• #31
Ich finde deine Einstellung sehr vernünftig, realistisch, reif und modern-aufgeklärt. Ich bin mit dir einer Meinung, es gibt unterschiedliche Passungen für unterschiedliche Lebens-/ Reifeabschnitte und man kann mit verschiedenen Partnern ebenso glücklich werden. Man darf sich ohnehin nie zu sehr auf eine Person versteifen, irgendwann geht sie oder wird einem genommen und das vergangene Glück kommt in doppelt so starkem Leiden retour.
Ja ich kann mir absolut vorstellen eine langjährige Beziehung ohne Heirat und ohne gemeinsamen Haushalt zu führen (Heirat und Wohnungsteilung möchte ich überhaupt nicht), allerdings hätte ich vermutlich Probleme mit verbindlicher zwingender Monogamie (würde diese auch nicht von der Partnerin verlangen) und keine Lust eigene Kinder zu zeugen und in diese Welt zu setzen (Adoption wäre aber evtl. eine Option, ebenso ein Frau die bereits Kinder hat falls es sich gut integrieren lässt)
M31
 
  • #32
Als ich die Frage las, dachte ich spontan: kauf´Dir einen Hund , dann bist Du zwar auch für ein Lebewesen verantwortlich, doch dieses kannst Du erziehen wie Du möchtest. Mich friert wenn ich sowas lese. Du hast entweder sehr schlechte Erfahrungen gemacht oder warst noch nie wirklich verliebt, bzw. hast noch keine große Liebe erfahren. Ich würde Dir letzteres wünschen, vieles wird von selbst obsolet. Klar, muß man heute nicht zusammen wohnen, nicht heiraten und sicher trennen sich Paare. Doch im voraus schon das Scheitern zu sehen- Selbsterfüllende Prophezierung lässt grüßen.
Auch alleine das alles finanziell zu stemmen...dazu mußt Du schon extrem gut verdienen. Und für evtl. Kinder finde ich dieses Modell sehr egoistisch.
Ja, und was machst Du , wenn Du gesundheitlich eingeschränkt werden solltest? Wer kümmert sich dann um was? Du willst keine Verbindlichkeit, würdest Du sie in so einem Fall nicht doch einfordern.
Da sind viele Fragen , die sich im Vorfeld gar nicht beantworten lassen, denn das Leben geht viele eigene Wege.....und ganz ehrlich, für mich ist genau das Spannende am Leben, doch dies ist natürlich nur für mich gültig.
 
  • #33
Meine Frage an euch: Könnte sich jemand hier vorstellen, mit jemandem lange zusammen zu bleiben, der nie eine Ehe eingehen und nie mit euch zusammenziehen möchte?
Fazit: Ja.

Ich finde Deine Herangehensweise sehr sachlich und verstehe auch nicht, was hier einige daraus machen. Es ist nun einmal Fakt, das Beziehungen/Ehen andauernd scheitern. Ich würde mich auch nicht finanziell völlig abhängig von einer Frau machen. Außerdem gefällt mir Deine Ansicht: Arbeiten, Sparen, Infrastruktur aufbauen, Kinder bekommen. Zielbewusst und ohne Schnörkel.

Wichtig wäre mir beim Nicht-Zusammenwohnen, dass beide Wohnorte sehr nah zusammen liegen, sodass die Wege auch von Kindern zu schaffen wären.

Ich habe mir auch schon ähnliche Gedanken für meine Zukunft gemacht, mit der Ausnahme, dass ich gegen Zusammenleben nichts einzuwenden habe. So lebe ich mit meiner aktuellen Partnerin auch zusammen, habe ihr von Anfang an klar gemacht, dass Heiraten für mich nicht in Frage kommt und dass alles Materielle auf eine mögliche Trennung ausgerichtet wird (völlig unromantisch). Im Grunde nehme ich die Scheidungsproblematik vorweg, aber zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich mit meiner Partnerin gut verstehe und die Absicht habe, mit ihr zusammenzubleiben. Sollten wir uns doch wider Erwarten spontan trennen wollen, ist alles geregelt und beide sind sofort altlastenfrei wieder für sich verantwortlich.

