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Gast

  • #1

Mag mein Chef mich oder macht er sich lustig über mich?

Ich (44) habe vor einem Monat in einem kleinen Büro einen neuen Job angetreten.
Bisher komme ich soweit gut klar, auch wenn mir noch etwas Einarbeitung seitens der Kollegen fehlt.
Daher habe ich noch einen kleinen und überschaubaren Aufgabenbereich.

Man hat mich gleich zu Beginn dieses Jobs darauf aufmerksam gemacht, dass ich ein dickes Fell haben müsse. Der Chef sei im großen und ganzen in Ordnung, habe aber auch eine cholerische Seite an sich. Er wirkte auch schon beim Vorstellungsgespräch sehr dominant auf mich, auch wenn er meine Tasche mit aufgestickten Teddybären niedlich fand.

Er hat auch etwas väterliches an sich.
Mir kommt es oft so vor, als wenn er mir nach meiner langen Arbeitslosigkeit Selbstvertrauen geben möchte, denn über meine Fehler sieht er großzügig hinweg.
Wenn ich eine wirklich ungeschickte Frage stelle, sieht er mich höchstens etwas befremdet an, meckert aber nicht.
Wenn der Kaffee, den ich jeden Tag für ihn koche, misslungen ist, kann er darüber lachen.
Letzte Woche hatte ich für ihn wichtige Karten für eine Veranstaltung nicht auf die korrekte Anzahl überprüft, und auch da ermahnte er mich eher väterlich.

Ich weiß, dass ich manchmal etwas unbeholfen bin und das hat er sicherlich auch bemerkt.
Gestern gab er mir einen kleinen Stapel Papiere mit dem Kommentar, ich solle jetzt aber nicht die Treppe runterfallen.
Auch heute habe ich mich wieder mal unpassend verhalten. Er wühlte hektisch in irgendwelchen Unterlagen auf meinem Schreibtisch, als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass bei mir auch noch Einladungen zu verschiedenen Karnevalsveranstaltungen liegen. Daraufin sagte er sehr freundlich, dass ich das nicht sagen brauche, wenn er nach wichtigen Unterlagen sucht.

Also ich verstehe gar nicht, warum die anderen Mitarbeiter ihn oft als schwierig und aufbrausend erleben. Ich bekomme ja auch mit, welchen Respekt sie vor ihm haben.

Warum verhält sich mein Chef bei mir so?
Mag er mich vielleicht besonders oder hat er Mitleid mit mir oder empfindet mich als Belustigung?
 
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Gast

  • #2
OMG... Du hörst Dich schrecklich nervig an, ich kann mir höchstens denken dass der Chef Angst vor sich selber hat. Wenn er seine selbst auferlegte "Sperre" lockert, dreht er mal so richtig durch bei Deinen ständigen Tollpatschigkeiten und Fehlern. Warum passt Du nicht besser auf? Wie kann Kaffee misslingen? Peinlich! Und wenn Du hier im Forum alles so detailreich ausbreitest musst Du Dich auch nicht wundern wenn Euch jemand erkennt und dann hast Du so richtig in die Tonne gegriffen. Lerne eine anständige Planung, überlege jeden Tag vor Feierabend was am nächsten Tag ansteht und bereite Dich auf dem Weg zur Arbeit gedanklich darauf vor. Und vergiss nicht, das Kaffeepulver jeden Tag gleich abzumessen... Frau, 49
 
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Gast

  • #3
Ich (44) .....Er wirkte auch schon beim Vorstellungsgespräch sehr dominant auf mich, auch wenn er meine Tasche mit aufgestickten Teddybären niedlich fand.
Eine mit Teddybären bestickte Tasche in einem Vorstellungsgespräch in den Händen einer 44-jährigenFrau ist irgendwo zwischen albern und mitleiderrregend - nichts worauf Du stolz seon solltest, sondern es möglichst schnell vergessen und nie wieder im Job mit der Tasche auftauchen. Das gilt für alles Kindergedöns - Du bist 44, nicht 12.

Er hat auch etwas väterliches an sich.
......über meine Fehler sieht er großzügig hinweg.
..... Wenn ich eine wirklich ungeschickte Frage stelle, sieht er mich höchstens etwas befremdet an
...... Wenn der Kaffee, den ich jeden Tag für ihn koche, misslungen ist, kann er darüber lachen.
..... Letzte Woche hatte ich für ihn wichtige Karten für eine Veranstaltung nicht auf die korrekte Anzahl überprüft, und auch da ermahnte er mich eher väterlich.
..... Auch heute habe ich mich wieder mal unpassend verhalten.

Ich weiß, dass ich manchmal etwas unbeholfen bin und das hat er sicherlich auch bemerkt.
..... Daraufin sagte er sehr freundlich, dass ich das nicht sagen brauche, wenn er nach wichtigen Unterlagen sucht.

Mag er mich vielleicht besonders oder hat er Mitleid mit mir oder empfindet mich als Belustigung?
Liebe FS,
mach Dir weniger Gedanken, um die Gefühle oder Gedanken Deines Chefs, sondern konzentrier' Dich auf Deinen Job, damit Du weniger Fehler machst und halt öfter mal den Mund.

