• #1

Körperliche Symptome durch langjähriges, eher unfreiwilliges Singleleben

Ich bin mit nur wenigen, kurzen Unterbrechungen Single. Inzwischen mehrere Jahrzehnte. Das eher ungewollte Alleinsein macht mich inzwischen anscheinend auch körperlich fertig. Ich hab vor kurzem eine Gürtelrose gehabt. Diabetes habe ich keine und es scheint auch sonst alles in Ordnung zu sein. Anscheinend einfach nur ein Symptom allgemeiner Überlastung. Die behandelnde Ärztin meinte nur, dass ich mir was Gutes tun sollte. Das würde ich gern machen, aber ich wüsste nicht wie. In letzter Zeit hat es auch ziemlich bei mir eingeschlagen. Vor Kurzem ist meine Mutter gestorben, die immer Trost und Kumpel war, aber das ist nun auch seit gut eineinhalb Jahren vorbei. Ein Versuch, im Alltag jemanden anzusprechen, ist erst kürzlich gescheitert. Das ich einen Korb bekommen könnte, damit habe ich irgendwie gerechnet, aber es hat mich in meiner Situation anscheinend mehr verletzt, als ich dachte, denn danach fing diese "Blume" an zu blühen. Zum Glück nur am Körper. Die vergangenen Wochen waren unangenehm, mit einem deutlichen Krankheitsgefühl und Schmerzen, die nur dank hochwirksamer Medikamente erträglich waren. Es geht mir nun langsam wieder besser. Was kann man machen, um "sich was Gutes zu tun"? Bitte keine Tipps, wie "geh mehr unter Leute". Das mach ich durchaus, aber das scheint irgendwie nicht zu reichen.
 
G

Gast

  • #2
Liebe FS,

ich kann Deine Situation nachvollziehen. Ich bin auch seit Ewigkeiten Single und glaube nicht, dass ich noch mal Jemanden finden werde.
Während mich das sehr lange Jahre traurig stimmte, komme ich zunehmend besser damit zurecht.
Den Tipp "unter Leute zu gehen" finde ich auch nicht hilfreich, da die Einsamkeitsgefühle oft einfach nur verstärkt werden. Ich bin zwar ein Kommunikationstalent, aber mir wird nur umso deutlicher was ich suche und nicht finden kann…..
So weit, so schlecht.
Mir geht es zunehmend besser, seit ich für mich entdeckt habe, dass mir "etwas Gutes tun" bedeutet meine Komfortzone zu verlassen.
Dinge tun, vor denen ich ein bisschen Angst habe. Nein, den Fallschirmsprung habe ich noch nicht gewagt, aber die große Nummer ist nicht gleich nötig.
Fahre mit einem Paddelboot alleine einen Fluß runter, wandere über die Alpen, mache ein Volontariat in einer Elefantenrettungsstation…..alles, was sich ein bisschen (!!!) unsicher anfühlt macht Dich stärker und zufriedener….

Ich glaube sicher, dass der Körper auf Lebenskrisen reagiert…

Alles Liebe, gute Besserung und sei neugierig auf Dich beim Verlassen des Allzu-Vertrauten….

w, 57
 
  • #3
Wie alt bist du? Fang an mit Golf . Dort begegnest du vielen gleichgesinnten! Ein tip! Und versuche es weiter! Verkriech dich nicht! M44
 
G

Gast

  • #4
Kurz und knapp würde ich sagen, dein Singledasein ist nicht wirklich das Problem, ich vermute mal, da steckt mehr dahinter. Ich war auch mehr Single als in Beziehungen aber hatte immer viel Freunde etc. um mich, wenn mir danach war. Kurzum, mal läuft es weniger gut, jetzt z.B., nach einem Ortswechsel in eine große Stadt, immer besser.

Du schreibst von deiner Mutter, die nun nicht mehr da ist, das hört sich ehrlich gesagt für mich danach an, als hattest du eine nicht unbedingt gesunde, übertrieben starke Bindung zu ihr. Versteh mich nicht falsch, es spricht nichts dagegen, mit seiner Mutter gut auszukommen und sie hier und da besuchen, wenn es aber in die Richtung, erwachsener Sohn, weit über 30 und braucht immer noch irgendwie seine Mama, geht, dann ist das nicht unbedingt hilfreich für deine Entwicklung. Womöglich hättest du dich da viel früher abkapseln müssen. Das ist nun zwangsläufig passiert und ich würde dir eher ein paar Therapiestunden vorschlagen, als in einem Forum zu fragen, wo dich keiner kennt.

Keine Sorge, für ne Therapie muss man nicht bala bala sein, jeder hat doch ein paar Themen und manchmal ist es sehr hilfreich, sich ein wenig coachen zu lassen.

