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  • #31
In der Frage wird die Behauptung aufgestellt, dass 90% aller Herren in der Stadt kurze Hosen tragen.

Mal abgesehen davon, dass dies die subjektive Wahrnehmung der FS ist, herrschten zum Fragezeitpunkt um die 36°C in Deutschland. Verständlich, dass der ein oder andere in kurzen Hosen herumläuft.
 
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Gast

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  • #32
In Österreich sind es bei 30 Grad MINDESTENS 90%, die kurze Hose tragen!
Und zwar quer durch ALLE Altersschichten. Männer wie Frauen. Vom Kleinkind bis zum Grais.
In Deutschland mag das in der Tat anders sein??

Ich bin noch jung und kann es daher weniger beurteilen, aber mal eine Frage an die Älteren:

Ich habe gehört, dass man bis in die 70er / 80er- Jahre NUR lange Hosen in der Stadt trug.
Frauen trugen knielange Röcke und Männer lange Hosen.
Man sah nur sehr vereinzelt mal Männer in kurzen Hosen, ansonsten trugen das nur Kinder.
Stimmt das?
Ist ja kaum vorstellbar. Heute trägt doch JEDER kurze Hosen in der Stadt. Und nicht nur Touristen.
Ganz im Gegenteil. Die Touristen sind bei uns doch die einzigen, die KEINE (!) kurzen Hosen tragen!
Wenn ich Leute in kurzen Hosen sehe, sind das fast immer Deutsche oder Österreicher.
Aber nicht nur in der Freizeit scheinen kurze Hosen zur Norm geworden zu sein.
Ich habe das schon in sehr vielen Berufen gesehen:

- Kellner (sogar die in klimatisierten Einkaufszentren!)
- Verkäufer (Media-Markt, Spar u.a.)
- Paketzusteller

Ist das wirklich nur ein österreichisches Phänomen oder laufen die Mitarbeit der o.g. Berufe auch in Deutschland mit kurzen Hosen rum?

Lange Zeit galten kurze Hosen bei Männern als sehr verpönt. Doch wie es aussieht, werden die immer mehr salonfähig.
Ich habe sogar schon Geschäftsleute beim Meeting in einem Hotel (auch in Österreich) mit kurzer Hose gesehen!

Nun frage ich mich natürlich, was die Gründe dafür sind.
Ich denke mal:

1.) wegen der Lederhosen in Österreich (daher ist man das mehr gewohnt)
2.) weil die Österreicher generell sehr locker drauf sind
3.) weil es in Österreich nicht so viel Business wie in Deutschland gibt
und vermutlich der Hauptgrund:
4.) weil kurze Hosen heut zu Tage ohnehin nicht mehr "Kurz" im eigentlichen Sinne sind, sondern lediglich "Un-Lang".
Man sieht doch so gut wie gar keine Männer mit "echten" kurzen Hosen, sondern lediglich Knie-Hosen.
Das hat mit Kurz ja an und für sich kaum noch was zu tun.
Ich finde solche Un-langen Hosen furchtbar. Entweder GANZ kurz oder GANZ lang. Alles dazwischen ist albern.
Und was mich auch sehr stört ist, dass es heut zu Tage keine Unterschiede mehr zwischen Kinderkleidung und Männerkleidung gibt.
Die Männer heut zu Tage laufen doch rum wie kleine Jungs mit ihren bunten "Hochwasserhosen".

Wie seht ihr das?
Alles nur ein österreichisches Phänomen?
 
  • #33
Nun frage ich mich natürlich, was die Gründe dafür sind.
Ich denke mal:
1.) wegen der Lederhosen in Österreich (daher ist man das mehr gewohnt)
2.) weil die Österreicher generell sehr locker drauf sind
3.) weil es in Österreich nicht so viel Business wie in Deutschland gibt
und vermutlich der Hauptgrund:
4.) weil kurze Hosen heut zu Tage ohnehin nicht mehr "Kurz" im eigentlichen Sinne sind, sondern lediglich "Un-Lang".

Also ich weiß ja nicht woher deine Kenntnisse sind und ob Du sie als Tourist oder als "Auswanderer" in Österreich erworben hast. Da ich selber in Österreich lebe, kann ich nur so viel dazu sagen:

Zu 1: Diejenigen die bei uns kurze Lederhosen tragen, sprechen meistens eher einen norddeutschen Dialekt.

Zu 2: Jein! - Es liegt eventuell auch daran, dass wir vieles nicht so bierernst nehmen.

Zu 3: Hier kommt es auch immer auf die Region an. In Wien, Graz, Linz oder Salzburg ist man schon eher
"deutsch" veranlagt. Im Lungau oder Pinzgau sieht die Sache schon ganz anders aus. Man sollte hier nicht Sekt mit Selters vergleichen und in Frankfurt/Main z.B. ist ja die Sachlage auch anders als in Wöllstein.

