• #1

Katzenhalter = Single?

Das Klischee hält sich dauerhaft: Der typische Katzenbesitzer ist eine Frau, mittleren Alters, Single und ohne Kinder. Klar daneben: Die Katzen dienen als Partner- bzw. Kinderersatz. Doch was ist wahr an dem Klischee? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
 
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  • #2
Kenne sehr viele Frauen die Katzen halten. Es sind tatsächlich alles Frauen, die sich eine Katze zulegen. Würde mich in dem Zusammenhang auch mal interessieren, ob sich auch Männer bewusst eine Katze ins Haus holen?! Aber zum Thema, meine Erfahrung ist, dass an dieser These durchaus etwas dran ist, die meisten Frauen mit Katzen, die ich kenne sind tatsächlich Single oder waren es bei der Entscheidung zur Katze noch, sind im mittleren Alter und ohne Kinder. Natürlich lebt so eine Katze ganz paar Jahre und einige Freundinnen sind nun in festen Partnerschaften und Familien inkl. Katze. Aber ich denke das sich die Frauen schon bewusst damals für eine Katze entschieden haben, damit sie etwas zum versorgen haben, jemanden zum kuscheln, wenn sie heim kommen und um nicht mehr so alleine zu sein. Da bin ich mir sehr sicher, dass das die Gründe für die Katzenentscheidung damals waren.
 
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  • #3
Ich habe zwei Katzen. Meine jetzt 20-jährige Tochter hat diese vor 8 bzw. 9 Jahren angeschafft. In der Oberstufenzeit hat sie teilweise nicht bei mir gelebt, aber die Tiere hat sie bei mir gelassen. Jetzt lebt sie wieder bei mir, sie wird demnächst umziehen, um zu studieren. Aber die Katzen "darf" ich behalten. Nun gut - die Tiere sind lieb, gut versorgt. Sie benehmen sich gut und sind gesund und lieb. Aber neue Tiere werde ich mir auf keinen Fall anschaffen. Ich will nicht abhängig von Tieren sein. Der Mann, den ich gerade kennen gelernt habe, hat auch eine Katze - und eine 15-jährige Tochter.
Die Katzen sind in meinem Fall kein Kinderersatz (ich habe 3 Kinder groß gezogen), sondern ein Appendix zu meinen Kindern.
Männer und Frauen, die ihre Haustiere vermenschlichen und sich unnötiger Weise von ihnen emotional und auf andere Weise abhängig machen, belächele ich. Männer mit Hunden meide ich. Ich mag keine Hunde und habe sogar schon erlebt, dass ein solcher mit im Bett schlafen "musste - nein danke und nie wieder !!
Tiere sind Tiere und sollen auch als solche behandelt und gepflegt werden. Braucht man einen Partner oder eine Partnerin, sollte man dies auch so erkennen und danach suchen.
 
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  • #4
Klischees halten sich immer dauerhaft - das liegt in der Natur der Sache.

Ich hatte eine Weile Katzen. Jetzt, als Single, nach ihrem Tod keine mehr.
Da ich sehr viel flexibler sein möchte, sehr viel unterwegs bin, ich folglich der Verantwortung nicht angemessen gerecht werden kann.
Ich hätte mir als älteres Kind/Jugendlicher von Herzen Katzen in unserer Familie gewünscht, aber da wir in der Innenstadt wohnten....
Ich halte es für eine Bereicherung der Erziehung zu lernen bewußt auf Lebenwesen einzugehen.
 
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  • #5
Ich bin seit 2 Jahren Single, mein Hauskater ist aus meiner Ehe übernommen worden. In das Haus in das ich dann gezogen bin, wurde schon von einer Katzendame bewohnt. ;-)) Sie lebt im Schuppen. Füttern ist okey, aber anfassen geht schon mal garnicht. Vor ca. 1 Jahr ist dann ein junger Kater bei mir, gegen meinen Willen, mit in den Schuppen gezogen. Auch hier ist kein näherer Kontakt gewünscht. Mein Hauskater läßt sich kaum noch blicken. Im Winter schläft er auf dem Dachboden. Also viel habe ich von den Katzen nicht. Sie werden gefüttert und zum Dank liegen oft angefressene Mäuse und Sonstiges vor der Eingangstür.
So gesehen waren die Katzen schon vor meine Singlezeit da und sind somit kein Ersatz für irgendetwas. Froh bin ich aber schon, denn sie bringen mich oft zum lachen. Und da sie nich in der Wohnung sind, machen sie auch keinen Dreck. Für mich sind Katzen auch nicht unbedingt Schmusetiere, denn meine sind eiskalte Killer.
w 52
 
