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  • #1

Männer, was haltet ihr von Frauen, die Vegetarier sind?

Ich (m) stehe auf schlanke Frauen. Sehr viele schlanke Frauen sind gleichzeitig Vegetarier. Ich musste feststellen, dass damit ein zentraler Genussfaktor im Leben, nämlich ?Essen? (damit meine ich nicht bekocht werden, sondern allgemein Essen/Essengehen), in einer Beziehung deutlich eingeschränkt wird. Gleichzeitig ist meine wiederholte ganz persönliche Erfahrung, dass es von der vegetarischen Ernährung hin zur krankhaften Essstörung offenbar nur ein schmaler Grat ist. Was sind Eure Erfahrungen mit dem Thema? Nehmt Ihr die potentiellen ?Vegetarier-Nachteile? bei Frauen in Kauf?
 
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  • #2
Wieso kann man als Vegetarierin nicht essen / essengehen? Ich esse selbst kein Fleisch, kann mich aber über mangelndes Angebot an Essen nicht beklagen. Schwierig wird es erst bei den Veganern.
 
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  • #3
Veganer essen schon sehr eingeschränkt. Doch es git auch viele, die einfach "nur" fleischlos leben möchten.
 
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  • #4
Ich finde Vegetarierinnen gut. Passt zu mir, schlankem, sich gesund ernährenden Mann. Schade, dass die Vegetarierinnen selten dies explizit in ihr Profil geschrieben haben.
 
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  • #5
Nichts.

Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand Vegetarier ist. Manche akzeptiere ich, andere halte ich für blödsinnig, das spielt im Grunde aber keine Rolle, denn das Ergebnis ist meiner Erfahrung nach immer das Gleiche: Wenn der Partner etwas nicht isst, kommt man selbst auch kaum mehr dazu. Da ich auf Fleisch weder verzichten kann noch will, schließe ich Vegetarierinnen bei der Partnersuche von vorneherein kategorisch aus.

Deine Erfahrung mit der krankhaften Essstörung hab ich so noch nicht gemacht, halte sie aber für recht naheliegend, da Vegetarismus biologisch gesehn unnatürlich ist.

m/31
 
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  • #6
Hätte ich überhaupt kein Problem mit, wenn ich mir denn ab und zu zusätzlich zum Veggie-Essen ein feines Steak brutzeln kann. In guten Restaurants gibt es meist für beide etwas.

Vegetarier-Nachteil? Was soll das sein?

Wenn du meinst, ob eine Gutmenschin auf missionarischen Pfaden garnicht geht, dann geb ich dir vollkommen Recht, käme mir nicht ins Haus. Nur, bei Vegetariern findet man das nicht häufiger als sonst wo, das betrifft in dem Bereich eher Veganer und übrigens auch viele andere Spießerinnen, Rechthaberinnen, Weltverbesserinnen.

Die meisten mir bekannten Vegetarier sind Ovo-Lacto-Vegetarier aus im Wesentlichen gesundheitlichen Gründen.
 
  • #7
Eine Vegetarierin käme bei mir durchaus an den Esstisch und anderswohin. Zurückhaltend wäre ich bei Vampirinnen.
 
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  • #8
Den Zusammenhang mit Essstörungen erkläre ich mir damit, dass du eventuell auf sehr, sehr schlanke (und nicht nur auf normal schlanke) Frauen stehst?!
Meine Erfahrung als Frau:
Gesunde Vegetarierinnen (wie ich :)), die nicht missionieren, wünschen sich einen Partner, der auch nicht missioniert. Dies ist nicht immer der Fall, so meine Erfahrung. Diskussionen darüber nerven sehr, ich habe keine Lust, mich diesbezüglich rechtfertigen zu müssen. Ich wünsche mir einen Partner, der das voll und ganz akzeptieren kann, er muss aber nicht unbedingt selbst Vegetarier sein, nur ein Extremfleischesser sollte er nicht sein. Manche Männer schlucken ganz schön, wenn ich "es" ihnen sage, aber die meisten äußern zumindest keine Missachtung und können es ganz gut akzeptieren. Es ist heute ja keine Seltenheit mehr, einige haben auch z.B. Schwestern, die sich vegetarisch ernähren. Den militanten Fleischessern entgeht ganz schön was, wenn sie gar so fundamentalistisch sind (so ist es mit militanten Vegetariern auch), aber die sind dann auch wirklich nicht die Richtigen für Vegetarier.
w, 25, seit ca. 10 Jahren Vegetarierin
 
