• #62
@Lebens_Lust also ich habe mit dem Wohnrecht gemeint, dass der Partner nach dem Tod der Partnerin da wohnen bleiben darf.
Auch eine mögliche Lösung, aber eben mit rechtlichen Konsequenzen verbunden. Was ist mit den Erben? Selbst dann denke ich, muss nicht unbedingt ein Wohnrecht bestehen.

aber wenn du Mietvertrag ohne Miete machst, dann wird den Vermieter trotzem in der Lage die übliche Miete als Einkommen berechnet oder?
Letztlich ein steuerrechtliches Problem. Eine Miete, die im Grunde nur die Beteiligung an den direkten Kosten der Wohnung ist, muss man dem Finanzamt ja nicht melden. Dann ist die neutral.
Ich bin da pragmatisch. Was bringt eine Absicherung über das Beziehungsende hinaus?

Ganz grundsätzlich liegt für mich das Problem der FS woanders. Sie ist zu abhängig von einer sehr eng begrenzten Vorstellung von Beziehung in Form ihres Heiratstraumes.
 
  • #63
@Lebens_Lust also ich habe mit dem Wohnrecht gemeint, dass der Partner nach dem Tod der Partnerin da wohnen bleiben darf. Nicht wenn man sich trennt, dass ist klar. Und dann kann man es doch auch zeitlich begrenzen. Man kann ausmachen bis zum Tode oder nur eine angemessene Frist reinschreiben. Aber wie du schreibst, es geht auch darum, was man möchte. Und ich bin mir nicht sicher, daher bitte an alle mich nicht direkt steinigen, aber wenn du Mietvertrag ohne Miete machst, dann wird den Vermieter trotzem in der Lage die übliche Miete als Einkommen berechnet oder?
Nur, da möchte ich mal ganz egoistisch antworten: Wieso sollte ich jemandem über meinen Tod hinaus ein Wohnrecht in meiner Immobilie (Erben: meine Kinder) gewähren, wenn dieser Mensch mich noch nicht einmal heiraten würde?

da wird dann gesagt: Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du das tun.
Da denke ich mir aber: Wenn du mich lieben würdest, würdest du mich heiraten und die Lösung wäre da. Mit entsprechendem Ehevertrag sehe ich hier keine Nachteile für beide.
 
  • #65
Liebe FS,
wie schon @realwoman sagte - Du brauchst keinen Grund, warum Du heiraten willst.
Es kann allerdings sein, dass sich ein solcher Wunsch besser realisieren lässt, wenn man ihn wahrmacht, bevor man mit einem Mann zusammenzieht und eine Familie gründet (was auch für eine Patchworksituation gilt). Im Prinzip hast Du nun - wie auch in Deiner ersten Beziehung - bereits im Voraus alles geliefert, was sich der Mann gewünscht hat; an diesem Punkt hat das Heiraten für ihn keinen Mehrwert mehr.
Damit hast Du sozusagen eine "Vorschussleistung" erbracht, die jetzt nicht so honoriert wird, wie Du es erwartet oder gehofft hattest.
Kann es sein, dass sich hier eine Lernerfahrung für Dich auftut?
 
  • #66
Der Freund der FS will auf alle Fälle an einen Teil Ihres Vermögens, sprich Eigenheim, da macht er indirekt Druck! Sehr merkwürdig, wenn er doch eigentlich durch seine eigene Immobilie abgesichert ist! Da ich die FS für emotional sehr instabil halte, glaube ich, wird er da auch bald drankommen. Auch, dass sie das Testament anpassen soll, und das nach nur 4 Jahren Beziehung, sagt aus, dass er nichts Gutes im Schilde führt!
So instabil und doof bin ich jetzt auch nicht. Mir ging es eher um den Teil, dass ich eine romantische Geste (wieder) nicht bekommen soll und das an mir nagt und ich überlege wo da bei mir der Anteil liegt.
Ich zwinge ihn nicht und mache keinen Druck. Es ist lediglich von mir eine Suche nach der Idee, weshalb Mönner mich vertraglich oder durch gemeinsame Kinder oder Immobilien „binden“ als durch eine Eheschließung.
 