Alles Gute
 
  • #5
Mein Tipp: such’ Dir ein Ehrenamt, das Dich hinausführt in die Umgebung. Eine Freundin von mir hat sich in den Kopf gesetzt, Wandertouren zu archäologischen Fundstätten zu entwickeln und zu begehen, Fotos zu machen und dann eine Tourbeschreibung ins Internet zu stellen. Eine spannende Aufgabe, die einen immer wieder neu anspornt, weil man seine Sammlung immer weiter vergrößern möchte (ein menschlicher Urtrieb).
 
G

Gast

  • #6
Körbe gehören zum Flirten/Daten so wie Wasser unter ein Schiff.

Du kannst das eine nicht ohne das andere haben.

Da ein Korb dich so belastet, hast du dich hierbei wahrscheinlich nie entwickelt. Die Angst vor Zurückweisung hat dich in der Vergangenheit abgehalten und hält dich auch jetzt weiter davon ab, auf andere Menschen zuzugehen.

Wenn du jmd. siehst, den du interessant/attraktiv findest, dann sprich diese Menschen an. Das ist der effektivste und schnellste Weg PartnerInnen kennenzulernen.

Die Alternative ist einfach zu warten. Aber du siehst ja, dass diese Strategie nicht wirklich gut funktioniert. Du willst auch keine Ratschläge a la 'Geh mehr unter Leute' hören, aber wie stellst du dir das vor? Natürlich musst du irgendwie neue Menschen kennenlernen.

Sbs (bzw. Internet) sind zwar bequem, aber sollten höchstens ergänzend eingesetzt werden. Deine sozialen Kompetenzen mit realen Menschen wirst du so kaum trainieren.

An deiner Stelle würde ich einen etablierten Flirtcoach engagieren und dich ein paar Wochen/Monate schulen lassen, wie man ganz zwanglos und selbstverständlich auf Frauen oder Männer zugehen kann und sie anspricht.

Ein erwachsener Mann oder eine Frau, sollte eigentlich absolut keine Probleme haben Männer/Frauen anzusprechen. Leider haben die meisten Leute sehr große Probleme damit und sind dann teilweise viele Jahre alleine.

Deutschland hat keine ausgeprägte Flirtkultur. Will heißen, die allermeisten Leute warten - genau wie du - darauf gefunden zu werden. Sie tun alles; schicke Klamotten, viel Sport, gesunde Ernährung, usw. usf, um attraktiv zu sein und ihre Chancen zu erhöhen. Aber selbst Initiative ergreifen lehnen sie kategorisch ab.

Auch sie haben panische Angst davor, Körbe zu kriegen.

90 % meiner Freundinnen habe ich kennengelernt, weil ich vorher viele, sehr viele Körbe bekam. Körbe = Frauen/Männer kennenlernen. Wenn du Körbe partout vermeiden willst, wirst du nur sehr selten jmd. kennenlernen. Und wenn, dann häufig nicht unbedingt die Männer/Frauen, die du wirklich willst.

Selbst attraktive Leute haben teilweise Probleme passende Partner zu finden, weil sie zu passiv sind.
 
  • #7
Die behandelnde Ärztin meinte nur, dass ich mir was Gutes tun sollte. Das würde ich gern machen, aber ich wüsste nicht wie.
Hallo, ich denke nicht, dass Deine momentan schwere Zeit unbedingt was mit dem Alleinsein zu tun hat. Eher ist das Alleinsein ein weiteres Symptom - und "wir Singles" neigen dazu, zu glauben, eine Partnerschaft würde immer nur ein Füllhorn an Glück bedeuten. Ich weiß nicht, meine Freunde und Freundinnen, die in Beziehung sind, sind auch mal total am Ende - und da scheint dann auch nicht zu helfen, dass sie nicht allein sind.

Ich bekam beim Lesen Deines Textes eher den Eindruck, dass das bei Dir ein generelles Problem ist. Du weißt nicht, wie Du Dir was Gutes tun kannst, weil Du Dich vielleicht als "Mängelwesen" siehst, als Mensch, dem das Wichtigste fehlt. Und genau das wäre nun die harte Arbeit, dies abzuändern. Also nicht weiter Energie darein zu investieren, endlich das Glück in einem anderen Menschen zu finden, sondern in Dir selbst.

Dann würde Dir nämlich auch etwas Schönes einfallen, womit Du Dir selbst eine Freude machen könntest und was sich dann auch positiv auf Deine Gesundheit auswirken würde. Was nutzen Dir die Fremdratschläge, die Du hier vielleicht bekommst...wäre es nicht viel besser, Du hättest dieses Gefühl für Dich selbst und bräuchtest dann nicht in einem Internet-Forum zu fragen, was es denn Schönes und Gutes für Dich gibt?

Ich habe mir in meinen schlimmsten und schwierigsten Zeiten Hilfe geholt und mich einem Therapeuten anvertraut. Mir hat das geholfen - nicht, dass die schwierigen Zeiten damit vorbei sind - Aber, ich kann sie besser überstehen.

Ich wünsche Dir Gutes!
 
