• #31
Ich kenne keine Frau, die mit 20, also kurz nach Beendigung der Schule, schon Mutter geworden ist und mit Mitte dreißig nicht von der Allgemeinheit oder einem Mann abhängig gewesen wäre.
Man ist IMMER von einem Mann abhängig, wenn man ein Kind hat, denn mit einem Teilzeitjob kann man sich kaum über Wasser halten und Vollzeit plus Kind ist fürs Kind auch mehr als schwierig, weil das Kind dann 10h pro Tag fremdbetreut ist. Und das auch mit gutem Job, Promotion und Top-Studium!
 
  • #32
Also wieso reden hier denn alle über Job und Vereinbarkeit?
Ob man ein Kind bekommt, ist doch eine gemeinschaftliche Entscheidung von Vater und Mutter und nicht nur die Entscheidung der Frau?
Wenn Du den geeigneten Mann und Vater hast und er genau wie du ein Kind will und sich genauso mit fürs Kind engagieren will, dann bekommt ihr das zu jeder Zeit hin - wobei es schon ratsam ist, auch mal etwas Berufserfahrung gesammelt zu haben vor dem 1. Kind.
Aber ich sehe gar nicht, dass es da einen geeigneten Partner gibt!
Die Vereinbarkeit von Kind und Beruf steht und fällt mit dem passenden Mann.
Natürlich gibt es auch Berufe, die einem mehr Raum neben dem Kind für Vereinbarkeit geben als andere.
Aber letztendlich müssen Vater und Mutter im TEAM arbeiten und schauen, wie sie dabei das beste auch fürs Kind herausholen können.
Ein Kind ist doch mehr als nur "ein Problem, was man wegorganisieren kann"... Du kannst heutzutage dein Kind von 6:00 morgens bis 18:00 abends in einer Kita lassen - das geht - nur wirst du das für das Kind, was du ja auch liebst nicht wollen.
Sobald man ein Kind hat, will man nicht nur eine perfekte Karriere und einen guten Beruf, sondern mal will auch eine gute Mutter sein - und wenn man Glück hat, gibt es auch einen Mann dazu, der ein guter Vater sein will - deshalb ist meines Erachtens das Wichtigste, dass man einen tollen Mann hat, der sich mitverantwortlich fühlt und nicht der Meinung ist, dass es reicht, wenn er ab und an unterstützend zur Seite steht.
Wie viele Männer suchen sich eigentlich ihren Beruf nach der Vereinbarkeit mit der Familie aus? Fast keiner!
Die meisten lassen ihre Frau mit Kind&Job hängen und werden gelobt, wenn sie mal das Kind wickeln oder einmal die Woche von der Kita abholen... Aber dann heulen sie rum, wenn sie im Falle einer Trennung jahrelang UNterhalt an Frau und Kind zahlen müssen und finden das ungerecht...
Also wäre es interessant zu wissen, ob es denn einen passenden Mann gibt, bevor du Dir über den ZEITPUNKT für ein Kind Gedanken machst!
Der Zeitpunkt kann auch schon im Studium ideal sein - für manche erst nach 5 Jahren Berufserfahrung.... sprecht das doch erst mal durch!
 
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  • #33
@tini HH: meine Frau war von dem Vater ihrer Tochter nie abhängig und auch nie von der Allgemeinheit. Ich war auch einige Zeit allein erziehend und auch weder von meiner Exfrau (kleiner Scherz) noch der Allgemeinheit abhängig. Ich gebe zu, dass unsere Berufe (wir sind beide selbständig) die eigene Betreuung der Kinder erleichtert haben, aber ich habe ein weiteres gelungenes Beispiel in meiner Firma. Eine meiner Mitarbeiterinnen hat sofort nach der Geburt ihrer Tochter wieder bei mir arbeiten wollen, weil sie der Allgemeinheit nicht auf der Tasche liegen und den Anschluss nicht verlieren wollte. Ich habe ihr bis zur Kindergartenzeit stundenweise, wenn ihre Eltern keine Zeit hatten, eine Tagesmutter finanziert und ihr exklusiv "Gleitzeit" eingeräumt. Sie hat es nie ausgenutzt. Ihre Tochter beendet dieses Jahr die Grundschule und hat sich in jeder Hinsicht gut entwickelt, was im Übrigen auch für meinen volljährigen Sohn und meine halbwüchsige Adoptivtochter zutrifft. Unser gemeinsames Kind geht in den Kindergarten. Bis jetzt bekommt ihm das genauso wie der Umstand, dass wir beide arbeiten.