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  • #1

Lohnt sich eine Beziehung für einen intelligenten M heute noch?

Da mir gerade (Fx, post-OP) etwas langweilig ist, möchte ich ( 40+, 'interessant', keine 'Schnitte', Mainstream-Verweigerer) eine kleine Umfrage starten, die sich an die Männer richtet. Nehmen wir einmal Sex, Nachwuchs und Repräsentionszwecke sowie gemeinsamen Konsumismus aus - ich finde die immer wieder erlebte allgemeine Interesselosigkeit ( sprich: das Uninteressante) bei Frauen, jenseits von Stammhirn-Instinkten einfach den totalen Abtörner. Dazu kommt für mich eine extrem zurückgelehnte Haltung (Du Mann, nu mach mal), wenn man vom Wetteifern um vermeintliche Super-Alphas absieht. Also: weshalb sollte es sich für einen intelligenten Mann noch lohnen, wenn doch wirkliches Verstehen und echte Interessen die Basis für eine konstruktive Beziehung sind? (Bitte keine Loblieder über Frauen 50+)
 
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Gast

  • #2
Ich fürchte, die Narkose ist noch nicht ganz abgeflutet?

Deine Ausgangs-These lautet -wenn ich den etwas wirren Text richtig deute-, alle Frauen sind langweilig, desinteressiert, unmotiviert und lehnen sich in der Beziehung zurück, während Männe alles erledigt. Diese These dürfte in den allerwenigsten Fällen zutreffen, also bitte Fakten oder Beweise dafür! Nimmst Du Dich selbst denn von der These aus (weil Du Dich als "interessant" bezeichnest)?

w, 51 (Antwort unerwünscht von Dir, ich weiß schon...)
 
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  • #3
Tut mir leid, aber m.E. ist deine Fragestellung widersprüchlich:

1. Eine Beziehung braucht sich nicht "lohnen". Sie ist einfach da oder nicht.

2. "Die Frauen" an sich, gibt es nicht. Viele sind zwar ähnlich, aber jede ist anders.

3. Intelligente Männer haben es nicht nötig, sich selbst als intelligent zu bezeichnen.

4. Würde ich als Mann mich niemals auf diese Kategorisierung "Alphas", "Super-Alphas" o.ä. einlassen. Das ist ähnlich daneben wie die komische Kategorisierung HB1 bis HB9 bei den möchtegern-PUAs.

5. Was soll denn "allgemeine Interessenlosigkeit" bedeuten? Wofür sollte sich eine Frau denn interessieren? Die Frauen, die ich kennenlerne, interessieren sich immer für mich. Die sind mir manchmal schon zuuu neugierig. :)

m
 
  • #4
Ich fürchte, die Narkose ist noch nicht ganz abgeflutet?

Deine Ausgangs-These lautet -wenn ich den etwas wirren Text richtig deute-, alle Frauen sind langweilig, desinteressiert, unmotiviert und lehnen sich in der Beziehung zurück, während Männe alles erledigt. Diese These dürfte in den allerwenigsten Fällen zutreffen, also bitte Fakten oder Beweise dafür! Nimmst Du Dich selbst denn von der These aus (weil Du Dich als "interessant" bezeichnest)?

w, 51 (Antwort unerwünscht von Dir, ich weiß schon...)
Ich glaube, das hast du falsch verstanden. Es geht bei der Zustandsbeschreibung der Durchschnittsfrau nicht um die Apathie in einer Beziehung sondern um den steinigen Weg bis dahin.
 
  • #5
Ich fürchte, die Narkose ist noch nicht ganz abgeflutet?
Ich glaube, damit triffst du ins Schwarze ABER es gibt auch einen Spruch; Kinder und Betrunkene sagen immer die Wahrheit (ich denke mal, Narkose macht auch frei im Kopf).

FS ich bin 33 Jahre und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit würdest du bei mir keinen Blumentopf gewinnen. Ob sich für dich eine Beziehung lohnt oder nicht, das musst du entscheiden. Es ist die Frage, für welchen Menschen, ob Mann oder Frau lohnt sich eine Beziehung? Und damit komme ich zu der Frage, für welche Frau, würde sich eine Beziehung mit dir lohnen? Bei deiner Einstellung, für kaum eine. Somit hast du auch die Antwort auf deine Frage. Wenn du einer Frau nicht entgegenkommen willst, dann lohnt sich für keinen von euch beiden diese Beziehung und du brauchst nicht weiter zu suchen oder dich weiter zu fragen.
 
