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Gast

  • #1

Karte zustecken oder nach der Telefonnummer fragen?

Männer, die mir ihre Karte nach einem Kennenlernen gegeben haben, sind nicht ernsthaft an mir interessiert gewesen, sie wollten nur "Spass" haben. Dazu waren es passive Männer, die gerne von Frau umschwärmt werden wollen, aber nur zum Anfang a bissel Gas geben und sich dann zurück lehnen.

Männer, die mich direkt nach meiner Nummer gefragt haben, haben sich ganz aktiv um mich gemüht, wollten gleich ein Date ausmachen, waren wesentlich aktiver als der "Karten-Geber" und zeigten wesentlich mehr Interesse.

Habt ihr ähniche Erfahrungen gemacht, oder ist das bei mir nur ein Zufall gewesen?

w
 
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Gast

  • #2
Ich (m,33) finde das "Karte geben" wesentlich angenehmer für beide, da die Frau dadurch weiß, dass der Mann ansich interessiert ist, und sie nun die Freiheit hat in aller Ruhe zu entscheiden, ob sie sich mit dem Mann (der sie ja offensichtlich wiedersehen will) treffen will.

"Nach der Nummer fragen" hingegen kann eine sehr unschöne Situation erzeugen, nämlich dann, wenn die Frau die Nummer nicht geben will. Und selbst wenn die Frau die Nummer gibt, kann sie das auch nur deshalb machen, um diese unschöne Situation zu vermeiden. Dadurch verschiebt sich die unschöne Situation aber nur, da der Mann (wenn er noch nicht gemerkt hat, dass die Frau nicht will) sich später nochmal meldet und sie ihm dann ihre Ablehnung gestehen muss.
 
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Gast

  • #3
Im Prinzip entspricht die Mentalität von "Kartengebern" sicher zu 99 Prozent Deinen Erfahrungen. Einige wenige Männer geben ihre Nummer deshalb, weil sie nicht aufdringlich wirken und sicher sein wollen, dass sie Frau sich wirklich für sie interessiert. Das finde ich okay.

Eine Freundin von mir hat sich mal ganz unverbindlich mit einem Tanzpartner verabredert, der ihr seine Atelierkarte gegeben hatte. Es wurde ein sehr nettes Gespräch, aber verliebt haben die beiden sich erst ein Jahr später. Meine Freundin ist heute froh, dass sie diesen Mann angerufen hat, denn mittlerweile sind sie verheiratet.

Auch wenn man bei einem Kartengeber eher skeptisch sein sollte, würde ich jetzt nicht alle über einen Kamm scheren. Ich würde das Risiko weiterhin eingehen. Inzwischen merkst Du doch sicher rechtzeitig, wenn ein Mann nur Späßchen möchte, oder?
 
  • #4
Liebe FS,

spanndendes Thema! ... Ich (m) mache weder das eine noch das andere! Ich hab irgendwie immer das Gefühl, wenn man eine Frau anspricht, dann stellt man sich in die Reihe all jener Idioten, die mit billigen Sprüchen versuchen bei Frau zu landen! ... zu denen will ich niemals gehören ...
natürlich wird es dann schwierig jemanden kennenzulernen ;) ... Meine Gegenfrage wäre daher, ist es überhaupt erwünscht von Frauen, dass Sie angesprochen werden? ... Und was sind die richtigen Zeichen (z.B. in einer Bar, in der U-Bahn oder auf der Straße), damit man Sie anspricht?! ... Mittlerweile muss man sich das ja drei Mal überlegen, um nicht in den Verdacht sexueller Belästigung zukommen?! ...

PS: ... wenn ich schon im Gespräch mit dir bin, dann würde ich dir niemals meine Karten geben, sondern die Nummern tauschen und ein Telefonat oder ein neues Date vereinbaren ...

m
 
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Gast

  • #5
Lasst uns bitte bei der Frage bleiben. Es gab ein Gespräch, Mann findet Frau nett und steckt ihr die Karte zu. Ob eine Frau vorher wollte und wo und wie der Kontakt zustande kam, spielt hier keine Rolle.