  • #8
Mehrere Jahrzehnte vorher musst Du (39?) ein junges Mädchen gewesen sein. Lasse die Jahre vor deinen Augen ablaufen. Wie hast Du das hinbekommen mit dem überlastet und keine Idee, wie Du dir etwas Gutes tun könntest. „Vor Kurzem“ ist 1 ½ Jahre her, dir läuft das Leben davon. Irgendwohin muss deine Energie geflossen sein, wenn der Körper die rote Karte zieht. Bist Du im Job abgetaucht, um was nicht „aushalten“ zu müssen?

Wenn deine Mutter Trost und Kumpel war, was hätte passieren müssen, dass Du keine Trösterin mehr brauchst? Du schreibst nichts über die Hindernisse, die einer Beendigung des Singledaseins im Weg standen. Blendest Du aus oder hast Du keine Idee?

Ohne mehr über dich zu wissen, bleiben nur Vermutungen: Die Ärztin musste dich aufmerksam machen, dass Du mal an dich denken solltest. Wo war die Eigenliebe, rechtzeitig selbst drauf zu kommen?

Zu deiner Mutter scheinst Du ein inniges Verhältnis gehabt zu haben. Zu innig und aufopferungsvoll, wenn der Körper nach ihrem Tod „blüht“? Ähnliches habe ich schon gehört, wenn die Mutter jung Witwe wurde und das einzige Kind später von einer vergifteten Kindheit sprach. Es hat sich verantwortlich/schuldig gefühlt, war ein braves Kind, weil Mama eh so traurig war. Das spätere Resultat: Die junge Frau hatte verlernt, eigene Bedürfnisse zu spüren. Dafür hatte sie gelernt dass sie geliebt wird, wenn sie darum kämpft und sich zurücknimmt. So konnte nicht annehmen, dass ein Mann sie einfach begehrenswert fand, vermutete er sei nicht ehrlich. Sie hat sich mehrfach in „Problemfälle“ verliebt und die belastende Situation nach kurzer Zeit wieder beendet. Auch dominante Mütter können bleibende Schäden anrichten, wenn die Abnabelung erfolgreich verhindert wird. Vielleicht schreibst Du etwas mehr was dich behindert, das Alleinsein erfolgreich zu beenden.
 
  • #9
Mit Sicherheit meinte die Ärztin damit, dass du irgendetwas tun sollst bei dem du entspannen kannst und positiver denkst. Das ist nun von aussen ganz schwer mit den Tipps, denn ich entspanne z.B. beim Malen, bei der Gartenarbeit und wenn ich ein gutes Gespräch mit jemanden habe, bei dem ich auch lachen kann, beim Joggen durch den Wald.

Ich glaube nicht, dass das Alleinsein körperliche Symptome beschert. Ich nehme an, du arbeitest und hast irgendwelche Freunde. Da bist du schon nicht allein; irgendjemand wünscht dir also Guten Morgen.
Du machst dir vielleicht Sorgen und setzt dich sehr unter Druck, weil alles nicht so funktioniert wie es soll.

Leicht zu sagen " Nimm den Druck raus und werde ausgeglichen". Dafür gibt es keinen Schalter, den du umlegen kannst. Zuerst musst du natürlich wollen, d.h. ich nehme jetzt mal an, dass dein Leidensdruck so gross ist, dass du etwas ändern willst. Als nächstes verabschiedest du dich davon, dass du unbedingt einen Mann willst und überlegst mal, was du eigentlich schon immer mal ausprobieren wolltest…..ich glaube, wenn du schon alleine wohnst, wäre etwas mit anderen nicht verkehrt: etwas Aktives, was dir liegt, dich aber nicht überfordert (wandern, walken,….). Ein Spaziergang im Wald kann richtig gut tun.
 
  • #10
Ich vermute, dass es weniger um eine fehlende partnerschaftliche Beziehung geht als mehr darum, dein Leben mit tollen Inhalten zu füllen.
Meine Patentlösung lautet Sport/Fitnesstraining, such dir etwas das dir gefällt, das bringt Glückshormone, Gesundheit, Selbstzufriedenheit und knüpft meist unweigerlich neue Kontakte. Probier einfach ein paar Sachen aus die dir vllt gefallen könnten und betätige dich vielseitig.
Viel Erfolg!
M30
 
  • #11
Lieber FS,

ich glaube auch nicht, dass das zentrale Problem Dein Staus als Single ist.

Dir fällt tatsächlich Nichts ein, was Dich wirklich freuen würde?

Es hilft natürlich Nichts, wenn Du den Lieblingsaktivitäten anderer Menschen nacheiferst - Du musst Deinen Weg finden und gehen. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten und Nichts gefällt Dir so richtig?

Seltsam. Mir fallen spontan schon eine Menge Sachen ein - Wanderungen in hügeligem oder bergigem Gelände, im Frühling - traumhaft. Schwimmen in offenem Gewässer, dem Meer oder wenigstens ein See - wunderbar. Eine lange Motorradtour - ich grinse nur noch.

