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Gast

  • #1

MÄNNER: nerven Euch Fraune die Aussprache wollen

Kennenlernphase, sie sagt/macht was falsches, ihr beendet und sie will Aussprache
 
  • #2
Also in Dating- und frühen Kennenlernphase (die ersten paar Treffen) finde ich das Verlangen nach Gründen, Aussprachen und Erklärungen nach einer Absage schlichtweg deplaziert, ganz egal ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. So früh geht es darum zu schauen, ob man eine Beziehung will -- logischerweise hat man zu diesem Zeitpunkt noch keine Beziehung, kann sich daher auch nicht trennen und muss eine Absage auch nicht begründen. Gan z im Gegenteil wäre es sozial fehlgeleitet und eher schadend, wenn man dann sezieren würde, was einem an einem anderen Menschen nicht gefällt. Wirklich wahre Antworten kann man da auch nicht erwarten, denn wer schlägt ggf. einem anderen Menschen schon vor den Kopf?

Kurz gesagt: Bloß keine Aussprachen in der Kennenlernphase.
 
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Gast

  • #3
Ich bin auch eine Frau und möchte gerne die Gründe wissen, wieso es "aus" ist. Das hat damit zu tun, dass eine Beziehung auf der emotionalen Basis besser abgeschlossen / verarbeitet werden kann. Ein Beziehungsende bedeutet bewusst oder unbewusst emotionalen Schmerz. Ich war einmal verliebt in einen Mann und sagte es ihm. Er war ehrlich mit mir und sagte, es täte ihm leid aber er würde meine Gefühle nicht erwiedern können da er nicht in mich verliebt sei. Am Anfang war ich sehr verletzt und entäuscht, doch am Ende war ich froh über die Aussprache und hatte Klarheit. Es ist für beide wichtig, auch wenn das die Männer oft nicht verstehen. Also Herren der Schöpfung seid fair und mit einer klaren Aussprache wird euch die Frau auch weiterhin respektieren. Wenn ihr dem Wunsch nicht nachkommt sehen wir Frauen das als feige an und so werden wir auch euch behandeln. Ohne RESPEKT.
w/44
 
  • #4
@#2: Geht es jetzt um den Abbruch der Kennenlernphase oder die Trennung in einer Beziehung?
 
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Gast

  • #5
esgeht um die Trennung in einer beziehung in der Kennenlernphase. Da macht man ja so schnell so viel falsch.
Also z.B. wenn man im Überschwang von Zusammenziehen redet es aber gar nicht so meint und bei ihm die Alarmglocken läuten und er vor lauter Panik die Flucht ergreift.
Und er eigentlich ja doch was für sie empfindet und sie ihm nicht aus dem Kopf geht.
Hat man dann noch eine Chance ihn zum Umdenken zu bewegen und den Fehler wieder ausbügeln?
 