  • #67
Der Freund der FS will auf alle Fälle an einen Teil Ihres Vermögens, sprich Eigenheim, da macht er indirekt Druck! Sehr merkwürdig, wenn er doch eigentlich durch seine eigene Immobilie abgesichert ist! Da ich die FS für emotional sehr instabil halte, glaube ich, wird er da auch bald drankommen. Auch, dass sie das Testament anpassen soll, und das nach nur 4 Jahren Beziehung, sagt aus, dass er nichts Gutes im Schilde führt!
Es wäre der größte Fehler des Lebens von FS, Vermögensverhältnisse zu klären und zusammen zu führen!
Jeder behält was er hat, besser, sie soll sich trennen!
Ganz grundsätzlich liegt für mich das Problem der FS woanders. Sie ist zu abhängig von einer sehr eng begrenzten Vorstellung von Beziehung in Form ihres Heiratstraumes.
FS ist überhaupt durch ihre Geisteshaltung abhängig mit oder ohne Heirat, sie sollte besser an ihren "S" Werten arbeiten!
Nur, da möchte ich mal ganz egoistisch antworten: Wieso sollte ich jemandem über meinen Tod hinaus ein Wohnrecht in meiner Immobilie (Erben: meine Kinder) gewähren, wenn dieser Mensch mich noch nicht einmal heiraten würde?
Das würde niemals gut gehen!
da wird dann gesagt: Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du das tun.
Da denke ich mir aber: Wenn du mich lieben würdest, würdest du mich heiraten und die Lösung wäre da. Mit entsprechendem Ehevertrag sehe ich hier keine Nachteile für beide.
Vergiss diesen Mann, der liebt dich Null, was willst du mit so einem?
 
  • #68
Nur, da möchte ich mal ganz egoistisch antworten: Wieso sollte ich jemandem über meinen Tod hinaus ein Wohnrecht in meiner Immobilie (Erben: meine Kinder) gewähren, wenn dieser Mensch mich noch nicht einmal heiraten würde?
Würdest Du es denn tun, wenn er Dich heiratet?
Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du das tun.
Da denke ich mir aber: Wenn du mich lieben würdest, würdest du mich heiraten und die Lösung wäre da.
Ich finde diese ganzen Bedingungen für "Liebe" problematisch.
Mit entsprechendem Ehevertrag sehe ich hier keine Nachteile für beide.
Das liest sich so, als wolltest Du den Prinzessinnentraum träumen, aber dann doch in einem Ehevertrag alles regeln, was das an Nachteilen bringt?

Vielleicht kannst Du mal wirklich ausführen, warum Du heiraten möchtest. Ist es nur "im weißen Kleid in die Kirche, in der Kutsche wieder raus und einmal einen Tag bewundert werden"?
 
  • #69
Wieso muss der Antrag eigentlich immer von Mann ausgehen? Ist das nicht genau antiquiert wie das Hereinführen der Braut on die Kirche durch den Brautvater?
Soll jetzt zukünftig - wegen der Emanzipation und dem Feminismus - die Rollen vertauscht werden, und die Frau umwirbt den Mann, macht ihm den Heiratsantrag, lädt ihn ins Restaurant ein und bringt ihm Blumen mit?

Gleichberechtigung ok, aber nicht Gleichheit und Negierung der verschiedenen Geschlechter.
Eine Frau soll kein Mann werden, und ein Mann keine Frau.

Meine Güte, was hat der Feminismus nur für dämliche, seltsame Blüten hervorgebracht.

Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln....🤷‍♀️
 
  • #70
Da denke ich mir aber: Wenn du mich lieben würdest, würdest du mich heiraten und die Lösung wäre da. Mit entsprechendem Ehevertrag sehe ich hier keine Nachteile für beide.
Ja, da hast du Recht .
Wenn er nicht heiraten will, würde ich an deiner Stelle mich von ihm verabschieden. dein Wunsch ist eine Heirat und das ist etwas Schönes. Ich wünsche Dir viel Erfolg 🍀 bei der Suche nach einem liebevollen Mann, der ebenso wie Du eine gute schöne Ehe führen möchte.
Allerdings : behalte dein Vermögen für Dich und mache einen Ehevertrag , zusammen aufbauen könnt ihr dann immer noch etwas anderes.
 
  • #71
Naja gut, aber eine andere Frau hat er ja auch mal geheiratet. Dann muss es ja an mir liegen.

Meine Freundinnen sind alle verheiratet. Also das ist ja schon was Reales.
Du ziehst deinen Selbstwert aus der Heirat. Kommt das von deinen Eltern her oder durch traumatische Erfahrungen (Patchwork-Katastrophe, mangelndes Sicherheitsgefühl etc.)? Da solltest du dringend ansetzen!
 