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  • #6
Was interessant ist, liegt ja nun im Auge des Betrachters. Für mich ist jemand interessant, mit dem ich mich über die Dinge austauschen kann, die mich interessieren. Langweilig dagegen, wenn sich jemand für alles Mögliche interessiert, was ich uninteressant finde. Etwa, wenn jemand mit Lexikonwissen daherkommt wie die Figur Wagner in Goethes Faust und einem eine Reihe von Fakten erzählt, die völlig belanglos und zusammenhanglos sind ("wusstest du, dass die Brücke da drüben im Jahre xxxx erbaut wurde?" "Wie nennt man diesen Baum da vorne?").
Interessant ist aber, wenn jemand es schafft, die Dinge, für die er sich interessiert, so zu präsentieren, dass man das Interesse nachvollziehen kann.
Was sind "echte Interessen" für dich?
 
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  • #7
Der Text ist echt nicht normal. Narkose kann es nicht sein - dann wären ja alle so wenn sie zu sich kommen.

Um diese enorm wichtige Frage zu klären bedarf es einer genauen, langfristigen Analyse und Beobachtung des Problems. Ich schlage vor darüber zu promovieren und habilitieren. Spätestens im hohen Alter wird intelligenten Männern bewusst ob es sich gelohnt hätte, eine Beziehung theoretisch oder praktisch in Erwägung zu ziehen. Du könntest Deine Erkenntnisse veröffentlichen und denjenigen helfen die im Gegensatz zu Dir im Alter ratlos damit auf dem Ofen sitzen und von der Thematik überfordert sind.
 
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  • #8
Fuer einen intelligenten Menschen(!) lohnt sich eine bez nicht, da er allein schon bei der suche immer wieder auf recht ungesunde psychen stößt, die ihn negativ beeinflussen. aber sehr wohl die institution der ehe mit nachwuchs lohnt sich allemal. Ein intelligenter mensch erkennt, dass er zum gluecklich sein einem streben nach fortschritt in seiner eigenen entwicklung nachkommen muss. Diese entwicklung ist immer am laufen, sie ist nie beendet, es gibt nie ein ankommen. Alle, die darauf warten, sind verloren. Man kommt nie an, es ist ein stetiger fluss.

Die erziehung von kindern bringt die eigene reife, wichtigkeit, das dasein einfach voran. So macht alles sinn, man ist positiv nuetzlich, man lehrt und lernt.

Ein intelligenter mensch wuerde das nie in frage stellen.
 
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  • #9
Die Liebe lohnt sich immer.

Ich nehme an, der FS hat noch nie wirklich geliebt und ist auch noch nie geliebt worden, sonst würde er so eine Frage überhaupt nicht stellen.
 
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  • #10
Lieber Fragesteller,
Deine Umfrage belustigt mich sehr. Gerne würde ich Dich auf eine Partie Schach oder eine Runde Golf einladen. Wollen mal sehen, wer hier der Langweiler ist.
Liebe Grüße von frech und weiblich
 
  • #11
Vermutlich triffst du eine nicht repräsentative Gruppe Frauen. Denk mal darüber nach, warum wohl.

Meine drei erwachsenen Söhne im besten Mannesalter sind seit Jahren glücklich verheiratet bzw. liiert mit Frauen, die interessant, interessiert, aktiv, klug, studiert und wunderschön sind. Dem Frauentyp, den du beschreibst, entsprechen sie nicht im geringsten.

Meine Söhne sind deshalb mit ihren Partnerinnen zusammnen, weil die Beziehung eine Bereichrung für ihr Leben darstellt, in jeder Hinsicht.
 
  • #12
@ #2: Freut mich für dich, daß es Dir gut geht und du alles richtig machst. Deine Antwort hätte m.E. Aber auch von einer Frau geschrieben sein können.

@ #4 (Felagund): Danke, Du hast es verstanden :)

@ #5 (Belladonna): Da ich hier schon verschiedentlich Threads gelesen habe, besitze ich eine ungefähre Vorstellung davon, was Du unter 'einer Frau entgegenkommen' verstehst. Ich denke, wir beide sollten diese Diskussion nicht weiterführen. Ich habe grundsätzlich ein gleichberechtigtes Geschlechterverständnis (erst Mensch, dann Frau, bzw. Mann) und keine Lust auf sinnloses bashing...