  • #6
NEIN, Aussprachen müssen nicht sein.
Ich halte es für unnötig, dass in einer Kennlernphase bei "Mißverständnissen" sich ausgesprochen wird.
Es bedarf keiner Erklärungen o. Ä.
Mann bzw. Frau sollte dann jedoch unmissverständlich und baldigst kommunizieren, dass kein weiteres Interesse besteht.
Das muss aber nicht begründet werden.
Es gibt keinen Grund bzw. besteht kein Anlass, "Analysen" zu betreiben und sich erklären zu müssen.
Ist anstrengend und auch gar nicht erforderlich, da es nichts auf- oder zu erklären gibt.
Der Kontakt soll ja nicht weiter gepflegt oder irgendwie sonst beibehalten werden.
Somit genügt ein "Aufwiedersehen". Das war es dann aber auch.
Aber, bitte, liebe Männer (und für Frauen gilt dies natürlich auch!), das sollte schon drin sein, sich zu verabschieden und die Info zu transportieren, dass endgültig kein weiteres Interesse besteht.
Das sollte die "andere Seite" verstehen. Wir sind ja alle geistig und emotional auf der Höhe. Davon sollte jedenfalls auszugehen sein.
Aber, bitte, keine Ausflüchte und Hineinflüchtereien in viel und schwere Arbeit oder mehr oder weniger lange Geschäftsreisen oder sogar schwere Krankheiten, deren Heilungsprozess ewig andauert, und dergleichen, um letztlich einen angebahnten Kontakt stillschweigend auslaufen zu lassen.
Mann/Frau kann doch gleich für klare Verhältnisse sorgen.
Was ist daran so schwer?
Vor allen Dingen sollte auch bei Kontaktbeendigung daran gedacht werden, wie schnell doch so mancher Mann bzw. manche Frau diesen Kontakt haben, schnell sehen und kennenlernen wollte.
Da wird gerne "Druck" gemacht und gedrängelt.
Da mag es auch gute Gründe für geben.
Aber mindestens genauso gute Gründe gibt es dafür, sich in angemessener Form von einem einmal gewünschten und angebahnten Kontakt angemessen zu verabschieden.
Alles andere ist verletztend, respektlos. Zudem für den bzw. die "Abgeschriebene" zeitraubend, weil bei deren Interesse auf eine Fortsetzung gewartet und gehofft wird.
Ganz besonders gilt dies, wenn sich auch schon getroffen (und telefoniert) wurde.
Bei schriftlichem Kontakt sollte es jedoch auch keine Schwierigkeit sein, sich angemessen zu verabschieden; ein "Danke und alles Gute weiterhin" wäre schon nett. Alles andere muss wirklich nicht sein!
Es ist wirklich schlechter Stil und spricht nicht für die oder den Absagende/n.
Und wenn man Pech hat ... man sieht sich immer zweimal im Leben.
Könnte passieren. ;-)
 
  • #7
ich weiß wirklich nicht, was ein Mann (oder z.B. auch ich) noch sagen soll, wenn man festgestellt hat, daß es eben für eine Beziehung nicht reicht.

Würde ich die Frage, was mich denn stört, ehrlich beantworten, würde meine Antwort "alles" oder "du" lauten. Beides verbietet mir die Höflichkeit, also greife ich auf die beliebten Floskeln, die keine Bedeutung haben, zurück.

Ich denke, daß andere Männer und Frauen das ähnlich handhaben = Aussprache ist überflüssig.
 
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Gast

  • #8
Ich habe auch schon einige Beziehungen beendet,es wurde sich für mein Empfinden ausgesprochen.Das Problem daran,diese Frauen wollten es nicht wahrhaben&akzeptieren das ich beabsichtigte die Beziehung zu beenden-es endete im Streß bis hin zu Stalking.Wenn eine Beziehung zu Ende geht das schmerzt,aber Frauen meinen nur sie dürfen den Beziehungs-Schalter auf "OFF" stellen.
FS ja mich Nerven Aussprachen,die nur einem Ziel dienen den Umkehreffekt zu erreichen oder des anderen Wünsche zu ignorieren.
In der Kennenlerphase sollte kurze und knappe Sätze zum Thema Beziehung Ja oder Nein ausreichen-man kenn sich ja noch garnicht richtig.Das (Bauch)Gefühl steht im Vordergrund.....und gut.

m48
 
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Gast

  • #9
Warum redet man denn nach kurzer Bekanntschaft von Zusammenziehen, wenn man es gar nicht so meint???