  • #72
Soll jetzt zukünftig - wegen der Emanzipation und dem Feminismus - die Rollen vertauscht werden, und die Frau umwirbt den Mann, macht ihm den Heiratsantrag, lädt ihn ins Restaurant ein und bringt ihm Blumen mit?

Gleichberechtigung ok, aber nicht Gleichheit und Negierung der verschiedenen Geschlechter.
Eine Frau soll kein Mann werden, und ein Mann keine Frau.

Meine Güte, was hat der Feminismus nur für dämliche, seltsame Blüten hervorgebracht.

Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln....🤷‍♀️
Richtig, aufwachen. Auch Frau macht Heiratsantrag und lädt ein. Das verhindert auch deine hasserfüllte Hetze gegenüber dem Feminismus nicht. Mach es ruhig wie aus der Zeit wo die Frauen noch aus Existenznot heiraten mussten, wenn du dich dabei besser fühlst. 🙈 Gleichberechtigung heißt auch Gleichverpflichtung. So ist es und wird es immer mehr. Zum Glück! 😜
 
  • #73
Würdest Du es denn tun, wenn er Dich heiratet?

Ich finde diese ganzen Bedingungen für "Liebe" problematisch.

Das liest sich so, als wolltest Du den Prinzessinnentraum träumen, aber dann doch in einem Ehevertrag alles regeln, was das an Nachteilen bringt?

Vielleicht kannst Du mal wirklich ausführen, warum Du heiraten möchtest. Ist es nur "im weißen Kleid in die Kirche, in der Kutsche wieder raus und einmal einen Tag bewundert werden"?
Ehevertrag gehört für mich dazu. Das ist einfach so. Ich denke, da wären wir uns auch einig, auf nachehelichen Unterhalt zu verzichten. Details habe ich natürlich nun keine im Kopf, aber ohne würde ich nicht heiraten wollen. Da wären wir uns bestimmt einig, da er auch in seiner 1. Ehe einen hatte.
Ich persönlich wünsche mir die Ehe vor allem aus Liebe. Das Kleid, der Akt, diese Entscheidung für das gemeinsame Leben auf dem Papier. Ich möchte mal sagen „mein Mann“. Ich möchte mal die Frau von jemandem sein, möchte mal gemeinsam veranlagt werden, möchte einen Ehering tragen.
In meinem Kopf sind es diese Sachen, frei von Materiellem, was ich mir wünsche. Ein Fest wäre auch schön, aber natürlich ist das nicht jedermanns Sache. Trotzdem wäre das die Krönung mit allen Freunden und der Familie meine Hochzeit zu feiern. Ich wünsche es mir einfach aus tiefstem Herzen.
Aber ich wäre kompromissbereit und könnte verzichten auf eine Feier. Und aufs Kleid dann natürlich auch.
 
  • #74
Soll jetzt zukünftig - wegen der Emanzipation und dem Feminismus - die Rollen vertauscht werden, und die Frau umwirbt den Mann, macht ihm den Heiratsantrag, lädt ihn ins Restaurant ein und bringt ihm Blumen mit?

Gleichberechtigung ok, aber nicht Gleichheit und Negierung der verschiedenen Geschlechter.
Eine Frau soll kein Mann werden, und ein Mann keine Frau.

Meine Güte, was hat der Feminismus nur für dämliche, seltsame Blüten hervorgebracht.

Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln....🤷‍♀️
Das Rollenbild zuvor hat nun ja auch jede Menge Scheidungen hervorgebracht. Das Forum ist voller solcher Geschichten, nicht wahr?
 
  • #75
Soll jetzt zukünftig - wegen der Emanzipation und dem Feminismus - die Rollen vertauscht werden, und die Frau umwirbt den Mann, macht ihm den Heiratsantrag, lädt ihn ins Restaurant ein und bringt ihm Blumen mit?
Warum nicht? Also, wenn es Fußballtickets statt Blumen sind... :)

Warum soll in einer Beziehung "umwerben" nur von einer Seite ausgehen? Sollen nicht beide das Gefühl haben, begehrt und umsorgt zu sein? Ich finde das als strikte, begrenzte Rolle genauso fragwürdig wie die, dass Frauen zu Kind und Küche gehören.
Gleichberechtigung ok, aber nicht Gleichheit und Negierung der verschiedenen Geschlechter.
Wo ist geschlechtlich verankert, dass nur der Mann sich um eine Beziehung bemühen muss?
Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln....🤷‍♀️
Ja, wieder mal...
Wenn er nicht heiraten will, würde ich an deiner Stelle mich von ihm verabschieden. dein Wunsch ist eine Heirat und das ist etwas Schönes.
Wenn das so wichtig ist, dann ist es in der Tat die einzig richtige Konsequenz.
 
