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  • #1

Kennt ihr dieses furchtbare Gefühl, wenn ein Kontakt endet?

Was ich am Online-Dating immer so hart finde, ist, wenn ein vielversprechender Kontakt endet. Kennt ihr dieses furchtbare Gefühl? Man simst, telefoniert, mailt, skypt etc. über Wochen, erkennt so viele gemeinsame Interessen. Man träumt davon, wie alles vielleicht sein könnte. Und dann trifft man sich, findet sich auch sehr sympathisch, aber es funkt einfach nicht. Und für eine Freundschaft war der Start des Kontakts einfach die falsche Basis. Und dann verabschiedet sich mehr und mehr voneinander. Mir tut das immer in der Seele weh, und es ist fast so schlimm wie Liebeskummer, wenn ich dann an all die schönen Skype-Abende, die lieben SMS und Co. denke, die man nie wieder mit dieser Person haben wird. Und man ist sicher, dass man hier nie wieder jemanden finden wird, der so perfekt zu einem gepasst hätte. Kennt ihr dieses schlimme Gefühl? Und wie geht ihr damit um? Mich macht das gerade ziemlich fertig.
 
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  • #2
Einer der Mitgründe, dass ich nicht mehr online aktiv bin. Mich hat es ebenfalls gestresst; noch spannender resp. erstaunlicher war, wie manchmal das "Kartenhaus" beim 1. Treffen innerhalb wenigen Minuten zusammen gebrochen ist.

Bei einem Kontakt in "real Life" spüre ich eine Person viel besser und erkennen ob ein Date resp. Bemühungen Sinn machen. Sport und Unternehmungen enspannen mich. m, 42
 
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  • #3
..daher sollte man relativ zügig ein Treffen vereinbaren.
Auch mir ist es oft so ergangen. Leider kann der Kontakt vorher noch so toll sein, wenn der "Bauch" beim Treffen NEIN sagt, hat es leider keinen Sinn.
Auch ich hänge im Moment ziemlich durch, weil es mir mal wieder so ging.
Obwohl ich damit gerechnet habe und es sehr nüchtern angegangen bin, ist es doch schade, dass man plötzlich wieder aus seinen "Träumen" gerissen wird und es meistens an mir selbst liegt.

W/51
 
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  • #4
Nach einem Kontakt habe ich meine Mitgliegschaft bei einer Partnerbörse gekündigt. Leider, haben wir uns nicht mal getroffen, nur telefoniert. Natürlich sollte man realistisch & pragmatisch sein, abgehärtet oder "abgestumpft" , wie auch immer. Aber muss eine I-Net- "Partnerschaft" wirklich diesen hohen Preis haben? Mit meiner Persönlichkeit möchte ich dafür nicht bezahlen, auch wenn es aus der Sicht der anderen vielleicht unvernünftig ist, ich kannte diesen Menschen nicht mal persönlich, aber ..immerhin. Bleibe dabei.
 
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  • #5
Und wie ich dieses Gefühl kenne! Ich hatte auf Grund der räumlichen Entfernung - 500 km - erst (zu) spät die Gelegenheit, "Ihn" im RL zu erleben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir leider auf Grund seiner Stimme, seines "Telefoncharmes" und seiner wirklich ansprechenden Fotos bereits ein "Image" von ihm gebastelt. Und dann: Ja, nette Optik, aber wirklich relevante Dinge wie Körpersprache, fühlbares Interesse an meiner Person - die Unterhaltung verlief in einer Einbahnstraße und ging nur von mir aus - niente! Und auch sein Charme hatte sich ziemlich verflüchtigt. Ein gewisser Egoismus seinerseits war nahezu greifbar. Was bei mir dazu geführt hat, dass ich mich einigermaßen befangen gefühlt habe und das wohl auch transportiert habe. Ich war wohl nicht sein Fall, obwohl er ja sooo begeistert von meinen Fotos war! Umgekehrt hätte ich mir etwas vorstellen können, sonst hätte ich den Kontakt bestimmt nicht so lange aufrecht erhalten.
Und ja, es fühlt sich fast so an wie Liebeskummer, die liebgewordenen "Skype-Dates", SMS, Geburtstagsgrüße usw.
Aber wahrscheinlicher ist wohl, dass mich der Abschied von von einer relativ lange aufrecht erhaltenen Illusion schmerzt. Hinzu kommt, dass ich ein Typ bin, der auch Freundschaften nicht so schnell wegwirft und lange daran zu knabbern hat, wenn eine solche in die Brüche geht. Was dann auch passiert ist...
Er hat, leider, auf eine altbekannte Weise reagiert: Ignorieren und abtauchen, keine Möglichkeit der Klärung, er hatte schon irgendwann vorher den Satz losgelassen "Mit Gefühlsdingen kann ich nicht so gut umgehen", hä?? Hätte mir zu denken geben sollen...
Jedenfalls bin ich, zumindest vorerst, von online-Bekanntschaften jeglicher Art bedient und werde mich wieder mehr auf mich selbst, meine Hobbies und die Vertiefung bestehender, alter "echter" Kontakte und - wer weiß? - das Knüpfen neuer konzentrieren. Das Ganze kann ich nur unter der Rubrik Erfahrungen ablegen... auch noch in meinem Alter!
W/45
 
