• #211
Herrlich, dieser Diskussion zu folgen. Das ist ja amüsanter als manche Talkshow im Fernsehen.
Wie schön, dass es hier so unterschiedliche Meinungen und Lebensweisen nebeneinander geben kann! Warum so emotional, liebe @Nurielle_FLW?
 
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  • #212
Kinder brauchen ihre Mutter und ich finde es unverantwortlich wenn man ein Kind gebärt und es dann an Fremde abgibt. Das Kind so früh von der Mutter zu trennen hat Spätfolgen - sehr tiefgreifende.
Unsere Gesellschaft ist in einem erbärmlichen Zustand. Egoisten und Narzissten denen alles gleichgültig ist überall - Hauptsache sie können sich selbst verwirklichen.
Wir haben Meinungsfreiheit, auch wenn die Meinung als Schwall daherkommt. Ich kann gut damit leben, wenn Frauen ihr Leben so ausrichten, wie Du das beschreibst und sich einen passenden Partner suchen. Extreme sind da immer schädlich.

Für junge Menschen ist es wichtig, dass sie die Welt in ihrer Vielfalt kennenlernen. Nicht nur von der Mutter, sondern Stück für Stück auch von „Fremden“. Natürlich nicht ab Geburt und vollständig.

Keine andere Rolle im Leben, keinen anderen Sinn? Dann müssen die Kinder herhalten. Oder auch für eigene Muster, Verlustängste, mangelnde Selbstbestätigung, Kinder als Ersatz für den Ehemann. Oder Mütter verwirklichen sich nicht selbst, sondern laden das auf den Schultern ihrer Kinder ab. Kinder sollen dann das erreichen, was man selbst nicht hinbekommen hat. Ich finde es irgendwie genauso erbärmlich, wenn man im anderen Extrem seinen Hauptlebenszweck in Reproduktion sieht und sonst eigentlich nicht viel beizutragen hat.
Du hast recht, Muttersein hat bei manchen Müttern etwas von Narzissmus und Selbstverwirklichung. Auch mit Spätschäden.

Die Übertragung der eigenen Meinung als Dogma auf die ganze Gesellschaft samt Beschimpfung finde ich unpassend. Erst recht, wenn ein großer Teil der Gesellschaft das bekanntermaßen anders sieht. Für mich ist das einfach nur intolerant und engstirnig. Die Bandbreite ist gro.

In Skandinavien ist völlig üblich, dass sich Männer stärker kümmern, in südlichen Ländern die Großfamilie. In Frankreich arbeiten mehr Frauen und die Betreuungssituation ist besser. Alle gestört?
Du hast ein Modell von Familie. Andere Menschen haben andere.
Die Lebensentwürfe als Mutter und Frau von realwoman und Süsse65 sind ganz normal.
Völlig richtig, aber sie sind eben nicht die einzig „normalen“ Lebensentwürfe. Und das ist, was mir hier in der Darstellung nicht gefällt.
 
  • #213
Wir sind aber nicht im Osten und wenn das System so toll war würde ich empfehlen die Mauer wieder hochzuziehen.
Wir sind jetzt Gesamtdeutschland und was man vor 60 Jahren in einer repressiven kommunistischen Gesinnungsdiktatur als ideale Kindererziehung ansah, unter staatlicher Obhut", ist für mich und sicherlich viele andere vollkommen irrelevant.

Es geht darum wie abwertend Hollygolightly die Lebensentwürfe und Meinungen von realwoman und Süsse65 kommentiert.
Die Lebensentwürfe als Mutter und Frau von realwoman und Süsse65 sind ganz normal.

Nicht jeder findet, wie offenbar einige hier vertretene Ostdeutsche, Gefallen an der frühkindlichen staatlichen Indoktrinierung kommunistischer Regime.

Die Nachweise wie Menschen sich entwickeln wenn sie schon im Babyalter, oder auch etwas später, ständig in fremde Obhut gegeben werden laufen in der Tat überall in dieser Gesellschaft herum.
Und man sieht haufenweise gestörte beziehungsunfähige emotional nicht erreichbare narzisstische empathiefreie Menschen die das auch wieder an ihre Kinder weitergeben. Deshalb ist unsere Gesellschaft so krank und gestört wie sie ist.

