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  • #1

Lesbische Beziehung=Liebesparadies?

Klickt Mann sich hier durchs Forum, kennt er bald die tatsächlichen oder vermeintlichen Probleme der Frauen mit oder auf der Suche nach Hetero-Beziehungen:

Männer
- beteiligen sich nicht an der Hausarbeit.
- interessieren sich nicht fürs Kind.
- arbeiten zuviel.
- verdienen zuwenig.
- kontaktieren zu junge Frauen.
- können nicht tanzen.
- mögen keine Pferde.
- sind Pflegefälle.
- haben dauernd Affären oder gehen in den Puff.
- haben Angst vor erfolgreichen Frauen.
- sind passiv und sprechen keine Frauen an.
- sind aktiv und flirten zuviel fremd.
- haben ein zu protziges Auto.
- haben gar kein Auto.
- wollen nicht heiraten.
- wollen sich nicht scheiden lassen..
- etc.

All diese Probleme hat Frau so nicht in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Sollte Frau dann bei EP öfter mal auf "Sie sucht sie" klicken oder sitze ich einer radikalfeministischen Phantasie auf? Ich kenne leider persönlich keine Frauen mit lesbischen Beziehungen, die mir berichten wollen, was in der Beziehung oder auf der Suche danach schlecht lief oder noch läuft. Wer hat Erfahrungen und kann aushelfen?

Mir ist natürlich klar, dass viele Frauen nicht lesbisch sind bzw. sein oder werden wollen. Aber lesbische Beziehungen müssen doch für entsprechend interessierte Frauen ansonsten ein Paradies der Liebe sein, wenn Obiges alles wegfällt.

Bitte nicht vom Thema wegführend in diesem Thread über schwule Männer-Beziehungen diskutieren, sondern bei Bedarf einen separaten Thread öffnen. Ich poste dann da bei Bedarf dort meine Erfahrungen ;-)

M/32
 
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  • #2
Sorry, ich musste gerade herzhaft lachen ....

Ich arbeite in der Paar-/Familienberatung und habe viele Gespräche auch mit lesbischen Paaren, auf die eher das Wort HÖLLE zutrifft.

Das von Dir geschriebene fällt in diesen Beziehungen nicht automatisch weg - Du findest dort alle, wirklich alle Probleme, die es in heterosexuellen Beziehungen auch gibt.

Kürz und bündig: Deine Annahme stimmt NICHT.
 
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  • #3
Du, täusch dich mal nicht. In Lesbenbeziehungen wird äußerst viel betrogen, hintergegangen und dauergeflirtet und zwar richtig mit allen Schikanen. Da werden innerhalb 5 Minuten einer fremden Person die Zunge in den Hals gesteckt, hier und da wird mal angetascht und angefummelt, ohne zu fragen und als wäre das eine Selbstverständlichkeit. Frauen stellen das noch heimtückischer und charmanter an als Männer, wenn sie fremdgehen. Die Beziehungen sind meist nicht lange beständig, als über paar Wochen hinaus. Viele Lesben fummeln jede Woche an einer anderen herum. Ich war ein paar Mal aus Spaß in einem Lesbenklub, da hat man an einem Abend schon mal drei verschiedene Hände am Hintern von desorientierten Schräglingen. Zudem besteht die Lesbenszene ja nicht nur aus süssen netten Mädchen, sondern zum Großteil aus echten Kampflesben und teils schrägen weiblichen maskulieren Mackern, die teils derber drauf sind als manche Machos. Wen du da blöd die Freundin von einer anderen Freundin guckst hast du sowohl Faust und Krallen im Gesicht und weißt nicht mal warum. Und die Gespräche sind so richtig unterbelichtet. Da ist jede Tratschrunde am Kaffeeklatsch das reinste Hochkonzert.

