G

Gast

  • #1

Männer "verbocken" es oft, wenn sie die vermeintliche Ms. Right gefunden haben. Warum?

Ich als Frau habe schon viele Männer kennen gelernt (nicht nur potentielle Partner für mich), die oftmals Panik bekommen haben, wenn sie eine Frau kennen gelernt haben, die für sie eine Ms. Right gewesen wäre. Oft hatten sie zu diesem Zeitpunkt aber ihre Chance schon vertan und haben das später bereut. Aus Scham haben sie dann jemanden gewählt, der nicht so perfekt gepasst hätte. Kennt Ihr solche Situationen? Ist das ein geschlechtsspezifisches "Problem"?
 
G

Gast

  • #2
Ja, das ist ein geschlechtsspezifisches "Problem" und zwar weiblicher, gnadenloser Selbstüberschätzung.
 
G

Gast

  • #3
#Fragestellerin

Was möchtest du WIRKLICH wissen?

Du weißt schon, daß "du bist einfach ZU gut für mich" eine der klarsten Absagen an eine Person ist, oder?

w55
 
B

Berliner30

  • #4
Ich verstehe nicht ganz: wenn die Männer dich nicht wiedergesehen haben, wie kannst du dann über deren Erfolg oder anderen Treffen wissen, denn freiwillig wird man einer Abgesagten Dame nichts mehr erzählen, warum denn auch?
Was meinst du mit Chance vertan?

Ich denke, das Frauen mindestens genauso oft oder öfter eine Notlösung wählen nur um jemanden abzubekommen.

Ich halte meinen Mindestanspruch zumindest aufrecht.
 
G

Gast

  • #5
Fragestellerin: Ich habe deutlich geschrieben, dass es nicht immer um mich geht! Ich habe das leider auch bei vielen Freunden und Freundinnen beobachtet. Ich möchte nur (besonders von Männern) mal wissen, ob sie solche Situationen selber schon erlebt haben. Und nicht immer ist das "letzte Wort" auch wirklich das letzte Wort. Insofern kann schon mal ein interessanter Erfahrungsschatz da sein.
 
G

Gast

  • #6
@Fragestellerin: was meinst Du mit "Oft hatten sie zu diesem Zeitpunkt aber ihre Chance schon vertan".
 
V

Vicky

  • #7
Ich bin zwar eine Frau, gebe aber trotzdem mal meinen Senf dazu.

Nach meiner persönlichen Erfahrung mit Männern und Beobachtungen bei anderen Frauen usw. bin ich zu der Erkenntnis gelangt, daß Männer im Normalfall "simpel" gestrickt sind. Und das ist nicht so böse gemeint wie es zuerst klingt. Denn Männer leben damit zum einen besser und sind zum anderen auch besser einschätzbar.

Für mich ist die Formel ganz einfach: Findet ein Mann eine Frau toll, versucht er alles, um mit ihr zusammenzukommen bzw. zu bleiben. Findet ein Mann eine Frau nicht toll, kommt er nicht mit ihr zusammen bzw. im Falle des Zusammenseins und nicht mehr toll findens, trennt er sich von ihr.

Von den abgewiesenen oder verlassenen Frauen wird dann gern so ein Unfug hineininterpretiert wie: "Er ist beziehungsunfähig.", "Er hat Angst vor tiefen, ehrlichen Gefühlen, weil er als Kind nicht genug Schmuseeinheiten o.ä. bekommen hat...". Wendet sich der betreffende Mann dann einer anderen Frau zu, die vielleicht nach objektiven Kriterien die schlechtere Wahl ist oder eben auch nur nach den subjektiven Kriterien der verschmähten Frau und deren Freundinnen, heißt es, er wolle jetzt eine "schlechtere" Frau nehmen, um vor seinen wahren Gefühlen davon zu laufen.

Die Sachen, die ich im letzten Absatz geschrieben habe, habe ich mir nicht ausgedacht. Das habe ich tatsächlich bei einer Freundin so erlebt. Und während alle Freundinnen sie in diesem Quark unterstützt haben, war ich die einzige, die sagte, daß der Typ, der vor Jahren mit ihr eine Affäre hatte, eben einfach nicht genug auf sie gestanden hat.

