• #1

Können Männer und Frauen auch ohne Sex befreundet sein?

Ich frage mich, ob man bei einer Freundschaft zwischen Mann und Frau eigentlich zwangsläufig früher oder später im Bett landen muss. Wieso kann man als Frau nicht mit einem Mann befreundet sein, essen gehen, Ausflüge unternehmen, gemeinsam diskutieren, ohne dass man früher oder später im Bett landen muss? Ich hatte einen Freund, den ich ehrlich wirklich nur als Freund ansah... nach einigen Monaten war er zu Tode beleidigt, dass ich nicht mit ihm ins Bett hüpfte, dabei lag mir nichts ferner als das, denn ich sah in ihm nur einen guten Freund, mehr nicht (unterdessen sind wir nicht mehr befreundet miteinander... wir sehen uns nicht mehr). Ich liebte ihn absolut nicht... was für mich ausschliesst, mit ihm ins Bett zu gehen. Wenn ich einen Mann sexuell anziehend finde und ihn liebe, dann gehe ich mit ihm ins Bett. Wenn das nicht der Fall ist, lasse ich es bleiben. Aber ich glaube, Männer sehen das etwas anders, oder?
 
  • #2
Ja, wenn man wirklich gegenseitig nicht ins Beuteschema fällt, dann ist das möglich. In allen anderen Konstellationen ist es leider verdammt unwahrscheinlich.

Vertrauen und Nähe sind nun einmal zwei wichtige Basiswerte für eine gute Freundschaft, für Harmonie und für eine langandauernde gemeinsame Freizeitgestaltung.

Unglücklicherweise sind genau diese beiden Basiswerte auch das Fundament für Verlieben und körperliches Interesse. Wer wirklich Nähe spürt, wenn wirklich Vertrauen gewachsen ist, wenn wirklich vieles harmoniert, dann sagt das biologische Programm oft einfach automatisch "passender Partner".

Gegengeschlechtliche Freundschaften klappen daher fast immer nur dann, wenn sie distant und oberflächlich gehalten werden oder aber eben beide gegenseitig so gar nicht ins Beuteschema fallen. In allen anderen Fällen entsteht nach einiger Zeit eine sexuelle Komponente -- die sicherlich bewusst unterdrückt werden kann, aber genau das will man ja gar nicht immer und die empfundene Nähe und das gewachsene Vertrauen lassen einen dann denken, dass der andere ganz bestimmt ähnlich fühlt...

Außerdem ist es wohl in der Tat so, dass Männer eher körperliche Attraktivität und Sympathie als ausreichend für einen sexuellen Kontakt empfinden, während Frauen häufiger Verlieben und echte Gefühle voraussetzen.
 
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Gast

  • #3
Nein, es sei denn der Mann ist homosexuell veranlagt. Es gibt keine Maennerfreundschaften zwischen Frau und Mann.
 
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  • #4
Natürlich ist das möglich. Ich habe eine gute Bekannte, deren "beste Freundin" ein Mann ist, mit dem sie schon die Ausbildung gemacht hat, d.h. sie sind ganz eng befreundet seit über 30 Jahren. Sie ist seit fast 30 Jahren glücklich verheiratet, telefoniert mit ihrem besten Freund regelmäßig und trifft sich mit und meistens mit einer weiteren Arbeitskollegin regelmäßig, um essen zu gehen.

Aber das klappt natürlich nicht immer. Insbesondere dann, wenn eine/r von beiden mehr will oder sich sogar verliebt, dann dürfte das wohl das Ende der Freundschaft bedeuten.
 
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Gast

  • #5
Selbstverständlich sind echte, tiefe und langjährige Freundschaften (frei von Sex, dafür mit viel gegenweitigem Verstehen und Aufrichtigkeit) zwischen Männern und Frauen möglich.
Nach meiner Erfahrung hängt es u.a. sehr von der geklärten Erwartungshaltung (BEIDE wollen Freundschaft) und von der menschlichen Reife ab.

Ich habe drei männliche echte Freunde. Jeder kennt mich seit Jahren mit meinen Gedanken und Gefühlen, meiner Lebenslage, Wünschen, Nöten, Plänen und mir geht es so mit ihnen, weil auch sie sich mir öffnen und mitteilen. Mit keinem von ihnen war und will ich ins Bett. Völlig ausgeschlossen.