Dass Dir selbst der Kaffee misslingt, sollte Dir in Deinem Alter zu denken geben. Du solltest mal ein Wochenende Deine Freizeit opfern und üben fehlerfreien Kaffe zu kochen, damit Du das drauf hast. Das ist nun wirklich keine Überforderung, egal, wie unqualifiziert Frau ist und wie lange sie arbeitslos war. Mir scheint, Du kokettierst ein wenig mit Deiner Stoffeligkeit, statt Dich zu bemühen, sie abzustellen.

Die Äußerung, dass Du ihn nicht mit Nebensächlichkeiten behelligen sollst, wenn er auf Deinem Tisch nach wichtigen Unterlagen sucht, empfinde ich eher scharf als freundlich. Für mich stellt sich die Frage, warum Du ihm die Unterlagen nicht geben kannst und er sie auf DEINEM Schreibtisch suchen muss. Das hat bei mir noch kein Vorgesetzter gemacht. Das finde ich auch ziemlich übergriffig und keineswegs fürsorglich oder angenehm. Darüber hinaus weiß ich, wo was auf meinem Schreibtisch liegt, er ist ja keine 70 qm groß und selbst da finde ich die Dinge, weil ich Ordnung halte - wie zuhause.
Ich denke auch, dass Du ihn aufgrund Deiner Naivität und Unerfahrenheit vollkommen falsch einschätzt und noch nicht mal mitbekommst, wenn er Dir einen auf die Nuss gibt.
 
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Gast

  • #4
Lange Arbeitslosigkeit, kleines Büro = billige Arbeitskraft
Wenn Vermittlung über das Jobcenter, wäre das ein zusätzlicher Grund, warum du den Job noch hast wenn du dafür scheinbar nicht so qualifiziert bist.
Außerdem könntest du in dem Job die x-te Nachfolgerin sein, weil er schon so viele vergrault hat. Wenn er tatsächlich Choleriker ist (ich habe mal kurzzeitig für einen in der Ausbildung gearbeitet), wird seine Geduld nicht lange anhalten. Derzeit bist du ja noch neuer Mitarbeiter, da entschuldigt man noch das eine oder andere. Aus deinem Text lese ich ansonsten nur Mitleid von ihm, denn du präsentierst dich nicht als jemand mit der notwendigen Berufserfahrung oder altersgerechten Reife. Du schaffst es nicht mal, anständigen Kaffee zu kochen, als ob das Abmessen von Kaffeepulver hochkompliziert ist.

Eine Teddybär-Handtasche beim Vorstellungsgespräch in deinem Alter finde ich auch sehr befremdlich und unprofessionell. Nehme an, das Jobcenter hat dich zwangsweise dahin geschickt und du wolltest den Job nicht haben.

Wenn du ihn jetzt doch behalten willst, würde ich mich zusammenreißen und mir alle Mühe geben, den Chef zu beeindrucken. Konzentrier dich, organisier dich, schreib dir alles auf an Infos oder Anweisungen des Chefs die du bekommst (das Wichtigste im Job), damit zu nicht nachfragen musst und erstell dir eine To-do-Liste für alles was jeden Tag erledigt werden muss. Sei proaktiv. Such dir ggf. Infos zu deinem Job im Internet und Rat in Foren von Leuten, die diesen machen. Leg dir ein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu und vergiss deine lange Arbeitslosigkeit, die interessiert niemanden und liegt in deiner Vergangenheit. Der Mann gibt dir (noch) eine Chance, nutze sie. Er führt ein Geschäft und ist kein Wohltätigkeitsverein. Früher oder später wird er Bilanz ziehen, warum er dir ein Gehalt zahlt, egal wie gering es ist.
 
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Gast

  • #5
Ich denke, derzeit hat er eher Mitleid mit dir. Pass auf, ihn nicht zu überstrapazieren!
In diesem Sinne - Otto Waalkes Songtext:
"Es ist Nacht Señorita, und ich liege auf dir.
Wie du vielleicht bemerkt hast, will ich gar nichts von dir.
Es wird Tag, Señorita, und ich sage zu dir:
Steh jetzt endlich auf und mach Kaffee, oder kannste das auch nicht?"
 
G

Gast

  • #6
Ich geb Dir einen guten Rat. Ändere Dich. Sei aufmerksamer, erledige Deine Arbeit ohne Schusseligkeiten und benimm Dich wie eine 44jaehrige Frau und nicht wie eine Auszubildende.
Dein Chef hat einen eigenen Schutzmechanismus entwickelt, um nicht zu "explodieren".
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Du einfach nervst. Eine Sekretärinnentätigkeit ist nicht ohne. Für mich wärest Du eine Bürohilfe, von der ich mich bald trennen würde, wenn ich keine Veränderung erkennen könnte.
Arbeite an Dir und lerne anständigen Kaffee zu kochen.


W, 52 (Chefsekretärin seit 30 Jahren)
 
  • #7
Ich muss mich leider anschließen, eine Kindertasche mit ins Büro zu nehmen ist in Deinem Alter albern. Das Kindliche setzt sich bei Dir aber in all Deinen Schilderungen leider fort. Zudem scheinst Du ein Tollpatsch mit zwei linken Füßen, zwei linken Händen zu sein und hast Deinen Kopf nicht unter Kontrolle.

Wäre ich Dein Chef, würde ich mich zusammenreißen und den Tag herbei sehnen, an dem ich Dir ohne schlechtes Gewissen, weil genügend Chancen gegeben, vor Ablauf der Probezeit die Kündigung in die Hand drücken kann. In der Hoffnung, Du schneidest Dich mit dem Blatt Papier nicht, fängst an zu bluten, und ich muss sie noch mal schreiben.