Wenn mir eine Frau in der Kennenlernphase gleich in höchsten Tönen von den Vorteilen des Zusammenlebens vorschwärmt, läuten bei mir tatsächlich die Alarmglocken. Wenn sie dann später davon wieder Abstand nimmt, weil sie gemerkt hat, dass sie mich damit vergrault, würde ich ihr diesen Sinneswandel nicht glauben.

m 48
 
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Gast

  • #10
Wenn jemand eine Aussprache verlangt, würde ich sie niemals verweigern... Und Wertungen im Sinne von "es ist gut oder schlecht" finde ich fehl am Platze. Ich habe mal einen Mann kennengelernt, der so etwas von überschwänglich war und täglich angerufen hat. Wir haben uns irgendwann auch geküsst und haben miteinander geschlafen. Aufgrund einer Nichtigkeit hat er die Beziehung - ich verzichte jetzt, weil Beziehung nun einmal ein dehnbarer Begriff ist, auf die Anführungszeichen - dann per Mail kurz und bündig beendet. Ich hatte noch Monate danach daran zu knabbern, zumal einem Anruf meinerseits mit heftigsten Aggressionen begegnet wurde. Nach Frederika ist das zwar vollkommen in Ordnung sich so zu verhalten - ich dagegen halte solch ein Verhalten für einen Auswuchs der unverbindlichen Online-Generation.
 
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Gast

  • #11
Menschen mit Niveau und Benehmen sollten in der Lage sein, dem Fragenden ein paar Worte zu gönnen - es muß keine stundenlange Aussprache sein - so viel Achtung ist nicht zuviel verlangt.
 
  • #12
Ich würde zu gerne wissen, was andere Frauen/Männer einem demnächst-Expartner sagen. "Ich mag deinen Geruch nicht mehr" oder einfach "ich habe festgestellt, daß es mir ohne dich besser geht als mit dir"???

Andererseits, was erhofft man sich von einer Aussprache? Daß es etwas bringt, wenn man (ein anderes) Parfum benützen würde? Das ist doch Unsinn.

Ich denke, daß ein Mann, mit dem ich einen Beziehungsversuch hatte, ein Mensch ist, der grundsätzlich ok ist - sonst hätte ich´s überhaupt nicht versucht. Aber ob aus Verliebtheit Liebe wird, kann ich nicht steuern, ich weiß im Grunde genommen selbst nicht, wann, warum und weshalb das passiert - oder eben nicht. Wie und warum muß ich das dann begründen? Das geht nicht.
 
  • #13
@all: Ich glaube, das Hauptproblem in diesem Thread ist der Teminus "Kennenlernphase", der gar nicht klar definiert ist. Ich bekenne reumütig, dass auch ich ihn in früheren Threads unklar verwendet habe, nämlich mal als die Datingphase (ohne Intimitäten, ohne Beziehung) und mal als die Verliebtheitsphase einer Beziehung (mit Intimitäten, mit Beziehung).

Daher jetzt meine differenziertere Meinung zum Thema:

In der DATINGPHASE empfinde ich Aussprache, Begründungen oder Erklärungen als nutzlos und unangebracht. Man lernt sich eben kennen, unternimmt was zusammen, nähert sich an, plaudert über alle, einige werden sich vielleicht schon mal anfassen, umarmen, streicheln, küssen. Dabei merkt man dann, ob es überhaupt passen könnte. Solche Datingphase kann sich ja durchaus über viele Woche oder gar Monate hinziehen, je nach dem wie schnell man sich verliebt, wie oft man sich trifft, wie intensiv die Begegnungen sind.

Wenn dann einer nicht mehr will, dann kann er einfach sagen "das es nicht so passt" oder "dass er kein Interesse mehr hat" oder "er gar keine Zeit mehr hat". Eigentlich völlig egal, solange die Information "Absage" rüberkommt. Begründungen wären fast immer nutzlos, sehr oft nichtssagend, häufig gar verletzend oder irritierend. Das hat niemand nötig, auf keiner der beiden Seiten.

Dating ist dazu da, um sich Kennenzulernen und für oder gegen eine Beziehung zu entscheiden. Begründet werden muss da nichts, Aussprache schrecken mich da doch sehr ab und meiner Erfahrung nach kommt es auch quasi nie dazu. Es scheint also die Mehrheit so zu halten.

