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Gast

  • #61
Neid der Akademikerin auf die Durchschnittsfrau bei der Partnersuche ist nicht ganz richtig.
Es müsste heissen, Wut auf den "adäquaten Partner" (was wären wir ein tolles Team gewesen),
der leider die Frau ohne Hochschulabschluss "nach unten gedatet" und sich auch noch verliebt hat.

Und nur darum geht es doch hier.

Es ist doch völlig daneben, ob es ein Mann "auf gleicher Augenhöhe", hochgebildet oder adäquat ist, Akademikerin hätte am liebsten Akademiker - davon gehe ich jetzt mal aus.

Dann lernt sie wirklich einen kennen, wo sie denkt, wow, ein super Typ, charmant, intelligent, studiert, gebildet und was passiert, er interessiert sich überhaupt nicht für sie, er wagt es doch glatt ihre hochgeistigen Werte völlig zu übersehen und verliebt sich in die Sekretärin vom Emfpang, welch ein Schwein, ein Charakterschwein denkt Ärtzin und Co.,
verliebt sich in diese Ziege, welcher mir geistig nicht das Wasser reichen kann.

Ich hasse ihn, so ein Typ ist das Allerletzte, deshalb der Frust auf "gleichwertige Partner in Augenhöhe", die Durchschnittsfrau ist hier nur Beiwerk.
 
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Gast

  • #62
@45
Wer nutzt den das Wort Karrierefrau als Schimpfwort? Ich bewundere Karrierefrauen auch, aber wenn sie privat so ähnlich agieren wie im Beruf ist das einfach nur abturnend, genauso wie ein Mann ist, der kommt als Partner nicht in Frage.

„Ich habe eine ganze Reihe sehr erfolgreicher, teilweise bekannter, Männer gedatet. Ich konnte nichts entdecken, was an denen besser sein sollte als an einem "Normalmann". Im Gegenteil, vielen mangelte es ganz massiv an Einfühlung, und ich habe noch nie einen so ordinären Mann getroffen, wie das hohe Tier aus einem weltbekannten Verlag.“

Siehst Du, genauso geht es vielen Männern mit einigen Karrierefrauen. Mit denen kann man privat nichts anfangen.

@46
Warum sollte man die Karrieremänner kritisieren, wenn es hier um die Frauen geht?

@52
„Diese Frauen kämen ohne die Finanzkraft ihres Partners nie über eine 2-Zimmer-Mietwohnung und den Urlaub auf Malle hinaus und sind meist froh, ihren teils stumpfsinnigen, oft verantwortungsarmen und schlecht honorierten Berufen zu entkommen.“

Vielen Frauen reicht das, um glücklich zu sein und einige Karrierefrauen können sich zwar mehr leisten, aber sind trotzdem nicht glücklich, weil … welch Überraschung, Geld nicht alles ist.

@59
Wer sagt denn, dass Nicht-Karrierefrauen ebenso die negativen Eigenschaften nutzen, um ihre Karriere männergleich zu machen? Und selbst wenn dem so wäre, es geht um das Private und nicht um den Beruf!? Klar findet die Durchschnittsfrau den Karrieremann attraktiv, weil es eben eher männlich ist. Auf Weiblichkeit fahren sie eher selten ab.


Ich finde es toll wie Frederika sich in die Denkweise von Männern hineinsetzen kann.

m30
 
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Gast

  • #63
Hallo #61,

ich glaube, Du hast des Pudels Kern gefunden!!! Ich kam erst nach dem Lesen Deiner Ausführungen drauf, dass ich tatsächlich so empfinde.

Allerdings habe ich nicht "eine Wut" auf den adäquaten Partner, der mit einer bildungsmäßig unterlegenen Durchschnittsfrau zufrieden (und oft ja auch glücklich) ist, sondern ich verstehe sein Vorgehen und seinen Bindungswunsch ganz einfach nicht, ich kann das weder nachvollziehen noch wäre für mich eine solch ungleiche Beziehung wünschenswert.
Für mich und für die meisten gebildeten Frauen ist die Beziehung mit einem bildungs- und intelligenzmäßig unterlegenen Partner schlicht unvorstellbar. Keine Ahnung, warum das so ist, vermutlich auch Folge gesellschaftlicher Prägung? Akademikerinnen bleiben ja oft sogar lieber allein, als downzudaten und suchen den geistigen Austausch dann eben im Freundeskreis.