Stimmt, ich habe diese Probleme auch schon gehabt mit Männern gehabt, aber ich brauch ein Ding zwischen den Beinen, keine Frau. Ich finde Männer sexy, keine Frauenkörper. Demzufolge nehme ich auch einiges auf mich. Aber mit einer Frau könnte ich niemals. Ich bin sehr viel in der Nachtszene unterwegs und habe daher schon einiges gesehen was sich Frauen erlauben. Nicht zu vergessen, wenn sich Frauen unter sich mal richtig gehen lassen und betrinken in Gruppen und öffentlich, dann ist das die reinste Katastrophe. Da wird randaliert, Toiletten verseicht, alles verdreckt, Spiegel beschmiert und mit High Heels vertreten. Da sind Männer reinste Klosterschüler dagegen.
 
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  • #4
Das scheint mir nicht die Lösung zu sein, da Lesbenbeziehungen noch anstrengender und flüchtiger sind. Lesben sind fast immer Kampflesben, nicht optisch, aber charakterlich, und alles andere als leicht zu händeln. Die Frauen versuchen dabei möglichst einen männlichen Teil in sich zu bedienen und übertreiben dabei leicht. Viele sind schneller gewaltbereit, schneller zickig, extrem laut, extrem beleidigend, extrem flüchtig. Der weibliche Teil in ihnen kann sehr nett wirken, hintenrum können sie aber genauso linkisch wie ein Mann sein und wenn Lesben betrügen, dann noch viel raffinierter als ein Mann.
Lesbenbeziehungen enden häufig sehr schmerzlich und abrupt
 
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  • #5
Du glaubst wohl auch, jede Frau würde mit einer anderen Frau rumknutschen aus Spaß, weil das Freundinnen eben so machen? Dann lass dir gesagt sein, dass das ein Märchen der Filmindustrie ist. Ich käme niemals auf den Gedanken, eine andere Frau zu küssen oder anzufassen, ich habe daran auch kein Interesse, einer anderen Frau in irgendeiner Weise nahe zu treten. Ich finde andere weibliche Körper und Gerüche total ekelhaft und abstoßend. Oder würden hier Männer mit anderen Männern was anfangen, wenn sie nicht Bi sind? Wohl kaum. Also verbiete ich mir so eine Unterstellung, dass das doch DAS Paradies für Frauen wäre. Ich kann es langsam nicht mehr hören und nicht mehr sehen, wenn man zwei Frauen provokant fummeln sieht, um scheinbar den Mann anzuheizen. Ich kann Frauen noch weniger abgewinnen als Männern. Am liebsten wäre mir, es würde gar keine Frauen geben. Dann bleib ich besser Single.
 
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  • #6
Also ich kann zwar nicht aus erster Hand berichten, aber außer der Passivität und dem Puff kann ich mir die anderen Beziehungsprobleme alle bei Lesben gut vorstellen. Betroffene Stimmen würden mich aber auch interessieren^^

m29
 
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  • #7
... All diese Probleme hat Frau so nicht in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung....... Mir ist natürlich klar, dass viele Frauen nicht lesbisch sind bzw. sein oder werden wollen. Aber lesbische Beziehungen müssen doch für entsprechend interessierte Frauen ansonsten ein Paradies der Liebe sein.... M/32

Lieber FS,
im Hinblick auf die Mängel der Maenner hast Du eine gute Liste aufgestellt, Respekt für soviel Selbsterkenntnis. Aber was bitte hat das nun mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen zu tun? Ich bekomme da grad den Bogen nicht geschlagen.

Du beschreibst ziemlich vollständig, welche Probleme frau im Zusammenleben mit einem Normalomann hat. Dem kann ich zustimmen, mir fallen noch ein paar Marginalitaeten ein, aber deswegen bin ich doch keine Lesbe. Nicht, dass es etwas Negatives wäre, aber es ist nunmal was anderes.

Mit Männern zusammenzuleben ist geradezu unterirdisch, keine von uns will Putze und/oder Prostituierte sein, wir haben schließlich qualifizierte, gutbezahlte Jobs.
Daraus habe ich gelernt und lebe in einer 5er Frauen-WG. Wir sind alle Singles, mögen uns sehr und haben trotzdem keine gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Wir leben bloss als Frauen zusammen, weil es angenehmer ist, als mit Männern zu leben.
Jede von uns steht auf Männer, auch wenn keine eine Beziehung zu einem Mann hat. Das liegt schlicht und einfach daran, dass keiner von uns ein Singlemann begegnet, der ihr gefällt. Deswegen haben wir keine Beziehungen zu Männern. Zu Frauen haben wir keine Beziehungen, weil wir nicht auf Frauen stehen.