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  • #6
Haha, auf mich passt es mittlerweile, habe aber schon immer (mindestens eine) Katze(n) gehabt, ob in Single- oder Beziehungsphasen.
Übrigens geht auch bei Single-Männern der Trend zur Katze, wie man an einigen Katzenfutter-Werbespots sehen kann, die offensichtlich Männer als Zielgruppe ansprechen.
Inwiefern Katzen aber ein Kinder- bzw. Partnerersatz sein sollen, verstehe ich nicht. Ich hoffe nicht, dass es viele Leute gibt, die ihre Katze weggeben, nur weil sie einen Partner und/oder ein Kind bekommen haben.
 
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  • #7
Als ich meinen jetztigen Partner kennenlernte, hatte er bereits zwei Katzen. Früher war Katzen gegenüber skeptisch. Eine Cat ist bereits verstorben und die verbliebene ist mittlerweile mein absoluter Liebling. Die Katze ist pflegeleicht, verschmust und lieb, ich möchte sie nicht mehr missen. Hunde mag ich zwar genauso, sind aber auf Reisen eher ein Hindernis.

w
 
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  • #8
Na dann bediene ich als Mann mal das Klischee. Habe mir vor ein Paar Wochen einen
kleinen Kater angeschafft. Na der kleine Kerl ist schon lustig und macht irgendwie immer gute
Laune.
Partner-oder Kinderersatz finde ich übertrieben, eher man hat jemanden um den man sich
"kümmern" kann.

(M47) habe Ihn übrigens über einen Tierkreis erworben
 
  • #9
Ich mag Tiere - bis auf Katzen. Diese sind schwer bis gar nicht zu erziehen, launisch und für mich als Vogelhalter noch ein ganz anderes Problem. Eine eventuelle Partnerin dürfte gar keine Katzen haben (wollen), die Karte leichte Katzenallergie muss ich da noch gar nicht spielen. Einen Hund z.B. sehe ich eher als Kontaktgrund. Hundebesitzer treffen sich draußen und kommen ins Gespräch, oder werden wegen des Hundes angesprochen usw. Bei Katzen kenne ich das aus meinem Umfeld eher anders herum. Viele Männer mögen keine Katzen und würden nicht wegen einer Katze mit einer Frau ins Gespräch kommen, geschweige denn sie als Partnerin akzeptieren.

Es gibt ja das Sprichwort "Mit der Zeit wird der Halter seinem Tier immer ähnlicher". Wenn man Menschen länger kennt und die Entwicklung mit verfolgen kann, stimmt es sehr oft (nicht immer). Meine Eltern haben Katzen, ich kenne Hundebesitzer und Aquaristiker. Schon etwas lustig, was man da so mitbekommt über die Jahre...

Zutreffend ist, dass meine Eltern die Katzen als Enkelkinderersatz angeschafft haben.
 
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  • #10
M58
Der Kater bei dem ich wohne, gehörte meiner verstorben Frau. Er ist schon ziemlich alt. Im fehlen ein paar Zähne, will auch nicht mehr so weit vom Haus weg und ob er taub ist habe ich mich immer schon gefragt. Halt ein störrisches Tier. Ich habe meiner Frau versprochen mich um "Willi" zu kümmern. Nein, er ist keine Ersatz für einen Menschen. Aber manchmal sehe ich in Gedanken meine Frau wie sie mit im Faxen macht. Als er noch jung war hat er oft die Küche verwüstet wenn wir nicht da waren und ich hätte ihn gegen die Wand ... Jetzt wo wir beide die gleiche Haarfarbe (grau) haben sitzen wir manchmal schweigsam zusammen auf dem Sofa und gucken fern.
 
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  • #11
Da musste ich echt lachen! Ich bin total tierlieb aber mein Ex hat mir Katze Nr. 1 beschert und mein derzeitiger Freund Katze Nr. 2. Beide wollten unbedingt eine katze und haben sie deshalb mir "geschenkt". Ich finde es toll jetzt mit zwei Katzen und meinem Freund zusammen zu wohnen. Sollte der mich aber mal verlassen (und wie mein Ex die Katze zurücklassen) wird es sicher so aussehen als wäre ich die einsame "crazy cat lady"...
 
