• #1

Loyalitätskonflikt: Als Partner nicht auf Hochzeit eingeladen

Hallo, mich würden eure Meinungen zu dem Thema interessieren.

Ich bin seit 2 Jahren mit meinem Partner zusammen. Ich kenne jedoch einige seiner Freunde nicht. Das liegt daran, dass der engere Freundeskreis aus einer Männerrunde besteht die bis auf zwei keine Freundin haben (und diese auch nie dabei sind) und daher nur die Männer unter sich sind.

Nun zum aktuellen Thema:
Einer dieser Freunde heiratet diesen Sommer und es hat sich herausgestellt, dass Partner von Freunden, die das Brautpaar nicht kennt, nicht eingeladen sind. Mein Partner findet diese Entscheidung eigenartig, möchte aber mit dem Bräutigam nicht "anecken" und hat entschieden zum Polterwochenende sowie zur Hochzeit zu gehen, auch in dem Wissen wie sehr mich diese Ausgrenzung verletzt.

Ganz ehrlich, ich bin zutiefst traurig und enttäuscht. Nicht von dem Brautpaar, aber Ich erwarte mir von meinem Partner eine gewisse Loyalität - wäre er bei einem Fest meiner Freunde nicht eingeladen wäre es für mich klar, dort nicht hinzugehen.

Ich versuche seine Lage auch zu verstehen, aber dennoch fühle ich mich so elend.

Ein anderer Hochzeitsgast wurde von seiner (neuen) Freundin vor ein Ultimatum gestellt, entweder kommen beide oder keiner. (Ja, auch nicht schlau..) Daraufhin hat der Bräutigam die Freundschaft beendet und dieser Freund darf jetzt nicht mal auf das Polterwochenende mitfahren.

Ich habe wirklich versucht auch in Ruhe mit meinem Freund zu reden - es ist sinnlos, er wird sofort wütend, fühlt sich unter Druck gesetzt, blockiert und beharrt darauf zu gehen. Ich habe nie verlangt, dass er nicht geht.
Ich würde ihn nie vor eine entweder oder Entscheidung stellen, ich hätte mir nur gewünscht er hätte von sich aus für mich Stellung bezogen.
Ich weiss jetzt nicht mehr was ich machen soll, ich bin so oft traurig deswegen, fühle mich verletzt.
 
  • #2
Einerseits: Wir wollten auf unserer Hochzeit (sehr klein) auch keine "fremden Leute" haben. Die Stimmung ist schon anders, wenn sich alle kennen und du selbst zu jedem eine persönliche Beziehung hast. In dem Punkt verstehe ich das Brautpaar. Denen soll der Tag in erster Linie gefallen.
Vielleicht könnt ihr euch mal anderweitig kennenlernen? Oder er nimmt nicht an allem teil (denn das mit dem Polterwochenende finde ich z.B. auch komisch)?
Andererseits: Deine Gefühle sind auch verständlich.
Trotzdem: So eine große Sache daraus machen? Und sei mal ehrlich zu dir - natürlich "verlangst" du implizit etwas, wenn du diese dämliche Hochzeit zum Loyalitätsbekenntnis stilisierst.
Ich war (obwohl verheiratet) auch schon mal allein auf der Hochzeit einer alten Freundin, wo mein Mann sicher nichts verpasst hat und lieber Bergwandern war.
Vielleicht gäbe es noch eine andere Perspektive? Ich persönlich finde Hochzeiten z.B. eher langweilig, zeitfressend und anstrengend und würde es nicht tragisch finden ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #3
Ich finde es auch sehr merkwürdig vom Brautpaar, aber ihre Hochzeit, ihre Regeln. Meine Hochzeit war damals kinderfrei, fanden einige vielleicht auch speziell.
Dein Mann kann aber nichts dafür und ich würde da jetzt kein grosses Fass aufmachen. Da dramatisiert du schon etwas. Soll er hingehen und du machst dir anderweitig einen schönen Tag. Das kann man den Brautleuten später mal in einer stillen Stunde stecken, dass das eine merkwürdige Aktion war und gut ist es.
 
  • #4
Ich kann das Brautpaar gut verstehen, es ist ihr Tag und sie machen die Regeln. Dich kann ich nicht verstehen. Was willst du auf einer Feier von Leuten, die du nicht kennst.
 
