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Gast

  • #1

Kinder nach der Scheidung zum Vater?

Ein guter Freund (43) von mir lebt seit sechs Jahren getrennt von seiner Noch-Ehefrau; allerdings mit ihr und den beiden Kindern (11, 14 ) unter einem Dach, eine sogenannte Zweckbeziehung. Zunehmend wird diese Konstellation für alle Beteiligten zum Problem. Mein Freund traut sich nicht, den entscheidenden Schritt, sprich "Scheidung einreichen", zu gehen, weil er Angst hat, dass die Kinder der Mutter zugesprochen werden. Was kann er tun, damit dies nicht passiert? Wie sind eure Erfahrungen? Nach allem, was ich weiß, sind die Kinder bei ihm in jeder Beziehung besser aufgehoben. Doch inwieweit interessiert das ein Gericht?
 
  • #2
Wie kann man gleichzeitig getrennt und zusammenlebend sein? Andere würden sagen, die Ehe kriselt oder so... hat denn einer der Ehegatten einen neuen Partner? Weiß die Ehefraum, dass er die Ehe als getrenntlebend auffasst? Warum macht sie das mit, ist ja schließlich nicht nur seine Entscheidung?!

(nachträglich geändert)
 
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Gast

  • #3
Zweckbeziehungen dieser Art sind selten, aber auch mir bekannt im Bekanntenkreis. Vor allem, wenn bestimmte Vermögensverhältnisse nichtz einfach trennbar sind oder die Kinder in der MItte stehen und man das ganze vor sich hintreiben lässt.

Was allerdings stimmt ist, dass Ehepaare im Trennungsjahr zwar weiterhin in einem Haushalt leben können, wenn wirtschaftliche Gründe ein getrennt Leben nicht so einfach ermöglichen, aber das muss eindeutig geregelt und nachweisbar sein. In diesem Fall scheint es aber so, als sei die Trennung nicht offiziell vollzogen.

Wem die Kinder zugesprochen werden, kann auf Basis dieser Informationen nicht prognostiziert werden.
 
  • #4
Im Allgemeinen wird heute das gemeinsame Sorgerecht erteilt. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat der, bei dem die Kinder leben. 14.jährige werden vom Gericht befragt (11-jährige vermutlich auch), bei welchem Elternteil sie leben wollen.

Wer hat bisher den Großteil der Erziehungsarbeit geleistet? Ist die Mutter ganz- oder halbtags berufstätig? Wie sieht es mit der Berufstätigkeit des Freundes aus? Wäre die mutter vielleicht sogar damit einverstanden, daß die Kinder beim Vater leben? Wer bleibt im Haus, bzw. der Wohnung?

Am besten kann eine solche Frage von einem kompetenten Anwalt beantwortet werden.
 
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Gast

  • #5
Man kann in der Tat im selben Haus getrennt wohnen, die Lösung ist dann nicht schlecht, wenn Kinder beide Eltern behalten können sollen.

Aber ja, das wird wohl in den meisten Fällen irgendwann zum Problem.

Die wichtigste Frage ist: Was sagt die Ehefrau zu all dem? Ist sie bereit, in die Scheidung einzuwilligen? Und dann die Kinder. Ich kann mir nicht vorstellen, das sie die freiwillig zum Vater gibt. Sind da vielleicht Absprachen möglich, nach denen das Sorgerecht in dem Falle hälftig geteilt wird? Würde sie das mitmachen?

Dann muß ja wohl das Haus endgültig geteilt werden. Ist sie da zu einer Absprache bereit?

Ihr solltet auf jeden Fall eine friedliche Regelung mit der Ehefrau anstreben, sonst kann das noch Jahre dauern und viel Zeit, Nerven und Geld kosten.

Es könnte natürlich auch sein, das Frederica mit ihrem Verdacht doch Recht hat, das der Mann sich gar nicht scheiden lassen will.
 
