• #1

Kinderwunsch ist nicht mehr selbstverständlich

Gerade eben reingekommen. die neueste Forsa Umfrage. Für das Magazin "Eltern" wurden Paare und Singles befragt, warum sie keine Kinder haben. 2 von 10 Gaben an das sie keine möchten 2/3tel gaben an das sie noch nicht den richtigen gefunden haben das trifft vor allem auf Männer im Osten zu.. Dabei wollten die restlichen 8 von 10 "schon irgendwann Kinder" Kinder werden heutzutage eher als "lifestyle Option" gesehen als das logische Ergebnis einer Partnerschaft.. http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1297664001620
 
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Gast

  • #2
Na logisch das die Männer im Osten sowas sagen!
Gibt ja hier so gut wie keine Frauen mehr...;-(
(...ausser Eine hier aus'm Forum - aber die hat schon ein Kind)
 
  • #3
Genau. Hier bin ich.

Und mein Kind ist ein blutrünstiges Monster mit Werwolfzähnen, das bei Mitternacht ahnungslose Männer anfällt.
 
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Gast

  • #4
Ja, den Trend zu Heirat ja, Kind nein hab ich auch schon festgestellt.
Nachdem sie ihre Immobilie etc fertig haben, frage ich bei verheirateten Paaren über 30 gerne mal, zu wann sie denn Nachwuchs planen.

Oft kommt dann, dass sie keine Kinder haben wollen. Hä? Hab ich da was falsch verstanden? Eigentlich dachte ich immer, dass man heiratet, DAMIT man eine Familie gründet, um das neue Haus zu bevölkern und dann das Haus an die Kinder zu vererben.

Ist heutzutage wohl nicht mehr so. Die Ehepaare sparen Steuer durch ihre Ehe, geniessen sich gegenseitig mit Wuffi und irgendwann erbt das Tierheim Hundeglück ihren Besitz.

Bei den Frauen sind einige in meinem Bekanntenkreis seit über 4 Jahren Single. Hübsche, berufstätige Frauen im Alter zwischen 28 - 36 warten auf Mr Perfect und beklagen sich, dass die guten verheiratet sind.

Da lob ich mir doch mein tolles Kind vom Nicht-Mr-Perfekt. Ich erziehe alleine und warte ganz entspannt, ob Mr Perfect vielleicht mal meinen Weg kreuzt. Glücklich getrennt ist besser als unglücklich verheiratet, gelle Constanze?

w, 40 J
 
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Gast

  • #5
@3
Ja, sag' ich mir als Mann auch...
Lieber keine Kinder, als ein abgelegter Zahlpappa.
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist ja bekanntermaßen exorbitant hoch.
Und da gewiss immer beide Partner ihren Anteil am Scheitern einer Beziehung haben, ist es doch besser, erst gar keine Kinder in die Welt zu setzen, oder?
 
  • #6
niedlich fand ich den Satz der Dame der Redaktion im Radio.. "Eine Kurze Auffrischung in Sachen Biologie: Die von der Natur vorgesehene Zeit zum Kinderkriegen sind die 20er Jahre, d.h. mit 25 ist der Richtige Zeitpunkt ein Kind zu bekommen. leider sind viele Frauen heute der Meinung das Kind pünktlich zum 39 .sten Geburtstag bekommen zu wollen.."

Auch interessant: 2 von 10 gaben an gar keine Kinder haben zu wollen, aber 9 von 10 behaupteten wenn sie oder ihr Partner schwanger werden würde, würden sie sich freuen.. Wechselwähler?
 
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Gast

  • #7
Natürlich ist ein Kind eine Option. Oder muss ich ein Kind bekommen, weil ich gerade verheiratet oder 30 bin oder weil es alle tun? Nein, danke. Das arme Kind.
 
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  • #8
Ja, die Gesellschaft hat sich gewandelt. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum sich auch Ehepaare gegen Kinder entscheiden. Manchmal auch nicht ganz freiwillig.

