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Gast

  • #31
Also ich bin nun geschieden und muss eingestehen, dass der sogenannte Unterhalt den ich für mein Kind nun zahle sehr hoch ist und ich nun mit wenig Geld leben muss. Ich verstehe daher, dass dies andere Männer abschrecken kann; sprich Mann keine Kinder haben möchte. Ich sehe auch viele Männer die aufgrund des Unterhalts in die Armut abschlittern. Und solche Männer haben dann natürlich Angst noch Kinder zu bekommen, denn was ist wenn die Beziehung mit Frau wieder scheitert. Wie lebt man dann? Also von der gesetzlichen Seite her gehört hier auch einiges geändert und ich schliesse mich hier manchen der o.g. Punkten an.

Andererseits ist ein Kind eine Bereicherung sondergleichen und das versteht man erst wenn man eines hat. Das Leben als Vater bzw. Mutter ist eben anders aber es lohnt sich auf jeden Fall. Aber ein Kind ist heutzutage ein Luxusartikel. Denn die damit verbundenen Kosten in der heutigen "westlichen Gesellschaft" sind einfach exorbitant. Und das ist ein kritischer Punkt: Kinder mit Geld abzuwägen. Das Kapital ist so wichtig geworden, dass man Abstand davon nimmt Kinder zu bekommen. Hier müssen die Menschen umdenken und der Staat ist gefragt eine Alternative anzubieten. Und wenn dies nicht geschieht ist diese Kultur dem Untergang geweiht. Bitte dies ist keine Anspielung auf den Herrn Thilo!

m/38
 
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Gast

  • #32
@29: es gibt sehr viele Menschen auf der Welt die unter der Armutsgrenze leben, dennoch spendet hierzulande kein Mensch so viel Geld an diese Menschen das er selbst nur noch knapp über der Armutsgrenze bleibt.
Sind also all diese Menschen kaltherzige Egomanen für die nichts anderes als ihr Geld zählt?
Und dabei geht es auch noch um Menschen die es auch wirklich gibt. Kinder die nicht existieren (und genau darüber sprechen wir hier, denn gäbe es sie wäre die Diskussion um den Kinderwunsch hinfällig) sind keine Menschen denn sie existieren nun mal nicht.

Fakt ist das jeder Mensch ein Recht darauf hat sein Leben so zu gestalten wie er es will und ebenfalls Fakt ist das praktisch kein Mensch Kinder bekommt weil diese auch Menschen sind. Man bekommt Kinder weil man Kinder will und weil es für einen eine Bereicherung ist, aber das ist nun mal nicht bei jedem Menschen der Fall und das ist nichts was man sich aussuchen könnte. Kinder sind immer auch eine Belastung, bei den meisten Menschen überwiegt aber die Bereicherung die sie durch Kinder erfahren diese Last bei weitem, aber eben nicht bei allen und bei denen bei denen das nicht der Fall ist sind sie dann nun mal hauptsächlich eine Belastung.
Anderen Menschen vorzuwerfen sie seinen schlechte Menschen weil sie diesen Wunsch nun mal nicht haben ist absolut widerwärtig und abstoßend.
 
  • #33
Bin 31 und stelle hier bei der Partnerinnensuche sehr oft fest, dass Frauen angeben, dass sie keine Kinder wollen oder im Moment nicht. Das sind dann aber auch oft Frauen in meinem Alter. Die sind dann gleich durch mein Raster gefallen. Ich will nicht auf Teufel komm raus Kinder, aber ich habe keine Lust mehr, wieder eine Frau davon überzeugen zu wollen, dass 40 nicht das optimale Alter ist um Kinder zu kriegen.
 
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Gast

  • #34
:) Kinder haben ist so niedlich, ich hätte nie darauf verzichtet, habe als Studentin der Juristerei mein erstes Töchterchen bekommen nach dem Grundstudium, und dann nach dem Studium mein zweites, mit einem neuen Partner. Mit dem ersten war ich zehn Jahre zusammen, ab dem Zeitpunkt, wo ich 20 Jahre war, eine reife Leistung für dieses Alter finde ich, und bin stolz darauf. Und nun hätte ich natürlich noch gern ein oder zwei Jüngelchen, so G´tt will. Ich kann nicht verstehen, daß hier in D. so viele Menschen und insb. Akademiker so gern auf Kinder verzichten oder diese Entscheidung rein rational/materiell fällen wollen, wo es doch eine Herzenssache / Seelensache ist, etwas so Schönes, wenn es auch ärgerliche Momente gibt, das ist klar. Aber gerade in den reichsten Ländern dieser Welt haben Menschen am meisten Angst zu verarmen durch ihre Kinder; das finde ich sehr bedenklich. Und die armen, fröhlicheren Länder lieben Kinder und haben welche, weil es einfach schön ist, Mutter und Vater zu werden, es macht jedenfalls die allermeisten Menschen reifer, und menschlicher. Europäer sollen wieder lernen, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen, und keine Angst zu haben. Da können wir von vielen viel ärmeren Nachbar- und Schwellenländern noch sehr viel dazulernen. (w, 34, JuristIn)
 
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Gast

  • #35
@33: "Kinder haben ist so niedlich"
Es findet aber nun mal nicht jeder niedlich und bei diesen Personen stehen bei Kindern eben v.a. die Nachteile im Vordergrund und da ist es für diese Personen auch völlig klar das man dann keine Kinder will.

