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  • #1

Körperlicher Austausch ja, aber für mehr bitte nur mit Hochschulabschluss?

Ich bin Lehrerin und hatte in meinen vergangenen Beziehungen immer den Maßstab gesetzt: Hauptsache intelligent und ehrgeizig. Mittlerweile hat sich das jedoch etwas verändert. In einer etwas längeren Singlephase habe ich einige Männer kennengelernt, vor allem in sexueller Hinsicht. Nach einer herben Enttäuschung habe ich "Nicht-Akademiker" nicht grundsätzlich ausgeklammert (wie zuvor immer) und im Selbstversuch ein lockeres Funktionieren einer Beziehung getestet. Dabei habe ich festgestellt, dass diese Männer mich zwar rein körperlich anziehen, aber solange kein Hochschulabschluss dahinter steckt (vorzugsweise Medizin) hat er doch keine weitergehenden Chancen bei mir. Führte mein Studium letztendlich zu einer Abgrenzung? Wollen Akademiker wirklich lieber auch entsprechende Partner? Habt Ihr Vorurteile weswegen Ihr mit bestimmten Berufsgruppen nicht daten oder präferieren würdet? Gibt es denn nur den Trade-off: Ausgefülltes Sexualleben ODER intellektuell erfüllende Partnerschaft?
 
  • #2
Nein. Nein. Nein. Ich habe als promovierte Akademikerin eine sehr erfüllende Beziehung mit einem nicht-studierten Mann und das nicht nur in sexueller Hinsicht. Wir können über verschiedenste Dinge auch tiefgreifende Gespräche führen, sei es über die aktuelle Politik, über Neuigkeiten in der Wissenschaft oder über moralische Fragen. Und wir haben jede Menges Spaß bei allen möglichen Unternehmungen. Die Haltung, die Du skizzierst, ist also keineswegs ein Muss, ebenso wenig der "Trade-off".
 
  • #3
Nun, im EINZELFALL kann gewiss auch ein nicht-akademischer Mann ein geeigneter Partner sein. Ein selbständiger Handwerksmeister mit Abitur und eigenem Betrieb wäre vielleicht so ein Fall.

Auf der anderen Seite korreliert das Gefälle an Bildung und Intelligenz in der Praxis nun einmal sehr eng mit der formalen Ausbildung und Qualifikation.

Natürlich gibt es Nicht-Akademiker, die pfiffig sind, und ebenso Akademiker, die trübe sind. Aber bezüglich der WAHRSCHEINLICHKEIT ist es ganz klar so, dass ein wesentlich höherer Anteil an Akademiker meine Erwartungen an Bildung, Intelligenz und Gesprächstiefe erfüllen, während der Anteil unter Nicht-Akademiker leider diesbezüglich relativ niedrig ist.

Wenn Du also einen KONKRETEN Mann kennenlernst, dann prüfe diesen Einzelfall als Einzelfall. Jeder Mensch ist anders. Wenn Du aber über die Chancen und Wahrscheinlichkeiten im allgemeinen fragst, dann ist es leider schon so, dass für eine Akademikerin rein statistisch fast nur Akademiker in Frage kommen. Dieser Tatsache muss man auch angesichts der Einzelfall-Problematik dennoch in die Augen schauen.
 
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Gast

  • #4
Ich stimme den beiden Beiträgen vor mir zu. Wobei ich das mit den Wahrscheinlichkeiten nicht ganz so eng sehen würde, wie Frederika.

"Dabei habe ich festgestellt, dass diese Männer mich zwar rein körperlich anziehen, aber solange kein Hochschulabschluss dahinter steckt (vorzugsweise Medizin) hat er doch keine weitergehenden Chancen bei mir. "

"Vorzugsweise Medizin"? Also das klingt dann doch nach einer seltsamen Engführung.
Bist du dir ganz sicher, dass du nicht irgendwas von früher in dein Beziehungsleben mitschleppst? Was war denn dein Vater von Beruf?
 
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  • #5
nicht Deine Ausbildung führt zur Ausgrenzung, sondern Deine Einstellung und Deine Entscheidung.
Schade. Deine Vorstellungen führen zur Ausgrenzung. Man kann sich Pläne über das Leben und über den Partner machen, aber das Leben hält sich oft nicht an diese Pläne. Rechts und links neben diesen Plänen findet das Leben statt.
 
