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Gast

  • #31
Liebe Fragestellerin,
die Zeiten, in denen die Kinder in Familien alle von denselben Eltern abstammen, ist schon lange vorbei. Patchwork ist an der Tagesordnung - und Patchwork ist für aufgeschlossene, kultivierte Menschen ein ganz spannendes Modell.
Ich habe drei Kinder von zwei Vätern. Mein großer Sohn hat einen kleinen Halbbruder, den er sehr liebhat ... man stelle sich einen 16jährigen beim begeisterten Kindersitting vor .... meine zwei jüngeren Kinder haben 4 Halbgeschwister.
Und wenn jetzt entsetzte Phantasien über ungebildete, unerzogene Gören, die im Leben nichts werden, hochkommen: ganz im Gegenteil. Meine Kinder besuchen alle das Gymnasium. Die großen Halbgeschwister haben alle Abitur. Eines promoviert gerade. Das Andere musiziert in einem Staatsorchester. Die anderen beiden studieren erfolgreich. Die ganze Familie trifft sich täglich in Facebook, weil wir in ganz Deutschland verstreut sind. Wenn ein Konzert in unserer Nähe ansteht, sind wir alle da. Mein Exmann lebt jetzt mit einer Frau zusammen, die zwei Kinder hat. Ein Kind hat mit 21 Jahren gerade sein Studium abgeschlossen. Gemeinsam besuchen wir ein anderes Kind, das derzeit in den USA studiert.
Lös dich also bitte von den Menschen, die sehr altbackene Vorstellungen von Familienleben haben! Freu dich auf einen Partner, der deine Kinder als Bereicherung sieht, und sei selbst offen für Menschen, die für dich eine Bereicherung sein können.
Dominant: herzlichen Glückwunsch. Wir brauchen mehr dieser Frauen, die wissen, was sie wollen, und dafür Verantwortung übernehmen!
 
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Gast

  • #32
Allein in meinem Bekanntenkreis fallen mir, ohne dass ich weiter überlegen muss, 5 Männer ein, die selbst noch keine Kinder hatten und sich mit Frauen, die bereits Mutter waren, zusammengetan haben.

Wenn ich nur ein bisschen nachdenke, fallen mir sicher noch 10 weitere ein.

In keinem einzigen Fall hat es auch nur ansatzweise die von Frederika unermüdlich beschworenen Probleme gegeben.
Ich stelle mir dieselbe Frage, die #28 auch stellt.
 
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  • #33
Ich war in dem Alter (also um die 30) noch nicht so weit. Damals war ich gerade mit den eigenen kleinen Kindern "voll im Stress". Männer in meinem Freundeskreis haderten z.T. mit der Frage, ob und wann sie überhaupt Kinder haben wollen. Ich denke, für Männer in diesem Alter ist es schwierig die Kinder einer neuen Frau anzunehmen. Heute, ich bin jetzt 47, habe ich damit gar kein Problem. Im Gegenteil, ich konnte mir keine neue Partnerin vorstellen, die nicht schon eigene Kinder hatte. Und es läuft hervorragend.
Ich glaube das Thema dominat und selbstbewußt oder nicht spielt dabei weniger eine Rolle. Ich stand immer auf dominante Frauen, für mich wäre das Thema Kind in diesem Alter das K.O.-Kriterium gewesen.
 
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  • #34
@28 : Weil sie einfach recht hat und es damit zusammenfasst.

Für mich würde nie eine Frau in Frage kommen die ein Kind von einem anderen Mann hat. Und schon garnicht zwei Kinder.

31/M
 
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Gast

  • #35
In diesem Forum herrscht überhaupt eine ausgeprägte "geistige-Listen-abhak-Mentalität" vor.
Kein Wunder, schließlich lebt EP vom Glauben an Kriterien und "matching".
EP propagiert diesen Ansatz durch Werbung und verstärkt diesen Glauben. Das Forum spiegelt das nur wieder.