Du solltest nach meiner Meinung ergründen, was mit Dir los ist und versuchen, Dich besser zu konzentrieren, und zwar auf Arbeitsabläufe und nicht darauf, ob Dein Chef ggf. ein besonderes Interesse an Dir haben könnte.
 
  • #8
Achherrjeh.. wenn ich jetzt noch das Bild einer 44 jährigen "Sekretärin" in High heels und Minikleid vor mir habe dann fällt mir auch nichts weiter ein als das er das ganze eher mit Humor nimmt um nicht vollends auszurasten..

sorry aber das kann sich eine Paktikantin mit 16 -20 Jahren "leisten" und keine gestandenen Frau mit 44. *augenroll*
Es ist weder witzig, noch hilfreich wenn man im Neuen Job stolz drauf ist das einem der Chef nicht durch die Mangel nimmt .. da denkt man eher an "Decolltee-kompetenz" als an Echte..
 
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Gast

  • #9
Liebe FS,

oh je, diesen deinen ersten Eindruck in der Firma hast du voll "versemmelt".
Dein Chef nimmt dich nicht ernst, weil du - ganz ehrlich , und so beschreibst du die Situation ja auch selbst - keinen guten Job machst. Tut mir leid, ich würde das "kippen", und woanders noch mal anfangen: aber nicht bevor du essentiell wichtige und selbstverständliche Dinge gelernt hast. Überhaupt der Umgang in der/einer Firma.

"Unbeholfen sein" - und das vor neuen Kollegen, oder mit dem ein oder anderen "Nichtgelungenen" zu kokettieren vor gut bekannten Kollegen sind nunmal Zweierlei.

Bin Typ Kindfrau und wirke durch Gestik und Mimik auf den ersten Blick immer schon tendenziell zu zerbrechlich für den Beruf den ich ausübe. Viele mussten sich da jedoch schon täuschen, und ich steuere da auch bewusst dagegen. Z.B. vermeide ich absichtlich, dass Kleidung die ich auf Arbeit tragen (zu) figurbewusst ist. Auf Arbeit möchte ich in erster Linie als kompetente Kollegin wahrgenommen werden - nicht als Frau. Und (meine) originelle(n) Taschen gehören in die Freizeit.

Wenn ich das Gefühl habe, dass mich ein Chef nicht ernst nimmt und/oder sich für mich interessiert (so das nicht auf Gegenseitigkeit beruht), finde ich klare Worte und/oder distanziere ich mich.
Habe z.B. eben erst meinen Nebenjob geschmissen, da mir das ganze Klima in der dortigen "Firma" zu distanzlos war, und woanders neu angefangen.
Nach reichlich Erfahrung kann ich auch sagen, dass mir in Beruf und Nebenjob ein "Sie" immer viel lieber war als ein "Du". Job ist Job. Privat bin ich ganz anders.
Viel Erfolg, FS. In einer anderen Firma!
 
G

Gast

  • #10
Nun ja, wenn Dein Chef cholerische Züge hat, dann wird er nicht mehr lange mit Dir Geduld haben - noch stehst Du unter Welpenschutz und darfst Dir den ein oder anderen "Patzer" erlauben - auf mich machst Du einen unbeholfenen und nervigen Eindruck, sorry, wenn ich das so direkt sagen muss.

Ausserdem kannst Du von Glück sagen, dass Dein Chef Dich trotz Teddybärentasche eingestellt hat - überprüfe zukunftig Deine Accesoires und übe am Wochenende anständigen Kaffee zu kochen, das müsstest Du mit Deinen 44 eigentlich hinbekommen.

Viel Erfolg weiterhin.

w
 
G

Gast

  • #11
Hallo FS,
du hast nicht ganz zufällig Anfang Februar die Frage "Will mein Chef etwas von mir?" ins Forum eingestellt, oder???
Falls es wirklich den großen Zufall geben sollte, dass innerhalb kürzester Zeit zwei 44 Jahre alte Frauen, die nach einer Phase längerer Arbeitslosigkeit vom Jobcenter in einen Büroaushilfsjob vermittelt wurden - beide unsicher, ob sie den Anforderungen des Jobs gerecht werden und beide merkwürdig fixiert auf das Verhalten ihres Chefs -, hier ihre Fragen einstellen...also, falls es sich hier wirklich um einen Zufall handeln sollte - möchte ich mich für die folgenden Zeilen vorab entschuldigen:

Von nun an werde ich Posts à la "Hilfe, mein Chef will mir am Wochenende Nachhilfe in PC-Programmen erteilen und ich - in der schwächeren Position der frisch angestellten Arbeitskraft - hilfe, weiß nicht, was ich tun soll... hilfe der Mann ist 61 und ich bin ja soooo schwach", mit Vorbehalten lesen und ggf. kommentieren. Ich werde nicht wieder unvoreingenommen Partei für die "Frau" in solchen Posts ergreifen.

Wie es scheint, fühlst du dich zu deinem väterlich-dominanten Chef stark hingezogen. Bitte schön, jede so wie sie will. Hier im Forum zweimal breitzutreten, wo und bei welcher Gelegenheit er signalisiert haben könnte, dass er auf dich steht, ist geradezu kindisch. Nein, beunruhigend: Weil du ihm eigentlich gerne sexuelle Absichten unterstellen würdest und dich aber als naiv-unschuldige FS darstellst.