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  • #6
''vorzugsweise Medizin'' - stehst du auf Doktorspiele oder so??
Also nein wirklich, über solche Aussagen kann ich nur noch den Kopf schütteln...
 
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  • #7
Lieber eine pfiffige Nicht-Akademikerin,als eine trübe Studierte-Bildungsbreite und Alltagstauglichkeit haben bei mir vorrang.Einseitiges Fachwissen ist sicher lohnenswert &bestimmend für die Gehaltsabrechnung,aber absolut kein Garant für eine weitreichende,intellektuelle,vielseitige,anspruchsvolle Kommunikation und Partnerschaft.
FS die meisten Menschen wünschen sich einen Partner/in mit der/m man auch in einem gewissem Grade berufliche Themen als anregende Unterhaltung führen kann.Leider bzw.auch zum Glück,gehen die Interessengebiete da weit auseinander-der Partner muß halt dazu passen,egal welchen beruflichen Bildungsstand er/sie hat.
Akademiker sind für mich nicht automatisch elitär-sie ernennen sich oft nur selbst in den Stand.
Ich habe Freunde und Freundinnen sowie im akademischen Sektor mein berufliches Aufgabenfeld,selbst bin ich Nichtakademiker-aber habe das Gefühl erfolgreicher(weil vielseitiger,nicht anspruchsloser) auch beziehungstechnisch gegenüber diesen zu sein.
Es muß halt passen,manchmal vorurteilslos-und sich selbst überprüfen,ob die eigene Bildung (event.Einseitigkeit) nicht die Sackgasse ist.
Wo die Liebe hinfällt...

m48
 
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  • #8
Hinter dieser Frage stecken 3 Vorurteile:

- Menschen mit Hochschulabschluss sind grundsäötzlich intelligenter als andere
- Menschen ohne Hochschulabschluss sind schlechter im Bett
- Ärzte sind die besseren Akademiker

Als Mann mit mittlerer Reife, kaufm Lehre, der sich beruflich hochgearbeitet hat´und sich in punkto Intelligenz und beruflichem Erfolg vor (fast) keinem Akademiker verstecken muss, könnte ich mit einer Frau, die so einfach gestrickt ist, nicht viel anfangen.

#2:
In Bezug auf Intelligenz und Bildung gibt es unter den Akademikern gibt es beträchtliche Unterschiede. Genau so wie bei den Nicht-Akademikern.

Ausbildung und Bildung allgemein ist heute nicht mehr begrenzt auf Schule oder Universität, sondern ist die Summe aus Grundausbildung und lebenslanger Weiterbildung. Nicht nur, aber auch durch das Internet ist der Zugang zu Wissen und Bildung heute wesentlich einfacher als frühetr und für (fast) jeden möglich.

Deshalb ist der selbständige Handwerksmeister vielleicht gar nicht mehr der Prototyp für den intelligenten Nicht-Akademiker.

Es gibt viele Gründe, warum Menschen studieren oder nicht. Der Arbeitsmarkt ist durchlässiger geworden und die Unterschiede beim Gehalt sind nicht mehr so groß. Vielen fehlt auch einfach das Geld.

Aus den genannten Gründen bin ich nicht sicher, ob deine Aussagen in bezug auf die Korrelation von Inteligenz und Bildung zu formaler Ausbildung so zutreffen. Ich kenne allerdings aiuch keine Studien oder Untersuchungen zu diesem Thema, die das objektiv belegen. Der letzte Gewinner der Million bei Jauch hatte glaube ich ein Cafe. Der davor einen Doktortitel. Also 50:50?
(m,50)
 
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Gast

  • #9
Ich habe wirklich hochgebildete Menschen kennengelernt. Die ritten nie auf dem Akademikertum herum, auch wenn sie mehrere Titel hatten . Das findet man eher in den niederen studierten Klassen. Das Medizinstudium war übrigens früher, als man noch nicht damit viel Geld verdienen konnte, das Studium für die Minderbegabten.
 
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Gast

  • #10
@FS:
Tschuldigung, wenn das jetzt etwas ruppig rüberkommt, aber schraub doch mal Deine Ansprüche etwas zurück, immerhin bist Du ja auch "nur" Lehrerin.

