Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #61
Um auf die Ursprungsfrage zurück zu kommen: Der "Titel" ist mir egal, wenn mir die Werte und Verhaltensweisen gefallen. Ich sehe da kein "besser" oder "schlechter".

Mir war und ist die Bezeichung "Elitepartner" eher suspekt, wenn diese Bezeichnung nur aus der Schulbildung abgeleitet sein sollte. Dies geschieht scheinbar bei vielen der Suchenden, die eigentlich ja nur gefunden werden wollen...

Arroganz tötet schlicht alles, Titel hin, Titel her.
 
G

Gast

Gast
  • #62
Könnt Ihr Euch vorstellen, daß manche Akademikerinnen eigentlich etwas anderes werden wollten, aber sie erstmal " ihre Chancen nutzen" sollten. So habe ich Zahnmedizin studiert obwohl ich eigentlich Köchin werden wollte. Genau das wäre aber so ein Beruf gewesen, wo ich abends noch bis spät hätte arbeiten müssen. Meine Arbeitszeit habe ich inzwischen auf 3,5 Tage/Woche reduziert, damit verdiene ich für meine Ansprüche genug und habe Zeit mich anderen Dingen zu widmen.
Es ist schockierend wieviele Vorurteile in diesem Blog geäußert wurden. Tragen Akademikerinnen etwa ein Etikett "exklusiv karrieregeil"?

Le Bouquet Garni
 
G

Gast

Gast
  • #63
Was für eine interessante Diskussion. Ich glaube aber, das wir akademischen Frauen mit unserem Denken das eigentliche Problem sind. Wir daten horizontal oder höher, aber auf keinen Fall tiefer. Vielleicht oder wahrscheinlich entgeht uns da was. Aber ich muss gestehen, dass ich auch nicht tiefer date. Schlimmer noch, ich habe festgestellt, dass ich mit Angestellten, die eine geregelte 40-Stunden-Woche haben, meine Probleme habe, da Mann es nicht wirklich lustig findet, wenn Frau nicht nur Akademikerin und selbständig ist, sondern auch noch mehr arbeitet als Mann.
 
G

Gast

Gast
  • #64
Ich bin eine gut aussehende Medizinstudentin. Bin bald fertige Aerztin.
Bin schockiert,wie die Maenner ueber uns denken.
Es gibt klar die ein oder andere karrieregeile,nicht unbedingt auf ihr aeusseres achtende Frauen in diesem Beruf. Aber auch doch viele nette,huebsche Aerztinnen,die auch mal leben und Spass haben und genauso Familien begruenden moechten.
Wenn die von vorne an quasi aussortiert wird,habt ihr Maenner vieles verpasst!
Wer sagt denn,dass wir nicht lieben und leidenschaftlich sein koennen?!
Das ist doch fast eine Diskriminierung.
LG
H.
 
  • #65
@#63: Sorry, du stellst die Dinge aus meiner Sicht falsch dar. Es gibt nicht "die eine oder andere karrieregeile [...] Frau", sondern es gibt die eine oder andere nichtkarrieregeile Frau unter den Ärzten. Bei den niedergelassenen Ärzten verschiebt sich das Problem von Karrieregeilheit eher in Richtung Geldgeilheit. Aber bei beiden Varianten werden Begleitumstände in Kauf genommen, unter denen nicht allzu viele eine Beziehung führen möchten.
 
G

Gast

Gast
  • #66
#63 Warum ist das eine Überraschung für dich? Das hätte dir doch klar sein können. Schichtdienst, Wochenendarbeit, Stress, viel Verdienst, Karrieregeilheit. Niedergelassen dann noch viel mehr Arbeit. Wo genau soll da der Platz für eine Familie sein? Doch nur wenn du entweder zuhause bleibst oder aber das Kind von jemand anderen betreuen und großziehen lässt.

Ich finde "Arzt" eigentlich einen attraktiven Beruf. Aber abschreckend ist der Zeitbedarf und Stress. Ich suche eine Partnerin für Familie und Zusammensein. Mich schrecken nicht Doktortitel, großer Verdienst oder viel Wissen. Das wäre alles attraktiv. Mich schreckt, das absehbar nicht viel Zeit für ein "uns" übrigbleiben bleiben wird.