Dagegen sieht es während der VERLIEBTHEITSPHASE doch ganz anders aus. Wenn beide Gefühle füreinander entwickelt haben, Intimitäten tauschen und an einer Partnerschaft interessiert sind, dann beginnen sie eben auch, Verantwortung füreinander zu tragen, zum Beispiel sich um den anderen zu sorgen, ihm gut zu tun, auf ihn einzugehen. Wenn dann während dieser intimen, rosa-roten Verliebtheitsphase einer von beiden plötzlich nicht mehr will, so muss es natürlich eine Aussprache geben. Man ist dem Partner schuldig, zumindest zu sagen, was einem über die Leber gelaufen ist und warum man sich nun gegen den anderen entschieden hat. Gerade während der rosa-roten Zeit sind solche Trennungen für den nicht entliebten Partner ja auch besonder schmerzhaft und verletzend und traurig und da sollte man schon Mitleid und Verständnis aufbringen.

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang auch, dass gerade in der Frühphase der Beziehung ja oft MISSVERSTÄNDNISSE auftreten, einfach weil man sich eben noch nicht so gut kennt, die paarweise Kommunikation erst geübt und eingeschliffen werden muss. Man kann da einfach nicht bei jedem Missverständnis gleich eide Beziehung beenden, sondern muss der Verliebtheit eben auch eine Chance geben und Probleme klären, Meinungsverschiedenheiten austragen und Kompromisse finden. Genau das ist Partnerschaft!

Natürlich kann es vorkommen, dass man einfach merkt, "ne, der ist es doch nicht", und die rosa-rote Phase bei einem selbst einfach endet. Genau das kann man dann auch sagen und muss keine anderen Ausreden finden und bei so einer Ansage gibt es dann ja auch nicht mehr viel zu diskutieren.

@#4: Noch mal konkret zu diesem Beispiel (bist Du die Fragestellerin?): Solche Missverständnisse wie "Zusammenziehen im Übeschwang" MUSS man einfach ausräumen können. Es gehört ein gehöriges Maß an Beziehungsunfähigkeit und unreifem Verhalten dazu, wenn man aufgrund einzelner Aussagen, Wünsche oder Vorlieben gleich eine Beziehung abbricht, noch dazu in der Verliebtheitsphase. Das ist einfach albern. Natürlich muss man solche Überschwangreaktionen erklären und geraderücken können, natürlich muss auch der Partner seine Meinung dazu einfach äußern können. Solche kleinen Streits üben eigentlich gerade die Paarkommunikation und das Finden von Kompromissen, das so wichtig für eine erfolgreiche Partnerschaft ist.
 
  • #14
Also mich würde das nicht nerven, aber ich wäre als Frau vorsichtig zu fragen, denn ich würde dann schon die Wahrheit sagen, auch wenn das manche Wahrheit als unhöflich erachten und sie ja meist auch ist. Der Fremdeindruck ist häufig nicht identisch mit dem Selbsteindruck, der zweite Eindruck von mir unterscheidet sich auch oft von meinem Ersteindruck. So isses nun mal, das Leben
Umgekehrt respektierte ich Körbe, weil ich davon ausgehe, dass die Frau etwas gesehen hat, was ich übersehen habe, denn ich kenne sie nun wirklich nicht. Es ist natürlich möglich, dass es Fehleinschätzungen sind, aber he, Fehleinschätzungen machen wir alle jeden Tag.

Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe, wieso man von Zusammenziehen redet und es doch so überhaupt nicht meint. Ich hätte schon die Vermutung, dass sie relativ schnell zusammenziehen will und sich noch anpasst, während er womöglich ganz langsam eine Beziehung aufbauen möchte. Da ist ein Abbrechen des Kennenlernens für mich schon rational durchaus nachvollziehbar.
 