Aber mal abgesehen davon - angenommen, an dieser verqueren Theorie wäre etwas dran: Männer verbocken also die Geschichte, wenn es ernst und erfolgsversprechend verläuft. Dann könnten sie ja nun, nachdem sie es verbockt haben, versuchen, wieder gutzumachen. Und der verschmähten oder verlassenen Frau sagen und zeigen, daß sie den größten Fehler ihres Lebens gemacht haben und das zutiefst bereuen. Sind sie aber dann auch dazu nicht in der Lage oder gewillt, dann frage ich mich ernsthaft, was man mit so einem unfähigen, feigen Mann will.

Frauen, macht Euch das Leben nicht so schwer und denkt mal genauso erfrischend simpel und klar wie die Männer. Hier ist wirklich eine Eigenschaft der Männer, an der wir uns etwas abschauen sollten, statt sie als beziehungsunfähig abzustempeln oder ihnen mangelnde Tiefe vorzuwerfen.
 
G

Gast

  • #8
Ich war eine Zeitlang mit einem sieben Jahre jüngeren Mann zusammen - ich war seine Mutter, seine Geliebte, seine Frau, seine Erzieherin und sonst was. Er war mein Koch (war er von Beruf) und mein Bettgefährte. Durch eine Nichtigkeit haben wir uns getrennt und er zog nach Süddeutschland, wo er eine zehn Jahre jüngere Frau kennen- und lieben lernte. Nach kurzer Zeit bekamen beide ein Kind, er informierte mich telefonisch, ich wünschte ihm alles Gute. Es dauerte nicht lange, und er erklärte mir am Telefon, dass es ein Riesenfehler von ihm gewesen sei, mich zu verlassen. Er wäre mit seinem Leben besser zurechtgekommen an meiner Seite. Ich konnte ihm nur recht geben. Nach etlicher Zeit erfuhr ich, dass seine Frau ihr zweites Kind bekommen hat. Ich wünschte ihm erneut alles Gute. Ich war längst neu liiert, da hörte ich seine Stimme von meinem Anrufbeantworter - ich soll ihn unbedingt anrufen. Ich habe es nicht getan. Ein Familienvater mit zwei Kindern, ich in festen Händen - jeder von uns sollte sein eigenes Leben gestalten. Durch einen gemeinsamen Bekannten erfuhr ich später, dass sich der "Kumpel von einst" im Keller erhängt hat. Auf einer Schranktür hatte er meine Telefonnummer, auf der anderen Schranktür die Nummer des Bekannten aufgeschrieben. So ist das, wenn man einmal "Ms. Right" war - durch Nichtigkeiten gehen die Beziehungen kaputt. Und mein "Mr. Right" ist nach 24-jähriger harmonischer Partnerschaft mit mir leider verstorben.
 
G

Gast

  • #9
@#5: Vielleicht haben sie Ms. Right vergrellt. Vielleicht ein "Nein", wo sie doch eigentlich "Ja" meinten. Vielleicht eine andere vorgezogen und es später bereut. Es gibt doch sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten eine Chance zu vertun. Sie haben Bereitschaft verspielt.
 
G

Gast

  • #10
@#6: Das hört sich alles sehr richtig und glaubwürdig an, was Du da schreibst. Aber wir sind doch alle denkende Erwachsene. Und sich auf das pragmatisch "simple" Denken des Mannes "herabzulassen" wäre doch ein Verkennen unserer Weiblichkeit. Und sollten wir das tun nur um keine Fragen mehr zu haben, die wir Frauen doch so gerne wieder und wieder wälzen? Ich finde nicht. Und ich bewundere die Frauen nicht, die sich dieser Denkweise anschließen. Sie haben vielleicht weniger Probleme, aber sie verkennen ihre Weiblichkeit. Wie lange wird das gutgehen? Ich finde die Menschen toll, die (egal ob Mann oder Frau) dazu bereit sind die Unterschiede der Geschlechter anzuerkennen. Denn darin liegt die beste Antwort: Kompromisse eingehen.
 
