• #1

Kind meines Partners beleidigt mich. Was tun?

Hallo,

ich bin seit ca. 6 Monaten mit meinem Partner zusammen. Mein Partner hat einen 13jährigen Sohn, der jedes zweite Wochenende bei uns ist. Wenn er da ist, beleidigt er mich immer wieder. Er hat bereits gesagt, dass ich hässlich und fett bin. Meistens sagt mein Partner nichts dazu. Nur einmal hat er gesagt, dass man so etwas nicht sagt. Letztens waren wir bei seinen Eltern zum Essen und haben anschließend ein Gemeinschaftsspiel gespielt. Als der Junge am verlieren war, ich am gewinnen, hat er mir eine leere Milchtüte ins Gesicht geworfen. Es tat nicht wirklich weh, aber ich fand es dermaßen respektlos. Seine Eltern und mein Partner haben nichts gesagt. Ich bin daraufhin aufgestanden, weil mir die Tränen runterliefen und bin nach Hause gefahren. Später hatten wir deswegen Streit, weil mein Partner das nach Hause fahren als kindisch empfand und ich mich ja anstelle, weil die Packung ja leer gewesen wäre.

Zu meiner „Schwägerin“ hat er vor einiger Zeit zur Begrüßung gesagt, dass sie ganz schön fett geworden ist (sie ist schwanger). Daraufhin hat ihr Mann (Bruder meines Partners) dem Jungen eine heftige Ansage gemacht. Der Junge ist heulend in sein Zimmer. Mein Partner stand daneben und hat wieder nichts gesagt.

Wenn der Junge nicht da ist, haben wir eine tolle Zeit. Ich spüre, dass ich immer angespannter werde, wenn der Junge da ist und ihm immer mehr aus dem Weg gehe, weil Angst vor Respektlosigkeiten.

Wie schätzt ihr die Situation ein? Abwarten bis er aus der Pubertät ist oder Trennung?
 
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  • #2
Auf der einen Seite hat der Junge vermutlich Probleme mit der Trennung seiner Eltern und einer neuen Frau im Leben seines Vaters.

Das rechtfertigt in keiner Weise Beleidigungen. Zuständig ist Dein Partner. Der ist das Problem und nicht der Junge. Wann Dein Partner aus der Pubertät kommt, ist nicht absehbar, aber im Moment sieht es nicht danach aus...
 
  • #3
Die Beleidigungen und der Wurf mit der Milchtüte gehen natürlich überhaupt nicht, auch in der Pubertät nicht. Ich denke, dem jungen Mann mangelt es etwas an Erziehung. Mir ist ein solches Verhalten unbekannt.

Aus der Reaktion Deines Partners ist jedoch zu entnehmen, dass er dieses Verhalten eher duldet. Auf Dauer würde ich so ein Verhalten nicht akzeptieren.
 
  • #4
Als der Junge am verlieren war, ich am gewinnen, hat er mir eine leere Milchtüte ins Gesicht geworfen. Es tat nicht wirklich weh, aber ich fand es dermaßen respektlos. Seine Eltern und mein Partner haben nichts gesagt.

Weißt Du ob nicht unter vier Augen ein Gespräch mit dem Sohn gesucht wurde?

Das ist so eine Horrorsituation in die ich auch nie kommen möchte.


Später hatten wir deswegen Streit, weil mein Partner das nach Hause fahren als kindisch empfand und ich mich ja anstelle, weil die Packung ja leer gewesen wäre.

Die Reaktion Deines Partners geht natürlich überhaupt nicht meiner Meinung nach. Ob voll oder leer ist hier absolut gegenstandslos. Für mich ein klares NoGo.
Das hinterlässt schon deutliche Kratzer in eurer Beziehung.


Ich spüre, dass ich immer angespannter werde, wenn der Junge da ist und ihm immer mehr aus dem Weg gehe, weil Angst vor Respektlosigkeiten.

Ich kann Dich verstehen, aber da ist der Vater gefordert. Das geht in meinen Augen gar nicht.

Selbst wenn Du die Rolle der Mutter einnimmst und für den Sohn nicht akzeptabel bist und er Dich ablehnt.. Das geht hier viel zu weit. Das ist auch nicht zu tolerieren.


Gespräch mit dem Vater suchen.
Das ist schon 5 nach 12.
Der muss das ansprechen und regeln.
Was sagt er denn dazu?
 
  • #5
Er hat bereits gesagt, dass ich hässlich und fett bin. Meistens sagt mein Partner nichts dazu. Nur einmal hat er gesagt, dass man so etwas nicht sagt.
Lass Dich nicht beleidigen.
Wenn Du der Meinung bist dass der Junge unrecht hat und Dich beleidigt, dann sag dem Jungen klar Deine Meinung dazu und wenn es dann nicht besser wird, dann sage die Dates mit Deinem Partner einfach ab.

Ich bin daraufhin aufgestanden, weil mir die Tränen runterliefen und bin nach Hause gefahren.
Richtig.

Der Vater soll sich überlegen, ob er seinen Sohn nicht auch so einnordet. Ich würde es tun.

Wenn das nicht geht sollte der Kontakt zur FS nur stattfiunden wenn der Sohn nicht da ist.
 
  • #6
Daraufhin hat ihr Mann (Bruder meines Partners) dem Jungen eine heftige Ansage gemacht. Der Junge ist heulend in sein Zimmer. Mein Partner stand daneben und hat wieder nichts gesagt.