Ich selbst glaube ja auch ein Stück weit daran. Aber man kann es auch übertreiben. Wer bei der Partnersuche mit sehr engen Scheuklappen durch die Welt läuft, beraubt sich selbst eines Großteils interessanter Möglichkeiten; es gibt Menschen, die weit besser zu einem passen würden, als man das selbst für möglich hielte.
Auch kommt man mit ex ante als nicht optimal angesehenen Situationen und Konstellationen regelmäßig besser zu recht, als man sich das ausmalt.

Fahrt mal den Funktionalismus etwas zurück, dann klappt's auch mit der Beziehung, ihr Lebens-Controlfreaks. ;-)

m30
 
  • #36
Ich denke, im wirklichen Leben hat es eine allein erziehende Frau mit Kindern weitaus einfacher einen neuen Partner zu finden, als in Partnerbörsen.

Welcher Mann fragt da schon beim ersten, flüchtigen Kennenlernen die jungen Frau nach eventuell vorhandenen Nachwuchs? - Wohl kaum jemand! Später dann, total verliebt, ist ihm meistens alles egal, da hauchen die Schmetterlinge im Bauch jeden rationalen Gedanken einfach weg.

In Partnerbörsen jedoch hat jeder Mann die Möglichkeit, sich Punkt für Punkt seine Wunschpartnerin rational auszuwählen, das ist doch auch verständlich! - Und da werden sich wohl sehr viel weniger junge Männer dafür entscheiden, fremde Kinder gleich mit zu akzeptieren.
 
  • #37
@#30
Die Patchworkfamilie ist ja nun wirklich nicht das Non-plus-ultra, sie ist lediglich die zweite Wahl des Zusammenlebens, der Not gehorchend. - Ob die Beteiligten nun "kultiviert sind, oder nicht.

Gerade "kultivierte" Menschen werden wohl kaum Kinder in die Welt setzen mit dem Wunsch, ihnen später einmal eine Patchworkfamilie "bieten" zu können. Warum, meinst du denn, haben so viele allein erziehende junge Frauen Probleme, einen passenden Partner zu finden?
 
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Gast

  • #38
Würde das, was #27 uns hier ständig vorbetet, stimmen, gäbe es keine einzige Patchworkfamilie und keinen einzigen Mann, der mit einer alleinerziehenden Frau zusammenlebt. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es davon aber reichlich bzw. ist es fast die Regel!
 
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  • #39
Liebe FS,

das Problem ist, dass Du den Mann, der sich in Dich verliebt, noch nicht gefunden hast- oder er Dich nicht.

Manchmal liegt es einfach am Zufall, vielleicht bist Du doch nicht so attraktiv, wie Du glaubst, oder Du strahlst etwas Verbissen-Suchendes aus, oder Du bist wählerisch- keine Ahnung, das können wir nicht wissen.

Weshalb machst Du Dir Stress? Du bist so jung, Du hast alle Chancen Deinen Traummann zu finden. Entspann Dich, such Dir eine Affaire, wenn Du magst- im Gegensatz zu dem Grundtenor hier im Forum finde ich das der Stimmung sehr förderlich- und geh dann in aller Gelassenheit weiter auf die Suche.
Kleiner Tipp einer alten Frau, die immer die Richtung bestimmt hat: Gerade wenn Du eher dominant bist- geh mit Humor an die Sache ran!
Männer lassen sich viel eher auf eine sehr geradlinige Frau ein, wenn diese ihre klaren Ansagen mit einem kleinen Lächeln begleitet, sich auch selbst kritisiert und schallend über sich lacht. Verbieg Dich nicht, aber leg Dir eine kleine fröhliche Weiblichkeits-Rüsche zu, das ist beim Kennenlernen unabdingbar und hilft in der Beziehung ungemein. Du wirst ohnehin Deinen Weg gehen, aber besser lächelnd...
 
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Gast

  • #40
@33: die Zusammenfassung von #27 ist höchst theoretisch und gibt so ziemlich alle Vorurteile wieder, die ein Kinderloser ohne jegliche Erfahrung mit der Patchwork-Situation sich zusammenreimt.

