• #1

Männer wünschen sich eine sanfte Frau - Stimmts?

Obiges sagte mir kürzlich ein guter Freund, der mich und meine unglücklichen Versuche, eine Partnerschaft anzubahnen, genau kennt.

Als "sanft" würde ich mich tatsächlich nicht bezeichnen, eher temperamentvoll, aber auch sachlich und das, was man gemeinhin wohl als "starke Frau" bezeichnet, ohne mir dies jedoch all zu sehr auf die Fahne zu schreiben.
Meine durchaus liebevolle und anschmiegsame Seite bekommen Männer jedoch eher selten zu spüren, da das Kennenlernen meist in einem frühen Stadium erfolglos im Sande verläuft.

Andererseits ist es auch schon vorgekommen, dass ich mich Hals-über-Kopf verliebt habe und durchaus recht "soft" rüber kam. Auch hier wurde ich enttäuscht. Die Männer ziehen sich schnell von mir zurück.

Vielleicht interpretiere ich den Begriff "sanft" aber auch falsch. Was könnte dahinter stecken? Hat die Aussage meines Freundes einen wahren Kern? Kann man lernen, sanfter zu sein?

Ein harter Knochen möchte ich wirklich nicht sein und wenn das der Grund ist, warum Männer mich nicht näher kennen lernen möchten, bin ich gerne bereit an mir zu arbeiten.

Mich interessiert, ob euch schon einmal ähnliches angetragen wurde und wie ihr damit umgegangen seid. Desweiteren interessieren mich Erfahrungen von Männern, die so eine Qualität in Frauen suchen und entdecken - und natürlich auch das komplette Gegenteil - Berichte von Männern, die mit diesem Attribut nichts anfangen können.

Vielen Dank! (w,31)
 
G

Gast

  • #2
hallo,

also ich mag starke Frauen sehr gerne allerdings muss es "gepaart" sein mit liebevoll!
Wenn eines davon fehlt, kommt für mich keine Beziehung in Frage. Es ist für mich sehr wichtig,
dass meine Partnerien mir den Rücken freihält in allen lebenslagen und ich gebe das ganz dann sehr gerne zurück.

m, 38
 
  • #3
Was ich Dir dazu aus meiner Lebenserfahrung sagen kann:
Bisher war es s, dass ich sobald ich meine eigenen Interessen über die meines Partners gestellt habe,
oft genug als "harter Knochen" , egoistisch etc bezeichnet wurde.
Da ich aber nicht nur für meinen Partner lebe , sondern auch einen sehr wichtigen Freundeskreis habe, der mich über 30 Jahre begeitet und unterstützt, sehe ich nicht ein diesen aufgeben.
letzendlcih entscceidet jeder für sich selbst was ihn glücklich macht + dass hängt meiner meinung nach nicht nur vom Partner ab.
Liebe heisst loslassen , nicht anketten.
 
G

Gast

  • #4
Nö! Jeder Mensch braucht etwas Hartes und Sanftes in sich. Ein Extrem ist nie gut und macht schnell langweilig. Daher ist es gut, wenn man ein ausgewogenes Verhältnis zu sich hat und sich bestenfalls gar nicht verstellt, sondern so bleibt und lebt, wie man wirklich ist. Den Menschen wünschen sich vorrangig einen authentischen Menschen, der einfach so agiert, wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Ich habe mich schon sowohl in knallharte als auch in butterweiche Leute verliebt, wie auch in androgyne Menschen, meist im Wechsel, denn immer nur Sanftheit oder knallharter Kerl ist auf Dauer öde. Frauen sollten vor allem einen spannenden Wechsel beherrschen und einen Mann immer wieder neu überraschen. Männer wollen häufiger mal eine komplett neue Frau, die sich unverhofft verhält.
 
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Gast

  • #5
Warum willst du dich ändern? Der Mann ist vielleicht 5 Jahre an deiner Sanftheit interessiert, dann wünscht er sich zur Abwechslung aber auch wieder mal eine "wildere" oder härtere Frau. Das ist ganz normal in meinen Augen. Verstellen bringt also nichts. Frauen wollen ja auch nicht nur immer den Softie, sondern auch mal einen richtigen Kerl.