Es sieht so aus, als bist du für deine Grenzen selbst verantwortlich.

Was wäre, wenn Du dem Kind genauso eine deftige Ansage machst, wie der Bruder deines Partners; anscheinend sagt dein Partner nichts dazu, wenn jemand sein Kind maßregelt; wahrscheinlich weil er sich denkt, wenn dich was stört, dann wirst Du dich schon wehren... eher aber im Sinne verbal, anstatt emotional in Tränen auszubrechen und sogleich aus der Situation zu flüchten.

Wehrst Du Dich nicht selbst?

Diskutierst Du nicht auch mal mit deinen Partner? Bei ihm lässt Du Dir doch auch nicht alles von ihm bieten, oder?

Was denkst Du was passiert, wenn Du das Wort ergreifst(?), etwa dass dir dein Partner in den Rücken fällt, in dem er das Kind einfach nur nach Lust und Laune gewähren lässt?

-Also, wenn Du bisher auf seine Rotzigkeiten nicht reagiert hast und geduldet, in deiner Erwartung, dein Partner würde für Dich eingreifen und handeln, dann würde ich erstmal versuchen, selbst dem Jungen mal Grenzen aufzuzeigen, entweder schlagfertig (bspw. fett & hässlich: Für deinen Vater ist das sexy; Korrekt erkannt, so und nun reden wir über deine Schwachpunkte; Ich kann abnehmen, Dir fehlt Hirn; Vorsicht ist ansteckend. u.ä.) oder Du trittst auf als selbstbewusste Person und forderst Dir den Respekt als Erwachsene (in der Art: so rede ich mit Dir nicht, gern im freundlichen Umgangston; oder Mag sein, deswegen bekommst Du (bzw. geht es) trotzdem nicht (nach) deinen(m) Willen)
-Im Grunde ist es ähnlich wie bei "Mobbern", (DU) zeige ihm Gegenwehr, dass Du nicht so behandeln und beleidigen lässt und sein Spielball und Blitzableiter seiner Launen bist, zeige Rückgrat und Wert deiner Person.
- Einzig NUR wenn dein Partner, bei deinem verbalen Schlagabtausch, direkt vor den Augen des Kindes, Partei für seinen Sohn ergreifen würde (2 dann gegen Dich), (würde er damit deine Autorität als Erwachsene untergraben), sollte dies eintreten, würde ich mich sofort trennen.
 
  • #7
Bedenklich finde ich in erster Linie die Haltung deines »Partners«, der sich nicht gerade partnerschaftlich dir gegenüber zeigt.

Mag sein, dass der Junge eifersüchtig ist (weil du dabei bist, bei Papa den Platz seiner Mama einzunehmen). Mag sein, dass er eine schwierige Phase durchmacht, noch dazu mitten in der Pubertät steckt. Dennoch ist es unmöglich, wie wenig sein Vater (dein Freund) sich zu dir bekennt. Der ist ganz sicher nicht mehr in der Pubertät, ich würde ihn eher als Feigling einstufen: er will es sich bei seinem etwas missratenen Bürschchen nicht verderben - dafür »opfert« er dich.

Du hoffst darauf, dass der Sohnemann irgendwann raus ist aus der Pubertät? Das könnte noch Jahre dauern, nach meiner Erfahrung fängt die in dem Alter gerade erst an. Und so lange verzeihst du deinem Freund sein Nichtstun? Er muss den Sohn ja nicht an den Löffeln ziehen, aber er könnte ihm erklären, dass er, der Sohn, mit seinen Freunden/innen angemessen umgehen muss.
Das alles macht er nicht (seine Reaktion auf den Milchtütenwurf finde geradezu empörend!!) - und hier solltest du seinen nicht wirklich verlockenden Charakterzug »keine Verantwortung zu übernehmen« dir genauer ansehen: ICH würde mich von solch einem Mann verabschieden. Ziemlich schnell sogar.
 
  • #8
Das Verhalten des Kindes finde ich auch unmöglich und vor allem dass er dann nichts sagt. Es muss ja nicht gleich so sein wie beim Bruder dass man das Kind zum Heulen bringt aber gar nix sagen ist halt auch nicht gut, denn so sendet er ja dem Jungen die Botschaft dass er nicht hinter Dir steht und er sich sowas erlauben kann. Natürlich wird da eine pubertäre bewusste Provokation schon auch eine Rolle spielen.

So weit zu gehen eine Trennung zu raten würde ich (noch) nicht.

Wohnt ihr nach 6 Monaten schon zusammen (wenn ja war das natürlich ziemlich voreilig) oder hast Du noch eine eigene Wohnung? Wenn ja würde ich empfehlen dass Du Dich in Zukunft an den "Papawochenenden" zurückziehst und sie für Dich verbringst und ihr dann die kinderfreien Wochenenden zusammen verbringt.

Solche eventuellen Konflikte zwischen Kind(ern) und (momentan nicht vorhandener) neuer Partnerin ist für mich ein Grund warum ich nicht zusammenziehen wollen würde. Dann gibt es für beide Seiten Rückzugsmöglichkeiten. Ich sehe das auch bei einem befreundeten Paar die zusammenwohnen wo sie mit seinem Kind überhaupt nicht klarkommt, und die Kinderwochenenden sind jedes Mal der Horror für sie.
 