Natürlich kann man auch in dieser Konstellation freiwillig "in guten wie auch schlechten Zeiten" zueinander stehen. Mir scheint aber, dass die meisten hier den konventionellen, gesellschaftlichen Zwang benötigen, der sie dazu "verpflichtet zu lieben". Wenn man nicht verheiratet ist, hat man den Vorteil, dass man echte Verträge schließen kann, die nicht sofort wieder vom nächsten Gericht kassiert werden. Es ist beidseitig einfach mehr Verantwortung nötig, das empfinde ich als echte Emanzipation (für beide Geschlechter).

Es gibt also welche, die so denken wie Du, aber die dürften eher eine Minderheit darstellen, deshalb viel Glück beim Suchen.

m28
 
  • #34
Mir geht es ein wenig ähnlich wie der Fragestellerin. Beziehungen habe ich mir immer gewünscht und auch immer gehabt, aber so ganz mit allerletzter Konsequenz wollte ich mich nicht einlassen. Inzwischen weiß ich, dass ich ein gestörtes Urvertrauen und leider keinen sicheren Bindungsstil habe. Diese Erkenntnis hilft mir aber nicht sehr viel, sie erklärt aber einiges.

Ich glaube schon, dass es Männer gibt, die sich auf ein solches Konstrukt einlassen, nur ob es auch Männer sind, die Kinder, eine Familie wollen, das weiß ich nicht.

Ich glaube mit steigendem Alter dürfte es immer mehr Menschen geben, die nicht mehr zusammenziehen wollen, aber dann ist auch die Zeit fürs Kinderkriegen vorbei.
 
  • #35
Ach, ich weiß nicht........ich bin nun 54 Jahre alt geworden und habe noch niemals in meinem Leben erlebt, dass das Glück von selbst an die Tür pocht, wenn man nicht auch (und meinst eine gehörige Portion) Verantwortung für sich selbst und andere mit übernimmt . Ich habe das große Glück 4 Kinder alleine zu anständigen Menschen groß gezogen
zu haben.
Das ist mir einzig aus dem Grund gelungen, weil ich meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche über viele viele Jahre aus der Überzeugung zurückgestellt habe, dass ich verantwortlich für deren Wohlergehen, wenn nun schon kein Partner das mitträgt.

Nicht das Materielle und Geld hat das bewirkt, sondern einzig die Tatsache, wie ich "bei der Sache" gewesen bin. Und dies wiederum hat eine Menge Verantwortungsgefühl und Verzicht vorausgesetzt.

Denn der Tag hat auch bei 2 Kindern, Job, Haus und Garten nur 24 Stunden. Diese ganzen mentalen Dinge lassen sich nicht einfach mit Geld bezahlen oder irgendwie hinorganisieren.

Herz und gesunder Menschenverstand sind das Rüstzeug. Und ich weiß nicht wo der bleibt, wenn man ganze Lebensabfolgen meint derart beeinflussen und planen zu können. Es kommt immer anders als man denkt.

Man muss es auch mal aushalten können.....es ist das Leben.
Meine ich......

Sich mit einem Partner zusammenzutun heißt doch auch im positiven Sinne.....man packt es gemeinsam an. Man hat Vertrauen in die Zukunft. Auch so ein unglaubliches Rüstzeug, was im besten Falle gut funktioniert.

Und wenn nicht, dann muss man eben den Beweis antreten, dass man es trotzdem schafft. Wie im richtigen Leben halt.

LG Angelina



.
 
  • #36
Ich finde, dass das sehr erwachsen klingt und nicht so aus einem Liebesroman abschrieben, wie das was andere Frauen von sich geben. Allerdings ist es dann, wenn man eh gerne alleine lebt vermutlich besser, sich die Kinder von der Samenbank zu holen, anstatt einen Mann, der seine Kinder eh nur alle 14 Tage sehen wird damit zu bestrafen, vor allem da du offenbar eh genug Geld verdienst. Vielleicht wären auch mehrere Affärenmänner oder Freundschaft+ Männer besser für dich geeignet, die sind auch süß aber du hast eher deine Ruhe vor denen, wenn du die brauchst.
Ich bin dir sehr ähnlich und finde es daher gut, wenn Frauen allmählich erkennen, dass sie für Ihr eigenes Leben geradestehen müssen - auch ohne dem Mann täglich auf die Nerven zu gehen.
 
