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  • #1

Lehrer daten?

Würdet Ihr Euch auf ein Date mit einem Lehrer einlassen (beidseitiger Interesse) der auch Euer Kind unterrichtet oder lieber das Weite suchen?

Ist es heutzutage immer noch ein Tabuthema oder wird es mittlerweile toleriert.
Schön wäre es, wenn sich der Eine oder Andere zu Wort melden würde der mit der Thematik Erfahrungen gesammelt hat. Impulse werden auch sehr gern gelesen, solange sie objektiv und nicht bewertend (beleidigend) sind.
 
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  • #2
Ich würde ganz allegemein nicht eine Lehrerin daten. Unabhängig ob sie meine Kinder unterrichtet oder nicht. Aus eigener erfahrung weiss ich, dass Lehrer(innen) auch privat den Besserwisser raushängen lassen und für das "normale" Leban untauglich sind
 
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  • #3
liebe fs,

ich denke du kannst ihn daten und freundschaftlichen umgang pflegen, aber fange nichts an, bevor das schuljahr nicht um ist. wenn das mit euch was wird, kann er seiner schulleitung sagen, dass er mit der mutter von einem kind liiert ist und darum bitten, die klasse nicht mehr zu unterrichten, in der dein kind ist. i.d.r. bekommt er die klasse nicht mehr und ihr könnt machen, was ihr wollt.

gib nichts auf den unqualifizierten quatsch von antwort 1

dir alles liebe und glück

w
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #4
Mal abgesehen davon, dass ich kein Kind habe: Natürlich würde ich das bei beiderseitigem Interesse tun. Wenn daraus etwas Ernstes wird und sich die Frage der "Befangenheit" stellt (Benotung des Kindes), kann das Kind immer noch die Klasse wechseln. So wird es ja auch gemacht, wenn der eigene Elternteil Lehrer an der Schule ist.
 
  • #5
Würdet Ihr Euch auf ein Date mit einem Lehrer einlassen (beidseitiger Interesse) der auch Euer Kind unterrichtet oder lieber das Weite suchen?
Ist es heutzutage immer noch ein Tabuthema oder wird es mittlerweile toleriert.
Frag Dich mal, was Dein Kind davon hält und ob Du es der Gefahr aussetzt, zum Gespött der Klasse oder zur Zielscheibe des Lehrers zu werden (bei unglücklichem Dateverlauf und merkwürdigem Charakter des Lehrers).
 
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  • #6
@1:
Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne einen männlichen Lehrer, den ich als Schüler nicht ernst nehmen könnte. Er ist privat für mich ein unsicherer Mann, irgendwie fast clownesk und hat absolut nichts Besserwisserisches an sich.

@FS:
würde ich nicht machen. Die Gefahr, dass er Unstimmigkeiten zwischen euch in seinen Beruf mitnimmt und dein Sohn darunter leidet wäre mir zu groß. Auch die Frage der Bevorzugung deines Sohnes kann Thema werden, wenn eine Beziehung zwischen euch herauskommt.
Würde er deinen Sohn nicht unterrichten, dann wär's ok.
 
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  • #7
Nichts mit dem Lehrer anfangen, wenn er dein eigenes Kind unterrichtet.
Der wird sich eh nicht drauf einlassen und falls doch, wäre er äußerst unprofessionell.
Wenn es ein Lehrer aus einer anderen Klasse wäre, dann könnte man eher drüber reden.
 
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  • #8
Ich kann mich #1 nur anschließen. Kenne mehrere Lehrer, und sie sind fast immer Besserwisser und unfähig im richtigen Leben.
Ganz davon abgesehen, wäre es mir zu heikel, einen Lehrer zu daten, der mein Kind unterrichtet. Stell dir mal vor, da wird eine richtige Beziehung draus und es kommt irgendwann heraus. Dann kann dein Kind aber einpacken und ist vor Hänseleien nicht mehr sicher.
Für mich also aus gleich zwei Gründen ein absolutes No-Go!

w 40
 
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  • #9
Ich würde ganz allegemein nicht eine Lehrerin daten. Unabhängig ob sie meine Kinder unterrichtet oder nicht. Aus eigener erfahrung weiss ich, dass Lehrer(innen) auch privat den Besserwisser raushängen lassen und für das "normale" Leban untauglich sind
Na, Herr Lehrer - wissen wir mal wieder alles besser? Wenn man nach deiner Aussage geht, müsstest genau DU ein Lehrer sein!