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  • #12
Nicht nur Frauen.
Ich lernte einen geschäftsmann mit großer Firma.kennen. Als ich in sein schönes Haus kam, war ich verblüfft, so viele Katzen in verschiedenster Ausführung (keine lebenden) hatte ich noch nie gesehen. Ein paar habe ich auch, minimal dagegen. Auch deshalb weil die meisten schrecklich verkitscht sind - zumindest die, die ich bisher gesehen hatte.

Er kümmerte sich mit viel sehr Liebe um seine Katze, die eine Umgebung in angenehmer, realtiv sicherer Umgebung hatte.
 
  • #13
In meinem Haus wohnen drei Familien mit Katzen, wohlgemerkt: Familien. Meine zwei besten Freundinnen, beide fest liiert bzw. verheiratet, haben auch Katzen.

These widerlegt.
 
  • #14
Naja, diese Klischees...

Mein Partner hatte immer wieder Katzen, in seiner Familie und auch kurz alleine lebend - ich niemals. ER würde vielleicht gerne wieder eine Katze haben wollen, ich wäre einverstanden, wenn es eine gute Versorgung für das Tier bei Abwesenheiten gäbe.

Wie wäre es mit weniger Schubladen-Denken?
 
  • #15
Würde mich in dem Zusammenhang auch mal interessieren, ob sich auch Männer bewusst eine Katze ins Haus holen ?
Oh ja - mir lieber als ein Hund.
Katzen sind selbständiger, haben einen eigenständigen und mehr ausgeprägten Charakter, und kommen mir intelligenter vor, als Hunde.

Einem Hund muß man "befehlen", einer Katze kann man "vorschlagen"

Eine Katze hat einen höheren "Kuschelfaktor" und ist dafür viel sauberer.
Wenn man mit einem Hund kuschelt, ist man voll Hundehaare, und riecht nach Hund.
Außerdem sind Hunde ggf. aufdringlicher dafür.

Eine Katze respektiert eher, wenn man gerade keine Zeit oder Lust für sie hat.
Die kann sich auch selber beschäftigen. Ein Hund ähnelt eher einem (anhänglichen) Kind.

Frau mit Hund - da scheint mir der Hund eher ein Partner- oder Kinderersatz zu sein.
Während eine Katze eher zum "typisch weiblichen" Charakter passt, und eher eine Freundin für die Katzenhalter/in ist ?
So gesehen könnte man eine Katze als (meinen) Partnerinnen-Ersatz betrachten.
Also Mann mit Katze = Single ? - Oder gilt sowas bei Frauen als "unmännnlich" ?
 
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  • #16
na ja. ob da immer was dran ist?
Hatte früher auch eine Katze (bis sie in hohem Alter verstorben ist), die war beim Hauskauf "dabei" und war während der Zeit nicht ständig Single.
Mein Freund ist Katerbesitzer, war zuvor tatsächlich Single, ist aber keine Frau (zum Glück). Der Kater war anfangs sehr eifersüchtig auf mich, inzwischen verteilt er seine Zuwendung zwischen uns beiden, wenn ER mag.

Hund im Bett? Gibt Schlimmeres... und wärmt im Winter wunderbar die Füße. Muß es jetzt nicht unbedingt haben, würde mich aber nicht groß aufregen. Hatte auch schon mal zwei Wochen lang ein Haushuhn im Bett zum Wärmen (des Huhns), Mauser ausgerechnet im Winter bei -20°, da braucht es schon einen sehr verständnisvollen und ebenso tierlieben Partner (den ich zum Glück habe). Die meisten Männer wären da wohl geflüchtet, Katze hin oder her...
 
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  • #17
Manche Frauen haben Katzen, andere wieder Hunde, wenige haben ein Pferd und wieder andere haben Zierfische oder Singvögel. Es soll sogar seltene Fälle mit Terrariumsbewohnern geben. Eine Gesetzmäßigkeit kann ich nicht erkennen. Sogar Männer haben (Haus-)tiere. Ok, Transsexuelle mit einem Ara mögen recht selten sein. Aber wer weiß das schon...
 