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  • #15
Wennn es nur ein es oder mehrere dates waren denke ich reicht eine Mail mit "ich möchte den Kontakt nicht weiter fortführen".
Wenn es bereits zu Intimitäten kam kann man schon etwas mehr investieren aber eine Erklärung würde ich nicht verlangen bzw. geben da es manchmal einfach nicht geht ( wenn er echt schlecht war oder -für mich-unangenehm roch oder ähnliches). Ich melde mich dann wahrscheinlich immer sporadischer und melde mich dann ganz ab. gerdae nach Intimitäten abzusagen ist eher heikel.
Wenn jedoch einer von zusammen ziehen redet oder einmal war einer dabei der meinte beim 2. date seine Eltern zum Essen mitnehmen zu müssen-dann bekommt er klipp und klar einen Korb. Das würde ich dann aber nicht als Ausprache deuten sondern es ist eine sehr deutliche Absage ohne Widerruf meinerseits!
Es kommt also darauf an......nur gar nicht mehr melden finde ich unreif!
w, 38
 
  • #16
Liebe #15.
Ich verstehe dich und deine Nöte. Es ist sehr unangenehm für Frauen, jemanden wegen seines eigenen Körpergeruchs abzulehnen, aber die Natur hat das so eingerichtet, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Männer sollten in diesem Punkt Bescheid wissen und es auch akzeptieren.

Aber ich möchte dich trotzdem anhalten, ziemlich schnell und klar Schluss zu machen, denn so ein langsames Auslaufen macht noch unsicherer. Ich persönlich finde Unsicherheit schlimmer als die folgende schlechte Nachricht, und diese Meinung teilen sehr viele Menschen. Wie steht es mit dir? Der Zusammenhang zwischen dem Sex und deinem Verschwinden kann ja außerdem durchaus auch noch gesehen werden, Männer sind auch nicht alle Autisten..
 
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  • #17
at 16
Nun, wenn sich jemand praktisch täglich meldet und dann irgendwann nicht mehr regelmässig so denke ich doch, dass das sehr deutlich ist. Und einen Menschen auf den unangenehmen Körpergeruch hinzuweisen ist schlimm, Gene hin oder her.
Ich denke nicht, dass alles ausdiskutiert werden muss. Ich melde mich dann eher selten um es mir selbst erst mal klar zu machen und melde mich dann ab, wie oben beschrieben. Also warten muss niemand und denken, dass ich nciht antworte, weil etwas passiert ist.

[[Mod: Diskreditierung anderer Teilnehmer nicht gestattet]]
 
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  • #18
Ich bin der Meinung, dass ausnahmslosderjenige, der den Kontakt abbricht, die Beziehung verlässt, es verdammt nochmal dem Verlassenen überlassen soll, ob dieser ein Gespräch wünscht, weil nur dieser weiß, wie er den Abbruch verarbeiten kann - und das weiß eben nicht derjenige, der abbricht! Den Kontakt abzubrechen und dem anderen keine Möglichkeit zu geben, zu wählen, ob er eine Aussprache möchte oder nicht, ist extrem egoistisch und rücksichtslos, ja es ist Missachtung der Beweggründe des Verlassenen....wer den Mumm hat, abzubrechen, muss auch den Mumm haben, sich einem Gespräch zu stellen - unter vier Augen, von Angesicht zu Angesicht versteht sich wohl von selbst.
 
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  • #19
Genau #18, und nicht am Telefon nach einer Woche Bedenkzeit (öh, was will ich eigentlich?) und parallelem Weitersuchen verkünden: Ich glaub, das wird nix mit uns - ich hab mir halt was anderes vorgestellt. Äh, was denn bitte?

Aber den Sex mal eben ein paar Wochen lang mitnehmen und "anbahnende Beziehung" vorgaukeln. Ganz toll, wirklich.
 
