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Gast

  • #1

Karrierefrau neidisch auf Durchschnittsfrau??

Man liest hier so viel über "nach unten oder nach oben daten". Fast alle sind sich jedoch sicher, das es sogenannten Karrieremännern nichts ausmacht eine Frau zu heiraten, welche bildungsmäßig nicht mit ihnen korreliert. Im Gegensatz zu den Karrierefrauen, welche nur den Hochschulabsolventen gerade noch als Partner akzeptieren. Karrieremänner favorisieren also eher die Frau, die weiblich, zärtlich, liebevoll, romantisch mit normalem 0815-Job, als die supertolle, selbstbewusste Konzernchefin mit flottem Kurzhaar und Numerus Clausus. (mal übertrieben dargestellt). Der Neid der Super-Hochschulabsolventinnen gegenüber der Durchschnittsfrau ist gewiss, wenn diese den begehrten Chefarzt, Professor, Investmentbanker oder Unternehmer heiraten.
 
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Gast

  • #2
Warum kann denn eine Akademikerin mit gutem Job nicht "weiblich, zärtlich, liebevoll und romantisch" sein ?
Das verstehe ich jetzt nicht.
Ein abgeschlossenes Studium macht doch aus einer weiblichen Frau noch lange keinen maskulinen Dragoner.
Andererseits kenne ich eher ungebildete Frauen mit 0815-Beruf, die hart und unweiblich sind.

w49
 
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Gast

  • #3
Selbstvertsändlich können Karrierefrauen weiblich, warmherzig, liebevoll und zärtlich sein.... es wird ihnen nur von einigen unterstellt es nicht zu sein, die es mit ihnen nicht aufnehmen wollen.
 
  • #4
Das ist doch genau so ein Unsinn und unhaltbar, wie die Behauptung, dass Karrieremänner ohne Partnerin so häßlich seien, dass man sie nicht anschauen mag.

Hier reiht sich Klischee an Klischee und künstlich kontruierte These an These. Woher kommt bloß der ganze Frust, der solchen Fragen zugrunde liegt?

Sicher gibt es all diese Beispiele, aber das kann man doch nicht pauschal einfach behaupten!

Warum reden sich Menschen das Leben nur selbst so mies?
 
  • #5
Richtig ist:

+ Männer daten eher nach unten oder bestenfalls horizontal in bezug auf Einkommen, Status, Bildung.

+ Frauen daten eher nach oben oder schlechtestenfalls horizontal in bezug auf Einkommen, Status Bildung.

+ Dies ist als "Pyramidenproblem" allgemein anerkannt und mannigfach erwiesen.

Richtig ist ferner:

+ Männer suchen bei ihrer Partnerin als begehrte Attribute neben jung, frisch, hübsch vorallem weiblich, liebevoll, warmherzig, natürlich, zärtlich.

+ Frauen suchen bei ihrem Partner als begehrte Attribute neben Status und Versorgung vorallem selbstbewusst, souverän, erfolgreich, humorvoll, intelligent.

+ Diese Grundmuster der Partnerwahl sind biologisch determiniert und sinnvoll.

Richtig ist daher auch:

+ Karrierefrauen und ganz besonders solche, die sich als "stark" bezeichnen, stehen bei den Männer nicht sonderlich hoch im Kurs. Ungenügende Freizeit, kaum Familiensinn, hartes, herrisches, maskulinisiertes Auftreten törnt nun mal nicht sonderlich an.

Wieviel Neid, Missgunst oder Frustration die "supertolle, selbstbewusste Konzernchefin mit flottem Kurzhaar" empfindet, weiß ich nicht. Aber letztlich kann man im Leben nicht alles haben und sie muss selbst wissen, was sie will. Super Karriere und super Familie geht eben nicht.

Sehen wir es doch auch mal ganz pragmatisch: Chefarzt und Konzernchefin würden sich ja auch kaum sehen. Der Chefarzt braucht eine Frau, die zuhause auf ihn wartet, wenn er denn endlich nach Hause kommt. Er braucht Zärtlichkeit, Entspannung, Glück zuhause. Was würde er mit einer Frau wollen, die ebenso angespannt, gestresst und ausgelastet ist wie er selbst? Wäre doch auch Unfug. Gut, wenn wenigstens die Mutter sich um Kinder und Familie kümmert und hm ein schönes Zuhause sicherstellt. Wenn das die typische Chefarzt-Wahl ist, also pfiffige, natürliche Krankenschwester mit Herz und Familiensinn, dann passt das doch und ist für beide ideal.
 