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  • #18
weiblich, single, 40, hat keine Katze, will auch keine. Und nun? :) Im Ernst: es gibt solche und solche. Ich kenne tatsächlich eine typische "Katzen-Mama". Hat gleich vier davon in ihrer Wohnung herum flitzen, spricht mit ihnen wie mit Kleinkindern a la "Mama gibt euch gleich Futter". Finde ich persönlich befremdlich. Ich kenne auch Männer mit Katzen. Allerdings niemanden darunter, der Katzen wie Kinder behandelt. Und vor einigen Jahren habe ich sogar mal in einem Büro gearbeitet, wo nicht weniger als drei Katzen herum sprangen (Inhabergeführt, totaler Katzen-Fan). Für mich als nicht sonderlich großen Katzenfreund erstmal etwas ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Bisschen doof war nur, wenn die Katze auch tippen wollte :)
 
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  • #19
Als ich vor 2 Jahren meine Partnerin kennenlernte, hatte sie auch eine Katze. Dieser Tatbestand war eher uninteressant, da ich Katzen nicht sonderlich mag. Es war also Nebensache. Die Katze wurde von der Nachbarin versorgt, wenn wir am Wochenende wegfuhren. Dann kam das Thema zusammenziehen auf und plötzlich rückte die Katze in den Mittelpunkt. Ich wollte nicht mit ner Katze zusammenwohnen. Ich machte Druck, nach dem Motto SIE oder ICH! Sie war uneinsichtig und ich sah meine gepackten Koffer schon vor der Tür stehen. Meine vorgetäuschte Katzenhaarallergie hat auch nicht geholfen, denn ich wurde zum Arzt geschickt und dann wäre ich aufgeflogen. Ich sprach von plötzlicher Heilung, oh Wunder. Also gut! Kompromiss, es sollte eine Erdgeschoß-Wohnung sein, damit die Katze rauskann. Ich wollte dieses riesige Kratzbaummonstrum nicht im Wohnzimmer und das Katzenklo nicht im Badezimmer haben. Auf Streukrümel zwischen den Zehen hatte ich keine Lust. Also bekam die Katze ein eigenes Zimmer/Abstellraum. Die Katze hatte nach Umzug am Anfang Koordinierungsschwierigkeiten, was zur Folge hatte, dass sie entweder genau auf den Rand oder komplett daneben gekackt hat. Wir haben uns psychologische Unterstützung gesucht und das Problem in den Griff bekommen.
Den Freigang gestaltet sie so, dass sie aus der Terassentür ca. 6 Schritte macht und diesen Platz den ganzen Tag, bis auf die Fütterung, nicht verläßt. Wenn sie gut drauf ist dann wanderte sie im Garten mit der Sonne. Als meine Freundin jedoch zur Weiterbildung ein paar Tage wegmußte brach bei mir die Panik aus. Ich und und das Fellviech alleine? Ich schlug vor, einen Tierpfleger zu beschäftigen, was meine Freundin albern fand. Ich bekam eine Einweisung in Katzenhaltung und einen geschrieben Futterplan. Als dann der Tag X da war. Gab ich der Katze, unter kritischen Blicken Futter. ("Gift???") Nein, natürlich nicht. Als der Schlüssel meiner Freundin dann in der Tür zu hören war und sie reinkam küsste ich sie fast tot. Mistrauisch ging sie zur Katze und sagte "Sie hat abgenommen" Ich habe sie jedoch nach Anweisungen gefüttert und ich hatte das Gefühl, die Katze hatte den Bauch eingezogen. Mittlerweile haben wir uns gewöhnt.
Und nein, es ist/war weder Kinder- noch Partnerersatz für sie gewesen. Aber eine Lebewesen zur Gesellschaft schon. Why not?
M
 
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  • #20
M/31

Wenn ich ehrlich bin, ist das Halten von Stuben-Katzen, aber auch von -Hunden für mich ein ganz schöner Minuspunkt. Die Tiere tun mir immer leid "in ihrem Gefängnis" und ich habe eigentlich auch noch keinen Wohnungs-Hunde-Halter erlebt, der wirklich jeden Tag dann 2, besser noch 3 große Runden mit seinem Hund geht, um diesen einen Ausgleich zu bieten. Oft ist es dann nur die schnelle Gassirunde.
Ebenso werden auch Stuben-Katzen vernachlässigt, meine Erfahrung.
Bei Katzen hat man dann noch diese feinen Haare, die sich wirklich überall festsetzen, dazu noch das Toxoplasmose-Risiko und der Geruch vom Katzenstreu muss auch nicht sein (wechselt doch auch niemand 3mal täglich).
Wenn man seinen Haustieren ein großes Grundstück bieten kann, auf welchem diese sich ordentlich austoben können, am besten noch Zweit-Hunde und -Katzen, als Gesellschaft, dann isses aber schön. Haustiere sind in meinen Augen eigentlich nur für Familien geeignet, weil dann jeder mithelfen kann, Zeit für die Tiere einbringen kann. Dann wird man den Tieren auch gerecht.
 