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  • #37
Nein, besser ist es, als Frau an die große Liebe zu glauben, Jahr um Jahr enttäuscht zu werden und trotzdem weiter an die Liebe zu glauben, bis ihr Leben vorbei ist.
So ergeht es mir. Und das als Mann. Wie ergeht es dann erst Frauen ?

Wenn ich eine Frau wäre, und oh-Wunder sogar auf Männer stehen würde, dann würde ich vielleicht ähnlich denken wie die TE ?
Bloß nicht abhängig sein, von einem Mann ! Nicht mit einem Mann zusammen sein müssen, den man nicht (mehr) will.

Vielleicht hat die TE schlechte Erfahrungen erlebt bei Anderen, z.B. ihrer Mutter ?
 
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  • #38
Ich habe jetzt hier von einigen gelesen, dass sie empfehlen, einen Mann zu heiraten, wenn man Kinder haben möchte, weil es dann einfacher wird.
Joa, das ist wohl eine nicht wenig verbreitete Ansicht.

Dass es mir so wichtig ist, von keinem Menschen abhängig zu sein, liegt sicher daran, dass ich genau das eben nicht selbst erlebt habe.
In meinem eigenen Erleben sind Männer leider gar keine Hilfe, außer, dass manche Geld verdienen.

Mein Kindesvater hat nie etwas beigetragen und ich schlage drei Kreuze, dass wir nicht verheiratet waren und dass ich ihn nicht an meinem Hauserwerb, der in diese Zeit fiel, beteiligt habe.
Drei Kreuze, weil er nichts hatte und nichts verdiente, sonst hätte ich es vielleicht mit ihm gewagt, aber so stellte sich diese Frage einfach nicht.

Meine Erfahrungen sind einfach, dass nicht jede Beziehung auf alle Zeit glücklich bleibt.
Viele bleiben es, vielleicht die Hälfte oder so.
Aber darauf zu bauen ist viel zu wenig.
Rein betriebswirtschaftlich meine ich.
Ich würde niemals in ein Geschäft investieren, dass nur eine 50%ige Erfolgschance verspricht.
Das gemeinsame Erwirtschaften eines Hauses ist ein Geschäft, nur das, nichts anderes.

Liebe FS, bitte sei weiter mutig und zielstrebig.
Das was du vorhast, ist nicht utopisch, sondern durchaus realistisch.

An alle jungen Frauen ( an die jungen Männer natürlich auch ), die gerade die Weichen für ihr Leben stellen:
Lernt was Gescheites.
Etwas, das idealerweise Spaß macht, aber das vor allem in einen lukrativen Brotberuf mündet.
Ich meine natürlich nur die, die etwas ähnliches wie die FS mögen.
Jemand, der keine Kinder möchte und auch nur geringe materielle Bedürfnisse hat, hat mehr Freiheit, den Beruf nach ideellen Gesichtspunkten zu wählen und ist dann möglicherweise als Kunsthistoriker glücklich.

Freedom is just another word for nothing left to lose ( Janis Joplin )
Auch das ist ein Lebensmodell.
Jeder nach seiner Facon.


w 48
 
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  • #39
Man darf sich ohnehin nie zu sehr auf eine Person versteifen, irgendwann geht sie oder wird einem genommen und das vergangene Glück kommt in doppelt so starkem Leiden retour.
Ja, am besten nie wirklich lieben. Erspart viel Leid. Liebe und eine erfüllende Beziehung braucht es heutzutage doch gar nicht mehr - für den modernen, völlig verängstig... 'tschulgigung, "realistischen und reifen" Menschen jedenfalls nicht