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Gast

  • #6
FS:
So viel ich weiß, wurde die Entscheidung zu einer Zweckbeziehung damals von beiden gemeinsam getroffen. Zwischenzeitlich war die Ehefrau auch schon mal ausgezogen, was zum finanziellen Engpass für die Familie wurde. Insbesondere seine Frau hat seit mehreren Jahren eine Beziehung zu einem anderen Mann. Auch Urlaube mit ihrem neuen Partner und den Kindern wurden schon realisiert. Mein Freund hatte hin und wieder Bekanntschaften zu anderen Frauen.
Dass seine Frau zustimmen würde, dass die Kinder bei ihm weiter aufwachsen, kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube, dass eine gütliche Einigung hier sehr schwer wird bzw nicht möglich ist.
 
  • #7
@#5: Was genau ist jetzt Deine Frage?!

1. Wenn die Frau die Kinder will und die Kinder nicht extrem dagegen sind, dann wird in Deutschland die Frau die Kinder bekommen.

2. Es ist mir absolut unverständlich, wie man unter solchen Bedingungen so würdelos zusammenwohnen kann. Beide haben andere Beziehungen und wohnen unter einem Dach? Was sollen die Kinder da lernen? Es ist so schrecklich, man kann es eigentlich gar nicht fassen.

Ich befürchte, er muss einfach ausziehen, den gesetzlichen Unterhalt zahlen und schauen, dass die Ex dann arbeiten geht. Das will nämlich die Ex wahrscheinlich vermeiden...
 
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Gast

  • #8
Wenn das Paar seit 6 Jahren getrennt in einem Haushalt lebt, scheinen beide ja immerhin noch halbwegs miteinander klarzukommen. Warum sollten sie sich nicht bezüglich der Kinder auch einigen können? Am "gerechtesten" für beide Elternteile ist nach einer Trennung natürlich die Variante, dass die Kinder im Wechsel zu relativ gleichen Zeitanteilen bei beiden sind. Nur ist das für die Kinder meistens nicht die beste Lösung, sie brauchen einen Hauptwohnsitz, damit sie auch zur Ruhe kommen können.

Also, da müssen die beiden nun mal durch, wenn sie sich trennen wollen, bzw. wenn dein Freund sich trennen will! Alles kann man nicht haben! Das beste für alle ist aber immer, wenn beide Partner sich möglichst fair bei der Trennung und den notwendigen Vereinbarungen verhalten. Alles andere tut vor allem auch den Kindern nicht gut!

w42
 
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Gast

  • #9
#6: Da hast du nicht Recht, Frederika.

1. Kinder in diesem Alter werden befragt. Das Problem für die Kinder ist aber, dass sie sich entscheiden sollen. Und damit immer das Gefühl haben, wie immer sie sich entscheiden, sich gegen ein Elternteil zu entscheiden. Deshalb ist es so wichtig, dass die Eltern eine gütliche Einigung erreichen und ihren Kindern so nicht das Gefühl geben, ein Elternteil zu "verlassen". Die Familiengerichte entscheiden heute oft sehr differenziert. Vorher sollte man sich unbedingt eine fachliche Hilfe holen, um diesen Prozess begleiten zu lassen.

2. Das ist DEINE Meinung. Aber sie muss ja nicht richtig sein, oder? Was ist so dramatisch daran, unter einem Dach zu wohnen? Das muss ja nicht identisch sein mit: in einer Wohnung. Darüber weißt du doch gar nichts, aber urteilst bereits. Und was ist denn aus deiner Sicht das schlimme, was die Kinder dabei lernen?

3. Woher nimmst du die Einschätzung in deinem Schlusssatz? Es gibt keinen einzigen Hinweis darauf, dass die Noch-Ehefrau nicht arbeitet.
 
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Gast

  • #10
Liebe FS, versucht doch auf jeden Fall, noch einmal eine gemeinsame Einigung mit der Ehefrau hin zu bekommen. Zur Zeit scheinen die Beiden ja noch mit einander reden zu können. Ob das noch klappt, wenn erst mal die Scheidung eingereicht wurde, ist eine ganz andere Frage.

Versucht es jetzt!

Sie kann eigentlich auch nicht wollen, das die Kinder einer schmutzigen Trennung ausgesetzt werden. Und wenn sie selbst auch schon einen Nachfolger hat, ist sie an ihrem Ex ja wahrscheinlich nicht mehr interessiert.