Danke.

Die FS
 
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Gast

  • #6
Ich (#1) hab mir nochmal den Post der FS durchgelesen und muss sagen, dass es ja irgendwie logisch ist, dass ein "Kartengeber" passiver wirkt als derjenige, der direkt nach der Nummer fragt.
Derjenige, der nach der Nummer fragt, drängt eine Frau ja förmlich dazu sich sofort zu entscheiden und ist dadurch aktiver.
Dabei sagt aber beides nichts über das "wirkliche" Interesse des Mannes an der Frau aus. Es hängt halt einfach davon ab, mit welcher "taktik" der Mann bisher die besseren Erfahrungen gemacht hat und ob es ihm egal ist, eine "unschöne" Situation zu erzeugen.
Das Kartegeben ist natürlich wesentlich einfacher, wenn es nicht ernst gemeint ist. Aber jede Frau sollte bereits, wenn der Mann die Karte übergibt, bemerken, ob der Mann ein echtes Interesse an der Frau hat oder nicht.
 
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Gast

  • #7
Ich habe keine feste Art für solche Situationen. Mal frage ich nach ihrer Nummer, mal schlage ich sofort einen Termin vor, mehrheitlich aber gebe ich einer Frau aber tatsächlich meine private Nummer. Nicht auf einer Karte, sondern auf einem Zettel.

Warum?

Weil ich ihr die ruhige Wahl lassen möchte und ihr damit jedes umständliche Rumgeeier erspare. Wenn sie interessiert ist, dann reicht ein Klingeln oder eine sms, und wir sind im Gespräch. Wenn nicht, dann braucht´s ihrerseits keine Notlügen.

Da ich das nicht beliebig oft mache und auch nicht beliebig dabei wirke, liegt es an der Frau, ob sie es ernst nimmt oder ihren üblichen Erfahrungen nachhängt...
 
  • #8
Meine Karte gebe ich nicht so leicht heraus. Sondern nur an Leute, die ich wirklich ernsthaft wieder sehen möchte.

Wer meint, das die Kartengeber nur Spass, oder gar nur Sex wollen, tut den Ernsthaften darunter unrecht.

Es ist leichter und unaufdringlicher, seine Karte zu geben. Oft ist dabei die Situation so knapp, das man keine Zeit für ein Gespräch hat. Um sonst über ein Gespräch Vertrauen aufzubauen, und dann ihre Telefonnummer zu bekommen.

Außerdem erscheint mir eine Karte seriöser und glaubwürdiger.
Eine falsche Telefonnummer ist schnell hin gekritzelt. Aber wer benutzt Visitenkarten mit falschem Namen, Adressen, Nummern etc. mit sich ?

Welche Frauen haben private Visitenkarten, und setzten sie privat ein ?
Auch da Kartengeberin zur Kontaktaufnahme ?

Aber es ist besser, wenn man auch -richtige- Kontaktdaten von der Frau hätte.
Um sie kontaktieren zu können, falls "Funkstille" von ihr.
 
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Gast

  • #9
Ich habe mal einer Frau, die mich ganz schön bezaubert hatte, meine Telefonnummer in einem kleinen unverfänglichen Geschenk mitgeliefert. Das ging gar nicht anders, weil wir die ganze Zeit von Kolleginnen von ihr umgeben waren. Ich wollte nur erfahren, wie sie darauf reagiert und ob wir uns einfach mal privat, telefonisch, unverbindlich unterhalten könnten. Sie hat das als billige Anmache gewertet und sich indiskret und ziemlich mies verhalten. Da war die Angelegenheit für mich natürlich komplett erledigt. m39
 
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Gast

  • #10
Würde ich einer Frau eine Karte zustecken, heißt das:

1. Ich bin an Dir interessiert und würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest

2. Die Entscheidung, ob Du das möchtest, lege ich in Deine Hände

3. (aus meiner Sicht) ich bin nicht andersweitig gebunden und kann jederzeit "frei sprechen"
 
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Gast

  • #11
Ich (#1) hab mir nochmal den Post der FS durchgelesen und muss sagen, dass es ja irgendwie logisch ist, dass ein "Kartengeber" passiver wirkt als derjenige, der direkt nach der Nummer fragt.
Hier die FS

Ich hatte mich danach bei den Männern gemeldet und im Laufe der Bekanntschaft zeigten sie sich weiterhin passiv im Gegensatz zu den anderen Männern, die nach der Nummer fragten.