Gäbe es mehr Frauen wie realwoman und Süsse65 wären unsere Gesellschaft und damit unsere Menschen in einem besseren gesünderen Zustand.


Nein eine 100%ige Verhütungsmethode gibt es nicht. Die einzige die zu 100% wirkt ist als Eremit zu leben ohne Sex.
Doch, dieses Verhütungsmittel existiert durchaus. Nennt sich kein Verkehr. Bitte, da nicht für.
 
  • #214
Achso, also ohne gemeinsame Kinder, Reihenhaus und finanzielle Überlegungen darf man natürlich heiraten - aber mit gemeinsamen Kindern und Immobilien ist heiraten altbacken und 50er Jahre Quatsch, der nicht mehr zu unserer Zeit und zu unserem Wertesystem passt...

Was für eine komische Einstellung...sorry 🤷‍♀️.
Ach schade, du hast es leider doch nicht verstanden. Du darfst, zum wiederholen Male, leben wie es dir gefällt. Rollenbilder aus den 50ern darf ich altbacken nennen. Ich denke nur, dass Kinder kein Grund sind um eine Ehe einzugehen, das kann man natürlich tun, mit der Hoffnung dass es für immer passt, aber für sehr viele Menschen in unserer Bevölkerung hat es nicht gepasst und darauf folgte eine Scheidung. Vielen diesem Forum sind geschieden. Ich bin es nicht. Ich habe wegen einer Schwangerschaft nicht geheiratet und konnte mir dieses Elend ersparen, was klug war.
 
  • #215
as Kind so früh von der Mutter zu trennen hat Spätfolgen - sehr tiefgreifende.
Unsere Gesellschaft ist in einem erbärmlichen Zustand. Egoisten und Narzissten denen alles gleichgültig ist überall - Hauptsache sie können sich selbst verwirklichen.
Wenn das so wäre, sind wir hier in den neuen Bundesländern dann alle gestört oder doof.

Das werden hier viele als beleidigend empfinden und ich habe fast das Gefühl diese Beleidigung zurückzugeben.



Meine Mitarbeiter innen müssen keine Nachteile habe, wenn sie Kinder haben wollen.
Das sie seltener Karriere machen, ist eindeutig eine gesellschaftliche Frage aber keine welche die Betriebe betrifft.
Ich würde meinen, es liegt auch einfach daran, dass Frauen eine biologische Vorprägung in einer gewissen Hinsicht haben.
Sie sind es eben doch öfter, welche Familie wollen.

Auch selbsständig arbeitende Frauen müssen keine Karriere einbussen, dass sehe ich an meiner Frau.
Sie müssen dafür eben passende Partner suchen und Infrstruktur nutzen, wo es sie gibt und die Karriere darauf abstimmen. Das kan auch leicht sein, wenn sich Frau (ähnlich wie auch manche Männer) entschließen, den Schwerpunkt darauf zu legen; aber schwer wenn man alles will.

Man muss eben wissen , was man will und sich entscheiden Egal ob Mann oder Frau.

Die meisten Männer haben irgendwie stärker einprogrammiert im Job gut zu sein, sich mal öfter duchzusetzen und Aufstiegsmöglichkeiten auch zu nutzen.
Familie mit Kindern ist gewünscht muss aber auch nicht für jeden sein.

Es ist doch klar, dass weger dieser Unterschiede dann am Ende vermutlich immer mehr Männer Karriere machen werden.
Solange beide Geschlechter sich entscheiden können , was sie jeweils mehr oder weniger wollen, ist aus meiner Sicht alles gut.