Zu zweien habe ich sehr viel Kontakt, Es gibt Zeiten, in denen wir fast täglich telefonieren. Nein, es sind nicht lockere Beziehungen, die auf Distanz gründen, wie Frederika #1 als Grundlage vieler gegengeschlechtlicher Freundschaften vermutet, es fehlt auch nicht an Attraktivität im Gegenteil, denn sog, unattraktive d.h. uninteressante Männer könnten auch nicht meine Freunde sein. Der Ähnlichkeits- und Nähegrad ist logischerweise ein äußerst wichtiger Faktor einer jeden Freundschaft. Ich unterdrücke auch nichts, weil ich meine Freunde nicht b e g e h r e , sondern sog. "Seelenverwandtschaft" mit ihnen teile, d.h. ähnliche Weltbilder, politische Interessen, Lebensziele, ähnliche Interessen, Hobbies, Kommunikationsformen...

Selbstverständlich gibt es echte Freundschaften zwischen Männern und Frauen. Und wie jede Freundschaft finde ich sie eher selten, langsam gewachsen und kostbar, weil verlässlich.

w,57
 
  • #6
Also ich habe 3 Freundinnen, die ich quasi als beste Freundinnen von mir bezeichnen kann.
Mit denen könnt ich auch alles machen, ausser eben sexuelles.

Das funktioniert echt gut und ich bin froh auch weibliche beste Freunde zu haben, bei denen ich meine feminine Seite ausleben kann. Von daher sind von denen aus sicher auch weniger lüsterne Gedanken zu erwarten ;)
 
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Gast

  • #7
Na klar! Ich (w) bin seit über 20 Jahren mit Männern gut befreundet - die meisten sind wie ich verheiratet, wir kannten uns aber schon lange vorher. Ich weiss gar nicht, wo das Problem sein soll, ich hatte jedenfalls nie eins mit männlichen Freunden.

Ich kann mir denken, was ihr jetzt denkt ... Nein, ich bin attraktiv und weiblich, aber ich habe mich auch immer eindeutig verhalten. Ich flirte männliche Freunde nicht an, sondern ich behandle sie wie meine Brüder.
 
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Gast

  • #8
FS sicher kann man befreundet sein,ohne miteinander in die "Kiste" zu hüpfen.Da die Menschen aber unterschiedlich sind,sind auch die Erwartungen jdes Einzelnen unterschiedlich.
Ich habe zB.zwei sehr gute Freundinnen(31&37J.) schon über einige Jahre hinweg...mit keiner möchte ich in die "Kiste",obwohl sie sehr attraktiv sind-ich möchte diese Freundschaft nicht aufs Spiel setzen.Eine davon hat auch schon einmal eindeutige Andeutungen gemacht,Sex mit mir haben zu wollen.Als ich es ablehnte war sie zwar erst einmal schnippig, Sauer und beleidigt,aber sie entspannte sich wieder,ansonsten wären wir vielleicht heute auch keine Freunde mehr.
Aber auch eine Freundschaft zu einer Frau mit der ich einmal Sex hatte,besteht heute noch-also gibt es auch diese Konstellation,wenn auch sicher seltener.
FS es ist also nicht Mann spezifisch,hat Eine/r eine gegensätzliche Erwartungshaltung-geht auch das mit der Freundschaft nicht auf-man verliert sich.

m48
 
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  • #9
Die alte Harry-And-Sally-Frage. Klar gibts das.
Ich (w35) bin seit Jahren mit einem ehemaligen Arbeitskollegen gut befreundet. Ich lebe mittlerweile 400 km weg, aber wenn ich mal wieder in der Heimatstadt bin, treffen wir uns immer auf ein paar Cocktails. Er ist auch derjenige, der mich beim Schritt in die Selbständigkeit unterstützt hat.
Es wird auch Freundschaft bleiben, er ist als Mann nicht mein Fall, und umgekehrt hat er seit fast 10 Jahren nur Augen für seine Freundin - sie sind verliebt wie am ersten Tag. Sie weiß natürlich Bescheid, wenn wir uns treffen, und manchmal ist sie auch dabei.
Als ich mich vor ein paar Jahren in einen seiner Kumpels verguckt habe, hat er ihn immer zufällig zu Treffen mitgeschleppt, das war wirklich nett. Ist leider nichts geworden.
 