  • #9
Wie schätzt ihr die Situation ein? Abwarten bis er aus der Pubertät ist oder Trennung?
Trennung, weil Dein Partner ein Lappen ist, dem komplett egal ist, wie es Dir geht. Dass es anders geht und dann das lappige Pubertier bei Gegenwind heult, hast Du ja gesehen.
Darüberhinaus: ihr lernt euch grad kennen und Du siehst nun in immmer mehr Lebenslagen, was für eine Null er ist.

Ich weiß nicht, warum Du als erwachsene Frau so ein Gör nicht selber in den Senkel stellen kannst, statt auf Hilfe vom Partner zu warten und warum Du heulst, wenn er Dir eine leere Milchtüte ins Gesicht wirft, statt ihm einfach platt zu machen. Bist Du genauso inkompetent wie Dein Partner?

Alternative: garnicht mehr mit Deinem Partner dahingehen, wo das Pubertier auch aufschlägt und an den WE, wenn er in eurer Wohnung ist wegfahren (schwer in Coronazeiten). Dann natürlich auch die Kosten für die Wellness-WE von Deinem Miet-/Haushaltskostenanteil abziehen. Du fährst ja nicht freiwillig weg, sondern wegen seines unerzogenden Nachwuchses.
Und wenn ihr nicht zusammenwohnt: dann bleib doch einfach an seinen Kinder-WE zuhause, chill etwas und überlass ihn dem Elend allein.
 
  • #10
Ich weiß nicht, warum Du als erwachsene Frau so ein Gör nicht selber in den Senkel stellen kannst, statt auf Hilfe vom Partner zu warten und warum Du heulst, wenn er Dir eine leere Milchtüte ins Gesicht wirft, statt ihm einfach platt zu machen. Bist Du genauso inkompetent wie Dein Partner?
Ich habe nicht wegen der Milchtüte geheult, sondern weil ich so enttäuscht war, dass von ihm oder den Eltern nichts kam. Die Eltern mischen sich sonst auch gerne in Erziehungssachen ein. Ich habe natürlich auch erst geheult, als ich aus dem Haus war. Möchte mir keine Schwäche anmerken lassen.

Ansage bringt bei dem Kind leider null. Habe ich schon mehrmals versucht. Von ihm kam nur „halt die Fresse du bitch“ und hat die Tür zugeknallt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Dein Partner kommt nicht klar mit seinem Sohn und wird vielleicht ein schlechtes Gewissen haben, weil er und die Mutter sich trennten. Anscheinend hat den Jungen niemand aufgefangen oder er hat sowieso nie Grenzen gesetzt bekommen.

weil mein Partner das nach Hause fahren als kindisch empfand und ich mich ja anstelle, weil die Packung ja leer gewesen wäre.
?
Das würde mir reichen, um zu sehen, dass Dein Partner nicht begreift, was los ist. Dh. Trennung natürlich. Nicht, weil Du vor dem Jungen flüchten müsstest, sondern weil Dein Partner unpartnerschaftlich ist. Er kritisiert noch DICH, wo er eigentlich sein eigenes Versagen sehen müsste. Aber er wird auch nicht fertig mit seinem Kind und hat längst kapituliert.
Vielleicht will der Sohn auch gar nicht bei dem Vater sein und ist deswegen so?

Naja, jedenfalls wäre es nicht der Sohn, sondern die Haltung des Mannes, die mich bzgl. meiner Beziehung stören würde.
 
  • #12
Es sieht so aus, als bist du für deine Grenzen selbst verantwortlich.

Was wäre, wenn Du dem Kind genauso eine deftige Ansage machst, wie der Bruder deines Partners; anscheinend sagt dein Partner nichts dazu, wenn jemand sein Kind maßregelt; wahrscheinlich weil er sich denkt, wenn dich was stört, dann wirst Du dich schon wehren... eher aber im Sinne verbal, anstatt emotional in Tränen auszubrechen und sogleich aus der Situation zu flüchten.

Wehrst Du Dich nicht selbst?

Diskutierst Du nicht auch mal mit deinen Partner? Bei ihm lässt Du Dir doch auch nicht alles von ihm bieten, oder?

Was denkst Du was passiert, wenn Du das Wort ergreifst(?), etwa dass dir dein Partner in den Rücken fällt, in dem er das Kind einfach nur nach Lust und Laune gewähren lässt?