Wenn du von Männern abserviert wurdest, dann lag es sicher nicht an deiner Art, sondern weil du einfach nicht deren Typ zu jeweiligem Zeitpunkt warst. Es liegt nicht an dir als Mensch! Dein guter Freund erzählt also quatsch. Er fährt zur Zeit vielleicht einfach nur auf brave sanfte Frauen ab, weil er in Vergangenheit oft negative Erfahrungen mit stärkeren Frauen gemacht hat. Dich jetzt zu ändern, weil du meinst, er hätte die Weisheit mit dem Löffel gefressen und meint zu wissen, wie eine richtige Frau zu sein hat, geht in die Hose. Sei einfach du selbst!
 
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Gast

  • #6
Durch das krampfhafte Bemühen, so werden zu wollen, wie man angeblich erwünscht ist, wirkt eine Frau dann wirklich unattraktiv, da verzweifelt.
(w)
 
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Gast

  • #7
saft = unterlegen. Die meisten Männer wünschen sich von natura aus eine unterlegene Frau, das heißt, eine Frau die etwas naiver ist, etwas jünger ist, etwas unerfahrener, eventuell sich weniger gut artikulieren kann oder besser gar nicht redet, einen niedrigeren Job hat, weniger Geld verdienst, usw.

Hör bloß nicht auf männliche Kumpels. Damit habe ich als Frau ganz schlechte Erfahrungen gemacht! Der will dich nur hinbiegen, weil er Angst hat, dass er dich als starke Frau an einen anderen Mann verliert.
 
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Gast

  • #8
Also, ICH wünsche mir keine "sanfte" Frau, sondern eine, die mir zugleich Freundin und Freund ist.
 
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Gast

  • #9
Was soll ich sagen ;)

Ich mag temperamentvolle Frauen sehr. Und ich glaube, dass temperamentvolle Frauen sehr wohl auch sehr, wie Dein Freund es nennt, sanft sein können. Allerdings sieht man diese Seite an solchen Frauen, wie Du ja selber sagst, erst bei näherer Betrachtung oder wenn man sie näher kennenlernt. Die Erfahrung hab ich in der Vergangenheit mehrmals machen dürfen.

Wünschen sich Männer eine sanfte Frau?

Ich kann natürlich nur von mir reden, aber ich persönliche wünsche mir eine Frau, bei der man spürt, dass sie lebendig ist. Eine Frau, die eine eigene Meinung hat und die auch vertreten kann. Eine Frau, die im richtigen Moment tiefsinnig und feinfühlig sein kann. Eine Frau, die Nähe sucht und genießt, aber in sich selbst fest genug ist, sich davon nicht abhängig zu machen. Eine Frau, die sich selbst etwas wert ist und sich nicht unter Wert verkauft. Kurzum eine Frau mit Charakter und Herz.

Es ist schon ziemlich spät, darum mach ichs jetzt kurz ;)
Bleib bitte ganz genau so wie Du bist, denn Du bist goldrichtig so und darüber hinaus wahrscheinlich wesentlich gefragter als Du aufgrund Deiner bisherigen Erfahrungen wahrscheinlich mittlerweile zu glauben scheinst.

M, 23
 
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  • #10
Nein-das stimmt nicht.
Männer wünschen sich eine Frau auf Augenhöhe.
Auch wenn das Wort schon "ausgelutscht" sein mag.
Natürlich ist die Frau sanft-aber auch hart.
Heisst:Von Allem etwas.Hart und zart.
Vielseitig trifft das Thema eher.
 
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Gast

  • #11
Sanft = unterlegen?????..., was das für Käse!!!

Sanftmütige Meschen sind ausgeglichene, ruhige, geduldige mit wohlwollender Gesinnung, die sie selbst bei Kränkungen nicht in Zorn geraten lässt! Hat mit unterlegen gar nichts zu tun!!

Liebe FS, bleib wie Du bist und ändere nur nichts an deinem Charakter " nur aus Gefälligkeit" an dir was dein Wesen ändert, nur um *IHM* zu gefallen.

W/54
 
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Gast

  • #12
Ich glaube er hat mit "sanft" eher das weibliche emotionale, weiche, warme Herzlichkeit gemeint..

M47
 
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  • #13
Sanft und stark schließen sich in meinen Augen nicht aus. Sanft ist nicht zickig, stattdessen liebevoll.
 