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  • #21
Ich mag Tiere - bis auf Katzen. Diese sind schwer bis gar nicht zu erziehen, launisch und für mich als Vogelhalter noch ein ganz anderes Problem.

Ich bin eine menschliche Katze :) und habe selber eine schwarze Katze, inzwischen die Zweite. Die erste ging mit mir spazieren, ins Café, zum Bäcker, auf den Spielplatz, sie war und hörte draussen wie ein Hund, in der Wohnung war sie eine Katze. Von wegen Katzen sind nicht zu erziehen und sind launisch. Leider mussten wir diese Katze, ach ja, sie "redete" viel mit uns, vor 1 1/2 Jahren an Zungenkrebs einschläfern lassen.

Seit Dezember letztens Jahres haben wir wieder eine schwarze Katze, wieder aus dem Tierheim. Die ist inzwischen fast so wie die alte Katze. Ich habe viel mit ihr traniert, sie war zum Anfang sehr schüchtern, aber das hat sich inzwischen total gelegt. Sie fühlt sich sehr wohl bei uns, hat für eine Grossstadt sehr gute Lebensbedingungen, kommt viel raus, ist dort sicher und ich danke meinen Hausbewohnern für ihre Toleranz und ihre Unterstützung.

Ja, ich bin Single, aber war es nicht immer und alle Männer hatten nie ein Problem mit der Katze, teilweise hatten sie früher selber welche. Meine Katze ist ein Familienmitglied und jedes Familienmitglied, egal welchen Alters, darf in mein Bett und darf dort mitschlafen. Mein Kind ist fast volljährig.

w 50
 
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  • #22
Ich kenne irgendwie weitaus mehr alleinstehende Männer mit Katze als Frauen. Frauen sind in meiner Welt mehr der Hundetyp.
 
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  • #23
Also, die jenige, für die mein Herz schlägt, die aber liedenschaftlicher Single ist, hat tasächlich eine Katze. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Katzen nicht ständig Gassi geführt werden müssen. Also ideal für ehrgeizige Frauen.

M 46
 
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  • #24
Katzen sind mir suspekt. Ein Haustier muss man abrichten können, damit es entweder bei Fuß geht, oder klein genug sein, dass mans in einem Käfig sperren kann. Da sind die ewig stinkenden Katzenklos und die gegenüber diesen schlampigen Zuständen oft ebenfalls gleichgültigen Halter (hab leider entsprechende Beispiele im Bekanntenkreis gehabt-sowas möchte ich nicht im eigenen Haus). Ausgesprochene Singlehaushalte waren das zwar nicht, aber durchaus flüchtige, in Auflösung begriffene Familienverhältnisse. Ein Haustier (Kläffer, Beisser, alles was giftig ist, oder eben stinkende Katzen) könnte K.O. Kriterium sein, wie Rauchen, oder Alkoholismus.
 
M

Mooseba

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  • #25
Hundehalter = Spießer?
Salatesser = Öko?
Sportler = Gesundheitsfaschist?
IT-Fachmann = Beziehungslegastheniker?
CDU-Wähler = Schlaftablette im Bett?
Biertrinker = Prolet?
Weintrinker = Feingeist?
...
 
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  • #26
Meine Erfahrung ist, dass sich Menschen gerne Katzen halten. Das sind Singles genau wie Familien, Frauen wie Männer. Klar gibts darunter welche die sich das Tier als Menschenersatz halten. Das hat aber weder was mit Katzen noch mit Frauen zu tun sondern einfach mit der jeweiligen Person. Abgesehen davon sind Hunde ein wesentlich besserer Kinderersatz, die kann man erziehen.

Ich bin w, single und habe 2 Katzen ^^ So eigensinnig wie sie sind, sind sie ein furchtbarer Menschenersatz. Aber da Gefühl nicht ganz alleine zu sein ist schön. Und wenn ich in der Nacht ein ungewöhnliches Geräusch höre, kann ich mir immer sagen.. sind nur die Katzen.
 