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  • #10
An FS wenn er Dir fehlt,denke mal an einen Return und ob Dir diese sexuelle Anziehung am Anfang so wichtig ist.
zu 1 genau auf den Punkt gebracht.

(M45)
 
  • #11
Ja, selbstverständlich können sie das. Wenn beide es als Freundschaft sehen, ist das möglich. Wenn nur einer andere Wünsche/Erwartungen hat, ist es nicht möglich, oder nur noch verkrampft.

Ich habe 2 solche Freunde. Der eine ist seit 30 Jahren mein Freund, der andere war/ist ein Freund von ihm und ich kenne ihn jetzt auch schon 25 Jahre.

Solche Freundschaften funktionieren nur scheinbar selten oder gar nicht, aus dem Grunde, dass immer behauptet wird, es kann nicht klappen und die Menschen sich einfach nicht trauen, sich auf solche eine tiefe Verbundenheit einzulassen (ich rede von echten Freunden, nicht von Bekannten).

Aber ich bin auch der Meinung, dass Freundschaften nicht vom Himmel fallen und ohne gegenseitige Pflege auch nicht überleben können. Sie wachsen und entwickeln sich - und werden mit jedem Jahr besser, schöner. Meine echten Freunde (4 = m+w), machen mein Leben auf eine ganz besondere Art reicher - und auch behütet (mit fällt gerade kein besseres Wort ein).
 
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  • #12
zu 4
Ich bin absolut der gleichen Meinung wie 4. Es ist etwas wunderbares einen Mann als Freund zu haben. Ich habe das auch schon erlebt. Leider ging es dann auseinander als der Mann eine Freundin hatte und sie ewig eifersüchtig war. So ist das Leben! Man lernt so viele Menschen kennen und oft geht man ein Stück gemeinsam, bevor man sich wieder trennt und neue Menschen kennenlernt. Deshalb: immer schön neugierig bleiben.
w 56 J.
 
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Gast

  • #13
ich habe sehr viele männliche Freunde und da ist noch nie was sexuelles passiert. Flirten na klar, mehr nicht. Seit ca. 15 Jahren geht das gut und wird wohl auch immer so bleiben. Vielleicht klappt das aber auch so gut, weil wir uns in jungen Jahren kennengelernt haben und zusammen erwachsen geworden sind ;)
 
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Gast

  • #14
Man kann sogar mit einem Mann befreundet sein, mit dem man mal zusammen war. Ich habe einen solchen und ich möchte unsere Telefonate, Gespräch und Treffen nicht missen. Wir mögen uns, aber es ist nicht mehr.Er hilft mir oft in schwierigen Lebenssituationen und ich finde es sogar gut, wennman jemanden fragen kann der nicht jeden Tag direkt mit einem zu tun hat, dem man manche Situationen schildern kann und der mit ein wenig Abstand gute Tipps gibt. Selbst einen Partner nerven manche Themen und wenn man sie mit jemand anders ausdiskutieren kann, nervt man seinen Partner nicht.Wenn man jahrelang Single ist, ist es manchmal einfach schön, wenn man ein wenig Körperkontakt zu einer anderen Person hat ohne Sex zu haben, ich meine kuscheln und einfach mal in den Arm genommen werden. Da will man keinen Fremden, sondern jemand den man kennt, wo von vorne herein klar ist das nichts sexuelle läuft. Auch sowas braucht ein Mensch.
 
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Gast

  • #15
Muss Frederika zustimmen. Hatte 2 platonische Lieben und diese waren nach 15 bzw. 3 Jahren nicht mehr zu halten.
Entweder die Natur schlägt durch da die weiblichen Reize zu stark werden (Frau im nassen Bikini)oder eine Art Eifersucht kommt auf (neuer Freund der Frau), die die Freundschaft zum verstummen bringt. Komisch aber real. m40
 