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  • #6
@1
Anscheind nicht, denn sonst würden besagte Karrieremänner, ja auch Karrierefrauen bevorzugen, was aber nicht der Fall ist, wenn man hier in EP so die Beiträge durchforstet und sogenannte Studien über partnersuchende Akademiker liest.

Immer das gleiche Bild: Männer mit hoher Bildung, heiraten auch Frauen ohne diese, Frauen hingegen wollen nur Partner mit gleicher oder ähnlicher Bildung. Also können Karrierefrauen schon mal garnicht so liebe- und gefühlvoll sein, weil ihnen die Schulbildung eines Partners wichtiger ist, als seine Herzensbildung. Männer sehen es wohl umgekehrt und ich find das auch richtig.

Das einzige armselige Gegenargument der sogenannten frustrierten Karrierefrauen ist dann die angebliche Angst der Männer vor starken Frauen, armselig nenn ich das.
 
  • #7
@#4: Einerseits KANN eine Karrierfrau weiblich und warmherzig sein, andererseits SIND es aber die meisten erfahrungsgemäß leider nicht. Karriere setzt leider (!) oft voraus, dass Frauen den Männern nacheifern und dabei eben auch dominant auftreten oder kalte, harte Entscheidungen treffen müssen. Karrierefrauen maskulinisieren im Job. Kurzhaarschnitt und Kleidung oft inklusive.

Zweitens NÜTZT die größte Warmherzigkeit und potentielle Zärtlichkeit nichts, wenn die Dame dann erst sehr spät gestresst, verspannt, fertig nach Hause kommt und morgens früh gleich wieder los muss. Fakt ist, dass Zweisamkeit und Freizeit bei Karriere oft zu kurz kommen. Alleine kann man diese Prioritäten so setzen (Beruf vor Privatleben), aber als Paar kommt dabei die Liebe zu kurz.
 
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Gast

  • #8
Als so eine titulierte "Superkarrierefrau" kenne ich ja meine männlichen Kollegen in den Chefetagen und ihre Alltagsschwächen im Job. Da wären z.B. die Neigung Fehlentscheidungen zu vertuschen, anstatt tatskräftig die Schwachstellen zu eliminieren, dauerhaftes Lügen über angebliche Erfolge in Projekten, also Profi-Blender, Unfähigkeit unangenehme Personalentscheidungen zu treffen, oder Jobcholeriker, fehlende Konfliktfähigkeit, "Nieten in Nadelstreifen" usw.
Wenn manche Durchschnittsfrau wüßte, dass der Mann, der Zuhause oder im Privaten super autoritär oder als souveräner Machertyp auftritt, ein ziemlicher Speichellecker oder Oppotunist im Job ist. Das ist manchmal schon erschreckend. Ich würde so manche Abteilungsleitersitzung sehr gerne auf youtube veröffentlichen. ;)

Nein, alle, auch in oberen Etagen, nur Menschen. Ich habe u.a im Rahmen von Vertragsverhandlungen auch Kontakt mit Vorständen von DAX-Unternehmen, und die haben alle ihre schwachen Seiten.
Und wenn man tagtäglich die Charkterfehler von Karrieremännern erlebt, wird da kein Begehren geweckt. Der Lack ist ab. Das Blenden funktioniert nur bei den Frauen, die sich aus fehlender Erfahrung sehr einfach ein A für ein O verkaufen lassen und die alleine vom Titel auf dem Türschild ihres Mannes Gott weiß was glauben, was sie da ergattert haben.

Warum sollen viel beschäftigte Frauen andere Frauen um Supermänner beneiden, die für harmonische Beziehungen und trautes Heim keine Zeit haben (wollen)? Die Frauen eh hauptsächlich als Bereitschaftsfrau halten?

Mit Chefarztfrauen habe ich fast schon Mitleid, wenn z.B. die ganze Uniklinikszene weiß, dass Prof. XYZ jede Krankenschwester und jede willige Assistenzärztin/ PJlerin/ Pharmareferentin flach legt, nur die Frau noch glaubt, dass er nachts operiert.
Wenn der erfolgreiche, aber überstresste Investmentbanker eigentlich kaum zuhause ist, ständig unter extremen Stress steht und Psychopharmaka einwerfen muss, weil er den Druck nicht erträgt, aber aus dem Kreislauf nicht raus kommt und er mit seiner 0815-Frau nicht über seine beruflichen Probleme reden kann, weil es sie langweilt und sie nix von Absicherungsinstrumenten versteht.
usw.
 