  • #27
Wenn man mit Tieren aufgewachsen ist, so wie ich, umgibt man sich auch später mit ihnen. Das hat überhaupt nichts mit Kinderersatz zu tun. Im Gegensatz zu Hunden, die ich auch habe, schätze ich den Freigeist und die Unbestechlichkeit der Katzen. Meine Tiere leben gerade im Sommer hauptsächlich draussen. Das Katzenklo stinkt auch nicht, wird im Sommer sowieso nur alle 4 Wochen mal benutzt.
Auch viele Männer schaffen sich Katzen an. w52
 
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  • #28
Gibt auch vollautomatische Katzenklos, die das Geschäft direkt luftdicht zwischen lagern :).

Ich m30 hatte zwei Kater mit meiner Exfreundin und einen habe ich mitgenommen. Der pennt abends auf meinem Bauch, wenn ich fernsehe und begleitet mich auf Schritt und tritt durch die Wohnung. Den brauch ich gar nicht abrichten. :) Artig ist er auch, geht nicht die Wände hoch, frißt zwar wie ein Mähdrescher aber wächst ja auch noch. Katzenklo reinigen ist natürlich Pflichtaufgabe jeden Tag.

Ein Tier als Kinder- oder Partnerersatz zu bezeichnen, finde ich unlogisch. Ein Tier ist ein Tier und die anderen beiden sind eben Menschen. Da vergleicht man Äpfel mit Birnen.

Das Singles häufiger Haustiere haben als Päärchen kann ich so nicht unterschreiben. Ich denke da spielt die Zeit und das Geld, das man für ein Tier hat, auch immer eine Rolle. Ebenso der Raum. Als ich mit meiner Ex zusammengezogen bin, lebten wir auf 40 m². Da noch ne Katze mit reinzustopfen, wär schon eng.

Hunde mag ich übrigens auch sehr, wenn ich mal Hausbesitzer bin, kann ich mir auch Hund und Katze vorstellen. Nur für einen Hund braucht man viel Zeit, allein bedingt durch meinen Beruf, würd das Gassigehen zu kurz kommen.

Mein Kater und ich proben gerade eine Schlafchoreographie auf der Couch. Sein letzter Vorschlag war eine steile Rückenlage mit allen Vieren seitlich von sich gestreckt. Da hatter vorgelegt ;)
 
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  • #29
Mein Partner hat sich vor einiger Zeit eine Katze angeschafft. Ich konnte das gar nicht verstehen, weil ich 2 Katzen habe, die ich aus Liebe zu meinen Kindern angeschafft habe. Aber, ich hatte mir vorgenommen, dass ich keine Tiere mitnehmen werden, wenn wir uns mal räumlich trennen. (Das hatte ich meinem neuen Partner auch gesagt) Es sind die Katzen meiner Kinder und sie müssen sich einigen wer welche Katze bekommt.
Nun habe ich einen Partner mit Katze. Was soll ich tun.....? Mich trennen weil eine meiner Wünsche für die Zukunft den Bach runter gehen? Bleiben, weil ich ja weiß wie man mit Katze und Mensch lebt? Nun, mein Partner ist ein Tierliebhaber und zwar ein so großer, dass mein geäußerter Wunsch nicht mehr durch ein Tier abhängig zu sein ignoriert wurde. Das habe ich nun gemerkt und werde wohl irgendwann, wenn wir mal zusammen ziehen sollten endscheiden müssen ob ich es an der Katze scheitern lasse oder nicht.

Katzen werden also sowohl von Männern als auch in einer Partnerschaft angeschafft........
 
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  • #30
Ich kenne ein Paar, seit bald 15 Jahren zusammen, sie 42, er 39, nicht verheiratet aber kommt faktisch auf selbe raus. Die beiden Katzen sind absoluter Mittelpunkt und ja, wahrscheinlich auch Kinderersatz (obwohl es meines Wissens bei den beiden nie ernsthafte Versuche gegeben hat, ein menschliches Baby zu machen - sie würde "zwar schon irgendwie gern", er denkt nicht daran und übersieht wahrscheinlich dass seine Partnerin allmählich zu alt dafür sein dürfte, sie: "er ist doch selber noch ein grosses Kind").
Endlose Facebookposts über die Katzen, wenn ich mal bei den beiden übernachte muss ich damit Leben, dass alles voller Katzenhaare ist, ist man zu Besuch haben die Katzen Vorrang gegenüber dem Gespräch wenn sie fressen/raus wollen (wie bei Kleinkindern) usw.

Scheint also nichts mit dem single-sein zu tun zu haben!
 
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