  • #76
Ja, da hast du Recht .
Wenn er nicht heiraten will, würde ich an deiner Stelle mich von ihm verabschieden. dein Wunsch ist eine Heirat und das ist etwas Schönes. Ich wünsche Dir viel Erfolg 🍀 bei der Suche nach einem liebevollen Mann, der ebenso wie Du eine gute schöne Ehe führen möchte.
Allerdings : behalte dein Vermögen für Dich und mache einen Ehevertrag , zusammen aufbauen könnt ihr dann immer noch etwas anderes.
Ja danke. Das werde ich nicht tun. Solange wir nicht verheiratet sind, ist er hier eben nur Mitbewohner und andere Regelungen werde ich keine treffen. Erst Recht keine im Testament.
Vielleicht finde ich irgendwann doch noch den Richtigen dafür :)
 
  • #78
Ehevertrag gehört für mich dazu. Das ist einfach so. Ich denke, da wären wir uns auch einig, auf nachehelichen Unterhalt zu verzichten. Details habe ich natürlich nun keine im Kopf, aber ohne würde ich nicht heiraten wollen. Da wären wir uns bestimmt einig, da er auch in seiner 1. Ehe einen hatte.
Ich persönlich wünsche mir die Ehe vor allem aus Liebe. Das Kleid, der Akt, diese Entscheidung für das gemeinsame Leben auf dem Papier. Ich möchte mal sagen „mein Mann“. Ich möchte mal die Frau von jemandem sein, möchte mal gemeinsam veranlagt werden, möchte einen Ehering tragen.
In meinem Kopf sind es diese Sachen, frei von Materiellem, was ich mir wünsche. Ein Fest wäre auch schön, aber natürlich ist das nicht jedermanns Sache. Trotzdem wäre das die Krönung mit allen Freunden und der Familie meine Hochzeit zu feiern. Ich wünsche es mir einfach aus tiefstem Herzen.
Aber ich wäre kompromissbereit und könnte verzichten auf eine Feier. Und aufs Kleid dann natürlich auch.
Und wieder ziehst Du deinen persönlichen Wert nur aus dem Status "verheiratet sein". Das ist echt traurig! Du wärst Kompromiss bereit und würdest auf die Feier/das Kleid verzichten. Nur damit er dich heiratet.

Du solltest wirklich eine Therapie machen. Diese Einstellung ist nicht gesund und wird dich nicht weit bringen.
 
  • #79
Der Freund der FS will auf alle Fälle an einen Teil Ihres Vermögens, sprich Eigenheim, da macht er indirekt Druck! Sehr merkwürdig, wenn er doch eigentlich durch seine eigene Immobilie abgesichert ist! Da ich die FS für emotional sehr instabil halte, glaube ich, wird er da auch bald drankommen. Auch, dass sie das Testament anpassen soll, und das nach nur 4 Jahren Beziehung, sgt aus, dass er nichts Gutes im Schilde führt!
Noch mal: Er will ein GEMEINSAMES Eigentum BEIDER Immobilien! Das heißt, er will genauso an einen Teil ihres Vermögens, wie er bereit ist, einen Teil seines Vermögens hier zu geben. Warum soll er da nichts Gutes im Schilde führen?
 
  • #80
Na ja, es geht ja hier darum, sich wechselseitig eine Hälfte zu verkaufen. Übrigens dann jedes Mal mit Grunderwerbssteuer. Irgendwie völlig sinnfrei.
Ja, aber wenn Du nicht genau Bescheid weißt, dann kannst Du gerade bei einer Eigentumswohnung ganz tief in die Kanalisation mit sowas greifen: alle waren sich einig geringe Nebenkosten zu haben und haben wenig Rücklagen gebildet. Nun steht eine fette Reparatur an oder mehrere, für welche die Rücklagen nicht reichen.
Da ist blindes Vertrauen in einen Partner der sich im Gegenzug einen Anteil am recht neuen Haus sichert ein echter Fehler.