Wenn es wirklich Nichts geben sollte, das Dich berührt und zum Fliegen bringt, solltest Du dringend darüber nachdenken, weshalb das so sein könnte.

Viel Glück und gute Besserung!
 
  • #12
Lieber FS,

du bist ein Mensch und zeigst natürliche Reaktionen. Der Tod eines geliebten Menschen hinterläßt immer eine Lücke und muß betrauert und verarbeitet werden. Es wäre nicht förderlich, diese normalen Gefühle mit Aktivitäten zu kompensieren und damit nur mit angezogener Handbremse gegen die Wand zu fahren. Du mußt auch nicht deine Zuneigung zu deiner Mutter infrage stellen und analysieren.In solchen Momenten fühlt sich jeder Mensch, ob Single oder nicht, einsam und allein und jede kleine Niederlage schmerzt um so mehr. Es gibt Gruppen, wo Trauernde zusammenfinden und miteinander darüber reden. Das kann hilfreich sein und fördert das Gemeinschaftsgefühl und gibt Kraft. Wenn die Zeit des Trauerns vorbei ist, wird dir dein Gefühl schon sagen, wonach dir der Sinn steht. Viel Glück!
 
  • #13
Die Idee, ein Ehrenamt aufzunehmen, finde ich gar nicht mal so verkehrt. Ich denke, dass Du einfach zu wenig Selbstbewusstsein hast, wenn Dich eine Zurückweisung so sehr kränkt, das solltest Du verbessern. In erster Linie sollte hier nicht das Finden einer geeigneten Partnerin im Vordergrund stehen, sondern das Stärken Deines Selbstwertgefühls, deshalb gebe ich Dir den Rat eines "Ehrenamts".

Eine Partnerschaft lässt sich leider nicht erzwingen - Aber ohne "Unter die Leute" zu gehen, wird das leider nichts. Oder wo bzw. wie willst Du denn sonst neue Bekanntschaften schliessen?
 
  • #14
Also nicht weiter Energie darein zu investieren, endlich das Glück in einem anderen Menschen zu finden, sondern in Dir selbst.
Exakt. Kein Mensch ist dazu da, andere glücklich zu machen. Das, was du im Außen suchst, wirst du nur in dir finden. Gehe dorthin mal auf die Suche. Deine Bindung zu deiner Mutter beschreibt das Gleiche. Es geht nicht drum dies zu verurteilen, sondern zu erkennen. Erwache und werde erwachsen. Dann wird der Rest von alleine kommen. Spüre in dich, was du möchtest und schaue, was du dir erfüllen kannst. Wenn du das Glück im Außen, in einem anderen Menschen suchst, wirst du immer quasi "Opfer" sein und bleiben. Wenn du es in dir suchst, dann wirst du es auch finden: in dir. Jeder ist seines Glückes Schmied. Mache dein Feuer an und schmiede dein Eisen! Viel Erfolg!
 
M

MissFourty

  • #15
Was kann man machen, um "sich was Gutes zu tun
  • alles was dein Körperbewusstsein verbessert (z.B.auf dem Wochenmarkt einkaufen und frisch kochen mit vielen leckeren Kräutern, ...)
  • Umgang mit Tieren (ev. ein Haustier anschaffen, z. B. eine Katze)
  • mit Erde in Kontakt treten, z. B. in Form eines kleinen Gemüsengarten, Kräutergärtchen o. Ä.
  • Sauna
  • Fitnessstudio
  • lange Spaziergänge im Wonnemonat Mai
  • Bude ausmisten, neu streichen, neue Möbel
  • Shoppen
  • Wochenendtripp, Städtereise ...
  • Vollbad nehmen
  • Musizieren oder Lieblingsmusik hören
  • Sternenhimmel bestaunen
  • Ehrenamt, sich nützlich machen, Gutes tun
  • Zeichnen, Malen, Tagebuch schreiben
  • Was für Träume hatte ich als Teenager?
  • täglich einmal auspowern beim Sport
  • Bude durchputzen von oben bis unten
  • Mit Freundinnen ausgehen, einen drauf machen, bis nachts in die Puppen tanzen
Kennst du die Gründe warum es mit einer Beziehung nicht geklappt hat. Auf jeden Fall wird es so wie du dich momentan fühlst - also needy - kaum funktionieren, da wohl auch deine Ausstrahlung so rüberkommen wird.
 