Ich war in der StiefMUTTERsituation und habe keinen der o.g. Punkte so erlebt. Auch ist unsere Beziehung nicht wegen des Kindes gescheitert. Die Erfahrungen im Zusammenleben mit einem Kind waren für mich sehr wertvoll und bereichernd. Ich möchte sie auf keinen Fall missen! Den Satz "Du hast mir nichts zu sagen, Du bist nicht meine Mutter!" hat mein Stiefsohn kein einziges Mal geäussert. Im Gegenteil, er hat sich nichts sehnlicher gewünscht, als dass ich seine Mutter wäre und nicht die leibliche Mutter, die ihr Kind stark vernachlässigt hatte.

Die Ehe meines Freundes (aus der das Kind stammt) ist übrigens mit auch daran gescheitert, dass die leiblichen Eltern völlig unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung hatten. Hierin differierende Ansichten gibt es in jeder Ehe auch und dieser Punkt ist z.B. keineswegs typisch für Patchworkfamilien, wie von #22 dargestellt.

w, 49
 
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Gast

  • #41
Oje oje, sooo voreingenommen... Kinder sind kein Ballast! Und sie zu Bett zu bringen, nochmal den Tag revue passieren zu lassen, faxen zu machen, ist doch wunderschön!!
Kinderlosen Männer, die so negativ und eingeschränkt denken, sorry, will ich auch im leben nicht haben! Die Vorurteile wg dem Ex-Partner: Wir sind doch kultiviert und niveauvoll, oder? Also haben wir die Fähigkeit zu Kommunizieren und Konflikte friedlich zu lösen.
Liebe Frederika,
du schreibst in #1: "Das ist eine freche, dreiste und destruktive Unterstellung gegenüber Männern, die schon ganz zu Anfang eine Diskussion weg von der sachlichen hin zu einer irreführenden und emotioalen Debatte bringt."
Ich frage mich was dann #27 ist!?
 
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Gast

  • #42
Eigentlich ist eine AE doch sehr "praktisch". Man(n) hat eine Frau, die sich ihres geringeren "Marktwertes" bewusst ist und sich somit warscheinlich nicht so schnell dem nächsten zuwendet. Man hat eine Familie mit Kindern, die Freude daran und weiß genau, dass man im Falle einer Trennung dafür finanziell nicht bestraft wird. Außerdem ist die Alimentierung durch den leiblichen Vater ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Hinzu kommt, dass die Kinder mindestens an zwei WE im Monat und während der Sommerferien kostenfrei zu ihrem Erzeuger abgeschoben werden und man somit wesentlich mehr Freizeit hat als mit eigenen Kindern.
Sofern man nicht mit missionarischem Erziehungseifer ausgestattet ist hat man auch deutlich weniger Stress, denn meistens möchte die KM ja eh bestimmen in welche Richtung die Erziehung geht.

Fazit, ich denke man(n) hat deutlich weniger Probleme mit einer alleinerziehenden "Mama".

(m44)
 
  • #43
Hallo Liebe FS,
Auch wenn ich ein alter Sack (m47) bin, vielleicht hilft Dir ja eine etwas erfahrenere Sichtweise:

Ein Typ für den Deine Kinder ein Hindernis sind kannst Du eh nicht gebrauchen, umstimmen ist zwecklos. Wem das zuviel Aufwand und Engagement ist dem kannst Du nicht helfen und wer seine Männlichkeit daran festmacht dass die Kinder auch von Ihm gezeugt sein müssen auch nicht. Es gibt aber genügend Männer die damit kein Problem haben.

Ich denke aber nicht dass dies Dein Hauptproblem ist.

Du bist gerademal Mitte 20, hast zwei Kinder, wuppst Dein Leben und bist eine Selbstbewusste starke Frau (ich gehe davon aus dass Du das Wort dominant nicht wörtlich gemeint hast). Tja, damit sind die meisten Jungs Anfang 30 einfach überfordert (Ich wäre es in diesem Alter auch gewesen). Die Zielgruppe die so gereift ist um da nicht unterzugehen ist in diesem Alter ziemlich klein. Du brauchst also Geduld und vielleicht musst Du einfach ein paar Jahre Dein eigenes Leben leben, wenn dann die Jung Mitte 30 für Dich interessant werden sind die Chancen grösser jemanden zu finden der Dir gewachsen ist.
 