-Also, wenn Du bisher auf seine Rotzigkeiten nicht reagiert hast und geduldet, in deiner Erwartung, dein Partner würde für Dich eingreifen und handeln, dann würde ich erstmal versuchen, selbst dem Jungen mal Grenzen aufzuzeigen, entweder schlagfertig (bspw. fett & hässlich: Für deinen Vater ist das sexy; Korrekt erkannt, so und nun reden wir über deine Schwachpunkte; Ich kann abnehmen, Dir fehlt Hirn; Vorsicht ist ansteckend. u.ä.) oder Du trittst auf als selbstbewusste Person und forderst Dir den Respekt als Erwachsene (in der Art: so rede ich mit Dir nicht, gern im freundlichen Umgangston; oder Mag sein, deswegen bekommst Du (bzw. geht es) trotzdem nicht (nach) deinen(m) Willen)
-Im Grunde ist es ähnlich wie bei "Mobbern", (DU) zeige ihm Gegenwehr, dass Du nicht so behandeln und beleidigen lässt und sein Spielball und Blitzableiter seiner Launen bist, zeige Rückgrat und Wert deiner Person.
- Einzig NUR wenn dein Partner, bei deinem verbalen Schlagabtausch, direkt vor den Augen des Kindes, Partei für seinen Sohn ergreifen würde (2 dann gegen Dich), (würde er damit deine Autorität als Erwachsene untergraben), sollte dies eintreten, würde ich mich sofort trennen.
Ich finde nicht das es ihre Aufgabe ist den Sohn maß zu regeln. Nicht jeder hat aber nunmal diese Schlagfertigkeit. Der Vater ist zuständig das sein Sohn respektvoll mit anderen umgeht und nicht "die Freundin vom Vater muss Schlagfertigkeit lernen." Er verhält sich wie ein Rotzlöffel und der Vater und Großeltern schauen auch noch zu. Geht gar nicht, deine Reaktion ist genau richtig gewesen ! Lass dich dir da ja nichts einreden von wegen überreaktion ... der Vater nimmt ihn auch noch in Schutz. Ich würde mit dem deinem Freund reden und ihm klipp und klar sagen das sowas nicht geht und er Verantwortung übernehmen muss und Verantwortung heißt auch ein Kind zu erziehen und Grenzen aufzuzeigen.
 
  • #14
Trennung, weil Dein Partner ein Lappen ist, dem komplett egal ist, wie es Dir geht. Dass es anders geht und dann das lappige Pubertier bei Gegenwind heult, hast Du ja gesehen.
Darüberhinaus: ihr lernt euch grad kennen und Du siehst nun in immmer mehr Lebenslagen, was für eine Null er ist.

Ich weiß nicht, warum Du als erwachsene Frau so ein Gör nicht selber in den Senkel stellen kannst, statt auf Hilfe vom Partner zu warten und warum Du heulst, wenn er Dir eine leere Milchtüte ins Gesicht wirft, statt ihm einfach platt zu machen. Bist Du genauso inkompetent wie Dein Partner?

Alternative: garnicht mehr mit Deinem Partner dahingehen, wo das Pubertier auch aufschlägt und an den WE, wenn er in eurer Wohnung ist wegfahren (schwer in Coronazeiten). Dann natürlich auch die Kosten für die Wellness-WE von Deinem Miet-/Haushaltskostenanteil abziehen. Du fährst ja nicht freiwillig weg, sondern wegen seines unerzogenden Nachwuchses.
Und wenn ihr nicht zusammenwohnt: dann bleib doch einfach an seinen Kinder-WE zuhause, chill etwas und überlass ihn dem Elend allein.
Warum wird hier von der Fragestellerin erwartet das Kind zu erziehen und sich zu wehren und auch noch als inkompetent dargestellt ? Der Mann hat sich für ein Kind entschieden und die Erziehung wohl deutlich versaut und sie muss nicht die Kompetenz haben das auszubaden.
 
  • #15
Ich habe nicht wegen der Milchtüte geheult, sondern weil ich so enttäuscht war, dass von ihm oder den Eltern nichts kam. Die Eltern mischen sich sonst auch gerne in Erziehungssachen ein. Ich habe natürlich auch erst geheult, als ich aus dem Haus war. Möchte mir keine Schwäche anmerken lassen.

Ansage bringt bei dem Kind leider null. Habe ich schon mehrmals versucht. Von ihm kam nur „halt die Fresse du bitch“ und hat die Tür zugeknallt.
Wenn die Partnerschaft sonst gut läuft, dann kannst du dich auch dafür entscheiden den Sohn nicht mehr zu treffen .. wenn er das Wochenende mit dem Sohn hat, machst du halt was anderes, wäre das eine Möglichkeit? So würdest du ihn vielleicht nur einmal im Jahr an Weihnachten begegnen.
 
  • #16
Liebe Tania! Es kann sein, dass man besch*** Verhalten des Nachwuchses nicht in aller Öffentlichkeit reglementiert. Ich persönlich würde meine Kinder zur Seite nehmen, sie zu einer Entschuldigung anhalten, die beinhaltet, dir etwas Guten angedeihen zu lassen, an dem du ausgleichsweise Freude hättest. Keines meiner Kinder hat je so mit einem/er Erwachsenen in meiner Gegenwart gesprochen. Meine Stiefkinder auch nicht.

Wenn ein 13 jähriger so mit dir redet, kannst du natürlich anders reagieren als beleidigt verschwinden. Ich persönlich würde kontra geben- berufsbedingt hab ich Übung. Aber die Frage ist: ist das überhaupt der Job, von dem, der beleidigt wird?

Ich meine nein. Erziehung ist nämlich Elternsache. Eltern sein bedeutet Verantwortung übernehmen und das macht dein Partner nicht. Zumindest bei der Teenieaufzucht.

Also ist er bei Kinderaufzucht ein Griff ins Klo. Wenn du mit ihm und dem Jungen im Partner/Familienverbund bleibst, hast du Konflikte ohne Ende. Das kann nichts.

Falls du wirklich so an dem Partner hängst, verdünnisier dich an den Teeniewochenenden. Tu dir was Gutes.

Und lass dir ja nicht einreden, dass so ein Verhalten ok ist. Ist es nicht. Von keinem der beiden.
 