M

Meeresrauschen

  • #16
Ich würde dir zu einer Reise raten. Es gibt Clubs wo du immer was unternehmen kannst, aber auch allein für dich bleiben kannst. Du kommst dann mal aus deinem belastenden Alltag raus und läufst nicht permanent im Kreis. Gönn dir mal ein paar Wochen Urlaub. Und überleg dir dann während des Urlaubs, was du nach deiner Rückkehr anders machen möchtest. Ich kann dir empfehlen, deinen Interessen (z. B. Musizieren, Wandern, Poetry Slam usw.....), nachzugehen. Auch dabei kannst du gleichgesinnte Leute kennenlernen. Dass du abends nicht verzweifelt in Diskotheken oder Kneipen abhängen willst kann ich verstehen. Mach nur das, wozu du wirklich Lust hast und zwinge dich nicht zu Sachen, die dir keine Freude machen. Bezüglich deiner Mutter würde ich dir zu einer Trauergruppe raten. Hier kannst du deine Gefühle besprechen und findest Unterstützung bei der Bewältigung. Es ist schön, dass du so eine gute Beziehung zu deiner Mutter hattest, das ist heutzutage nämlich selten. Freue dich an dem was ihr gemeinsam hattet und schau jetzt nach vorn. Deine Mutter würde auch wollen, dass du wieder glücklich wirst.
Die Gürtelrose ist bei großem emotionalen Stress oder bei einer Immunschwäche eine häufigere Diagnose. Das Unangenehmste daran sind die Nervenschmerzen. Du musst dir jetzt wirklich Zeit lassen und dir Entspannung gönnen. Alles Gute dir
 
G

Gast

  • #18
Die Haut ist der Spiegel der Seele, Deiner Seele, die wohl nicht ganz glücklich ist. Es gibt Menschen, die fühlen sich alleine und solche, die einsam sind. Das ist ein großer Unterschied. Ob man diese Sichtweise ändern kann, weiß ich micht, aber das alleine mit sich sein, glaube ich kann man erlernen....wenn man weiß, wie man sich mit sich selbst beschäftigt... Buch lesen, Sport, ins Museum, neue Frisur und Outfit etc. Ein anderer Mensch wird Dich niemals glücklich machen, Du musst es erst selbst sein. Dies ist leider der Trugschluss von vielen Menschen und dann wundert sich der, der zuvor glücklich und zufrieden war, dass er plötzlich selbst unglücklich geworden ist. Vorschlag von mir etwas für Dich zu tun: Stelle Dich als Übung am besten vor einen Spiegel und lache Dich selbst an, sage Dir positive Dinge, wie z.B. so wie ich bin, mag ich mich. Diese Übung über mehrer Wochen jeden Tag machen....dies nennt man Autosuggestion und führt dazu, dass Du erst einmal ein positivers Selbstbild von Dir bekommst. Verändere Dich selbst, dann kann/wird sich auch die Welt um Dich ändern.
 
  • #19
Nett, wie viele Ratschläge hier anscheinend für eine Frau gegeben werden. Vielleicht war das beim Schreiben meines Eingangsposts nicht ganz klar: Ich bin ein Mann. Shopping und Wellness ist für Frauen. Interessiert mich nicht sehr. Frisuren wechsle ich auch nicht sehr oft. Da hab ich mich mal zu einer leichten Stiländerung überreden lassen, aber das ist auch schon wieder zwei Jahre her. Ich hab zwar auch durchaus Sinn für einen schönen Herrenschuh, aber der sollte vor allem möglichst haltbar sein und wird aus praktischer Erfordernis und nicht aus einer puren Laune heraus gekauft.

Obwohl ich kein echter Heimwerker bin, mag ich Baumärkte ganz gern. Stichsägen und Akkuschrauber ziehen mich auch magisch an. Möbel montier ich gern, wenn sie zum Selbstbau gedacht sind. Irgendwas mit mit vier Rädern und 500PS käm auch nicht schlecht, oder ein Mitflug in einem Kunstflieger.

Das ich einen Korb bekommen hab, war nicht schön und das hat mich in meiner Lage echt nochmal runtergezogen, sodass ich geneigt war, dies als Auslöser für meine gesundheitliche Störung zu sehen, aber die Frau war dumm und nicht der Rede wert. Ich hab mich da wirklich geirrt.

Ich werde unaufhaltsam älter und wenn ich junge verliebte Paare sehe, hab ich schon so das Gefühl, dass ich das nicht mehr haben kann-und wenn ich mich auf den Kopf stelle,
 
G

Gast

  • #20
Du hast dein Geschlecht nicht erwähnt, das mussten wir erraten. Ich, die #3 lag wohl richtig, aber was auch mir auffiel, du klingst für einen Mann, ganz ehrlich, ziemlich verweichlicht. Ich sage dir das nicht, um dir eine auszuwischen, sondern um dir dein Problem klarzumachen.

Da hatte ich wohl mit Muttersöhnchen nicht so ganz unrecht. Das Problem ist nur, dass du nun auch nicht mehr ganz jung bist und du wirst nicht im Handumdrehen nachholen, was du Jahre lang versäumt hast, mal mit Männern um den Block ziehen und all das tun, was Jungs eben machen. Ich wiederhole meinen Rat, such dir einen fähigen Therapeuten (es darf ruhig ein Mann sein), wenn du die Kohle hast, nimm einen mit gutem Ruf, ansonsten bzw. so oder so ist es Glücksache, ob du auf Anhieb einen guten erwischt, mit dem du ja auch harmonieren musst.

