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Gast

  • #1

Männer haben ein Problem wegen meiner Kinder. Warum?

Hallo, ich bin 34 jahre alt und habe 3 Kids. Alles Schulkinder. Ich bin jetzt seit 5 Jahren geschieden. Nach der Scheidung hatte ich zwei Beziehungen die wegen der Kinder gescheitert sind (plötzlich war denen doch alles zu viel mit den Kindern).

Nun sagte mir jemand das ich keinen Mann finden werde der das in dem Alter akzeptiert und mich mit Kindern will. Ich müsste warten bis die Kinder ausgezogen sind und es dann noch mal probieren. Das wäre also in zehn Jahren ungefähr.

Ich selbst merke aber auch das die Männer mich wollen aber nicht die Kinder. Sie probieren es dann aber sind dann doch weg. Oder sie hauen gleich ab sobald ich sage das ich Kinder habe.
Langsam glaube ich auch daran das ich erst jemand finde wenn die Kinder ausgezogen sind.
Ist es für einen Mann wirklich so schlimm das man Kinder hat ?

Im übrigen sind meine Kinder selbstständig, ruhig und beschäftigen sich auch gerne alleine. Es ist überhaupt nicht anstrengend mit denen. Hälfte der Ferien sind die nicht da und jedes zweite Wochenende auch. Ich hab viel zeit für mich und kann oft genug was unternehmen.
Abends geht es immer. Meine zwei großen sind alt genug um alleine zuhause bleiben zu können. Für den jüngsten ( 8jahre) habe ich einen Babysitter.

Also wieso ist das für Männer so ein Problem?
 
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  • #2
Männer in dem Alter wollen eigene Kinder. Außerdem hat der "Ersatzvater" meistens mehr Pflichten als Rechte da es nicht seine Kinder sind.

Die höchsten Chancen hast du wahrscheinlich bei Männern, die bereits selber Kinder haben oder 10 Jahre älter sind als du.
 
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Gast

  • #3
Hallo, ich bin 34 jahre alt und habe 3 Kids. Alles Schulkinder. Also wieso ist das für Männer so ein Problem?
Ach liebe FS, ist doch einfach. Lies hier mal im Forum, da wirst du genug Antworten auf deine Frage bekommen.

Zu früh mit Kinder angefangen, dazu 3 Stück, ein Mann an deiner Seite wird nie die Nummer 1 sein und 3 Kinder sind echt ne Menge Arbeit.

Geniesse deine Jugend, schnapp dir einen Mann für Spass, erzähle wenig von den Kindern, geniesse dein Leben, es liest sich bei dir gut, das ist Luxus, glaube mir.

Seitdem mein Kind volljährig ist, rennen die Männer mir die Bude ein, aber haben alle selber jüngere Kinder, nee, ohne mich. Ich will mein Leben jetzt geniessen und brauche einen Mann, der dazu in jeder Hinsicht genauso frei ist wie ich.

w Ü50
 
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Gast

  • #4
Ein Mann sucht eine Partnerin, mit der er eine Paarbeziehung leben möchte, kein Familienleben.

Männer wollen Frauen heutzutage nicht mehr versorgen, aber auch nicht ihren Lebensstandard nach unten schrauben, weil eine AE für solchen Luxus wie Ausgehen, Urlaube, Essen gehen, Städtekurztrips kein Geld übrig hat wegen der nicht gerade billigen Kinder.

Im übrigen sind meine Kinder selbstständig, ruhig und beschäftigen sich auch gerne alleine. Es ist überhaupt nicht anstrengend mit denen.
Es wäre also kein Problem, wenn er dich Nachmittags besucht, dass ihr aus einer Laune heraus gemeinsam in die Badewanne geht, nackt durch die Wohnung rennt, im Bett landet mit einer Flasche Sekt und lauthals Spass habt miteinander, die Kinder würden dabei ja nicht stören, die beschäftigen sich doch selber?! ;-)

Kinder kosten Zeit, Geld, Nerven, Rücksichtsnahme Verzicht.
Das nimmt man(n) für die eigenen Kinder gerne in Kauf. Nicht aber für fremde Kinder.

Für einen kinderlosen Mann kommt die geliebte Partnerin in der Regel an erster Stelle.
Für die Frau mit Kindern kommt der Mann sehr oft erst nach den Kindern, die Belange von Kindern haben zu oft Vorrang.

Ein Mann der selber noch Kinder möchte wird Angst haben, dass du nach 3 Kindern keine Lust hast nochmal von vorne anzufangen, noch mehr Kinder zu bekommen.
Was ist, wenn er sich auch 2-3 eigene Kinder wünscht? Wärst du dazu bereit?
Selbst dann bleibt die Frage der Finanzierung.
Auch wenn für deine Kinder der Vater zahlt, der neue Mann wird trotzdem mehr gefordert werden, schon durch die höheren Wohnkosten, Haus bzw. Wohnung müssen bei solch einer Kinderschar schließlich entsprechend groß sein.
Bei der Erziehung seiner eigenen Kinder hätte er auch kaum Mitspracherecht. Die Mutter hat den Erziehungsstil bereits festgelegt, es können ja schlecht die jüngeren Kinder plötzlich völlig anders erzogen werden als die Älteren.

Und die Männer die keine eigenen Kinder wollen?
Die wollen diese in der Regel nicht, weil sie sich nicht für Kinder jahrelang einschränken wollen. Dazu sind sie für fremde Kinder verständlicherweise erst recht nicht bereit.

Dazu komt dann noch, dass der Vater der Kinder, somit also dein Ex, ständig präsent wäre.
Darauf hat auch kein neuer Partner Lust.
Man stelle sich vor, der eigene Urlaub muß mit dem EX der Partnerin abgestimmt werden. Gruselig.