#64 hat recht mit seiner Analyse. So sieht es nämlich aus.

M, 36, Akademiker
 
G

Gast

Gast
  • #67
Als Diplom-Psychologin lüge ich bei "Beruf" - immer.
 
  • #68
@#66: Und hast Du schon mal einen gefunden, der es Dir hinterher verzeiht? Und falls ja, was für Macken hatte er oder wo hatte er gelogen? Ich behaupte mal einfach, ein ehrlicher, anständiger Mann (oder umgekehrt auch Frau) nimmt es nicht hin, bei der Partnersuche angelogen zu werden.

Was spricht eigentlich gegen Psychologinnen als Beruf? Warum musst Du da lügen?
 
G

Gast

Gast
  • #69
Gugge

Hm, was da so auf Aerztinnen eingedroschen wird. Vor allem losgelöst von der thread-Frage. Schichtdienst, Wochenendarbeit und Stress. Ja und? Muss man unbedingt einen Tagjob haben, um Partnerschaft leben zu können? Ich arbeite selber im Schichtdienst (kein Akademiker) und kann meine freien Tage unter der Woche geniessen. Die "Karriere-geile-Aerztin" habe ich auch noch nicht kennengelernt, da gibt es nicht so viele Positionen. Eher habe ich kennengelernt, dass man sich austauscht, Erfahrungen abfragt, egal ob studiert oder nicht.
Um auf die Frage zurückzukommen: egal ob studiert oder nicht: wie immer, das Gesammtpaket entscheidet. Und auch ohne Studium kann man sehr interessante Gespräche führen. Und solange beide schaffen und verdienen: die Augenhöhe sollte nicht beim Geld stehen.
Grüssle
 
G

Gast

Gast
  • #70
Ich kenne eine Menge Ärztinnen, angestellt oder niedergelassen, mit mehreren Kindern. Scheint also doch irgendwie zu klappen...
Constanze
 
G

Gast

Gast
  • #71
@65: Deine Kritikpunkte in allen Ehren: aber würdest Du das auch bei einem Mann (uns potentiellen Vater) kritisieren?

fragt Constanze
 
G

Gast

Gast
  • #72
Ergänzung zu #58
Wenn dich Frauen als Hero empfinden, dann wird auch eine Diplom-Psychologin (#66) neugierig.
 
G

Gast

Gast
  • #73
Fragestellerin,
wenn Du dazu die Berufeklischees noch beachtest, dürfte wohl kaum jemand eine Partnerin
finden. Beruf und Ausbildung sind doch nicht der einzige Maßstab, und wer kann schon real einschätzen, was andere in anderen Berufen leisten müssen, welche Fähigkeiten man haben muss, um den Beruf gern und erfolgreich auszuüben.
Ich stimme #68 "...Augenhöhe sollte nicht beim Geld stehen..." voll und ganz zu.
Probleme im Berufsleben kann man immer austauschen, als nicht der Berufsgruppe zugehöriger vielleicht sogar besser weil vorurteilsfrei.
 
G

Gast

Gast
  • #74
#66

Ich bin auch Diplom-Psychologin, habe schlechte Erfahrungen damit gemacht, meinen Beruf ins Profil zu schreiben. Mir erging es damit wie #6. Mich würde mal interessieren, was du denn reinschreibst?

Der Beruf "Diplom-Psychologin" wirkt meiner Erfahrung nach auf Männer eher abschreckend.
 
G

Gast

Gast
  • #75
Hallo an alle,
nachdem ich die gesamten Ansichten gelesen habe, muss ich sagen, ich habe auch studiert und war und bin dennoch ein warmherziger, mütterlicher, trotzdem sportlicher Typ Frau, eine fürsorgliche Mutter und immer auch liebevolle, treue Partnerin.
Gut, okay, studiert habe ich später, erst einmal die Kinder bekommen und mit Nestwärme versorgt.
Allerdings, mein Mann damals unterstützte keineswegs meine beruflichen Wünsche, er wollte immer schon die Kontrolle.
Ich entwickelte mich weiter und es kam zur Scheidung.
Ich liebe meinen Beruf als KJP`lerin. Eine berufliche Identität ist doch auch wichtig, finde ich.
So nehme ich schon deutlich wahr, dass sich Männer teilw. vor klugen Frauen fürchten und ich wäre froh, einen wirklich klugen, warmherzigen Mann kennen zu lernen, zumal ich mit 44 Jahren noch ziemlich sportlich und attraktiv aussehe.
Vielleicht sind es nur die Projektionen eigener Ängste, die anderswo herkommen?
[mod]
 