Wieso sollte ich jemandem über meinen Tod hinaus ein Wohnrecht in meiner Immobilie (Erben: meine Kinder) gewähren, wenn dieser Mensch mich noch nicht einmal heiraten würde?
Richtig erkannt und hoffentlich hast Du ihm dann sein Ansinnen auch genauso begründet abgelehnt.
Er will ja nicht nur Wohnrecht, er will auch den halben Besitz, damit er die Kinder (jeder im Erbfall nur 25% womit keiner was anfangen kann) billig rauskaufen kann.

da wird dann gesagt: Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du das tun.
Da denke ich mir aber: Wenn du mich lieben würdest, würdest du mich heiraten und die Lösung wäre da.
Ich finde das etwas kurz gesprungen. Wenn ich heirate, dann gebe ich nicht meinen Verstand ab und mache trotzdem keine Verträge, die so nachteilig für die eigenen Kinder als Erben sind - insbesondere wenn es dafür keinen wirtschaftlichen Grund/kein Not gibt:
- er hat eine vermietete Eigentumswohnung
- vermutlich Einnahmen aus einer Berufstätigkeit
- Unterhaltszahlungen der Kindsmutter oder Unterhaltsvorschuß vom Jugendamt

Es ist nicht im geringsten nachvollziehbar, was er da für ein Ding drehen will, aber koscher ist das nicht.

Es ist lediglich von mir eine Suche nach der Idee, weshalb Mönner mich vertraglich oder durch gemeinsame Kinder oder Immobilien „binden“ als durch eine Eheschließung.
Ich finde es sinnlos und die Lebensqualität störend nach dem warum zu suchen. Das kann Dir nur der betreffende Mann sagen und jeder Mann hat dafür andere Gründe.
Fakt ist: sie wollen nicht und damit musst Du umgehen.

Ich kann alle Deine Gedanken um die Ehe verstehen. Ich habe mit Mitte 50 zum zweiten Mal geheiratet - wäre aus meiner Sicht: alterndes Paar, beide ohne Kinder nicht nötig gewesen. Unsere Beziehung war toll und ich hätte nicht geglaubt, dass es für mich einen Unterschied macht, mit ihm verheiratet zu sein oder nicht - macht es aber im Verbundenheitsgefühl.
Da ich mit einem Mann verheiratet bin, der mit seiner Frau redet weiß ich, dass es ihm ganz genauso geht.

Obwohl bei uns einiges an Geld im Spiel ist: einen Ehevertrag haben wir nicht, denn wir wollen das Füreinander genau so wie der Gesetzgeber es vorsieht.
 
  • #81
Das ist auch ok so! Aber er macht Dir doch Druck, wenn er sein Geschäftsmodell, Testamentanpassung etc. gerne durchgesetzt haben will! Da solltest Du gar nicht mehr darauf reagieren! Ich glaube nicht, dass er der Richtige für Dich ist... Es gibt genug Männer, die Deine Vorstellung von Romantik im Zusammenhang mit Heirat (Heirat aus Liebe, weil beide das so empfinden! ) teilen, nur sollte man das bereits im Vorfeld klären! Manchmal muss man halt mehrere Frösche🐸 küssen, bevor der Richtige dabei ist... Geht vielen Frauen so, liegt bestimmt nicht an Dir!
 
  • #82
Und wieder ziehst Du deinen persönlichen Wert nur aus dem Status "verheiratet sein". Das ist echt traurig! Du wärst Kompromiss bereit und würdest auf die Feier/das Kleid verzichten. Nur damit er dich heiratet.

Du solltest wirklich eine Therapie machen. Diese Einstellung ist nicht gesund und wird dich nicht weit bringen.
Das stimmt, ja.
Trotzdem ist der Wunsch nach einer Ehe grundsätzlich nicht zwingend ein Grund für professionelle Hilfe ;) Aber ich weiß was du meinst.
 
  • #83
Bald werde ich 40 und habe es nicht geschafft, dass mich jemand heiraten wollte.

Ups. Ich habe in einem anderen Thread gerade was dazu geschrieben (ohne dass ich was von deiner Frage wusste).

Es gibt mehr im Leben als 'geheiratet werden'. Was für ein altbackener Ausdruck, irgendwie 50er: "Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was ziehe ich an und was soll ich kochen?"