Hälfte der Ferien sind die nicht da und jedes zweite Wochenende auch. Ich hab viel zeit für mich und kann oft genug was unternehmen.
Wer kinderlos ist möchte aber nicht in den Urlaub fliegen, wenn es am Teuersten ist, also in den Ferien. Abgesehen davon wirst du wohl die Hälfte der Ferien, wo die Kinder da sind, deinen Urlaub antreten. Was bleibt da noch? Urlaub mit Kindern, der also kindgerecht sein muß, in einer Anlage für Familien - nicht unbedingt das, was man sich als kinderloser Mann vorstellt unter einem Liebesurlaub in Zweisamkeit.
 
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  • #5
Das Problem ist, dass du noch keinen gefunden hast, der es wirklich ernst meinte und die, die du getroffen hast, wollten eben eher ne Spaßbeziehung.
Das Problem ist, dass kein Mann in Dich verliebt war!
Hier werden jetzt viele Männer schreiben, dass sie eigene Kinder wollen und fremde ein No-Go sind.
Auch das verstehe ich und kann es auch nachvollziehen, weil ich kinderlos auch keinen Mann mit Kindern gewollt hätte - damals war ich aber auch Ende 20.
Ich habe 2 Kinder und mir ist ein Mann ohne Kinder ehrlich gesagt auch lieber.
Allerdings: wenn man sich verliebt, arrangiert man sich mit allem - diese Männer wollten ein bisschen Sex und Spaß und weibliche Nähe, keine wirkliche Partnerschaft! Sie waren nicht verliebt.

Meine Freundin hat einen 10 Jahre jüngeren Mann geheiratet, obwohl sie Zwillinge hatte.
Ich hab auch noch nicht den Mann gefunden, mit dem es für mehr passt. Allerdings hab ich nichts gegen eine exklusive Affäre - meine Männer haben meine Kinder nie kennengelernt, weil ich es gar nicht wollte bzw. ich sie nicht für geeignet hielt für eine Beziehung inkl. Kinder.

Ein Freund von mir wollte ne Freundin um die 28 und hat sich jetzt total in einer Frau von 45 mit 2 Kindern verliebt. er selber ist 40. Sie fahren alle zusammen in den Urlaub und es passt.
Mit Kindern muss ein Mann sich auf etwas Ernsthafteres einlassen - die Männer, die Du hattest, wollten aber nichts Ernsthaftes. Die wollten Sex und Spaß. - Kann man mit einer Frau, die Kinder hat natürlich genauso haben wie mit einer ohne Kinder, aber ab einem gewissen Beziehungszeitpunkt entscheidet sich dann eben, ob sie es mit DIR ernst meinen. Und dem war nicht so! Mit Deinen Kindern hat das nicht so viel zu tun!
Allerdings gibts natürlich auch viele Männer, die eigene Kinder wollen und das möglichst ohne, dass die Patchworkfamilie dann aussieht wie bei den Waltons.

Aber du musst nicht noch 10 Jahre warten - irgendwann lernst du den passenden kennen - solange kann man aber auch mit Unpassenderen Spaß haben ;-) Würde nur die Kinder raushalten, sonst denken sie später, ihre Mutter war ne Schlampe.

Mit 34 ist es eben schwieriger - mit 40 wird das einfacher, weil die Männer es gewohnt sind, dass Frauen Kinder haben.

w,40
 
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  • #6
Warum sollte ich Kinder akzeptieren die nicht von mir sind? Bin doch dann nur zweite Wahl, weil es mit dem Erzeuger nicht funktioniert hat. Und trotz der Schilderungen von dir hätte ich dann sehr starke Einschränkungen. Nehmen wir gleich mich als Beispiel. 1,94m... durchtrainierter Körper.... bischen sensibel ( naja jeder hat seine Makke)....herzlicher Mensch..... sehr gutes Einkommen. Ich hab die Wahl zwischen kinderlosen Frauen und Frauen mit Kinder. Da fällt mir die Entscheidung nicht schwer.
37m
 
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Gast

  • #7
Versuchen Sie es doch einmal aus der Sicht eines Mannes zu sehen.

Auch wenn Ihre Kinder umgänglich sind bedeutet es für Ihren Partner, dass er neben Ihnen gleich mit drei weiteren Personen zurecht kommen muss. Außerdem hat er dann automatisch die Verpflichtung sich ebenfalls um die Kinder zu kümmern und zumindest einen Teil der Erziehung zu übernehmen.

Genau das ist dann der Punkt an dem sich sehr viele Männer die Frage stellen weshalb sie das machen sollen. Wenn sie schon den Familienvater spielen und Kinder erziehen sollen, dann doch eher die eigenen, als fremde Kinder. Ungebundene Frauen mit Kinderwunsch gibt es wie Sand am Meer.

Es ist also kein Wunder, dass es für Sie bei der Partnersuche schwierig wird.
 
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Gast

  • #8
Du fragst Dich das allen ernstes? Ich kann dir das genau sagen: DREI Kinder beanspruchen eine Frau komplett, sie werden immer an erster Stelle stehen. Du bist allein erziehend, woher willst du die Zeit nehmen nebenbei noch etwas mit einem potentiellen Partner zu unternehmen. Sollen die Kinder dann immer dabei sein? Ich kann schon verstehen, dass da schon einige zu viel bekommen haben.
Da kannst du nur jemanden suchen, der selber schon Kinder hat. Ein kinderloser Partner wird niemals passen.
 
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Gast

  • #9
Warum suchst Du nicht gezielt nach Männern, die auch schon Kinder haben?
Wieviele waren da dabei in Deiner Historie?

Man hat doch da auch viel mehr gemeinsame Gesprächsthemen durch den gemeisamen Erfahrungsbackground, kann sich besser unterstützen bei aktuellen Problemen als jemand der keine Kinder hat. Weil ganz raushalten kann man das in der Beziehung doch nicht wenn die Kinder die für das jeweilige Alter typischen Probleme haben sollten.

Zweitens bringst Du dann auch ein, was Du von anderen erwartest. Beweise doch, dass gleich drei fremde Kinder kein Problem sind indem Du selbst fremde Kinder in Dein Leben einbindest. Meistens ist der Einsatz für die Frauen doch da auch geringer, denn die meisten Männer die Kinder aus einer Ex-Beziehung haben sind doch eher Wochenend/Teilzeitväter.