  • #44
#36 Angela
ich bin oft mit deinen Antworten einverstanden - aber wie kommst du auf die Idee, daß eine Patchwork-Familie 2. Wahl ist?

Eine Patchwork-Familie gibt es dann, wenn die ursprüngliche Familie nicht funktioniert hat - kein wirklicher Hinweis darauf, daß es sich dabei um eine 1. Wahl gehandelt hat, oder?
Und wenn sie keine 1. Wahl war, kann die nächste logischerwise keine 2. Wahl sein.

Ich mag diese Klassifizierungen sowieso nicht, sie stimmen in den seltensten Fällen. Ich hatte im Laufe meines Lebens aus unterschiedlichen Gründen unterschiedliche Beziehungen in unterschiedlicher Länge mit unterschiedlichen Männern. In Klassen einteilen kann ich sie nicht. Sie haben zu den Zeiten, in denen sie stattgefunden haben, alle gepaßt.
 
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Gast

  • #45
@37 Wenn du mal genau hinschauen würdest / könntest, dann stellst du sicherlich auch fest, das die deutliche Mehrzahl der Patchworker im jungen Alter (20- Anfang 30) eher sehr einfachere Charaktere sind.

@FS Wie weiter oben geschrieben gibt es genug Alternativen in deinem Alter, ohne weitere Probleme und ohne negative Eigenschaften wie Dominanz usw., so das man von seinen Berechtigten Ansprüchen nicht abweichen braucht + es auch nicht sinnvoll ist falsche Kompromisse einzugehen.
 
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  • #46
@44: Falsche Kompromisse sind sinnlos, da stimme ich zu. Eher vermisse ich jmd., der geschickt genug kontern und mit meinem überdurschnittlichen Selbstbewusstsein umgehen kann. Jeden Tag trage ich Verantwortung für 3 Leben und manage alles, so dass keiner zu kurz kommt. Brauche eigentlich keinen Mann, der sich meiner "Dominanz ergibt, sondern vielmehr einen sochen, der mir auch mal so etwas wie Geborgenheit und Sicherheit vermitteln kann und der gerne Herausforderungen annimmt Wollen die Männer nicht immer die Eroberer sein?
 
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Gast

  • #47
Ja, bei Frauen ohne Kinder ;) Der "Markt" gibt da wirklich genug her.
 
  • #48
@#43, siri:

Ich denke, dass jedes Paar, das sich bewusst für Kinder entscheidet, zunächst davon ausgeht, die Kinder in einer intakten Familie gemeinsam aufwachsen zu sehen. Deshalb ist diese Familienvariante die 1. Wahl für mich und die meisten Eltern. Oder hast du in der Schwangerschaft gedacht: "O super, diesem Baby biete ich mal eine Patchworkfamilie!" -Sicher nicht.
Dass dieser Traum oft nicht in Erfüllung geht, ist leider Realität, für die eine möglichst gute Alternative zu finden ist: Die Patchworkfamilie.

Wer die Wahl hätte zwischen einer GUT funktionierenden , herkömmlichen Familie und einer gut funktionierenden Patchwork- Variante würde sich sicher die erste wünschen, oder nicht?
 
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  • #49
@45 Merkst du noch was? Wer braucht den bitte so eine Frau? Bist du die Spitze der Evolution oder für wen/was hälst du dich? Die Konkurrenz ist jedenfalls gigantisch und regelt übersteigerte Ansprüche von selbst.
Du hast also das Gefühl, das du für 3 Leben gerade stehst. Was ist den bitte ein Unternehmer im Mittelstand mit Personalverantwortung für dich dann im Vergleich?

Erobern : Gääähn, Wo lebst du? Das Jagen und braten von wildem Fleisch sind schon seid Jahrtausenden vorbei, wach auf !
 