Wenn du heiraten willst, sprich ihn an. Du musst nicht warten, bis der Prinz auf seinem weißen Pferd dahergeritten kommt. Wir haben das Jahr 2021, bald 2022. Prinzessin sein kannst du am Tag der Hochzeit. Und wenn es die nicht gibt, kann ich das verstehen. Üblicherweise heiratet man nur einmal im Leben bzw. hat es zumindest vor. Wer dies schon hinter sich hat und gescheitert ist, hat nicht mehr den verklärten Blick darauf. Dann musst du dir einen anderen (jüngeren) Mann dafür suchen.
Oder...du akzeptierst, dass man nicht alles haben kann im Leben. Freue dich doch, das deine Beziehung so gut läuft. Ein Trauschein ist kein Garant für ein glückliches Leben.

W36

W36
 
  • #84
Noch mal: Er will ein GEMEINSAMES Eigentum BEIDER Immobilien! Das heißt, er will genauso an einen Teil ihres Vermögens, wie er bereit ist, einen Teil seines Vermögens hier zu geben. Warum soll er da nichts Gutes im Schilde führen?
Aber weißt du was das alles kostet im Trennungsfall?! Ich müsste wieder Zehntausende Euros bezahlen. Ich habe das alles schon durch. Nie wieder! Das kann ich mir überhaupt nicht leisten. Wir müssen beide erstmal Grunderwerbsteuer bezahlen, das wären für beide Immobilien locker wieder 30k. Im Trennungsfall das selbe dann wieder + Spekulationssteuer. Nein, danke. Dann sind 100k weg, einfach so an den Staat bezahlt. So teuer kann keine Scheidung sein, dass ich mir das Gerüst nochmal antäte.
Ich möchte auch keinen Geschäftspartner mehr haben. Ich bin ein Mensch und keine Firma.
ich gehöre geheiratet!
 
  • #85
Hier fragte schon jemand, ob das eigentlich noch der Mann aus deinem ersten Thread ist von vor zwei Jahren. In diesem kommst du sehr bedürftig rüber, fühlst dich zu wenig beachtet und nicht gesehen mit deinen Bedürfnissen nach Zärtlichkeit und Zuwendung. Daher finde ich es ziemlich blauäugig von dir zu glauben, mit einer Hochzeit wärest du dann endlich glücklich und zufrieden. Frag dich doch lieber mal, ob er wirklich der Mann ist, mit dem du alt werden willst.

Lustig finde ich die Diskussion, von wem jetzt der Heiratsantrag kommen soll und was emanzipiert ist oder nicht. Grundsätzlich wünsche ich jedem Paar, dass BEIDE wirklich heiraten WOLLEN und nicht, dass einer den anderen erst fragen oder sogar noch überzeugen muss. In einer guten Beziehung spürt man doch den Widerwillen des anderen und lässt es dann einfach.

Und als Frau fragen würde ich schon mal gar nicht, wenn er vorher verkündet hat, dass er nie wieder heiraten will. Eine entfernte Bekannte hat ihrem Zukünftigen einen feierlichen Heiratsantrag gemacht und wenige Wochen vor dem Hochzeitstermin, als alles schon vorbereitet war, hat er sie verlassen wegen einer anderen und sie stand da mit ihrem weißen Traumkleid. Die Geschichte machte dann die Runde und sie hat ewig gebraucht, um darüber hinwegzukommen.
 
  • #86
Soll jetzt zukünftig - wegen der Emanzipation und dem Feminismus - die Rollen vertauscht werden, und die Frau umwirbt den Mann, macht ihm den Heiratsantrag, lädt ihn ins Restaurant ein und bringt ihm Blumen mit?