Machen wir uns nichts vor. Geschiedene mit Kindern suchen - auch wenn sie es ungern zugeben - vornehmlich kinderlose Partner. Denn auch wenn ihre Kinder "pflegeleicht " sind, ist es nun mal doch leichter wenn nur einer, der keine Verpflichtungen hat, sich an den anderen anpassen muss, weil er da flexibler ist und nicht zwei Leute mit Verpflichtungen durch Kinder mühsam gucken müssen wie sie da alles unter einen Dach bekommen und alle zufrieden sind.

Männer Mitte 30 die halbwegs was taugen und Kinder mögen und wollen haben nun mal echt die Karten in der Hand. Es gibt genug tolle kinderlose Frauen, die gerne eine Familie gründen wollen und sich überbieten, diese für sich zu begeistern.

Kinderlose Männer, die darin einen Vorteil sehen, wenn die Frau schon Kinder hat, weil sie dann selber keine mehr zeugen müssen sind die absolute Minderheit. Erstens ist es gegen die menschliche Natur, wo die eigenen Gene nun mal vorgehen. Zweitens halte ich solche auch nicht für wirklich kinderfreundlich auch wenn es sich so anhört. Sie akzeptieren diese Kinder eher als netten Zeitvertreib aber wollen sich mit dieser Denke die Hintertür offenhalten zu ohne Verpflichtungen zu verschwinden, sollte der Wind mal drehen. Sie wollen nämlich eigentlich absolut keine solche langfristige Verpflichtung eingehen, die Kinder nun mal darstellen.

w,37
 
  • #10
Diese Frage gab es jetzt schon tausend Mal. Das klingt naiv, was du schreibst. Die Männer haben kein Problem. Du hast das "Problem".

Da blitzt der feminine Imperativ auf. Wenn es nicht so läuft, wie die Frau will, haben Männer das Problem.

Du musst dich "verantworten" warum es mit dem Mann deiner Kinder nicht geklappt hat. Und wenn er ein Schwein war, muss du verantworten warum du überhaupt mit einem Schwein drei Kinder in die Welt gesetzt hast. Das schreckt neue Männer ab. "Wenn sie sich vom Kindsvater hat trennen können, wird
sie sich auch von mir trennen?"

Solange es 34jährige Frauen ohne Kinder gibt und das wird mittlerweile eher die Regel, als die Ausnahme, konkurrierst du mit ihnen.

JA, auch wenn sie einen Vater haben, der neue ist in irgendeiner Weise zeitlich, monetär und nervlich
in die Kindererziehung verwickelt. Zwangsläufig.

Es gab schon Frauen, die haben für den neuen Partner die "Kinderlose" spielen wollen, in dem sie
ihren neuen Partner weit von den Kindern fernhalten wollten. Das klappt dann später nicht, wenn der neue Mann Teil der Familie ist.

Du bist unflexibel mit drei Kindern. Spontane Wochenendtrips nach Rom? Fehlanzeige.

Auch wenn du die liebsten Kinder der Welt hast, stellt es für Männer einen Minuspunkt da.
Vollkommen zu Recht.
 
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Gast

  • #11
Es sind nun mal nicht die Kinder dieser Männer, die sich mit Ihnen verabreden. Und Sie sagen ja selbst, dass die Männer Sie wollen und nicht Ihre Kinder. Und das finde ich noch nicht einmal ungewöhnlich oder nachdenkenswert.

Ihre Kinder mögen noch so wundervoll, selbständig oder was auch immer sein. Dies ist für Männer, die Sie kennen lernen wollen, aber völlig irrelevant. Ihnen mögen Ihre Kinder über alles gehen, aber viele Männer stört diese Fixierung, denn sie suchen ja vorrangig eine Partnerin und keine Mutter, so hart das auch klingen mag.

Vielleicht stellen Sie Ihre Kinder zu sehr in den Vordergrund.
Vielleicht spannen Sie den Mann zu früh in Ihre "Familie" ein.
Vielleicht bestehen Sie zu selten darauf, sich nur dann mit einem Mann zu treffen, der von Anfang an weiß, woran er bei Ihnen wäre.

Es gäbe sicher einige, vielleicht nicht immer sofort erkennbare Gründe, warum Männer mit Ihnen nicht zusammen sein wollen.

m, 34
 
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Gast

  • #12
Willst Du ein viertes ? fünftes ? Das fragt ein Mann mit Kinderwunsch.

Willst Du eine Beziehung mit allem drum und dran (Mann lebt bei Euch) oder ist es besser wenn Du und er bei ihm ein ungestörtes Refugium habt ?

Du fragst hier nach den Männern - schreibst aber nicht, was Du willst. Das merkt mann sehr schnell.
 
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Gast

  • #13
Auf der einen Seite fühle ich mir Dir und es tut mir leid, dass es so ist. Andererseits bin ich auch so ein Mann, der keine Frau mit Kind oder Kindern als Partnerin möchte, was ich auch sehr unmittelbar und ehrlich kommuniziere. Zumindest solange ich nicht auch "irgendwo" ein eigenes Kind habe, da ich dann nicht mehr das Recht sehen würde, eine AE-Mutter abzulehnen.
Früher habe ich einmal kein Problem darin gesehen. Meine Meinung hat sich diesbezüglich aber nach negativen, ausnutzenden Erfahrungen mit Frauen zwecks reinem Selbstschutz grundlegend geändert. Was aber nicht bedeutet, dass ich soetwas jeder AE-Mutter unterstelle. Doch wissen kann man es nie. Und genau darum geht es mir.

1) Keine AE-Mutter, die einen wesentlichen Anteil an ihrer Situation hat, würde dies zugeben, da sie sie befürchten muss, dass es ihre Chancen beträchtlich vermindert.