E

excuse-me

  • #11
@ 6 Vicky
" denkt erfrischend simpel und klar wie die Männer."
In seinem Job gelingt es ihm, denn da ist sein Kopf gefragt - da denkt er simpel und klar -
aber bei allem anderen - tz-tz :)))
 
G

Gast

  • #12
Männer sagen ja, wenn sie ja meinen und Männer sagen nein, wenn sie nein meinen.

"Er. Steht. Einfach. Nicht. Auf. Dich." !!

Und wenn sie nicht anrufen, dann wollen sie nichts. Und wenn sie nicht mailen, dann wollen sie nichts. Und wenn sie während des Dates nicht nervös nett sind, dann wollen sie nichts.

So einfach ist das! Und das ist gut so.

w/43
 
G

Gast

  • #13
Ja logo kenn ich das, ich w, habe 2 potenielle Anwärter gehabt, mit denen ich mir eine Zukunft hätte vorstellen können, nun beide haben es bereut, aber die Verletzungen waren so groß, dass das für mich keine Option mehr war. Sehr schade, denn beide waren Traummänner für mich, schnief...
 
G

Gast

  • #14
Wow, soviel Selbstüberschätzung wie OP muss man erst mal haben... wie kommst Du als Frau dazu, beurteilen zu können, welche Frau für einen Mann die Richtige ist? Das kann nur der Mann selber. Ich würde mir niemals anmaßen, einer Frau zu sagen, wer der Richtige für sie ist, selbst wenn sie meine grösste Liebe wäre.
 
G

Gast

  • #15
Immer wieder einen falschen Partner zu wählen, bzw. einen Partner, für den man keine tiefen Gefühle hegt, ist eines der Symptome von Bindungsangst.

Zu glauben, ein Partner meine es ernst, wenn er sich zu Beginn der Beziehung besondere Mühe gibt, kann auch ein Trugschluss sein. Sich immer wieder mit wechselnden Partnern in romantische Stimmung zu versetzten und die Eroberung zu genießen ist ebenfalls ein Zeichen von Bindungsangst. (siehe Anne Wilson Schaef "Die Flucht vor der Nähe").

Ebenfalls ein Zeichen von Bindungsangst ist es, sich leidenschaftlich an Menschen zu binden, die ihrerseits die Bindungsangst aktiv ausleben.

Ein geschlechtsspezifisches Problem ist Bindungsangst nicht. Es mag einer Frau aber so erscheinen, wenn sie ihre eigene Angst vor einer Beziehung zu einem emotional präsenten Partner kompensiert, indem sie einen bindungsunfähigen Mann 'adoptiert' und ihre Gefühle auf ihn projiziert bzw. von ihm ausleben lässt.

Ich habe meinen Bindungsphobiker in die Freiheit entlassen, weil ich keine Möglichkeiten für mich sehe, sein Verhalten/seine Gefühle zu beeinflussen. Zumal es einem edlen Ritter nicht all zu gut bekommt, sich von einer Frau auf's Pferd setzten zu lassen. Manch einer fragt sich irgendwann, ob es noch ein Leben außerhalb des emotionalen Schneckenhauses gibt, aber forcieren kann man das nicht. Kommt er (bindungsfähiger) zurück, war man wohl seine Ms Right. Wenn nicht, dann eben nicht.
 
G

Gast

  • #16
Ich habe schon ein, zwei Männer erlebt, nicht nur in meinen Beziehungen, die keine Akrobaten waren, wenn es um Gefühle ging. Leider haben sie manchmal Glanzleistungen á la unterste Schublade abgeliefert und es hinterher bereut. Ich glaube schon, dass frau hier oft weibliches Fingerspitzengefühl an den Tag legen muss um auszubügeln, was ein "Elefant im Porzellanladen" zerstört hat. Insofern das noch auszubügeln ist.
 
F

Fräulein Smilla

  • #17
Es soll Exfreunde geben die um das gemeinsame Glück trauern und die hübsche 23 Jährige scheint nicht in allen Fällen die bessere Wahl gewesen zu sein. So simpel sind die Männer dann doch nicht.