@ #6: Genau. Im zweiten Satz sagst Du es. Und deshalb erlebe ich es so, daß sich bei den meisten Paaren die gemeinsamen Interessen entweder auf den Nachwuchs (-Ersatz, 4-beinig) oder auf das Konsumieren von etwas beschränken, bei allem anderen hingegen pflegt man eher die Kunst spontan-emphatischen Desinteresses ("oh, ja, toll - mach das doch!"). Echte Interessen sind für mich Neugier, innere Suche/Verbundenheit und Erkenntnishunger, die einen Menschen über viele Jahre tragen und seinen Charakter, seinen Geist, sein Weltbild und sein Verhalten formen. Und genau das setze ich als Kontrapunkt gegen die üblichen Mainstream-Interessen voraus, die keine wirkliche Auseinandersetzung und Entwicklung bedingen. Wenn ein Mensch dieses hat, merkt man das an einer gewissen Tiefe oder auch Authentizität, verkürzt gesagt. Und das haben m.E. die meisten Frauen wohl nicht nötig, da es immer genügend Männer gibt, die den billigsten Reflexen folgen. Nur das sowas auf Dauer nicht trägt; jedenfalls für mich. Ich spreche also davon, daß ich es vermisse, auf Frauen (unter 50, jaja!) zu treffen, die an der Stelle ein echtes entwickeltes Innenleben haben jenseits des üblichen weiblichen Selbst-/Rollenverständnisses. Solche Frauen würde ich als interessant bezeichnen.
 
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  • #13
Und damit komme ich zu der Frage, für welche Frau, würde sich eine Beziehung mit dir lohnen?
Ich ging bisher davon aus, dass die FS eine FRAU ist, oder bezeichnen sich Männer jetzt auch schon als "Schnitte" (=attraktive Frau, Mädchen)???

O-Text:
...möchte ich ( 40+, 'interessant', keine 'Schnitte', Mainstream-Verweigerer) eine kleine Umfrage starten...
w, 51
 
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  • #14
Ich hoffe, die Nachwirkungen Deiner OP sind abgeklungen.

Auf mich wirkt Dein Posting sehr depressiv und ja: fast tust Du mir ein bisschen leid...Schade, dass Du so schlechte nicht "lohnenswerte" Beziehungserfahrungen machen musstest. Ganz ehrlich? Auf mich wirkst Du schrecklich langweilig - Grübel nicht soviel und lebe einfach.

w
 
  • #15
Ich vermute, das Bones FX aufgrund seiner Persönlichkeit und seinen Maßstäben gewisse Vorstellungen und Niveau von einer Beziehung erwartet.
Und die für ihn passende Partnerin sucht. Verständlich und legitim.

Aber in der Praxis m.E. häufig auf Frauen stößt, die diesen Maßstäben und Niveau nicht ebenbürtig sind.
Sondern z.B. eher in klassisches Rollenverhalten fallen, und dort bleiben wollen.
Aber Bones Fx so eine Beziehung nicht haben will.

Also hoffte er, daß die Mehrheit der Frauen ab 50+ vielleicht klüger und erfahrener werden ?
Wenn Kinderwunsch und Nestbau-Wunsch vorbei sind.
Aber er fühlt sich enttäuscht, weil sich -aus seiner Sicht- immer noch nichts gebessert hat ?

Frauen sind so, wie sie sind. Und sie wollen es so, wie sie es verlangen, es haben oder praktizieren.
Als Mann entweder so akzeptieren - oder sich eine andere Frau suchen.
Nicht zu lange überlegen. Keine Hoffnung auf Änderung hegen.

Es gibt andere Männer, die wollen lieber ihre Dominanz und Machtstellung in der Beziehung, anstatt Ebenbürtigkeit. Und falls es nicht passt, dann machen sie es passend, ggf. mit Zwang auf die Partnerin.
Oder andere Männer, die so schwach sind, daß sie sich führen und alles gefallen lassen.
Diese Männer wollen solche Frauen, oder haben sich in ihr Schicksal ergeben.

Wer intelligent ist, hat einen größeren Horizont. Und überblickt und erkennt viel mehr, als Andere.
Er durchblickt auch eher die psychologischen Mechanismen, die offensichtlich oder subtil praktiziert werden.

