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Gast

  • #1

Macht der magischen Momente

In der Lebensmitte angekommen blicke ich auf meine bisherigen Beziehungs- und Datingerfahrungen zurück. Es ist heute anders, potentielle Partner kennenzulernen als mit 20, da entsprechend viele prägende Jahre Lebenserfahrung hinzugekommen sind. Früher glaubte ich an das Kribbeln, den magischen Moment als Kriterium für einen passenden Mann.
Heute weiß ich, dass viele Männer in mir einen magischen Moment auslösen können, welcher aber in allem, nichts und vielem anderen, was die Fantasie erlaubt, münden kann.
D.h. ich lasse mir heute Zeit zu ergründen, was mit einem Mann, der mich begeistert, lebbar ist, und ob es mit meinen Zielen vereinbar ist. Dabei geht leider auch ein Stück Magie verloren.

Wie wichtig habt Ihr es für neue Beziehungen erlebt, dass ein magischer Moment stattfand, der Euch nicht mehr aus dem Kopf geht und wahre Gefühlsstürme in Euch lostritt? Waren das eher Strohfeuer, echte Leidenschaft, tiefe Seelenverwandtschaft, ...? Was hat sich daraus entwickelt? Konnte er auch zeitversetzt nach Monaten oder Jahren stattfinden, sodass Ihr plötzlich gemerkt habt, "das ist es"?

Ich bin gespannt auf Eure Berichte!

w
 
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Gast

  • #2
Wie wichtig habt Ihr es für neue Beziehungen erlebt, dass ein magischer Moment stattfand
Sagen wir es so: ohne den „magischen Moment” wäre es erst gar nicht zu einer Beziehung gekommen. Es ist der Augenblick, wo etwas „einrastet”, typischerweise ein geteiltes Interesse an irgend einer Sache, die andere Menschen wenig bis gar nicht interessiert. Ihr Vorschlag, mit mir zu einem Standort des Frauenschuh (heimische Orchidee) zu wandern, wäre so ein Fall. Oder ihr Interesse für einen bestimmten Maler. Vielleicht auch ein ungewöhnlicher Urlaubsort („Du kennst Eilean Donan Castle?”). Auf jeden Fall aber etwas Verbindendes.
 
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Gast

  • #3
Magische Momenten sind für mich:

1. Seine Ausstrahlung haut mich um
2. Sexuelle Erfüllung

Was eventuell auch noch darunter für mich einzuordnen wäre, ist der Umgang mit Schwächeren. Z.B. wie verhält er sich Kindern oder Gebrechlichen gegenüber. Ist da Wärme da? Das würde auch mein Herz ganz tief innen berühren ....

w, 43
 
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  • #4
Dazu trägt man vor allem selber bei. Zu erwarten, der andere löse das schon aus, ist falsch gedacht. Ist ja eine Frage, ob man bereit ist, zu flirten, sich zu öffnen, und Mut zur Liebe zu haben. Ist man das nicht, dann auch keine magischen Momente.
Warum zum Teufel erwarten Leute immer, dass der Gegenüber das schon für einen regelt?
 
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Gast

  • #5
Wie wichtig habt Ihr es für neue Beziehungen erlebt, dass ein magischer Moment stattfand, der Euch nicht mehr aus dem Kopf geht und wahre Gefühlsstürme in Euch lostritt? Waren das eher Strohfeuer, echte Leidenschaft, tiefe Seelenverwandtschaft, ...? Was hat sich daraus entwickelt? Konnte er auch zeitversetzt nach Monaten oder Jahren stattfinden, sodass Ihr plötzlich gemerkt habt, "das ist es"?
Sehr wichtig! Für mich war das ab dem ersten date eine Kette magischer Momente, angefangen von einer starken physischen Anziehung, dem Gefühl, das Gegenüber spricht einem "aus der Seele", gleicher Humor, verbindende Erfahrungen, Orte, Erlebnisse in der Vergangenheit, gleiche Wertvorstellungen, tiefe Freude, den Anderen zu erleben, sich an dem Anderen nicht satt sehen zu können, festzustellen, dass man bedeutsame gemeinsame Interessen, Ziele, Leidenschaften teilt, die anderen unwichtig sind, der beidseitig starke Wunsch, den Anderen glücklich machen zu wollen, das Glück in den Augen des Gegenübers strahlen sehen.

Das ist für mich echte Leidenschaft, aus der sich vom ersten Moment an eine stabile, andauernde Partnerschaft entwickelt hat. Mit dem sicheren Gefühl: DAS ist es, ER ist es.

w, Anfang 50 mit m, gleichaltrig
 
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Gast

  • #6
Der magische Moment ist nichts weiteres als das Gefühl ein optisches Schnäppchen gemacht zu haben und dem dann noch ein buntes Sträußchen von guten Eigenschaften und gemeinsamen Zielen anzudichten. Die Frage ist berechtigt, ob das der andere genauso sieht...