Das weitere Interesse der Rufnummer-Frager war über die Zeit des Kennenlernens wesentlich größer, als das für mich passive Interesse der Kartengeber.

Die Frager zeigten ihr Interesse durch mehr Engangement, was ich nicht als aufdringlich empfand, sondern sie machten mehr Vorschläge, fragten mehr nach usw.

Vielleicht versteht man mich jetzt besser?
 
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Gast

  • #12
Ich habe mich nur sehr wenige Male im Leben bei einem Kartengeber gemeldet, werde und würde das nie mehr tun. Ein Mann, der an mir interessiert war, hat mich immer - IMMER!- um meine Nr. gebeten. Nur dann ist ein Mann sicher, dass der Kontakt auch zustande kommt, denn ER ruft an.

Die wenigen Male, die ich mich bei einem Kartengeber gemeldet habe,.(ist schon viele Jahre her) hätte ich mir sparen können.
Einmal wurde ich kühl abgefertigt, einmal wollte er eine Affäre (war gebunden), und einmal erschien er nicht am verabredeten Ort.

Liebe Fragestellerin, du hast Recht. Und liebe Männer, wenn ihr eine Frau ernsthaft kennenlernen wollt, dann fragt nach ihrer Nummer.
 
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Gast

  • #13
Und liebe Männer, wenn ihr eine Frau ernsthaft kennenlernen wollt, dann fragt nach ihrer Nummer.
Es mag Frauen geben, die es irgendwie nicht schaffen jemanden anzurufen. Die können es dann eigentlich überhaupt bleiben lassen. Aber die Mehrzahl der Frauen dürfte sich schon bewusst sein, dass die Herausgabe der eigenen Nummer riskanter ist als die Annahme einer fremden Nummer. Dass der Mann die Privatsphäre der Frau präventiv schützt und statt dessen seine eigene öffnet, hätte frau jedenfalls in früheren Zeiten als gentlemanlike zu schätzen gewusst.

Andererseits wird es immer Frauen geben, die bei allem Gerede über Augenhöhe doch recht einseitig vom Mann die Initiativen (Plural!) erwarten. Mit der Sorte Männer, die das tut, müssen sie sich dann aber auch zufrieden geben. m 43
 
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Gast

  • #14
Männer, die mir bisher ihre "Kärtchen" oder "Briefchen" zugesteckt haben, waren für mich schon im Gesamten gar nicht mein Fall. Entweder viel zu zurückhaltend, um mich persönlich anzusprechen (so entwickelt sich eh keine Liebesbeziehung daraus), oder es waren die totale Schleimpfropfen, die einen ganzen Stapel vorgefertigter Anmach-Visitenkarten in ihrem Geldbeutel tragen (manche haben es halt besonders nötig oder wollen auch nur lockere Spaßkontakte knüpfen, um sich wichtig zu machen), sodass ich die Karte sogleich beim Gang auf die Toilette in den nächsten Mülleimer geschmissen haben.

Charmante, ordentliche und saubere Männer machen das in der Regel anders.
Man kann ja wohl einfach mal auf jemanden zugehen und es mit einem netten anregenden Gespräch versuchen, man ist doch keine 25 mehr, wo man sich verschämend und schüchtern in die Ecke stellen muss. Bei einem erwachsenen Mann ab 35+ erwarte ich schon, dass er etwas mehr als Smalltalk und Kärtchen zuschieben beherrscht. Wenn er dann noch ordentlich aussieht, hat er doch schon voll gepunktet. Ein schüchterner zurückhaltender Mann, der nicht reden kann, hat bei mir übrigens keine Chance.
 