Noch Fragen?
w, 55
 
  • #8
sie sollten sehen, daß hier nicht der normale Bevölkerungsdurchschnitt agiert.

Dieses "mein neuer Freund mag mein Pferd nicht" sollte man nicht überbewerten.
Hier schreiben viele frustrierte Menschen, die zu Recht keinen mehr abbekommen haben. Und ich.:D


In den USA gibt es diese Bewegung wirklich. Die der verkappten Lesben. Das ist der neuste Geniestreich
im Gender Mainstreaming. Warum auch die Natur akzeptieren, wenn ich sie bis zur Unendlichkeit
dekonstruieren kann?

Männliche Dominanz wurde durch den Mainstream so sehr dämonisiert, dass sie für die Feministinnen
das personifizierte Böse ist. (Siehe Schulwesen, wenn sich Jungen wie Mädchen verhalten, ist alles in Ordnung, aber wehe sie verhalten sich wie Jungs)

Blöd nur das die Natur Regelkreise im weiblichen Verhalten kennt, die bei submissivem Verhalten
sexuelle Erregung auslösen.

Was macht dann die heterosexuelle, feministische Mitvierzigerin, die ihren Ehemann betaisiert hat
und männliche Dominanz ablehnt? Sie lässt sich scheiden und "erkennt", dass sie schon immer
eine Lesbe war und sucht sich eine männliche Lesbe (Butch) als Partner. Endlich kann sie sexuelle
Erfüllung in ihrer Submissivität spüren ohne sich einem Mann zu unterwerfen.

Da wird eher die sexuelle Ausrichtung verändert, als einem Mann 5 Minuten beim Sex die Kontrolle zu überlassen.
 
  • #9
Ich kenne verschiedene Frauenpaare. Es kann das Paradies sein...... oder nicht so ganz.

Soo unterschiedlich scheint es auf den ersten Blick nicht zu sein. Die großen Unterschiede zu Hetero etc. bemerken eher die Paare selber.

Ja, diese Auflistung des FS würde sie m.E. tlw. amüsieren. Weil Klischee "typisch Mann".

Dafür kann es andere Probleme geben. z.B. wenn eine Partnerin zuviel Dominanz in Anspruch nimmt. Und sich ihre Partnerin dadurch unterdrückt fühlt.
(Aber sowas findet man auch bei anderen Paaren und Neigungen)

Auch unter solchen Frauen gibt es Biester, die andere Frauen ausnutzen. Davor ist man nicht gefeit.
Und die Lesben-Szene, sagt nicht jeder solchen Frau zu.

Die Partnersuche ist für sie schwieriger. Auch via Internet.

Ausgerechnet das Frauenpaar, das es am schwersten hat (Beide gesundheitlich) - hatten trotzdem m.E. die innigste Beziehung. Die konnte wirklich nur noch der Tod trennen.

Eine Frau von diesem Paar war schwer und unheilbar erkrankt, aber schrieb trotzdem weiter die schönsten Gedichte, die ich je las. Ihre Partnerin litt zeitweise unter Gesichtslähmungen.
Trotzdem nutzten sie jeden Tag miteinander aus, soweit möglich.
Und sie verbrachten z.B. einen gemeinsamen Urlaub an der Ostsee (und erzählten mir auch davon)
Hielten aber ihre Liebesbeziehung nach außen geheim, um nicht Vorurteilen etc. ausgesetzt zu sein. Und stellten es nach außen als Frauen-WG dar. Selbst die Mitbewohner im Haus wussten nicht mehr davon.