Nicht wenige Männer haben einfach Angst, zu heiraten, da bei einer 50%-Chance des Scheiterns sie sehr häufig die Zahlonkel werden und die nächsten Jahre nicht mehr rauskommen. Die alte Ehegemeinschaft- sie Hausfrau, er schafft das Geld ran - geht häufig auch nicht mehr, weil finanziell nicht möglich. Außerdem hat heute jeder Mensch sehr viele Optionen offen, wie er sein Leben gestalten kann.

Frühere Ehen mit Kindern waren häufig Wirtschaftsgemeinschaften, wo beide voneinander abhängig waren. Das ist heute nicht mehr so, es ist eher möglich, sich zu trennen.


Auch viele Akademiker-Frauen finden häufig nicht den Partner oder arbeiten so viel, das es irgendwann für das Thema zu spät ist. Die fallen auch aus.

Andererseits muss man sich auch fragen, ob bei der derzeitigen Überbevölkerung es wirklich sinnvoll ist, dass jeder ein Kind bekommt. Auch wenn unser Staat das fördert und unsere ganzen Sozialsysteme auf Bevölkerungswachstum ausgerichtet ist, bin ich froh um jedes Kind, das nicht geboren wird.
 
  • #9
Die LEBENSZIELE sind eben vielfältiger geworden, VERHÜTUNG ist möglich geworden, die freie ENTSCHEIDUNG liegt beim einzelnen.

Beruflicher Erfolg, Genuss der Freizeit, wechselnde Lebenspartner, teils aber auch wirtschaftliche Unsicherheit führen eben dazu, dass Kinderwunsch nicht mehr als selbstverständlich empfunden wird. Es gibt andere Ziele und Erwartungen vom Leben, und Kinderwunsch und Karriere stehen in vielerlei Hinsicht einander entgegen. Lange Ausbildungszeiten führen bei Akademikern dazu, dass sich das Alter der ersten geburt deutlich in die 30iger verschoben hat.

Die allermeisten Menschen wollen durchaus "irgendwann Kinder" -- manche verpassen nur den Zeitpunkt.
 
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Gast

  • #10
Ich (M45) 3 Langzeitbeziehungen wollte nie eigene Kinder.Zeitweise hatte ich die Verantwortung für 2 Kinder einer Partnerin.
Heute hätte ich weder das Interesse noch das Verantwortungsbewußtsein für eigene Kinder.
Ab einem gewissen Alter sollte Mann das den Kindern zuliebe nicht antun (Opa-Faktor).Sehe allerdings häufiger Frauen Ü40 Karriereknick? die sich noch intensiv mit der Mutterrolle befassen.
Ich bin nicht gegen das Kinderkriegen,die wenigsten leben in einer stabilen langjährigen Partnerschaft die doch eigentlich Grundvorraussetzung sein sollte.Vorallem aber was Kinder schon immer benötigt haben ist ZEIT
Vielen der Postern kann ich voll zustimmen.
 
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Gast

  • #11
Eigentlich macht mich dieses Thema traurig-denn ein Leben OHNE Kind ist doch ganz leer.
Ich habe meine Tochter mit 41 ( vor 16 Jahren) bekommen.Wollte nicht -unbedingt-ein Kind. Na ja, dann wurde ich 40...und .....es hat endlich geklappt. Ich wurde NIE als OMA angeschaut- von wegen "das tu ich dem Kind nicht an" meines Vorredners.
Feststellen konnte ich, dass in sog.höheren Kreisen es SELBSTVERSTÄNDLICH ist ein oder mehrere Kinder zu haben.Ich weiss schon, man/frau muss sich KInd/er auch leisten können. Aber VOR ALLEM steht doch sich in einem Kind wiederzufinden, und die Gene weitergeben zu können.
Meine Tochter bekommt es vom Elternhaus mit, auch selbst einmal Kinder zu haben.
w/57
 
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Gast

  • #12
Mein Grund dafür keine Kinder zu wollen ist relativ einfach. Ich mag Kinder einfach nicht und dementsprechend wäre es ziemlich schwachsinnig wenn ich Kinder in die Welt setzen würde.