Diese Mechanismen sind unsere Natur, und Teil der Evolution. z.B. zur Fortpflanzung.
Der Natur geht es um Arterhalt. Der ist es egal, wieviel Geld und Aufwand das für die Betreffenden kostet.

Liebe, Beziehung, Sex, Ehe, Kinder etc. sind emotional - nicht rational. Die Intelligenz urteilt aber rational.

Wenn man einem jungen Mann sagen würde:
Deine Partnerin kostet Dich ggf. lebenslang Unterhalt, auch nach der Scheidung.
Deine Kinder kosten dich pro Stück ca. 140.000 - 180.000 Euro, bis sie groß sind, und ihre Ausbildung abgeschlossen haben..
Für ein Eigenheim mußt du 20 - 30 Jahre lang arbeiten und abzahlen.
Und wenn du alles geschafft und bezahlt hast - dann bist Du Rentner, und nicht mehr so fit.
Oder dein Leben ist vorbei.
Da antwortet die Intelligenz: Ich bin doch nicht so blöde !

Ich kenne hoch intelligente Leute in guten beruflichen Positionen und Einkommen (Männer und Frauen), und Partnerschaften
- die niemals heiraten, keine Kinder, und kein Eigenheim wollen.

@Bones Fx: Suche eine Partnerin, die zu dir und deinen Maßstäben passt.
Auch wenn 99 % nicht dafür passen - suche weiter.
Und sei froh, daß du keine Partnerin hast, die nicht zu dir passt.

Nicht Egoismus, sondern um Kompatibilität. Entweder es passt, und man ist zufrieden.
Oder es passt nicht, und man wäre ständig unzufrieden. Also sucht man lieber das Passende.
Und überlässt die nicht-passenden Frauen den Anderen, wo es ggf. besser passt.

Jedem das Seine, und mir das Meine.
 
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  • #16
Echte Interessen sind für mich Neugier, innere Suche/Verbundenheit und Erkenntnishunger, die einen Menschen über viele Jahre tragen und seinen Charakter, seinen Geist, sein Weltbild und sein Verhalten formen. .... Solche Frauen würde ich als interessant bezeichnen.
Merkwürdigerweise ist mir der solcherart beschriebene Typ Frau durchaus häufiger begegnet, schließlich war und ist das auch immer meine "Zielgruppe", sowohl was Beziehung als auch was freundschaftliche und auch berufliche Kontakte betrifft. So dass sich die Frage stellt, wo man(n) sucht und warum man(n) nicht fündig wird bzw. keine Resonanz erhält. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich nie als "intelligenter Mann" definieren musste ?
 
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Gast

  • #18
@

@ #6: Genau. Im zweiten Satz sagst Du es. Und deshalb erlebe ich es so, daß sich bei den meisten Paaren die gemeinsamen Interessen entweder auf den Nachwuchs (-Ersatz, 4-beinig) oder auf das Konsumieren von etwas beschränken, bei allem anderen hingegen pflegt man eher die Kunst spontan-emphatischen Desinteresses ("oh, ja, toll - mach das doch!"). Echte Interessen sind für mich Neugier, innere Suche/Verbundenheit und Erkenntnishunger, die einen Menschen über viele Jahre tragen und seinen Charakter, seinen Geist, sein Weltbild und sein Verhalten formen. Und genau das setze ich als Kontrapunkt gegen die üblichen Mainstream-Interessen voraus, die keine wirkliche Auseinandersetzung und Entwicklung bedingen. Wenn ein Mensch dieses hat, merkt man das an einer gewissen Tiefe oder auch Authentizität, verkürzt gesagt. Und das haben m.E. die meisten Frauen wohl nicht nötig, da es immer genügend Männer gibt, die den billigsten Reflexen folgen. Nur das sowas auf Dauer nicht trägt; jedenfalls für mich. Ich spreche also davon, daß ich es vermisse, auf Frauen (unter 50, jaja!) zu treffen, die an der Stelle ein echtes entwickeltes Innenleben haben jenseits des üblichen weiblichen Selbst-/Rollenverständnisses. Solche Frauen würde ich als interessant bezeichnen.
So, jetzt habe auch ich, meine ich, verstanden, worum es Dir geht :) Ich kann Dir versichern, dass es auch für Frauen, die Deinen Vorstellungen entsprechen, schwer ist, ein passendes Pendant zu finden, q.e.d. Auch wenn ich mich eines abgedroschenen Klischees bediene: In der heutigen Zeit, in der gutes Aussehen, Vermögen und Status, oberflächlich betrachtet, das Mass aller Dinge sind, fallen tief fühlende, reflektierte, authentische Menschen durch`s Raster. Aber es gibt sie! Ein weibliches Exemplar schreibt hier gerade.....