  • #17
Er akzeptiert die Trennung nicht, das liegt nicht an dir als Person, sondern daran dass er das nicht versteht oder wahr haben möchte, dass die Eltern nicht mehr zusammen sind.

Wenn das mit euch dreien funktionieren soll muss dein Partner mit seinem Sohn sprechen und ihn verklickern, dass er nun nicht mehr mit Mama zusammen ist und das verstehen muss und er natürlich nicht alleine bleiben möchte, sich wünscht dich an seiner Seite zu akzeptieren und er mit dir klar kommen soll, sich zurück nehmen soll und Respekt haben soll!
Wenn die Partnerschaft sonst gut läuft, dann kannst du dich auch dafür entscheiden den Sohn nicht mehr zu treffen .. wenn er das Wochenende mit dem Sohn hat, machst du halt was anderes, wäre das eine Möglichkeit? So würdest du ihn vielleicht nur einmal im Jahr an Weihnachten begegnen.
Temporär hilft das vielleicht aber auf Dauer geht man dem
Problem nur aus dem Weg, anstatt zu versuchen es aus der Welt zu schaffen und zu dritt klar zu kommen. Finde ich nicht so gut die Idee.

Liebe FS sprich mit deinem Partner, er soll mit seinem Sohn reden. Von heute auf morgen wird er kein Engelchen werden aber wenn man ihn vielleicht öfters ermahnt wenn er respektlos wird und aber auch auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht, kann es was werden.
Ich finde Papa-Sohn Tage gut - nur er mit seinen Sohn, nicht immer nur ihr drei zusammen. Fragen was er machen möchte, ihm das Gefühl geben Papa ist noch Papa auch ohne mit Mama zusammen zu sein. Papa ist glücklich mit einer neuen Frau. Er muss lernen dich und die Situation zu akzeptieren. Er versucht dich wegzuekeln, du möchtest ihm den Papa nicht wegnehmen, er braucht nicht so „durchzudrehen“.

W 27
 
  • #18
Er hat bereits gesagt, dass ich hässlich und fett bin. Meistens sagt mein Partner nichts dazu....

hat er mir eine leere Milchtüte ins Gesicht geworfen.

Zu meiner „Schwägerin“ hat er vor einiger Zeit zur Begrüßung gesagt, dass sie ganz schön fett geworden ist (sie ist schwanger).
Mal aus der beruflichen Sicht betrachtet:
Ein solches Verhalten kenne ich tatsächlich nur von Kindern, die eine sozial - emotionale Störung haben, oder zumindest weitgehend grenzfrei erzogen wurden. Das eine geht meist mit dem anderen einher. Ein Kind, das Grenzen gewohnt ist, hakt auch nicht bei der Trennung der Eltern so respektlos gegenüber egal welchen Erwachsenen aus. Denn es spürt da eben eine Grenze!

Dies würde auch zu den Reaktionen im verwandtschaftlichen Umfeld passen. Es setzt dem Kind keiner Grenzen. Dies zeigt sich auch daran, dass, als der Onkel (der Mann der Schwangeren) dann doch mal eine Grenze gesetzt hat, der Junge völlig überzogen heulend abgedampft ist. Vorher selber die große Klappe, nur am Beleidigen, aber bei der kleinsten Anforderung an ein adäquates Sozialverhalten heulen. Weil er es einfach nicht gelernt hat, mit Frustrationen umzugehen. Das ist wirklich bilderbuch - typisch für solche Kinder. Ich arbeite täglich mit denen, das muss man wollen und aushalten können.Aber ich krieg dafür Geld und ich verfüge über die geeigneten professionellen Methoden, ein solches Verhalten langfristig zu verbessern bzw. zu unterbinden.

Die FS hat dafür den Mann. Hm. Der eben keine Grenzen ziehen kann. Dieser setzt wahrscheinlich das Verhalten des Jungen auch gar nicht zu sich selbst in Beziehung. Er spürt die Verantwortlichkeit gar nicht.

Ich kann der FS nur raten, sich dies erstens von diesem Wunderknaben nicht gefallen zu lassen und ordentlich gegenzusteuern (er ruft nach Grenzsetzung, hier geht es nicht um seine Erziehung, sondern darum, die Würde der FS zu wahren), und zweitens mit dem Vater Klartext zu sprechen, dass es drei Möglichkeiten gibt:

- entweder ab jetzt Treffen ohne Kind
- er macht seinem Sprössling eine klare Ansage
- Trennung.

Ich denke, eine der drei Sachen wird's werden.
 
  • #19
Er akzeptiert die Trennung nicht, das liegt nicht an dir als Person, sondern daran dass er das nicht versteht oder wahr haben möchte, dass die Eltern nicht mehr zusammen sind.

Wenn das mit euch dreien funktionieren soll muss dein Partner mit seinem Sohn sprechen und ihn verklickern, dass er nun nicht mehr mit Mama zusammen ist und das verstehen muss und er natürlich nicht alleine bleiben möchte, sich wünscht dich an seiner Seite zu akzeptieren und er mit dir klar kommen soll, sich zurück nehmen soll und Respekt haben soll!

Temporär hilft das vielleicht aber auf Dauer geht man dem
Problem nur aus dem Weg, anstatt zu versuchen es aus der Welt zu schaffen und zu dritt klar zu kommen. Finde ich nicht so gut die Idee.