  • #9
@#7: Super Beitrag, wenn Du auch nicht die Tragweite zu begreifen scheinst... ;-)

Was in aller Welt sollte uns glauben machen, dass Frauen in diesen Positionen auch nur einen Deut besser sind als die von Dir beschriebenen Männer?

Du lieferst hier doch ALLE Argumente gegen Karrierefrauen, die Männer schon lange gesucht haben.

Mal ganz abgesehen, dass ein wahnsinniger Hass und Frustration aus Dir zu sprechen scheint, wenn Du dermaßen Männer in Führungspositionen ablederst, obwohl Du selbst angeblich auch in der Liga spielst.

Für mich ein klassisches Eigentor unfassbarer Dimension. Bestätigt es doch jetzt alle Vorurteile gegenüber Karrierefrauen, die Männer sonst so äußern...
 
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  • #10
7, 8: Ja, da hat Frederika nun aber recht. Da war der Hass der Karrieretusse so riesig dass sie nimmer gemerkt hat dass sie ihr eigenes Grab schaufelt.

Was für eine Frustration spricht aus diesen Worten. Teilweise bestimmt zutreffend. Aber wie Frederika schon sagte: Karrierefrauen sind da bestimmt nicht besser als die Karrieremänner, die so übel sein sollen!

Super gelacht!

Danke!!

m47
 
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  • #11
@7
Schiebt hier jemand Neid oder Frust??
Habe lange in einem Krankenhaus gearbeitet und kann sagen, das sind Klischees von Leuten, die keine Ahnung über den Stress und die Schichten in Kliniken haben.
Ärzte im Notdienst, ständig Bereitschaft, wo sollen die da noch die Krankenschwester, welche ebenfalls auf Station alleine wegen Personalmangel 40 Patienten betreut, flach legen???
Sorry, aber Du hast definitiv keine Ahnung.

Die Beispiele oben von Karrieremännern sind einfach nur Beispiele, es gibt Karrierestadien in allen Berufszweigen, Du müsstest dazu Romane schreiben um diese auch negativ darzustellen.

Ehefrauen von Karrieremännern stehen finanziell auf jedenfall besser da, auch wenn die Ehe schief gehen sollte oder die Männer selten zu Hause sind.
Auch eine Durchschnittsfrau hat Interessen, Freunde und Hobby, so daß ihr das ganz recht ist, wenn der Ehegatte nicht permanent zu Hause herumschleicht.

Berufliche Probleme soll man auch dort lassen, zu Hause will man entspannen, sich verwöhnen und abschalten, deshalb wollen Karrieremänner "weiche" Frauen, die ihnen dieses Abschalten vom Berufsstress ermöglichen und nicht berufliche Probleme am WE noch durchwälzen.
 
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Gast

  • #12
Immer dieser Neid auf Karrieremänner, die angeblich ständig am "poppen" sind.
Dies ist ein absolutes Klischee und trieft vor Neid, denn ein Karrieretyp, ist so ehrgeizig in seinem Beruf, seiner Weiterbildung, seiner Leistung oft noch bis spät in der Nacht privat auch am PC beschäftigt, dass er fürs "Poppen" wohl die wenigste Zeit hat.

Eher suchen sich die Ehefrauen dieser Workaholics einen "Liebhaber".
Kenne eine Frau, welche einen tollen ehrgeizigen Arzt als Ehemann hat, dieser betreibt zwei Praxen, er ist engagiert bei seinen Patienten während Praxiszeit und Hausbesuche.
Sie betrügt ihn schon seit Jahren und der arme Typ merkt das nicht mal.

Also von wegen Karrieremänner poppen willige Frauen, das trifft eher auf Arbeitslose und Looser zu, da diese zumindest die Zeit dafür haben.
 
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  • #13
Karrierefrauen haben definitiv Pech in der Liebe, sie wollen nicht nur beruflich alles erreichen, sondern auch Privat, beruflich mag der IQ von Vorteil sein, privat und in Herzensdingen ist es der EQ und dieser fehlt diesen Frauen.
 