Übrigens bin ich alles andere als ein Kommunist. Das die DDR diese Regelungen eingeführt hatte, war nicht nur dem Kommunismus geschuldet. Es gab auch rein praktische Vorteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #216
Nicht jeder findet, wie offenbar einige hier vertretene Ostdeutsche, Gefallen an der frühkindlichen staatlichen Indoktrinierung kommunistischer Regime.
Übrigens finde ich es ganz persönlich auch nicht gut, sein Kind so früh abzugeben und ja, kenne auch Studien, die da durchaus Probleme mit der Bindung sehen, gerade vor einem Jahr. Hätte ich ein Kind, würden ich und mein Partner es so lang wie möglich selbst betreuen wollen. Machen Freunde auch so; erstmal daheim Elternzeit, dann reduzieren beide und passen dann jeweils den halben Tag aufs Kind auf, bis es 2 Jahre alt ist. (Und das ist nur meine Meinung und ich versuche nicht, andere Mütter zu missionieren, sondern lass die machen, wie sie wollen!) Trotzdem hat das nichts damit zu tun, dass die Frau nur Mutter sein darf und nur daheim sein muss. Es gibt doch noch einen Vater? Oder muss der eben Geld verdienen, weil man das in den 50er Jahren so gemacht hat? Und wie hier schon gesagt wurde, haben in all der Zeit vorher Frauen immer weiter arbeiten müssen, in der Landwirtschaft und sonstwo, noch vor der Industrialisierung. Und es hat auch nichts damit zu tun, wer wen um die Heirat bittet? Überhaupt hat das mit dem Hochzeitsthema an sich fast null zu tun. Oder bei mir hat sich mein Vater eben mehr um mich gekümmert, weil er nach der Wende wenig Arbeit hatte - kommt sowas in deinem Weltbild nicht vor?
Dein gesamter Tonfall und die zig Kommentare nacheinander lassen irgendwie vermuten, dass das Thema dich ganz persönlich tief trifft. Sonst regt man sich doch nicht so auf.
 
  • #217
Dein gesamter Tonfall und die zig Kommentare nacheinander lassen irgendwie vermuten, dass das Thema dich ganz persönlich tief trifft. Sonst regt man sich doch nicht so auf.
Richtig. Und ergänzend dazu sei noch mal gesagt: Manche Leute können auch nicht richtig differenzieren, ob jemand einfach nur eine Situation und Sichtweise beschreibt, oder selbst diese Sichtweise teilt. Wochenkrippen für Kinder von unter einem Jahr gibt es übrigens schon lang nicht mehr, auch im Osten nicht.

Bedenkt man, dass es auch im Westen (welche Ausrede soll man denn dann dafür finden) die Notwendigkeit der Fremdbetreuung seit spätestens der 70er Jahre gab, sollte eigentlich eine Erkenntnis angekommen sein: Die Frage nach der Kinderbetreuung ist wie viele andere einfach eine Soziale Frage.

Wessen Mann so unglaublich viel verdient, dass er eine 4 - 5 köpfige Familie alleine ernähren kann, und wer ihn so gut im Griff hat, dass er das auch noch WILL, diejenige kann sich getrost mit ihren Kindern zu Hause zurücklehnen und sagen, "ich gebe meine Kinder doch nicht in staatliche Hände".

Für alle anderen Otto - Normal - Verdiener (und das ist die eindeutige Mehrheit in dieser Gesellschaft) ist das einfach überhaupt keine Option, weil Doppelverdiener einfach notwendig sind, um einen gewissen Lebensstandard zu halten. Gerade erst wieder bin ich zum Schuljahreswechel in eine neue Schulklasse gekommen, in der nach den Berufen von Mama und Papa gefragt wurde. Nicht ein Kind hat gesagt, dass die Mama zu Hause ist mit den kleinen Geschwistern. Alle Elternteile gehen arbeiten. Das wird den Kindern schon so vorgelebt, dass man für sein Geld eben hart arbeiten muss, das bringt ja nicht der Paketbote nach Hause. Und es gibt verdammt viele Kindertageseinrichtungen, in denen die Erzieher einen verdammt guten Job machen.