(Heirat und Wohnungsteilung möchte ich überhaupt nicht), allerdings hätte ich vermutlich Probleme mit verbindlicher zwingender Monogamie (würde diese auch nicht von der Partnerin verlangen) und keine Lust eigene Kinder zu zeugen und in diese Welt zu setzen
Liebe vermeiden, gemeinsame Wohnung vermeiden, Heirat vermeiden, Kinder vermeiden, Verbindlichkeit zu einem anderen Menschen jeder Art vermeiden, nach Herzenslust unverbindlich durch die Gegend vög...
Aber was zum Henker bleibt dann noch - außer oberflächlichstem Vergnügen ohne jede Tiefe, ohne jede Beständigkeit? Schickes Auto, dickes Konto,jeden Tag Party, um die Häuser ziehen, seichte polygame Affären (denn Liebe könnte ja zu Schmerzen führen)...?
Wenn du das willst, mach es, ist ja dein Leben. Aber für mich hat das nichts mit reife und Realismus zu tun, sondern mit jeder Menge Schiß und Angst vor jedwedem Risiko, Angst vor jedweder Verletzlichkeit, alles nur just for fun und ohne irgendwie für irgendwas (Mit-)Verantwortung übernehmen zu wollen (schon gar nicht für andere Menschen), jenseits der tagtäglichen Eigenbespaßung.
Deine Schilderung ist übrigens -entgegen deiner Einschätzung- bei weitem nicht kompatibel mit dem Plan der FS - denn die wünscht sich ja durchaus eigene Kinder, eine tiefe, echte Liebesbeziehung. Euch eint allerdings m.E. eine sehr starke Angst vor Schmerz, Verlust und eigener Verletzlichkeit und ein damit keinesfalls zufällig eng einhergehender starker Fokus auf materielle Sicherheit.
m/43
 
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  • #40
Um Deine Frage direkt zu beantworten. Nein! Auf solch einen Menschen würde ich mich nicht einlassen.
Es wäre für mich Verschwendung von Lebenszeit.
Ich glaube an die Liebe fürs Leben und hätte mich nie wirklich auf einen Mann einlassen können, der dies nicht ebenso überzeugt tut.
"Lebensabschnittsgefährten" brauche ich nicht.
Meinem Partner möchte ich mein Leben anvertrauen können, wenn es sein muss. Dies könnte ich nicht bei einem Menschen auf Zeit.
Ich wäre ständig auf dem Absprung, damit er nicht vor mir springt, hielte meine Gefühle zurück, damit er sie nicht irgendwann verletzen kann, wenn er geht. Kurz gesagt, ich fühlte mich nicht frei zu lieben.

In dem Fall halte ich es mit Janis Joplin.
"Freedom is just another word for nothing left to lose"
 
  • #41
Rein betriebswirtschaftlich meine ich.
Ich würde niemals in ein Geschäft investieren, dass nur eine 50%ige Erfolgschance verspricht.

Liebe FS, bitte sei weiter mutig und zielstrebig.
Das was du vorhast, ist nicht utopisch, sondern durchaus realistisch.
w 48
Sehe ich genauso, mich erschreckt das hier teilweise schwarz-weis Denken.

Ich denke, wenn mehr Menschen so "betriebswirtschaftlich" denken würden, würde es weniger Scheidungsleid geben und weniger davon betroffene Kinder, die später dann wirklich Beziehungsunfähig sind.

Die FS ist in meinen Augen nicht beziehungsunfähig, auch nicht geschädigt, wäre sie das wirklich, würde sie sich unüberlegt in toxische Beziehungen stürzen oder drin verharren, wie viele Frauen und Männer es tun, weil sie nicht die Stärke und Reife haben, ihr Leben selbst in die Hand nehmen und notfalls auch mal Single zu bleiben, weil das die gesündere Alternative für einen ist.

w
 
E

endrana

  • #42
Lässt sich das wirklich alles so gut planen?
Ich habe meine Beziehung und die Liebe nicht geplant und es kam trotzdem dazu, zu dem Zeitpunkt wollte ich umziehen.
Wenn ich in meinem kurzen Leben eins gelernt habe, dann, dass es meist anders kommt als geplant oder erwartet.

Was wäre, wenn dir ein Mann begegnet, mit dem du dir auf einmal Familie und Kinder wünschst? Im Gegensatz zu einigen hier finde ich die Vorstellung nicht utopisch, einen Partner zu finden, mit dem man (vielleicht nicht bis ans Lebensende, aber) für viele Jahre glücklich sein kann.
Utopisch wird die Vorstellung nur, wenn man vom Partner erwartet, gleichzeitig bester Freund, sexueller Spielgefährte auf höchstem Niveau, bester Vater (/Mutter) für die Kinder, gutverdienend, gutaussehend, ledig (also nicht etwa geschieden), kinderlos jenseits der 30, in allen Interessen und Meinungen übereinstimmend etc pp zu sein. Dann ist das unglücklich sein auch mit eigentlich gutem Partner programmiert.
Also lieber Single bleiben, auch vor lauter Angst, (nochmal) verletzt zu werden.