  • #9
Also, ich war 13 Jahre lang Vegetarierin (nicht missionarisch, sondern pflegeleicht). Ich wollte mit 12 nicht mehr und habe einfach aufgehört. Dabei finde ich es nicht schlimm, Fleisch und Fisch zu essen (in Maßen). Also habe ich vor kurzem wieder angefangen, war nicht ganz einfach. Für MICH ist es jetzt schon leichter geworden, was das Kochen betrifft. Für andere, meine ich. Obwohl man auch hervorragend vegetarisch kochen kann, das steht außer Frage. Ich könnte problemlos auch wieder auf Fleisch / Fisch verzichten. Schlanke Frauen gibt´s mit Fleisch und ohne ;) Ich bemerke noch keine großen Gewichtszunahmen, nur weil ich jetzt mal was anderes als Käse vom Grill nehme ;)
Beim Essengehen ist das doch kein Problem, gibt genug, was man als Vegetarier bestellen kann. Und daheim kann sich der Partner doch gerne auch mal was anderes kochen. Für den Partner Fleisch zubereiten - ok, das machen viele Vegetarier nicht (habe ich auch nicht und würde ich nicht). Vegetarier oder nicht-Vegetarier gleich von der Partnersuche auszuschließen - na ja, muss jeder selber wissen. Aber ICH sehe da kein Problem.
 
  • #10
Och, solange ich nicht missioniert werden soll ist das sicher kein Grund mit einer Frau nicht zusammenzukommen. Schwierig wirds wenn Sie laufend Ekel äussert oder meit Steak im Kühlschrank als Leichenteil bezeichnet.

Ich habe so meine Erafhrung mit Vegetariern, so etwa die Hälfte ist völlig unauffällig. Mit denen gehts gut. Die andere Hälfte hält sich für einen besseren Menschen und moralisch höherstehend und lässt das auch die Umgebung spüren. Dieser Missionarsgeist steht im direkten Verhältnis zum grad des Vegetarismus. Veganer (gar nix tierisches) sind praktisch immer talibanmässig drauf. Mit einer solchen könnte ich keine Beziehung führen.

Lieber FS, auch Vegetarier können genussvolle Esser sein, auch der Zusammenhang vegetarisch=schlank kommt nicht hin.
 
  • #11
ich kenne viele vegetarierinnen und bei keiner fällt das auf.
selbst beim essengehen sind die alle völlig unauffällig und wenn man nicht darauf achtet, bemerkt man icht einmal, dass sie fleischloses essen.

oft wird von vegetariern noch fisch gegessen und in restaurants essen die dann eben fischgerichte.

es besteht für mich kein grund, mit einer vegetarierin zusammen zu leben.
veganer sind da schon ein anderes kaliber...
 
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  • #12
@#9 ... stimmt genau: Pflanzenfresser können manchmal ganz schön dick sein ;))

Wenn ein Vegetarier aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichten müsste - ok.

Wenn ein Vegetarier aus ideologischen Gründen auf Fleisch verzichtet wird man nicht umhinkommen sich mit dem Partner und den Themen die ihn bewegen sich auseinanderzusetzen. Hier lauert echter Sprengstoff für das gemeinsame Lebensmodell - deshalb, nein.

Ich denke, dass ein Vegetarier generell auch einen Bauern mit Tierhaltung, Schlachter, Metzger, Fleischfachverkäufer, Feinkosthändler, Ingenieure die Verarbeitungsanlagen für Fleischprodukte entwickeln, Kürschner, Pelzhändler, und viele mehr, als Partner ausschließen.
 
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  • #13
Ich hab kein Problem wenn sie nicht versucht mich zu missionieren ;-)
 
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  • #15
@#11: Zu den ideologischen Vegetariern: Warum ist für dich die Konsequenz, den Vegetarier als Partner auszuschließen? Warum lautet die Konsequenz nicht, auf Produkte aus Massentierhaltungen zu verzichten, soweit das möglich ist?
 
  • #16
@14
Man kann auch sein Fleisch, Eier, Milch etc. vom Biobauern seines Vertrauens holen. Das würde aber einen ideologischen Veggie-Taliban nicht besänftigen. Deshalb ausschluss, wie bei allen tief Religiösen. Als Ungläubiger kommt man eben mit so jemanden nicht klar.
 