Aber mal ernsthaft, Lehrer und Lehrerinnen sind ganz normale Menschen mit ganz normalen Stärken und Schwächen. DEN Lehrer gibt es nicht, Lehrer sind so vielschichtig wie andere Berufsgruppen auch.
Ich kenne den Besserwisser, den Spießer, den Öko, den Schüchternen, den Launischen, den Nörgler.
Aber ich kenne auch den Humorvollen, den Einfühlsamen, den Extravaganten, den Coolen, den Selbstkritischen, den Weltoffenen usw.

Aber es ist wirklich gut, dass es Menschen wie dich gibt, die von vorne herein zu ihren Vorurteilen stehen und den Lehrerinnen damit deine Gesellschaft ersparen - weiter so!

Zur FS: Ich wäre da etwas vorsichtig, denn es kommt leicht der Verdacht der Bevorzugung auf. Ich würde losen Kontakt pflegen und warten, bis das Kind einen anderen Lehrer hat. Das dauert ja nicht so lange.

w 50 (keine Lehrerin aber viele nette Lehrer im Bekanntenkreis)
 
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  • #10
Denk an die vielen Ferien! Mit Lehrern bzw. Lehrerinnen hast Du fast 10 Wochen im Jahr, also 20% Eurer gemeinsamen Zeit, Beziehungsstreß, weil sie frei haben und Dich ständig damit konfrontieren, daß man jetzt so viel zusammen tun könnte, wenn Du nicht arbeiten müßtest. Nie, nie wieder! Lehrer sollten besser unter sich bleiben.
 
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  • #11
Ich würde ganz allegemein nicht eine Lehrerin daten. Unabhängig ob sie meine Kinder unterrichtet oder nicht. Aus eigener erfahrung weiss ich, dass Lehrer(innen) auch privat den Besserwisser raushängen lassen und für das "normale" Leban untauglich sind
Ich würde noch sadistisch, faul, unbarmherzig und vor allem vorurteilsbehaftet ergänzen. Dann stimmt das Lehrerbild. ;-D

Jeder weiß, man verliebt sich nicht in Lehrer und andere Unmenschen! Nun ist das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen und die FS muss zusehen, dass sie aus der Situation das Beste machen kann. Wir sollten daher unseren brennenden und sicherlich gerechtfertigten Hass auf diese "Menschen" vorerst beiseiteschieben (nur vorübergehend!) und der FS mit konstruktiven Ratschlägen behilflich sein.

Auch ich halte diese Konstellation für problemreich. Das Kind wird sicherlich nicht erfreut darüber sein, den eigenen Lehrer bereits zum Frühstück begrüßen zu müssen. Hinzu kommen mögliche Hänseleien in der Schule. Für den Lehrer ergibt sich ein Interessenkonflikt. Einerseits muss er professionelle Distanz wahren, andererseits fühlt er sich zu der Mutter eines Schülers hingezogen. Möglich, dass er sich früher oder später mit Vorwürfen der Befangenheit (insb. hinsichtlich der Benotung) auseinandersetzen muss.

Meines Erachtens spielen aber auch die Umstände eine Rolle. D.h. ist er Klassen- oder "nur" Fachlehrer? Welche Schulform besucht das Kind? - Ich könnte mir vorstellen, dass ein Grundschüler weniger Probleme mit der Akzeptanz des Lehrerfreundes hat, als ein Jugendlicher in der Pubertät.

Sollte es zu einer Beziehung kommen, so wäre ein Klassenwechsel des Lehrers sicherlich angebracht. Ich halte es nicht für sinnvoll, das Kind wegen der Beziehung der Mutter aus der Klasse zu nehmen.

Grundsätzlich sind dies aber keine Probleme, die man nicht lösen könnte.

Lehrer, 32
 
  • #12
Aber mal ernsthaft, Lehrer und Lehrerinnen sind ganz normale Menschen mit ganz normalen Stärken und Schwächen. DEN Lehrer gibt es nicht, Lehrer sind so vielschichtig wie andere Berufsgruppen auch.
Es ist ja nicht neu, dass hier ständig die eine oder andere Berufsgruppe diffamiert oder glorifiziert wird. Das kann doch kein vernünftiger Mensch mehr ernst nehmen. Wer Gründe für Probleme oder Ablehnung sucht, wird sie auch finden - in jeder Berufsgruppe. Vorurteile machen blind, in jede Richtung - positiv und negativ.