Liebe FS sprich mit deinem Partner, er soll mit seinem Sohn reden. Von heute auf morgen wird er kein Engelchen werden aber wenn man ihn vielleicht öfters ermahnt wenn er respektlos wird und aber auch auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht, kann es was werden.
Ich finde Papa-Sohn Tage gut - nur er mit seinen Sohn, nicht immer nur ihr drei zusammen. Fragen was er machen möchte, ihm das Gefühl geben Papa ist noch Papa auch ohne mit Mama zusammen zu sein. Papa ist glücklich mit einer neuen Frau. Er muss lernen dich und die Situation zu akzeptieren. Er versucht dich wegzuekeln, du möchtest ihm den Papa nicht wegnehmen, er braucht nicht so „durchzudrehen“.

W 27
Ich weiß ja nicht wie lange die Eltern schon getrennt sind und ob deine Theorie richtig ist, dass er die Trennung nicht akzeptiert. Kann natürlich auch sein, dass die Eltern dem Jungen allgemein wenig Respekt und Grenzen beigebracht haben und er auch mit anderen (siehe Schwägerin) ähnlich umgeht. Vielleicht kennen seine Lehrer, Erzieher, Betreuer, ein ähnliches Problem ?
 
  • #20
Was sind denn das für asoziale Familienverhältnisse, wo ein 13jähriges Bürschlein die neue Freundin des Vaters ungestraft beleidigen darf. Dein Freund hat total in der Erziehung versagt und hat wahrscheinlich selbst keine. Von wegen Pubertät. Kein normal erzogenes Kind benimmt sich so gegenüber Erwachsenen in und außerhalb der Familie. Merke dir gut: dein Freund wird auch bei anderen Gelegenheiten nicht zu dir stehen, denn er ist eine Lusche. Zwischen euch wird es niemals gut gehen, denn der Junge wird immer Zankapfel bleiben und du wirst immer zurückstecken müssen. Da ist schon zuviel kaputt.
 
  • #21

Glaube schon dass er das weiss. Deshalb ja auch das Schweigen der Eltern.

Denn es spürt da eben eine Grenze!

Dies würde auch zu den Reaktionen im verwandtschaftlichen Umfeld passen. Es setzt dem Kind keiner Grenzen.

Die FS hat dafür den Mann. Hm. Der eben keine Grenzen ziehen kann. Dieser setzt wahrscheinlich das Verhalten des Jungen auch gar nicht zu sich selbst in Beziehung.

Komm @NormaJean der Vater weiß, dass er das verbockt hat. Der Sohn tanzt ihm garantiert auf der Nase herum.

Ich arbeite täglich mit denen, das muss man wollen und aushalten können.Aber ich krieg dafür Geld und ich verfüge über die geeigneten professionellen Methoden, ein solches Verhalten langfristig zu verbessern bzw. zu unterbinden.

Und wie sind Deine professionellen Mittel?
Sag jetzt nicht Grenzen setzen :cool:
 
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  • #22
Ansage bringt bei dem Kind leider null. Habe ich schon mehrmals versucht. Von ihm kam nur „halt die Fresse du bitch“ und hat die Tür zugeknallt.

Entschuldigung, Tania... aber ich bin gerad' fast vom Stuhl gefallen vor Lachen! Weil: ist nicht Dein Ernst, oder...???

Also, dass Du hier in einem Internetforum fragen musst, ob Du Dich von dem asozialen Lappen-Vater trennen sollst. Oder die Pubertät des zu einem asozialen Jugendlichen erzogenen abwarten sollst...

Ich kenne Dich nicht, lese Deine Beiträge aber mit einer Art entsetzter Belustigung... und frage mich: was bitte stimmt mit dieser Tania nicht?

Weshalb um Himmels Willen setzt Du hier nicht von Anfang an GRENZEN? Dem Aso-Kid und dem Prolo-Vater gegenüber?

Salopp gesagt, würde ich meinen, der Drops ist hier gelutscht... der Junge sieht und betitelt Dich offenbar so, wie DU DICH in Deinem tiefsten Inneren fühlst, fett, häßlich, bedürftig...

Kann das sein?

Deshalb glaubst Du vermutlich auch, eh nichts Besseres zu, verdienen als diesen Vollhorst, oder?

Ich glaube nicht, dass es Sinn bringt, Dir Verhaltensregeln für die eingefahrene Situation zu erklären, denn ich schätze, dass Du quasi das prädestinierte Mobbingopfer schlechthin bist... deshalb TRENNE Dich, um Himmelswillen! Was gibt es denn da überhaupt noch zu überlegen?

Der 13 Jährige wird sich kaum mehr wesentlich ändern, der wurde zu einem Asi erzogen, und er ist kein kleiner Junge mehr. In 4 Jahren fährt der Auto, in 5 Jahren ist er vor dem Gesetz erwachsen. Der Lappen-Vater wird sich auch nicht mehr ändern. Besser wird das nicht mehr. Du hast Dir hier bei allen jeglichen Respekt verspielt, das bekommst Du nicht mehr revidiert.