Gleichberechtigung ok, aber nicht Gleichheit und Negierung der verschiedenen Geschlechter.
Eine Frau soll kein Mann werden, und ein Mann keine Frau.
Ich meine nicht, dass die Rollen vertauscht werden sollen, sondern dass sie geöffnet werden sollen. Wer den Wunsch verspürt, den oder die andere zu heiraten, soll doch einfach fragen bzw. den Antrag machen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #87
Aber weißt du was das alles kostet im Trennungsfall?! Ich müsste wieder Zehntausende Euros bezahlen. Ich habe das alles schon durch. Nie wieder! Das kann ich mir überhaupt nicht leisten. Wir müssen beide erstmal Grunderwerbsteuer bezahlen, das wären für beide Immobilien locker wieder 30k. Im Trennungsfall das selbe dann wieder + Spekulationssteuer. Nein, danke. Dann sind 100k weg, einfach so an den Staat bezahlt. So teuer kann keine Scheidung sein, dass ich mir das Gerüst nochmal antäte.
Ich möchte auch keinen Geschäftspartner mehr haben. Ich bin ein Mensch und keine Firma.
ich gehöre geheiratet!
Nein, tust du nicht, das ist ja schon obsessiv. Spekukationssteuer fällt übrigens nur innerhalb der Spekulationsfrist an.
 
  • #88
Ich glaube nochmal heiraten würde ich auch eher nicht, ich wäre vorsichtiger. Man kann gut zusammen leben ohne zu heiraten, man kann dann auch einfacher wieder getrennte Wege gehen. Man muss nicht heiraten.
Sei nicht albern. Wenn man sich trennen will, kann man sich trennen - egal ob verheiratet oder nicht verheiratet.
Ich habe meinem Ex-Mann gesagt, dass ich mich trennen werde und dass ich gehe, mir eine Wohnung suche. Dass wir nur klären müssen, ob er das Haus behalten will.
Das ging ganz einfach und ohne Theater, wie jede Trennung ohne verheiratet zu sein - die Erfahrung habe ich Dir voraus.

Und keine Ahnung, was hier immer über Scheidungskosten gemutmaßt wird: bei uns mit Haus, überdurchschnittlichem Einkommen und nach über 20 Ehejahren 3.500 €.
Man musst (können und wollen) die Dinge vorher einvernehmlich klären und nur ein Jahr abwarten, der Gerichtstermin dauerte 10 Minuten - fertig war die Laube.

Und genau darum sage ich allen Frauen, die vor dem Dilemma der FS stehen: "er kennt sich und weiß, dass er friedlich nicht kann und will wenn es drauf ankommt. Darum traut er Dir das auch nicht zu. Jetzt weißt Du, mit wem Du zusammen bist".

nicht empfehlen, in eine an sich glückliche und entspannte Beziehung bewusst Unsicherheit und Spannung reinzubringen, um den Mann dazu zu zwingen, dass er "kämpfen" muss und wertschätzt, was er hat -- das halte ich für riskant
Die FS ist doch garnicht in einer glücklichen und entspannten Beziehung. Sie schreibt "seit Wochen in einer Abwärtsspirale". Da ist riskant, weiter zu machen wie bisher - seine Wünsche erfüllen, die eigenen übergehen.

wahrscheinlich hat er das Thema gar nicht auf dem Schirm und denkt sich gar nicht groß was dabei
Nichts denken ist immer gut als Ausrede, oder wie hier: nur ans Geld und seine Vorteile. Ja, da muss frau so handeln, dass der Mann sich mal fragt, was sie wohl denkt und sich den Kopf über ihre Interessen zerbricht.
 
  • #89
Mit entsprechendem Ehevertrag sehe ich hier keine Nachteile für beide.

Naja, so ganz stimmt das ja nicht.
Es wird meine Frau im Scheidungsfall immer ein bissschen besser geschützt und bevorteilt sein, als ich. Habe ich so akzeptiert weil sie mir damals auch etwas gegeben hat.

Die Gesetze sind da nicht ganz fair und basieren auf den traditionellen Rollenverteilungen. Daran kannst Du mit Eheverträgen nichts ändern. Das Gesetz gilt immer.

Du hast einen Herzenswunsch. Hat er vielleicht auch einen Herzenswunsch ?

Findest Du nicht dass man in einer Ehe geben und nehmen sollte.
 
  • #90
Noch mal: Er will ein GEMEINSAMES Eigentum BEIDER Immobilien! Das heißt, er will genauso an einen Teil ihres Vermögens, wie er bereit ist, einen Teil seines Vermögens hier zu geben. Warum soll er da nichts Gutes im Schilde führen?
Weil ihre Immobilie mit Sicherheit mehr Wert ist als seine Immobilie und er dadurch profitieren würde, dies weiß er natürlich, der Fuchs🐶....
Warum will er überhaupt an einen Teil ihres Vermögens, er hat überhaupt nicht das Recht dazu, Ansprüche zu stellen, das ist meine Meinung!
 
Top