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  • #16
Mir scheint,als seien die meisten Beitragsschreiber älter als ich&ich wollte das ganze mal aus der Sicht einer 20jährigen schildern.
Natürlich kann ich nicht auf 30Jahre anhaltende Freundschaften zurückblicken,doch immerhin bin ich in einem Alter,in dem man Freundschaften&Beziehung überall um einen herum zu wechseln scheinen wie Tag&Nacht,ein Alter in dem sich viele sexuell noch ausprobieren&in dem einem selbst im TV gleichaltrige ein reges Sexualleben vorleben.
In einem Alter also,in dem es wohl besonders schwierig scheint eine Freundschaft zwischen einem Mann&einer Frau aufrecht zu erhalten.
& leider gottes kenne ich auch niemanden bei dem es funktioniert hat.
Letztlich hat sich immer einer verliebt,die Interessen gingen auseinander,der sexuelle Reiz war zu groß oder aber die Freundschaft scheiterte auf Grund einer neuen Beziehung.
& trotzdem finde ich Freundschaften zwischen Mann&Frau besonders schön&wichtig,selbst dann,wenn sie nicht von Dauer sind.
Ich habe viele männliche Bekannte&Freunde&bin glücklich darüber sagen zu können,dass es in meinem Leben 2wirklich enge,sogar beste,eben männliche Freunde gab.
Wobei die 1.jedoch eher eine Kinderfreundschaft war,schon beinahe das Verhältniss zwischen Bruder&Schwester.Er war der Sohn von der Freundin meines Vaters,seit wir 8 waren sind wir somit praktisch zusammen aufgewachsen,sahen uns jedes 2.Wochenende,schliefen in einem Bett,waren zsm im Urlaub.Jetzt werden wohl viele sagen es würde nicht zählen,da er fast mein Stiefbruder war.Dennoch habe ich ihn nie so gesehen,sondern eben als besten Freund.Wir haben alles mögliche zsm erlebt&über alles miteinander gesprochen&noch heute spüre ich eine tiefe Verbundenheit.Letztlich scheiterte es als wir beide 16 waren.Daran das er sich in mich verliebt hatte,ich diese Liebe jedoch nicht erwiederte,zu der Zeit frisch verliebt war.Das ledige Thema eben..& dennoch war diese Freundschaft sehr wichtig für mich&ich bin froh,dass es sie gab.
Die 2.Nennenswerte Freundschaft existiert zum Glück noch und ist was ganz besonderes.
Etwas,dass ich so wohl nie mit einer Frau haben könnte.
Seit 3Jahren sind wir die besten Freunde,sind immer für einander da,reden über Gott&die Welt, über Liebe&auch Sex.Ein Thema das man meiner Meinung nach in so einer Freundschaft nicht verdrängen sollte,da es sonst möglicherweise wirklich zum Thema werden könnte.
Wenn man so vertraut miteinander ist,sich miteinander wohlfühlt,auch bei körperlicher Nähe wie Umarmungen,bleibt eine ab&zu aufkommende Anziehung wohl einfach nicht aus.Es sei denn man findet sich gänzlich unattraktiv.
Man sollte locker&eben freundschaftlich damit umgehen können,darüber diskutieren&lachen &sich einig sein,dass die Freundschaft viel mehr Wert ist,also eine gemeinsame Nacht. (...)
 
G

Gast

  • #17
(...)
Es ist toll in allen möglichen Situationen auch mal die Meinung eines Mannes zu hören,Fragen zu beantworten,die sich eine Frau so wohl nie stellen würde&die Welt mal aus einer anderen Sicht zu sehen.
In einer Freundschaft zwischen Mann&Frau gibt es wohl einfach ein paar Hindernisse,die es in einer gleichgschlechtlichen Freundschaft nicht gibt&es hat keinen Sinn das zu leugnen.
Aber wenn man sich einig ist&beide dasselbe wollen,ist es auf jeden Fall möglich&meiner Meinung nach für jeden wünschenswert!
Natürlich kann man nie wissen,ob die Freundschaft ein Leben lang hält,aber das kann man bei Freundinnen auch nicht.
Aber ich weiß zu schätzen was ich an ihm hab&das ist viel mehr Wert,als so manche Beziehung. Auch wenn unsere Freundschaft unter meinen Bekannten die Außnahme ist,glaube ich fest daran,dass es funktionieren kann,wenn man nur wirklich will.
 
  • #18
ich kenne beide varianten, da ich 2 freundinnen habe/hatte.
die eine variante war die, die wirklich rein freundschaftlich war.
die andere beinhaltete auch mal eine sexuelle einlage.
beides funktionierte, bis man wieder liiert war...dann schlägt die eifersucht der freundin durch und das verhältnis zu den beiden freundinnen kühlt sich automatisch ab.

eigenartigerweise scheinen auch die freundinnen die reaktion der neuen partnerin zu tolerieren. das funktioniert ohne viele worte.

auf dauer wird die aufrechterhaltung einer freundschaft zu einer frau sicher schwierig. aber sie ist sicher möglich.
 