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Gast

  • #50
Dein Problem ist -meiner Meinung nach- nicht das der Kinder,sondern dass Du über alle Männer und Meinungen drüberfährst. Klar, Du must in Allem Deine FRAU stehen,aber in diesem Alter +-30 (Männer) sind diese für eine Verbindung dieser Konstellation dünn gesät. Inwiefern bist Du Selbstständig? Großes Unternehmen,oder eher Kleinbetrieb mit nur einigen Mitarbeitern? Hat alles damit zu tun (EInsatz im Betrieb) wieviel Zeit Du aufbringst, Dich umzuschauen, zu suchen und eine Beziehung anlaufen zu lassen.Oder Auch Deine Freizeitbeschäftigungen wären zu überlegen."Weit voraus" verstehe ich nun nicht. Vielleicht kannst Du konkreter werden.Ich meine , Frauen Deines Alters sind großteils taff , wenn nicht total doof.Mir kommt vor,Du hast Dir die Latte höher gelegt als Du sie schaffen kannst. Das wäre zuerst mal in den Griff zu bekommen.
Alles Gute
w/57 Unternehmerin mit Mitarbeitern bis +-100
 
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  • #51
liebe fs,
ich trage seit 25 j verantwortung für 4 leben privat und im job für 30.
und andere machen das gleiche und vielleicht sogar für noch mehr leben.
also bist du maximal durchschnitt.
und was soll heißen "wollen männer nicht immer eroberer sein"?
dürfen die männer vielleicht noch selbst entscheiden, wann sie wen wie und zu welchen konditionen und zu welchem preis erobern wollen?
und da ist es ja schon wieder ... DEINE dominanz!
irgendwie kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass es dir nicht um den mann bzw. einen partner an sich geht, sondern eher darum, dass du von dir sehr überzeugt bist (was ja grundsätzlich nicht schlimm, sondern ganz okay ist, solange sich diese selbsteinschätzung in einem "gesunden" rahmen bewegt ... scheint bei dir aber nicht der fall zu sein) und nun meinst, da MÜSSTE es doch männer regnen, die dir vor lauter ahs und ohs zu füßen liegen, um dir dann die füße zu lecken und stets und ständig applaus spenden, damit du die anerkennung, von der du meinst, diese erhalten zu müssen, bekommst.
gehst es dir nun um eroberer, die herausforderungen annehmen oder um klakeure?
nur, auch hier, wann ein mann wem und warum zu füßen liegt und applaudiert, möchte mann selbst entscheiden.
und warum überhaupt gehst du davon aus, dass mann es schön finden könnte, tagtäglich dich (und deine kids) als herausforderung anzunehmen und damit umgehen zu wollen?
was mich angeht, klingst du wie herausforderung, sondern wie stressfaktor.
DAS WILL MANN NICHT!
ehrlich, wenn du auch meinst, du wärest tough und bist insgesamt - privat und beruflich - ne supermanagerin (superweib mit mitte 20???)
 
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  • #52
Sorry, ich (m) will keine Patchworkfamilie. Wenn es später irgendwann doch so kommen sollte, weil meine Beziehung scheitert, werde ich auch damit leben können. Ist aber weder mein Ziel, noch ein erstrebenswertes Modell.

Andere mögen das anders sehen. Bitteschön. Aber für mich käme die FS nie in Betracht. Warum auch? Warum soll ich mich um die Kinder eines fremden Mannes kümmern? Was gibt es da für einen Grund.
 
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  • #53
die FS:

@47:
Was ist, wenn ich kinderlos mit jmd., der schon ein oder mehrere Kinder hat, mein erstes Kind bekommen würde?
Ich weiß nicht wo der Nachteil ist.

@48:
Ich habe nicht nur das Gefühl für 3 Leben gerade zu stehen, sondern ich tue es! Du kannst ja wohl nicht ernsthaft erwachsene Arbeitnehmer mit Kindern vergleichen. Sicher hängt an AN auch Familie dran, aber sie sind für ihr Leben selber verantwortlich. Kinder sind Schutzbefohlene und werden geprägt von dem Verhalten ihrer Eltern. Wir sind für den Seelenzustand verantwortlich, für die Bildung und Wertevermittlung usw.
Brauch ich nicht weiter erläutern, glaub ich...