@10: nein ein Leben ohne Kind ist nicht ganz leer, das magst du so empfinden aber das trifft nun mal nicht auf jeden Menschen zu.
Freu dich darüber das du dein Kind hast und damit glücklich bist aber dieses ewige Mitleid darüber das jemand keine Kinder hat ist beleidigend, insbesondere wenn man dessen Leben dann auch noch als leer bezeichnet.
 
  • #13
#3: Genau! :eek:)

#4: Irgendwas kann immer schief gehen. Man kann nicht für ALLE Risiken des Lebens eine Versicherung finden.
Bye the way: ich bin Alleinfinanzierer, also nix mit Zahlepapa!
Tut mir leid, wenn ich jetzt Deine Schubladen ein bisschen durcheinander bringe...
 
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Gast

  • #14
Ich glaube, der Kinderwunsch war nie selbstverständlich. Bisher (früher) war es ebenso - Mann heiratet Frau und bekommt Kinder, weil es schon immer so war und die erstrebenswerteste Form des Lebens war, OB MAN ES WOLLTE ODER NICHT. Heutzutage muss sich keiner mehr aus wirtschaftlicher Sicht von einem Partner abhängig machen und zur späteren Versorgung im Alter braucht man auch keine Kinder mehr - es gibt doch Alternativen.
Zu meinem persönlichen Glück habe ich ein Kind, bin zwar nun alleinerziehend, aber die Entscheidung für mein Kind war die beste meines Lebens.
 
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Gast

  • #15
Also ich kann mir ein Leben ohne Kinder auch ganz gut vorstellen. Ich stelle mir diese Frage momentan selber, da ich Ende dreißig bin, in einer langjährigen guten Partnerschaft lebe und ich mich so langsam mal dafür oder endgültig dagegen entscheiden sollte.
Aber mal ganz ehrlich, aus rein rationalen Gründen spricht doch nicht wirklich viel für Kinder...oder sehe ich das falsch??
Sie kosten viel Zeit, Geld, Nerven und meinen bis dato guten Job werde ich in der Art und Weise auch nicht mehr ausführen können. Also mache ich mich in gewisser Weise wieder abhängig vom Mann. Angeblich bekommt man ja auch viel von Kindern zurück...na ja ich weiß nicht so recht!?
Ist es wirklich erstrebenswert einen guten Job, finanzielle Unabhängigkeit, schöne Reisen, Zeit für sich selbst gegen ein Kind, dass mich die nächsten 18 Jahre mehr oder weniger stark an sich bindet einzutauschen?? Und ob die Partnerschaft dies alles aushält weiß man auch nicht...
 
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  • #16
@12
Wow, ich ziehen meinen Hut vor solch einem Einzelfall!
Wobei ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass du niemals nie einen Cent genommen hast! ;-)
 
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  • #17
#15 Da braucht man keinen Hut ziehen-aber beachten,daß würden sicher viele Väter tun,nur die Rechtssprechung bei Scheidung ist nun einmal häufig gegen Väter gerichtet.Und das aus gutem Grunde;die um weitaus konstantere Versorgerrolle Mann-Arbeiten und finanziell "abdocken"bis ins hohe Alter zählt und damit altes Rollenklischee.
..ich denke,der Cent steht auch AE Männern zu!
Solange das klassische Rollenbild und die gegenseitig aufeinander angewiesene Lebensgemeinschaft,durch die emanzipierte Selbstdarstellung der Frau überlagert wird,dürfte es mit der Kinder bekommenden Familie zukunftsorientiert schlecht aus sehen.
Wir geben unsere Erfahrungen an unsere Kinder und unser Umfeld weiter,Frauen genauso wie Männer.Wir müssen uns nicht wundern,daß der lockere Sex heute eine große Rolle spielt,aber die Entscheidung für Partnerschaft und Kinder abnimmt.
Wir sind offener geworden,aber auch vorsichtiger-die Emanzipation hat einen Überlebenskampf für beide Geschlechter vom "Zaun" gebrochen,wo früher solide Gemeinschaften(mit positiven und negativen Seiten)bestanden,sind wir heute egoistische Konkurrenz.Wie oft hat man schon von jungen Frauen gehört,"ich laß mir ein Kind machen,dann brauch ich nicht mehr arbeiten gehen","ich brauche keinen Mann nur einen Erzeuger","ich such mir einen der Kohle hat",ich heirate den Mann meines Auswanderzieles usw.
Verhütungsmittel begünstigen häufigere wechselnde Sexualpartner von Frauen und Männern gegenüber früher,daß heutige "Funleben" hat Verpflichtung und unser gegenseitiges Vertrauen etwas verdrängt,....
Kinderwunsch haben sicher die meisten,aber den Glaube an die Familiengemeinschaft als Grundvoraussetzung verloren!
Es ist unser Vermächtnis...