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Gast

  • #19
So etwas kann es geben, sofern die Frau auf den Mann auf geradezu antisexuelle Weise unattraktiv wirkt. Andernfalls wird das wachsende Vertrauensverhältnis, sofern sie ein gewisses Mindestmaß an Attraktivität aufweist, in den meisten Fällen dazu führen, dass er sie irgendwann zu begehren beginnt. Ganz einfach weil sein Körper so programmiert ist.
 
G

Gast

  • #20
So etwas kann es geben, sofern die Frau auf den Mann auf geradezu antisexuelle Weise unattraktiv wirkt. Andernfalls wird das wachsende Vertrauensverhältnis, sofern sie ein gewisses Mindestmaß an Attraktivität aufweist, in den meisten Fällen dazu führen, dass er sie irgendwann zu begehren beginnt. Ganz einfach weil sein Körper so programmiert ist.
Ja, so sehe ich das auch. Mich wundert ein wenig, dass so viel Frauen gerne mit Männern platonisch befreundet sein möchten, denn im Klartext bedeutet dass hauptsächlich, dass der Mann die Frau für absolut unattraktiv hält und nur deswegen kann er mit ihr befreundet sein.
 
  • #21
Ja, das gibt es.Ich habe seit ca. 10 Jahren u.a. eine sehr vertrauensvolle freundschaftliche, platonische zu einem liebgewonnen Freund auf die ich auch nicht mehr verzichten möchte. Zu meinem Leben gehören Frauen u n d Männer - diese Freundschaften / Kontakte werde ich auch wg. einer neuen Beziehung nicht aufgeben. W57
 
G

Gast

  • #22
m40,

Sobald ich mal mehr wie freundschaftliche Gefühle für eine Frau hatte, will ich später keine Freundschaft. Ansonsten kann ich mit Frauen befreundet sein.
 
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  • #23
Kann schon, ist aber sehr selten. Ich persönlich vermeide solche Freundschaften, das Risiko auf Verkomplizierung ist für mich zu hoch.
 
G

Gast

  • #24
Ich hätte gern so eine Freundschaft. Bin ein ziemlich konventioneller Typ, denk attraktiv, physisch wie charakterlich, und halt auch ziemlich starker drive/jagdinstinkt (leider vielleicht), aber jedenfalls blockiert für erotische Begnungen, zumindest solche, die sich weiter entwickeln könnten, weil intakte Familie, ausserdem 46 (obwohl ichnnicht so ausschau). Iich würde heucheln, behauptete ich, keine leidenschaftliche Sache daneben haben zu wollen. macht aber keine, bzw geht irgendwie nicht. Jedenfalls wär's dann nicht schlecht eine gute Freundin (ausser meiner Partnerin) zu haben, denk ich. wäre vielleicht sogar eine Art Lösung für das ganze Chaos. Ich mag Frauen wirklich extrem gerne ;-) nicht nur physisch sondern deren naja Aufmerksamkeit und Empathie. aber es geht nicht, es bleibt nie auf der Ebene, entweder von meiner oder ihrer seite. d.a. wenn sie mich will, ich aber nicht unbedingt, kann das zimelich lange in Latenz bleiben, muss aber für sie unbefridigend bleiben... jedenfalls ist das alles ein Chaos, das schrecklich viel Energie verschling, und oft denk ich: hau den Hut drauf... aber irgendwann nimmt dir das Alter ohnehin jede Handlungsmöglichkeit. Will mir das gar nicht vor Augen führen
 
G

Gast

  • #25
Ich, m, 36, sehe das 100%ig wie Du!
Ich habe Frauen kennengerlent, die hatten keine männlichen einfach-so-Freunde und konnten sichd as auch nicht vorstellen.
Wie arm.
Ich habe viele weibliche Freunde, männliche genauso, und es ist überhaupt kein Problem.

Vielleicht liegt es daran, dass ich mit meiner nur 1,5 Jahre jüngeren Schwester aufgewachsen bin, da waren mir "gleichaltrige" Mädchen und später Frauen eben überhaupt nicht fremd.