"diese Entscheidung rein rational/materiell fällen wollen, wo es doch eine Herzenssache / Seelensache ist"
Nur weil etwas eine Herzenssache ist heißt das noch lange nicht das man das nicht rational entscheiden könnte. Es wäre sogar hochgradig irrational die eigenen Gefühle dabei nicht zu berücksichtigen, aber genau diese sind es ja die bei Menschen die keine Kinder wollen ebenfalls den Ausschlag geben.
 
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Gast

  • #36
@#33
Was mich mehr erschreckt als dein restlicher rosaroter Beitrag ist der Satz:
"Und die armen, fröhlicheren Länder lieben Kinder und haben welche, weil es einfach schön ist, Mutter und Vater zu werden"

Warst du schonmal in einem armen Land? Hast du die Leute kennengelernt, sie gesehen?
Ich war in einigen Entwicklungsländern. Die Kinder arbeiten mit, die Leute haben sie nicht weil es niedlich ist, Kinder zu haben, sondern weil sie NICHT verhüten und weil es zudem praktisch ist, wenn noch jemand für die Familie sorgen kann, und Rente gibt es dort auch keine - Kinder sind eine Art Altersvorsorge!
Das heißt nicht, dass die Menschen ihre Kinder nicht lieben, oder dass das Zusammenleben dort nicht auch von mir als menschlicher (teilweise!!) empfunden wurde und dass wir etwas von den Menschen dort lernen können. Sondern nur, dass sie ganz bestimmt in weiten Teilen nicht deshalb Kinder haben, weil es "einfach schön ist".
Bei soviel Blauäugigkeit bin ich wirklich fassungslos.
 
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Gast

  • #37
Ich bin >50, wegen "Alter" beruflich chancenloser Akademiker und kinderfrei, meine zukünftige Ehefrau >40, zurzeit arbeitslos und auch kinderfrei.

Wir beide mögen schon seit immer keine Kinder, weder fremde noch eigene, und das nicht zu mögen ist unser eigener Geschmack, unsere eigene Entscheidung und unser gutes Recht.

Kinder sollen die machen, die sowas wollen.

Wir beide haben auch keine Lust noch weiter zu verarmen. Das finanzielle Überleben ist im Moment auch ohne Kinder hart genug.

P.S.: Glaube niemals einer Frau die sagt, sie "weiß noch nicht" ob sie Kinder will. Diese Frauen werden IMMER irgendwann schwanger.
 
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  • #38
Ich glaube, der Kinderwunsch war nie selbstverständlich. Bisher (früher) war es ebenso - Mann heiratet Frau und bekommt Kinder, weil es schon immer so war und die erstrebenswerteste Form des Lebens war, OB MAN ES WOLLTE ODER NICHT. Heutzutage muss sich keiner mehr aus wirtschaftlicher Sicht von einem Partner abhängig machen und zur späteren Versorgung im Alter braucht man auch keine Kinder mehr - es gibt doch Alternativen.
Zu meinem persönlichen Glück habe ich ein Kind, bin zwar nun alleinerziehend, aber die Entscheidung für mein Kind war die beste meines Lebens.
Der Sinn des Lebens ist es doch, sich zu vermehren. Das betrifft alle Lebensformen, auch Menschen.
In unserer Ich Gesellschaft gibt es im Moment eine andere Wahrnehmung, aber diese schwankt und geht vorüber. Spätestens wenn sich die Werteinschätzung wieder dem Realmaß nähert, wird es eine Änderung geben.
 
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Gast

  • #39
Der Sinn des Lebens ist es doch, sich zu vermehren. Das betrifft alle Lebensformen, auch Menschen.
In unserer Ich Gesellschaft gibt es im Moment eine andere Wahrnehmung, aber diese schwankt und geht vorüber. Spätestens wenn sich die Werteinschätzung wieder dem Realmaß nähert, wird es eine Änderung geben.
Es gibt keinen Sinn des Lebens und dementsprechend kann sich in dieser Hinsicht nie etwas dem Realmaß nähern.