So long,
m/42
 
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Gast

  • #11
Liebe Fragestellerin,

deinen verschwendeten Liebeswahn an Ärzte teilst du mit vielen Frauen..
,,vor allem mit jungen schönen Arzthelferinnen, Krankenschwestern, Physiotherapeutinnen, anderen Ärztinnen...
ich arbeite in einem Krankenhaus und kann dir sagen, die Ärzte die da noch zu haben sind, würde ich nicht mit der Greifzange anfassen!
Empathie, Geduld, seelische Reife, vorhandene Freizeit.. Fehlanzeige.

Durch ihre Vielzahl an Verehrerinnen sind die Freundlichsten sehr früh verheiratet..die anderen haben zahlreiche Affären und Macken.

Ärztin ( 36, verheiratet mit einem Mann;-))
 
M

Mooseba

  • #12
@ #1
Danke, serendipity. Es gibt also doch noch die echten Frauen, die damit kein Problem haben, einen nichtakademisch ausgebildeten Mann als erfüllenden Partner zu nehmen. Ansonsten glauben viele (zum Glück nicht alle) studierte Frauen, sie hätten durch das Studium ein intellektuelles und anspruchsvolles Dasein gepachtet. Ja, aber in Wirklichkeit ist das häufig nur pseudo-intellektueller Kram.

Also wenn ich eine anspruchsvolle Frau mittlerweile kennenlerne, dann teste ich diese auch mal geistig, Wer anspruchsvoll ist, muss auch wirklich Tiefgang im Denken aufweisen. Und das tun viele dieser studierten, Nicht-Akademiker ablehnenden Frauen nun mal nicht. Sie lassen sich nur gern auf "hohem" Niveau bepampern, berieseln, einseitig unterhalten - reine Bespaßung mit niveauvollem Touch.

Ich treffe selten Frauen, die geistig mit mir auf einer Höhe sind. Warum? Weil diese oft nur seichte, oberflächliche Romane lesen, die sich meist ganz oben in den Bestsellerlisten finden. Dort stehen aber selten die Bücher, deren Lektüre auch geistige Anstrengung bedeutet. Aber dann kommen immer die Ausreden mit Zeitmangel wegen Karriere oder unterschiedlichen Geschmäckern. Abends rennen sie dann lieber dahin, wo man anspruchsvoll aussieht, isst und trinkt - also teuer. Die Unterhaltung muss dann hochgegriffen wirken, aber wirklich anstrengen darf sie auch nicht.

Diese Frauen sollten sich mir gegenüber nicht als "anspruchsvoll" bezeichnen - es geht ihnen viel mehr um Status und die Angst vor Gesichtsverlust bei einem nichtakademischen Partner als um echten geistigen Austausch auf Augenhöhe. Dazu gehört auch ein Grundwissen, was über die oft schon unzureichende Allgemeinbildung hinausgeht. Diese Frauen gibt es - oft sind es Akademikerinnen ohne diese strenge, abgrenzende Haltung gegenüber nichtakademischen Kreisen, aber mit einer Begeisterung für geistige Genüsse und Herausforderungen außerhalb des Berufs und einem zwar vorhandenen, aber Grenzen kennenden Karrierehunger.

So, nun habe ich mich aber ausreichend unmöglich gemacht hier.

(m28)
 
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Gast

  • #13
... mir wäre "Akademiker" als Kriterium einfach zu wenig. Ein hohes Maß an Intellektualität, Ausdrucksfähigkeit, Kritikvermögen und abstraktem Denken sind meine persönlichen Maßstäbe. Das ist in der Regel mit einer akademischen Ausbildung verbunden, diese ist aber keinesfalls hinreichend, es gibt schließlich jede Menge reichlich flacher und bornierter Menschen mit akademischem Abschluss. Dass Menschen mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund meine Präferenzen eher erfüllen, dürfte klar sein, aber Ausnahmen, auch ohne akademische Ausbildung, finden sich schon gelegentlich.
 
