird man hier als Mann von Frauen immer wieder angegriffen oder – was die Frauen am liebsten tun – als "unreif" oder als "Bub" abgestempelt, wenn Mann sich nicht in die "richtigen" Frauen verliebt...

Ein Mann, der sich nur in jüngere Frauen verliebt, ist selbstverständlich "unreif" und "muss" seine Vorliebe ändern. Da sollte es dann plötzlich gehen mit der Steuerung...
 
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  • #26
Hallo FS,

vor einigen Wochen habe ich mich in einen Mann verliebt, ohne eigenen Willen. Ich habe es gar nicht gemerkt, wie das mir passiert ist. Und wo ich das gemerkt habe, war es sehr schmerzhaft. Ich bin eine verheiratete Frau und habe wunderbare Kinder. Die Frage „wie konnte mir das passieren, verfolgt mich jeden Tag“. …..
 
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  • #27
Man kann es verhindern (negativ), zum Beispiel, wenn man bereits "zu viel" über die betreffende person weiß. Positiv erzwingen geht gar nicht. Schlecht ist es, wenn es passiert und man nachher über Inkompatibilitäten lernt. Was man dagegen wiederum tun kann? Raten Sie mal...
 
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  • #28
Bei den einen so, bei den anderen so..es kommt auf den einzelnen an.

(Lassen wir mal die Randgruppe beiseite die sich bei einem bloßen ersten mal Anblick gleich in jemand verlieben).

Beispiel Arbeitskollege.

Nehmen wir mal als Beispiel Anna und Berta finden Ihren neuen Kollegen Cäsar sehr attraktiv , symphatisch, höflich , sexy und sind """"""gleichermaßen""""" angetan von ihm.

Anna gesteht sich nach ein paar Wochen ein, sie hat sich in ihn verliebt..Und das obwohl er dabei selber nicht aktiv geworden ist..Er ist einfach nur freundlich und sitzt an seinem Schreibtisch.

Berta entwickelt auch Gefühle aber solange da mit Cäsar nicht mehr gemeinsame Aktiviäten stattfinden wie:. das sie ausgehen. das sie sich Küssen, das ihr Cäsar Komplimente macht.. usw.........würde sie ihren Gefühlszustand nicht als verliebt beschreiben.



Berta kennt sich aber und weiss " Oh je wenn ich mich jetzt Cäsar privat einlasse. mal was trinken gehe , mit ihm hin und wieder private sms schreibe, Komplimente mache, vertrauliche Gespräche führe ............... dann verliebe ich mich sicher in ihn..

So läuft es doch meistens.. Stück für Stück setzt man irgendwelche Signale und das spiel des sich ineinander verlieben beginnt ..

Berta hat es also noch in der Hand ob sie sich in Cäsar verliebt, Anna nicht mehr.


Nehmen wir weiterhin an Cäsar würde sehr oft unter Kollegen davon reden was er für ein tolles Familienleben führt , wie er seine 2 süssen Kinder liebt von den mehrere Fotos auf dem Schreibtisch stehen hat, wie er Montags davon schwärmt was sie alles am Wochenende unternommen haben..
Ausserdem dringt es immer wieder durch das Cäsar viel von treue hält.

Ich denke Bertas Gefühle würden mit der Zeit wieder langsam nach unten fahren .

Bei Anna wäre ich mir da nicht sicher .(.Könnte sein das sie ihn noch Jahre anhimmelt.-:)

(Mal abgesehen davon würden Geschlechterumgekehrt bei "den meisten Männer" in diesem Moment fast alles runterfahren)

So unterschiedlich wie das mit den eigenen Gefühlen ist so unterschiedlich ist es auch ob wir uns Blind verlieben mit bedacht verlieben oder nur sehr schwer verlieben...

Die Antwort auf die Eingangsfrage lautet also wie so oft: ..Die einen können es , die anderen nicht.
 
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  • #29
Ein Mann, der sich nur in jüngere Frauen verliebt, ist selbstverständlich "unreif" und "muss" seine Vorliebe ändern. Da sollte es dann plötzlich gehen mit der Steuerung...

Klar ist er dann unreif, weil in seinen Augen dann nicht der Mensch als solches zählt, sondern nur die nette Hülle und evtl. das noch nicht ausgereifte Wesen :)
An deinem Statement stört mich das "NUR" - meines Erachtens kann man sich nicht "AUSSCHLIESSLICH" in ein bestimmtes Alter, schon gar nicht, wenn es weit jenseits des eigenen ist. Wo die Liebe hinfällt finde ich es total ok, ob gleichalt oder 20 Jahre Altersunterschied, aber "NUR"?? Da läuft was schief - reicht für mich nach Midlifecrisis.
Verlieben tut man sich in den gesamten Menschen. Nicht zu Verwechseln mit Verliebtheit in das Schöne - also Faszination des Schönen oder sehr Jungen - wie Frauen, die sich einfach nur in sehr wohlhabende Männer mit tollem Status verlieben können, weil sie andere Männer nicht faszinieren. Das hat auch nichts mit Liebe zu tun. "Unreif" ist das dann nicht, aber wirkliche Liebe ist es meines Erachtens auch nicht.

Man kann es bis zu einem gewissen Grad steuern, ob man sich verliebt. Wenn man von vorneherein weiß, dass der Mann gebunden ist oder keine feste Beziehung will und man lässt sich darauf ein und verliebt sich, kann man es leider nicht mehr steuern. Hätte frau sich aber nicht darauf eingelassen, hätte sie es steuern können. Man hat immer die Wahl - was die bessere ist, darüber lässt sich sehr gut streiten.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob es besser ist, Leidenschaften auszuleben und ggf. danach mit dem Herzschmerz zu leben oder ob es besser ist, annahenden Liebeskummer gleich zu vermeiden?!
Hat beides seine Vor - und Nachteile. Schlimm finde ich nur Frauen, die ihren Gefühlen nachgeben und damit eine Familie zerstören. Das muss nicht sein - man hat, was das angeht, immer die Wahl.
 
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  • #30
Leider nicht...dazu müssten wir alle unsere Trigger kennen, um sich das aussuchen zu können...und nicht einmal dann, denn da würden uns die Pheromone einen Streich spielen.
Wo die Liebe hinfällt, dort wächst sie oder wird vom Winde verweht.
 
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