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Gast

  • #61
Eigentlich ist es mir ziemlich egal, welchen Beruf eine Frau hat. Es ist mir aber wichtig, dass sie überhaupt einen hat, und dass sie nichts macht, was ich moralisch für verwerflich halte. Das sind aber nur ganz wenige Berufe - Immobilienmakler z.B. kann ich nicht ausstehen und will sie weder in meinem Freundeskreis, noch als Partner haben.
Sehr lustig! Du hast etwas gegen Immobilienmakler? Ich bin Immobilienmakler aus Leidenschaft und mache das wirklich seriös. Habe noch niemals irgendeinen Kunden falsch beraten, um daraus einen persönlichen Vorteil zu ziehen. Mir selbst sind aber die Banker absolut zuwider, weil ich schon vielfach erleben durfte, wie die ihre Kunden abzocken, um Provisionen zu vereinnahmen, speziell im Bereich Private Banking. Und das gilt sogar auch für die Immobilienabteilungen der Banken. Deshalb wäre auch eine Bankerin für mich ein absolutes no-go! Eine Gerichtsmedizinerin würde ich aber auch nicht haben wollen. BWL sehe ich auf einer Stufe mit kaufmännischer Berufsausbildung, irgendwie neutral, aber ohne Prestige.

Immobilienmakler und Ingenieur, Ü50
 
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Gast

  • #62
Abneigung, weil Sie keinen abkriegen könnten?

Ärzte stehen auf der Attraktivitätsliste ganz oben, gerade wieder durch eine Studie bestätigt.

Dieses ständige Anmerken, dass Ärzte das Letzte seien verwundert mich sehr.

Menschen, die Leben retten können sind einfach attraktiv. Kompetent, verantwortungsvoll, fleissig und mit dem Wunsch Menschen zu helfen, was spricht dagegen?
Woher die ganzen Vorurteile? Und hier schließt sich der Kreis:

Weil Sie keinen abkriegen würden?

w
Medizinischer Zirkelschluss in Reinform. Ein Beruf kann doch nicht eine Person so attraktiv machen.

Abneigung also ,"weil man keinen abkriegen kann"?

Soviel Narzissmus war selten und auch dieses Vorurteil wurde durch den Beitrag bestens bestätigt.

Die meisten Ärzte retten übrigens wenig Leben und weder Begabung noch Intelligenz sind für diesen Beruf notwendig.

Dass man Kritik einfach als Neid abtut und sich selbst im Tyrannenwahn so überschätzt, dass Kritik als Fehler der Anderen abgetan wird, ist ja psychotisch.
 
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Gast

  • #63
Klar macht der Beruf attraktiv!
Also den Männern gefällt es sehr, wenn ich sage, dass ich Ärztin bin.
Die assoziieren damit, dass ich wohl intelligent sein muss, Geld verdiene oder zumindest das Potential zu viel Geld habe, dass ich mich durchsetzen kann, fleißig bin und Verantwortung habe inkl. sozialer Kompetenz und auch einen gewissen Status.
Ich selber sehe das natürlich etwas kritischer, weil ich weiß, dass viele v.a. männliche Ärzte Narzissten sind.
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w,40
Berufe oder Ausbildungen sagen herzlich wenig über Intelligenz aus.

Da Akademiker wissen, dass das Medizinstudium nur Fleiss verlangt und keinerlei Begabung ,ist diese Einschätzung wohl eher einer Hybris geschuldet.
Weiterhin erklären Ärzte doch immer wie wenig Geld sie verdienen und klagen ständig herum.
Angesichts der jüngsten Vorkommnisse in der Universitätsmedizin ist da auch herzlich wenig Ansehen vorhanden.

Wer als 40jährige Ärztin über seinen Status siniert, der lebt wohl in der Welt von Romanen aus dem 19. Jahrhundert.

Anders gesagt: Frauen oder Männer, die nach Beruf auswählen, kann man in die Tonne tretten.

Dass vor allem Frauen Ärzten aufgrund der Geldes hinterherlaufen ist aber bekannt.
Das ist bei den meisten Ärzten auch die einzige Berufsmotivation.