Ich bin mir dessen bewusst, dass du es nicht von heute auf morgen umsetzen kannst. Gleichwohl schlage ich dir ein Ziel vor, werd dringend männlicher, etwas abgebrühter. Welche Frau will schon ein Weichei vor dem Herren. Es gibt Frauen, die das wollen, die haben dann die Hosen an und kommandieren dich rum.

Und auch auf andere Männer wirkt das eher abschreckend, zu weich zu sein.

Harte Worte, aber gut gemeint. Viel Glück!
 
  • #21
... war das beim Schreiben meines Eingangsposts nicht ganz klar: Ich bin ein Mann.
Was Du locker durch eine Richtigstellung hättest ändern können. Lässt Du auch sonst die Dinge einfach laufen und wunderst dich dann, warum sie sich nicht fügen / eine erfolgreiche Entwicklung nehmen?

Lies deinen Post nochmal, wo hier der männliche Fragesteller deutlich wird. Aus den Antworten hast Du verstanden, dass Du falsch verstanden wurdest, weil Du dir möglichst haltbare Schuhe kaufst und dir damit nichts besonders Gutes tust. Du hast nicht zur Kenntnis genommen, dass sich selbst lieben lernen, nicht geschlechterspezifisch ist. Dein Körper sieht mehr (Gürtelrose), deine Ärztin sieht mehr (nicht vor sich fliehen, sich aushalten können, sich lieben / etwas Gutes tun). Statt weiter den unaufhaltsamen Verfall zu beobachten, stelle dir beim Anblick verliebter Paare vor, dass diese dabei sind das zu leben, woran sie sich im Verfallstatus gerne erinnern möchten. Ohne das Beschreiben des Gefühls deiner Überlastung, kannst Du keine Sicht von außen bekommen, ob sie dein Schutzschild (ich bin ein Opfer) darstellt, oder ob dir durch praktische Tipps, für bessere Organisation, geholfen werden könnte. Ich glaube übrigens nicht, dass ein Mensch ein ganzes Leben lang leer ausgeht ohne Leidensdruck, diesem Umstand frühzeitig auf den Grund zu gehen. Du schreibst nichts von Freunden die dich auffangen, dir Tipps geben. Besprich zumindest mit deiner Ärztin den Zusammenhang der Gürtelrose (nicht nur Stress, psychosomatische Probleme) mit der Depression, die sowohl Auslöser als Folgeerscheinung sein kann. Also nicht auf den Kopf stellen, sondern auf dem Boden bleiben und mit Motivation einen Weg gehen, für den es nie zu spät ist. Alles Gute.
 
  • #22
Hallo FS, das mit deiner Mutter tut mir leid, ABER trotz allem wäre mir das auch etwas "muttersöhnchenhaft". In dem Haus in dem ich wohne, wohnt auch ein ca. 40jähriger Mann mit seiner Mama in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung. So sympathisch der Mann und seine Mutter sind: Es ist befremdlich.
Was Krankheiten angeht hängen die oftmals mit der Psyche zusammen. Das ist noch mehr der Grund das Leben zu genießen, vollzupacken, Pläne schmieden, Träume zu verfolgen und stark zu sein.
Ich hatte in einem Krankenhaus über Tage auch einmal das interessante "Schauspiel" zweier, bereits seit langem an der selben Krankheit Erkrankter, beobachten können. Extrem Tough die eine und resignierend die andere. Werde stärker und männlicher. Das ist anziehend, und macht dich zufriedener.
 
  • #23
Pfff-das mit der Mutter im Haus hat bei anderen Leuten im Bekanntenkreis kein Mädel abgehalten-warum denn bei mir?

Mehrere Herren aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben auch vor ihren nicht so besonders frühen Eheschliessungen in den engen Mietswohnungen ihrer Eltern gelebt. Und ich hab ein ganzes Haus. Aber die Arbeit, die da nötig ist, scheint manche wohl abzuschrecken. Und die eigene Mutti wär nicht um die Ecke-das ist doch meist das Problem. Mal abgesehen vom Standesdünkel, mit dem man ein Lebtag zu kämpfen hat.

Bei den angehenden Ehefrauen war es auch weit verbreitet, im Haus, oder Wohnung der Eltern zu leben. Manche Beziehungen sind sogar daran zerbrochen, weil man sich nicht einigen konnte, wer die bessere Mutti hat. Das war unfreiwillig komisch, aber so wars.