G

Gast

Gast
  • #76
Als Vertreter der Gattung Mann möchte ich allen studierten Frauen mal eines auf den Weg
geben.
Ich denke das viele Männer eine gewisse Unsicherheit beschleicht wenn sie mit
intelligenten Frauen in Kontakt kommen.
Ob begründet oder nicht, bleibt bei einigen wohl das Gefühl, bei manchen Äüßerrungen
fehlinterpretiert zu werden.
Zumindest haben Freunde von mir das so empfunden.
Meine eigenen Erfahrungen mit intelligenten Frauen ist, das wie bei allen Menschen jede
auch nur mit Wasser kocht, genau wie ich und wohl auch alle anderen Männer.
Wenn studierte Frauen unbedingt auch einen studierten Mann möchten, halte ich das
für einen grundsätzlichen Fehler.
An meine Vorschreiberin:
Tut mir Leid für dich das dein Mann dich nicht unterstützt hat.
Würde mich mal interessieren ob er deine beruflichen Vorstellungen als Bedrohung
angesehen hat.
Vertsehe ich nicht warum jemand die Kontrolle über seine Mitmenschen haben möchte.
Kontrolle ist doch eh nur eine Illusion.
Mit Abkürzungen hab ich es nicht so.(was bedeutet KJP ?)
 
G

Gast

Gast
  • #77
Alles relativ! Kommentare wie dieses: " Aber Ärtztin, Rechtsanwältin, Marketing & Controlling, Vertrieb sind Berufe wo man viel mit Menschen zu tun hat - und damit hat man auch was zu erzählen." sind weit hergeholt. Ich glaube Verkaeuferinnen, Friseurinnen und Taxifahrer koennen da sehr gut mithalten. Im Grund sollte der Titel egal sein, wirklich! Natuerlich schmueckt es einen besser einen Juristen als Partner zu haben, als einen Fleischereifachverkaeufer. Das gerade Handwerker finanziell wesentlich besser dastehen koennen als Akademiker vergessen viele. Akademiker steigen mit ca. 30 Jahrin ins Berufsleben ein, ein Handwerker kann da schon laengst Meisterbrief und Selbststaendigkeit erlangt haben. Letztendlich kommt es auf die inneren Werte an, wobei bei einem akademischer Grad immer das suesse Versprechen von einer finanziell sorgenfreien Zukunft mitschwingt.
 
G

Gast

Gast
  • #78
"Verstehe ich nicht warum jemand die Kontrolle über seine Mitmenschen haben möchte.
Kontrolle ist doch eh nur eine Illusion."

Wenn du vollständige Kontrolle meinst, hast du recht.
Ich glaube, dass wir Männer gerne die Kontrolle haben möchten, da es unsere Rolle ist, Frauen zu uns aufschauen zu lassen.

Es mag wie aus der Steinzeit stammen (das tut es auch), aber der Gedanke ist tief in uns allen oder den meisten verwurzelt. Eine erfolgreiche Frau ist da natürlich anstrengender.

Ich hatte mehrmals das Glück eine Beziehung mit einer Akademikerin haben zu können. Es gab allerdings auch eine Beziehung mit einer Nichtakademikerin.
Die Unterschiede gab es in den Gesprächen und nicht in den Anforderungen.

Eine intelligente Frau, die ganz genau weiss, was sie will, sich nicht alles gefallen lässt, auch mal mir einen vor den Latz geben könnte, hat bei mir jedenfalls alle Chancen der Welt.

Chiffre 7E237284
 
G

Gast

Gast
  • #79
#76
Es mag Ausnahmen geben aber meistens ist es doch schon so dass Fleischereifachverkäuferinnen eher Boulevard und Gelbe Post lesen, weniger Allgemeinbildung und Wissen haben. Da muss man sich doch nichts vormachen. Ich möchte mich nicht mit einer Frau schmücken aber ich möchte mich mit ihr über alle Dinge der Gesellschaft und Politik gehoben unterhalten können. Ich stelle sehr oft auf Partys fest dass das nicht geht, dass da einfach nicht viel kommt.