2) Der "Preis" zeitlich, nervlich und erst zuletzt materiell in nicht leibliche Kinder zu investieren, um eine Partnerin zu haben und vielleicht um der Gnade willen, dass die Frau so nett ist, noch ein eigenes Kind mit mir zu zeugen, weil ich mich auch um ihre kümmere, ist mir eindeutig viel zu hoch und steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.

3) Eine Frau mit mehr als einem Kind wird in der heutigen Zeit nicht unbedingt noch weitere Kinder wollen. Und da ich gerne eigene Kind/Kinder hätte, ist eine AE-Mutter allein aus diesem Grund keine Option für mich.

4) Ich komme als Mann an eine Frau, die sich schon die passenden Gene für ihren Nachwuchs ausgesucht hat, aber in einer Art benachteiligter Lage ist, weswegen sie mit gewisser Wahrscheinlichkeit bei der Partnerwahl Kompromisse eingehen wird und eben auch kann, die sie früher bei der Auswahl des genetisch passenden Mannes nie zugelassen hätte, da sie sich bereits fortgepflanzt hat.
Das heißt. Dass man als Mann dann unter Umständen nur Lückenbüsser und Diener für eine gewisse Zeit ist, bis die Frau sich unter meiner Mithilfe wieder frei genug geschaufelt hat, den nächsten genetisch besseren "Adonis" für ein weiteres Kind für sich begeistern zu können, der sie jetzt nur mit dem Ar*** angucken würde.

Und aus all diesen Gründen wäre ich mir schlicht zu schade, meine Kapazitäten an eine AE-Mutter zu vergeuden.


PS:
Es wundert mich ehrlich gesagt sehr, dass diese oder ähnliche Fragen von Frauen immerwieder gestellt werden. Denn zum Einen sind sie schon zigfach beantwortet worden und anderseits eigentlich selbsterklärend.
Meine Annahme aber ist, dass Frauen die Gründe eigentlich sehr genau von selbst kennen, es aber einfach nicht wahrhaben wollen und glauben, je öfter sie die Frage stellen, dass sich irgendwann mehr Männer finden werden, die sich trotzdem auf sie einlassen. Vielleicht ähnlich einer Art Zermürbungstaktik bei der man Antworten und Argumente so oft wiederholen lässt bis das Gegenüber resigniert auf- und nachgibt. Denn ich will ja keiner Frau unterstellen, dass sie erkenntnisresistent wäre.


m/35
 
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  • #14
w,50:
Warum das ein Problem ist? Hier einige Ideen:
- Wie siehts mit Urlaub aus? Geht nur in den teuren Ferien und kindgerecht, oder? Ausserhalb der Ferien und z.B eine Fernreise - das wird bei 3 Kindern schon vom Geld her nicht gehen.
- Kinder beschäftigen sich eben nicht immer alleine - Gesellschaftsspiele, an den Kinderwochenenden Kinderprogramm, Lautstärke, Gewusel - nicht jeder ist damit glücklich.
- Kinder verlangen zwangsläufig Aufmerksamkeit, die woanders fehlt
- Wie ist deine Erwartung an den Mann - soll er TZ-Papa spielen oder darf er sich komplett raushalten?

Ich stelle zunehmend fest, dass es viele Männer um 50 gibt, die noch Kinder im Schulalter haben - für mich ein NOGO - ich will mich nicht um Kinder einer anderen Frau kümmern müssen, und schon gar nicht am WE oder in meinem Urlaub - ich kann die Männer verstehen.
 
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  • #15
Angenommen du datest Männer zwischen 30 und 40 (grob geschätzt, weil du selbst 34 bist), und diese haben selbst noch keine Kinder, dass ist es doch sehr wahrscheinlich, dass ein Mann selbst eigene Kinder auch mal haben will. Vielleicht merkt er mit der Zeit bei dir, dass das mit dir unrealistisch ist. Denn entweder wirst du selbst keine mehr wollen oder es heißt für ihn eigene plus drei. Das ist eine Menge.
Ich finde es schwierig. Entweder brauchst du jemanden, dem es nichts ausmacht, mal mit drei fremden Kindern zu wohnen, oder einen älteren Mann, der selbst keine mehr will. Am besten aber vielleicht einen, der wie du geschiedener Vater ist und für deine Situation Verständnis hat.
Solltest du Männer in deinem Alter daten, wundert mich das Verhalten nicht. Die meisten Männer in deinem Alter haben ja noch nicht einmal ein Kind. Gleich drei, das ist eine Umstellung.
 
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Gast

  • #16
Hallo FS

Also als Erstes, es gibt nicht die Männer. Sondern nur die die du dir aussuchst.
Mich, m, würden die Kinder nicht in die Flucht schlagen.
Meine Vermutung ist daher die, dass es einfach zwischenmenschlich einfach nicht gepasst hat und du jetzt versuchst dir das mit den Kindern schön zureden statt mal ernsthaft zu reflektieren.
Also wird es im Endeffekt einzig an deinem Beuteschema liegen.
 
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  • #17
Liebe FS,
es überrascht mich sehr, dass Du 3 schulpflichtige Kinder hast udnd locker und entspannt, bist, reichlich Zeit für einen Partner hast. Da musst Du ein wenig mehr über Deine Lebensverhältnisse mittteilen: berufstätig ja oder nein, Vollzeit oder Teilzeit, Haushaltshilfe,....

Die Mütter, die ich in Deinem Alter kenne, haben maximal 2 Kinder, sind verheiratet, arbeiten maximal 30 Stunden und haben einen Mann der sie unterstützt in Familien- und Kinderarbeit. Trotzdem wirken diese Frauen gestresst und abgehetzt und pflegeleichte Kinder, die sich dauerhaft selber beschäftigen hat keine. Unentwegt sind Termine, ständig müssen die Kinder irgendwo hingekutscht werde usw.
Weil die Singlemänner in der Firma das mitbekommen, glaubt Dir auch keiner, dass es bei Dir ohne unterstützenden Partner soviel anders läuft. Ich denke, Du idealisierst Deine Situation. Weil Du sie nicht realitätsnah siehst, merkst Du in Beziehungen auch nicht, was schief läuft und wunderst Dich, dass die Männer abspringen.