Einer hat eine geschiedene, Ältere geheiratet-die war wie Mutti für ihn. O-Ton:"Die kann das (Haushalt) so gut wie meine Mutter". Hab ich nicht schriftlich, aber so hat ers gesagt. Klar, die hatte aus der vorherigen Ehe schon ein Kind mitgebracht. Die war geschickt im Haushalt-zwangsweise. Aber das ist jetzt besser, oder wie?

Ein angesichts der Realitäten unter deutschen Dächern unsinniger und notorisch, wie hilflos an den Haaren herbeigezogener Einwurf. Diese Leute hatten jedenfalls keine Skrupel, von einem Nest ins Nächste zu springen. Tschuldigung-kann ich nicht gelten lassen-das ist nur dummes Blabla. Ich kann niemanden zwingen, mich zu lieben, aber daran lag es nie wirklich.

Nee, liebe Leute, auf diesem Niveau brauchen wir nicht reden. Klar, wer schäbige Gründe sucht, wird sie schon finden. Ich denke, dass Forum ist ein bischen überfordert mit der Einschätzung individueller Lebenssituationen.
 
  • #24
Lieber FS , Du lebst in vergangegenen Zeiten. Heute ist keine Frau bereit, sich mit Mutti im Hause auseinanderzusetzen.Zurecht.
Zwinge Dich vernünftige und ggf. auch trendige Kleidung zu tragen, z.B. Anzüge.
Siehe zu, dass Du als eigenständiger Mann wahrgenommen wirst. Die "Mutti" soll in eine eigene Wohnung ziehen oder Du ziehst aus. Vielleicht kann man das Haus auch durch bauliche Eingriffe in Wohneinheiten mit separaten Wohnraumtüren aufteilen.

Es wird Dir nichts helfen, uns zu beschimpfen.
Sieh zu, nicht als Sonderling zu wirken, sondern wie einer der als Mann seinen eigenen Weg geht...das ist eben nicht dasselbe!!!

Und bitteschön... in Zukunft ist Deine "Mutti" Deine Mutter, Klar?
 
G

Gast

  • #25
Nee, liebe Leute, auf diesem Niveau brauchen wir nicht reden. Klar, wer schäbige Gründe sucht, wird sie schon finden. Ich denke, dass Forum ist ein bischen überfordert mit der Einschätzung individueller Lebenssituationen.
Hui, hier zeigst du ja nun ein wenig mehr Biss ;-) Aber vielleicht sind das auch getroffene Hunde, die da Bellen?

Mal der Reihe nach: Ich weiß nicht, in welcher Welt du lebst aber so normal, wie du es hier beschreibst, kenne ich das Mutter Ding ganz gewiss nicht und ich finde es auch schon beim Lesen etwas abstoßend. In der Tat gibt es Jungs, die eine Frau suchen, um sich ordentlich bemuttern zu lassen, aber willst du das bzw. willst du das als Maß nehmen? Dass es sowas gibt, ist klar, aber das macht es nicht besser.

Tendenziell ist es aber, da stimme ich dir zu, erstmal noch kein großes Problem, im Haus der Eltern oder eben der Mutter mit zu wohnen, wenn es z.B. eine eigene Wohnung ist, wo Mama nicht morgens an die Tür klopft um dich zu wecken und dann auch gleich nach deiner Wäsche fragt und das Bett neu bezieht.

Auf dem Land kommt das schon vor, in einem großen Haus zusammen zu wohnen. Dabei ist es aber relevant, wie dein Verhältnis zur Mutter ist. Ist da eine gesunde Distanz, oder mischt sie sich im Grunde in alles ein, was bei dir passiert, hat sie überall ein Wörtchen mit zu reden? Allein die Vorstellung graust micht schon.

Wir kennen dich nicht, aber ich habe das Gefühl, dass du dich ein wenig ertappt gefühlt hast bzw. selbst erschrocken warst und deshalb nun so reagierst. Das kommt hier und da vor in diesem Forum, jemand will einen rat hören und kommt dann mit den Antworten nicht klar. Allein dein Satz im Eingangspost "...die Mutter, die immer Trost und Kumpel war". hört sich für mich schon etwas seltsam an. Aber da macht eben der Ton die Musik, sprich, per se ist es nicht falsch, mit Mutter gut auszukommen. Ein erwachsenerr Mann bespricht sein Leben und Probleme, gerade was Frauen angeht, lieber mit 'nem guten Freund als mit Frau Mama.

Alles gute dir. Was von meinem Beitrag überhaupt nicht zu dir passt, musst du ja nicht ernst nehmen, wir kennen dich eben nicht und können nur raten.
 
  • #26
Ich glaube nicht, dass das Alleinsein körperliche Symptome beschert.
Doch tut es. Immer!

Der Mensch ist ein Gruppentier und kein einsamer Wolf.
Dauernde Einsamkeit führt immer (es ist nur die Frage, ob nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten) zu Psychosen.

Andauernde Psychosen führen immer (es ist nur die Frage, ob nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten) zu negativen körperlichen Symptomen. Jeder Arzt weiß das.
 