  • #5
Verstehe, dass es dich verletzt, hätte es mich mit 25 auch. Heute muss ich sagen: Sei doch froh, dass du deine Ruhe hast und nicht mit 100 (en?) wildfremden Leuten dort sein musst. Ich denke, eine Hochzeit ist teuer und kostspielig, wenn man einen grossen Freundeskreis hat, da ist es wohl sinnvoller, nicht den jeweiligen unbekannten Familienanhang mit einzuladen.

Ich würde mir an dem Tag einfach was eigenes schönes planen und somit deinem Freund den Druck nehmen und ihm viel Spass wünschen.
 
  • #6
Ein anderer Hochzeitsgast wurde von seiner (neuen) Freundin vor ein Ultimatum gestellt, entweder kommen beide oder keiner. (Ja, auch nicht schlau..) Daraufhin hat der Bräutigam die Freundschaft beendet und dieser Freund darf jetzt nicht mal auf das Polterwochenende mitfahren.
Doch ist sogar sehr schlau, nur so erfährt man die innere, echte, wahre Haltung zum Partner! Ich würde genau so handeln!
Ich habe wirklich versucht auch in Ruhe mit meinem Freund zu reden - es ist sinnlos, er wird sofort wütend, fühlt sich unter Druck gesetzt, blockiert und beharrt darauf zu gehen. Ich habe nie verlangt, dass er nicht geht.
Er steht nicht zu dir, nicht hinter dir, reine oberflächliche Show, das musst du begreifen, das wird irgendwann garantiert Konsequenzen haben, es sind die Anfänge der bitteren Wahrheit!
Ich würde ihn nie vor eine entweder oder Entscheidung stellen, ich hätte mir nur gewünscht er hätte von sich aus für mich Stellung bezogen.
Ich weiss jetzt nicht mehr was ich machen soll, ich bin so oft traurig deswegen, fühle mich verletzt.
Man darf und sollte sogar vom Partner was verlangen, nur so lernt man ihn in Echtheit kennen! Menschen kann man symbolisch mit Edelsteinen
vergleichen, um die Echtheit zu prüfen, muss man sie aus der Fassung heben! Ich würde mich trennen, da ein solcher Kontakt für mich keine echte Beziehung ist, ja das bin ich, ich mag keine halben und/oder faule Sachen! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
 
  • #7
Wenn du die Leute gar nicht kennst, was willst du dann auf deren Hochzeit? Ich würde zu meiner Hochzeit auch nur enge Freunde einladen und ungern irgendwelche komplett Fremden dabei haben.

Es wäre bestimmt nett, wenn er dir irgendwann bei Gelegenheit mal seine Freunde vorstellen würde, aber ich würde jetzt nicht bei der Hochzeit ein Exempel statuieren, bin aber sowieso der Meinung, dass man Partner/innen nicht grundsätzlich zu irgendwas miteinladen muss, warum denn? Darf der Mann keine eigenen Freunde mehr haben, gibt es euch jetzt nur noch im Doppelpack?

Ich selbst lade bei größeren Treffen zwar gerne auch die jeweiligen Partner/innen meiner Freunde ein und mein Partner ist umgekehrt auch oft willkommen, aber nur, weil wir sowieso oft gemeinsame Treffen haben und deren Partner/innen dadurch inzwischen auch mit mir befreundet sind, wir sind sozusagen alle gegenseitig miteinander befreundet und bilden alle einen großen Freundeskreis, der sich aus alten Kernfreunden und neu dazugekommenen und integrierten Leuten zusammensetzt, finden uns alle nett und unterhaltsam, zu manchen habe ich eine engere Bindung, zu anderen eine weniger enge, aber ich kenne und mag alle. Ich treffe mich aber auch oft alleine mit Freunden, weil ich dann Zeit mit der jeweiligen Person verbringen und über "unsere" Themen reden will, erst recht, wenn ich die Partner/innen gar nicht kenne. Eine gute Freundin von mir hat öfters wechselnde Partner, die ich nie kennenlerne, daher lade ich die auch nicht ein, sondern nur sie. Man will doch eine gute Zeit mit netten Leuten verbringen, zu denen man eine Verbindung hat, und sich nicht irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen unterwerfen.

Lass deinem Partner doch seine Freunde und sein Privatleben, warum muss man unbedingt alles teilen?
w27
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #8
Lass ihn doch zur Feier gehen wo ist dein Problem, mach was mit deinen Freundinnen oder schneid dir die Nägel und schau einen Film.