Und das hat nichts mit "Standesdünkel von Akademikern" zu tun, wie viele Nichtakademiker gerne mutmaßen. In meinem Freundeskreis habe ich auch viele Nichtakademiker.
Meine langjährige beste Freundin hat Realschulabschluss und ist Friseurin (unterhält aber mittlerweile 8 kleine Filialen und hat Angestellte). Sie ist eine herzensliebe und vielseitig interessierte Frau, mit der ich mich bestens verstehe und stundenlang unterhalten kann. Ich nehme den Bildungsunterschied in den Gesprächen wohl wahr, auch fühlt sie sich öfters von mir belehrt, wenn ich versuche, Hintergründe zu erklären. Über gewisse Themen wie Politik oder Wissenschaften kann ich mit ihr überhaupt nicht reden, das interessiert sie nicht im Geringsten. Manchmal muss ich auch (innerlich) über ihre Begriffsstutzigkeit und unlogisches, extrem emotionales Denken schmunzeln. Aber das tut unserer Freundschaft alles keinen Abbruch.
NUR -mit einem MANN mit ihrem Bildungsniveau könnte ich mir nie und nimmer eine Partnerschaft vorstellen. Es würde mir da eine gewisse Tiefe im Gespräch und viele Gesprächsthemen fehlen. Es würde mich stören, wenn ich ständig "basics" erklären müsste, die man in jedem naturwissenschaftlichen Studium als Grundlagen erlernt.

Daher fällt es mir tatsächlich schwer, mir vorzustellen, dass ein sehr Akademiker mit einer Partnerin wie meiner Freundin wirklich klarkommen kann und ihn all das scheinbar nicht stört. Ja, es erstaunt und verwundert mich, dass ein Teil der Männer solche Frauen bewusst sucht. Weil ich denke, der Mann kann ganz viele Dinge mit seiner Partnerin nicht oder nur mit grossem Aufwand und Mühe besprechen.

Als Begründung für eine solche, männliche Partnerwahl denke ich dann (etwas hilflos), dass diesen Männern eben im Gegensatz zu Frauen Aussehen/ Erotik, hauswirtschaftliche Versorgung und Bewunderung seitens der Partnerin wichtiger sind, als geistiger Austausch auf gleicher Ebene. Dass sie vielleicht vor einer "ebenbürtigen" Partnerin zurückschrecken, weil sie sich in ihrem Selbstwertgefühl bedroht fühlen oder es als mühsamer und aufwendiger empfinden, sich mit einer Partnerin auf Augenhöhe auseinanderzusetzen. Und ja, das enttäuscht mich schon, das es sich Männer in meinen Augen da so einfach machen und dennoch oft zufrieden sind.

Ich habe allerdings mehrere abschreckende Beispiele vor Augen:

1. Ein Bekannter, hochbegabt, hochgebildet und Kripokommissar in leitender Funktion, mit einer Hauptschülerin ohne Berufsausbildung verheiratet (mittlerweile geschieden, 5 Kinder), die sehr attraktiv und sexy ist. Er schwärmte mir immer vor, wie toll er sich mit mir unterhalten könne, das ginge mit seiner Frau nicht, mit der könne er nur über die Kinder und Banalitäten des Alltags reden. Für seinen Beruf würde sie sich auch nicht interessieren. Auf meine Frage, ob ihm dadurch in der Ehe nicht etwas fehlen würde, antwortete er "unterhalten kann ich mich ja mit meinen Freunden".

2. Mein Ex-Freund (Banker) hat nach 6 Monaten Kennens eine Hauptschülerin mit einjähriger Hauswirtschaftsausbildung geehelicht. Sie sah ebenfalls phantastisch aus, sehr sexy (ging auch mehrfach fremd), himmelte ihn anfangs an. Sie wurde "ungewollt" schwanger (war ihre 3.Ehe und 3.Kind). Die Ehe hielt 3 Jahre, es gab nur noch Streit wegen völlig unterschiedlicher Auffassungen insbesondere bei der Kindererziehung und Geldausgabe. Rosenkrieg und die Unterhaltszahlungen waren heftig. Warum er sie geheiratet hat? "weil sie toll aussah und fast täglich Sex wollte...".

3. Ein Verwandter, habilitierter Wissenschaftler, hochgebildet und intelligent, hat seine MTA geheiratet. 3 Kinder. Seit der Zeugung des letzten, jetzt 8-jährigen Kindes eine Josefsehe mit getrennten Schlafzimmern, Dauerstreit. Er wartet mit der Scheidung noch, bis die Kinder aus dem Gröbsten raus sind. Dass er sich mit seiner Frau praktisch kaum unterhalten kann, hat er erst vor kurzem festgestellt (er war als Workaholic auch wenig daheim) und das stört ihn jetzt auch immens.

Ja, ich verstehe diese Männer nicht wirklich. Allerdings würde ich mittlerweile einen Mann, der sich nur mit einer geistig unterlegenen Partnerin "als richtiger Mann" und wohl fühlt nicht wollen. Und ich habe grössten Respekt vor Männern, die eine Partnerschaft "auf Augenhöhe" suchen -immerhin doch fast 2/3 aller Männer.

w, 49
 
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Gast

  • #64
@63
"Ja, es erstaunt und verwundert mich, dass ein Teil der Männer solche Frauen bewusst sucht. "

Ich glaube nicht, dass man bewusst sucht, man findet unbewusst. "Ups, man ist verliebt und weiß nicht warum."