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  • #6
Das Kopfkino, das bei den Online-Bekanntschaften abläuft, kann wirklich teilweise bizarre Formen annehmen. Da macht man sich eine Vorstellung vom anderen und plant schon eine Zukunft mit ihm/ihr, ohne sich wirklich auf die reale Person eingelassen zu haben. So lange es beim Online-Kontakt bleibt und der abbricht ohne Kennenlernen, ist der gefühlsmäßige Verlust noch erträglich. Schlimmer ist es, wenn es Dates gab, man sich auch körperlich nahegekommen ist und plötzlich erwacht man aus seinem Traum.... Andererseits kann es ziemlich gesundend sein, auf dem Boden der Tatsachen zu landen.

Ich halte meinen Schriftwechsel i.d.R. recht distanziert, frage lediglich einige "Eckpunkte" wie Interessen, Gewohnheiten, Einstellungen ab, achte ein bisschen darauf, wie der andere auf mich eingeht, und äußere Persönliches und Sympathiebekundungen nur mit großer Zurückhaltung, damit ich sie nicht widerrufen muss bzw. bereue, falls die Realität anderes ans Tageslicht bringt. Das ist dem anderen gegenüber fair und erspart mir eine Menge Stress.
Wer es natürlich geniesst, vorübergehend in Luftschlössern zu wohnen... (w, 35)
 
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  • #7
... daher: so schnell wie möglich treffen - bevor du Gefühle für eine fiktive Person entwickelst.
 
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  • #8
@5 von # 4:

Es ist in der Tat heilungsfördernd, wieder den Boden der Realität zu berühren, die Phantasie treibt mitunter die seltsamsten Blüten.
Seitdem ich mich wieder mehr mit mir selbst auseinandersetze, fühle ich mich wieder mehr "bei mir". Rückblickend habe ich das Gefühl, zeitweilig eine Andere gewesen zu sein. Von Angesicht zu Angesicht fallen viele Masken, auf beiden Seiten.

Man sollte nicht zu lange herumeieren, bevor es zum ersten echten Kontakt kommt.
Das Bedauern über verlorene Zeit und Gefühle hält sich dann wahrscheinlich in Grenzen.
Und auch der "Abschiedsschmerz" kann klein gehalten werden.
 
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  • #9
Ich glaube, viele Leute wollen insgeheim doch erst diesen "langen Mailkontakt" weil sie Angst "vor der Wahrheit" haben und sich somit erstmal schön eine zeitlang eine "Scheinwelt" aufbauen können. Nach höchstens 4 Mails sollte man sich aber treffen, meiner Meinung nach.
Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende - trifft die Lage schon.
Sobald man sich im RL sieht, weiß man gleich Bescheid.
Langes Mailen, SMS oder sonstiges führt zur mehr Schein, mehr Enttäuschung am Ende und innere Leere. Viele Singels sollten sich einem recht frühen persönlichem Treffen stellen, alles andere ist Zeitverschwendung und nicht ehrlich.
 