@49:
Ich bin ein Ein-Mann-Unternehmen. Momentan kann ich es mir leisten mein Leben mit etwas mehr Freizeit zu gestalten.
"Weit voraus" heißt, dass ich (und ich weiß, dass ich damit wieder angegriffen werde -gerade durch mein junges Alter-, da sich kaum einer die Mühe macht zu hinterfragen, sondern gleich als abgehoben oder eingebildet abstempeln) wie in #12 beschrieben schon zur ein oder anderen Lebensweisheit gekommen bin, die Andere eben nicht in meinem Alter haben.
Zu meinem engeren Freundeskreis kann ich ausschließlich Personen im Alter zw. 30-45 zählen, alle fest im Leben stehend, erfolgreich im Beruf, Paare und Singles.

never ending story... VIELEN DANK FÜR DIE VIELZÄHLIGEN ANTWORTEN
 
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  • #54
Ich denke, Dein Mangel an Verehrern liegt in erster Linie an der Marktsituation und an am 'Reifungsgrad' der Maenner.

Die Gesichtskontrolle ausklammernd wuerde ich - m/33/Akademiker - mich wahrscheinlich in Deine Zielgruppe einordnen. Ich habe zu Studienzeiten und auch jetzt Affaeren mit alleinerziehenden Frauen - auch in Deinem Alter - gehabt und habe ein paar sehr schoene Erlebnisse und Erfahrungen machen koennen. Ich bewundere Frauen die den Mut hatten - selbst wenn auch aus Not - zu ihrer Familie zu stehen.

Fuer mich ist es nicht die "Herausforderung", die Pflichten und Verantwortung fuer fremde Kinder zu uebernehmen um damit mehr Zeit mit meiner Partnerin zu haben. Ich habe auch 'einiges im Leben erlebt#. Fuer mich ist es einfach noch die Hoffnung, mit einer Frau, die ich ueber alles Liebe, eine "klassische" Familie mit eigenen Kinder gruenden zu koennen, die Dich einfach in einem Online Portal fuer mich uninteressant erscheinen laesst.
 
  • #55
@#52 an FS:
Wo der Nachteil ist?

Der Nachteil ist, dass du in diesem Fall keine andere Wahl hättest. Du MÜSSTEST dich von Anfang an auf eine Patchworkfamilie einlassen. - Für mich wäre das eben lediglich die zweitbeste Variante eines Familienlebens.

Hast du dir denn anfangs nicht auch gewünscht, mit dem Vater deiner Kinder gemeinsam ein Familienleben zu führen?
 
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  • #56
@54:
Klar habe ich mir das gewünscht. Doch ich habe mich auf einen Mann eingelassen, der auch schon ein Kind (Tochter) mit in die Beziehung gebracht hat. Ich habe absolut kein Problem damit. Selbst jetzt, nach unserer Trennung habe ich noch ein tolles Verhältnis zu ihr (8J.). Es war aber immer klar wer Mama und Papa sind.
Und ich würde es auch wieder machen, denn die Kinder, dessen Eltern sich gtrennt haben, können NICHTS für ihre Situation. Mit ein bißchen Verständnis, Einfühlungsvermögen und viel Liebe wird man auch in den meisten Fällen keine Probleme mit den Kindern haben, solange die Verhältnisse geklärt sind.

Uns eins muss ich noch loswerden:
Ich finde es ungeheuerlich, dass alleinerziehende Frauen als "schon verbraucht" angesehen werden und, dass man(n) sich dann um die Nachkommen eines anderen kümmern müsste. Echt... sorry, geht gar nicht!
Diejenigen sollten am besten gar nicht ihren Senf dazugeben, denn sie haben keine Ahnung.

Männer, die alleinerziehend sind, gibt es nicht oft, haben aber komischerweise einen ziemlich hohen Status, weil Frau sich denkt: "Wow, das ist bestimmt ein toller Mann, der das alles hinbekommt. Wir können uns mit ihm identifizieren und achten es."
Dass eine Frau alles schaffen soll, ist scheinbar selbstverständlich. Und zum Dank dafür, dass man versucht alles richtig zu machen und sympathisch zu bleiben wird man dann noch derart abgewertet...
 