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  • #14
die 7:
ich will mit meinen Post gar nicht zum Ausdruck bringen, dass Frauen in TOP-Positionen besser sind, als Männer. Habe ich auch nicht geschrieben. Mit Frust hat das auch nichts zu tun.
Ich will hier auch gar keine Werbung machen für Karrierefrauen als bessere Partnerinnen. Entweder es passt oder es passt nicht. Warum Männer sich Frauen mit mehr Zeit und weniger Ehrgeiz suchen, ist auch kein Wunder.

Die Frage war, ob Karrierefrauen neidisch sind, weil "0815-Frauen" von solchen Männern eher bevorzugt werden. Und da kann ich aus meiner Sicht sagen, und habe das auch mit meinen Erfahrungen begündet: NEIN.
Ich kenne auch keine TOP-Karrierefrau, die mit dem Schicksal hadert, keinen TOP-Mann gefunden zu haben. Manche hatten ja früher mal einen, aber es hat dann im Laufe des Aufstiegs nicht gehalten. Zu weing Zeit beidseits ist da einer der häufigsten Gründe, man lebt sich auseinander.

Aber warum sollten wir neidisch sein?
Erfolg haben wir selber, Geld haben wir genug, auf die entsprechenden Abendveranstaltungen werden wir persönlich und nicht ledglich als Begleitung eingeladen. Und wenn eine Beziehung endet, dann stehen wir nicht da mit dem Gefühl gesellschaftlich ins Abseits gerückt zu werden, weil nur der Mann der Erfolgreiche war. Ich sehe diese Erfolgsmänner so wie sie sind und nicht nur ihr erst mal erfolgreiches Auftreten im Businessanzug und ihre Stellung in der Gesellschaft.

zu 10:
ich habe 15 Jahre in Unikliniken und anderen Krankenhäusern gearbeitet plus 7 Jahre Krankenkauserfahrung im Studium, bin habilitierte Ärztin ... und ob ich weiß, wovon ich spreche. Und die Arbeitsverdichtung kann noch so hoch sein, da findet sich immer ein bisschen Zeit. Ich sage nur Bereitschaftsdienstzeiten. Mein früherer Chef hat sich später nicht mal mehr geschämt, die Mädels in seinem Büro zu beglücken. Die Sekretärin hat manchmal Kondome im Mülleimer gefunden. Der war einfach unantastbar in seiner Chefwürde. Und wenn ich die Liste an männlichen Kollegen hier mit Namen veröffentlichen könnte, die für ihre Untreue berüchtigt waren und im Eigenheim saß die Frau mit 2 - 4 Kindern.

Ich bin heute in einer anderen Branche, habe durch ein 2. Studium und über Beratungstätigkeiten eine Position im TOP-Management erreicht ... ich weiß schon genau wovon ich rede.
 
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Gast

  • #15
Ich habe selber zwei solcher "Karrierefrauen" im Bekanntenkreis.

Die sind mittlerweile beide Mitte 40, haben noch keine ernsthafte und vor allem langanhaltende Beziehung zu stande gebracht, träumen von Kindern usw.
Der Zug ist für die beiden Damen abgefahren, zumindest was die eigenen Kinder angeht...

Mir gegenüber haben sie das zugegeben, dass ihnen über Jahre die eigene Jagd auf das berufliche Glück und das Kohle machen wichtiger war, als sich nur 1x etwas zurück zu nehmen, um einem Mann eine echte Chance geben, sie lieben zu können....

Beide sind verhärmt, faltig in ihren Gesichtern vom Kettenrauchen und Drinks nippen, aber dafür mit super-toller Figur und keinen Schwangerschaftsstreifen...

Kein Mann war ihnen "gut" genug....

Tja...!
 
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Gast

  • #16
@11
Man merkt Dir an, dass Du nicht wirklich mit diesen Kreisen vertraut bist.

Leider kann ich aus diesem Erleben vieles von dem, was Du 'Klischee und trieft vor Neid' nennst, bestätigen. Für das 'Poppen' (ich verwende mal Deinen Begriff), fand sich immer Zeit, trotz Leistung, zwischen einem Termin und dem nächsten ....
Gerade zwischen vielen Terminen läßt sich so etwas prima verstecken, tausendmal besser, als das einem Arbeitslosen möglich ist.
 