Ein Glück!
Fräulein Smilla 7E1DA741
 
G

Gast

  • #18
Hmm, manchmal sagen wir auch ja, obwohl wir eigentlich nein meinen. Ist vielleicht gerade keine bessere da oder wir wollen ein bisschen rumspielen. Mal schauen was geht. Und später kommen wir da nicht mehr gut raus.

Aber das macht ihr ja auch.
 
G

Gast

  • #19
@#11: Danke für diese klaren Worte! Darf ich bitte ein date mit Dir haben? Das wird bestimmt einfacher als alles, was ich bisher erlebt habe! Enge, Argwohn, Mißmut...

Ich will hier auf keinen Fall den Besserwisser machen, aber was macht denn die meisten Männer wirklich nervös? Dass sie nur noch ein Teil von etwas sind, und nicht mehr ein eigenständiges Wesen. Lasst uns Luft zum Atmen, sowohl beim ersten date, als auch später. Denn auch wir sind unsicher, auch wir brauchen Zeit zum Denken. Und die meisten von uns überlegen sich gut, was sie tun.
 
G

Gast

  • #20
zico,m
Egal wie oft ich die Frage Aussage der Fragestellerin lese,komme zu dem Entschluß,daß du das es verbockt hast(aus übertriebener Eitelkeit und Stolz) und du die später von diesen Männern entgegengebrachte Ignoranz nicht ganz verkraftest.Oft Selbstüberschätzung von Frau--da stimme ich #1 zu
 
G

Gast

  • #21
Das Problem ist, daß Mann gewohnt ist, zu herrschen und auf das Dummerchen Weib herabzuschauen. Das Weib hat die Kinder zu hüten, die Beine bei Bedarf des Mannes auseinander zu halten und sonst den Mund zu halten - mit unterschiedlicher Ausprägung je nach Mann.

Wenn nun ein Mann aufschauen soll, ist er das nicht gewohnt. Das ist der eine Aspekt, der schnell zu Unsicherheit führt. Der andere Aspekt ist, daß Mann mit seinen Gefühlen verschlossen umgeht. Wenn nun Mrs Right da ist, ist es doch so, daß Mann auf einmal nicht verschlossen sondern offen kommunizieren sollte.

Oder anders: Wenn Du auf den richtigen Partner triffst, hilft m. E. nur eines: Wirf alles, wofür Du bislang gelebt und gearbeitet hast, in die Wagschale und hoffe, daß gemeinsames Glück rauskommt.

Die Frage ist nur: Kann ein Mann mit den vorbeschriebenen Eigenschaften wirklich Substanzielles in die Wagschale werfen ?

7E2176FE - m39
 
V

Vicky

  • #22
@ # 9:

Ich verkenne überhaupt nicht die Unterschiede der Geschlechter. Und möchte auch nicht so werden wie ein Mann. Aber wenn ein Geschlecht (in diesem Fall die Männer) wirklich etwas besser macht, sollten sich Frauen nicht zu schade sein, sich davon mal etwas abzugucken. Was natürlich im umgekehrten Fall auch für die Männer gilt - ist ja klar.

Sprich: Wenn ein Mann "ja" sagt, meint er in über 90 % der Fälle auch "ja". Sagt er "nein", meint er auch "nein". Das sollten Frauen ebenso tun. Und sie sollten die Männer dann auch beim Wort nehmen und nicht versuchen, immer alles mögliche - teils absolut abwegige - in die Worte und das Verhalten eines Mannes hinein zu interpretieren.

Und jetzt mal ehrlich: Meistens, wenn ich sehe, daß Frauen Dinge in das ablehnende und abweisende Verhalten eines Mannes hineininterpretieren, dient das dazu, der unangenehmen Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen. Wird eine Frau von einem Mann nach einem Date beispielsweise tagelang nicht angerufen, sagt sie sich eben nicht immer sofort: "O.k., der steht wohl nicht (genug) auf mich. Auf zum nächsten." Nein, es werden die abstrusesten Möglichkeiten hervorgekramt, um der Wahrheit nicht ins Auge zu blicken. Und die meisten Freundinnen unterstützen diese Frauen noch darin, um sie nicht zu verletzen. Aber sie helfen ihr doch auch nicht damit...