Ob die Chancen nun gut sind oder nicht: Sie sind jetzt auf jeden Fall besser als später. Und das reicht für den Versuch aus, Schaden kann es ja eigentlich wirklich nicht.
 
  • #11
Getrennt lebend kann auch unter einem Dach erfolgen:
Voraussetzung dafür sind:
- getrennte Betten
- getrennte Mahlzeiten (= "getrennt von Tisch und Bett")
- getrennte Urlaube
- getrennte Wäsche
- getrennte Familienfeiern.
Ausnahmen sind "zum Wohle der Kinder" möglich (wohlgemerkt "Ausnahmen", soll nicht die Regel sein).

Sollte das alles so gegeben sein in dieser Konstellation, dann kann dein Freund die Scheidung einreichen, weil das Trennungsjahr um ist.
Vorher sollte er aber in jedem Fall Beratung bzgl. des Aufenthaltsrechts der Kinder einholen: z.B. beim Jugendamt, bei Erziehungsberatungsstellen (z.B. von der Caritas, auch div. kirchliche Vereinigungen bieten sowas an) - am besten mehr als eine Meinung einholen, evtl. auch von einer Rechtsanwältin für Familienrecht oder Mediatorin.

Nachdem er sich selbst Informationen beschafft hat:
Vielleicht lässt sich seine Noch-Frau sogar überzeugen, gemeinsam mit ihm zu einer Beziehungsberatungsstelle oder Mediatorin zu gehen. Aber das scheint mir in diesem Fall wohl eher unwahrscheinlich zu sein. Für die Kinder wäre es sicherlich allemal besser, wenn diese Situation mal geklärt würde.

Du schreibst, dass sie wieder eingezogen ist, da getrennte Wohnungen zum finanziellen Engpass geführt haben. Geht sie denn arbeiten ? Falls nicht, sollte er sich umso schneller scheiden lassen. Oder will er weiterhin ihre Urlaube und ihr Leben mit dem anderen finanzieren ?
Nach der Scheidung wird sie in jedem Fall selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen.
 
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Sphynx

  • #12
Viele verstehen immer vieles nicht und schütteln entsetzt den Kopf - dabei gibt es auch für dieses Problem Lösungen.

Also ein Gespräch mit der Frau ist unvermeidbar, um auszuloten, wie sie einer räumlichen Trennung und erfolgenden Scheidung gegenübersteht. Vielleich ist sie auch froh, wenn es vorrüber ist.

Wenn beide überhaupt noch miteinander reden (können), dann macht das aufsuchen eines Mediators sehr viel Sinn. Es spart eine Menge Geld und man kann Lösungen erzielen, die beide tragen können.
In Deutschlang gilt grundsätzlich das gemeinsame Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht, solange nicht einer der Partner auf alleiniges Sorgerecht klagt. Wobei sicher die Kinder ebenfalls gefragt werden - (ganz sicher mit 14 Jahren)
Und hier solte nach der besten Lösung für die Kinder gesucht werden. Macht es denn Sinn, ihm die Kinder zuzusprechen?
Kann er sich denn ausreichend um die Kinder kümmern? Wenn sie mal krank werden und am nachmittag - wer ist dann da für die Kinder?
11 Jahre ist ganz besimmt zu jung, um den kompletten Nachmittag allein zu verbingen.
Gibt es Beteruungsmöglichkeiten wie Hort o.Ä. - Ganztagesschule.

Das alles muss bedacht werden, bevor man sagt: Die Kinder sollen zu mir.
Wenn die Kinder zur Mutter kommen, hat er auf jeden Fall altersgerechtes Umgangsrecht.

Aber zunächst muss er wirklich mal ein Wort mit der Frau reden. Das sollte doch möglich sein, wenn sie schon so lange in dieser Situation zusammen leben.
 
G

Gast

  • #13
FS: Was wollen denn die Kinder? Wurden sie schon mal gefragt, bei wem sie gerne wohnen bleiben würden? Mit 11 und 14 haben sie ein Recht auf Anhörung und dürfen auch vor Gericht äußern, bei welchen Elternteil sie bleiben möchten. Im Normalfall werden sie wohl bei dem Elternteil bleiben, der auch das Haus (die bisherige Umgebung der Kinder) weiter bewohnen wird, damit sie die Schule nicht wechseln, ihre Freundeskreise nicht aufgeben und ihre vertraute Umgebung nicht verlassen müssen. Die Entscheidung sollte von den Eltern und, wenn erforderlich auch vom Gericht, stets im und zum Wohl des Kindes getroffen werden.

