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Gast

  • #31
FS:

Lieber #29, nein das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern es entspricht genau der Problematik, die ich ja von Anfang an anspreche. Mein Partner (wie viele junge Männer in meinem Umfeld) befürworten, dass beide arbeiten gehen. Geht es dann aber um die konkrete Umsetzung, kommt eben nichts mehr. Keine Bemühungen, sich mal genauer über die Elternzeit informieren. Kein Nachfragen beim Chef, ob man eine Zeit lang das Arbeitsmodell ändern könnte etc. Das bedeutet für mich nichts anderes, als dass der Mann weiterhin die Kinderbetreuung der Frau überlassen will und daher finde ich den Zusatz "angeblich" sehr wohl angemessen.

@Danke Kalle für den Hinweis auf Trumpf. Ich wollte damit sagen, dass nicht das klassische Familienmodell der Eltern das Problem ist, sondern dass mein Partner dies unter dem Gesichtspunkt der modernen Entwicklungen (Ausbildung der Frauen, Änderung des Scheidungsrechts, flexiblere Betreuungsmöglichkeiten, etc.) leider nicht hinterfragt...
 
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Gast

  • #32
FS: Mein Partner (wie viele junge Männer in meinem Umfeld) befürworten, dass beide arbeiten gehen. Geht es dann aber um die konkrete Umsetzung, kommt eben nichts mehr. Keine Bemühungen, sich mal genauer über die Elternzeit informieren. Kein Nachfragen beim Chef, ob man eine Zeit lang das Arbeitsmodell ändern könnte etc. Das bedeutet für mich nichts anderes, als dass der Mann weiterhin die Kinderbetreuung der Frau überlassen will und daher finde ich den Zusatz "angeblich" sehr wohl angemessen. ...
Schön, dass du bei deinem eigenen Thread noch mitliest. Warum antwortest du nicht auf die Fragen aus #18?

Wenn es für die Kindererziehung schlicht und einfach organisatorisch nicht notwendig ist, dass dein Partner mehr als jeweils 1 Monat Elternzeit nimmt, weil du sowieso je Kind min. 1 Jahr aussetzen möchtest, und weil mit eurem Einkommen eine Fremdbetreuung leicht finanzierbar ist, warum sollte dein Mann dann bitte zu Hause bleiben? Was kann dein Mann, was eine bezahlte Fachkraft nicht könnte? Und warum sollte dein Mann bei einer 40-Std-Arbeitswoche während der restlichen 128-Nicht-Arbeit-Std. nicht genügend Zeit für eure Kinder finden?

m41
 
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Gast

  • #33
Liebe FS, hier erneut 29.

Du sagst:

"Mein Partner (wie viele junge Männer in meinem Umfeld) befürworten, dass beide arbeiten gehen"
und
"die Kinderbetreuung sieht er jedoch bei der Frau."

Nochmal, sorry. Das passt einfach nicht zusammen. Einer der beiden Sätze wiederspiegelt nicht die Einstellung Deines Freundes.

Das kannst nur Du klären, wir hier können Dir nur sagen wie es andere machen, was möglich ist, was sinnvoll ist. Das kann und wird Dir helfen. Es kann sogar dazu dienen, Deinen Freund von der einen oder anderen Sichtweise zu überzeugen, überreden usw. falls Du das vorhatest.

ABER, das wir hier Dir aus dem Forum heraus sagen, ist nicht nicht mal Ansatzweise so wichtig und bedeutend wie die bereits ausgeprägte und vorhanden Einstellung deines Freundes und insbesondere die deutliche Diskrepanz in der Wahrnehmung die Du hier schriftlich präsentierst.

Frag doch einfach mal Deinen Freund heute Abend, "Sollten wir mal Kinder bekommen, befürwortest Du, dass wir beide arbeiten gehen?" Die Antwort wird schon vermutlich so lauten "ja, ab einer gewissen Zeit", und dann kannst Du weiter sehr präzise Fragen, ab wann und in Voll/Teilzeit. Da muss er durch. Du hast ein Anrecht darauf, seine Einstellung vollumfassend im Vorfeld zu kennen. Die meisetn Männer akzeptieren das und antworten auch sehr präzise. Ob das dann Deinen Vorstellungen entspricht, Er dass dann wenn es soweit ist immer noch so sieht bzw auch so macht, die Abhängigkeit des Konstrukts mit der Anzahl der Kinder etc ist dann wieder was anderes. M45
 
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  • #34
@31: Elternzeit würde ich 6 Monate nehmen und meine Arbeitszeit kann ich auf 34 Stunden reduzieren (allerdings zusätzliche Überstunden in Stoßzeiten). Macht mit Anfahrt ca. 8 Stunden täglich. Ich sehe hier organisatorisch die Notwendigkeit meines Partners, sich einzubringen (zumal es finanziell problemlos möglich ist). Aber vielleicht haben wir auch einfach eine andere Vorstellung von gemeinsamer Familie.
 
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  • #35
Elternzeit würde ich 6 Monate nehmen und meine Arbeitszeit kann ich auf 34 Stunden reduzieren (allerdings zusätzliche Überstunden in Stoßzeiten). Macht mit Anfahrt ca. 8 Stunden täglich. Ich sehe hier organisatorisch die Notwendigkeit meines Partners, sich einzubringen (zumal es finanziell problemlos möglich ist).
Ok, das ist endlich ein klares Statement. - Kinder, ja bitte, und dein Einsatz steht fest. - Für alles andere soll dein Partner akzeptable Lösungen auf den Tisch legen. Wobei bitte die praktikable Lösung der Probleme im Vordergrund stehen sollten, und nicht die Durchsetzung deines(!) Willens.

Wenn es keine Lösungen gibt, dann gibt es auch keine Kinder, und ggf. eine/n neuen Partner/in.

m41