Selbst falls der Junge Recht haben sollte (was ihm aber noch lange nicht das Recht gibt, Dir das in beleidigender Weise an den Kopf zu werfen) und Du fett und häßlich bist, ist dieser Lappen-Vater nicht die letzte Cola vor der Wüste. Es gibt da draußen auch noch nette, normale Männer, die Dich sicherlich als Partnerin zu schätzen wissen und bei denen Du Dich nicht wie Dreck behandeln lassen mußt!

Zieh die Reißleine, meine Liebe!!
 
  • #23
2 Dinge aus Sicht einer lange alleinerziehenden Mutter mit heute 15 jährigen Sohn:

1. Würde mein Sohn so mit meinem Mann oder der Partnerin seines Vaters sprechen würde er eine Ansage bekommen, dass die Wände wackeln- sowas würde ich NIEMALS dulden- die Schuld liegt hier bei deinem Partner.

2. Wenn mein Sohn sowas machen würde, dann wäre es das gute Recht des Beleidigten eine klare, deutliche Ansage zu treffen - spätestens bei der Aktion des Milchtütenwurfs wäre ich an deiner Stelle arg ungemütlich geworden.

Fazit: Dein Partner hat anscheinend keinerlei Arsch in der Buchse, der wird sich nicht ändern, du kannst dich ändern- KNALLHARTE nicht in Zuckerwatte gepackte Ansage wenn der Junge dich beleidigt, knallharte Ansage an deinen Freund und wenn das nicht fruchtet:
Ende im Gelände.
 
  • #24
Die Eltern sind seit 12 Jahren getrennt, ich war also auch nicht der Trennungsgrund.

Ich vermute, dass mein Partner seinem Sohn gegenüber ein schlechtes Gewissen hat und deswegen nichts sagt. Er war einige Jahre laut eigener Aussage ein schlechter Vater. Er wurde mit 23 ungeplant Vater und hat sich einige Jahre nicht groß gekümmert, da er noch im Studium war und Party machen wollte.
 
  • #25
Ansage bringt bei dem Kind leider null. Habe ich schon mehrmals versucht. Von ihm kam nur „halt die Fresse du bitch“
Dann musst Du als erstes auf sein Vokabular umsteigen, damit er Dich versteht. Mit Wattebällchen werfen wirst Du bei so einer Kind nichts.
Du hast doch gesehen, wie sein Onkel ihn aus dem Stand ins Flennen brachte. Mach es ein paarmal genauso und er lässt Dich zukünftig in Ruhe, denn wie der Vater so der Sohn - beide kein Standing.

sie muss nicht die Kompetenz haben das auszubaden.
Nee, muss sie nicht. Ich habe gesagt, die erste Option ist Trennung von dem Mann, der ein so asoziales Kind heranzieht. Denn indem er so ein Verhalten duldet, zeigt er ja auch selber was für ein Typ er ist.

Ein solches Verhalten kenne ich tatsächlich nur von Kindern, die eine sozial - emotionale Störung haben, oder zumindest weitgehend grenzfrei erzogen wurden.
Zumindest gegenüber Frauen - fällt ja auf, dass er sich so richtig gegenüber Frauen verhält und den Schwanz einzieht, wenn der Onkel was sagt.
Es sagt eine ganze Menge über den Vater aus und dessen Frauenbild aus, wenn er mit den Händen bis zum Ellbogen in den Taschen daneben steht und nichts tut.
Was also FS ist los mit Dir und Deinem Selbstbild, dass Du Dir sowas in der Öffentlichkeit bieten lässt.

Die FS hat dafür den Mann. Hm. Der eben keine Grenzen ziehen kann.
... oder keine ziehen will, weil er Frauen gegenüber genauso respektlos ist.

Genau das. Da sollte man sich jede Prosa sparen und die Dinge beim Namen nennen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #26
Das Problem sind die Milchtüten!
Der Vater ist eine, die Großeltern ebenfalls.
Uns so wird der Sprössling optimal auf die Milchtütenindustrie vorbereitet.
Merke: Eigene Kinder kommen nie auf fremde Leute 💁🏼‍♂️.
Was erhoffst du dir ernsthaft noch zu ändern?
Wo soll denn die Veränderung herkommen?
Erleuchtung aller beteiligten Milchtüten?
Wieviel Erniedrigung brauchst du noch von dieser Sippe bis du begreifst?
M50
 
  • #27
... oder keine ziehen will, weil er Frauen gegenüber genauso respektlos ist.
Genau, das wäre dann der nächste Schritt der Überlegung. Dass der Mann genau dieses Welt- und Verhaltensbild selbst in sich trägt, und seine Familie gleich mit, möglicherweise. Aber auch das steht ja nicht im Widerspruch zu dem, was ich vorher meinte. Sowas kommt von Sowas.


Und wie sind Deine professionellen Mittel?
Sag jetzt nicht Grenzen setzen :cool:
Ja, mir ist auch aufgefallen, nach meinem letzten Beitrag, dass wenn ich ein Trinkspiel draus gemacht hätte, ich betrunken ins Bett gefallen wäre. Einmal das Wort „Grenze“ = ein Schnäpperli.😅

Naja, aber im Ernst: im professionellen Kontext „arbeitet“ man ja am Kind, und wendet tatsächlich Methoden an, nachdem eine richtige Diagnose gestellt wurde. Man kompensiert ja sehr viel. Das ist ja in diesem Beispiel nicht der Fall und außerdem ist der Mann ja der Vater und kein Professioneller. Wer weiß, was da seinerseits für Emotionalitäten dahinter stehen, warum er nichts tut. Fakt ist: Die FS muss sich das nicht bieten lassen, Möglichkeiten zu handeln: siehe mein letzter Beitrag. Meiner Meinumg nach.
 