Sein Kind zu Hause zu erziehen, ist noch lange kein Garant dafür, dass das Kind deswegen ein besseres Bindungsverhalten an die Mutter hat und zweitens dass es dort bessere Werte beigebracht bekommt und ein sozial verträgliches und mitfühlendes Mitglied unserer Gesellschaft wird, das Rüstzeug mitbekommt, sich später selbst versorgen zu können und eine liebevolle Beziehung zu seinen Eltern hat. Darauf kommt es an und auf nichts anderes.
 
  • #220
Ich rede von Wochenkrippen! Wo man Montags früh sein Kind abgibt und Freitags abends wieder abholt.
Ah; ja, das gibt es glücklicherweise nicht mehr.
Wie gesagt, ich finde es ist jedem seine eigene Entscheidung, wie er es mit der Kinderbetreuung halten will und oft genug ein monetärer Zwang, der dahintersteht. Jedenfalls hat das ganze mit dem Thema Heirat nur sehr bedingt was zu tun.
 
  • #221
Er hat alles was er sich wünscht,... Sex, ein Heim, eine Frau... usw. Deswegen will er nicht heiraten. Er hat ja schon alles!
 
  • #223
Ach Holly, auch im Jahr 2021 gibt es Frauen, die geheiratet werden möchten (selbst wenn du das nicht nachvollziehen kannst), die ein paar Jahre bei ihren Kindern zuhause bleiben möchten (wenn das finanziell machbar ist), die eine traditionelle Einstellung zur Familie haben.

Warum ist das für dich so schwer zu verstehen, und warum soll nur dein Lebensmodell das richtige sein?

Im übrigen bist du selber (wenn auch sehr spät) verheiratet, und du hättest es selber auch bleiben lassen können.
Aber bei dir ist das natürlich ganz was anderes...
 
  • #224
Ach Holly, auch im Jahr 2021 gibt es Frauen, die geheiratet werden möchten
Aber dann braucht man einen Mann der heiraten will.

Und im Jahr 2021 gilt die 2V Regelung nun mal nicht mehr
Verlobt oder Verheiratet für:
Sex
Wohnung mieten
Zusammen leben

Und mit Abschaffung der 2V Regel gibt es nur noch: heiraten wollen und nicht mehr müssen.

Also geht heiraten nur...wenn beide wollen
Entweder neuer Partner oder akzeptieren
 
  • #225
Ach Holly, auch im Jahr 2021 gibt es Frauen, die geheiratet werden möchten (selbst wenn du das nicht nachvollziehen kannst), die ein paar Jahre bei ihren Kindern zuhause bleiben möchten (wenn das finanziell machbar ist), die eine traditionelle Einstellung zur Familie haben.

Warum ist das für dich so schwer zu verstehen, und warum soll nur dein Lebensmodell das richtige sein?

Im übrigen bist du selber (wenn auch sehr spät) verheiratet, und du hättest es selber auch bleiben lassen können.
Aber bei dir ist das natürlich ganz was anderes...
Es ging hierbei nicht darum, was du so toll findest, sondern ich habe auf den Post geantwortet, der Mann hätte ja schon alles und müsse deshalb nicht heiraten. Was ich maximal antiquiert finde. Jungfräulichkeit ist momentan sehr selten . Und ob du eine glückliche Mutti warst ist eigentlich nicht wirklich zielführend.
 

Laleila

Cilia
  • #227
. Auf die naheliegende Idee einfach mich zu fragen ob ich mir eine Heirat vorstellen könnte, kam er nicht.
Einen Antrag erwarte ich nicht mal mehr. Mir würde eine sachliche Abfrage meines Standpunkts ja schon genügen. Dass ich absolut pro Heirat und Romantik bin, weiß eigentlich jeder, der mich kennt.
Ca.10%der Menschen sind gefühlsblind. Das ist ein Fakt. Das ist auch kein Teil einer Erkrankung, das ist bei diesen Menschen einfach so.
Heisst, sie sind weniger gut im Erkennen von Gefühlen und emotionalen Bedürfnissen bei anderen und zum Teil auch bei sich selbst.

Liebe @Krone , 10%.
So unwahrscheinlich ist das also nicht, dass auch Dein Partner mehr oder weniger betroffen ist.
Vielleicht sieht, erkennt, fühlt er dieses Bedürfnis gar nicht bei Dir.