Da will jemand nicht für dich ein teures Essen bezahlen wenn er dich nicht kennt. Ist seine Entscheidung, deshalb aber deinen Freund zur Absage zu drängen ist nur zickig ung giftig.
 
  • #9
Ich würde da kein Fass aufmachen, erst recht keine Ultimaten stellen. Mach Dir einen netten Tag und schau, dass Du seine Freunde nach 2Jahren kennst…
 
  • #10
Mach Dich mal locker und zeige, dass Du souverän agieren kannst. Oder willst Du wie ein kleines Kind wirken, dass pampig wird, weil es nicht auf den Kindergeburtstag darf?

Wenn alle anderen Partnerinnen auch nicht eingeladen sind, dann ist das so völlig in Ordnung. Etwas merkwürdig zwar, aber ist eben so.

Als erwachsener Mensch muß man aushalten können, dass der Partner ein eigenes soziales Umfeld hat.

Ich kenne einen Herrn, der ist in einer Loge. Da dürfen die Frauen üblicherweise auch nicht dabei sein. Lass ihm sein Refugium.
 
  • #11
Was soll dein Freund denn jetzt machen, damit du dich besser fühlst? Eine Einladung für dich erzwingen? Das wäre völlig stillos und unangemessen. Aus Loyalität nicht zur Hochzeit gehen? Würde ich von meinem Partner nicht verlangen. Und würde die Freundschaft zum Brautpaar wahrscheinlich nachhaltig schädigen, wenn er jetzt beleidigt absagt.

Ich selbst würde zwar Freunde mit Partner zu meiner Hochzeit einladen, finde es aber auch legitim, die eigene Hochzeit nicht mit Unbekannten feiern zu wollen. Gönn deinem Freund doch diesen Abend und bausche die Angelegenheit nicht unnötig auf!
 
  • #12
Trotzdem: So eine große Sache daraus machen? Und sei mal ehrlich zu dir - natürlich "verlangst" du implizit etwas, wenn du diese dämliche Hochzeit zum Loyalitätsbekenntnis stilisierst.
Große Sache? Es zeigt sich auf diese Art und Weise die echte und wahre Beziehung, die hier keine ist! Punkt!
Ich war (obwohl verheiratet) auch schon mal allein auf der Hochzeit einer alten Freundin, wo mein Mann sicher nichts verpasst hat und lieber Bergwandern war.
Vielleicht gäbe es noch eine andere Perspektive? Ich persönlich finde Hochzeiten z.B. eher langweilig, zeitfressend und anstrengend und würde es nicht tragisch finden ;-)
Du vergleichst Apfel mit Pflaumen! Das ist völig was anderes, wenn dein Mann lieber wandern geht, statt zur Hochzeit! Was für ein hinkender Vergleich? Unglaublich wie der Mainstream emotional verrucht reagiert, was für mich nicht fremd und somit bekannt ist! Dass Beziehungen so nicht halten können, müsste jedem emotional erwachsenen Menschen klar sein!
 
  • #13
Doch ist sogar sehr schlau, nur so erfährt man die innere, echte, wahre Haltung zum Partner! Ich würde genau so handeln!

Er steht nicht zu dir, nicht hinter dir, reine oberflächliche Show, das musst du begreifen, das wird irgendwann garantiert Konsequenzen haben, es sind die Anfänge der bitteren Wahrheit!

Man darf und sollte sogar vom Partner was verlangen, nur so lernt man ihn in Echtheit kennen! Menschen kann man symbolisch mit Edelsteinen
vergleichen, um die Echtheit zu prüfen, muss man sie aus der Fassung heben! Ich würde mich trennen, da ein solcher Kontakt für mich keine echte Beziehung ist, ja das bin ich, ich mag keine halben und/oder faule Sachen! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
Ich habe bereits diese Erfahrung hinter mir : mein Ex hatte bereits vor unserer Ehe genauso wenig Loyalität gezeigt, er traf sich auch mit einer gemeinsamen Freundin um ihre Beziehungs-Themen zu besprechen , sagte er damals, nur warum muss das hinter dem Rücken des Partners stattfinden ? Diese fehlende Loyalität zog sich durch unsere gesamte Beziehung.
Ich kann nur raten, das jetzt schon genau zu prüfen: hält er zu Dir oder will er lieber ohne Dich ? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen . Wenn er nicht hinter Dir steht , dann kannst Du ihn als Partner vergessen !
 