3 Kinder sind eine Menge und dann sind zwei nah an der Pubertät. Das verspricht Stress. Ich kenne keinen Mann, der sich das freiwillig antut, wenn es reichlich Singlefrauen gibt, auch keine geschiedenen Männer, die selber Kinder haben. Die meisten sind froh, daß Drama hinter sich zu haben (Frau als Muttertier), das Ganze finanziell hinzubekommen und wollen neu und unbelastet leben. Sie wollen eben keinen Familienurlaub in teurer überfüllter Hochsaison. Das hatten sie alles.

Als 50+ Frau sind mir einige gleichaltrige Männer begegnet, die erst mit 40-45 Vater wurden. Sie wurden nach 10 Jahren Ehe von der deutlich jüngeren Frau entsorgt, haben nun bis ins Rentenalter Unterhaltszahlungen zu leisten. Von sparen oder anspruchsvollem Lebensstil kann bei den finanziellen Belastungen auch bei Besserverdienenden nicht die Rede sein. Die Männer waren fasssungslos, wenn ich ihnen sagte, warum sie für mich als Partner nicht infrage kommen:
Ich will nicht jedes zweite Wochenende bis in meine 60er zwei Pubertiere im Haus haben. Ich will nicht mit ihnen in Urlaub fahren. Sie wollen aber mit ihrem Vater fahren, in den Ferienzeiten. Da hat er kein Geld mehr, auch noch mit mir zu fahren. Von zelten und sparen halte ich rein garnichts. Und eine unverbindliche Affäre mit so einem Man will ich auch nicht.

Ich habe nicht die geringste Vorstellung, welche Frauen eine Partnerschaft mit einem kinderbehaften Mittfuenfziger wollen, ich kenne keine. Genauso wenig, wie ich 35+ Männer kenne, die sich eine Frau mit 3 Kindern als Partnerin wünschen, außer sie sind so, dass keine andere Frau sie will. Ich bin Informatikerin, habe also reichlich Männer um mich.
 
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  • #18
Ich kann Dir das aus Sicht einer Ersatzmutter beantworten. Mein Freund brachte damals zwei Kinder 9 und 10 Jahre alt, mit in unsere Beziehung. Die Mutter hat sich seit der Trennung nicht mehr um ihre Kinder gekümmert und es besteht bis heute kein Kontakt. Es war wirklich keine einfache Zeit. Manchmal hätte ich am liebsten alles hin geschmissen. Schöne Zeiten gab es sicher auch, aber die waren eindeutig in der Minderzahl. Das wir heute noch zusammen sind, hängt wohl mit unser beider hoher Toleranz und der großen Liebe zusammen. Man ist als Stiefelternteil fast ausschließlich der gebende Teil. Pflichten sind förmlich im Akkord zu erbringen, ansonsten aber hat man, aus Sicht der Kinder bitte nichts zu sagen und sich in nichts reinzuhängen. So denken die Kinder, auch wenn sie es nicht so sagen. Ich habe das teilweise bis zum Erbrechen erlebt. Da wird getrickst, gegeneinander ausgespielt, dumm getan, geheult und und und. Die Facetten sind unendlich. Es war für uns beide schon eine Riesenleistung, das immer zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Und es war nie leicht. Jeder von uns beiden stand öfter zwischen Baum und Borke. Zu wem bekenne ich mich jetzt, in diesem Moment? Auf der einen Seite der Partner, der Zusage und Toleranz erwartet, auf der anderen Seite die eigenen Kinder, die vom Vater ein klares Statement zu all ihren Befindlichkeiten einforderten.
Für Dich als Mutter ist es völlig normal, alles zu geben und zu tun für DEINE Kinder. Für den Partner aber ist es wie eine Wand, gegen die er geschmissen wird. Er soll alle seine persönlichen Wünsche und Pläne plötzlich an das Leben mit 3 FREMDEN Kindern anpassen, obwohl er "nur" die Frau begehrt. Klingt scheiße, ist aber so. Und für mich völlig verständlich, das der potentielle Partner die Flucht ergreift. Ich würde es mit dem Wissen von heute auch kein zweites Mal machen. Ich liebe meinen Partner, aber die letzten 8 Jahre haben mir wirklich alles abverlangt. Ich mache drei Kreuze, das sie jetzt erwachsen sind und ihre eigenen Wege gehen. w49
 
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  • #19
Ich hoffe mal, dass es doch noch genügend Männer gibt, die bereit sind, eine Frau mit Kindern zu lieben und die sich auf eine Patchworkfamilie einlassen. Da muss man sich zusammenraufen und es ist bestimmt nicht einfach. Aber der Mann, der dich liebt und grundsätzlich Kinder mag, der wird dieser Aufgabe auch gewachsen sein. Lass dir nichts einreden, von wegen, warten, mach das einfach so, wie du willst und lass es auf dich zukommen.
Jeder, egal ob Frau oder Mann, hat mit 30 oder 40 ein eigenes Leben, ist in einer bestimmten Situation und wenn man einen Partner kennenlernt, muss man bereit sein, die Situation zu akzeptieren und sich da gegenseitig zu unterstützen.
Es soll sogar Männer geben, die eine Frau mit mehreren Kindern heiraten und dann im Zusammenleben mit diesen Kindern manchmal sogar vergessen, dass es nicht die leiblichen sind, sondern sie einfach so akzeptieren und als Bereicherung sehen. Manchmal kommt sogar noch ein gemeinsames Kind dazu. Nur Mut!
 
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Gast

  • #20
Ich weiß gar nicht, was das ständige Gejaule von den AEs soll.
Das ist einfach ausgleichende Gerechtigkeit!