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  • #57
@50:
alleinerziehend mit 3 Kindern? Wenn ja, dann hast du meine vollste Anerkennung, kann ich mir aber nicht vorstellen, jedenfalls nicht ohne Hilfe.
Ich möchte auf die anderen Aussagen nicht näher eingehen, sie sind absolut übertrieben. Verweis zu #12!
Bin In einem fremden BL mit mangelnder Infrastruktur, ohne Auto, ohne Familie. Unabhängig davon, wie es dazu gekommen ist, fühle ich mich sehr wohl hier. Mir wird sicher nichts geschenkt!!! Und obwohl ich bestimmt nicht den einfachsten Weg gehe, schaff ich´s trotzdem, weil ich meine Ziele nicht aus den Augen verliere.

Ich bleibe mir selber treu und irgendwann werde ich denjenigen kennenlernen, der mich so mag und liebt wie ich bin. Nein, gerade deshalb, weil ich so bin, wie ich bin!!

Und nur dann macht doch eine Beziehung Sinn.

IN DIESEM SINNE...
 
  • #58
@#54:
Ich glaube, es ist verdammt schwer, in so jungen Jahren, allein mit 2 kleinen Kindern, das Leben zu meistern. Alle Achtung vor den Frauen, die, so wie du, dies schaffen!

Nur, du hast es an den vielen Beiträgen gesehen, junge Männer um die 30 möchten lieber eine eigene Familie gründen.Wer kann ihnen das verdenken?
Da ist die Patchwork- Variante wirklich eine gute Variante des Familienglücks, nur stelle ich es mir in der Realität nicht ganz einfach vor. Noch mehr Hürden gibt es da wohl zu überwinden, als in einer Erstfamilie.
Ich denke, es sind eher die etwas älteren Herren 40+, die Interesse hätten, nochmal mit einer jungen Frau neu anzufangen. Dies klang ja in einem Beitrag hier an.
Hast du diese Erfahrung auch gemacht?
 
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  • #59
@57:
naja, im moment habe ich ganz netten Mail-Kontakt, mit einer Handvoll netter Interessenten so um 30, also kann ich mich eigentlich nicht beschweren, doch wer ahnt schon, dass diese "Debatte" so ausufert. Nur man weiß ja auch nicht wie sichs so entwickelt...
Im RL war mein letzter Partner 35Jahre alt und selbst das sagt nichts. Kommt einfach auf den Charakter und die Ehrlichkeit an, so denke ich. Aber generell ziehe ich einfachheitshalber Männer 30+ vor. Aber zu alt sollten sie natürlich auch nicht sein. Die Relation muss schon einigermaßen stimmen.
 
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  • #60
"Kommt einfach auf den Charakter und die Ehrlichkeit an, so denke ich."

@58: Mit Verlaub, ich halte diese Aussage fuer sehr dreist. Es hat nichts mit mangeldem Charakter oder Unehrlichkeit zu tun, wenn ein junger Mann im besten heiratsfaehigem Alter sich fuer eine Erstfamilie entscheidet. Noch einmal: Warum sollte er das tun, wenn er die Moeglichkeit hat sich an eine kinderlose Frau zu binden?

Ich halte in der Tat eine Frau mit Kinder auf eine bestimmte Art fuer "verbraucht": Ich erlebe nicht mehr mit Ihr gemeinsam das Gruenden unserer Familie sondern ordne mich in eine bestehende Struktur ein. Natuerlich kommt ein Mensch mit Kindern mit einem hoeheren Reifegrad daher, doch dieser kann nicht den fuer mich kritischen Moment der Familiengruendung abloesen. Ich komme aus einer intakten Familie und habe auch den Wunsch eine solche selbst zu haben. Eine Patchwork-Struktur ist bei mir daher nur zweite Wahl.

m/33/Akademiker (#53)

ps Natuerlich wird die Aussage von oben hinfaellig sobald ich SIE mit Kindern treffen sollte (; doch schaue ich mich eher in anderen Gefilden um :p
 
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