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Gast

  • #14
Sorry, aber du kannst einem nur leid tun. Ich frag mich einfach nur, was für ein Problem du hast.
Meines Erachtens erhoffst du in einem Anderen das zu finden, was du wohl selbst gern haben würdest.
Vielleicht solltest du dich mal fragen, ob manch Handwerker nicht den wesentlich höheren IQ haben könnte als du selbst?!?!
Ich frag mich nur, was aus den Kindern und Teenagern werden soll, wenn solche Lehrer auf sie losgelassen werden...
 
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Gast

  • #15
Sag mal, liebe Fragestellerin, hast Du einen Knall ?
Oder wenigstens einen netten kleinen Dünkel ?
Männer, die nicht Medizien studiert haben, sind höchsten gut genug für´s Bett ?
Alle Nicht-Mediziner und erst recht alle Nicht-Akademiker sind partnerschafts-technisch indiskutabel ?
Die armen Kerle, mit denen Du Dich im Bett amüsiert hast, tun mir leid.

Übrigens: Wenn ein Mann es wagen würde, hier zu schreiben, dass alle Frauen, die nicht Medizin studiert haben, sind nur für Sex zu gebrauchen, wäre die Hölle los.

Dir noch viel Spaß !
w49 (Akademikerin)
 
G

Gast

  • #16
Sich einen Mediziner "angeln" zu wollen, halte ich für pubertär und unreif. Dass du einen intelligenten Partner suchst, kann ich verstehen. Aber wer sagt, dass ein Arzt ein guter Mensch ist? Da gibt es genauso A*** wie überall sonst auch. Du engst dein Suchfeld unnötig ein. Der Mensch zählt - oder?
 
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Gast

  • #17
Du fragst: Habt Ihr Vorurteile weswegen Ihr mit bestimmten Berufsgruppen nicht daten oder präferieren würdet?

Ich bin zwar Frau, aber für mich sind -ohne Dir zu nahe treten zu wollen- Lehrer völlig uninteressant. Ausgenommen sind Berufsschullehrer, die als Quereinsteiger aus anderen akademischen Fächern kommen und vor dem Wechsel in der freien Wirtschaft gearbeitet haben.
Ich bin immer wieder amüsiert, dass ausgerechnet Lehrer sich als Creme de la Creme unter den Akademikern fühlen und dies ihrem Umfeld sehr vehement zu verstehen geben müssen. Grund- Haupt- oder Realschullehrer ist mit 6 Semstern +Referendariat für mich eine bessere Lehre und kein akademisches Studium.

Ich gehe davon aus, dass die von Dir präferierten Mediziner sich kaum für Lehrerinnen interessieren. Für Ärzte sind LehrerInnen schon als Patienten blanker Horror, warum also sollten sie sich privat ausgerechnet auch noch an diesen Berufsstand binden wollen? In meinem Bekanntenkreis kenne ich keine einzige Arzt-Lehrer-Beziehung.

Ich bin der Meinung, nicht Deine "akademische Bildung" steht Dir bei der Partnersuche im Weg, sondern Du grenzt Dich mit falscher Selbsteinschätzung und Vorurteilen selbst aus.

w, 49, Ärztin
 
  • #18
Liebe Lehrerin /FS
Ich hab ja keine Vorurteile gegenüber Lehrern- Du hast Sie gerade alle bestätigt.

Dein Trade off ist wahrscheinlich daß das Leben noch gar nicht kennst. Du bist Dein ganzes Leben nicht aus der Schule rausgekommen. Meinst Du dass DU eine spannende und inspirirende Gesprächspartnerin bist?

Nach meiner Erfahung sind die Insprierendsten Mesnhen die mit einem gebrochenen, nicht geradlinigen Lebenslauf.
 
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Gast

  • #19
Ich bin Arzt und eine Lehrerin käme für mich niemals in Frage. Auch einige Kollegen finden
Lehrerinnen als Partnerin völlig uninteressant. Ich würde eine nette, liebe, hübsche, warmherzige Frau die einfach irgendwo im Büro arbeitet oder sogar eine Verkäuferin Dir vorziehen.
 