Apropos Verkäufer bei Media Markt oder im Spar: Ich habe letzte Woche keinen einzigen Verkäufer mit kurzer oder Un-Lang Hosen gesehen. Dies trifft auch auf die österreichische Post zu. Bei den Kellnern bzw. Ober kommt dies auch auf die jeweilige Klasse des Hauses an. Ab 2 Sterne trägt das Personal keine kurzen Hosen mehr. Je mehr Touristen umso mehr passt man sich den Touristen an.
 
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  • #34
Hallo Magnus,

ZITAT:
"Je mehr Touristen umso mehr passt man sich den Touristen an. "

Wie meinst Du das?
Also je mehr Touristen= desto eher ist die Hose LANG?

Ich wohne seit 3 Jahren in der Stadt Salzburg. Und hier ist es wirklich SEHR locker.
Von Business ist hier weit und breit keine Spur.
Und selbst die paar Geschäftsleute habe ich hier schon sehr oft in kurzen Hosen gesehen.
Und es stimmt tatsächlich: Bei Media-Markt liefen die Mitarbeiter zu 90% in karierten Shorts rum! Beim Spar sieht man das nur vereinzelt. Liegt wohl auch daran, dass die Verkäufsräume (im Gegensatz zum media-Markt) eher kühl sind.
Ich sehe in ganz Salzburg zu 90% Männer in Un-Langen Hosen.
Bei den Schülern sogar 100%.
Die einzige "weitgehende Lange-Hosen-Zone" ist die Salzburger Innenstadt.
Denn lange Hosen tragen in Österreich scheinbar nur die Touristen.
Im Ausland ist es genau umgekehrt. Dort sieht man nur Touristen, die KURZE Hosen tragen.
Kurze Hosen scheinen also ein typisches Merkmal für Deutsche und Österreicher zu sein.
 
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  • #35
Hallo,

ich beziehe mich auf diesen Thread aus dem letzten Jahr, der ja inzwischen leider geschlossen wurde:
https://www.elitepartner.de/forum/sommerkleidung-fuer-den-mann-29319.html

Darin fragt jemand, ob kurze Hosen bei Männern in der Stadt OK wären und fast alle waren der Meinung, dass dies an den Strand gehört.

Was mich nun aber wundert ist:
Alle schimpfen sie über die kurzen Hosen. Aber warum sehe ich dann mindestens 90% aller Männer in der Stadt mit kurzen Hosen rumlaufen?
.

Ganz einfach. Im o. g. Thread ist lt. Forum eine gefilterte Personengruppe befragt worden, nämlich die Akademiker oder Singles mit Niveau. Auf der Straße siehst Du 90% aller Männer (auch die einfach gestrickten) mit kurzen Hosen. Ich denke, es ist Ausdruck der Kultivierung und des Standes. Die Wahrscheinlichkeit, einen Arzt, Prof. oder Herrn Lagerfeld in kurzen Hosen anzutreffen halte ich für wesentlich geringer, als einen einfach gestrickten Mann in kurzen Hosen. Es ist Ausdruck von Geschmack, Modebewußtsein und Kultur. Kurze Hosen für Männer gehen m. E. nur am Strand, beim Sport oder in Form einer Uniform.
 
  • #36
Wo ist denn bitte das Problem, wenn ein Mann eine schicke kurze Hose anzieht. Es gibt jede Menge knielange Hosen, welche weder mit ausgefüllten Seitentasche, zu kurz oder unlang oder keine Anung was sind. Ich finde das sympathischer, als wenn der Mann einen Hitzekollaps bekommt, weil er bei 40Grad noch in langer Hose rumlaufen muss.

Aber bitte dann nicht mit Sandalen und Socken, wenn Sandalen dann GEPFLEGTE Füße. Ein Gang zur Kosmetikerin schadet nicht!
 
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  • #37
Man(n) bekommt keinen "Hitzekollaps" in einer leichten langen Sommerhose! Eine kurze Hose ist einfach außerhalb des Strands und eigenen Gartens völlig unangebracht und stillos. Ein NoGo!
 
  • #38
Wie viele NOGOs gibt's denn überhaupt für Männer? Bleiben da noch welche übrig?

Mich störts nicht, mich würde eher das Schiesser Feinripp Unterhemd stören. Das passt nur zu Bruce Willis :)
 
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  • #39
Ich denke, es ist Ausdruck der Kultivierung und des Standes.

Sehe ich auch so.
Manche Menschen haben sich evolutionstechnisch eben noch nicht so weiterentwickelt, dass sie Ihre Kleidung den Witterungsverhältnissen anpassen und somit ihren von der Natur gegebenen Grundverstand benutzen.
Auch kulturell sind sie in der Entwicklung eben noch ein paar Jahrzehnte hintendran und sind noch nicht auf dem heutigen Stand des freien Geistes und der Selbstbestimmung über das eigene Leben.
Sie gehen nicht mit Logik an Dinge, sondern Leben noch völlig fremdbestimmt und sehen sich gezwungen dem Herdentrieb in ihnen nachzugeben, weil sie es verlernt haben, Dinge zu hinterfragen.

Aber hier ist eben Toleranz gefragt, denn über Geschmack lässt sich nicht streiten und "Mode"-bewusstsein ist ein eigenes "Thema".
 
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