Auf der anderen Seite muss es auch nicht gleich eine Akademikerin sein. Karrieregeilheit und der Unwille sich um eigene Kinder zu kümmern schrecken mich da sehr ab. Da steht einfach oft der Beruf im Vordergrund und das gefällt mir nicht.

M, 36
 
G

Gast

Gast
  • #80
So, jetzt wird es Zeit, dass mal eine Journalistin spricht. Studiert (Politik, Anglistik, Geschichte), nicht promoviert, vielseitig aber nicht in allen Dingen tiefgründig gebildet, immer dazulernend und begeistert von Menschen, die mich dazulernen lassen...
1. Akademikerin zu sein heißt nicht gleichzeitig, unbedingt Karriere machen zu wollen und für nichts anderes im Leben mehr Sinn zu haben. In meinem Freundeskreis ist es verbreitet, dass viele Kinder haben UND arbeiten - im Marketing, als Ärztin, Tierärztin, Informatikerin... Viele von den Frauen sind ziemlich tough, zum Teil alleinerziehend mit eigener Praxis o.ä. Das scheint manche Männer abzuschrecken, obwohl diese Frauen für ihre Kinder, ihren Beruf, ihre Beziehung alles geben. Dabei fordert das auch vom Mann einfach nur ein bisschen Flexibilität. Aber ich glaube, darin sind viele nicht gut...
2. Ich will mich als Frau auch nicht auf einen Nicht-Akademiker einlassen. Mein Eindruck ist nicht, dass es die Männer stört. Aber ich selbst kann damit nicht umgehen, und dazu stehe ich. Während des Studiums hatte ich eine lange Beziehung mit einem Lagerarbeiter. Der war schulisch besser gebildet als ich und bestimmt nicht blöd, aber wir haben uns auseinanderentwickelt - weil in meinem Leben irgendwann andere Fragen aufgetaucht sind. Bestimmte Studiengänge bringen es schon mit sich, dass man vieles tiefer hinterfragt, breiter durchdenkt (da denke ich nicht unbedingt an die Ärzte). Irgendwann hat er zu mir aufgeschaut - und das wird für mich als Frau immer schwierig zu ertragen sein.
3. Trotzdem habe ich ein paar Freunde, die keine Akademiker sind und die mir trotzdem sehr, sehr wichtig sind. Ich suche mir die Menschen in meinem Umfeld nicht danach aus. Dennoch: Die größte Tiefe - die Fähigkeit, sich in das Leben, die Aufgaben, die Probleme des anderen hineinzudenken - habe ich bislang immer bei Akademikern erlebt. Diese Erfahrungen taugen nicht für repräsentative Schlüsse, aber sie vermitteln einen Eindruck.
Für mich könnte ich sagen (und vielleicht ist es in Teilen übertragbar): Ich wünsche mir als Akademikerin einen Partner, der diese Tiefe zu erreichen vermag, der sich auch inhaltlich mit dem befassen möchte, was ich tue (lese, lerne, interpretiere, analysiere, kommentiere), und der trotzdem seinen eigenen Weg nicht aus den Augen verliert. Wahrscheinlich geht es vielen Akademikern ähnlich - und vielleicht ist das unser Problem. Die Suche nach der Tiefe wird uns oft als Arroganz ausgelegt. Daran bin ich manchmal gescheitert - nicht daran, dass ich zuviel arbeite (was ich tue, weil gerade kein Mensch da ist, der einen pünktlichen Feierabend rechtfertigt, und weil mir mein Beruf einfach Spaß macht) odermich nicht auf Familie einlassen wollte (aber dann will ich bitte auch einen gewissen Standard - ich möchte meinem Kind keine Kalssenfahrt vorenthalten müssen, weil das Geld nicht reicht). Ich kann genauso gut freiberuflich arbeiten - ein paar Stunden die Woche. Aber dann muss man(n) auch für den Rest sorgen können. Sonst muss ich es selbst tun. Und dann wird's schwierig.
Wer das weiterdiskutieren möchte: 7E17EA76.
 
