• #1

Königin Elisabeth die II. als Musterbeispiel der Emanzipation?

Königin Elisabeth II. feierte am 20.11.2012 als erste britische Monarchin eiserne Hochzeit. Sie blickt auf 65 Jahre Ehe mit Ihrem rangniedrigeren Mann Philipp zurück. Was waren Faktoren für das Funktionieren dieser Ehe? Glauben Sie, dass die klare Rollenaufteilung (sie als Staats- und er als Familienoberhaupt) ein wesentlicher Faktor war? Ist die Königin ein frühes Musterbeispiel für Emanzipation?
 
  • #2
Im Gegenteil! Die hatte nie eine andere Chance! Zwar hat sie den Mann bekommen, in den sie sich verliebt hatte, was für ein Glück, daß der den passenden Familienstammbaum vorweisen konnte. Und ganz sicher ist sie auch eine intelligente und disziplinierte Frau, souverän in ihrem Job und wie es wirklich in ihrer Familie aussah und aussieht, weiß kein Mensch, außer der Familie selbst.
 
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  • #3
Als Beispiel für Emanzipation sehe ich sie nicht, eher als Beispiel dafür, dass eine Frau viele Vorzüge und Tugenden in sich vereinen kann. Sie war bei ihrer Krönung nicht nur intelligent und diszipliniert, sondern auch schön und jung. Sie hat die Bürde pflichtgemäß auf sich genommen und diszipliniert und mit Würde getragen. Sie hat getan, was von ihr erwartet wurde. Leicht und schön wird das nicht immer gewesen sein. Diese Einstellung fehlt meines Erachtens jüngeren Frauen immer mehr.
 
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  • #4

Nett, aber nicht erstrebenswert für die junge moderne Frau von heute, sonst ist man der Jeck der Männer.

Heute ü 60 Frauen waren früher viel angepasster, abhängiger vom Mann und lassen sich heute in dem Alter auch nicht mehr scheiden!! Das würde ja der totale Ruin bedeuten von Dingen die man sich ein Leben lang aufgebaut hat!
Liebe und eigene Bedürfnisse wurde oft hinten angestellt in soviel Lebensjahren. Das ist kein Ziel, das die heutige moderen Frau anstreben sollte! (Erst recht nicht in Extremzeiten von schlagenden, gewalttätigen, unzuverlässigen und saufenden Ehemännern).

Solche Oberhäupter sollte man sich nicht als Beispiel nehmen! Weißt du wirklich, wie ihr Liebesleben so aussieht und ausgesehen hat? Trauriges Beispiel: Lady Diana

Ob sie wirklich immer so glücklich war? Welche Leiden sie im Leben alles einstecken mußte? Ein Leben als Königin bringt auch viele Schattenseiten. Solche Personen hatten nie eine andere Wahl. Glaubst du, sie könnten sich scheiden lassen, wenn sie Lust haben und plötzlich ein normales bürgerliches Leben leben ohne ruiniert zu sein? Das ist doch Unsinn. Mir tut die Königin viel mehr leid. Reichtum und Ruhm bringt auch ein eisernes Gefängnis der eigenen Seele mit sich. Jeder sieht nur die schönen Sachen daran - kaum einer die Last und der Schmerz dahinter. Es ist nichts, was man braucht!
 
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  • #5
Prinz Phillipp ist ein erzkonservativer Mann. Im Handelsblatt war kürzlich eine Zitatesammlung von ihm. Fürchterlich. Mit Emanzipation hat das nicht zu tun.

m 40
 
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  • #6
Ich sehe die Queen schon ein bisschen als Vorbild: sie ist intelligent, würdevoll, verhält sich immer jedem gegenüber respektvoll, ist pflichtbewusst, hat Moral, ist niveauvoll und ist verantwortungsbewusst. Natürlich ist nicht perfekt und hat sicher schon den ein oder anderen Fehler gemacht (was ja auch menschlich ist), aber im Großen und Ganzen ist sie eine Frau, ein Mensch mit Eigenschaften die heute leider immer seltener werden.

Überall wo wir hinschauen wird von Sex geredet, überal werden nackige Leute gezeigt und im Fernsehen exisitert zwischen den Sendern ein Wettstreit wer die ekligste und niveauloseste Sendung anbietet. Die Leute sind teilweise sogar richtig stolz darauf wenn sie sich in der Öffentlichkeit entblößen und billig darstellen! Ich bin ja wirklich nicht prüde, aber ich will eben nicht immer und überall nur über Sex und nackte Haut reden oder sowas zu sehen kriegen... Und der Spruch "na, dann schau halt nicht hin wenn du es nicht sehen willst" gilt hier auch nicht, weil man sich solchen Dingen schon gar nicht mehr entziehen kann! Sobald man den Fernseher einschaltet, sobald man ins Kiosk oder in einen Laden geht, sobald man die Straße entlang läuft - überall sind Fotos, Poster, Sendungen zu sehen in denen sich irgendwer nackig macht oder total billig "präsentiert". Über Jahre hat mich das ja echt nicht gestört, aber so langsam wünsche ich mir echt eine Zeit zurück in der auch Fernsehsendungen ohne Sex, und Anzüglichkeiten gedreht wurden, in denen man noch ein bisschen Schamgefühlt hatte. Und ich bin "erst" 29 Jahre alt...
 
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  • #7
Ob die Queen selbst ein Musterbeispiel für Emanzipation ist, kann ich nicht beurteilen, dafür habe ich ihr Handeln und ihren Werdegang zu wenig verfolgt. Was ich allerdings traurig finde, ist die Tatsache, dass die Thronfolgeregelung, selbst, nachdem die Queen seit über 65 Jahren bewiesen hat, dass sie als Frau kein schlechteres Staatsoberhaupt ist, als ein Mann es wäre, immer noch männliche Nachkommen bevorzugt. Bekommen William und Kate beispielsweise zuerst eine Tochter und dann einen Sohn, wird der Sohn nach William König, obwohl er nicht das erstgeborene Kind ist. So etwas finde ich für ein westliches EU-Land, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter hochhält, absolut nicht vorbildlich und mustergültig.
Daher ist mir auch das schwedische Königshaus mit seiner Kronprinzessin Victoria, ihrem ehemaligen bürgerlichen Fitnesstrainer und jetzt Prinzen und der kleinen Tochter, die nach Victoria sicher Königin wird, selbst wenn sie noch drei Brüder bekommen sollte, deutlich sympathischer.
 
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