Ein anderes Frauenpaar führte gemeinsam einen eigenen Friseursalon.
Eine war die strenge Managerin, die Andere konzentrierte sich mehr auf die praktische Arbeit.
Optisch sehr unterschiedlich. Keiner würde da vermuten, daß die ein Liebespaar sind ?
(Und das wussten nur ihre privaten Freunde)

Die wahre Geschichte: Aimee und Jaguar. Eine Achterbahn der Gefühle, und aufwühlende Geschichte.
Nicht leicht für die Beiden. Kein happy End. Trotzdem verblüffend.

Jedes Frauenpaar oder Geschichte darüber, das ich erfahre, ist sehr spannend und faszinierend.
Und m.E. weit weniger Trennungen, wie bei Hetero-Paaren.

Eben Alles auf ihre Art. Weit, weit weg von Hetero-Klischees. Aber Manches im Prinzip ähnlich, wie bei Hetero-Paaren.

Vorteile: Beziehungen m.E. viel emotionaler und stabiler. Weit weniger Trennungen, wie bei Hetero-Paaren. Kein Geprotze. Nicht diese (unterschwellige) "Gewalt"
Sex hat nicht die große Dominanz wie bei Heteros oder Schwulen und bleibt ihr ganz Persönliches = kein Gesprächsthema ! (hat mich auch in den Gesprächen nie interessiert)

Man kann sehr viel von Frauenpaaren lernen. z.B. wie man besser miteinander umgeht, und was wirklich wichtig ist. Auch als hetero und auch als Mann. Wenn man lernen will.

(m,53)
 
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  • #10
"Ja, wie man es als Mann macht ist es falsch." Dieser Aussage kann ich mit einem Augenzwinkern schon was abgewinnen.^^ Ausgehend von diesem "Axiom" bin ich letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass ich einfach mein Ding durchziehe; fair, aber nicht wie ein Fähnchen im Wind.

Und wie schon ein Vorredner gesagt hat, ist die Population dieses Forums und der Singlebörsen eher häufiger durchsetzt mit verbitterten kleinen Prinzessinnen, also würde ich das, was hier so über Männer vom Stapel gelassen wird nicht so ernst nehmen. Es gibt durchaus noch vernünftige Frauen.

Mit einem Lachen: m 38
 
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  • #11
Ich (w) habe vor 1 1/2 Jahren eine sehr hübsche und elegante Frau durch die Plattform Facebook kennengelernt. Ich bin zufälligerweise auf ihr Profil gestossen und habe ihr umgehend eine Nachricht hinterlassen. Überraschenderweise hat es sofort zwischen uns gepasst.

Sie hat mir daraufhin ihre Nummer gegeben und wir haben telefoniert. Ihre Stimme hat mich verzaubert. Wir schrieben in den nächsten Tagen oft und tauschten eine Menge Bilder aus. Wir beide spürten Gefühle füreinander. Sie war anders als alle anderen. Sie war nicht so eine Schl* wie die anderen Weiber, die nur meinen Körper wollten.

Irgendwann kamen dann die Schattenseiten zum Vorschein und wir stritten uns wegen Kleinigkeiten... Sie wirkte ziemlich dominant, wie ich! Wir sind uns sehr ähnlich, deshalb flogen auch die Fetzen. Trotzdem haben wir uns immer wieder vertragen. Nun ist es so, dass sie in den letzten Monat ziemliche Probleme hat, da sie arbeitslos ist. Sie ist gereizt, weil sie pleite sei. Sie hat mich zum Glück nie nach Geld gebeten. Ich hätte ihr natürlich Nichts gegeben.

Sie hat eine eigene Wohnung und ist raucht ziemlich streng, was ich sehr komisch finde, da sie doch behauptete, kein Geld zu haben? Natürlich hat sie mir leid getan, aber ich wusste nicht wie helfen. Ich wollte ihr nicht das Gefühl geben, viel Geld zu besitzen. Ansonsten würde sie vielleicht auf die Idee kommen, mich auszunutzen, und davor habe ich noch heute Angst!