Meine wollten letztes Jahr lieber mit Umziehen, als bei ihrem Vater zu leben, obwohl es für sie bedeutete die gewohnte Umgebung zu verlassen, die Schule zu wechseln und Kontakt zu ihrem bisherigen, gewachsenen Freundeskreis nur noch via Internet und Telefon und ab und an in den Ferien zu haben. Ich hätte es aber, wenn auch sehr schweren Herzens akzeptiert, wenn sie das alles nicht hätten aufgeben wollen. Sie waren aber auch schon etwas älter (14 und 15 1/2), als die Kinder deines Freundes.

Noch ein Tipp am Rande, der evtl für deinen Freund hilfreich sein könnte. Meine Anwältin gab mir damals den Rat, dass ich es mir schriftlich geben lassen soll, dass der Vater der Kinder mit dem Wohnortwechsel einverstanden ist und im Zuge des Umzuges setzte sie mir eine Erklärung auf, in der mir mein Ex mit seiner Unterschrift das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht (was ja auch für Urlaube und Klassenfahrten wichtig ist) und die alleinige Vertretungsvollmacht für die Kinder gegenüber Banken, Behörden, Schule und sonstige Stellen, sowie die alleinige Gesundheitsfürsorge, erteilte (dies ist im Streitfall dann fast schon mehr als die halbe Miete fürs alleinige Sorgerecht).
 
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Gast

  • #14
Mein Anwalt riet mir, die Kinder zu nehmen und auszuziehen. Auch Väter dürfen das!
Man sollte aber schon einschätzen können, ob die Kinder lieber mit dem Vater oder mit der Mutter mitgehen wollen. Únd die Betreuung zu Ferien/Krankheitszeiten sollten schon einigermaßen geklärt sein (Hort?Tagesmutter, die die Kinder schon kennen? Betreuung durch AWO? Großeltern/Verwandte? Gute Freunde?)
 
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Gast

  • #15
Theoretisch gesehen werden die Kinder gefragt (wie # 8 sagt), auch spielt die Erhaltung der bisherigen Umwelt vom Prinzip her eine Rolle (wie #12 schreibt). In der Praxis sieht es aber so aus, dass die Gerichte im Konfliktfall praktisch immer einen Weg finden, die Kinder zur Mutter zu schicken. Dann ist im Einzelfall mal der Kindeswille nicht so ernst zu nehmen, oder die Erhaltung der bisherigen Umwelt ist nicht so wichtig.

Ausnahmen von diesem Grundsatz wird es realistisch gesehen nur geben, wenn die Mutter zur Erziehung vollkommen ungeeignet ist (Alkoholismus, phasenweise stationär in Psychiatrie etc.). Selbst das zählt aber nur, wenn es klar dokumentiert ist.

Dies gilt selbst dann, wenn der Vater den Hauptteil der Erziehungsarbeit geleistet hat, weil die Mutter Karriere gemacht hat oder krank war.

Mein Tipp daher: Die Mutter wird das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen, daran ist nichts zur rütteln. Also soll er sich gütlich mit seiner Frau einigen. Andere Chancen hat er nicht.

m
 
G

Gast

  • #16
@ # 12

Zu Deinem letzten Absatz: Sag mal, warum hat Dein Ex-Mann so was unterschrieben? Ist ja unfassbar, wie ein Vater so etwas machen kann, oder war er irgendwie unter Druck?

m (45)
 
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Gast

  • #17
@FS

Dein Freund sollte es so machen, wie es normalerweise von (fremdgehenden) Müttern praktiziert wird: vollendete Tatsachen schaffen. D.h. über Nacht ausziehen, die Kinder mitnehmen und zeitgleich den Antrag auf Scheidung stellen.
Die Rechtsprechung in unserem Lande ist zwar extrem mütterfixiert, aber auf diese Weise kann er belegen, dass der (ehemals gemeinsame) Lebensmittelpunkt der Kinder nun allein bei ihm liegt. Da sich das ganze Prozedere einege Monate, wenn nicht Jahre, hinauszögert schafft ihr es vlt., dass ihr die Kinder bekommt.
Immerhin gelingt es der überwäligenden Mehrheit der Frauen ja auch auf diese Art und Weise die Väter aus dem Leben ihrer Kinder zu drängen.