G

Gast

Gast
  • #81
..die Artikel hier sind ja echt interessant.
Grundsätzlich ist es für mich nicht wichtig, ob mit oder ohne akademischem Titel.
Mit dem jeweiligen partner muss ein Niveau erreicht werden mit dem man in einer Beziehung klar kommt.
Das kann sowohl mit wie eben auch ohne einen Titel funktionieren.
Die menschliche Aurichtung denke ich macht es.
Klar kann dir ine Apothekerin oder eine Ärztin auuf Ihrem Fachgebiet Dinge erzählen von dnen du absolut keine Ahnung hast.
Dafür kann ich aber garantieren, das dies dann umgekehrt genauso der Fall sein wird.
Also, "Entwarnung" für alle weiblichen akademisch gebildeteten Frauen.

M 52
 
B

Berliner30

Gast
  • #82
@62 nun stell dir mal vor, das ich öfters Frauen hier treffe, die einen einfachen Beruf haben (Angestellte als Helferin) und außerdem noch sehr viel weniger Zeit haben, als wie ich als Unternehmer mit ca. 70 h / Woche in der Saison und ca. 35 h in der Nebenzeit.
Natürlich gibt es auch diese Fälle, jedoch ist es nicht schön, wenn man von seiner Frau/Freundin nichts hat.

@63 Mädel mach dir und anderen doch nichts vor. Du bist im Moment eine bessere Arzthelferin und darfst erst eine Praxis aufmachen oder bessere Stellen bekommen, wenn du einen Facharzt Titel hast. Dieser ist unter 5 Jahren nicht zu schaffen. Wenn du ihn hast wirst du dich erstmal ein paar Jahre einarbeiten und deinen Posten sichern, alles andere würde dein Studium in Frage stellen. WIe alt bist du dann ? ... ich sag mal mindestens 32 vermutlich mit ein paar Jahren Facharzterfahrung mindestens 36 Jahre. Familie wird dann schon eng bzw. Einzelkind (das möchte nicht jeder).
Siehe dazu auch Schreiber 64+65, das kann ich auch vollkommen unterstreichen.

@63,66 Diplom-Psychologin:
Find ich gar nicht so schlimm, Vorteil kann über wirklich alles reden. Nachteil sie ist zu klug bzw. weiß mehr über den Partner als er über sich selbst.
 
G

Gast

Gast
  • #83
Fragestellerin

Ich versteh nicht, wieso die meisten Leute hier z.B. den Arztberuf mit "karrieregeil" vergleichen. Es will nicht jeder Arzt an die Spitze=Chefarzt werden. Leider ist das Studium lang und es gibt zu viele Überstunden, aber der Beruf ist auch nicht vergleichbar mit einem Bürojob, sondern wir behandeln Patienten, die z.T. nicht warten können. Dass Ärzte z.B. als herzlos oder geldgeil bezeichnet werden, trifft natürlich auch nicht auf jeden zu. Sicherlich gibt es einige, aber auch ebenso viele die viel Mitgefühl für die Patienten/Angehörigen zeigen; so etwas nennt man Empathie!!!
Es gibt auch zahlreiche Ärzte, die geregelte Arbeitszeiten, z.B. im Gesundheitsamt haben. Aber sollte man das beim 1. Kennenlernen direkt erwähnen (so nach dem Motto: ich bin Arzt, habe aber geregelte Arbeitszeiten, weil ich im Amt arbeite) und hätte man damit dann bessere Chancen genommen zu werden!?! Das finde ich lächerlich! Entweder der Typ findet einen dann schon interessant, wenn er mit dir das Gespräch beginnt oder nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #84
Es ist nun mal so, daß sich auch gebildetere Frauen mit Abitur in bestimmten Kreisen bewegen. Schon allein durch das Elternhaus, bzw. Schulkammeraden/Studienkolleginnen. Man kommt einfach mit bestimmten Menschen (.z.B. Verkäuferinnen) nicht in Kontakt, außerdem muß ich eingen Vorrednern recht geben, man kann sich über bestimmte Themen (dazu gehört dann auch die Laufbahn wie das Studium) nicht unterhalten, weil es häufig keine Gemeinsamkeiten gibt. Auch ist dann auch ein Pflichtprogramm wie regelmäßige Fortbildungen nicht für jedermann nachzuvollziehen, der das nicht im Alltag machen muß.
Und es gibt einige Menschen (ich kenne so jemanden), die aus "einfachem Elternhaus" kommen, kein Abitur haben, dennoch so tun, als ob sie sehr kultiviert wären und vielleicht ein großes Vermögen durch eine andere Investition erreicht haben. Aber Bildung kann mann man nicht kaufen! Da bringt auch das viele Geld nichts!
 
