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Gast

  • #31
zum thema: es geht schon - man muss halt prioritaeten setzen und einen partner der das versteht der am besten auch studiert/studiert hat und kein puddingfach. meine damalige freundin hats nicht verstanden....
Wenn du bei anderen Fächern als deinen von "Puddingfächern" sprichst, ist es kein Wunder, dass sie es nicht verstand. Jedes Fach ist auf seine Art anspruchsvoll, man kann den Anspruch allerdings nicht eindimensional vergleichen. Ich kann es überhaupt nicht verstehen, wenn manche "Mint-Fächler" sich so aufspielen. Ich kenne einige Physiker und Mathematiker, die ihr Studium normal bewältigen und auch Respekt für andere Studiengänge zollen. Nur dann ist überhaupt so etwas wie eine Beziehung außerhalb des Faches möglich.

Was bedeutet denn Prioritäten setzen? Wenn man tatsächlich eine 60 Stunden Woche hat, dann arbeitet man eben 7 Tage die Woche von 10 bis 20 Uhr, und trifft sich am Abend mit der Freundin und übernachtet bei ihr. Wo ist das Problem?
 
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Gast

  • #32
Ich, w habe auch in Aachen studiert. Ich weiss daher 1. wie hart es an der RWTH ist (besonders in den technischen Fächern) aber auch 2. das viele Maschbauer Beziehungen haben und 3. das die die keine haben und erst mit 40 ihre ersten Erfahrungen mit Frauen machen, in der Regel keine haben weil es an Sozialkompetenz mangelt.

Sei mal ehrlich, in deinem Semester hatten sicher einige Kommulitonen eine Freundin oder? Sonst wärd ihr der erste Jahrgang an der RWTH wo niemand eine Beziehung hat.
 
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Gast

  • #33
Viele Kerntechniker die in die Forschung gehen, bleiben ihr ganzes Leben lang Single, andere machen ihre ersten Beziehungserfahrungen erst mit 40 oder später, jedoch scheitern die Beziehungen in der Regel frühzeitig und man bleibt dann Single.
Grundsätzlich denke ich aber, dass man in jedem Fach, das man ernsthaft studiert, sich nicht durch Frauen vom Studium ablenken lassen sollte. Man verliert so wertvolle Zeit, die einem in den weiteren 50 Lebensjahren fehlt.
Was für ein lebensfeindlicher Unfug. Wer niemaden zu schützen hat, den er liebt,sollte die Finger von solcher Technik lassen. Ich habe einen Freund, der in diesem Bereich seit Jahrzehnten arbeitet (Physiker) und er hat Familie, die er liebt. Gut so, so macht er seinen Job mit der nötigen Sorgfalt, weil er etwas hat, was ihm wichtig ist.

Ich habe 3 Nichten un Neffen, die allesamt MINT-Fächer studieren, alle bei ausgezeichneten Leistungen. Sie sind klug, fleissig und bodenständig. Sie haben Partnerschaften, treiben Sport, fahren in Urlaub, d.h. machen alles das, was gleichaltrige Berufstätige tun. Warum bitte sollten sie das Privileg besonderer Entfaltung zugunsten ihrer Persönlichkeitsentfaltung, auf Kosten anderer Berufstätiger haben?

Der Manschinenbaustudent (mittlerweile im Masterstudium), macht ein duales Studium an einer regulären Hochschule, d.h. die Praxisteile überwiegend in den Semesterferien. Er hat also eine echte Doppelbelastung zu stemmen. Aber er ist so gut, dass er zu seinem Gehalt noch ein Leistungsstipendium der Studienstiftung Deutsches Volk bekommt. Nebenbei engagiert er sich sozial (betreut ein benachteiligtes Kind), ist gerade mit seiner Freundin zusammengezogen, trifft sich regelmässig mit seinen Freunden, hält Kontakte in seine alte Heimat und ist aktuell auf Kreuzfahrt. Nichts davon ist sponsert bei Papa und Mama, er ist nämlich ein Arbeiterkind.

So kann das Studentenleben aussehen, wenn man intelligent und fleissig ist, sowie sich organisieren kann. Wer jammert, sollte mal seine Studienbefähigung überprüfen - studieren, weil kein Bock auf arbeiten ist unter Bolognabedingungen nicht mehr so der Hit - das stimmt.
 