Nun wollten wir uns endlich mal treffen nach einem Jahr. Ich freute mich schon am Vortag so sehr darauf und konnte kaum ein Auge zumachen. Am folgenden Tag lief alles nach Plan. Aber sie meldete sich einfach nicht und ging nicht ans Telefon. Dann kam die bittere Enttäuschung: Sie hat verschlafen! Sie entschuldigte sich zutiefst und wollte das Date auf den nächsten Tag verschieben. Ich willigte ein. Doch danach meldete sie sich, sie hätte etwas Falsches gegessen und sei im Krankenhaus.

Ich lenkte mich einige Tage später in der Türkei ab. Sie hat sich oft bei mir gemeldet. Als ich wieder zurück in der Schweiz war, suchte ich wieder den Kontakt, da ich sie ja nicht vergessen konnte. Wir haben wieder sehr oft geschrieben. Aber manchmal, als wir telefonieren wollten, war sie plötzlich nicht mehr erreichbar. Letzte Woche vereinbarte wir erneut ein Date im Kino oder im Schwimmbad, je nach Wetter. Sie zog in dieser Woche in eine 1-Zimmer Wohnung, da sie die andere nicht mehr zahlen konnte. Einen Tag vor dem Date meinte sie, sie sei mit dem Umzug nicht fertig geworden. Sie sendete mir ein Foto von ihrem Zimmer, alles lag auf dem Boden. Was soll ich nur tun? Meint sie es ehrlich mit mir?
 
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  • #12
Hallo FS,

selbst wenn du keine lesbischen Freunde in deinem Umfeld/Bekanntenkreis hast, gibt es mittlerweile genügend Informationsquellen, die dir deine Frage größtenteils hätten beantworten können!!!

Studien, Bücher, Reportagen usw.
Dann wüßtest du auch, dass in lesbischen Beziehungen deine gestellten Fragen oder Vermutungen
dort genauso zu finden sind !!!

- beteiligen sich nicht an der Hausarbeit.
- interessieren sich nicht fürs Kind.
- arbeiten zuviel.
- verdienen zuwenig.
- können nicht tanzen.
- mögen keine Pferde.
- sind Pflegefälle.
- haben dauernd Affären oder gehen in den Puff.
- haben Angst vor erfolgreichen Frauen.
- sind passiv und sprechen keine Frauen an.
- sind aktiv und flirten zuviel fremd.
- haben ein zu protziges Auto.
- haben gar kein Auto.
- wollen nicht heiraten.
- wollen sich nicht scheiden lassen..

Ich habe einige Paare in meinem Freundeskreis und kann da keinen wirklichen großen Unterschied nicht erkennen!
Eifersucht, Fremdgehen, sich gehen lassen, Hausarbeit, Trennung - Kampf um Kinder oder Eigentum. Alles vorhanden!

Den einzigen Unterschied, den ich kennengelernt habe, ist die Reaktion des Bekanntenkreises, Familie oder vorheriger Partner, wenn Frau vorher mit einem Mann verheiratet war oder umgekehrt.

Alle Frauen und Männer, die während oder nach ihrer
Ehe eine Beziehung mit einen gleichgeschlechtlichen Partner eingegangen sind wurden gnadenlos gemieden und der Kampf um die Kinder und Eigentum war furchtbar.
Hier wurde sehr wohl unterschieden, mit wem fremdgegangen wurde!
Ein sehr guter und langjähriger Freund "leidet" noch heute, nach fast 15 Jahren unter der Tatsache, dass seine Frau ihn nicht mit einem Mann sondern mit einer Frau betrogen hat und heute auch mit ihr verheiratet ist.

w51
 
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  • #13
Ich(42) bin selber lesbisch u habe genügend Beziehungen hinter mir. Es gibt noch so viele andere Probleme in lesb.Beziehungen als gleiche/ähnliche Interessen. Viele lesb.Frauen denken, sie hätten es leichter, wenn sie hetero wären. Ich selbst denke, egal ob lesbisch oder hetero, genügend Probleme gibt es überall in Beziehungen. Meist sind es ja die psysch.Probleme mit sich selbst ;-) Man muss erst mit sich selbst im Reinen sein u glücklich sein, um einen Partner glücklich machen zu können. Noch eine andere Bemerkung: Man kann sich nicht einfach aussuchen, ob man lesbisch oder hetero ist...das sagt einem das Gefühl, wohin man gehört.
 