G

Gast

Gast
  • #85
@ 83, dir kann ich nur zustimmen.
Allerdings kann ich bei manchen Frauen schon nachvollziehen, das sie sich nicht trauen, ihren Beruf zu nennen, weil man(n) häufig Vorurteile damit verbindet. Andereseits, lügen ist auch nicht gut. Die Wahrheit kommt sowieso irgendwann ans Licht. Das ist keine gute Basis.

M 43
 
G

Gast

Gast
  • #86
#81: Es heißt "als" und nicht "als wie"!!!
Sorry!!!
 
G

Gast

Gast
  • #87
Hi

Die ganze Diskussion um Akademische Berufe oder nicht ist doch blödsinn.
Wenn zwei sich treffen und sich mögen, dann geht doch auch die Kombination zwischen Akademiker und nicht Akademiker.Oder etwa nicht.
Jeder Beruf hat seine Vorteile.Ich selber bin gelernter Elektroinstallateur und arbeite jetzt als LKW Fahrer.Wenn es beide Berufe nicht geben würde , würden die Herren/Frauen Akademiker und nicht Akademiker aber gewaltig staunen.


7E22B666
 
G

Gast

Gast
  • #88
Eigentlich ist mir der Beruf nicht so wichtig, aber trotzdem kann ich nicht verhehlen, dass Frauen mit naturwissenschaftlichem Studium, Lehrerinnen sowie Ärztinnen einen gewissen Reiz auf mich ausüben, Juristinnen hingegen gar nicht.

Pat Pitt, 7E240CF9
 
G

Gast

Gast
  • #89
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Mann neidisch ist auf die Karriere bzw. Titel der Frau und damit Komplexe bekommt, das habe ich schon mal erlebt. Naja, das muss der Mann dann mit sich selbst ausmachen und sich eine andere suchen.

@65
Schon in der Schule und später im Studium wird man drauf getrimmt, gute Noten zu erzielen, das gilt für Mann und Frau. Wozu sollte eine Frau Akademikerin sein oder werden, (was einige Herren u.a. du poster 65 so toll finden), danach aber nicht mehr in diesem Beruf arbeiten gehen? Was macht das für einen Sinn? Dann bräuchte man kein Abi und kein Studium, sondern man könnte ab dem 16. Lebensjahr schon Geld verdienen und am besten mit Mitte 20 Mutter werden! Ich finde ihr Männer macht es euch sehr einfach, steht auf Akademikerinnen, aber wehe sie ist abends länger im Büro und das Essen steht dann nicht für euch auf dem Tisch!

@79 Ich finde, du bringst es auf den Punkt. Ich denke es muß nicht unbedingt ein(e) Akademiker(in) sein, aber die Gespräche, aber auch familiäre Hintergründe, Umfeld, Interessen sind nun mal anders. Und ich würde mir wünschen, daß z.B. Verkäuferinnen sich auch im Leben weiterbilden würden und nicht nur Partys, Männer, Ballermann denken würden, sondern auch mal Kunst, Literatur, Geschichte und auch berufliche Weiterbildung, was wohl eher nicht so der Fall ist.
weiblich
 
G

Gast

Gast
  • #90
@ #88: Deine Logik verstehe ich nicht.
Ein Studium bedeutet doch nicht, dass ich zeitlebens finanziell davon profitieren und in einem entsprechenden Beruf arbeiten muss. Ich kann doch auch nur zeitweise arbeiten.
Außerdem finde ich, Du siehst das viel zu zweckorientiert. Die Bildung, die Erfahrungen etc., die mir mein Studium gegeben hat, möchte ich nicht missen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top