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Gast

  • #20
@11
Chapeau!
Wie recht Du hast (und das ist nicht ironisch gemeint)

w24
 
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  • #21
Viele Frauen im gebärfähigen Alter suchen unbewusst den Mann mit den besten Genen: intelligent, gutaussehend, erotisch, charmant etc. Der Charakter spielt dabei oft weniger eine Rolle, Hauptsache die sexuelle Anziehung ist vorhanden. Dann erleben die Frauen mit diesen Männern ihre Enttäuschung. Einige lernen daraus, andere nicht.
Ich muss zugeben, dass ich (ebenfalls Lehrerin) mich auch zu intelligenten, gebildeten Männern hingezogen fühle. Deshalb verachte ich aber die Nicht-Akademiker nicht!
Ich weiß, dass Lehrer nicht wirklich als Akademiker betrachtet werden. Na und ? Stört mich nicht.
Ich fühle mich von Akademikern jedoch geschätzt und geachtet, bin auch keine Lehrerin im herkömmlichen Sinne d.h. ich arbeite schon lange nicht mehr im Schuldienst.
Ja, dieser Thread hier ist wirklich eine Blamage für die Lehrer im Lande. Kein Wunder, dass er solche Reaktionen auslöst.
 
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Gast

  • #22
Ehrlich gesagt ist mir beim Lesen Deines Postings die Kinnlade runtergefallen, liebe FS. Das ist doch hoffentlich nicht Dein ernst? Weshalb bevorzugst Du denn einen Mediziner? Willst du mit dem Doktorspiele spielen? Die Frage stelle ich mir ernsthaft und unter Ärzten gibt es genauso A****löcher wie in jeder Berufsschicht auch. Vermutlich projezierst Du in einen möglichen Partner Eigenschaften, die Du selbst nicht erreichtest ;-)

Ich glaube, Du hängst da einem Kleinmädchentraum hinterher...Und: Du bist "nur" Lehrerin...
 
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Gast

  • #23
Ich muss zugeben auch Vorurteile "in Sachen Partnerin" gegen eine Berufsgruppe zuhaben...

Mit 2 Kindern kurz vor dem Abi habe ich schon ungezählte Gespräche und Diskussionen mit Lehrkräften geführt... fast nie waren sie mir argumentativ oder im Erfassen des komplexen Themas gewachsen... es folgte meist die Flucht in Worthülsen und das aneinander Reihen von Fremdworten... :))

Selbst in einigen Fachbereichen hoch qualifiziert, musste ich in fast 30 Jahren Berufserfahrung feststellen, dass ausgerechnet etwa 3 von 4 Lehrkräften Beratungs-Resistent waren, obwohl diese mich um Rat gefragt hatten.

Deshalb suche ich hier auch nicht aktiv eine Lehrerin... bin aber im Einzelfall einer Anfrage auch nicht ausgewichen.

Ich hatte sogar das Glück hier einen wunderbaren Menschen kennen zulernen, der ganz und gar nicht meiner Erfahrung entsprach und mit dem mich immer noch eine tiefe Freundschaft verbindet... einer Schul-Rektorin...

liebe Fragestellerin, magst Du Deine Position nicht nochmal überdenken?

m/54 ein typischer Fall Mittlerer Reife :)
 
  • #24
Es ist unglaublich, wie oft hier offensichtlich nach einem Partner Ausschau gehalten wird, der Akademiker sein soll, einen sehr gut bezahlten Job und einen hohen Status vorzuweisen hat!!! Es wird nach einem/einer Partner/in gesucht, mit der man(n)/Frau sich präsentieren will, einen Partner zeigen will, der einem "das Wasser reicht". Das ist schliesslich viel wichtiger, als, wie @10 schreibt, keine Empathie, Geduld, seelische Reife, vorhandene Freizeit zu haben, nicht wahr? Was nutzt dir ein Arzt, der eine Affäre mit einer Stationsschwester hat, weil er häufig Bereitschaftsdienste haben muss? Was nutzt Dir eine schicke Yacht, so wie der Vater - ein Zahnarzt - eines Freundes eine besitzt, aber menschlich ein A....loch ist und seine ganze Familie psychisch terrorisiert?

Deine Frage scheint mir ein sehr verklärtes, idealisiertes Bild vom Ärzteberuf zu offenbaren, wie wenn Du sie auf einen Sockel stellst und verehrst. Sind sie für Dich so etwas wie Halbgötter in Weiss und somit umgeben von einer Aura des Unantastbaren und Unerreichbaren? Bin nicht im Gesundheitswesen angestellt, habe jedoch als Patientin einige Krankenhaus- und Klinikaufenthalte hinter mir.