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  • #17
@7
Volltreffer, Gratulation!

Das unerträgliche Lobgehudel und die naive Affektiertheit mancher Frauen z.B. auf Veranstaltungen bezüglich ihrer ach so tollen und erfolgreichen Männer bringt mich regelmässig zum Lachen, im Wissen, dass der in den Himmel Gelobte im Job einfach nur ne arme Wurst ist. Nunja, solange die Fassade hält ...

So long,
m/41
 
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Gast

  • #18
Und was hat die Durchschnittsfrau von dem Superehemann, wenn er sie mit 50 austauscht, sie aber nur Hausfrau war und Kinder hat? Was dann? Dann hat sie 25Jahre Wärme und Zärtlichkeit gegeben, wenn er nach Hause kam, und jetzt sitzt sie einsam und herabgestuft in ihrer Zweizimmerwohnung und sucht krampfhaft nach einem neuen Versorger, findet ihn dann aber nicht mehr....ab 50 also hats die Karrierefrau dann wohl deutlich besser, kein Mann, der sie austauscht, aber reichlich Kohle für alle übrigen Annehmlichkeiten der Welt....also dann möchte ich mal die Durchschnittsfrau sehen, ob die nicht neidisch wird....
das ist doch alles Illusion - jeder sollte zu jeder Zeit sein Leben so gestalten, dass er für sich selbst verantwortlich ist
 
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  • #19
Warum denken viele Männer nur so engstirnig....Frauen können ( auch wen sie 12 Stunden Dienste in der Klinik)erfolgreich im Job sein nebenher erziehen sie 2 Kinder und haben lust auf erotische Spiel......und eine liebevolle Partnerschaft
Okey ab und zu sind die Augenringe etwas dunkler ;-)
 
  • #20
#17
sie sitzt eben nicht in einer 2-Zimmerwohnung sondern in einem schönen Haus, ist mit 50 noch gepflegt und attraktiv, hat interessante Hobbys und jede Menge weibliche Neider.
Stimmt: jeder soll sein Leben so gestalten, wie er möchte.
 
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  • #21
Hallo FS,
ich, Frau, mit den Attributen weiblich, zärtlich, liebevoll, romantisch, supertoll, selbstbewusst, schulterlangem Haar und keinem normalem 0815-Job, sondern in leitender Position, danke dir für die (er)klärenden Worte deines Threads.
Und was mache ICH nun damit oder daraus?
Bis 39 J 'Durchschnittsfrau', heute 49 J 'Karrierefrau'.
Was wird nun aus deiner These?
Da ich beides in einer Person vereine, hast du ein 'Problem' und ich bin fein raus.
Bin dann wohl so eine Art Jekyll and Hyde .... oder wie oder was?
 
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  • #22
@13
Ich weiß nicht, in welchen Kliniken Du warst, ich hatte das Glück in einer guten und etablierten
Klinik zu arbeiten, ein Chefarzt hätte sich erotische Eskapaden während der Arbeitszeit definitiv nicht leisten können sonst hätte er sehr schnell an Kompetenz verloren inklusive Chefstuhl,
ein optimales Personalklima ergibt auch ein optimales Patientenklima sowie einen guten Ruf der Klinik, welcher wiederum Arbeitsplätze und Patientenvolumen sichert.
Ich war in der inneren Abteilung beschäftigt und kannte alle Ärzte, Ärztinnen und Krankenschwestern. Affären während der Arbeitszeit undenkbar, alle Türen von Büros waren offen, überall lief immer jemand herum, auch Patienten, verstecktes Poppen wäre bei uns undenkbar gewesen.

Tut mir leid, aber aus Dir spricht nur Hass, womöglich ging kein Arzt an Dich ran, kommt mir zumindest so vor, sie haben sich dann lieber an einer hübschen Nichtakademikerin vergriffen.

Das 2. Studium hat Dir auch keinen Partner und kein Liebesglück vergönnt. So auch im Top-Managment mit Top-Managern, die doch lieber die Durchschnittsfrau beglücken und dessen Kondome evtl. Du in deren Mülleimer findest.

Sorry, aber Du bist echt bemitleidenswert, welche Durchschnittsfrau will mit Dir tauschen???
 
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Gast

  • #23
@15
Woher willst Du wissen in welchen Kreisen ich vertraut bin, in welchen bist Du denn vertraut?
Ich spreche von intelligenten Workaholics, die sich erotische Eskapaden höchstens im Urlaub leisten können, wenn sie da nicht nur faul in der Hängematte liegen.