  • #10
Oh ja, das kenne ich. Ich hatte das zu oft und fühlte mich am Ende regelrecht ausgebrannt. Die Fähigkeit, sich jedesmal neu, offen und unverfälscht auf jemanden einzulassen, ist scheinbar auch begrenzt. Zumindest bei mir.
 
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  • #11
Ja,das kenne ich auch.
Hoffnungen, Erwartungen dann die Enttäuschung.
Ich werde es auch wieder in der realen Welt versuchen.
Komme gerade von einem Treffem nach Hause. Alles lief sehr gut an.Sah auch so aus, als könnte sich mehr entwickeln.
Jetzt steht Ostern vor der Tür. Ich dachte: Oh schön, 4 freie Tage da haben wir Zet uns näher kennenzulernen. Hatte es vor einer Woche schon mal angesprochen. Der Mann hat zwei Töchter, war also klar, dass er einen Tag mit Ihnen verbringt.heute Abend sagte er mir, das er an 3! anderen Tagen mit Freunden verabredet ist. Ich habe ihm offen gesagt, dass ich enttäuscht bin. Und der Meinung bin, dass man wenn man am Aufbau einer Beziehung Interessse hat, die Freunde auch mal vertrösten könnte. (Die Verabredungen wurden kurzfrstig getroffen) Oster-Samstag hat er sich für mich freigenommen.Sorry, aber das ist mir zu wenig.
Er hat sich auch mehrfach entschuldigt, die Planung hätte ihn etwas überrannt.
Na,mal sehen, ob wir die Kurve noch kriegen.
Ich treffe mich auch eher sehr schnell mit den Herren. Am Anfang habe ich mich auf lange Briefkontakte eingelassen, dass bringt garnichts.
Manche haben so nett geschrieben, aber beim treffen halt kein Funke, und den brauch es.
w/46
 
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  • #12
Stimme @8 zu - hier wird oftmals ein Mailkontakt künstlich in die Länge gezogen, aus Furcht, ein reales Treffen könnte die Seifenblase platzen lassen. Daher finde ich es viel besser, wenn man sich recht zeitnah trifft und dann entscheidet, ob es was werden kann oder nicht. Natürlich ist man enttäuscht, wenn der andere Part weniger bis gar nicht interessiert ist und man selbst könnte sich "mehr" vorstellen. Aber so ist das Leben leider nun mal und es ist ratsam, sich ein dickeres Fell zuzulegen.

w
 
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  • #13
Das war bei mir auch der Grund, die online Suche zu beenden. Bin dann zum Glück anderweitig "fündig" geworden.
 
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  • #14
Also. ich denke, dass man sich möglichst früh treffen sollte. Ich weiß, dass es einige Kandidaten gibt, die anders denken. Das Problem bei der Sache ist, dass man sich Vorstellungen macht, die mit der Realität nichts zu tun haben. Und je länger man ein Treffen hinauszieht, desto mehr Vorstellungen baut man auf. Die Wahrheit kommt aber immer bei einem Treffen, alles davor hat nicht viel auszusagen, das ist auch meine Erfahrung.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Wichtigkeit des ersten Treffens. Häufig wird erwartet, dass sich genau dort etwas tut. Nüchtern betrachtet ist das sehr optimistisch, ich z.B. verliebe mich nicht mehr ganz so schnell (Ausnahme mal abgesehen). Wenn ich zurückdenke, bei meinen ehemaligen Freundinnen war ich auch nicht in jede beim ersten Mal verliebt. Es werden bei Online-Treffen aber schnelle Ergebnisse angestrebt. Deshalb fällt das Kopfkino dann auch so bald zusammen.

Meine Taktik ist, eine zu große Annäherung vor dem ersten persönlichen Treffen zu vermeiden. Das gelingt mir ganz gut, auch indem ich recht zügig (ein paar Mails und ein Telefonat) ein Treffen vorschlage. Auch wenn es nichts ist, war es ein netter Abend und beide Seiten haben dann auch keine so große Belastung. Seien wir mal ehrlich, meistens ist der andere für beide nichts, oder es ist einseitig. Und da sind halt wieder die schnell erwünschten Ergebnisse - es ist ein Teufelskreis.
 