Ich kenne einige LehrerINNEN (von Junglehrer bis pensioniertem Studienrat). Nein, ich bin keine Lehrerin. Alle, die ich kenne, sind ganz normale Menschen (was ist normal?), mit ganz persönlichen Eigenarten, die jeder von uns hat (m.M.n. haben sollte).

Es ist aber richtig, dass der Lehrer nicht das Kind seiner Partnerin oder eigene Kinder unterrichten sollte. Das führt zu Problemen (vor allem auch für das Kind!), die sich das Paar ersparen kann, wenn es offen damit umgeht und mit der Schulleitung darüber spricht.
 
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  • #13
Liebe FS,
Du interessierst Dich für den Mann, nicht für den Lehrer Deines Kindes. Lass' Dich nicht irritieren von vermuteten Rollenkonfliketn - ran an den Kerl.
Ich erinnere mich an meine eigene Schullaufbahn in einer Kleinstadt, da gab es mehrere Lehrer, die zwnagsläöufige eine zeitlang ihre eigenen Kinder unterrichteten mussten und das ging auch.
Als Lehrer sollte er souverän genug sein, wenn es mit Euch nicht klappt, Dein Kind da raus zu halten.
Die Elternlehrer, die ich kannte, haben das auch hinbekommen und waren im Unterricht zu ihren Kindern professionell distanziert, obwohl sie am Frühstückstisch vielleicht grad den gleichen Knatsch hatten, den ich als Nicht-Lehrerkind manchmal auch mit meinen Eltern hatte.
Wer ganze Berufsgruppen aus sienem Suchraster ausschließt, muss sich nicht wundern, wenn er niemanden findet.
Ich kenne richtig blöde, besserwisserische Lehrer und viel mehr supernette.
 
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  • #14
Eine Bekannte von mir (allerdings auch Lehrerin) hat kürzlich den Lehrer ihres Sohnes geheiratet und ist sehr glücklich.
Allerdings hat der Mann, als sie dann zusammen waren, die Schulleitung darum gebeten, nicht mehr die Klasse unterrichten zu müssen, in der ihr Kind damals war. Wäre ja noch schöner, wenn das Kind wegen der Beziehung der Mutter die Klasse wechseln müsste, wie einer der Antwortenden vorgeschlagen hat.
Egal was man von Lehrern hält: Es ist sicherlich kein Zufall, dass es so viele Lehrerehepaare gibt ;-)
 
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  • #15
Die Zeiten haben sich geändert. Solltet ihr wirklich ein Paar werden, würde es evtl. kurzes Gerede geben, dann war es das auch schon. Locker bleiben!
 
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  • #16
Egal was man von Lehrern hält: Es ist sicherlich kein Zufall, dass es so viele Lehrerehepaare gibt ;-)
Natürlich ist das kein Zufall. Genauso wenig ist es ein Zufall, dass es so viele Arztehepaare gibt. Die jungen Leute lernen sich einfach im Studium oder im Beruf kennen - das ist die Lösung, nichts anderes.
Ich habe früher in einer Bank gearbeitet und das war die reinste Partnerbörse, du glaubst nicht, wieviele Liebschaften und Ehen es da gab.
 
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  • #17
Mal aus der Sicht einer damit erfahrenen Mutter.

Mein Ex hatte ein Verhältnis (wir waren schon getrennt) mit der Klassenlehrerin in der Grundschule angefangen. Es sollte heimlich sein, blieb es aber für meine Tochter nicht. Sie ging täglich mit Bauchschmerzen in die Schule!!!

Ich kann davon nur abraten. Noch Jahre danach spricht sie negativ von dieser Zeit. Vielleicht bei völlig anderem Umgang mit der ganzen Sache, aber ein ABER bleibt für mich einfach bestehen.

Ich frage mich, wie kommt es zu einer solchen Situation, wo hat man sich getroffen, dass man sich verlieben konnte? Vielleicht kann die FS das einmal beschreiben....
 