(m44)
 
S

Sphynx

  • #18
@16

"...der ÜBERWÄLTIGENDEN Mehrheit der Frauen..."
Was soll das denn heißen?
Das stimmt so nicht. Der gleiche Unfug wie: die überwältigende Mehrheit der Väter zahlen keinen Unterhalt.....
Genauso wie es Väter gibt, die nach der Trennung keinen Kontakt zum Kind haben wollen, weil die sehr junge sehr neue Freundin die komplette Freizeit in Anspruch nimmt und kein Verständnis für Füßrsorge hat.
Obwohl man bei lesen dieses Forums durchaus den Eindruck erhalten kann, dass die Welt ausschließlich von Männern und Frauen bevölkert ist, die einander Böses wollen.
 
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Gast

  • #19
@17 von #16

Meine Einschätzung basiert auf eigenem Erlebem (logisch) und auf dem Blick in meinen engeren Freundeskreis.
Dass ich mich (natürlich) gerne auch auf Interntseiten von diversen Väter-Interessenvertretungsgruppen informiere liegt vlt. an einer gewissen masochistischen Ader. ABER: die Grundrichtung wird durch eben diese Quellen so belegt wie ich es geschildert habe. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen. Falls Du nun so eine Ausnahme bist, was ich natürlich gerne glauben möchte, so heißt das doch aber noch lange nicht, dass Du nun eine Mehrheit vertrittst.

Fakt ist aber auf jeden Fall (o.k. meiner Meinung nach ;-)), dass der Erfolg der Mütter die so vorgehen wie von mir beschrieben, der FS insoweit zu denken geben sollte, dass sie ihren LG dementsprechend berät.

Zu Deinem letzten Satz:
Natürlich treffen sich auf Seiten wie diesen Leute, die bereits (mindestens) einmal im Leben bitter enttäuscht wurden. Da ist es doch nur logisch, dass sich diese Erfahrungen in den jeweiligen postings widerspiegeln.
Die Tatsache, dass es ein paar Paare geben soll die ernsthaft die guten und schlechten Zeiten miteinander auskommen, zeigt aber selbst mir, dass die Welt zumindest nicht ausschließlich mit "bösen" Männern und Frauen bevölkert ist.

d.h. wenn ich mir die Frauen so anschaue...
;-)))

(m44)
 
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Gast

  • #20
Wie wärs mit gemeinsamem Sorgerecht und getrennten Wohnungen?
Im Interesse der Kinder sollte man sich verhalten, wie erwachsene Menschen und darüber, wenigstens darüber, miteinander reden.

Wir habens hinbekommen, ein Ex und ich!
 
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Gast

  • #21
Lieber Fragesteller, bitte erkundige Dich bei einem Anwalt, ob das 14-jährige Kind selbst entscheiden darf, zu wem es möchte. Wenn es zum Vater möchte, könnte dieses Problem evtl. schon gelöst sein, wenn beide Elternteile vernünftig und fair genug sind, die Entscheidung des Kindes zu respektieren und nicht zu "schmollen" oder das Kind dafür in der ein oder anderen Hinsicht bestrafen oder beeinflussen zu wollen.

Dann wäre zu überlegen, wo und bei wem das 11-jährige Kind besser aufgehoben ist. Wenn Vater und Mutter ganztägig berufstätig sind, muss das Kind ja ohnehin noch einige Jahre in eine Ganztagsschule gehen und es lässt sich vielleicht eine einvernehliche Regelung treffen.

Wenn die Mutter allerdings gar nicht oder nur teilzeit-berufstätig ist, ist es vermutlich schwierig, denn dann hat sie sich in der Vergangenheit, zumindest theoretisch, mehr um die Kinder bzw. die Belange der Kinder gekümmert und es stellt sich die Frage, warum das mit der Scheidung nun geändert werden soll.

w/48
 
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