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Gast

  • #15
Männer die ihre Karte hergeben, schanzen der Frau die ganze Arbeit und Unsicherheit der ersten Kontaktaufnahme zu.
Die Ausrede "zum Schutze der Frau" die Privatsphäre zu wahren etc. ist heute in Zeiten von Wertkartenhandys und Freemailaccounts nicht mehr glaubhaft.
Auch die Offensichtlichkeit des Interesses wie von Gast 1 erwähnt ist nicht wahr, wenn man mitverfolgt wie gern und viel so mancher Mann sein Kärtchen vergibt, ganz nach dem Motto "irgendeine wird schon anbeißen". Eine partnersuchende Singlefrau ist außerdem gerüstet und weiß welche Daten sie hergeben will (zumindest beim 2. Mal).
Diese Männer sind in meinen Augen bequem und feige - somit auch nur bedingt interessant. Ich gebe somit der Fragestellerin recht.
Ich schreibe in so einem Fall interessanten Männern allenfalls meine Kontaktmöglichkeit auf die Karte und gebe sie zurück. Das kann auch mal nur meine Emailadresse sein. Bislang hat das prächtig funktioniert. Ich erwarte mir dann aber allenfalls eine heitere Bekanntschaft - nicht mehr.
 
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Gast

  • #16
Ich persönlich finde es wurscht. Die Karte hat doch sogar den Vorteil, dass man es in das Ermessen der Frau stellt, ob sie davon Gebrauch machen will oder nicht, eigentlich ein Zeichen der Höflichkeit.
 
  • #17
Wenn mich ein Mann treffen möchte gebe ich ihm nicht meine Telefonnummer, sondern er soll mir seine geben. Dann kann ich mir überlegen, ob ich mich melde.
 
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Gast

  • #18
Es mag Frauen geben, die es irgendwie nicht schaffen jemanden anzurufen. Die können es dann eigentlich überhaupt bleiben lassen. Aber die Mehrzahl der Frauen dürfte sich schon bewusst sein, dass die Herausgabe der eigenen Nummer riskanter ist als die Annahme einer fremden Nummer. Dass der Mann die Privatsphäre der Frau präventiv schützt und statt dessen seine eigene öffnet, hätte frau jedenfalls in früheren Zeiten als gentlemanlike zu schätzen gewusst.

Andererseits wird es immer Frauen geben, die bei allem Gerede über Augenhöhe doch recht einseitig vom Mann die Initiativen (Plural!) erwarten. Mit der Sorte Männer, die das tut, müssen sie sich dann aber auch zufrieden geben. m 43

Ich glaube eher, sie freuen sich über diese Männer und trauern den Männern, die ihre Telefonnummer so sorglos verteilen nicht hinterher. Auf mich wirkt das nicht gentlemanlike, sondern höchst arrogant. Der Mann will hier nichts schützen, sondern sich einfach nur keine Mühe machen.
Wir geben uns also nicht nur "zufrieden" - wir sind vielmehr begeistert.
 
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Gast

  • #19
Ich persönlich finde es wurscht. Die Karte hat doch sogar den Vorteil, dass man es in das Ermessen der Frau stellt, ob sie davon Gebrauch machen will oder nicht, eigentlich ein Zeichen der Höflichkeit.
Wenn es einem Mann egal ist, ob die Frau davon Gebrauch macht oder nicht, dann habe ich kein echtes Interesse an der Frau. Denn wenn ein Mann das hätte, dann würde er alles vermeiden bzw. alles tun, um der Frau zu zeigen bzw. zu signalisieren, dass er ernsthaft interessiert ist. Er muss ja damit rechnen, dass ihm ein anderer Mann dazwischen kommt.