  • #28
Ich vermute, dass mein Partner seinem Sohn gegenüber ein schlechtes Gewissen hat und deswegen nichts sagt. Er war einige Jahre laut eigener Aussage ein schlechter Vater. Er wurde mit 23 ungeplant Vater und hat sich einige Jahre nicht groß gekümmert, da er noch im Studium war und Party machen wollte.
Das ist im Grunde egal.
Hier geht es um Dich
und bei
ist der Ofen aus.

Kein Kontakt mehr.

Wenn der Mann solche Situatioen zulässt, kann er nicht mir Dir zusammen sein. Sag ihm das und ziehe Dich zurück.
 
  • #29
Weil er es einfach nicht gelernt hat, mit Frustrationen umzugehen. Das ist wirklich bilderbuch - typisch für solche Kinder. Ich arbeite täglich mit denen, das muss man wollen und aushalten können.

Ich stelle mir das schwer vor über die Dauer die Contenance und Autorität zu bewahren, weil Du immer wieder in Situationen geraten wirst, wo Du Dich positionieren musst und dabei etwas Persönliches von Dir preisgibst.

Ich habe vor Jahren mal ein soziales Projekt begleitet, wo ich Schulen besuchte. Einmal eine Förderschule. Die Klasse war sehr "lebendig", die junge Lehrerin hatte schon aufgegeben. Ich hatte mir einen aktiven Jungen aus der Klasse als rechte Hand rausgezogen. Das lief ganz gut, auch wenn ich nicht wusste was ich machen sollte, wenn die Schüler total passiv waren oder einfach an mir vorbei wortlos den Klassenverband verliessen. Die Lehrerin machte gar nichts, total passiv.
Als ich die Klasse Wochen später ein zweites Mal besuchte hatte ich mir zum Glück seinen Namen gemerkt und ihn gleich angesprochen. Er war wieder in meinem Team, aber ich war froh als ich da durch war.

Die Lehrerin meinte später, dass die Zusammenarbeit mit der Klasse doch recht gut geklappt hat und ich war mit mir zufrieden. Aber ich denke wäre ich ein drittes, viertes Mal eingekehrt hätte ich mehr und mehr Autorität verloren, weil ich immer wieder in Situationen kam, in denen ich mich pro/kontra psoitionieren musste ohne die Kinder zu kennen.
 
  • #30
Die Eltern sind seit 12 Jahren getrennt, ich war also auch nicht der Trennungsgrund.

Ich vermute, dass mein Partner seinem Sohn gegenüber ein schlechtes Gewissen hat und deswegen nichts sagt. Er war einige Jahre laut eigener Aussage ein schlechter Vater. Er wurde mit 23 ungeplant Vater und hat sich einige Jahre nicht groß gekümmert, da er noch im Studium war und Party machen wollte.
Ich frage mich, wie der Sohn ggü. seinen Vater spricht, es kann doch nicht sein, dass er sich nur bei Fremden sich danebenbenimmt.
Dein Partner steht dem Verhalten feige ggü. und geht der Konfrontation mit seinem Sohn aus dem Weg.
Meistens sagt mein Partner nichts dazu. Nur einmal hat er gesagt, dass man so etwas nicht sagt.
Hat beim Sohn gar nichts bewirkt, er macht ja weiter wie vorher. Glaube jetzt nicht daran, dass der Sohn noch Respekt vor seinem Vater hat, sonst hätte er es dann unterlassen.
Theoretisch müsst dein Partner und Du beide an einen Strang ziehen und auch dann dein Partner in Konfrontation mit seinen Sohn gehen, weil, wenn der Sohn beleidigt, ist eine aggressiv aufgeheizte Stimmung/Spannung im Raum und ihm Sanktionen setzen, z.B. das er sich erst entschuldigt, bevor es was möchte; bringt ja nichts, wenn er ihn nur freundlich ermahnt und den Jungen interessiert es nicht.
Als 13 Jähriger, weiß man schon wie man Reaktionen provoziert, er mag Dich nicht und will dich wegekeln.
Auch bei deinem Partner, glaube ich nicht das es was bringt, weil er
Später hatten wir deswegen Streit, weil mein Partner das nach Hause fahren als kindisch empfand und ich mich ja anstelle, weil die Packung ja leer gewesen wäre.
hier seine Hilflosigkeit Dir offenbart und von Dir erwartet, dass du es wie er kommentarlos und schulterzuckend hinnimmst. Nochmals versuchen mit ihm das Gespräch zu suchen, kannst Du.
Die Krux ist, das Kind hat gelernt, Dich so erfolgreich wegzuekeln, oder so Aufmerksamkeit zu bekommen (wenn andere beschämt sind, will halt noch nicht selbst einstecken, weil das fühlt sich nicht gut an), auch fühlt er sich überlegen und kann auch so seinen Unwillen und Missmut ungefiltert rauslassen, in dem er sich an Schwächere bzw. die feige und höflich schweigen, abreagiert.
Trenne dich, mache selbst Zorres mit dem Kind, nur ihr werdet keine Freunde mehr werden oder bleibe dem Kind fern.
 
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