w/43
 
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  • #19
Wenn man ausgerechnet den Sex und die Familie ausklammert, dann wird es durchaus schwierig zwischen den Geschlechtern. Man kann sicherlich der Auffassung sein, daß Frauen und Männer eigentlich nicht zusammenpassen, außer sie machen in Familie und kümmern sich da. Als gemeinsames Projekt, als Schnittmenge. Viele Paare kommen wohl nicht wirklich darüber hinaus. Tiefergehende Liebesbeziehungen, wenigstens intime Freundschaften, sind auch nicht unbedingt die Regel. Vielleicht ist das aber auch die Normalität und man sollte nicht so viel mehr voneinander erwarten. Wenn man das gut macht, lernt man sich dabei und dadurch schätzen und hat etwas, das einen verbindet. m39
 
  • #20
Da ich hier schon verschiedentlich Threads gelesen habe, besitze ich eine ungefähre Vorstellung davon, was Du unter 'einer Frau entgegenkommen' verstehst. Ich denke, wir beide sollten diese Diskussion nicht weiterführen. Ich habe grundsätzlich ein gleichberechtigtes Geschlechterverständnis (erst Mensch, dann Frau, bzw. Mann) und keine Lust auf sinnloses bashing...
Bashing, okay hatte ich auch nie vor.

Mein Bruder hat mir vor kurzem eine Geschichte erzählt. Ich habe ihn im Sommer auf der Arbeit besucht (das mache ich sehr selten), sein Arbeitskollege hat mich gesehen. Mein Bruder erzählte dann so, er ist eigentlich ein eingefleischter Junggeselle, dein Alter so Bones Fx, hat sich vor ein paar Jahren ein Haus gekauft UND sagt auch, eine Beziehung lohnt sich nicht für ihn. Aber er sagt auch meinem Bruder, wäre ich ein paar Jahre älter, dann währe ich was für ihn. Der Mann hat mich nur 5 min gesehen, ich habe nur kurz Hallo gesagt und habe nur mit meinem Bruder geredet.

Ich denke mal, mein Alter ist nicht so dramatisch, ich werde eh fast immer etwas jünger geschätzt. Ihm war gleich klar, dass er für mich nichts ist und die Anstrengung mich vielleicht doch zu bekommen, zu mühselig und langwierig währe UND das ist es ihm nicht wert (denke, ich mir). Und an das was ich mich von dem Mann noch erinnern kann, also so einen Mann würde ich nie haben wollen. Der würde sich definitiv an mir die Zähne ausbeißen, wenn er etwas versuchen würde. Das war auch meinem Bruder klar, nur darum habe ich es auch erfahren.

Welche Einschätzung du auch immer von mir hast, mit ein paar Sachen wirst du sicher richtig liegen.

Dieser Mann, der Arbeitskollege von meinem Bruder und auch solche Männer, wie du wahrscheinlich einer bist, sie finden Gefallen an Frauen und zwar an der Optik der Frauen, die einigen Männern zusagen UND ihr seit nicht bereit oder willens um solche Frauen zu kämpfen oder was dafür zu tun (ist auch zum Teil vergebliche Liebesmühe). Frauen, die für euch angemessen sind oder zu euch passen würden, findet ihr langweilig und ignoriert sie.

Man kann sich heute keine Frau mit genug Geld kaufen. Du sagst oder schreibst; für dich sind Mann und Frau gleich und es zählt der Mensch. Ja da gebe ich dir recht ABER die Evolution leider nicht. Und dein Verhalten hier, das was du schreibst, ist sehr typisch für viele Männer.