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Gast

  • #34
Der Manschinenbaustudent (mittlerweile im Masterstudium), macht ein duales Studium an einer regulären Hochschule, d.h. die Praxisteile überwiegend in den Semesterferien. Er hat also eine echte Doppelbelastung zu stemmen. Aber er ist so gut, dass er zu seinem Gehalt noch ein Leistungsstipendium der Studienstiftung Deutsches Volk bekommt. Nebenbei engagiert er sich sozial (betreut ein benachteiligtes Kind), ist gerade mit seiner Freundin zusammengezogen, trifft sich regelmässig mit seinen Freunden, hält Kontakte in seine alte Heimat und ist aktuell auf Kreuzfahrt. Nichts davon ist sponsert bei Papa und Mama, er ist nämlich ein Arbeiterkind.

So kann das Studentenleben aussehen, wenn man intelligent und fleissig ist, sowie sich organisieren kann. Wer jammert, sollte mal seine Studienbefähigung überprüfen - studieren, weil kein Bock auf arbeiten ist unter Bolognabedingungen nicht mehr so der Hit - das stimmt.
Ich bezog meinen Beitrag auf die Freak-Studenten, nicht den Durchschnittsstudenten. Der Durchschnittsstudent zieht das Pflichtprogramm durch - und damit ist gut. Der Freak steigt während des Studiums sehr viel tiefer in sein Fach ein, als die Prüfungsordnung es verlangt. Der Freak jammert nicht, sondern er ist so fasziniert von seinem Fach, dass es keine Welt daneben gibt. Mit Frauen erlebt man ohnehin nur Enttäuschungen und Ausnutzung, während ein Einstieg in die Wissenschaft dem Leben einen Sinn und eine wirkliche Bereicherung gibt.
Menschen die denken, dass das Zusammenhocken mit jemandem in einer Wohnung für jedermann ein Lebensziel wäre, der irrt.
 
  • #35
Der Freak steigt während des Studiums sehr viel tiefer in sein Fach ein, als die Prüfungsordnung es verlangt. Der Freak jammert nicht, sondern er ist so fasziniert von seinem Fach, dass es keine Welt daneben gibt. Mit Frauen erlebt man ohnehin nur Enttäuschungen und Ausnutzung, während ein Einstieg in die Wissenschaft dem Leben einen Sinn und eine wirkliche Bereicherung gibt.
Hmmm, meinst Du dem Freak würde dann mehr Zeit im Sinne der Eingangsfrage wirklich was helfen?

Nein, ich werde hier jetzt nicht die Studiengänge nach Aufwand bewerten, ich kenne meinen und die meiner Kinder in den MINT-Fächern die allgemein als Lernintensiv gelten. Selbst ein Freund der Luft-und Raumfahrt studiert hatte (galt damals als eine der schwierigsten Richtungen) hatte immer genügend Zeit zum Leben, Lieben und Party machen.

Wer das nicht hat und vermisst sollte sich wirklich überlegen ob ein Studium seinen geistigen und organisatorischen Fähigkeiten entspricht.
 
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Mooseba

  • #36
Für das unchristliche Studentenleben ist immer Zeit. Auch in Ländern, in denen das Studium viel strenger geregelt und verschulter ist wie z.B. an den Grandes Ecoles in Frankreich, wird nicht zu knapp gefeiert. Ich sehe es überhaupt nicht ein, ein Studium als Ausrede für Beziehungsunerfahrenheit und Spaßmangel gelten zu lassen.
 
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Gast

  • #37
Das hängt doch von viel mehr Faktoren ab...

Eine Uni-Freundin war Zahnmedizinerin und bezog Bafög (Höchstsatz). Von diesem musste sie Studiengebühren von 500€ und Lebensunterhalt bestreiten. Um die anfallenden Materialkosten stemmen zu können, musste sie arbeiten, den Rest der Zeit verbrachte sie häufig mit Lernen, weil sie sich ein Durchfallen nicht leisten durfte.

Natürlich ging sie am Wochenende mal tanzen und wir verbrachten auch Zeit miteinander. Aber Zeit für eine Beziehung hatte sie nicht.

Mir ging es in meinem Studiengang anders - was auch daran lag, dass ich nicht unter demselben Druck stand wie sie.
 
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Gast

  • #38
Eine Uni-Freundin war Zahnmedizinerin und bezog Bafög (Höchstsatz). Von diesem musste sie Studiengebühren von 500€ und Lebensunterhalt bestreiten. Um die anfallenden Materialkosten stemmen zu können, musste sie arbeiten.
So wenig ist das aber nicht. 500 € Studiengebühren sind weniger als 100 €, auf den Monat umgerechnet. Dann bleibt vom Bafög noch etwa 500 € übrig. Ich bin im Studium mit wesentlich ewniger ausgekommen. Es gibt Wohnheimszimmer für unter 200 Euro, dann hat man immer noch 300 Euro zum Leben. Auch da hat man also die freie Wahl und nicht jeder Bafögempfänger lebt schlecht! Im Gegenteil, gerade die, die den Höchstsatz bekommen, können recht entspannt studieren.