m48
 
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  • #18
Ich finde es in Ordnung, wenn jemand sich gegen Kinder entscheidet.
Wichtig ist nur, dass der staatliche Ordnungsrahmen den geänderten Verhältnissen angepasst wird. Ich als Gutverdiener, Akademiker und Vater mehrer Kinder habe nämlich nicht den geringsten Bock mehr, Kinderlose durchzufüttern und ihnen ihr süßes Leben zu finanzieren.

Aber genau dazu werde ich von Staat und Rechtsordnung gezwungen. Die Schlüssel liegen in der Sozialversicherung (Renten-, Pflege- und Krankenversicherung) ebenso wie im Steuerrecht (kein Splitting/gemeinsame Veranlagung für Menschen ohne Kinder wünschenswert) und bei den indirekten (Verbrauchs)Steuern.

Überall werde ich gezwungen, mein Portemonnaie für Kinderlose massiv zu plündern, überall muss ich zahlen, damit sie ein süßes und leichtes Leben ohne eigene Kosten für Kinder, aber mit späterem Rentenanspruch aus der Umlagerente usw., führen können.

Nicht dagegen, wenn jemand kinderlos bleiben möchte, aber bitte auf eigene Kosten.

Mir reicht's und mir stink's - mich pack der heilige Zorrn bei der Vorstellung, wie ich die Kinderlosen alimentieren muss.

Irgendwann mache ich echte Randale, wenn sich daran nichts ändert!
 
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  • #19
@17
Hey, reg' dich ab!
Ich bin auch männlich, Anfang vierzig, die gesetzliche Rente geht mir am Hintern vorbei!
Und ich glaube auch, dass ich erheblich mehr Steuern zahle als du!
Aber ich bin ganz bei dir, der Staat sollte dringend diesen Generationenvertrag reformieren!
Du solltest auch ruhig Randale machen - allerdings wirst du schnell merken, dass das gar nichts bringt! Nicht das Geringste...
Halt uns bei deinen Aktivitäten ruhig auf dem Laufenden! Ich bin gespannt...
Schönen Abend noch!
 
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  • #20
@18
Mir geht mein Land, geht mein Volk, geht diese Gesellschaft nicht "am Hintern vorbei", wie Du so offen schreibst! Ich habe mehrere Kinder und daher denke ich auch an morgen und übermorgen....

Ich glaube auch nicht, dass Du erheblich mehr Steuern zahlst, als ich.

Der Generationenvertrag gehört auch nicht reformiert, wie Du schreibst. Das wäre zu primitiv. Der Generationenvertrag kann so bleiben, wie er ist. Er setzt "Generationen" voraus und daran fehlt es dem Kinderlosen. Der Kinderlose geht ohne nachkommen ab und setzt damit zu seinen Lebzeiten seiner Linie ein Ende. Der Kinderlose ist die letzte Generation seiner Linie und hat deshalb im Generationenvertrag nicht, aber auch wirklich überhaupt gar nichts zu suchen. Der Kinderlose kündigte durch seine Kinderlosigkeit jede Generationensolidarität auf und hat daher auch allein für sich zu sorgen. Darin liegt der Schlüssel, darin liegt die Zukunft.

Dann und nur dann, geht gewollte Kinderlosigkeit in Ordnung.