Oder es passiert das, was du jetzt planst, und du hast Kinder ohne Mann und musst alles alleine stemmen. Weniger emotionale Hürden vielleicht, keine Eifersucht etc, aber es türmen sich andere Fragen auf... was, wenn dein Kind dich eines Tages traurig anblickt und dich fragt "warum habe ich eigentlich keinen Papa wie die anderen Kinder?" oder "liebt du und Papa euch?" o.Ä.

Es ist wichtig zu sehen, dass du unglücklich sein kannst, egal wie die äußeren Bedingungen sind. In der Beziehung gibt es Konflikte, Eifersucht, Verletzungen usw, ohne Beziehung Einsamkeit, Sehnsucht, die Frage "was wäre, wenn..."

Und: vor Verletzungen kann man sich nie zu 100 Prozent schützen. Man kann sich nur ein dickes Fell zulegen, versuchen, konstruktiv damit umzugehen und Entscheidungen treffen, mit denen man sich abfinden muss, egal, ob man sie später als richtig oder falsch ansieht.
 
  • #43
Aus meiner Sicht ist das Konstrukt Ehe mittlerweile überholt. Die Nachteile überwiegen die Vorteile. Daher: klares Ja. Für mich ist eine Frau mit Deiner realistischen Einstellung attraktiver als eine, die romantischen Hochzeitsgedanken nachhängt.

Und ich denke, gerade immer mehr Männer sind von der Ehe geheilt, so dass Deine Erfolgsaussichten sicher nicht geringer werden.
 
  • #44
Und ich denke, gerade immer mehr Männer sind von der Ehe geheilt, so dass Deine Erfolgsaussichten sicher nicht geringer werden.
Ja das denk ich auch, aber was ist mit den potenziellen Kindern? Ich weiß ja nicht, wie die FS sich das dann vorstellt. Also übernimmt sie die Vollzeitbetreuung, übernimmt er sie, vereinbaren sie das Nestmodell? Ich denke zu den rationalen Ansichten bezüglich der Partnerschaft an sich hat die FS keine Probleme, einen ebenso gestrickten Mann zu finden. Aber ob dieser Mann dann auch Kinder mit ihr in die Welt setzen möchte, wenn er unter Umständen dann von vornherein zum Wochenendpapa gemacht wird?

Ich finde man kann doch beides irgendwie vereinen. Man muss ja nicht gemeinsam eine Immobilie kaufen. Die FS scheint ja so viel Geld zu haben, dass sie sich selbst für sich und die Kinder eine Immobilie leisten kann. Da kann man dann sicherlich auch zB je ein kleines Schlafzimmer für ihn/sie einrichten? Finanziell lässt sich dann sicherlich auch ein fairer Ausgleich finden. Nur, weil man zusammenzieht und gemeinsame Kinder hat, ist man ja nicht unbedingt gleich voneinander materiell abhängig. Man kann ja sogar heiraten und eine Gütertrennung vereinbaren, also muss das ja erst recht bei der nichtehelichen Lebensgemeinschaft der Fall sein.
 
  • #45
Also wenn ich den Beitrag der FS lese muss ich schmunzeln.

Sie plant, dann plan mal schön, denn meistens kommt es anders als man denkt.

Dieses Schema, ich glaube nicht an den Partner fürs Leben, finde ich grotesk. Dann sollte sie besser Single bleiben, hier und da mal eine Affäre mit verh. Mann, denn der geht ihr sicherlich nicht auf den Keks.

Ansonsten berufliche Karriere machen und evtl. ein Kind, natürlich unehelich, aber von einem Typen mit Kohle, der dann dafür zahlen kann, am besten ein verh. Top-Manager, evtl. zahlt dieser als Dauerliebhaber auch noch ein Luxusloft.