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  • #18
Mal aus der Sicht einer damit erfahrenen Mutter.
Mod.= innötige Wiederholung des kompletten Beitrages gelöscht.]
Wie kommt es zu einer Situation, daß man sich verlieben konnte? Entschuldige bitte, aber
diese Frage ist nicht wirklich ernst gemeint, oder habe ich sie falsch verstanden?
Ich befürchte mal es war die sogenannte Sympathie, Anziehung oder Wellenlänge?
Lehrer sind aus Fleisch&Blut und einige von ihnen sollen sogar ein Herz besitzen, im schlimmsten Fall auch noch köstlich verpackt. ;-) Leider können wir Liebe nicht immer steuern.

Nicht alle Kinder reagieren gleich, denke wenn es nicht gerade der verhasste Lehrer ist kann man sich zusammenraufen. Unsere Umwelt macht es schwierig.
In dem Alter kommt das Problem dazu , daß Kinder grad frisch nach der Trennung Schwierigkeiten haben einen neuen Partnern zu akzeptieren-besonders eine "zweite Frau" neben Mama.

Diese Konstellation ist nicht gerade die unkomplizierteste, aber wie hier schon mehrfach erwähnt wurde-nicht unüberwindbar. Nur bevor man sich in irgendwas hineinstürzt sollte man schon schauen ob das Potential vorhanden ist.

@Lehrer,
Ich habe beim durchlesen so lachen müssen, stimmt in Lehrer und Unmenschen verliebt man sich nicht! (dabei dachte ich, Unmensch wäre das Synonym für Lehrer? ;-) )Dennoch aus der Sicht eines Unmenschen f.d. FS sehr hilfreich .
 
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  • #19
Nein, nichts mit dem anfangen, weil:

1. Dein Kind wird es nicht einfach haben in der Schule. Unterschätzt nicht das Mobbing, das von Mitschülern und anderen Lehrern ausgeht!

2. Das ist ein Lehrer! Ich denke das sagt wohl schon alles!
 
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  • #20
Nein, nichts mit dem anfangen, weil:

1. Dein Kind wird es nicht einfach haben in der Schule. Unterschätzt nicht das Mobbing, das von Mitschülern und anderen Lehrern ausgeht!

2. Das ist ein Lehrer! Ich denke das sagt wohl schon alles!
Das ist ein Lehrer! Was ist das bitte für eine Aussage?
Klar ist er Lehrer, aber nicht der Mutter.
Wenn wir immer nur mit dem Kopf leben, dann ist es kein Wunder dass es so viele Singles gibt.

Apropos Kind...

Meine Tochter hat im Sommer die Schule gewechselt.
Dort hat Sie nach kurzer Zeit ihre Favoriten rausgefiltert.
Spitzenreiter ist ihr Relilehrer(ev.).
Der ist so toll, dass Sie ihn mir ans Herz legen wollte und pragmatisch behauptete.
Sie braeuchte nie wieder mit dem vollen Bus fahren...er könne Sie mitnehmen.;-)
Die junge Dame ließ sich nicht irritieren mit Aussagen, dass es u.a. Stress geben könnte oder schon vergeben sein könnte.

Was ich damit sagen will, wenn man es richtig anfasst...why not.
Es gibt viele Möglichkeiten eine Lösung zu finden ohne dass der Untergang naht.
 
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  • #21
Sollte es etwas ernstes mit eich geben, hast du auf jeden Fall ein für alle Mal das Betreuungsproblem in den Ferien gelöst....
 
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  • #22
@1:
Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne einen männlichen Lehrer, den ich als Schüler nicht ernst nehmen könnte. Er ist privat für mich ein unsicherer Mann, irgendwie fast clownesk und hat absolut nichts Besserwisserisches an sich.
Oh, ich habe auch so einen Lehrer gedatet, eigentlich ganz nett, aber als ich dann seine Wohnung sah, war ich erschrocken, fast Messiehaft. Als privater Mensch bzw. Mann war er Frauen gegenüber passiv und relativ unerfahren. Er wirkte oft wie ein nicht ganz Erwachsener, schien aber damit bei den Jugendlichen gut anzukommen. Vielleicht war er wirklich ein guter und engagierter Lehrer, aber für das Privatleben hatte er dann anscheinend keine Energie mehr.

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