Aber ich verstehe, dass Du das nicht verstehen kannst. Ich erkläre mir das so: Ein Mann, der von einer Frau andere Dinge bekommt wie Warmherzigkeit und solche Dinge, kann über den Makel der Gesprächsthemen hinüber weg sehen.

"Als Begründung für eine solche, männliche Partnerwahl denke ich dann (etwas hilflos), dass diesen Männern eben im Gegensatz zu Frauen Aussehen/ Erotik, hauswirtschaftliche Versorgung und Bewunderung seitens der Partnerin wichtiger sind, als geistiger Austausch auf gleicher Ebene."

Aber eben auch Soft-Skills, die der Karrierefrau abhanden kommen (oder sie vielleicht nie hatten) ... nicht allen richtig. Hauswirtschaftliche Versorgung glaub ich nicht mal, denn Haushaltshilfen sind für eine "höhere" Partnerschaft sicher bezahlbar. Die Sache mit dem Selbstbewusstsein KANN auch eine Rolle spielen.

Ich denke auch, dass Männer mit weniger zufrieden sind. (Ausnahme - Regel)

Wenn ich mich mit meiner Partnerin nicht unterhalten könnte, wäre mir das auch zu wenig, aber gleichzeitig reicht es nicht, wenn das zwar möglich ist, aber Sachen wie Geborgenheit nicht fühlen kann und im Gegenzug Konkurrenz, d.h. sie ähnlich gegen mich kämpft, wie sie berufliche Gegner ausschaltet.

zu 2.
Ja, vermutlich hat er sie wegen dem Aussehen geheiratet

m30
 
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Gast

  • #65
Zwei Karrieren im Wirtschaftsleben unter einen Hut zu bringen funktioniert nur, wenn materiell dabei so viel rausschaut, dass das Schaffen eines gemütlichen Heims an außenstehende Personen in Auftrag gegeben werden kann. Und das Zeit- und Ortsmanagement beider Karrieren es zulassen, dass man sich überhaupt noch sieht.
Der Hauptgrund, warum sich Karrieremänner niedriger qualifizierte Frauen suchen, liegt darin, dass die ihn dann in seiner Karriere unterstützen, ihm den Rücken frei halten und er einen schönen, gemütlichen Ort hat, wo er sich von der Arbeit erholen kann. So einen Ort wünsche ich mir als Karrierefrau genauso. Nur welcher Mann (Berufsqualifikation nebensächlich) ist bereit, die Karriere seiner Frau auf diese Weise zu unterstützen? Hier kann kann ich nur sagen, dass die weniger gebildeten Männer meistens die größeren Machos sind. Das verleitet eine Frau mit Karriere dazu, sich eher einen Gleichgebildeten zu suchen um wenigstens eine 50 - 50 Aufteilung der Beziehungs- und Heimarbeit zu erreichen. Das ist schon schwer genug.
 
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Gast

  • #66
Hier kann kann ich nur sagen, dass die weniger gebildeten Männer meistens die größeren Machos sind. Das verleitet eine Frau mit Karriere dazu, sich eher einen Gleichgebildeten zu suchen um wenigstens eine 50 - 50 Aufteilung der Beziehungs- und Heimarbeit zu erreichen. Das ist schon schwer genug.
Dem kann ich nur zustimmen. Für viele Männer steht in den jungen Jahren das Aussehen an erster Stelle, siehe Hauptschülerin=sexy und sexgeil ("doof fic....gut"= nicht umsonst gibt es diesen Spruch), aber wenn der Mann älter wird, ändern sich auch seine Bedürfnisse, er wird reifer und plötzlich kann er sich mit seiner Sexy-Hauptschülerin nicht mehr gut unterhalten, weil er weniger auf Sex Wert legt, dafür auf Gespräche und Verständnis.

w 48
 
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Gast

  • #67
"Mit einem Character kann man keinen Sex haben"..

Männer und Frauen sind sehr einfach gestrickt, es sei denn es sind Ausnahmeexemplare die tatsächlich hochverkopft und emotionsfremd sind.
d.h. Mann sucht (seit Tausenden von Jahren) eine Frau die gut und gesund aussieht und ihm ein gutes Bauchgefühl gibt.

Kein Mann wird sich für eine hässliche Frau entscheiden nur weil man sich mit der "gut unterhalten" kann.. das kann er nämlich auch so, und "muss" mit ihr dann nicht ins Bett.. Das "will" er nämlich mit der gutaussehenden Schönen.

Und da die Schönen bisweilen noch nie für eine Leistung etwas einreichen mussten, ausser eben ihr Aussehen gab es bei vielen keine Weiterentwicklung.

ein Teufelskreis.,. ^^