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  • #15
Ich finde, Du gehst mit zuviel Erwartung an ein Treffen. Wenn man sich vorab gesprochen hat und einige SMS ausgetauscht hat, dann ist ist das eine Scheinwelt. Es werde ganz zarte Bande geknüpft, die aber herzlich wenig zu bedeuten haben.

Beim realen Treffen wird dann ja auch nur entschieden, ob man sich ein nächstes Mal wiedersehen möchte- mehr sollte man da nicht hineininterpretieren. Manchmal braucht es einfach einige Treffen, um zu merken, daß der Funke nicht überspringt- das kann man schließlich nicht erzwingen. Ich könnte mir vorstellen, daß Du unbewußt etwas sehr "suchendes" ausstrahlst, wenn Du mit soviel Seelenschmerz zurückbleibst, wenn sich ein Kontakt nicht nach Wunsch entwickelt. Hast Du das mal überprüft? Man kann doch nicht im Ernst einigen Skype- Abenden hinterhertrauern... Hast Du keine anderen Dinge, die Dir Spaß machen? Einen Freundeskreis, in dem Du auch mal herzlich lachen kannst, wenn ein Date nichts war? Oder verliebst Du Dich sehr schnell und Dein Gegenüber spürt das eventuell und bekommt kalte Füße?

Ich kann es nicht so nachvollziehen. Es gibt bei mir unterschiedlichste Entwicklungen beim daten: mal kommt es gar nicht zum Treffen, mal trifft man sich und einer von beiden findet es toll, mal bleibt eine Freundschaft übrig... und wenn alle Beteileigten Glück haben, gibt es irgendwann einmal den Fall, daß BEIDE es toll finden.

Mein Tipp: bleib´ locker und laß das ganze nicht so sehr an Dich rankommen. Mache doch einfach 2 Wochen Pause und versuche dann es ganz locker anzugehen, das wirst Du dann auch ausstrahlen!
 
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  • #16
Mir scheint, dass es da keine Regeln gibt, wie lange vorher der Kontakt per Mail oder Telefon sein sollte. Hängt sehr von der jeweiligen Situation und Gemütsverfassung ab. Mit meinem jetzigen Ehemann habe ich drei Monate lang relativ intensiv gemailt und auch telefoniert. Wir hatten beiden einen vorangegangenen Beziehungsversuch zu verarbeiten, hatten aber viel auszutauschen und haben das erst einmal genossen, ohne gleich Riesenerwartungen aufzubauen. Nach diesen drei Monaten hatten wir beide das Bedürfnis, uns doch mal zu sehen - und beim zweiten Mal oder vielleicht auch zwischen dem ersten und zweiten Mal hat es heftig gefunkt. Und dann ging es auch recht schnell.
Die Kunst ist vielleicht, nicht zu viel zu erwarten und auch offen zu sein dafür, was ein Kontakt außer einer Partnerschaft zu bieten hat: interessante neue Einblicke ins Leben, vielleicht eine neue Freundschaft und nur vielleicht eine Liebesbeziehung. Ich bin jetzt noch sehr froh für die etlichen bisher dauerhaften Freundschaften, die mir durch die Partnersuchphase entstanden sind. Auch wenn ich oder das Gegenüber manchmal mehr erwartet haben und das nicht immer einfach war.
w54
 
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  • #17
Nein derartige Gefühle sind mir fremd. Ein Date dient doch gerade dazu jemanden erstmalig kennenzulernen und nicht gleich Pläne zu schmieden.
Solange man als Frau mit dem Mann noch nicht intim war hat man sich auch keine Vorwürfe zu machen.
Wer starke Ängste oder Frust entwickelt sollte diesen "blind dates" besser fernbleiben, macht alles nur komplizierter als nötig.
 