Natürlich kann die FS immer zwischen diversen Männern hin und her wechseln, nur wer viel wechselt, wird schnell zu Kleingeld. Die FS erscheint mir in ihrem Beitrag kindlich naiv und hat vom echten Leben nicht die geringste Ahnung.
 
  • #46
*SCHNIPP* (musste Zeichen sparen!)

Meine Frage an euch: Könnte sich jemand hier vorstellen, mit jemandem lange zusammen zu bleiben, der nie eine Ehe eingehen und nie mit euch zusammenziehen möchte? Natürlich wäre ich froh, eine Partner für's Leben zu finden; aber sicher ist sicher.
Can we meet? ;) (Sorry, wegen des Englischen, aber ich liebe die Sprache und das war meine spontane Reaktion beim Lesen deines Beitrags!)

Nein im Ernst, das wäre für mich PERFEKT (ok: Bis auf das mit den Kindern, vor allem da das die einzige Sache ist wo ich auf einer Ehe bestehen würde (als Vater steht man schlechter da mit unehelichen Kindern als mit ehelichen!)...wobei ich eigentlich gar keine Kinder möchte (das ist auch nicht verhandelbar! Man kann Kinder schließlich nicht zurückgeben wenn man sie nicht mehr will bzw. wenn man als Mann dann abhaut so verliert man ganz schön an Ansehen (zum Teil natürlich zu recht!) und ist dann auch noch Zahlemann und Söhne und darf wie ein Luster für Kinder "brennen" mit denen man nichts zu tun haben möchte!) und bevor ich jemals wieder auf ein Date gehe eine Vasektomie machen lassen werde!)

Trotzdem: Generell könnte ich mir "dein" Modell (was eine LAT-Beziehung ist, weil jeder ja sein eigenes Domizil hat und seinen eigenen Haushalt schmeißt und man Rückzugsmöglichkeiten hat etc.) vorstellen (sehr sehr sehr gut sogar - nur halt eben ohne Kinder, denn für die ist das sicher ein Graus wenn Papa oder Mama nur am Wochenende zu Besuch da sind bzw. sie jede Woche woanders leben (müssen) und man so außerdem alle Anschaffungen (ein PC bei Papa, einer bei Mama (ich rede von Desktops, kleine Kinder brauchen meiner Meinung nach keinen teureren Laptop), eine Musikanlage bei Mama und ein bei Papa etc. etc.) doppelt hat, außer man will das das Kind aus dem Koffer heraus lebt :(
 
  • #47
Ich plane, mir immer wieder viel Geld zurückzulegen und später ein eigenes Haus zu kaufen bzw. bauen zu lassen - von MEINEM selbstverdienten Geld. Mit einem Mann etwas zusammen aufzubauen, das kann ich mir einfach nicht vorstellen, ...
Könnte sich jemand hier vorstellen, mit jemandem lange zusammen zu bleiben, der nie eine Ehe eingehen und nie mit euch zusammenziehen möchte?
Klar. Ich würde dann nebenan von MEINEM selbstverdienten Geld ein Haus bauen und die Kinder immer zu Dir schicken, wenn sie Hunger haben, die Kleider schmutzig sind oder sie rumheulen. Das ist es doch, was Du möchtest, oder? Würdest Du in DEINEM Haus feste Besuchszeiten einrichten? Bekommt der Partner einen Schlüssel oder muss er sich vorher anmelden? Wie handhabst Du das später mit den Kindern?
Ich denke, das Problem mit der eigenen Absicherung hat heute jeder. Wie man damit umgeht, muss jeder für sich entscheiden. Die Zeiten, in denen eine Ehe erforderlich war, sind auch vorbei. Mit der "Ehe für alle" wird das Thema Absicherung in 10 Jahren sowieso vom Tisch sein. Es macht allemal mehr Sinn, wenn der Staat 3 Jahre die vollen Rentenbeiträge übernimmt und Witwenrente etc. entfallen. Wir werden sehen...
 
  • #48
Wie bei allen Wunschvorstellungen - du musst nur denjenigen finden, mit dem du diesen Wunsch leben willst und der mitmachen will.
Ganz banal - und gar nicht so einfach.
Für viele Männer wird der Kinderwunsch nicht passen - ansonsten: ICH lebe so ein ähnliches Modell. Und hoffe, es hält sehr lange.