Zwischen welchen Terminen redest Du? Staubsaugervertreter evtl.
Werde doch mal detaillierter.

In meiner Branche (Finanz) muss man sich zwischen wichtigen Terminen und die sind alle wichtig präzise vorbereiten, poppen dazwischen würde zuviel Zeit kosten, denn bei uns ist Time Money. In Deiner wohl nicht.

Ich kenne Investmentbanker (bin Bankerin), jede Menge Ärzte (berufl.u.privat) und jede Menge sogenannter Karrieremänner, die alles geben, aber nicht beim Schäferstündchen, sondern beim Job.

Das Sexleben kommt bei denen, die ich kenne definitiv zu kurz Thema: fremdgehende Ehefrauen, frustierte Freundinnen und Geliebte, weil er keine Zeit zum "poppen" hat.

Also von welcher Berufsgruppe sprichst Du denn? Kiezgrössen im Rotlichtmilieu, Blender, Angeber, Prahler mit Porsche (welchem der Bank gehört), dubiose Unternehmer, welche die Branche nicht nennen, Akademiker welche am Ende keine sind???

Da schon eher möglich.
 
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Gast

  • #24
Ich habe den Eindruck, die Frage bzw. der etwas konfus anmutende Text wurde von einer "Durchschnittsfrau" geschrieben? Insbesondere dieser Auszug

"Der Neid der Super-Hochschulabsolventinnen gegenüber der Durchschnittsfrau ist gewiss, wenn diese den begehrten Chefarzt, Professor, Investmentbanker oder Unternehmer heiraten."

weist darauf hin. Er setzt voraus, dass für jede Frau -auch die Karrierefrau- der Chefarzt ect. das Nonplusultra des potentiellen Partners darstellt. Dies ist aus Sicht der Karrierefrau meist gerade NICHT so, die wollen solche Männer gar nicht.

So denken eher bildungsmäßig unterlegene Frauen, denen Geld und Status wichtig sind. Karrierefrauen haben Geld und Status selbst (erarbeitet) und müssen sich dies nicht über ihren Mann holen. Für Frauen, die selbst Status, hohes Einkommen und hohes berufliches Ansehen erarbeitet haben, sind diese Eigenschaften selbstverständlich, alltäglich und normal und absolut kein Grund, einen Mann, der die Eigenschaften ebenfalls hat, anzuhimmeln oder selbst dafür Bewunderung zu erwarten. Genau das wollte m.E. die habilitierte Kollegin aus #7/13 zum Ausdruck bringen und wurde leider gründlich mißverstanden.

Als promovierte Ärztin (selbstständig) sehe ich es genau wie diese Kollegin. Im Gegensatz zu Durchschnittsfrauen, die solchen Männern zu Füsssen liegen und es als "Ehre und Gnade" empfinden, von ihnen erwählt oder gar geehelicht zu werden, habe ich überhaupt kein Interesse an einem dieser genannten "Traummänner", sondern gehe denen aus dem Weg.
Weil ich viele solche Männer beruflich kenne und auch im Verwandtenkreis habe. Weil ich daher gut einschätzen kann, wieviele bzw. eher WIE WENIGE der diesen Männern angedichteten tollen Eigenschaften auch der Realität entsprechen. Am ehesten trifft noch das Traumbild eines hohen Einkommens zu. Viel häufiger als normale Männer haben solche Alpha-Männer eine Ellenbogenmentalität, die Erwartung bedingungslosen Gehorsams der "Untergebenen" (einschliesslich Partnerin), Machtbesessenheit, fehlende Empathie, Geltungssucht und Selbstüberschätzung und extrem wenig Zeit für ihr Privatleben. Fremdpoppen wie von der Kollegion beobachtet, ist gerade bei Ärzten sehr häufig. Ein solches Verhalten ist bei Karrierefrauen in gleicher beruflicher Situation deutlich seltener, als bei Männern -so meine Beobachtung.