  • #14
Räusper,

Als "sanft" würde ich mich tatsächlich nicht bezeichnen, eher temperamentvoll, aber auch sachlich und das, was man gemeinhin wohl als "starke Frau" bezeichnet, ohne mir dies jedoch all zu sehr auf die Fahne zu schreiben.
Das musst Du schon genauer definieren! Temperamentvoll, stark und dennoch Liebevoll schliessen sich nicht aus. Und das kann man durchaus schon beim Daten merken. Wie redet Sie über Freunde, Angehörige, wie behandelt Sie den Kellner, die Menschen Drumherum?

Also liebe FS: Wie bist Du nun? Temperamentvoll ist kein Hindernis! Zickigkeit schon.
 
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  • #15
Hier verwechseln wohl einige hart mit temperamentvoll.
Eine "harte" Frau will kaum ein Mann,eine temperamentvolle so ziemlich jeder.
Zum Teil hat dein Freund recht,Ich möchte eine sanfte Frau,aber auf Augenhöhe.
Ist einfach stressfreier,als dauernd diskutieren zu müssen.

DAS will nämlich garkein Mann !
 
  • #16
Liebe FS, das hilft Dir nun wirklich nicht weiter, wenn wir hier "sanft" und "hart" analysieren.

Ich bin definitiv manchmal ein knallharter Knochen und es gibt viele Männer, die damit ein Problem haben. Das stört mich überhaupt nicht, es ist gut, wenn diese Typen möglichst schnell aussortiert sind. Dann muss ich noch die Weicheier, die sich bei mir einzecken wollen, aussortieren - und es bleiben die Männer übrig, die tauglich sind. Die gibt es nun selten, aber es lohnt sich zu suchen.

Es muss jedoch geschaut werden, weshalb Du aussortiert wirst - nur so kann Dir geholfen werden.

Schildere doch mal bitte die Muster, in denen Deine Beziehungsanbahnungen scheitern, das hilft vielleicht weiter.
 
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  • #17
Eine Frau muß in den passenden Momenten sanft, liebevoll und auch mal schwach sein können.

Schwäche zeigen ist bei Frauen nämlich ebenso wie bei Männern ein Zeichen der Stärke.

Ich denke, daß viele Frauen single sind, weil sie sich so hart geben. Nicht zu verwechseln mit stark, denn die meisten erwachsenen Männer wissen insgeheim, daß sie sich auf schwache Frauen in Krisenzeiten nicht verlassen können.

Aber Härte - das mag kein Mann, es sei denn es ist sein sexueller Fetisch...
 
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Gast

  • #18
Liebe FS,

bleib so wie Du bist und es sich für Dich gut anfühlt. Deine Beschreibung von Dir paßt auch auf mich. Bin genau so. Mein Partner kann gut damit umgehen, da er der "sanftere" von uns beiden ist. Nur wer mich näher kennenlernen darf, erkennt die sanftere, ruhigere und sehr emotionale Frau in mir.

Du bist erst 31. Im Gegesatz zu mir sehr jung. Ich habe festgestellt, daß man sich im Alter auch sehr gut "zurücknehmen" kann. Ruhiger wird. Du hast das Leben noch vor Dir.

W, 52
 
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  • #19
Für mich (m) bedeutet "hart", dass sie zur Durchsetzung ihres Willens auch über Leichen geht. Danke,das brauch ich nicht. Aber selbstbewusst und klug, dass ist richtig sexy. Und dann noch im richtigen Moment einfach schwach würden und sich fallen lassen (was ich selbst auch manchmal möchte) - das wäre ein Traum. Wenn du das als sanft bezeichnet, dass ist OK.
Was ich jedenfalls in keinem Fall möchte, das ist Rechthaberei und mangelnde Toleranz, zu akzeptieren, dass es auch andere Meinungen außer der eigenen geben darf.
 
G

Gast

  • #20
Warum soll eine starke temperamentvolle Frau nicht sanft sein? Meine ist es jedenfalls dann, wenn es in die Situation passt. Auf "doof" oder Weibchen macht sie aber nicht, das würde mich auch abschrecken.
 
  • #21
Hier die FS:
Zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, die allesamt sehr interessant und aufschlussreich sind!

Ich bin in einer Sache ganz eurer Meinung: meine Authentizität möchte ich nicht einbüßen und ich finde es auch überhaupt nicht erstrebenswert, mich charakterlich in eine bestimmte Richtung zu biegen, nur weil ich das Gefühl habe, es sei erwünscht. Dennoch komme ich manchmal ins Grübeln und frage mich, ob ich nicht vielleicht doch anders auf meine Mitmenschen wirke, als gewollt. Im Übrigen denke ich auch, dass Temperament, Stärke und Sanftheit sich nicht gegeneinander aufstellen lassen.