Um nochmal auf meine besagte Freundin zurückzukommen: Seit mehreren Jahren (!) trauert sie einem Mann hinterher, mit dem sie eine kurze Beziehung hatte. Er machte dann irgendwann Schluß mit der blöden Begründung, sie sei zu gut für ihn und bla, bla, bla. Meine Freundin ist jedoch nach wie vor der Meinung, daß er sie in Wahrheit immer noch liebt aber eben beziehungsgestört ist, nicht zu seinen tiefen Gefühlen stehen kann und will. Und so hofft sie, daß er eines Tages wieder vor ihrer Türe steht. Und obwohl er tausende Gelegenheiten gehabt hätte, wieder mit ihr zusammenzukommen, hat er nicht einen Versuch in diese Richtung unternommen.

Und das soll ein gutes weibliches Verhalten sein, das man nicht ändern darf? Ich finde nicht, daß ich meine Weiblichkeit einbüße, weil ich meinen Kopf einschalte, um zu erkennen, wenn ein Mann nicht will. Und sollte das tatsächlich unweiblich sein, dann bin ich stolz darauf, eben auch ein paar männliche Elemente in mir zu haben.

Um nochmal auf die Frage der Fragestellerin zurückzukommen: Wie kann sie sich so sicher sein, daß die Männer ihre Ms. Right tatsächlich gefunden und dies auch bemerkt hatten? Sie sucht zwar nach Erklärungen dafür, daß die Männer es dann verbockt haben. Aber mir fällt absolut keiner ein. Warum sollte ein Mann nicht alles daran setzen, um die Frau seines Herzens zu erobern? Warum sollte ein Mann eine Frau in die Wüste schicken, mit der er zusammen und glücklich ist? Es gibt dafür keinen Grund. Deshalb sehe ich es so, daß diese Männer eben nicht der Meinung waren, die Frau ihres Lebens gefunden zu haben. Aber die betroffene Frau und deren Freundinnen möchten das naturgemäß gerne anders sehen.

Und selbst für die wenigen Ausnahmen, die sich diametral entgegengesetzt zu ihren Gefühlen verhalten, weil sie tatsächlich eine echte Bindungsangst und psychische, soziale Störung haben. Was will man als Frau mit einem solchen Mann? Will man tatsächlich warten bis er seine Beziehungsphobie geheilt hat? Und will man sich da als Therapieobjekt hergeben. Dafür ist sich doch eine selbstbewußte Frau (von denen es laut eigenen Angaben hier Unmengen zu geben scheint) hoffentlich zu schade...
 
J

JoeRe

  • #23
Weil Männer vielleicht am besten wissen, wer der perfekte Partner für sie ist und wer nicht?
Und sie brauchen sich wirklich nichts anderes einreden zu lassen.

Ach so, ich sage oft vielleicht und "schaumamal". Heißt nicht, dass ich nicht weiss, was ich will, oder wo die Grenzen meiner Vorstellungskraft liegen.

@18
Treffer.

--JoeRe, 7E1F7A5D
 
G

Gast

  • #24
@#18: Was macht ihr dann hier? Wenn man einen Partner sucht, gibt man seine Eigenständigkeit zwangsläufig auf. Und diese Nähe fürchten Männer? Dann sollten sie mit ONS oder Affären vorlieb nehmen, denn eine Beziehung basiert auf dem "Wir" nicht auf dem "Ich".
 
E

excuse-me

  • #25
@ 23
Sag ich doch - simpel und klar ist das wahrlich nicht!
Muss erst mal nachdenken und im Zweifelsfall benimmt er sich wie in der Steinzeit: Du still und warten - ich entscheide, ich Mann - du Frau! - Wenn du nicht gut, dann weg - aber ich nicht sagen - du warten, bis du schwarz wirst! uggah.. :)))
 
G

Gast

  • #26
Also hier stampft so mancher Mann trotzig auf. Natürlich bleibt es ihm überlassen, wen er als Ms. Right wählt. Aber er ist damit der Grundsatzfrage wiedermal perfekt ausgewichen. Bloß keine Herausforderung! Und bewundernswert sind die, die in der Weiblichkeit eine sehen, der sie sich stellen. Und da geht es nicht um "er steht einfach nicht auf Dich" oder "Beziehungsängste, die zum Ende führten" oder gar das berühmte "Klammerverhalten der Frau". Das sind alles nur Ausreden! Ich glaube Mann und Frau sind so geschaffen, dass sie sich wunderbar ergänzen, wären nicht so viele neuzeitliche Gesellschaftsprobleme dazu gekommen.
 