  • #27
Siehe zu, dass Du als eigenständiger Mann wahrgenommen wirst. Die "Mutti" soll in eine eigene Wohnung ziehen oder Du ziehst aus. Vielleicht kann man das Haus auch durch bauliche Eingriffe in Wohneinheiten mit separaten Wohnraumtüren aufteilen.
In diesem Falle ist das wohl unnötig, da die Mutter, wie aus dem Eingangsbeitrag hervorgeht, schon seit über einem Jahr tot ist und der FS nur allgemein über entsprechende Situationen geschrieben hat.
 
G

Gast

  • #28
Doch tut es. Immer!

Der Mensch ist ein Gruppentier und kein einsamer Wolf.
Dauernde Einsamkeit führt immer (es ist nur die Frage, ob nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten) zu Psychosen.

Andauernde Psychosen führen immer (es ist nur die Frage, ob nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten) zu negativen körperlichen Symptomen. Jeder Arzt weiß das.
Was'n Quatsch. Einsamkeit, sich einsam fühlen hat mehr mit dir selbst als mit deinem Umfeld zu tun, das ist ein Gemütszustand.

Man hat den Mangel in sich und sucht im Außen nach Ausgleich, das funktioniert aber nur bedingt. Ich z.B. bin viel allein, doch selten einsam, oft froh, einfach meine freie Zeit ohne weitere Verpflichtungen verbringen zu können. Wenn ich mal einen Tag quasi Nichts tun möchte, darf ich das und ich genieße es, ich brauche das als Ausgleich.

Viele Menschen sind in Beziehungen einsam, zwei Einsame unter einem Dach, die sich schon lange nichts mehr zu sagen haben außer vielleicht den Einkaufszettel zu besprechen und das Wetter.

Und wenn wir den Text des FS lesen, wird uns zwischen den Zeilen doch auch einiges klar. Ich würde ihm evtl. mal zu einem Ortswechsel raten, das klingt für mich nach Hinterwiesental, ziemlich ab vom Schuss, wo alle irgendwie verwandt sind.

Und zum FS, du schreibst, es gibt in deinem Umfeld andere Typen, die auch im Haus bei den Eltern wohnen und trotzdem eine Frau haben.

Klar gibt es dass, ich sag's mal so, wenn Robbie Williams bei seiner Mutter wohnt, wird er trotzdem so ziemlich jede Frau bekommen, die er haben möchte. Mit anderen Worten, bei Muddi wohnen ist zwar abturnend, aber wenn du ansonsten schon irgendwie ein toller Hecht bist (oder dich wenigstens gut verkaufen kannst), dann klappt das eben.

Wenn du aber irgendwie gar nichts hast, mit was du punkten kannst, dann wird's halt nichts. Und da würde ich die Ratschläge hier durchaus mal ernst nehmen, statt auf Konfrontation zu gehen.

Es gibt für alles eine Lösung, aber ich denke, manche sind nicht flexibel genug, das ist alles. Das Leben hat viele Überraschungen, man muss sie sich nur abholen ;-)
 
  • #29
LOL-was heisst denn "mehr Biss"? Wenn ich reden würde wie ich denke, würd ich hier achtkantig rausfliegen. Die Selbstzensur fällt mir schwer. Soll sich aber keiner was drauf einbilden.
 
  • #30
Pfff-das mit der Mutter im Haus hat bei anderen Leuten im Bekanntenkreis kein Mädel abgehalten-warum denn bei mir?
.
Das fragst du uns? Lies’ dir mal durch, was du selbst geschrieben hast, dann wirst du die Antwort finden, auch für den Rest deiner Fragen.

LOL-was heisst denn "mehr Biss"? Wenn ich reden würde wie ich denke, würd ich hier achtkantig rausfliegen. Die Selbstzensur fällt mir schwer. Soll sich aber keiner was drauf einbilden.
Du willst gar keinen Rat, du hast eine eigene Meinung, die du nicht ändern willst. Ich frage mich, warum du hier überhaupt fragst. Willst du Bestätigung? Die hast du nicht bekommen, sondern die für dich aufwendigen Antworten, dich mit dir selbst zu beschäftigen anstelle auf das ach’ so schlechte Umfeld zu schimpfen. Und die Mutter war Tröster. Eine Mutter liebt immer. Egal wie das Kind ist. Wer von anderen geliebt werden will, muss sich fragen, was an ihm liebenswert ist. Mir scheint, du hast in deinem Leben nie viel tun müssen. Und wenn, dann hast du es nicht gerne gemacht, kann das sein?

.Nee, liebe Leute, auf diesem Niveau brauchen wir nicht reden. Klar, wer schäbige Gründe sucht, wird sie schon finden. Ich denke, dass Forum ist ein bischen überfordert mit der Einschätzung individueller Lebenssituationen.
Du hast recht: Auf diesem Niveau brauchen wir nicht reden, sehe ich genauso!