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  • #14
Ich habe auch mehrere gleichgeschlechtliche Paare im Bekanntenkreis und muss Dir auf Deine - vielleicht nicht ganz ernst gemeinte Frage - antworten, dass es genau die selben Probleme wie bei Hetero-Paare gibt:

Mit ein paar Ausnahmen:

Bei der Verpartnerung wird der eigene Familienname nicht oder nicht so gedankenlos aufgegeben, wie das heute noch viele Hetero-Frauen bei der Eheschließung handhaben. Wenn der andere Name angenommen wurde, dann nur wenn hierfür große Zugeständnisse an anderer Stelle gemacht wurden.

Beide bleiben eher im Beruf engagiert und tragen weiterhin die Verantwortung für die eigenen Finanzen. usw.
 
  • #15
Viele lesb.Frauen denken, sie hätten es leichter, wenn sie hetero wären.
Nur gesellschaftlich, aber nicht unbedingt persönlich.

Ich erlebe als Mann nur relativ wenig Männer, die ich Frauen als Partner empfehlen könnte.
(Unabhängig, ob diese Männer gerade frei oder gebunden sind)
Dafür viele abschreckende Beispiele von Männern. Aber ich kann nicht verstehen, warum deren Frauen noch mit so jemand Schlechtem zusammen sind.

Dieses groteske Verhalten: Der Mann ist schlecht - aber seine Frau bleibt trotzdem bei ihm,
wäre besonders für lesb. Frauen m.E. nicht zu verstehen.
Also besser nicht hetereo werden - sonst wird es für sie noch komplizierter.

Hetero = eine Welt, die weit geprägt ist von Egoismus, Sex, und psychische und ggf. physische Gewalt.
Wie der FS es sinngemäs darstellt.

Argument: Ich will es nicht gänzlich ausschließen. Aber wieviel Prozent lesb. Frauen landen in
Frauenhäusern ?
Und warum sind solche Einrichtungen überhaupt nötig ? Was sind die Ursachen ?

Ich wäre, trotz aller Schwierigkeiten und Nachteile auch lieber lesbisch = Frauen auf diese Art lieben.
(Und das meine ich nicht sexuell)

Aber ich vermute, das Frauenpaare auch heute noch öffentlich Angst vor Ächtung und Verfolgung haben ?
Falls die Leute merken, daß es mehr ist, als nur zwei Freundinnen ?
Während ein sich küssendes Männerpaar heutzutage nicht mehr auffällt - wie ich le. Wochenende in einer Kleinstadt zufällig beobachten konnte.

Ich bin zwar gerne ein Mann, und schätze die Vorteile daran. Aber wie man als Mann bei Partnersuche und Beziehung mit Frauen sein "muß" - gefällt mir nicht.
Ich habe geglaubt, das ginge besser wenn man persönlich ein besserer Mann wäre - das war aber ein ganz großer Irrtum von mir.

Die Leute haben nun mal ihre persönlichen Vorstellungen, Maßstäbe und Beuteschemas.
Und dagegen kommt man kaum an.
Wenn die Leute es anders wollen oder andere Maßstäbe haben, als ich, dann passt es halt nicht zusammen.

Und so kommen alle Betroffenen auf den gleichen Punkt (auch (unglückliche) Lesben)
Sie können die Welt nicht ändern, und sich selber nicht ändern.
Also müssen sie sich ihre persönliche Nische schaffen, in der sie sich wohl fühlen können, soweit ihnen möglich.

Ich kann und will Niemanden zwingen, nach meinen Maßstäben zu sein.
Aber mich kann Keiner zu Anderem zwingen. z.B. zu den Punkten, die der FS in seiner Liste aufführte. Nur um massenkompatibel zu werden ???
Diese Freiheit lasse ich mir von Keinem nehmen.