Ganz ehrlich, ich kann Deine Sehnsucht verstehen, obwohl es mein Mann war, der die Heirat unbedingt wollte.
Aber unsere Beziehung fühlte sich für mich, mit dem Tag der Eheschließung anders an. Ich fühlte mich angekommen, eckiges wurde plötzlich runder. Aus rein sachlichen Gründen würde ich mich nie für/oder gegen eine Ehe entscheiden. Wohl aber für oder gegen einen Menschen.

Heisst, ist es der Richtige, traf ich meine Entscheidung voll bewusst für einen Menschen, gehört die Ehe emotional für mich dazu.

"Mein Freund, mein Lebenspartner" das fühlt sich anders an als "mein Mann". Tatsächlich habe ich meine Gefühle für meinen Mann erst vollständig, also auch noch die letzten schützenden 20%, erst nach der Hochzeit frei.
Und seitdem fühle ich mich frei.

Aber so empfinde ich, Du liest es, andere Foristein empfinden dies, auch für sich, ganz anders

Ich sehe nur einen Weg. Sprich mit ihm darüber. Frage ihn. Nicht in der Form eines Antrages, sondern in Form einer Vorstellung für die Zukunft, ob er darüber nachdenkt, Dich zu heiraten.

Und @Joggerin schrieb einen wesentlichen Satz.
Wenn Du wie eine Prinzessin behandelt werden möchtest, verhalte Dich wie eine.
Damit meine ich kein allürenhaftes Verhalten.
Sei die Frau die Mann "behüten", beschützen, als SEINE Frau, will.

Wenn er sich bei Dir darüber beklagt, im Fall des Falles nicht abgesichert zu sein ( dabei ist er doch finanziell selbstständig mit eigenem Haus), dann sieht er in Dir wahrscheinlich den stärkeren, behütenden Part.

Zumindest könnte man dies vermuten.
 
  • #228
Sein Kind zu Hause zu erziehen, ist noch lange kein Garant dafür, dass das Kind deswegen ein besseres Bindungsverhalten an die Mutter hat und zweitens dass es dort bessere Werte beigebracht bekommt und ein sozial verträgliches und mitfühlendes Mitglied unserer Gesellschaft wird, das Rüstzeug mitbekommt, sich später selbst versorgen zu können und eine liebevolle Beziehung zu seinen Eltern hat. Darauf kommt es an und auf nichts anderes.
Absolut richtig. Ich bin in der ehm. DDR als Kind aufgewachsen und lebe jetzt im Westen, habe meinen Mittelweg mit meinem Kind damals gefunden, Teilzeit und relativ früher Besuch der Krippe/Kita, ging aber nicht anders, weil mich der West-Mann mit dem Kind alleine gelassen hat.

Was habe ich mir alles für unnötige Gedanken gemacht und..... was habe ich alles für unselbsständige West-Frauen kennengelernt, die Beruf und Mutter+Kind nicht auf die Reihe bekommen haben, weil sie es nicht vorgelebt bekommen haben. Aber das hat bei mir Zeit und Hilfe/Beratung gebraucht, um alles richtig einzuordnen.

Dann kam noch Ehekrise, Trennung bei diesen Westfrauen, die angeblich alle in "tollen" Familienverhältnissen mit nicht berufstätiger Mutter dazu und einige dieser Frauen leben heute noch vom Staat, weil sie es nie gelernt haben, arbeiten zu gehen, weil im Elternhaus alte Rollenbilder noch gelebt wurden. Teilweise haben sie das noch an ihre Kinder weiter gegeben. Davon gibt es heute! noch mehr, als gedacht. Ich war erstaunt, dass in meiner beruflichen Tätigkeit so unerwartet, ungedacht, doch zu erfahren, auch aktuell noch.