Und ich sage es dir ganz ehrlich auch, bei dem was du bereitbist in eine Beziehung zu investieren, da bekommst du nie die Frau, die du haben willst, wenn du eine Frau bekommst. Also ist die einfache Schlussfolgerung, es lohnt sich für dich keine Beziehung, weil du bist nicht bereit das für eine Beziehung zu leisten, damit sie entsteht. Das was du bereit bist für eine Beziehung zugeben, das reicht halt nicht. Also ist deine eigentliche Schlussfolgerung richtig. Klar frustriert dich das aber so ist das Leben. Ich bin von dieser Entwicklung auch nicht so angetan und muss damit fertig werden.
 
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  • #21
Die Liebe lohnt sich immer.

Ich nehme an, der FS hat noch nie wirklich geliebt und ist auch noch nie geliebt worden, sonst würde er so eine Frage überhaupt nicht stellen.
Wir sollten nicht so hart sein. Es gibt hochbegabte Männer, die sehr sehr klug sind und das Thema Liebe sehr abstrakt betrachten. Diese Männer lieben sich meistens selber auch nicht und haben durch ihre intellektuelle Hochbegabung auch keinen emotionalen Zugang zu sich selbst. So eine Art Form von Autisnzs Vielleicht ist der FS so einer?

Ich finde es schon komisch, nach einer OP aus dem Krankenhaus so eine Frage zu stellen.

Interessant finde ich die Gedanken von meinem "Freund" Bernd50. Er hat sehr gute Gedanken geschrieben, die ich als Frau nachvollziehen kann. Sehr kluge Menschen (das hat nicht immer was mit Intelligenz zu tun) haben einen größeren Horizont und können auch mehr hinter die Fassade schauen, erkennen viel eher psychologische Mechanismen usw. So ähnlich denke ich auch. Ich bin auch schon länger Single, obwohl ich in meinem Leben viele Männer kennengelernt habe, genug Sex hatte und jetzt als Single nicht unglücklich bin.

Aber es muss schon wirklich der zu mir passende Mann kommen, damit ich mein Single-Leben aufgebe.

Am FS gefallen mir seine negative und leicht abwertenden Gedanken nicht, aber vielleicht merkt er nicht, wie er hier rüber kommt. Vielleicht ist er eigentlich ein ganz lieber Kerl, der sich nur schlecht verkauft und nicht gelernt hat, wie man klug und emphatisch mit Frauen umgeht und trotzdem nichts von seiner Männlichkeit verliert, sondern im Gegenteil dadurch gewinnt.

w
 
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Gast

  • #22
Ich sehe das sehr ähnlich wie Bernd50. Dem FS geht es ev. auch um eine Art "Seelenpartnerschaft" oder um "für die selbe Sache brennen" (außerhalb des mainstreams). Ich kann ihn verstehen. Wie gesagt, FS, die meisten Frauen sind nichts für Dich. Gehe aufmerksam durch die Welt, schaue hinter die Fassaden, lass´ Dich nicht vom ersten Eindruck (Optik) beindrucken oder abstoßen. Blicke tief in die Seelen und Herzen der Frauen, denen Du begegnest - mit etwas Glück werdet ihr euch finden! m43.
 
  • #23
Interessant finde ich die Gedanken von meinem "Freund" Bernd50. Er hat sehr gute Gedanken geschrieben, die ich als Frau nachvollziehen kann.
Endlich mal wieder eine Frau, die so Etwas intellektuell verstehen kann.
Sehr kluge Menschen (das hat nicht immer was mit Intelligenz zu tun) haben einen größeren Horizont und können auch mehr hinter die Fassade schauen, erkennen viel eher psychologische Mechanismen usw.
Sie betrachten und schätzen ihre Klugheit als Vorteil. Gleichzeitig kann es aber auch ein "Hindernis" bei der Partnersuche sein.
Sie verstricken sich in kluge Gedankengänge. Aber sollten dann erkennen, das Partnersuche und -findung rein rational m.E. nicht funktionieren kann.

z.B. kann man beim Autokauf sich rein rational für ein Modell entscheiden. Aber dann ist dieses Auto stets nur ein Gebrauchsgegenstand, ohne Emotionen dafür.
Will man eine Partner/in auch als Gebrauchsgegenstand = rein nützlich empfinden ?
Ausgewählt nach rein rationalen Kriterien ? - So wie früher: Zweckehe statt Liebesheirat ?

Man kann rational einen Anfang sowie Kriterien bilden, aber sollte auch emotional offen sein.
Wer Emotionen bei sich zunächst nicht zulässt, aus Angst vor Enttäuschungen, der ist nicht risikofreudig genug, für die Liebe.
 