Ich finde es klasse, dass ihr weiter differenziert und auch Begriffe wie "Zickigkeit" und "Emotionalität" ins Spiel bringt. Tatsächlich bin ich wohl - wie die meisten - mal so und mal so und habe eben auch ab und an einen zickigen Moment oder einen emotionalen Ausbruch.

Konkret auf meine Date-Situationen bezogen äußert sich das eigentlich nicht so stark, da ich schon emotional involviert sein muss um emotional zu reagieren. Ich diskutiere aber gerne und nehme auch nicht alles was man mir sagt für bare Münze. Was mir nicht schlüssig scheint, wird hinterfragt. Wenn mich ein Thema interessiert, hake ich gerne nach und vertiefe es. Ich habe den Eindruck, dass ich damit viele Männer überfordere.

Hinzu kommt, dass ich sehr entscheidungsfreudig und eher ergebnisorientiert bin bin. Das bedeutet nicht, dass ich mein Gegenüber vor vollendete Tatsachen stelle oder krampfhaft versuche von meiner Meinung zu überzeugen! Da bin ich wirklich sehr liberal. Aber es wird auch schon deutlich, dass ich schnell und genau weiß, was ich will.

Vielleicht habe ich bisher einfach nicht die richtigen Männer getroffen. Zudem fühle ich mich nach einer 10-jährigen Beziehung zu einem Mann, der leichte Macho Anwandlungen besaß (aber lieb war er trotzdem) sehr zu Männern hingezogen, die vielleicht das Gegenteil von mir verkörpern: etwas verträumt, sanft, emotional - also eher den Waschlappen als den Macker ;) Vielleicht liegt hier das Problem?

P.S: Besagter Freund ist homosexuell und daher finde ich seine Sichtweise auch noch mal ganz anders und interessant.
 
G

Gast

  • #22
Ich wünsche mir weder eine sanfte noch eine harte Frau! Sondern ganz einfach eine natürliche, echte Frau von innen heraus als eine ganz eigene Persönlichkeit, keine Kopie, ohne männliches Verhalten, weiblich, anmutig, intelligent, attraktiv, einfühlsam, herzlich und stolz an meiner Seite zu sein, das ist alles! m,36
 
G

Gast

  • #23
Liebe FS,

deinem 2. Beitrag zu Urteilen, scheinst du dir nicht so recht sicher zu sein, wie du wirklich bist und welcher Mann am besten zu dir passt.
Wenn du wirklich eine Macherin, also hart, entscheidungsfreudig und dominant bist, dann würde wohl am ehesten ein Mann zu dir passen, der auch gerne mal zurücksteckt und dadurch weicher erscheint. Ich selbst würde mich schon zu dieser Sorte Mann zählen, ich lasse mich gerne führen andererseits hab ich schon auch meinen eigenen Kopf und ich kann schon mein Ding durchziehen.
Vielleicht kann ich dir da noch als guten Rat mitgeben, auf die Bandbreite zu achten, die sich so durch deine härte/Markanz ermöglicht wird (oder ob die Männer da eben blockieren).

m27
 
G

Gast

  • #24
Liebe FS

viele Männer und Frauen hier bestätigen dir was alle wissen
: mit hart/sanft komst du nicht weiter.

Ich mag auch maskuline Männer mit weichen Charaktereigenschaften.
 
  • #25
Was Du als sachlich beschreibst wirkt auf andere einfachnur kalt, was Du als temperamentvoll beschreibts wird als herrisch, kompliziert bis zickig wahr genommen.
Und akzeptiere, das nicht jeder von Dir begeistert ist, nur weil Du Dich toll findest oder weil Du den Mann magst.

Lerne ein "Gentleman" zu sein, Dich also so zu verhalten, das andere Menschen sich in Deiner Gegenwart wohl fühlen.
 
G

Gast

  • #26
Es gibt keine allgemeingültige Formel, vor allem gibt es bei "sanft" und "hart" unzählige Schattierungen. Daher: bleib so wie du bist!
 
  • #27
: etwas verträumt, sanft, emotional - also eher den Waschlappen als den Macker ;) Vielleicht liegt hier das Problem?
Zumindest kommen wir dem Ganzen etwas näher. Mal Geschlechtsunabhängig: Wenn in Sachen Durchsetzungsfähigkeit, Entscheidungsfreude etc. ein zu starkes Gefälle zwischen den Partnern entsteht haste eine Schieflage die immer sehr wackelig sein wird. Ich weiss sehr gut dass es toughe, Zielgerichtete Frauen gibt die dennoch sehr Empathisch und Liebevoll sind (ich hab so eine).