w
 
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Gast

  • #20
Wenn es einem Mann egal ist, ob die Frau davon Gebrauch macht oder nicht, dann habe ich kein echtes Interesse an der Frau. Denn wenn ein Mann das hätte, dann würde er alles vermeiden bzw. alles tun, um der Frau zu zeigen bzw. zu signalisieren, dass er ernsthaft interessiert ist. w
Wenn ein Mann eine Frau sieht, die ihm vom ersten Eindruck her gefällt, weiß er doch noch gar nichts über sie. Also kann er auch noch gar kein "echtes Interesse" an ihr haben. Das kann doch erst entstehen, wenn er mehr über sie weiß. Von daher finde ich die Forderung mancher Frauen, der Mann müsse sich von vornherein wie blöd ein Bein für sie ausreißen, völlig übertrieben und auch unrealistisch.

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Gast

  • #21
Von daher finde ich die Forderung mancher Frauen, der Mann müsse sich von vornherein wie blöd ein Bein für sie ausreißen, völlig übertrieben und auch unrealistisch.

w
Das hat doch gar keine Frau hier verlangt. Was wird hier interpretiert, was gar nicht geschrieben wurde?

Sollte mir ein Mann die Karte zustecken, werde ich es machen wie die eine Gast(in) hier schrieb. Ich werde auf seiner Karte ihm meine für solche Zwecke vorhandene Mail-Adresse schreiben und ihm die Karte zurück geben.

Wie würde sich übrigens Mann fühlen, wenn Frau ihm einfach so ihre Karte zusteckt?

w
 
  • #22
ich verstehe die Grundlage nicht so richtig..

wenn ich privat meine "Karte" rausgebe (n würde), dann steht da immer noch nur meine Berufsbezeichung, der Titel und die Firma.. Zusammen mit Firmenadresse und Firmenemail und und und..

was soll denn eine Frau damit Anfangen? Oder anders: wie soll ich denn der Frau "mich" vermitteln und nicht meinen Job? ich käme nie auf die Idee Businesscards abends mit zu nehmen oder noch schlimmer, Private "Businesscards" anfertigen zu lassen..

wenn ich sie als Mitarbeiterin haben will dann ja, aber wenn ich wissen will ob sie interesse an mir privat hat dann wäre das letzte was mir dazu einfallen würde, eine vorgefertigte "Tanzkarte" ..

wenn ich tatsächlich mal jemanden was "zustecken" wollte dann hab ich mir irgendwas zum schreiben organisiert und improvisiert..


auf der einen Seite eine Ziege auf einer Tasse gezeichnet und auf die andere (innen) Seite dann "Bock auf Kaffee" ? und meine Telefonnummer... auf einem Kellnerblock ...
 
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Gast

  • #23
ich verstehe die Grundlage nicht so richtig..

wenn ich privat meine "Karte" rausgebe (n würde), dann steht da immer noch nur meine Berufsbezeichung, der Titel und die Firma.. Zusammen mit Firmenadresse und Firmenemail und und und..

was soll denn eine Frau damit Anfangen? Oder anders: wie soll ich denn der Frau "mich" vermitteln und nicht meinen Job? ich käme nie auf die Idee Businesscards abends mit zu nehmen oder noch schlimmer, Private "Businesscards" anfertigen zu lassen..

Hier die FS:

Genau das hat der Herr gemacht. Vielleicht wollte er auch mit seinem Job angeben bzw. mich beeindrucken, oder mir vermitteln, wenn er seinen Job preisgibt, er auch der ist, der hier steht und mich näher kennenlernen will und kein Mann, der sich erst mal nicht zeigt, oder was zu verbergen hat?

Resümee aus allen Beiträgen hier. Der Herr ist entweder unerfahren in solchen Dingen, oder wollte wirklich nur was zum Spielen und hat daher nicht gut überlegt, WIE Mann Frau am besten für sich gewinnen kann.
 
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Gast

  • #24
Hellekeen's Idee mit der Zeichnung etc. auf dem Kellnerblock finde ich wirklich witzig! Er hätte damit gute Chancen der erste Mann zu sein, den ich anrufe.