  • #14
Danke für zumindest einige wenige verständnisvolle Beiträge.

Ich hätte es als schöne Gelegenheit empfunden seine Freunde kennenzulernen, ein gemeinsames Fest als Paar zu erleben.
Nein, ich erwarte jetzt natürlich nicht dass ich nun doch mitkommen kann und würde das auch nicht wollen.
Ich bin auch durchaus in der Lage mir alleine einen schönen Tag zu machen - darum geht es nicht - Danke für den Rat, aber diejenigen haben es nicht verstanden worum es hier geht.

Es hätte vielleicht schon gereicht wenn mich mein Partner gefragt hätte wie es mir damit geht, ob es ok für mich ist wenn er trotzdem hingehen würde. Er weiss dass das Thema Ausgrenzung aus seinem Freundeskreis bereits ein wunder Punkt bei mir ist.
Ich denke nicht dass das zu viel verlangt gewesen wäre.
 
  • #15
Es hätte vielleicht schon gereicht wenn mich mein Partner gefragt hätte wie es mir damit geht, ob es ok für mich ist wenn er trotzdem hingehen würde. Er weiss dass das Thema Ausgrenzung aus seinem Freundeskreis bereits ein wunder Punkt bei mir ist.
Ich denke nicht dass das zu viel verlangt gewesen wäre.
Du wirst mit einem solchen illoyalen, nicht respektierenden Mann niemals in der Beziehung glücklich sein können, es werden immer einseitige Kompromisse durchgezogen, deine Gefühle werden niemals beachtet und bleiben immer auf der Strecke, frage dich rechtzeitig und gerade jetzt, ob du das willst?
Ich habe bereits diese Erfahrung hinter mir : mein Ex hatte bereits vor unserer Ehe genauso wenig Loyalität gezeigt, er traf sich auch mit einer gemeinsamen Freundin um ihre Beziehungs-Themen zu besprechen
Da läuten doch alle Glocken und alle Lichter blinken rot! Wer das überhört und übersieht, der darf gerne noch seine schmerzhaften Erfahrungen machen dürfen!
 
  • #17
Danke für zumindest einige wenige verständnisvolle Beiträge.

Ich hätte es als schöne Gelegenheit empfunden seine Freunde kennenzulernen, ein gemeinsames Fest als Paar zu erleben.
Nein, ich erwarte jetzt natürlich nicht dass ich nun doch mitkommen kann und würde das auch nicht wollen.
Ich bin auch durchaus in der Lage mir alleine einen schönen Tag zu machen - darum geht es nicht - Danke für den Rat, aber diejenigen haben es nicht verstanden worum es hier geht.

Es hätte vielleicht schon gereicht wenn mich mein Partner gefragt hätte wie es mir damit geht, ob es ok für mich ist wenn er trotzdem hingehen würde. Er weiss dass das Thema Ausgrenzung aus seinem Freundeskreis bereits ein wunder Punkt bei mir ist.
Ich denke nicht dass das zu viel verlangt gewesen wäre.
Und was machst du jetzt ?
Last du es zu, dass er ohne dich hingeht und dich etwas verletzt ?
 
  • #18
Ich finde schon, dass man sich zum Besprechen von Beziehungsproblemen den aussucht, der einem hilfreich erscheint. Da kann ich keine fehlende Loyalität erkennen. Letztlich eine Vertrauenssache.
Und wenn es hinter deinem Rücken geschieht und du zufällig erfährst, dass sie immer telefonieren und sich treffen und du wusstest nichts davon ?
Man sollte doch seinem Partner sagen , mit wem man sich trifft , wenn man es später erfährt , hat das einen ganz komischen Beigeschmack.
 
  • #19
Ich finde schon, dass man sich zum Besprechen von Beziehungsproblemen den aussucht, der einem hilfreich erscheint. Da kann ich keine fehlende Loyalität erkennen. Letztlich eine Vertrauenssache.
Wer den Partner in Beziehungsthemen übergeht, mit anderen darüber spricht, bescheinigt nicht der passende Parner zu sein! Ich würde das nicht hinnehmen und würde mich immer und sofort trennen, das braucht kein Mensch, das ist keine loyale Beziehung, 0.0 Respekt, 0.0 Vertrauen, da kann niemals eine echte Liebe am Werk sein!
 