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  • #18
Naja, hier wird immer wieder empfohlen, sich möglichst schnell mit dem Gegenüber zu treffen. Ich muss jedoch sagen, dass ich genau das nicht könnte. Ein erstes Date ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Das ist kein Kaffeetrinken mit Kollegen. Es fängt bei der Garderobenauswahl an, geht über die Art der Unternehmung bis hin zum Aufgeregtsein. Und mich darauf wirklich einzulassen, muss ich erstmal ein echtes Interesse an einer Frau haben. Und da reicht es nicht aus, dass sie mir nach drei Mails SYMPATHISCH ist. Wenn ich danach ginge, müsste ich vier Dates pro Woche haben. Nein, ich brauche diese Mails, das Telefonieren, das Skypen etc., um erstmal eine innere Bindung und ein überdurchschnittliches Interesse aufzubauen. Erst dann bin ich bereit und interessiert genug, mich auf ein Date einzulassen. Naja, leider ist es nunmal so, dass es vielleicht bei jedem 50. Kennenlernen auf BEIDEN Seiten funkt. Die übrigen 49. Male muss einer von beiden dann leider immer traurig zurückblicken, wie schön alles angefangen hat. Das ist wohl die Crux am Online-Dating.
 
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  • #19
@17
Also ich kann das was Du schreibst in keinerster Weise nachvollziehen.
Meiner Meinung sind Menschen, die erstmal wochenlang mailen, geistreiche Worte und Formulierungen von sich geben, aber optisch sich nicht outen, gehemmt.
Sie glauben aufgrund ihrer originellen Wortwahl dem "Gegenüber" imponieren zu können, ihn für sich begeistern zu können, ohne sein "wahres alltägliches Gesicht" zu zeigen, denn dass soll ja erst am Schluss kommen. Man manipuliert und glaubt innere Werte vor Optik zu simulieren.

Dieser Schuss geht meist auch nach hinten los.

Viele Frauen lassen sich auf dieses "geistreiche und originelle" Spiel ein, man glaubt, welch toller Mann steckt da wohl dahinter und dann beim ersten Date? Oh Schreck...

Meiner Meinung nach, sind optisch und geistig attraktive Menschen schneller zu Dates bereit, als zu wochenlangen Mailkontakten. Sie wissen um ihre Ausstrahlung, ihr Outfit, sie fühlen sich gut und brauchen keine Simulationen über die inneren Werte. Sie wollen sehen und gesehen werden und "erspüren", ob es mehr werden kann. Das ist die Realität, alles andere ist sich und anderen was vormachen und weiter allein bleiben.
 
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  • #20
Liebe(r) FS
Du sprichst ein zentrales Problem an, dass bestimmt viele Menschen teilen.
Ich (m45) machte diese Erfahrungen auch.
Mit grosser Aufmerksamkeit habe ich die Beiträge gelesen.

Schneller Kontakt und die Gefahr Luftschlösser zu bauen, gering zu halten, ist bestimmt ein guter Ratschlag.
Doch manchmal tut so ein Kontaktabbruch einfach weh. Vor allem wenn bereits verschiedenen "Phasen" des Kennenlernerns zurück liegen.
Gleich weiter machen bzw. Business as usual liegt auch für mich nicht drin.
Trotz längerer Anmeldung auf EP sowie privates Kennenlernen - machte ich immer wieder "Regenerationspausen". Ich glaube, dass die Trauer nicht negiert werden darf.
Nun stellt sich natürlich die Frage, WIE lange?
Weder Hyperaktivität noch "Ewiges Selbstmitleid" sind ein adäquates Verhalten.
#17 Tönt diesen Aspekt etwa an.
Jedes Mal wenn man wieder "eins auf die Birne" gekriegt hat, neigt man dazu etwas vorsichtiger und etwas langsamser vorzugehen - sofern man an eine Beziehung und nicht nur an ein Abenteuer interessiert ist.

@18
Du vertrittst eine "harte" Meinung.
Ich glaube zwar nicht, dass es um eine "objektive" Attraktivität geht (zumindest nicht nur) sondern einfach ums "Passen".
Ansonsten muss ich Dir ein Stück weit Recht geben.
 
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  • #21
Nein, das kenne ich nicht.
Solange ich jemanden nicht gesehen habe (in natura, nicht per Skype!) investiere ich keine Gefühle.
Ich habe auch NIEMALS lange gesimst, gemailt, geskypet, telefoniert. Nie.

Wieder einmal ist die Gelegenheit, es zu schreiben:
Ein kurzes, unverbindliches Treffen sollte SEHR BALD stattfinden, nicht erst nach unzähligen virtuellen Kontakten.
 
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