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  • #17
@#15 von #14: Also sind alle ideologischen Vegetarier T*liban? Dann sollte man wohl auch alle Getrenntlebenden meiden wie der Teufel das Weihwasser, weil man mit denen auch nur Probleme hat. Wie bist du dann zu deiner neuen Freundin gekommen?

Merkst du was, Kalle? Du selbst forderst von anderen Toleranz bei deinen eigenen "Schwächen". Solange du aber selbst nicht betroffen bist, rufst du zu konsequentem Handeln auf. Wie scheinheilig!
 
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  • #18
@#14 von 11
Mit einem Vegetarier kannst du dich schwerlich darüber einigen wann "artgerechte" Tierhaltung beginnt und wo Massentierhaltung aufhört. Was ist mit "artgerechter Tötung" von Tieren? Schächten oder doch lieber Bolzenschussapparat? Hofschlachtung oder lieber Schlachthof? Die einzige Antwort die ein Vegetarier akzeptieren würde ist "totstreicheln" und unter Tränen begraben.

Gemeinsames genußvolles Essen ist eine der sinnlichsten Erfahrungen für Paare. Ein "Fleischesser" verdirbt einem "Pflanzenesser" den Appetit, und umgekehrt.

Meine Meinung ist: echte Massentierhaltung ist unappetitlich, da stimme ich dir zu. Ich gehe sogar weiter und sage, niemand sollte Fleisch essen, der sich in einem Schlachthof mit Grauen abwendet. Ich selbst hätte keine Scheu davor auch jedes Tier zu töten und zu zerlegen, dass ich essen möchte (andere, sprich Schlachter und Metzger können es aber einfach besser).
 
  • #19
@16
grins, wieso unstellst Du sowas? Ich habe nicht jedem Ideologischem Vegetarier das angedichtet. Der Satz "Das würde aber einen ideologischen Veggie-Taliban nicht besänftigen" beinhaltet nicht dass alle ideologischen Vegetarier talibanmässig drauf sind. Nur dass es solche gibt. Und ein Aufruf zum Ausschluss (konsequentem Handeln) kann ich auch nach zweimaligem durchlesen nicht erkennen. Siehe auch mein Post #9, auch hier bin ich tolerant, solange mein gegenüber das auch ist.

Und mit einem solchen, der das als Religion lebt und vertritt ist eben eine Beziehung mit mir als ungläubigem eben nicht möglich, so einfach ist das.

PS, bin schon länger geschieden. Und ich hatte eine Veggie-Freundin was sehr gut funktioniert hat (sie hatte keine Veggie-religiösen Anwandlungen).
 
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  • #20
@#18: Du kannst nach zweimaligem Durchlesen keinen Aufruf zum Ausschluss in deinem Posting #15 erkennen? Dann lies dir bitte noch ein drittes Mal folgende Passage durch:

"Deshalb ausschluss, wie bei allen tief Religiösen."

Es gibt nach meiner Erfahrung nur sehr wenige Vegetarier, die dies aus ideologischen Gründen sind und dabei so militant gegenüber Fleischessern eingestellt sind, dass der Begriff "T*liban" gerechtfertigt wäre. Wer alle ideologischen Vegetarier pauschal ausschließt als mögliche Partner, vergibt sich auch etliche Beziehungschancen.
 
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  • #21
Nein, ein Vegetarier käme für mich (w) nie in Frage (ich weiß, hier sind nur die Männer aufgerufen, zu posten).

Meine Nichte hat eine Freundin, die Vegarierin ist. Schon allein dieser Zirkus, wenn meine Nichte ihren Geburtstag feiert oder sonst ein Treffen ansteht, bei dem diese Freundin ebenfalls eingeladen ist. Immer muss irgendetwas extra gekocht werden und wenn es nur eine Ecke der Pizza ist, die sep. nur mit Gemüse belegt werden muss und von der natürlich immer etwas übrig bleibt, weil niemand sonst hierauf zurück greift! Furchtbar. Sie selbst kocht auch für ihren Freund nichts, was er gerne isst, wie z.B. mal ein Braten, ein Schnitzel oder ein Steak, sagte aber kürzlich, sie habe nichts dagegen, wenn er sich ein solches Gericht selbst mache. Sehr gütig, kann ich da nur sagen!