  • #24
@ #14: Du hast Recht - ich geh gleich los und kauf mir ein Paar neue Schuhe, oder zwei. Ach verdammt. Jetzt merke ich gerade, ich hab mir ja das Bein gebrochen, da wirds etwas schwieriger mit dem Drauf-Los-Leben. Aber mal im Ernst: ich kenne weiblichen Sichtweisen wie Deine bis zur Halskrause. Daher mein Vorschlag, wir tauschen mal die Rollen und Du mußt dir richtig was einfallen lassen, damit ich dich ansprechend finde - ich werde nämlich andauernd von Frauen angequatscht, die nur ihre Eier bei mir abladen wollen. Deswegen ist das ganze Leben doch ein einziger Tanz, ich versteh gar nicht, wo das Problem liegt. *Ironie aus*

@ #15 (Bernd50): Danke für Deinen Post! Du hast es noch mal mit deinen Worten super auf den Punkt gebracht. Ich entnehme dem, daß Du unverdrossen weiter die Augen offenhältst? Was ich eine ziemliche Leistung fände. Mich würde wirklich interessieren, wie andere Männer mit ähnlichem Erkenntnisstand die Dinge beurteilen. Und um Mißverständnisse auszuräumen: ich suche nicht mehr. Mir geht das Verhalten von Frauen nämlich größtenteils... naja! Sagen wir mal so: ICH bin aus der Pubertät raus - bei vielen anderininnen bin ich mir da nicht so sicher. Du hast diese Zusammenhänge in Deinem Text ausgeführt, dem stimme ich 100%ig zu. Frustrierend finde ich die gesellschaftlichen Auswirkungen des (Post-)Postfeminismus also das, was real von Frauen an Forderungskultur gelebt wird. Da ich viele Beziehungsprobleme mitkriege, mache ich jeden Tag drei Kreuze, NICHT in (so) einer Beziehung zu stecken und danke dem Universum, daß ich meine Tage ohne solch negativen Input leben kann. Trotzdem halte ich das Verhalten zu vieler Frauen für einen Rückschritt im Geschlechterverhältnis und ziemlich gaga, einerseits auf taff zu machen und dann bei Bedarf doch wieder auf dem Evolutionsklavier zu klimpern. Sowas kann ich nicht für voll nehmen. Die meisten anderen Männer tun das m.E. auch nicht, sie bedienen sich halt entsprechender (Dominanz-)Mechanismen. Wer's mag! Trotzdem fände ich es spannender, wenn Frauen sich mal weiterentwickeln würden, so wie sie's von Männern immer verlangen; auch wenn ich nur Zuschauer bin und nicht Spieler :)
 
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  • #25
.... ich werde nämlich andauernd von Frauen angequatscht, die nur ihre Eier bei mir abladen wollen. Deswegen ist das ganze Leben doch ein einziger Tanz, ich versteh gar nicht, wo das Problem liegt. *Ironie aus*

Mir geht das Verhalten von Frauen nämlich größtenteils... naja! Sagen wir mal so: ICH bin aus der Pubertät raus - bei vielen anderininnen bin ich mir da nicht so sicher.

Die meisten anderen Männer tun das m.E. auch nicht, sie bedienen sich halt entsprechender (Dominanz-)Mechanismen. Wer's mag! Trotzdem fände ich es spannender, wenn Frauen sich mal weiterentwickeln würden, so wie sie's von Männern immer verlangen; auch wenn ich nur Zuschauer bin und nicht Spieler :)
Nee, bei allem Respekt, aus der Pubertät bist du nicht raus. Wenn du nämlich wirklich erwachsen geworden wärst, dann würdest du anders schreiben. Du würdest von Frauen respektvoll denken und schreiben und deinen Frieden damit geschlossen haben, dass du ein sehr ausgewöhnlicher Mann, wie ich eine aussergewöhnliche Frau bin, die halt sehr speziell ist und es daher sehr schwer ist, einen passenden Partner/in zu finden.

Mich würde sehr interessieren, wie dein Verhältnis zu deiner Mutter ist und ob dir in der Pubertät ein Mädel nicht mal ganz doll das Herz gebrochen hast, wo die Wunde bis heute nicht geheilt ist und du daher so abfällig über Frauen schreibst.