W Ü55
 
  • #229
was habe ich alles für unselbsständige West-Frauen kennengelernt, die Beruf und Mutter+Kind nicht auf die Reihe bekommen haben, weil sie es nicht vorgelebt bekommen haben. Aber das hat bei mir Zeit und Hilfe/Beratung gebraucht, um alles richtig einzuordnen.
Ich habe ebenfalls nur das Ernährermodell vorgelebt bekommen ubd verdiene mein Geld trotzdem selbstständig. Wüsste auch nicht, wer es mir sonst geben sollte. Ach, müsste mir als Westfrau ja klar sein, der Staat natürlich. Stelll Dir vor, trotz Kind arbeite ich seit Jahren sogar Vollzeit.
Übrigens mit mir nahezu alle Frauen die ich kenne, zumindest Teilzeit - im Westen.

enverhältnissen mit nicht berufstätiger Mutter dazu und einige dieser Frauen leben heute noch vom Staat
Gut zu wissen, dass im Osten keiner vom "Staat lebt".

weil sie es nie gelernt haben, arbeiten zu gehen, weil im Elternhaus alte Rollenbilder noch gelebt wurden. Teilweise haben sie das noch an ihre Kinder weiter gegeben
Meine Mutter ging nie für Geld arbeiten, deshalb gehe ich auch nicht arbeitem und die Aussicht, dass meine Tochter jemals für Geld arbeitet ist auch eher gering, oder wie?

Sorry , @Wildblume , sehr selten sowas Unqualifiziertes gelesen.

@Lebens_Lust wird Dir vermutlich zustimmen, der kennt auch immer so'n Haufen hochqualifizierter Mütter, die dem Ernährermodell frönen.

W,56
 
  • #230
Sorry , @Wildblume , sehr selten sowas Unqualifiziertes gelesen.

@Lebens_Lust wird Dir vermutlich zustimmen, der kennt auch immer so'n Haufen hochqualifizierter Mütter, die dem Ernährermodell frönen.

W,56
Ich habe nicht geschrieben, dass ALLE Frauen im Westen so leben. Aber ich bin überrascht, dass es selbst heutzutage noch junge Frauen gibt, die das alte klassische System mit ihrem Ehemann leben. Gerade im ländlichen Bereich, auch gerade in den Neuen Bundesländern, wo wenig Arbeitsplätze vorhanden sind, gibt es, so wurde mir berichtet, viele Frauen, die zu Hause sind und nicht arbeiten, weil es sich für die Frau bzw. die Familie nicht lohnt, den weiten Weg zu einer Arbeit zu fahren.

Das Lebenslust das so auch sieht bzw. kennt, scheint also meine berufliche Erfahrung, worüber ich solche Frauen kennengelernt habe und noch kennenlerne, zu bestätigten.

Und.... leider leben im Osten auch genug Frauen mit ihren Kindern die vom Staat leben.

W Ü55
 
  • #231
Mein Wunsch aber blieb, dass ich gerne mal heiraten möchte. Nun rennen mir die Jahre wieder weg und da ist wieder jemand, der lieber andere Verträge aufsetzt.
Aber ja, ich fühle mich in der Tat nicht wertig genug. Ich wäre es gerne mal einem Mann wert. Das schmerzt.
Das es dich schmerz kann ich verstehen. Mir ging es früher auch so. Ich hatte nach zig Jahren meinen Ex getroffen und gefragt, warum er kurz nach unserere Trennung, ich habe mich von ihm getrennt, dann die Next schnell geheiratet hat.

Er sagte, die Trennung hat ihm zugesetzt und die Next wäre nicht so fordernd und anspruchsvoll wie ich, daher hat er sie schnell geheiratet, wer weis, ob so eine Frau ihm noch mal über den Weg laufen würde. Inzwischen sind sie geschieden.

Ich bin heute froh, dass ich nie gefragt wurde. Ich kann entspannt in meine Zukunft schauen, muss mich nicht um die Pflege usw. eines Mannes kümmern. rückblickend gesehen, bin ich froh, dass Gott mir diesen Weg mitgegeben hat. Es hat seinen Grund gehabt.

Wenn ich mich links und rechts umschaue, sehe ich kaum Ehen, geschweige denn gute Ehen, wo Frau gut aufgehoben ist, seelisch wie gesundheitlich, manchmal auch nicht finanziell.