J

JoeRe

  • #27
@23
Meine Eigenständigkeit gebe ich auf? Ich darf kein eigenständiges Wesen mehr sein, weil ich mich für eine Partnerschaft entschieden habe?
Nichts gegen Nähe, aber es gibt einen Unterschied zwischen "ergänzen" und "assimilieren". Wenn ich meine Identität für eine Partnerschaft an der Türschwelle abgeben muss, dann bleibe ich lieber alleine. Zum Glück weiss ich, dass nicht alle Frauen so sind.

@25
Was war nochmals die Grundsatzfrage? Dass ein Mann eine Frau abgelehnt hat und eine andere genommen hat, und das aus Sichtweise einer Frau (möglicherweise beteiligt, oder auch nicht) nicht der perfekte Match war?
Die Beobachtung, dass er einfach nicht der richtige für Dich war, kam übrigens von einer Frau.

Klar können sich Mann und Frau ergänzen. Nur nicht jeder Mann mit jeder Frau.

--JoeRe, 7E1F7A5D
 
G

Gast

  • #28
@24, das stimmt zwar, was Du sagst. Nur Deine Kritik (es klingt zumindest so, als sollte es welche sein) an Männern greift zumindest auf EP bezogen etwas ins Leere:

Wie viele Fragestellungen habe ich alleine in den letzten vier bis sechs Wochen hier gelesen, in denen sich von weiblicher Seite darüber beklagt wurde, daß zu wenig Anfragen kämen, daß die Herren nicht den ersten Schritt machen, et cetera pp.

Ja nun, Ihr Damen, jetzt passiert es, daß ER tatsächlich die Hosen trägt: und nun - auch wieder nicht recht. Was denn jetzt eigentlich? Man kann nicht alles haben! Auch Ihr nicht!

Und nebenbei: seht mal zu, daß zwischenzeitlich der echte Prinz mit Gaul nicht an Euch vorüberreitet, während Ihr Euch noch mit dem Frosch beschäftigt - nehmt ein Lasso und fangt ihn ein!

@11/18/22: völlig richtig

@Fragenstellerin: ganz schön mutig, daß Du glaubst, daß die Männer ihre Mrs Right verpassen - die Panik hatte sicherlich Gründe...
 
E

excuse-me

  • #29
@ 27
Es war und ist Kritik, denn es geht in einer Partnerschaft um 2 Menschen. Und da kann ich irgendwie langsam dieses - ICH - meistens von Männern, oft auch von Frauen, nicht mehr hören. Wann ist hier im Forum mal eine Frage gestellt worden wie: Wir haben mal eine Frage oder WIR haben ein Problem - stellt hier überhaupt jemals ein WIR eine Frage? - nein, nur Ich-Fragen: ER meldet sich nicht oder SIE hat mir gesagt, dass ....

Ich habe Kontakt zu EP-lern und anderen Singles beiderlei Geschlechts und ich höre zu. Es läuft immer wieder auf das Gleiche hinaus: es gibt 100000000 Gründe, warum man es lieber gar nicht erst miteinander VERSUCHT! - obwohl man sich offenbar gern hat, zueinander passt, vielleicht sogar ein bisschen verliebt ist.
Aber gemeinsam darüber offen zu reden scheint nicht möglich zu sein. Nachher gibt man noch Gefühle preis - uuh - und dann geht es in die Hose - uhhh - und dann ist man verletzt - uuh!
Ja, das könnte passieren - ich kann aber auch morgen tot sein - das könnte auch passieren.
Tja, dann nimmt man seine gesammelten und gesparten Gefühle eben mit ins Grab.