Bin mal gespannt, wie lange diese Beziehung dauert. Vermutlich nicht sehr lange, weil er nämlich "reinhaut, wie Hacki", wenn er meine Nichte besucht und dann mal "was Gescheites" zu essen bekommt.
 
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  • #22
@#17: So wie Kalle unterstellst auch du, dass es unter den Vegetariern, die dies aus ideologischen und nicht nur rein geschmacklichen Gründen sind, dass viele davon eine intolerante und krasse Meinung haben. Ich aber kenne in meinem näheren Bekanntenkreis 5 Vegetarier, die allesamt nicht so drauf sind. Einer von ihnen isst weder Fleisch noch Fisch. Beim gemeinsamen Essen bereiten sie sogar fleischhaltiges Essen zu und essen es dann selbst aber natürlich nicht. Wenn du sie fragst, erklären sie dir die Gründe für ihre Entscheidung - ohne zu bedrängen.

Geh mal im Geiste deinen eigenen Bekanntenkreis durch und zähle die Vegetarier. Wie viele davon sind wirklich militant, so dass eine Beziehung wirklich schwerfallen würde? Du müsstest meiner Ansicht nach auf eine Quote von mindestens 50% kommen, damit die Entscheidung, es von vornherein gar nicht erst mit einem Vegetarier zu versuchen (pauschale Ablehnung), sinnvoll ist. Solltest du tatsächlich so viele kennen, müsste man fragen, in welchen Kreisen du unterwegs bist. Aber das ist natürlich deine Angelegenheit. :)
 
  • #23
Na, hier geht´s ja heiß her ;)
Ich war auch aus "ideologischen" Gründen Vegetarierin. Schwierig wird es immer, wenn man versucht, andere zu bekehren oder ihnen das Essen zu verderben (habe ich nie gemacht). DAS stößt auf wenig Gegenliebe, was ich auch nachvollziehen kann. Solange man mit mir keine Diskussion angefangen hat, war Ruhe. Das fällt unter gegenseitige Toleranz: leben und leben lassen.
Also, auch wenn ich jetzt wieder ab und zu Fleisch esse - ein Vegetarier käme absolut in Frage. Vielleicht würde ich auch wieder aufhören - wäre für mich kein Problem. Veganer ist schwieriger, würde ich aber nur aus diesem Grund nicht von vornherein ausschließen.
 
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  • #24
@#21 von 17,11
Mit dem Posting in #17 habe Stellung zur Frage von #11 bezogen: zu den IDEOLOGISCHEN Vegetariern!

Deine Statement "geschmackliche Gründe" scheint mir doch sehr weit hergeholt zu sein. Das habe sich so noch NIE gehört. "Ich esse überhaupt kein Fleisch, kein Wild und kein Geflügel, weil es mir nicht schmeckt." hört sich wirklich schräg an - das hat noch nie jemand zu mir gesagt. Ganz im Gegenteil, mit Tofu und Soja wird versucht fleischlose Produkte so zu designen, das sie wie Fleisch ausschauen und wie Fleisch schmecken.

Klar ist, dass Ekel im Kopf stattfindet. Wenn sich jemand vor Fleisch ekelt weil er damit ganz andere Assoziationen verbindet, verstehe ich. Dann liegt aber die Ursache nicht im Geschmack, sonderen in der Assoziation. Das kann der Stallhase sein, den der Vater vor den Augen der Kinder geschlachtet hat, das kann aber auch Ideologie sein, z.B. falsch verstandene Tierliebe.

... und schon sind wir wieder beim Kern des Problems - man muss sich mit dem vegetarischen Partner über dessen Einstellung zu Tieren auseinandersetzen, und kann als "Fleischfresser" bestenfalls auf Toleranz hoffen. "Vegetarier" zu sein ist eine Lebenseinstellung - nicht reine Nahrungsaufnahme - welcher Vegetarier möchte das bestreiten?
 