Es gibt zweierlei Arten von Frauen:
1. Die mit dem klaren Lebensplan Kinder zu haben. Diese heiraten oft, ob das jetzt bewusst oder unbewusst ist sei mal dahingestellt, um diesen Plan rechtzeitig umzusetzen. Dabei kann es auch passieren, dass auch geheiratet wird, obwohl vielleicht bei ehrlicher Analyse schon im vorehelichen Beziehungsstatus klar werden könnte, dass die Beziehung keine langfristige Perspektive hat und man das Heiraten lieber lassen sollte. Andere heiraten vielleicht auch wirklich ihren vermeintlichen Traummann. Einige Paare haben Glück - die Ehe hält. Andere trennen sich und hab ab da eben das "Manko" bei zukünftigen Partnern, dass diese sie wegen der Scheidungskinder nicht wollen. Das kann man jetzt beklagen, aber ihr habt halt dafür Eure Kinder, die so Gott will immer da sein werden. Ihr habt Euren Lebensplan was Kinder angeht umgesetzt auch wenn es nicht ganz geklappt hat mit der Ehe.

2. Dann gibt es die Frauen, die mit dem Heiraten und Kinderkriegen warten, weil einfach noch nicht der richtige Partner dabei war. Oder die einfach erst beruflich ihre Basis schaffen wollen, oder sich einfach nicht sicher sind, ob sie Kinder wollen und das Thema Kinder aus diesen und welchen anderen Gründen auch immer eben erst später, meist erst ab 30 Jahre zum Tragen kommt. Diese haben natürlich bei der Partnersuche erstmal vermeintlich die besseren Chancen, weil kinderlos. Aber bloss weil man keine Kinder hat und sich der ein oder andere eher mit den noch kinderlosen Frauen einlässt, ist das ja nicht gleich ein Garant dafür, dass die Beziehungen gut laufen. Diese Frauen machen dann zwar nicht die frustrierende Erfahrung durch eine Scheidung zu gehen und womöglich danach AE und "schwer vermittelbar" zu sein, aber einen großen Nachteil hat es: Es kann sein, dass diese Frauen niemals Kinder bekommen, weil sie den Zeitpunkt verpasst haben und es später ihr Leben lang bereuen müssen.

Also AEs, hört doch endlich auf herumzuheulen für die Richtungen, die ihr im Leben eingeschlagen habt, macht das Beste draus und erfreut Euch auch an dem was ihr habt! Man kann nicht alles im Leben haben! Ihr habt es nicht schwerer als andere Teilnehmer im Spiel. Eure Probleme sind eben nur anderer Natur. Akzeptiert diese nur endlich mal. Dann kommt das Glück auch über Umwegen irgendwann zu Euch. Erzwingen kann man halt nichts im Leben.
 
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Gast

  • #21
Lass dich hier nicht runterziehen. Für viele Männer magst du vielleicht nicht in Frage kommen, aber für den EINEN bist du ganz sicher die Richtige. Kinder mögen den Alltag komplizierter machen, deine Aufmerksamkeit und Liebe fordern, aber sie bereichern das Leben so sehr. Ein kluger Partner, dem du wirklich etwas bedeutest, weiß das. Auch hier sind Kompromisse mögliche: Ihr müsst ja nicht zusammen wohnen, auch in getrennten Wohnungen kann man eine wunderbare Partnerschaft leben. Ich kenne eine Frau, die vier Kinder hatte und einen Partner gefunden hat, mit dem sie inzwischen lange zusammen ist.
 
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Gast

  • #22
Ich bin baff !
Da liefern mehrere Männer und sogar einige Frauen zahlreiche Argumente, warum eine AE-Mutter keine oder kaum eine Option als Partnerin ist. Und dann treten hier Personen auf die Bühne und behaupten bzw. unterstellen felsenfest, dass ein Mann, der eine AE nicht nimmt, sie eben nicht lieben würde. Und, dass nur der "Eine" kommen müsse.
Dabei kann ich einen Menschen durchaus lieben, aber ich lasse meinen Verstand entscheiden, dass diese Liebe aus bestimmten Gründen keine gute Zukunft hat. Da ich vorab einschätzen kann, ob ich mich der Situation zu stellen vermag. Denn ich bin mir bewusst, dass ich für meine Entscheidungen die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen muss. Was ich von einer Frau mit 3 Kindern, die nicht verstehen will, warum kein kinderloser Mann in ihrem Alter (+/- 5 Jahre) bei ihr und ihren Kindern bleiben möchte, nicht behaupten kann. - Wieviele Frauen trennen sich von einem Mann, den sie lieben, weil der keine Kinder möchte oder ihnen nicht den Lebensstandard bietet, den sie sich für ihr Leben vorstellen .... so einige!! ;-) Aber Männer sollen um der Liebe Willen ihren Verstand und ihren Lebensplan an der Haustüre zur vermeintlichen AE-Traumfrau abgeben. - Nein danke!

Ein kinderloser, zeugungsfähiger, psychisch gesunder Mann mit intaktem Selbstwergefühl und Lebenszielen, der im besten Alter ist, wird einen Teufel tun, seine Reserven an eine AE zu verschenken. Akzeptiert das doch endlich ...

m/35
 
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  • #23
Hoffnungslos ist die Partnersuche unter diesen Umständen natürlich nicht. Du musst halt einen Mann finden, der mit fremden Kindern und der Situation keine Probleme hat. Sicherlich ist es hier sinnvoll, die Suche auf geschiedene Väter zu konzentrieren.

Neben den bereits genannten Schwierigkeiten (Erziehungsfragen, höchstwahrscheinlich keine Option auf eigene Kinder, fehlende Spontanität, zusätzlicher Stress, Ex steht regelmäßig auf der Matte, Finanzier für fremde Kinder, etc.), schwingt auch immer der Beigeschmack der zweiten Wahl mit. Es führt eben kein Weg daran vorbei, dass Patchwork wenig nach erfüllter Liebe, dafür umso mehr nach Notlösung klingt. Man(n) wird immer derjenige bleiben, der für die Aufzucht in die Verpflichtung genommen wird, aber an der Fortpflanzung selbst nicht beteiligt war. Auch wenn ich wenig von solchen Begriffen halte, klingt dies doch stark nach Betaisierung.