  • #20
Ich hätte es als schöne Gelegenheit empfunden seine Freunde kennenzulernen, ein gemeinsames Fest als Paar zu erleben.
Aber seine Freunde haben an dem Tag andere Sachen zu tun, als dich kennenzulernen. So ein Kennenlernen macht man besser vorher bei einem normalen Treffen. Denn stell dir vor, sie lernen dich bei der Hochzeit kennen und mögen dich nicht, dann bist du den ganzen Tag da und auch noch auf den Hochzeitsfotos mit drauf. Und wie groß wird denn die Feier eigentlich? Bei 500 Leuten wäre es wahrscheinlich egal, weil die Individuen eh in der Masse untergehen, aber wenn man mit seinen 20 oder 50 Verwandten und liebsten Freunden feiert, ist so eine unbekannte Person halt fehl am Platz. Außerdem ist das aber ja nicht die Entscheidung deines Partners, sondern das Hochzeitspaar hat entschieden, es möchte keine unbekannten Leute auf der Feier. Was soll dein Partner denn jetzt machen? Sich mit seinem Kumpel deswegen streiten? Dass es dich stört, hat er schon gemerkt. Ungehalten reagiert er wahrscheinlich deswegen, weil du ihm mit deinen Vorwürfen die Freude auf die Hochzeit etwas verdirbst, es soll ein fröhliches Fest werden und wenn er weiß, dass du beleidigt, traurig, enttäuscht und missbilligend zu Hause sitzt, dann nimmt ihm das die Unbeschwertheit.
Es hätte vielleicht schon gereicht wenn mich mein Partner gefragt hätte wie es mir damit geht, ob es ok für mich ist wenn er trotzdem hingehen würde. Er weiss dass das Thema Ausgrenzung aus seinem Freundeskreis bereits ein wunder Punkt bei mir ist.
Ich denke nicht dass das zu viel verlangt gewesen wäre.
Muss er dich um Erlaubnis fragen?
Dann sprich ihn doch darauf an und sag, dass du ihm natürlich viel Spaß wünschst, es dich aber eigentlich sehr verletzt, weil du das Gefühl hast, nun schon länger aus dem Freundeskreis ausgegrenzt zu werden, und du dich fragst, woran das liegt. Das ist ja ein allgemeines Problem und hat nichts mit diesem einen Treffen, nichts mit dieser Hochzeit zu tun. Wenn es da ein Problem in eurer Beziehung und im Freundeskreis gibt, dann ist das umso mehr ein Grund, dich nicht einzuladen, weil es an dem Tag nicht um eure Probleme, sondern um das Hochzeitspaar gehen soll. Solche Konflikte sollte man davor oder danach regeln, nicht aber am Tag der Hochzeit.
w27
 
  • #21
Ich habe bereits diese Erfahrung hinter mir : mein Ex hatte bereits vor unserer Ehe genauso wenig Loyalität gezeigt, er traf sich auch mit einer gemeinsamen Freundin um ihre Beziehungs-Themen zu besprechen , sagte er damals, nur warum muss das hinter dem Rücken des Partners stattfinden ? Diese fehlende Loyalität zog sich durch unsere gesamte Beziehung.
Ich kann nur raten, das jetzt schon genau zu prüfen: hält er zu Dir oder will er lieber ohne Dich ? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen . Wenn er nicht hinter Dir steht , dann kannst Du ihn als Partner vergessen !
Wenn ich mit meinen männlichen Freunden Probleme meiner Beziehung besprechen will sollte mein Mann natürlich nicht dabei sein. Was ist das denn für eine Ansicht? Durfte er dabei sein wenn Du mit deinen Freundinnen gesprochen hast? Ich denke, der Trigger ist da fehl am Platz.
 
  • #22
Danke für zumindest einige wenige verständnisvolle Beiträge.

Ich hätte es als schöne Gelegenheit empfunden seine Freunde kennenzulernen, ein gemeinsames Fest als Paar zu erleben.
Nein, ich erwarte jetzt natürlich nicht dass ich nun doch mitkommen kann und würde das auch nicht wollen.
Ich bin auch durchaus in der Lage mir alleine einen schönen Tag zu machen - darum geht es nicht - Danke für den Rat, aber diejenigen haben es nicht verstanden worum es hier geht.