Wenn dir danach ist, versuche doch deinen Chef mit deiner "Mädchen"-Masche zu verführen, tue endlich das, was dir ganz tief drinnen - da im Hinterkopf - in den Sinn kommt, wenn er das Büro betritt. Entscheide dich, ob du deinen Job für eine love affair am Arbeitsplatz riskieren willst und als erwachsene Frau solltest du vor allem hierzu in der Lage sein:
Dir einzugestehen, dass DU ein Auge auf den Mann geworfen hat.
Das DU auf Deibel komm' raus Signale der Zuneigung/Attraktion bei ihm identifizieren will.
Das DU möglicherweise sexuelle Fantasien in die herausfordernde Situation des Antritts einer neuen Stelle einbringst.
Alles nichts Ungewöhnliches...und kleiner Filmtipp: "Secretary".

Und nun bleibt nur noch die Frage: Warum rege ich mich eigentlich derart auf über deinen Post?
Wie gesagt, falls du nicht die Frau mit dem Hilferuf von vor 3 Wochen warst ... dann bleibt mir noch noch der Zuruf: "Effing grow up, will you!"
w, 42
 
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Gast

  • #12
Fs, das ist doch ein Fake, oder?

Mal im Ernst: Du bist 44 Jahre alt. Da halte ich es für selbstverständlich, im Job aufmerksam und korrekt zu arbeiten. Wenn Du merkst, daß Du Deinen Chef mit Nebensächlichkeiten nervst, wenn er etwas wichtiges macht, dann stell das doch einfach ab. DAS ist Deine Aufgabe, nicht Dir infantile Gedanken über deine Chef zu machen, ob er Dich mag. Sag, bist Du in ihn verschossen? Für mich klingt das ein wenig so.

Alles in Allem habe ich ein komisches Bild von Dir, wenn ich an die Teddy-Tasche denke und mir vorstelle, daß Dir Kaffee mißlingt- den kann doch wirlich jedes Kind kochen. Also was kann da bitte schiefgehen? Und wenn Du weißt, daß er manchmal nicht schmeckt, warum probierst Du ihn dann nicht einfach? Lösungsorientiertes Denken ist in JEDEM Job von Vorteil. Arbeite an Struktur, Sinnhaftigkeit und Fehlerfreiheit in Deinem Job, dann mußt Du Dich auch nicht von Deinem Chef "korrigieren" lassen.

Ich finde, Dein Chef ist besonders nett zu Dir und vielleicht möchte er Dich auch unterstützen. Aber es scheint ja nicht wirklich zu helfen, wenn Dir ständig seltsame Mißgeschicke passieren und Du Dich selber als unbeholfen bezeichnest...Wenn er Dir diese Hinweise gibt, daß er mit Dir in einer bestimmten Beziehung nicht zufrieden ist mußt Du etwas verbessern. Sonst nervt es einfach im täglichen Ablauf. Paß bloß auf, daß der "Welpenschutz" nicht urplötzlich vorbei ist.
 
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Gast

  • #13
Ganz ehrlich? Mach die bitte jetzt keinen Kopf, ob dein Chef sich lustig macht über dich oder dich mag. Vermutlich reißt er sich gerade verdammt stark zusammen, denn die Fehler, die du machst, sind nicht sehr förderlich für den Fortbestand deiner Anstellung.

Kaffee kann eigentlich nicht mißlingen. Wenn doch, übe zuhause oder frage die Kollegen, wie im Büro der Kaffee üblicherweise gemacht wird.

Dein Schreibtisch muss übersichtlich geordnet sein, es ist nicht gut, wenn der Chef in deinen Unterlagen auch noch suchen muss, weil du es nicht geschafft hast, Dinge nach Wichtigkeit abzuarbeiten. Du must ein Gespür dafür entwickeln, was sofort, später oder am Ende erledigt werden muss. Fragen hilft auch - aber nicht dreimal dasselbe fragen, das nervt.

Wenn er ein Seminar oder Vortrag hält, wofür du zuarbeiten sollst, denn mach die Sachen so, dass er sich zu 100% auf deine Arbeit verlassen kann.

Wenn dich Dinge zu stark fordern, dann lege dir zusätzlich zu den üblichen Hilfsmitteln eine persönliche Kladde an. Dort kannst du fast alle Sachen kurz festhalten, mit Termin und Priorität und Status der Erledigung. Dann weißt du noch bei eventuellen Nachfragen, dass du zu einen Vorgang dieses oder jenes ausgeführt hast und vergißt nichts.

Am Ende geht es darum, den Job gut zu machen und Mitleid oder Häme durch andere sind da nicht gut für deine Position. Und wenn die Sachen gut laufen, kann man aus der unterwürfigen Position heraus und ganz anders agieren. Momentan hat dein Chef Mitleid und es sollte nicht dauern, dass du ihm dazu Gelegenheit bietest. Dein Chef bezahlt dich für deine Leistung und nicht für seine Belustigung, mag der Laden noch so klein sein. Diese Bilanz muss positiv ausfallen, gerade wenn der Arbeitsbereich noch recht überschaubar ist. Irgendwelche Macken oder Schrullen kann sich im Angestelltenverhältnis nur erlauben, wenn man top ist (und selbst da haben sich schon einige vertan).
 