Und dann sitzen Männlein wie Weiblein getrennt in einer Warteposition - der eine weiß noch nicht, der andere möchte - also warten - und fragt hier im Forum: Was mach ich denn jetzt mit den anderen Kontakten? - Da hängt jetzt auch jemand und wartet! Der Nächste kann sich zwischen zwei Frauen nicht entscheiden - die warten gleich Zwei auf SEINE Entscheidung - es werden VERMUTUNGEN angestellt - ja, warum muss man VERMUTEN? - weil nicht geredet wird!
Und das meinte ich mit meinem Beitrag - ja, es ist Kritik - es geht um 2 Menschen, aber die Entscheidung ob oder ob nicht, scheint immer nur einer fällen zu dürfen - möglichst ALLEIN - oder einer verhindern zu wollen oder einer weiß es noch nicht oder kann nicht ... und das gibt es doch gar nicht, dass immer nur einer liebt - von Nichts kommt Nichts - da wird schon ein Gleichklang in irgendeiner Weise gewesen sein..

Kann man so etwas dann nicht gemeinsam besprechen - Mann und Frau - geht das nicht? Wir wollen doch alle eine PARTNERSCHAFT - na toll, wenn es schon so anfängt. ICH ...
Sich austauschen über seine Gefühle, vielleicht auch seine Bedenken miteinander besprechen, obwohl es die eigentlich gar nicht geben dürfte, wenn man sich verliebt hat. Und entweder fällt man sich danach um den Hals oder man geht getrennte Wege.
Aber dieses schwanken, dieses hin- und her - WAS TUN WIR UNS DA GEGENSEITIG AN?

Und der Ausspruch: "Mir fehlt die Luft zum Atmen" - da kann ich nur sagen: Jetzt schon? - Wer das sagt, der sollte es dann lieber ganz lassen, denn dann ist er auch nicht belastbar, wenn es mal wirklich ernst wird!
Es ist schön, sich zu verlieben und zu lieben - und was wird daraus gemacht: EIN PROBLEM!
Statt heiter und beschwingt zu sein wenn man sich verliebt, geht man(n) in sich und denkt nach, ob es richtig ist.

Ja, # 27 - "die Panik hatte sicherlich Gründe.." - Panik ist ein Gefühl. Panik ist ein Zustand äußerster Angst. Wo vor Panik - vor Gefühlen, vor Verletzung, vor Liebe? Allein sein ist auch nicht schön, aber Alleinsein verletzt nicht - ist so, oder?
Wir lesen doch hier dauernd nur von "Problemfällen" und wie oft heißt es - wir haben uns verliebt, er hat es mir gesagt, ich habe es ihm gesagt, es war toll, aber jetzt geht es plötzlich alles nicht mehr - da wird gemauert, nicht mehr gesprochen, gehofft und gezweifelt ...

Das sollte EINER dem ANDEREN und der ANDERE dem EINEN sein:
".... dass er mir, wenn er mir begegnete, wirklich begegnet ist; dass er die Augen auftat und mich mit keinem anderen verwechselte; dass er die Ohren auftat und zuverlässig vernahm, was ich ihm zu sagen hatte; ja, dass er das auftat, was ich recht eigentlich anredete, das wohlverschlossene Herz.“..... [Martin Buber]
 
E

excuse-me

  • #30
Zu meinem Beitrag # 28:
Ich stelle hier mal ein Zitat von Signor Rossi zu einem anderen Thread ein - ich hoffe, er ist damit einverstanden! - Es ist so passend, auch für dieses Thema.

"Ich will eine Frau, die schreit und heult, die Ärmel hochkrempelt und mir eine klebt. Keine, die autistisch in sich hineinhorcht und ihr inneres Kind sucht. Projizieren, Lügen, Vorwürfe machen, wütend werden und beleidigt sein sind zwar keine hohe Streitkultur, aber normale psychische Reaktionen. So funktioniert der Mensch. Wer das unterdrückt, wird krank."

Also, ich denke mal, wir möchten uns gegenseitig keine Ohrfeigen verpassen - aber sonst hat er irgendwie Recht, oder - der Signor Rossi. ;-)))