Es hätte vielleicht schon gereicht wenn mich mein Partner gefragt hätte wie es mir damit geht, ob es ok für mich ist wenn er trotzdem hingehen würde. Er weiss dass das Thema Ausgrenzung aus seinem Freundeskreis bereits ein wunder Punkt bei mir ist.
Ich denke nicht dass das zu viel verlangt gewesen wäre.
Das mit den Freundeskreisen ist immer so eine Sache .. manche haben strikt getrennte, manche nur einen gemeinsamen und dann gibt's die mit sowohl als auch. Das kommt auch auf die Länge der Beziehung und die Passung mit den Freunden an - da es sich hier um eine Männerrunde handelt, würde es dir denn da gefallen? Habt ihr Gemeinsamkeiten, Gesprächsthemen zusammen?

Ich kann verstehen, dass dir vielleicht die Frage nach deiner Befindlichkeit bei der Sache fehlt, aber "zutiefst traurig und enttäuscht " und "sehr verletzt durch die Ausgrenzung"? Hm, finde ich persönlich ziemlich übertrieben, ich kann aber auch nicht beurteilen, wie er das Ganze rübergebracht hat. Da spielen zuviel Parameter rein, die ich nicht kenne.

Ist er denn dir gegenüber generell eher lax, ist es ein sehr enger, langjähriger Freund? Das Hochzeitspaar hat eben seine Vorstellungen und nicht nur DICH nicht mit eingeladen, da würde zumindest nicht von Ausgrenzung sprechen.

Bei solchen Aussagen wie "zutiefst enttäuscht und traurig" und "sehr verletzt" in so einem Zusammenhang frage ich mich, wie du dich fühlst, wenn wirklich mal was schiefgeht im Leben... sehr viele Steigerungsmöglichkeiten gibt's ja dann nicht mehr. Ist eine ernsthafte Frage, über die du mal nachdenken könntest.
 
  • #23
Mir wird immer wieder neu bestätigt, so auch hier, dass viele mit verkopften, unpassenden Partner ihre kostbare Zeit verbringen/verlieren, die irgendwann ausläuft und zu Ende geht, da Beziehungen sich nicht vom Verstand führen lassen!
 
  • #24
Nachdem ein anderer Freund schon nicht zur Hochzeit gehen kann, weil es zum Ultimatum kam...

Was also kann Dein Partner machen? Dich mitnehmen fällt ja weg.

In dem Fall würde ich es nicht persönlich nehmen und ihn gar nicht in die Situation bringen, sich entscheiden zu müssen.
Das Brautpaar muss sicher auf den Cent gucken und die würde ich auch nicht dafür, mit Absagen bestrafen
 
  • #25
Und wenn es hinter deinem Rücken geschieht und du zufällig erfährst, dass sie immer telefonieren und sich treffen und du wusstest nichts davon ?
Meine Frau trifft sich immer wieder mal mit Freundinnen ohne meine Erlaubnis. „Hinter meinem Rücken“ ist eine Interpretation. Warum sollte ich dabei sein müssen, wenn sie die persönlichen Dinge der Freundin besprechen? Und wird manches nicht erst „geheim“, wenn ich meine, alles wissen zu müssen?
Man sollte doch seinem Partner sagen , mit wem man sich trifft , wenn man es später erfährt , hat das einen ganz komischen Beigeschmack.
Sorry, in der Pauschalität ist das nicht meine Lebenswelt, wenn es frei vom Verdacht von „Fremdgehen“ ist. Klar wissen wir das in der Regel auch, aber als „sollte“ würde ich das nicht so anklagen, wenn mal nicht.

Hier ist eine Männerrunde üblich. Ich finde auch seltsam, Teile eines Paares zu einer Hochzeit einzuladen. Da sind die Einladenden schräg. Muss man daraus einen Loyalitätskonflikt des Partners machen? Finde ich nicht, der Partner hat ja nicht eingeladen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #26
Es hätte vielleicht schon gereicht wenn mich mein Partner gefragt hätte wie es mir damit geht, ob es ok für mich ist wenn er trotzdem hingehen würde.
Und dann? Er hätte dich gefragt, du hättest gesagt, dass es nicht ok für dich ist und ihr würdet vor dem gleichen Problem stehen.

Ich hätte es als schöne Gelegenheit empfunden seine Freunde kennenzulernen, ein gemeinsames Fest als Paar zu erleben.
Es geht aber an diesem Tag nicht um deine Befindlichkeiten, sondern es ist der große Tag des Brautpaares.

Ich denke, es entläd sich bei dir gerade einiges, was sich innerhalb der letzten zwei Jahre an Wut und Frust angestaut hat. Was ich übrigens verständlich finde, es ist doch sehr ungewöhnlich, nach dieser Zeit die engsten Freunde des Partners nicht zu kennnen.