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Gast

  • #14
Warum muss sie denn Kaffe kochen können? Das ist ein Klischee. Ich bin Mitte 30 und kann es auch nicht, einfach weil ich keinen trinke. Aber meine Chefs erwarten das auch gar nicht von mir. Ich bin zum arbeiten auf Arbeit und nicht zum Kaffeekochen!
 
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Gast

  • #15
@11 Das Klischee ist gängige Praxis. Man kann das beklagen, Fakt ist aber: es hat sich noch niemand einen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er/sie im Büro Kaffee kochen sollte.

Das kann man fix lernen und wenn man nicht mit den Gedanken in irgendwelchen Fantasien hängt, ist das auch hinzubekommen.
Die FS hat den Kopf voll von irgendwelchen Fantasien, so dass sie offensichtlich nicht in der Lage ist, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Sonst kann man sich so viel Schusseligkeit kaum erklären.
Eine erwachsene Frau, die mit so einem Kinderkram im Büro erscheint, ist einfach nicht ernst zu nehmen.

Ich finde übrigens, dass sich dieser Chef nicht lustig macht und Zeichen davon, dass er die FS mag, kann ich absolut nicht entdecken. Seine Antworten waren beherrscht aber nicht milde und würden mir, an Stelle der FS, zu denken geben.

Wenn die FS es weiter nicht fertig bekommt, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, wird sie wohl bei Ablauf der Probezeit keinen festen Vertrag erhalten - es sei denn, dass Jobcenter bezuschusst ihre Anstellung (wenn sie zuvor länger arbeitslos war) für eine Weile. Dann wird das Arbeitsverhältnis genau dann enden, wenn die Bezuschussung endet (es sei denn, die FS hat sich bis dahin eingekriegt und erledigt ihre Arbeit konzentriert, anstatt sich in irgendwelchen Fantasien zu bewegen).
 
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Gast

  • #16
Warum muss sie denn Kaffe kochen können? Das ist ein Klischee. Ich bin Mitte 30 und kann es auch nicht, einfach weil ich keinen trinke. Aber meine Chefs erwarten das auch gar nicht von mir. Ich bin zum arbeiten auf Arbeit und nicht zum Kaffeekochen!
Weil jeder mit einem Mindestmaß an Intelligenz es schaffen kann, jeden Tag genau diesselbe Menge an Kaffeepulver abzumessen, nachdem man nach maximal zwei Versuchen die richtige Dosierung (das nächste Mal etwas mehr/weniger) rausgefunden hat?! Das hat nichts mit dem Sekretärinnenklischee von vor 50 J. zu tun, wo die Tippse für den Kaffee zuständig war (was ja heute in Firmen meistens der macht, der Zeit hat), sondern hier geht es um Intelligenz = Anzahl der Dosierungslöffel merken.

w40
(Gast #3 und Assistentin seit über 20 J.)
 
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Gast

  • #17
Warum muss sie denn Kaffe kochen können? Das ist ein Klischee. Ich bin Mitte 30 und kann es auch nicht, einfach weil ich keinen trinke. Aber meine Chefs erwarten das auch gar nicht von mir. Ich bin zum arbeiten auf Arbeit und nicht zum Kaffeekochen!
Weil sie eine Hilfskraft in einer kleinen Firma ist und es zu ihren Aufgaben gehört, muss sie Kaffee kochen, wenn der Chef das will. Es ist mir ein Rätsel, wie frau mit Kaffeekochen überfordert sein kann, selbst wenn sie keinen trinkt. Was ist die große geistige Herausforderung daran, ein paar Löffel Kaffee abzuzählen und in den Filter zu schaufeln, die richtige Wassermenge aufzufüllen und den Power-On-Schalter zu betätigen? Braucht man dafür mehr als einen IQ von 80?

Ich (Abteilungsleiterin IT) bin auch nicht zum Kaffeekochen in der Firma und trotzdem koche ich manchmal meinen Mitarbeitern einen Kaffee, wenn wir abends lange arbeiten. Ich mache das oder einer der Herren Informatiker und wir machen keine Szene draus, es gehört zum normalen kollegialen Umgang. Es ist der Job meiner Sekretärin den Kaffee zu kochen. Es wäre mir peinlich, ihr den Feierabend zu verderben, damit sie und eventuell Kaffee kochen könnte, wenn uns der Sinn danach steht.
Wir haben ein gutes Arbeitsklima, genau aus solchen Gründen, weil niemand zu borniert für diese Aufgaben ist. Eine junge Informatikerin hat die Probezeit nicht überlebt, weil sie meinte, Kaffeekochen ist unter ihrer Würde. So jemand passt nicht ins Team. Ich hoffe, sie hat sich eine basisdemokratische Grundhaltung für ihren nächsten Job zugelegt.

Ich bin ein geduldiger Mensch mit viel Verständnis für Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit und den daraus entstehenden Unsicherheiten. Mir erscheint allerdings, die FS ist mehr damit befasst, ihren Chef anzubaggern, als ihren Job zu machen und "dumm anstellen" scheint ihr Handwerkszeug zu sein, nicht ihr Handicap.