Die sollten aber so klug sein sich jemanden zu suchen der das aushält, der ebenso stabil steht. SOnst wirst Du leicht zur Domina.

Untergebuttert zu werden mag keiner, auch Männer nicht.
 
G

Gast

  • #28
Liebe Fs,

dein Freund ist schwul und gerade da muss man genau hinterfragen, wie er sein "sanft" sein genau definiert.

Fakt ist, viele Männer wünschen sich Frauen, die sich gerne anpasst und nicht so viel diskutiert. Kann ich inzwischen nachvollziehen. Ich diskutiere nicht mehr sondern mache mein Ding, das wird komischer Weise von den Männern akzeptiert, sie ticken ja ähnlich. Entweder Mann tickt ähnlich wie ich, oder er muss sein Dinge ohne mich machen, wenn es ihm nicht gefällt.

Es gibt auch Männer, die es sehr gut können, Kompromisse zu schliessen, ohne ihre Männlichkeit dabei abzulegen. Oft sind das erstaunlicher Weise Männer, die nicht studiert haben. Ich kann z.B. ganz gut mit Handwerkern umgehen. Allerdings fehlt mir da oft wieder ein mangelndes Interesse für kulturelle Dinge, die mich freizeitmässig sehr interessieren.

Ich halte viel von Respekt, Höflichkeit und klare Worte, das fehlt leider vielen Männern und wenn es Probleme gibt, sind natürlich immer die Frauen schuld, weil die herrisch, kompliziert und zickig sind, dabei leben es Männer den Frauen oft nur vor. Frauen spiegeln leider viel zu oft die Männer.
 
  • #29
Die sollten aber so klug sein sich jemanden zu suchen der das aushält, der ebenso stabil steht. SOnst wirst Du leicht zur Domina.
Genau, Kalles Partnerin und "sanftes Reh" - herrlich. Die Frau braucht sicherlich auch einen gestandenen Mann - dann passt es.

Bei Dir, liebe FS, weiß ich nicht so genau, wo der Knackpunkt ist. Nach Deinen Schilderungen müsstest Du eigentlich auswählen können - aber Du wirst aussortiert. Seltsam. Irgendetwas läuft schief und ich vermute - wirklich nur Vermutung - dass es an Deiner Kommunikation und/oder Ausstrahlung liegen könnte. Zu laut, zu leise, zu witzig, zu langweilig - keine Ahnung, aber irgendwo liegt der Hase im Pfeffer. Hast Du nicht einige gute Hetero-Freunde, die Du fragen könntest? Ein Schwuler hat - sorry - da nicht so die Ahnung...

Übrigens: Ich mag Waschlappen auch. Aber lass es in Bezug auf Partnerschaft, Du hast eine blendende Wahrscheinlichkeit, dass Du ALLES machst und irgendwann völlig entnervt aufgibst oder er verlässt Dich, weil er sich doch zu sehr an die Wand gedrückt fühlt. Schau nach Machern! Wenn Du dann noch einen von den wenigen, empathischen auftust, hast Du den Joker gefunden. Gibt es, ich habe einen.
 
  • #30
Durch das krampfhafte Bemühen, so werden zu wollen, wie man angeblich erwünscht ist, wirkt eine Frau dann wirklich unattraktiv, da verzweifelt.
(w)
Sehr gutes Statement - bravo.

Genau so ist es auch.
Viele Frauen richten sich danach was Männer "wollen" oder wie Männer Frauen im allgemeinen gerne sehen oder nicht. Das ist fatal und unreflektiert, sorry.

Es ist nicht wichtig, was Männer wollen, sondern was die Frau will, wie sie sich selbst definiert, mit sich im reinen ist und der es gerademal egal ist wie sie "rüberkommt". Sie mag sich erst einmal selbst und das ist die halbe Miete.

Denn nur dann wird sie als "autark" und "selbstbewusst" wahrgenommen und nur der Mann wird sich zu ihr hingezogen fühlen, der genau diesen Typ Frau auch begehrt. Den Rest brauch sie ohnehin nicht.

Also Frauen, steht zu euch selbst, nicht zu einer Illusion der Männerwelt.