Ehrlich gesagt könnte ich persönlich mir eine solche Demütigung niemals antun, weshalb ich alleinerziehende Mütter für eine feste Beziehung definitiv ausschließen muss. Aber ich bin auch nicht alle Männer, sondern eben nur einer.
 
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  • #24
Die jetzige Freundin meines jetzigen Ex-Mannes war auch lange alleinerziehend mit einem Kind, bis sich die beiden dann vor vier Jahren über den Weg liefen.
Dass er verheiratet war und Vater von zwei Kindern ist, störte weder sie noch ihn *ironie*
Inzwischen sind wir geschieden und er wird demnächst nochmal Vater... von Zwillingen.

Meine (unsere) Kinder sind im üblichen 2-WE-Rhythmus bei ihm, was dann demnächst für alle Beteiligten im dortigen Haushalt nicht mehr ganz so entspannend sein wird. Fünf Kinder, davon zwei klitzeklein.

Was ich damit sagen will: Natürlich gibt es Männer, die sich auf AE-Mütter einlassen und sogar noch selbst mit ihr Nachwuchs haben. Selbst dann, wenn bereits auf Männerseite eigene Kinder vorhanden sind.

Dass ich meinen Ex-Mann im zwischenmenschlichen Bereich mal als Positiv-Beispiel erwähne, ist außerhalb meiner Vorstellungskraft, aber hiermit passiert.

Allerdings hat er mit seiner Beziehung zu einer langjährigen AE-Mutter nun mich als die Mutter seiner eigenen Kinder zur AE-Mutter gemacht, deren Partnersuche bisher erfolglos war.
Vielleicht sollte ich mit meiner Nachfolgerin mal sowas wie einen Erfahrungsaustausch machen, dann "klappt's auch mit dem Nachbarn"... *nochmals ironie*

Die zwei Seiten einer Medaille.
 
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  • #25
Man(n) muss sich "Patchwork" einfach einmal genauer und ohne rosa Brille im richtigen Leben (vor allem im Alltag - und der zählt nun einmal auf lange Sicht!) anschauen. Da bleiben viele Einschränkungen, Belastungen, (moralische) Pflichten - materielle und emotionale Investitionen und Kosten. Korrespondierende Rechte? Vor allem das, bei gegebenem Anlass umstandslos entsorgt zu werden von der AE, wenn der sich eine vermeintlich "bessere" Option bietet.

Auf den Einzelfall (!) bezogen kommt die Frage hinzu, wie die AE es geschafft hat, überhaupt erst einmal in ihre gegenwärtige Lage zu kommen. Da ist ja in der Regel mindestens (!) eine sehr ernst gemeinte Beziehung krachend gescheitert; vielleicht ging die Trennung ja sogar von ihr aus? (Klar, sie wäre die erste, die keine "überzeugenden" Gründe zu nennen wüsste... - aber vielleicht dachte sie ja schon einmal, sie könnte sich - ohne Rücksicht auf ihre Familie und ihre Kinder - "verbessern" und hat sich damit halt verkalkuliert?)

So lange Männer einigermaßen klar denken, werden sie bei AEs vorsichtig sein. Dafür muss man nicht einmal die Evolution und die Sache mit der Aufzucht fremden Genmaterials (kaum ein Erfolgsmodell) heranziehen. Es ist schlicht unwahrscheinlich, dass eine AE eine so tolle Frau ist wie sie vielleicht von sich selber glaubt.

M.
 
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  • #26
Auch ich war mit 35 allein erziehend, 2 Kinder, das Jüngste 3. Mein gesunder Menschenverstand sagte mir, dass es äußerst schwierig werden würde, einen passenden Partner zu finden. Ich hätte es auch keinem Mann gewünscht, in unser kleines Familiengefüge hinein zu finden. Das wäre für jeden eine große Herausforderung gewesen. Deshalb habe ich mich nicht unter Druck gesetzt, wollte aber auch keine Zweckbeziehung eingehen. Ich habe mir gesagt, dass es momentan mein wichtigster Part ist, die Kinder groß zu ziehen. Hier stehe ich in der Verantwortung. Dafür habe ich den Vorteil, dass meine Familienplanung abgeschlossen ist. Ich hatte einige wenige unverbindliche Affairen in 11 Jahren, meine Kinder lernten niemanden kennen. Dafür fehlte jegliche Basis. Erst jetzt hat sich für mich eine feste Beziehung ergeben. Aber mein Mittfünfziger hat selber Kinder, mit 12 und 13 jünger als meine eigenen. Also heißt es auch für mich, auf verschiedene Belange Rücksicht zu nehmen. Und ich tue es gerne, solange ich mich dabei wohl fühle. Ja, es ist ein Spagat für alle Beteiligten und das ist auch den betroffenen Herren klar. Hoffnungslos jedoch ist es nicht. Ich kenne eine Frau mit 3 Kindern, die nach ihrer Trennung immer wieder in mehrjährigen Beziehungen war. Dir alles Gute!
w/47
 
G

Gast

  • #27
Ich bin selber alleinerziehend - wobei ich dieses Wort nicht mag - Singlemum klingt besser, denn der Vater der Kinder ist ja auch erziehend.
Ich kann die Argumente der Männer gut verstehen und ich habe genauso gedacht, als ich keine kinder hatte.
Und - jetzt wirds noch besser: Ich will nicht unbedingt einen Mann, der Kinder hat, weil mir meine eigenen schon reichen und ich nicht will, dass ein Vater dann erwartet, dass ich für seine Kinder auch noch mitkoche, mitwasche usw.
Ich will auch an meinem kinderfreien Wochenende nicht zum Schluss dann die Kinder meines Freundes an der Backe haben und ich will auch keine 3 oder 4 Kinder in der Wohnung haben müssen, auch wenn meine Wohnung sehr groß ist.
Ich möchte ja einen Mann, bei dem ich FRAU sein kann und nicht schon wieder Mami und Köchin und Putzfrau spielen muss.
Ich will ausgehen, schicke Wochenendtrips, shoppen und Party machen, wenn es bei mir möglich ist.