Liebe FS,
eine dumme und ungeschickte Mittvierzigerin ist sowas von unsexy, das glaubst Du nicht.
w, 55
 
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Gast

  • #18
Ich weiß nicht was ich schlimmer finde, dein beschriebenes Scenario oder wie hier alle auf dir mit dem gleichen Kommentaren auf dich einhauen!
Vermutlich hast du von leben schon öfters eines auf den Deckel bekommen, sonst würdest du nicht in der Art eine eigenbeschreibung abgeben und dich fragen was dein Chef von dir denkt.
Mein Tipp:
- Arbeit ist Arbeit , was dein Chef von dir hält, kann dir egal sein, wichtig ist er zahlt deinen Lebensunterhalt und du leistest sinnvolle und ordentliche Arbeit.
Mein Chef und seine Befindlichkeiten gehen mir am Ar... vorbei.
Ich arbeite dort, nicht mehr aber auch nicht weniger.
( wenn du den Fehler machst, ihn zu eiem Menschen auszuerwählen, der dich als Mensch bestärken soll, oder dir gute Gefühle bescheren soll, spreche ich eine deutliche Warnung!
Chefs sind auch nur Menschen und meistens nicht mal besonders tolle.
Hier bei und im Haus, gibt es viele Chefs, die häufig ein enormes Problem mit sich und den Umfang ihres Frustes haben. Manche haben einen handfesten Vogel.
Immerhin hat er etwas was du nicht hast: Selbstbewusstsein!
Übe daran es zu erwerben, dann brauchst du nicht einem Chef anhimmeln.
Vermutlich wird er dich plötzlich total ungebremst konfrontieren mit seinen Macken.
Wenn du da schutzlos da stehst, wird es dir mächtig weg tun.
Gib ihm gar nicht die Macht dazu.
Sexuelles Interesse musst du an deinem Arbeitsplatz unbedingt abstellen ( sollte da etwas sein, das bringt meistens nur Unglück )
Alles Gute
 
G

Gast

  • #19
Ich würde mich nun auch nicht am Kaffee aufhängen. Manche wollen ihn sehr stark. Da schmeckt dann ein schwacher Kaffee (den wieder ich lieber trinke) nicht. Oder umgekehrt. Also: misslungener Kaffee aus SEINER Sicht. Punkt.

Liebe FS, ich wäre an Deiner Stelle vorsichtig. Es hört sich an, als wäre Dein Chef kurz vor dem Explodieren. Du scheinst mir fast stolz auf Deine Schwächen zu sein. Arbeite an Dir! Mach Deine Arbeit so gut Du kannst und wiege Dich nicht zu sehr in Sicherheit. Er wird in jedem Fall seine Geduld verlieren, wenn er keine Ergebnisse sieht. Tu was Du kannst, besuche Kurse, damit Du Deine Leistungen verbessern kannst. In Deinem eigenen Interesse!
w
 
G

Gast

  • #20
Ich bin Mitte 30 und kann es auch nicht, einfach weil ich keinen trinke. !
Das ist kein Argument - auch wenn man selbst kein Kaffeetrinker ist - man setzt bei einer Frau von 44 Jahren einfach voraus, dass sie es kann. Kaffeekochen ist kein Hexenwerk.

FS: Du solltest wirklich an Dir arbeiten. Einer Frau in Deinem Alter verzeiht man eine gewisse Schusseligkeit bzw. Unwissenheit in manchen Dingen einfach nicht mehr, es wirkt einfach nervig und inkompetent, seitens der Kollegen und seitens des Chefs. Mag sein, dass Dein Chef noch milde gestimmt ist, obwohl ihm schon innerlich die Galle überläuft, weil Du (noch) Welpenschutz geniest, der aber im Laufe der Zeit schwindet. Du schreibst, dass Du längere Zeit arbeitslos gewesen bist - ggf. hatte der Chef, als er Dich eingestellt hat, etwas Mitleid mit Dir und hat Dich trotz Teddytasche eingestellt, um Dir eine Chance zu geben? Du willst doch als kompetente Mitarbeiterin wahrgenommen werden und nicht als schusseliges Ding, über das man sich lustig macht.

Mach Dir abends, bevor Du aus dem Büro gehst, noch eine To-Do-Liste, welche Aufgaben am nächsten Tag zu erledigen sind, nach Priorität sortiert, damit Du nichts vergisst und Dich nicht in unwichtigen Dingen "verläufst". Ich schätze nämlich, dass Du, wenn Du nicht an Dir arbeitest, die Probezeit nicht überstehen wirst und das wäre doch sehr Schade für Dich. Leg einfach die Klein-Mädchen-Nummer ab, sie schadet Dir mehr, als sie nützt.

w
 
G

Gast

  • #21
Liebe FS

verwechsele nicht Väterlichkeit mit Patriarchenrolle.
Ich würde sagen er fühlt sich wie ein Schafhirte, mit dir als kleines Schäfchen, das wieder zurüc zur Herde finden muss.

Freu dich dass er dir eine gewisse Zeit zum Einleben in die Arbeitsroutine gewährt und strapaziere nicht die Geduld des Vorgesetzten mit dummen Fragen.

Ein Chef schätzt dich wenn du gut funktionierst und er /sie sich auf das konzentrieren darf was wirklich wichtig ist. Wenn du seine Aufmerksamkeit suchst weil du solange gar keine Beachtung hattest würde ich versuchen mich abends weiterzuqualifizieren, geschickter zu werden, schneller zu arbeiten, ihn mit neuen Fertigkeiten oder besserem Büromanagement positiv zu überraschen.
 
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Gast

  • #22
Ich gehe mal davon aus, dass die Frage kein Fake ist...