Übrigens:
Auch ungewollt Kinderlose haben nicht die mit Kindern verbundenen Kosten...!

gez. #17
 
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  • #21
@18
Ich sorge auch für mich allein, da brauchst du dir mal keine Sorgen zu machen...
Ich lag und liege niemandem auf der Tasche....
So wie du schreibst, scheinst du mit deiner Situation irgendwie nicht richtig zufrieden zu sein?
Aber dafür bist du selbst verantwortlich!
Im übrigen musst du es auch mal so sehen...
Kinder bringen Freude, Kinder machen Spaß, sind eine Bereicherung für's Leben etc.
So lese ich hier immer wieder...
Und all diese schönen Dinge sind mir nun versagt geblieben!
Gut daran bin ich selber Schuld, aber ganz ehrlich - so richtig ärgern kann ich mich darüber nicht!
Weiterhin habe ich auch nur geschrieben, dass mir die gesetzliche Rente am Hintern vorbei geht.
Das der Generationvertrag geändert werden muss, daran sind sich übrigens auch 'ne ganze Menge Leute (...welche dieses Land lenken) einig.
Das du das anders siehst, lässt mich an deinem wirtschaftlichen Sachverstand zweifeln.
Den Schuh,welchen du hier in unsachlicher Weise den Kinderlosen vorwirfst, ziehe ich mir mit Sicherheit nicht an!
Schönen Abend noch!

gez. #18
 
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  • #22
Lieber 17+19,

mir geht es wie Dir und ich kann Deinen Zorn gut verstehen! Lass uns den Generationenvertrag kündigen!
Ich bin ohnehin nicht daran beteiligt, da ich in einem berufsständigen Versorgungswerk bin. Als Mitglied einer privaten Krankenkasse komme ich auch nicht für die kostenlose Krankenkasse Deiner Kinder und Deiner vermutlich nicht berufstätigen Ehefrau auf. Bleiben nur noch die Steuern, mit denen ich Dein Ehegattensplitting, Dein Kindergeld (bis zum 18.Lebensjahr immerhin knapp 40.000 Euro pro Kind), die Kindergärten, Schulen, Universitäten Deiner Kinder mitfinanziere. Ich bin aber sicher, dass diese Steuern für Dich entbehrlich sind, wenn ich dafür nicht mehr Dein kinderreiches Portemonaie plündere. Oder?

w, 49, kinderlos, seit dem 24.Lebensjahr durchgehend berufsttätig und in Steuerklasse 1 (die meiste Zeit mit Spitzensteuersatz)
 
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  • #23
@19 : Wo muss ich unterschreiben um als kinderlose Single morgen aus der GRV auszutreten und mit den freigewordenen Beiträgen meine eigene Versorgung aufzubauen? Ach wenn die Welt doch nur so einfach schwarz und weiß wäre....
 
  • #24
@15: Okay, ich gebe zu, ein paar Cent waren es. Die väterliche Unterstützung beträgt zur Zeit ungefähr 7% meiner monatlichen Fixkosten. Ist damit Deinem Weltbild Genüge getan?
 
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  • #25
Kinder kosten die Gesellschaft auch ne ganze Menge: Kindergeld, Kitas, Schulen,
Jugendhaftanstalten usw., Kinder und Jugendliche sind aber auch die Zukunft einer Gesellschaft (ausgenommen die die auf manchen Plätzen Drogen verchecken etc.) - schwarz-weiß-Malerei zwischen Kinderlosen und Eltern ist deshalb unsinning. Ich stelle mir eher die Frage wieso viele Alte Chefs den Hals nicht vollbekommen ihren Arbeitsplatz nicht für Jüngere räumen, sich mit Seilschaften nach unten abschotten und die Kohle noch in ihren Sarg reinschaufeln müssen
 
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  • #26
Ich, m/33, denke auch nicht mehr an Kinder. Grund:

a) Keine Partnerin (mehr)
b) bald zu alt um eine klassische Familie zu gruenden und
c) eine Patchworkfamilie - wozu? Nein. Danke!
 