So viel zur Theorie.
Aber Theorie und das wahre Leben laufen eben manchmal anders.
Wenn man sich richtig verliebt, dann kann man sich auch für Dinge begeistern, die man sich vorher nie hätte träumen lassen und wenn ein Mann sich in Dich verliebt, dann wird er es auch mit deinen Kindern hinbekommen.
Allerdings sind das die Männer ab 40 eher gewohnt als die mit 30+. Die haben in ihrem Bekanntenkreis und ihrer Familie kaum Kinder und ihr eigener Kinderwunsch ist auch nicht wirklich konkret.

Du brauchst ja keine 100 Männer, sondern einen.
Sei etwas vorsichtiger und sag dem Mann, den du datest, dass Du kein kurzes Techtelmechtel willst. Entweder ist er dann weg oder er überlegt es sich eben reiflicher.

Klar ist es schwieriger, etwas wirklich Festes zu bekommen. Affären gehen da eher.

Wie gesagt will ich auch keinen Mann mit Kindern.
 
G

Gast

  • #28
Es ist schlicht unwahrscheinlich, dass eine AE eine so tolle Frau ist wie sie vielleicht von sich selber glaubt.

M.
Das ist doch Blödsinn. Beziehungen scheitern nunmal mit und ohne Kinder. So gesehen ist ja jeder Single irgendwie gescheitert, denn auch Du, lieber M. hast ja gescheiterte Beziehungen hinter Dir.
Es ist schlichtweg naiv zu glauben, dass man nur weil man Kinder hat für immer zusammen bleibt, weil man sich eben einen passenderen Partner als alle anderen getrennten Pappnasen genommen hat.
Beziehungen verändern sich, gerade durch Kinder ändert sich vieles.
Keine Frau gibt leichtfertig eine Beziehung auf zum Vater ihrer Kinder und bei der FS kann man davon ausgehen, dass sie dachte, es hält für immer, sonst hätte sie keine 3 Kinder mit dem Mann bekommen.

Ich verstehe Männer total, die mit 3 Kindern ein Problem haben.

Aber irgendwann kommt ein Mann, für den das "Problem" lösbar ist und der sich bei Dir und den Kids einfach wohlfühlt und die Kids für ihn Freunde werden und nicht wegzuorganisierende Probleme.
Der nicht zwingend nachmittags nackt durch die Wohnung rennen muss, baden und Champagner trinken will. Der es verschmerzen kann, wenn er nicht nach Thailand fliegt, sondern "nur" auf die Balearen und der lieber abends mit Dir und den Kids zu nem kühlen Bierchen Würste grillt als im angesagten Edeljapaner Sushi und den neusten Sommerdrink zu einzunehmen.
Solls ja geben- solche Männer. ;-)

w,40
 
G

Gast

  • #29
Immerhin muss man Gast #26 zu ihrer erfrischenden Ehrlichkeit gratulieren, dass sie zugibt, was hier immer irgendwo zwischen den Zeilen bei den Klagen der AEs mitschwingt: Sie würden schon Männer finden - wenn sie bereit wären, dass zu geben, was sie selbst fordern und was doch angeblich aus ihrer Sicht für ihre Kinder auch total kein Problem und keine Belastung darstellt - die Kinder zu akzeptieren.

Es geht darum, dass diese Personen - ob jetzt AE Mutter oder Vater - gerne noch ein zweites Mal (vielleicht sogar ein drittes Mal) das volle Programm hätten, auch wenn sie es schon hatten. In ihrem Kopf meinen sie, sie könnten irgendwie die Zeit zurückdrehen und da weitermachen, wo sie vor der Hochzeit /Beziehung mit Kindern waren. Sprich, locker und einfach Partner finden, mit denen ihnen alle Optionen offenstehen. Auch wenn diese Partner dann ihre eigenen Optionen aufgeben müssen. Am besten sollen andere Personen womöglich ungewollt ohne Familie bleiben, Hauptsache AEs haben noch mal ihren zweiten Frühling. Steht ihnen doch irgendwie zu, oder?!

Eigentlich sind diese Klagen, dass sie angeblich keiner will eher egoistischer Natur.
Mit der eigenen Opferbereitschaft sieht es nämlich oft mau aus.
Das sieht man ja auch oft an dem Ausspruch, dass AEs deren Kinder flügge geworden sind um Gottes willen dann erst recht keinen Partner mit eigenen Kindern mehr haben wollen frei nach dem Motto "Das tu ich mir doch jetzt wo ich frei bin nicht gleich noch mal an mit fremden Kindern!!"....Liest man hier immer wieder.
 
G

Gast

  • #30
Ist es für einen Mann wirklich so schlimm das man Kinder hat ?

Im übrigen sind meine Kinder selbstständig, ruhig und beschäftigen sich auch gerne alleine. Es ist überhaupt nicht anstrengend mit denen. Hälfte der Ferien sind die nicht da und jedes zweite Wochenende auch. Ich hab viel zeit für mich und kann oft genug was unternehmen.
Abends geht es immer. Meine zwei großen sind alt genug um alleine zuhause bleiben zu können. Für den jüngsten ( 8jahre) habe ich einen Babysitter.
Hallo FS,

grundsätzlich mag ich Kinder gerne, aber bei dreien

- bin ich immer Nummer vier
- ist jegliche Spontanität erledigt
- sind in der Regel die finanziellen Verhältnisse eher kritisch
- ist ein Vater vorhanden, der natürlich auch überall noch mitredet
- ist für eigene Kinder kein Platz mehr
- muss ich mich auf vier Menschen einstellen, von denen drei mich noch kritischer beäugen als die Mutter

Du schreibst ja selbst, dass die Männer in der Regel laufen gehen, sobald sie realisieren, was sie sich da "angetan" haben.

m, 46
 
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