Vermutlich bist Du nach längerer Arbeitslosigkeit etwas unsicher geworden, was den täglichen Arbeitslauf im Büro angeht - Ich vermute mal, dass Deine Schusseligkeit von mangelndem Selbstbewusstsein zeugt, Du musst das dringend ändern, sonst sehe ich schwarz, dass Du die Probezeit überstehst, liebe FS.

Kaffeekochen ist nichts Schlimmes und keine Tätigkeit, bei dem grosses Wissen benötigt wird, das kannst Du doch zuhause ein wenig üben.

Manche Chefs haben manchmal einen kleinen Vogel oder irgendwelche Spleens, ich sehe aber nicht, dass Dein Vorgesetzter privates Interesse an Dir hat, mach Dir weniger Gedanken, was Dein Chef von Dir denkt, erledige einfach Deinen Job, falls Dir es an Wissen fehlt, dann mach Dich fit oder erkundige Dich im Netz, welche Kenntnisse Du Dir evtl. noch aneignen musst.Dein Chef muss unbedingt erkennen, dass Du Deinen Job ernstnimmst!

Eine Teddybärentasche gehört allerdings nicht ins Büro, schon gar nicht, wenn die Trägerin die 30 längst überschritten hat, hoffentlich trägst Du keine "Hello-Kitty-T-Shirts".

w
 
  • #23
Auch heute habe ich mich wieder mal unpassend verhalten. Er wühlte hektisch in irgendwelchen Unterlagen auf meinem Schreibtisch, als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass bei mir auch noch Einladungen zu verschiedenen Karnevalsveranstaltungen liegen. Daraufin sagte er sehr freundlich, dass ich das nicht sagen brauche, wenn er nach wichtigen Unterlagen sucht.
Himmel, das ist ja höchste Alarmstufe!

Spätestens hier solltest du dich nicht mehr fragen, ob er dich "mag", sondern : "Wie schaffe ich es, ordentliche Arbeit zu leisten?" - nur das ist nämlich, an dieser Stelle, das einzig Wichtige.

Die Masche, mit Bärchentasche und Schusseligkeit private Pluspunkte beim Chef erheischen zu wollen, ist einfach nur peinlich bei einer 44- jährigen Frau. Wenn die Situation bereits so weit gediehen ist, dass er eigenhändig, auf deinem (!) chaotischen Schreibtisch nach Unterlegen suchen muss, dann ist dies gewiss nicht ein Zeichen davon, dass er dich mag.

Dass er, in solchen Situationen, nicht cholerisch aus der Haut fährt, interpretiere ich eher als Resignation, und ich hoffe für dich, dass diese nicht mit dem Hintergedanken einher geht. "Lange mache ich das nicht mehr mit!"
 
G

Gast

  • #24
Ich verstehe nicht, dass alle auf der Teddytasche herumreiten. Er hat sie mit der Teddytasche eingestellt, also kann das nicht so schlimm sein. Er wird wohl genügend Alternativen gehabt haben. Und wenn sie mit Hello-Kitty-Shirts, geflochtenen Zöpfen und ähnlichen geschmacklichen Entgleisungen dort aufschlägt - es ist ihre Sache und wird sicher keinen Kündigungsgrund darstellen, wenn in dem Büro nicht aus sachlichen Gründen eine Kleiderordnung herrscht. Das scheint ja dort nicht der Fall zu sein.
Wie kompetent sie ihren Job erledigt, kann man von hier aus auch nicht beurteilen, aber wenn vom Chef keine Kritik kommt, kann es so schlimm nicht sein.
Aus dem, was sie uns hier schildert, kann man überhaupt nicht das geringste Interesse oder Missfallen des Chefs erkennen, man kann die Frage schlicht nicht beantworten. Aber es sagt einiges über die Schreiber aus, auf die FS so einzudreschen.
 
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Gast

  • #25
Weder das Eine noch das Andere. Der ist an der
Grenze und wenn deine Einarbeitungszeit weiter so geschickt abläuft, dann wird er wohl sehr sehr lange Nachdenken, ob ihm ein Einarbeitungszuschuss seitens des Arbeitsamtes wirklich so wichtig ist,
 
  • #26
Ich verstehe nicht, dass alle auf der Teddytasche herumreiten. Er hat sie mit der Teddytasche eingestellt, also kann das nicht so schlimm sein. Er wird wohl genügend Alternativen gehabt haben.
Die Teddybärtasche steht für das allgemein kindlich naive Verhalten der FS. Die Tasche rundet das Bild im Grunde nur noch ab.

Und wenn sie mit Hello-Kitty-Shirts, geflochtenen Zöpfen und ähnlichen geschmacklichen Entgleisungen dort aufschlägt - es ist ihre Sache und wird sicher keinen Kündigungsgrund darstellen, wenn in dem Büro nicht aus sachlichen Gründen eine Kleiderordnung herrscht. Das scheint ja dort nicht der Fall zu sein.
Ich gebe Dir Recht, vorausgesetzt der Rest der Belegschaft ist ebenso unterwegs. Ansonsten wird es der FS mit Sicherheit noch recht ungemütlich werden.

Wie kompetent sie ihren Job erledigt, kann man von hier aus auch nicht beurteilen, aber wenn vom Chef keine Kritik kommt, kann es so schlimm nicht sein.
Doch, sie hat ihre Inkompetenz selbst deutlich geschildert. Auch, dass ihr Chef genervt ist (Beispiel: er muss auf ihrem Schreibtisch nach Unterlagen suchen, anstatt dass er sie danach fragt, deutlicher geht es wohl kaum noch).