Andere, die weniger als den Höchstsatz bekommen, haben es da schwerer, da die wenigsten von ihren Eltern verlangen, den Rest aufzustocken. Es reicht ja auch, wenn man nebenbei etwas arbeitet. 15 Stunden Arbeit die Woche sind doch drin für Studenten. Auch dies ist kein Hinderungsgrund einer Beziehung, also wirklich nicht.
 
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Gast

  • #39
Wer das nicht hat und vermisst sollte sich wirklich überlegen ob ein Studium seinen geistigen und organisatorischen Fähigkeiten entspricht.
Ich habe in der CH Zahnmedizin studiert, und ich kann Dir sagen, dass ich jeden Tag morgens um 7 Uhr im Labor gesessen habe, dann Vorlesungen, wieder Labor und jeden Abend frühestens um 19 Uhr nach Hause gefahren bin. Interessanterweise war ich nie alleine, im Gegenteil. In den Ferien gelernt, ab und zu mal weg. Für eine richtige Beziehung wäre definitiv keine Zeit gewesen!

m/33
 
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Gast

  • #40
Ich habe in der CH Zahnmedizin studiert, und ich kann Dir sagen, dass ich jeden Tag morgens um 7 Uhr im Labor gesessen habe, dann Vorlesungen, wieder Labor und jeden Abend frühestens um 19 Uhr nach Hause gefahren bin. Interessanterweise war ich nie alleine, im Gegenteil. In den Ferien gelernt, ab und zu mal weg. Für eine richtige Beziehung wäre definitiv keine Zeit gewesen!
m/33
Kann ich 1:1 bestätigen, in meinem Fall Uni Göttingen. Ich bewundere ja die Studenten, die neben dem Studium eine Freundin haben, Kreuzfahrten machen, etc.
Die Frage ist allerdings, ob derartige Studenten überhaupt jemals einen Abchluss erlangen.
 
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Gast

  • #41
Wenn man schon während des Studiums keine Zeit für eine Beziehung hat, dann sollte man das Ziel der Partnerschaft auf Eis legen oder bis zur Rente warten. Ich kenne allerdings auch keine Studenten, die objektiv gesehen zu wenig Freizeit haben. Vielleicht studieren einfach zu viele Menschen, die aufgrund limitierter Auffassungsgabe sehr viel Zeit brauchen, vergleichbar mit den Schülern, die den ganzen Nachmittag Hausaufgaben/Nachhilfe machen, um dann irgendwie ein Abitur zu bekommen. Diese Studenten werden wenig Zeit haben.
 
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Gast

  • #42
Also das ist doch Quatsch!
Wer hat denn diese Ausrede erfunden?
Mein Medizinstudium war zwar Ende der 90er, aber auch damals gab es zweitweise ein straffes Programm und dann wieder Wochen, die lockerer waren. Ich glaube nicht, dass das Studium heutzutage anstrengender ist.
Was sollen denn Berufstätige sagen? Die haben in der Regel noch mehr zu tun, manche sind unter der Woche nicht mal in derselben Stadt.
Ich hatte 4 Jahre während meines Studiums eine super funktionierende Beziehung.
Klar musste ich meist früher aufstehen als er, aber Lernphasen hatten wir beide.
Und ob man nun im Labor steht, im Sektionssaal steht oder in der Vorlesung sitzt ist doch völlig irrelevant für eine Beziehung!?
Da gilt doch wieder der gute Spruch:
Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe!

Wir hatten auch Phasen, da hatten wir so gut wie nichts zu tun und haben uns nur Ausflügen, Parties und selbst gekürzten Vorlesungen hingegeben.
Aber man kann sich natürlich auch immer wichtiger machen als man ist.
Schon im Studium gab es eben einige, die bei der Anfertigung eines Vortrages oder vor Klausuren taten, als ob sie die Welt retten müssten und es nichts wichtigeres gäbe, als sie selber.
Vor den Examen ist man einige Wochen einkaserniert, auch nachts- das stimmt! Aber auch da kann man sich ab und zu morgens und abends treffen - schließlich braucht man ja einen Ausgleich!
Also bei mir im Medizinstudium hatten die meisten eine Beziehung.

w,40
 
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