W Ü 55
 
  • #232
Sorry , @Wildblume , sehr selten sowas Unqualifiziertes gelesen.

@Lebens_Lust wird Dir vermutlich zustimmen, der kennt auch immer so'n Haufen hochqualifizierter Mütter, die dem Ernährermodell frönen.

W,56
Das Lebenslust das so auch sieht bzw. kennt, scheint also meine berufliche Erfahrung, worüber ich solche Frauen kennengelernt habe und noch kennenlerne, zu bestätigten.
Ist ja nett, wenn die Damen meine Sicht gleich mit verfrühstücken.
Nein, ich kann nicht bestätigen, dass qualifizierte Mütter alle nicht mehr arbeiten. Ich kenne auch nicht genug "Ostfrauen", um daraus ein valides Bild ableiten zu können. Vom Hörensagen sind “Ostfrauen„ da etwas anders gestrickt und in Skandinavien teilt man sich die Familienarbeit mehr.
…muss mich nicht um die Pflege usw. eines Mannes kümmern. rückblickend gesehen, bin ich froh, dass Gott mir diesen Weg mitgegeben hat.
Ist Dein Ex viel älter und pflegebedürftig? Ich kann in meinem Umfeld nicht bestätigen, dass die Frauen gesünder wären als die Männer. Leider sehr viele Fälle von z. B. Brustkrebs.
Vermutlich also die gottergebene Sichtweise, dass Frauen dazu da sind, für den Mann zu kochen, zu putzen und ihn auch ansonsten in jeder Hinsicht zufriedenzustellen. Zuletzt bei meiner Oma so erlebt, das ist Jahrzehnte her…
 
  • #233
Kann es sein, dass die Männer sich ganz zu 100 % sicher sind, dass ich nicht mehr weglaufe?
Sorry, daß ich Dir das sagen muß: es geht nicht ums weglaufen.
Es geht um das Risiko, was Du beim Weglaufen wegen des Familienrechtes mitnehmen könntest. (Rentenansprüche, Hälfte der Fima, weil Zugewinneausgleich etc).

Finde Dich damit ab.

mMenschÜ50(geschieden und heiratet nie mehr wegen: siehe oben)
 
  • #234
Sorry, daß ich Dir das sagen muß: es geht nicht ums weglaufen.
Es geht um das Risiko, was Du beim Weglaufen wegen des Familienrechtes mitnehmen könntest. (Rentenansprüche, Hälfte der Fima, weil Zugewinneausgleich etc).

Finde Dich damit ab.

mMenschÜ50(geschieden und heiratet nie mehr wegen: siehe oben)
Wenn man bei der Eheschließung auf Augenhöhe achtet und im weiteren zusammenleben auf 50/50 muss man sich auch nicht ausgeplündert fühlen.
 
  • #235
Wenn man bei der Eheschließung auf Augenhöhe achtet und im weiteren zusammenleben auf 50/50 muss man sich auch nicht ausgeplündert fühlen.

Mit anderen Worten:

Da man es nicht sicher absichern kann (weil Gerichte Eheverträge auch gerne mal für unwirksam erklären können), sollte man keine Ehe eingehen, wenn ein Partner weniger verdient oder nicht sicher gestellt werden kann, dass die Partner auch während der Ehe dauerhaft gleich viel verdienen werden.

Wenn man durchaus bereit ist, für seinen Partner während einer funktionierenden Beziehung sorgen zu wollen (z.B. weil er krank wird, der Arbeitgeber pleite geht oder bei anderen schwer vorherplanbaren Begebenheiten), aber man der Meinung ist, dass man im Falle eines etwaigen Endes der Beziehung oder wenn einem der Partner irgendwann die Pest an den Hals wünscht, dann auch wieder jeder vollständig alleine für sich selber verantwortlich sein sollte, dann sollte man unbedingt die Ehe vermeiden.