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  • #25
Ich bin schon seit über 20 Jahren Vegetarierin und kenne keinen einzigen Mann, der kein Fleisch isst! Meine Beziehungen waren langjährig und harmonisch und niemals war das Essen ein Thema! Wir haben noch nichtmal ansatzweise drüber nachgedacht, sowas zu einem Thema einer Beziehung zu machen! Dazu muss ich sagen, dass ich nicht zu der miltanten Sorte gehöre. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass man sich schon fast schämen muss und als unnormal abgestempelt wird, verhöhnt oder belächelt wid und obendrein dann auch sofort mit blöden (wirklich blöden!) Fragen gelöchert wird. Ich muss mich doch nicht wirklich erklären, was ich esse und was nicht! Im Grunde genommen geht es kein Schwein was an, ob ich heute kein Fleisch, morgen keinen Brokkoli oder übermorgen keinen Joghurt essen mag! Und die Gründe behalte ich auch lieber für mich. Nichts ist ätzender, als wenn man mit mitleidverzerrtem Gesichtsausdruck nach den Gründen gefragt wird.
Und zum Thema Genuss kann ich nur sagen, warum soll nur ein Fleischesser ein Genussmensch sein??! Das ist ja wirklich das Dämlichste was ich seit langem zu dem Thema gehört habe!
Aber einen Mann, der ernsthaft so denkt und sich Sorgen macht, ob er eine Vegetarierin als Partnerin haben kann, würde ich nie umstimmen wollen! ;-)

w, 32
 
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  • #26
Ich habe gerade zufällig diesen Thread entdeckt und muss würde gerne auch mal etwas dazu sagen. Eins vorweg: Ich habe selten so viele Vorurteile auf einmal gelesen. Aber hier erstmal ein paar Zitate:

[Mod. = wegen extremer Überlänge gelöscht! Häufige Zitate beanspruchen viel Platz.1!]
 
  • #27
@19/21
Na ja, man kann ja wirklich nur das herauslesen was man gerne möchte. Das zitat "deshalb Ausschluss" bezog sich ja auf die Missionarischen Vegetarier. Nicht auf diejenigen die mir zugestehen Fleisch zu essen so wie Ihnen zugestehe kein Fleisch zu essen.

Zur Statistik, ich kenne eine Menge Vegetarier. Wie bereits oben geschrieben ist davon etwa die Hälfte völlig unauffällig, die Gründe reichen da von unverträglichkeiten über Geschmackliche oder eben auch ethische Gründe. Mit denen kann ich mir eine Beziehung wunderbar vorstellen.

Die andere Hälfte jedoch hält sich für moralisch höherstehend und lässt das auch jeden wissen, ob man will oder nicht. Da gehts halt eben ins Religiöse. Der grosse Auftritt im Restaurant inclusive. Bei den 6 Veganern die ich persönlich kenne ist ein sehr radikales Verhalten festzustellen (z.B. angewiderte Würglaute wenn jemand in Lederschuhen den Weg kreuzt, verquaste Theorien über den Mensch als der geborene Pflanzenfresser etc.).

Übrigens spricht Eure sehr heftige Reaktion auf unsere Statements für sich.
 
  • #28
"Gleichzeitig ist meine wiederholte ganz persönliche Erfahrung, dass es von der vegetarischen Ernährung hin zur krankhaften Essstörung offenbar nur ein schmaler Grat ist. "

40% der Inder sind also auf diesem Schmalen Grat zuhause? Deswegen sind die wohl auch so schlank..
 
  • #29
erstaunlich, dass vegetarier heutzutage noch (...in diesem forum), mit dem militanten image belegt werden!

meine erfahrung ist eher, das vegetarier und fleischesser in friedlicher coexistrenz miteinander leben.

mittlerweile hat sich das vegetarische doch völlig in die gängige "esskultur" integriert.
wie gesagt, ich kenne nicht einen einzigen "veggi-taliban".

werden hier nicht die vegetatrier mit den veganern verwechselt?
 
  • #30
@28
leider nicht, bei der angesprochenen Hälfte der Vegetarier die das ganze mit religiösem Eifer verfechten sind nur die Hälfte Veganer.

Aber das gilt natürlich nur für die die ich kenne. Das sind aus Familiären Gründen ein paar mehr als üblich und vielleicht kommen diese ja auch aus einer besonders militanten Ecke.

Ach ja, ich esse übrigens nur selten Fleisch, dann aber mit dem grössten Genuss und dann ein sehr gutes vom Biobauern meines Vertrauens. Ich weiss sehr wohl dass Vegetarische Kost lecker und vollwertig sein kann.
 
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