(m,53)
 
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  • #16
Sorry, aber deine Idee vom lesbisch-sein greift viel zu kurz.
a) man wird nicht einfach mal so lesbisch, weil Männer mehrheitlich blöde sind oder einem so zeitweise vorkommen
b) bist du wirklich so naiv zu glauben, dass Paarprobleme in einer gleichgeschlechtlichen Liebe geringer sind als bei hetero-Paaren?
 
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  • #17
Ich,w, nicht lesbisch, war während der 80iger zweimal in Lesbenbars. In Paris und in Köln
Blutjung und so mit der romantischen Vorstellung von zarten,ätherische Wesen, die zu lieb und gut für die Männerwelt sind. So wie ich damals - lach.
In beiden Lokalen vibrierte die Luft vor Agressivität, die Frauen waren in der "Anmache" kerliger
als Männer und zankten an den Tischen miteinander. Das war meine lesbische "Erfahrung" und ja, ich gestehe, jetzt habe ich ein Vorurteil. Lesben sind nicht "besser" als Männer. Behaupten tun sie das ja auch nicht, aber ich glaubte das, so wie manche Heterofrau.
 
  • #18
Ich bin zum einen immer wieder erstaunt über Menschen, die glauben:

A Homosexualität, egal, ob männliche oder weibliche, wäre eine Krankheit (die geheilt werden könnte oder müsste)
B eine Frau würde Frauen lieben, nur weil sie noch keinen "richtigen" Mann kennen gelernt hat.

Ich denke, die Liebe zwischen Frauen hat zwar andere Qualitäten als die Liebe zwischen Mann und Frau, dass aber trotzdem die Schwierigkeiten in der Beziehung die gleichen sind, da es zwei Menschen sind, die eine Beziehung miteinander haben und JEDER Mensch unterscheidet sich von JEDEM anderen Menschen.
In jeder Beziehung geht es weniger um die sexuelle Provenienz, als um die Tatsache, dass zwei unterschiedliche Menschen eine Beziehung Leben.
 

Rosenblatt

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  • #19
Ich bin bi und hatte 2 Beziehungen mit Frauen und 2 Beziehungen mit Männern. Alle langjährig und NICHT miteinander vergleichbar.
Weniger Probleme mit meinen Freundinnen? Nee, nicht wirklich. ANDERE!!
In puncto Treue waren sie ehrlicher, offener, auch ich weil ich ja nicht lesbisch bin (sie schon), als die Männer. Meine Männer waren hinterfo**iger, was ich eig. mehr von Frauen kenne. Haben mich dreister angelogen ohne schlechtes Gewissen. Meine Damen nicht. Wenn sie Lust auf wen hatten, sagten sie es mir und alles war gut.

Den Haushlt hat eine noch penibler gemacht als ich, die andere war echt unordentlich (nicht dreckig). Aber sie hatte auch einen Hund, der nunmal mehr Zeit frisst als kein Hund.

Heiraten war nie Thema und IST auch nie Thema bei mir. Auch bei Männern nicht! Ich bin beruflich erfolgreich, unabhängig und ich will es auch bleiben, ohne im Alter Verpflichtungen für jemanden zu haben (außer für meinen Hund).

Du siehst, FS, es gibt nicht solche und solche. Es gibt ganz viele. Denk nicht in so klischeehaften Schubladen, bloß weil du viell. diese Klischees bedienen magst. ;)
 
  • #20
lesbische Beziehungen müssen doch für entsprechend interessierte Frauen ansonsten ein Paradies der Liebe sein, wenn Obiges alles wegfällt.
Fällt es nicht. Die von Dir genannten Punkte sind von den Frauen konstruiert, um Probleme in der Liebesbeziehung mit dem Mann auf die männliche Wesensart abzuwälzen. Die gibt es aber gar nicht: alle erwähnten Charakterzüge mögen zwar bei Männern auftreten, aber nicht zwingend, und auch nur selten alle auf einmal. Typisch (aber ebenfalls nicht obligatorisch) ist aber die weibliche Neigung, für alle Unbilden des Lebens den jeweiligen Mann verantwortlich zumachen. Oder in einer lesbischen Beziehung dann eben wahrscheinlich die Partnerin.
 
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