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  • #27
Es mag vll. einfach und verlockend klingen wenn einfach jeder für sich selbst aufkommt aber es ist nun mal nicht so einfach denn das komplette Fehlen von Kindern könnte man nicht bezahlen.
Dennoch ist es vollkommen sinnfrei wenn sich hier wieder wie so oft kinderlose und Eltern gegenseitig die Köpfe darüber einschlagen wer wen mitfinanziert. Fakt ist wir sind eine soziale Gesellschaft und das heißt nun mal das jeder der Geld hat andere Menschen mitfinanziert, egal ob man Kinder hat oder nicht und diese Tatsache ist ein bis zu einem gewissen Grad ein wichtiger Garant dafür das wir in unserem Land die Freiheiten haben die wir eben haben und zu diesen Freiheiten gehört es eben sich frei entscheiden zu können ob man Kinder haben will oder nicht.

m,29 kinderlos und werde es auch bleiben (aber keine Sorge mit meinen Abgaben finanziere ich nicht nur meine eigene Rente sondern noch zusätzlich die Renten von mehreren weiteren Personen sowie die Ausbildungen mehrerer Kinder)
 
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  • #28
#24 brüll.....Jugendhaftanstalten, aber auch die gehören eben dazu!

Aber, mal ganz im Ernst! Wenn man als gebildete Frau heutzutage Kinder bekommt, hat man die Höchststrafe. Man ist plötzlich eingesperrt, weggesperrt, disqualifiziert, wird für blöd gehalten, alle mischen sich ein, sagen einem was man wie und vor allem warum zu tun hat. Es gibt den Begriff der Rabenmutter (nur in der deutschen Sprache), bzw. es werden potentielle Kinder bedauert, siehe #6 "das arme Kind"
Und will man tatsächlich seinen Lebensunterhalt verdienen, um sich und das Kind gut versorgen zu können, dabei sei es mal völlig dahingestellt, ob es mit Partner ist, oder ohne, geht das auch nicht mehr. Keiner will dich mehr! Man ist zum Unsicherheitsfaktor geworden, das Kind könnte krank werden, man kann die Mitarbeiterin nicht mehr gnadenlos verheizen, es wäre Solidarität gefragt statt Zickenkrieg und so stehe ich mittlerweile auf dem Standpunkt, man ist völlig mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man sich überhaupt noch Kinder anschafft heutzutage. Die sind immens teuer, es leidet der Sex, es leidet die Beziehung, willst du in den Urlaub bist du mit mehr als einem Kind schon mal asozial, kein Vermieter will dich mehr und nicht zu vergessen auch dem Aussehen und dem Körper ist das ganze auch nicht wirklich zuträglich.
Also, wozu dann das ganze?
Und dennoch bin ich froh, daß ich 2 dieser Spaßbremsen habe und freu mich, daß 2 meiner Kolleginnen sich auch welche angeschafft haben und komm auch gern an meinen freien Tagen arbeiten, um die zu vertreten, denn ganz ehrlich ein größeres Glücksgefühl, als den Moment, wo die mir das kleine, verschmierte, topfhässliche, verschrumpelte Wesen auf den Bauch gelegt haben und das hat mich angeguckt, irgendwie verschwiemelt und ich hatte das plötzlich lieb zu haben, hatte eigentlich nie wieder.
Aber wenn, dann bitte in einem Alter, wo das ganze nicht schon als pervers zu bezeichnen ist und die Medizin und Forschung einen weitaus größeren Anteil am Zustandekommen eines solchen Menschleins hat.
 
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  • #29
[Mod.= Wir dulden hier keine pauschalen, an alle User gerichteten Diffamierungen und herablassende Beleidigungen. Wenn Ihnen dieses Forum nicht passt, ziehen Sie sich doch einfach zurück. Die Teilnahme ist freiwillig!]
 
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Gast

  • #30
Ist es möglich, dass hier einige vergessen, dass "Kinder" Menschen und nicht Objekte sind? Hier wird von Kindern geredet wie von Last und jeder, der sich des Lebens hier ja nun auch freut, vergisst, selbst ein Kind gewesen zu sein. Das Leben dreht sich doch nicht nur um Geld, sozialem Aufstieg, etc.
Anscheinend bleibt mit fortschreitendem Bildungsniveau die Herzensbildung auf der Strecke.