Ich (w) finde es allerdings gar nicht so schlecht Businesscards zu erhalten, gibt ein Mann doch damit komplett preis wer er ist und ich könnte ihn auch per Email kontaktieren, wenn mir das passender erscheint.
Nichtsdestotrotz würde ich (im Fall) die Karte mit dem Vermerk meiner eigenen Kontaktdaten zurückgeben.

Und zu Gast 19 muss ich sagen:
Ja. Ich mag es sehr gern, wenn sich ein Mann für mich ein Bein ausreißt. Dazu stehe ich auch.
Bei so einem Mann weiß ich mich erstmal gut aufgehoben, der Rest entwickelt sich.
 
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Gast

  • #25
Das hat doch gar keine Frau hier verlangt. Was wird hier interpretiert, was gar nicht geschrieben wurde?

Sollte mir ein Mann die Karte zustecken, werde ich es machen wie die eine Gast(in) hier schrieb. Ich werde auf seiner Karte ihm meine für solche Zwecke vorhandene Mail-Adresse schreiben und ihm die Karte zurück geben.

Wie würde sich übrigens Mann fühlen, wenn Frau ihm einfach so ihre Karte zusteckt?

w
Das kommt in der Praxis (Karte Frau -> Mann) doch durchaus vor, ich finde es prima!
 
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  • #26
Mich überraschen die Fragestellung und einige Antworten sehr. Es wird doch von Seite der Frauen ständig darauf gepocht, nicht zu aufdringlich zu sein und sich wie ein Gentleman zu verhalten. Eine Karte mit persönlichen Kontaktdaten zu überreichen, ist meiner Meinung nach wesentlich unaufdringlicher, als nach der Nummer der Frau zu fragen.

Angenommen, man lernt einander in einer Bar kennen und kommt unverfänglich in's Gespräch. Er hat Interesse, sie nicht. Ich zweifle ernsthaft daran, dass viele Frauen unter diesen Umständen gerne ihre Nummer herausgeben würden. Schließlich gäben sie damit "dem Falschen" den Startschuss, sie umwerben zu dürfen.

Anders verhält es sich, wenn er ihr eine Karte überreicht. Denn nun hat die Frau die Möglichkeit, auf die Interessensbekundung einzugehen, oder den Kontakt ausklingen zu lassen. Keinesfalls aufdringlich und sehr gentlemenlike.

Aber wie man(n) es macht ist es scheinbar immer verkehrt. Überreicht man eine Karte, so ist man nicht interessiert, fragt man nach der Nummer, riskiert man, die Frau in Verlegenheit zu bringen.

Männer die ihre Karte hergeben, schanzen der Frau die ganze Arbeit und Unsicherheit der ersten Kontaktaufnahme zu.
Wenn der Mann nach einem Gespräch eine Karte überreicht, hat er bereits die erste Kontaktaufnahme übernommen. Ganz im Sinne des im Forum gepriesenen "Ping-Pong-Spiels" läge der zweite Schritt nun bei der Frau. Es kann also keine Rede davon sein, der Frau die ganze Arbeit zu überlassen.
 
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Gast

  • #27
Wenn der Mann nach einem Gespräch eine Karte überreicht, hat er bereits die erste Kontaktaufnahme übernommen. Ganz im Sinne des im Forum gepriesenen "Ping-Pong-Spiels" läge der zweite Schritt nun bei der Frau. Es kann also keine Rede davon sein, der Frau die ganze Arbeit zu überlassen.
Wenn Mann und Frau schon fast den ganzen Abend miteinander reden, dann ist der Kontakt doch schon längst da. Während des bereits vorhandenen Kontaktes muss er doch merken können, dass sie ihn interessant findet oder nicht. Würde es nicht so sein, hätte sie mit ihm sicherlich den Kontakt schon viel früher beendet.

Wir müssen das ganze Thema im Kontex der Fragestellung der FS betrachten.