Ich würde an deiner Stelle die Situation mit der bevorstehenden Hochzeit nicht mehr groß thematisieren, es ist jetzt sowieso wie es ist. Außerdem kennst du die Beweggründe des Brautpaares nicht. Ich denke, dass der genannte Grund nur vorgeschoben ist und es vielleicht eher finanzielle Hintergründe hat weswegen die Gästeanzahl so begrenzt ist.

Denk dran, dein Partner kann nichts dafür, dass du (und ja offenbar auch noch andere) nicht eingeladen bist. Mach ihm jetzt das Leben nicht unnötig schwer indem du ihn unter Druck setzt, aber ich würde in Zukunft darauf bestehen, zumindest den engeren Freundeskreis kennen zu lernen.

W, 35
 
  • #27
Wer den Partner in Beziehungsthemen übergeht, mit anderen darüber spricht, bescheinigt nicht der passende Parner zu sein!
Hier geht es ja um eine gute Freundin, die meine männliche Sicht zu ihrem Problem hören möchte. Da übergehe ich niemanden.
Ich würde das nicht hinnehmen und würde mich immer und sofort trennen, …
Trägst Du eigentlich immer eine rote Karte mit Dir rum?
 
  • #28
Es geht im Grunde darum, dass ich meinem Partner die Schuld gebe die "unbekannte" Freundin zu sein und deshalb nicht eingeladen zu werden. Es geht nicht um den Tag ansich, ja der ist schnell vorbei - das ist mir schon klar.
Ich habe in den vergangenen 2 Jahren oft gesagt dass ich seine Freunde gerne kennenlernen würde. Er hat sich aber nie darum bemüht, dass man mal einen gemeinsamen ungezwungenen Grillabend, irgendwas macht. Es gibt immer nur Männerabende, Männerurlaube. Das darf natürlich AUCH sein, selbstverständlich.

Es ist jetzt so wie es ist, und ich erwarte von meinem Partner auch nichts mehr dazu, wenn ich realistisch bin. Ich möchte nur einen Weg für mich finden, wie ich mich nicht mehr so schlecht mit der Situation fühle.
 
  • #29
Doch ist sogar sehr schlau, nur so erfährt man die innere, echte, wahre Haltung zum Partner! Ich würde genau so handeln!
Du findest also, dass die Dame um die es in dem Zitat ging sich richtig verhalten hat, als sie ihren Partner erpresst hat, nur weil sie partout irgendwo hin mit wollte? Da wurde sogar eine Freundschaft zerstört...
Paare sind doch keine siamesischen Zwillinge, die 24/7 zusammen hängen müssen.
 
  • #30
Das mit den Freundeskreisen ist immer so eine Sache .. manche haben strikt getrennte, manche nur einen gemeinsamen und dann gibt's die mit sowohl als auch. Das kommt auch auf die Länge der Beziehung und die Passung mit den Freunden an - da es sich hier um eine Männerrunde handelt, würde es dir denn da gefallen? Habt ihr Gemeinsamkeiten, Gesprächsthemen zusammen?

Ist er denn dir gegenüber generell eher lax, ist es ein sehr enger, langjähriger Freund? Das Hochzeitspaar hat eben seine Vorstellungen und nicht nur DICH nicht mit eingeladen, da würde zumindest nicht von Ausgrenzung sprechen.

Bei solchen Aussagen wie "zutiefst enttäuscht und traurig" und "sehr verletzt" in so einem Zusammenhang frage ich mich, wie du dich fühlst, wenn wirklich mal was schiefgeht im Leben... sehr viele Steigerungsmöglichkeiten gibt's ja dann nicht mehr. Ist eine ernsthafte Frage, über die du mal nachdenken könntest.
Ich verstehe was du meinst. Definitiv.

zum Freundeskreis: Nein, wie gesagt es müssen nicht meine besten Freunde sein und Freizeitaktivitäten können gerne auch getrennt sein. Ich würde sie nur einfach gerne kennen.
Er verbringt oft Zeit mit - für mich - fremden Menschen, ich mag das einfach nicht mehr.

Der besagte Bräutigam ist nicht so sehr involviert in diesen engen Freundeskreis, sondern eher ein Freund von "früher", mittlerweile lebt jeder sein Leben und sie sehen sich auch nur 2-3x im Jahr.
 
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