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  • #20
Eine "Aussprache" geht davon aus, dass derjenige, der sich diese wünscht, an eine "Rettung" glaubt. Ob eine solche Rettung aussichtsreich ist, hängt doch sicher vom Einzelfall ab. Aber klar ist, dass die Aussichten in der Kennenlernphase viel geringer sind, als wenn schon eine gefestigte Beziehung vorliegt. Jemand der das nicht wahrhaben will, klammert sich an sein Wunschdenken. Ich glaube, es kann für denjenigen schon hilfreich sein, wenn man ihm/ihr behutsam verklickern kann, wie sehr er/sie sich in Traumvorstellungen verrannt hat. Ob einem diese Aufklärung gedankt wird, ist natürlich eine ganz andere Frage...
 
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  • #21
zu #20
Nein, derjenige, der eine Aussprache wünscht, geht nicht von "Rettung" aus, auch wenn er sich das wünschen würde. So realisisch sind die meisten schon.

Aber man möchte Anerkennung und Würdigung für das was war. So mies kanns ja nicht gewesen sein, wenn immerhin beide einer Beziehungsanbahnung zugetan waren....glaub mir, der Schmerz wird viel schneller heilen, wenn das Ende ein friedvolles ist, ein heilsames, wenn sich beide würdigen. Das was verletzt und den Kummer verursacht, ist das respektlose Übergehen bzw.Übefahren der Gefühle des Verlassenen.

Man trägt Verantwortung, nicht nur für das was man tut, sondern vor allem für das, was unterlässt.
 
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  • #22
Im Grunde ist es doch ganz einfach:
Bei kurzer Zeit des Kennen(lernen)s bedarf es keiner Aussprache.
Worüber soll sich denn ausgesprochen werden?
Für die eine Seite schien es halt passend, für die andere nun einmal nicht.
Da gibt es ja nicht viel zu sagen.
Erklären, warum jemand nicht so zusagt, was soll das bringen?
Der/Die Nächste sieht vielleicht vieles oder alles ganz anders, nimmt anders wahr, da passt es dann halt (besser).
Wenn schon länger oder/und intensiver Kontakt besteht, wird es schon so sein, dass man sagen (erklären) sollte, was die Beweggründe sind.
Ob aber nun Kennlernphase oder schon eine Form - kürzer oder länger - von Beziehung, ES GEHÖRT SICH EINFACH, ja, das hat mit Anstand und gutem Benehmen, guten Umgangsformen zu tun, verbal ein "Aus" zu kommunizieren.
Das bringt man ja schon den kleinen Kindern bei ... sag "Guten Tag", sag "Aufwiedersehen".

Ich verstehe jedoch auch diejenigen, die das scheuen, weil es nun einmal leider auch häufig jene gibt, die irgenwie nicht wahrhaben/begreifen wollen, das "Aus" nun einmal "Aus - Schluss - Vorbei - finito" bedeutet.
Habe das auch erlebt. Dann ist es ätzend und anstrengend.
Jedoch sollte auch bedacht werden, dass nicht von einer/einem (oder mehreren) auf ALLE geschlossen werden kann.
Es gibt dann doch immer noch auch die anderen.
Die, die es kapieren.
Die hören, verstehen und sich innerlich verabschieden, umdrehen, gehen.
Auf Nimmerwiedersehen und Nimmerwiederhören.
Diese watscht man durch "einfach mal im Sande verlaufen lassen" emotional ab.
Ist das fair?
 
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  • #23
schön von euch bestätigt zu bekommen, dass mann/frau bereits in der Kennenlernphase ein Recht auf ein "Adieu" hat.

Ein Abbruch der Kommunikation aber in der Beziehungs/Verliebensphase finde ich total verantwortungslos und infantiles Verhalten! Respektlos und verletzend! Eine erwachsene Aussprache, vielleicht kurze respektvolle Bilanz, verbunden mit friedlichem Abschied und guten Wünschen für den anderen - auch wenn das einem der beiden weh tut - das gehört sich doch unter zivilisierten Menschen.