Aus dem, was sie uns hier schildert, kann man überhaupt nicht das geringste Interesse oder Missfallen des Chefs erkennen, man kann die Frage schlicht nicht beantworten. Aber es sagt einiges über die Schreiber aus, auf die FS so einzudreschen.
Doch, kann man!
Und wenn Du die FS in ihrem Verhalten noch unterstützt, dann wird sie ihren Job verlieren und wieder in die Arbeitslosigkeit rutschen. Wenn das Deine Intension ist, dann kann ich nur sagen, dass man solche Berater nicht brauchen kann.
 
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Gast

  • #27
Lach, das war seit langem der beste Eintrag hier....
Natürlich macht er sich lustig, das klappt mal ein paar Tage bzw. bis er weiter gekommen ist und sie väterlich an seine Brust :) drücken kann, spätestens danach hat der das Interesse verloren.
w, 42
 
G

Gast

  • #28
Es ist etwas hart wie hier alle auf dir herumhacken. Ein neuer Job ist nie leicht an zu treten, ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder allzeit souverän, organisiert und makellos ist. Aber so ist es nun mal auf den Schwächen wird herumgehackt in unserer Gesellschaft und dann wundert man sich über Langzeitarbeitslose. Ich finde gut, dass jemand dir eine Chance geben will und sich zurückhält. Aber die Indizien sprechen wirklich alle dafür, dass er genervt ist von deiner Unbeholfenheit. Wenn man ihm aber zeigt, dass man aufmerksam ist und die Fehler nicht wiederholt, kann man vielleicht noch etwas herausholen. Er hat dir die Stelle gegeben, trotz langer Arbeitslosigkeit und der Teddy Bär Tasche. Das zeigt doch, dass er dich sympathisch fand, es gibt ja schließlich viele Arbeitslose, denen er die Stelle geben könnte. Ich würde dir trotzdem vorschlagen, langsam zu Reifen. Ab irgendeinem Alter kommt die Kindchen Masche nicht mehr gut an. Aber was unpassende Kleidung betrifft, Angela Merkel ist doch auch mit einst schrecklicher Frisur und komischen bunten Jackets in die Politik gekommen, heißt ja nicht, dass eigenartige Kleidung ein Hindernis ist !
 
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Gast

  • #29
Ich bin selbst Vorgesetzte und schreie nicht gleich rum, wenn meine Mitarbeiter Fehler o.ä. machen, sondern weise diplomatisch darauf hin. Sehr wohl nehme ich Fehlleistungen etc. aber zur Kenntnis!!
Würden diese sich summieren käme irgendwann in jedem Falle ein Mitarbeitergespräch und je nach Tragweite der Fehler u.U. auch irgendwann die Kündigung.
Das Ausbleiben an Kritik in der jeweiligen Situation bedeutet also nicht zwangsläufig, dass deine Leistungen immer und auf lange Sicht akzeptabel sind.

w (26).

PS: Gesegnet mit einer Kaffeemaschine, die ich mit Kapseln befülle, bin ich übrigens auch völlig talentbefreit was das Kochen von Kaffee mit einer "normalen" Maschine angeht.
 
G

Gast

  • #30
Liebe FS,
mach Dir weniger Gedanken, um die Gefühle oder Gedanken Deines Chefs, sondern konzentrier' Dich auf Deinen Job, damit Du weniger Fehler machst...
Dem ist nicht viel hinzu zu fügen.
Du machst den Job für Dich, nicht für Deinen Chef. Was er von Dir denkt, ob er Dich mag oder eher durchschnittlich findet, ist egal und kann sich eh von einem zum anderen Tag ändern. Wer hat einen Menschen schon jeden Tag gleich gerne?
Ich glaube, Dein Chef hat Mitleid mit Dir. Das ehrt ihn.
Und Choleriker sind mit Leuten, die etwas verpeilt sind und in denen sie keine Konkurrenz sehen, oft vergleichsweise nachsichtig. Aber nur bis zu einem gewissen Level. Also: nutze das Mitgefühl Deines Chefs. Offensichtlich ist in ihm auch Gutes. :) Und versuche Dich zu konzentrieren und die Tatsache, dass Dein Chef Geduld mit Dir hat, dafür zu nutzen, Dich "in Ruhe" einzuarbeiten und zu verbessern.
Jeder von uns hat Schwächen. Es ist in Ordnung zuzugeben, dass Du ab und an Konzentrationsprobleme hast. Das habe ich in Jobs auch schon getan (meine Konzentrationsprobleme angesprochen). Es ist wesentlich besser Probleme sachlich anzusprechen als damit zu kokettieren.
Denn: es ist ein Job.
Es geht nicht um Dich. Nicht um Deinen Chef. Sondern um das, was Du in Deinem Büro an Arbeit einbringst. Auch Deinem Chef geht es genau darum.
Sei am besten freundlich, ehrlich, authentisch und so aufmerksam wie möglich.
Nicht Du stehst im Vordergrund, sondern Deine Arbeit.
w,38
P.S. an Einige von Euch: seid bitte ein wenig netter zur Fragestellerin. Eine Frau mittleren Alters mit Teddytasche wäre mir als Chefin tausendmal lieber als vieles Anderes.