Für mich präsentierten alle Ärzte dieses Attribut (Halbgott in Weiss) und ich kannte im Privatleben, bis auf einen Psychiater, keine Anderen. Das hat sich geändert, als mir ein Internist, auf einer anderen Singleplatform schrieb und mich kennenlernen wollte, obwohl er von Anfang an wusste, dass ich im Rollstuhl sitze! Und tatsächlich, er liess nicht locker, bis ich einem Date zugestimmt habe. Wie Du sehen kannst, Ärzte sind auch nur Menschen, keine Halbgötter, welche genauso das Bedürfnis nach einer liebe- und respektvollen Partnerschaft haben.

Und überhaupt: AM ANFANG JEDES BERUFES steht ein Mensch, der Interesse, Neugierde, Forschergeist, Kreativität, Ausdauer, Feuer und Flamme, Begeisterung, Hartnäckigkeit... in sich trägt und den längeren oder kürzeren Weg zu seinem "Traumberuf" geht. Genau das trägst Du auch in Dir, das was Dich zum deinem Beruf, besser sogar, zu deiner Berufung geführt hat. Wozu brauchst Du dann einen Mann mit einem bestimmten Beruf, wenn Du doch selber ein inneres Reichtum besitzt? Ob Becker oder Lehrer oder Arzt, was spielt das für eine Rolle?
 
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  • #25
Die Frage ist eigentlich eine Frechheit.

Beurteilt man Menschen etwa nur nach ihrem Schulabschluss oder dem absolvierten Studium?

Es gibt genug intelligente Menschen, die sich ein Studium schlicht nicht leisten konnten oder aus anderen Gründen einen Beruf gewählt haben, für den man kein Studium benötigt.

Ein akademischer Abschluss ändert absolut gar nichts an grundlegenden Eigenschaften wie Empathie oder dem Interesse an bestimmten soziokulturellen Themen.

Mancher Dr. Ing. ist im Vergleich zu liebevollen und interessierten Handwerkern oder Künstlern ein emotionaler Krüppel und schlägt sich in einer Konversation wesentlich schlechter.

Zwischen zwei Menschen muss das Gefühl stimmen. Nicht die Ausbildung.
 
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  • #26
Es ist in diesen Diskussionen ein Punkt immer wieder interessant und auffällig:

Es gibt immer wieder Poster, die sich empören, wenn jemand seinen Partner nach dem (formalen) Bildungsabschluss sucht und nur studierte Partner möchte. Sofort wird argumentiert, dass ja alle Menschen gleich sind, dass man Menschen und potentielle Partner nicht nach der Schulbildung urteilen sollte, dass auch die nichtstudierten ja tolle und gebildete Menschen sind ect. pp...
Im gleichen Atemzug oder Posting werden dann Akademiker pauschal verurteilt und abgewertet, es wird über sie und all ihre negativen Eigenschaften hergezogen, was das Zeug hält und dass man SoooooJemanden ja nie und nimmer als Partner will.

Seht ihr diesen (urkomischen) Widerspruch eigentlich selbst nicht, liebe hochempathische Nicht-Akademiker?

w, 49
 
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  • #27
@25
Ja, das musste ich leider auch feststellen. Nicht- Akademiker sehen in Akademikern einen miesen Charakter, die Dicken halten die Schlanken für zickig, und die Geliebten eines verheirateten Partners sind überzeugt, dessen Ehefrau sei absolut abtörnend, usw.
Der pure Neid, jedoch nachvollziebar.
 
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  • #28
Lehrerin? Nein Danke.

Die wissen alles Besser. Sind von sich sowas von überzeugt. Kommen mit den eigenen Problemen nicht klahr. Müssen alles korrigieren. Und erteilen jedem Ratschläge die niemand haben will.

Verzeih bitte die harten Worte.
Wenn das Deine Vorlieben sind, ist das Dein Ding.
Jedoch wenn Liebe und / oder Sexualität eine Frage der Intelligenz ist, Erstaunt es mich, dass so viele Akademiker geschieden sind.

[Mod.= Wir danken für die Teilnahme und schließen den Thread.]
 
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