Kartengeber= passiver Mann, der gerne umworben werden möchte, aber selber nicht viel tun will?
Nicht-Kartengeber= aktiver Mann, der mutig genug ist, die Frau nach ihrer Rufnummer/Mailadresse zu fragen? Wer so mutig ist, will mehr als nur Affäere?
 
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  • #28
Wenn Mann und Frau schon fast den ganzen Abend miteinander reden, dann ist der Kontakt doch schon längst da.
Eben. Genau meine Rede.

Kartengeber= passiver Mann, der gerne umworben werden möchte, aber selber nicht viel tun will?
Nicht-Kartengeber= aktiver Mann, der mutig genug ist, die Frau nach ihrer Rufnummer/Mailadresse zu fragen? Wer so mutig ist, will mehr als nur Affäere?
Und genau hier wird es interessant. Ich gehe stark davon aus, dass eine Frau, die bereits Kartengebern passives Verhalten unterstellt, niemals die Initiative beim Ansprechen ergreifen würde. Demzufolge wird wohl der Mann die Kontaktaufnahme initiiert haben und den Ball mit Übergabe der Karte an die Frau abgespielt hat. So darf jeder mal die Initiative ergreifen. Ein faires Ping-Pong-Spiel.
 
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  • #29
Angenommen, man lernt einander in einer Bar kennen und kommt unverfänglich in's Gespräch. Er hat Interesse, sie nicht. Ich zweifle ernsthaft daran, dass viele Frauen unter diesen Umständen gerne ihre Nummer herausgeben würden. Schließlich gäben sie damit "dem Falschen" den Startschuss, sie umwerben zu dürfen.

Anders verhält es sich, wenn er ihr eine Karte überreicht. Denn nun hat die Frau die Möglichkeit, auf die Interessensbekundung einzugehen, oder den Kontakt ausklingen zu lassen. Keinesfalls aufdringlich und sehr gentlemenlike.
Wenn sie deine Karte nur aus Höflichkeit annimmt aber sich denkt "was für ein Blödmann, der kann lange warten" - fühlst du dich damit besser? Vor allem, wenn dir wirklich dran gelegen wäre?
Wenn sie dich nicht will, wird sie sich nicht melden, egal wieviele Karten du ihr gibst!
Wenn du eine Frau allerdings um ihre Nummer bittest und sie dir diese gibt......dann wisst ihr beide sofort Bescheid. Ist das nicht viel einfacher?
Ich selbst würde dich nicht anrufen. Mein Interesse an dir wäre nach Erhalt deiner Karte schlagartig weg. Selbst wenn wir uns schon eine Weile unterhalten hätten. Ich empfinde das nämlich nicht als rücksichtsvoll oder gentlemanlike, sondern ich würde dich je nach Typ entweder für selbstgefällig oder für unmännlich und nicht sehr tatkräftig halten, sorry.

Sicherlich ist es Geschmackssache.
Vielleicht sollte mann/frau von Fall zu Fall nach seinem/ihrem Gefühl entscheiden und sich nicht zu einer generellen Standard-Vorgehensweise entschließen.

Nachsatz:
Seit ich Single und in SB unterwegs bin, habe ich mir eine Handynummer und eine Emailadresse zugelegt, die ich problemlos hergeben kann. Hier in diesem Forum gibt es sicherlich ein Vielzahl von Frauen, die ähnlich gut gerüstet sind. Es kann einfach nicht sein, dass Männern diese Möglichkeit entgangen ist.
 
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Gast

  • #30
Das hat doch gar keine Frau hier verlangt. Was wird hier interpretiert, was gar nicht geschrieben wurde?w
Doch, Gast #18 hat etwas von "ernsthaft interessiert" geschrieben. Das ist zu einem so frühen Zeitpunkt ein völlig überzogener Anspruch. Das ernsthafte Interesse entwickelt sich doch erst durch den weiteren Kontakt. Ich finde, wenn man als Frau von vornherein ein so waaahnsinniges Interesse erwartet, steht man sich selbst im Weg. Ein gewisses Gefallen von Seiten des Mannes reicht doch erst einmal völlig aus. Entspanntheit ist angesagt.