Vor allen Dingen müsste dir als so kluger Mann klar sein, dass du nur für dich selbst, aber nie und nimmer für alle anderen Männern bzw. viele Männer schreiben kannst. Das steht dir gar nicht zu.

w 50
 
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  • #26
Mir sind - als Frau - viele deiner Gedanken nicht fremd. Ich lehne gewisse Beziehungsformen ebenfalls ab. Trotzdem kommst du bockig und kindisch rüber und verdirbst es dir damit auch mit einer passenden Frau, bzw. du willst ja gar nicht glauben, dass es sie gibt. Du solltest dir die Kritik der anderen zu Herzen nehmen, der ich mich anschließe.

Abgesehen davon ist es oft doch nicht die angebliche Intelligenz, die einen abfällig auf andere und deren oberflächliche Beziehungen schauen lässt, sondern möglicherweise eine eigene Verletzung. Ich finde es nachvollziehbar, sich gelegentlich über andere zu stellen, aber in solch einer übertriebenen Form deutet es eher auf ein eigenes Problem hin.
 
  • #27
Ich stimme dir zu, eine Beziehung lohnt sich für einen intelligenten Mann wie dich heute nicht mehr.
Du könntest dich statt dessen mit deinem Spiegelbild unterhalten (das entspricht sicher deinen Erwartungen) oder dich Männern zuwenden, da du Frauen ja, deiner Beschreibung oben folgend ziemlich blöd, bäh und mental nieder stehend findest.
Es gab schon immer Gesellschaften - allen voran die antike griechische - die die Unterscheidung pflegten, dass die Frauenbeziehung für die Fortpflanzung und den Unterhalt des Haushaltes dient, die wahre emotionale Ebene, mit tiefen Gesprächen, Verständnis und eigentlicher Liebe nur in der Männerbeziehung möglich ist. Also insofern nichts Neues.
Ich frage mich allerdings dann, warum du auf einer Partnersuchseite unterwegs bist? Hier schlagen immer mal Leute auf, die sich lang und breit darüber austauschen wollen, warum sie keine Beziehung wollen. Und sie bekommen in der Regel gesagt, daß es keine Schande ist, keine Partnerschaft zu haben.
 
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  • #28
@FS

Lieber FS, mal angenommen, Dir begegnet eine intelligente, attraktive, warmherzige, erotische, solide, seriöse, erfolgreiche und ....(hier folgen alle Deine Wunschkriterien an eine Frau), die dann auch noch eine reiche Erbin ist, und Du niemals und unter keinen Umständen in der Lage sein würdest/müsstest, evtl. diese Frau finanziell zu unterstützen (weil die Risiken wie z.B. eine evtl. Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. niemals finanzielle Probleme dank der beträchtlichen und klug angelegten Erbschaft der Frau bringen würden)--würde sich denn dann eine Beziehung für Dich lohnen? Mal angenommen, ihr verliebt euch und sonst passt es auch gut.

w/39
 
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  • #29
Ich muss gerade an den Film A beautiful Mind denken, da gant es einen Satz; es ist vielleicht gut einen brillanten Verstand zuhaben aber es ist ein viel größeres Geschenk ein menschliches Herz zu finden. Ich glaube, das sagt alles, wonach der FS hier fragt.

Den Satz hat Russell Crowe gesagt, ob John Nash die selbe Haltung und Denkweise zu dem Thema Liebe und Beziehung zur einer Frau hat, das kann ich nicht beurteilen.

FS deine Frage kann weder mit Logik noch Intelligenz beantwortet werden. Und im Prinzip braucht weder Mann noch Frau einen Partner und das heute genauso wie vor 100 oder 1000 Jahren. Beziehungen, Familien, Kinder... haben schon immer was gekostet und waren für das ganz eigene persönliche Leben nicht wirklich nötig und widersprachen der Logik, dass man selber und die eigenen Bedürfnisse zuerst kommen. Es ist ein Mechanismus der Evolution und du bist ein Teil davon, ob es dir zusagt oder nicht.
 
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  • #30
Wie kann man denn so verkopft an eine Beziehung ran gehen?

Bin ich froh das ich zu den "naiven" Menschen gehoere, die eine Beziehung wollen weil sie einen Menschen lieben und mit ihm zusammen sein wollen und keine Sekunde daran denken ob diese Beziehung jetzt rentabel ist oder nicht.

W28
 
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