Denn man kann bei der Eheschließung noch so auf Augenhöhe und geizig auf eine 50/50 Verteilung geachtet haben, es lässt sich schlicht nicht vorherplanen, dass die Augenhöhe auch bis zum Lebensende fortbestehen wird. Denn ansonsten müsste man sofort die Scheidung einreichen, wenn der Partner beruflich nicht genauso vorankommt oder eben etwas unerwünschtes Unvorgesehenes passiert (Krankheit, Arbeitgeberpleite,...).

Da erscheint dann eine Beziehung ohne Eheschein doch um einige Ecken humaner. Denn da braucht man nicht gleich die Scheidung einreichen, sondern kann einen geliebten Partner in schweren Zeiten auch unterstützen und braucht nicht penibel geizig darauf aufpassen, dass ja immer Augenhöhe und 50/50 fortbestehen muss, damit man ja nicht in die Lage gerät, dass der Partner möglicherweise entgegen allen vorherigen Lippenbekenntnissen auch dann weiter Ansprüche gegen einen stellen kann, wenn er einem irgendwann die Pest an den Hals wünschen sollte.
 
  • #236
Mit anderen Worten:

Da man es nicht sicher absichern kann (weil Gerichte Eheverträge auch gerne mal für unwirksam erklären können), sollte man keine Ehe eingehen, wenn ein Partner weniger verdient oder nicht sicher gestellt werden kann, dass die Partner auch während der Ehe dauerhaft gleich viel verdienen werden.

Wenn man durchaus bereit ist, für seinen Partner während einer funktionierenden Beziehung sorgen zu wollen (z.B. weil er krank wird, der Arbeitgeber pleite geht oder bei anderen schwer vorherplanbaren Begebenheiten), aber man der Meinung ist, dass man im Falle eines etwaigen Endes der Beziehung oder wenn einem der Partner irgendwann die Pest an den Hals wünscht, dann auch wieder jeder vollständig alleine für sich selber verantwortlich sein sollte, dann sollte man unbedingt die Ehe vermeiden.

Denn man kann bei der Eheschließung noch so auf Augenhöhe und geizig auf eine 50/50 Verteilung geachtet haben, es lässt sich schlicht nicht vorherplanen, dass die Augenhöhe auch bis zum Lebensende fortbestehen wird. Denn ansonsten müsste man sofort die Scheidung einreichen, wenn der Partner beruflich nicht genauso vorankommt oder eben etwas unerwünschtes Unvorgesehenes passiert (Krankheit, Arbeitgeberpleite,...).

Da erscheint dann eine Beziehung ohne Eheschein doch um einige Ecken humaner. Denn da braucht man nicht gleich die Scheidung einreichen, sondern kann einen geliebten Partner in schweren Zeiten auch unterstützen und braucht nicht penibel geizig darauf aufpassen, dass ja immer Augenhöhe und 50/50 fortbestehen muss, damit man ja nicht in die Lage gerät, dass der Partner möglicherweise entgegen allen vorherigen Lippenbekenntnissen auch dann weiter Ansprüche gegen einen stellen kann, wenn er einem irgendwann die Pest an den Hals wünschen sollte.
Deine Verbitterung tut mir leid. Wir könnten das Problem hier, auf Augenhöhe, Krankheit und finanzieller Beteiligung beider Partner für zukünftige Malaisen sehr gut lösen. Aber da gehört vermutlich auch ein gewisser Charakter dazu.
 
  • #237
Deine Verbitterung tut mir leid. Wir könnten das Problem hier, auf Augenhöhe, Krankheit und finanzieller Beteiligung beider Partner für zukünftige Malaisen sehr gut lösen. Aber da gehört vermutlich auch ein gewisser Charakter dazu.
Die Informationen zum genauen Stand der Finanzen beider Seiten fehlen hier. Wenn es um die Kutsche und das weiße Kleid geht, kann man das ja auch ohne Heirat arrangieren.

Ich finde auch sehr unfair, das Thema "Heiraten oder nicht" pauschal mit "Charakter" zu verknüpfen. Die Sichtweisen dazu sind unterschiedlich, bei Männern wie bei Frauen, und das sollte auch in Ordnung sein.
 
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