Insofern bin ich nicht neidisch auf Durchschnittsfrauen, die der Meinung sind, mit einem der o.g. Männer einen tollen Fang gemacht zu haben. Wir angeln nicht nach dem gleichen Ziel. Diese Frauen werden vielleicht früher, als ihnen lieb ist, erkennen, welche Defizite solche "Traummänner" haben und welche Einschränkungen sie dadurch erleiden. Persönlich bin ich eher froh und erleichtert, dass ich Status, hohe Bildung, berufliches Ansehen und Einkommen selbst erarbeitet habe und nicht auf einen Mann angewiesen bin, bei dem ich davon "partizipieren" kann. Insofern gönne ich der Durchschnittsfrau den vermeintlichen Traummann und ihre Versorgerehe gerne.

w, 49
 
  • #25
Also die Fragestellung ist nun schon mal seeeehr verquast! Die Fragestellung ist absurd, die Schlußfolgerungen um so mehr. Bravo, Posterin 7, für Deinen humorvollen und lebensnahen Bericht.

<MOD>
 
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  • #26
@17
Selbst schuld sag ich da. Beruflich aktiv sein, unabhängig bleiben kann auch die Durchschnittsfrau, so bleibt man für den Partner weiterhin interessant.
Da Du das Hausfrauendasein selbst gewählt hast kannst Du nicht Deinen Ex-Mann anlasten.
Immer war es dann der böse Ex-Mann, der mich zur Hausfrau mutieren ließ, so ein alter Quark. Du wärst sicherlich heute noch verheiratet wenn Du nicht immer die brave Hausfrau gespielt hättest, sondern einen eigenen Freundeskreis, eigenes Hobby und auch weiterhin berufstätig gewesen wärst. Geht auch mit Kinder. Aber nein, die Frauen werden träge und denken das wird schon alles weiterlaufen, aber nein, er hat es gewagt sich wieder zu verlieben, in eine Frau die interessanter ist. Kein Wunder, für Deine momentane Lage bist Du selbst verantwortlich, nicht Dein Ex-Mann, außerdem hat das mit Karrieremann nichts zu tun, auch ein 0815 Mann hätte dich verlassen.
 
G

Gast

  • #27
@20
Karrierefrau?
Da gibt es jede Menge Hierarchien.
Ärztin mit Dr. Titel in eigener gutgehender Praxis?
Richterin beim Bundesgerichtshof.
Vorstandvorsitzende einer großen Privatbank?
Also heraus mit der Sprache - welche Karrierefrau in welcher Branche?
Es gibt auch "Karrieren" als Friseuse, Kosmetikerin, Nageldesignerin oder bei der Putzkolonne, auch die haben eine Putzmanagerin.
Nichts gegen diese Art von "Karriere" aber erstere setzen langes Studium, teilw.Numerus Clausus und viel viel Lernarbeit voraus.
Tchja, bin mal gespannt auf Deine "Karrierenbeschreibung".
 
G

Gast

  • #28
Karrierefrau neidisch auf Durchschnittsfrau? Wohl eher andersrum...
Ich (m) finde beruflich sehr erfolgreiche Frauen wahnsinnig sexy, weil

- sie mit beiden Beinen im Leben stehen und finanziell unabhängig sind
- im Schnitt wesentlich besser aussehen/Stil haben als die Mutti nebenan und sich nicht
gehen lassen. Im Übrigen ist es eher die Mutti, die den Kurzhaarschnitt bevorzugt + die
Schlabberklamotten, weils bequem ist und und und
- weltoffener sind, weil sie meistens oft reisen
- man sich mit ihr auch über Themen unterhalten kann, die nicht täglich zwischen 10 und 13
Uhr auf RTL diskutiert werden.
Und: sie sind sogar sehr liebevoll + emotional

Eine Karrierefrau zu beindrucken ist mal eine Herausforderung (für den stärkeren Mann.

Normale Frauen interessieren mich nicht mehr. Gott sei Dank habe ich das Glück auch im oberen Bereich angekommen zu sein.

(m, 42)
 
G

Gast

  • #29
@23 und 24
Was heisst hier Versorgerehe, nur weil die Durchschnittsfrau der super Akademikerin mal wieder einen adäquaten Partner weggeschnappt hat? Sorry, muss gerade lachen, während ich dass hier schreibe.
Eine Durchschnittsfrau ist zwar keine Karrierefrau, kann sich aber sehr wohl selbst versorgen und auch während der Ehe mit einem Karrieremann einen gutbezahlen Job haben.

Meine Bekannte hat ein kleines Fitness-Studio, Nichtakademikerin, das Studio läuft sehr gut, ihr Mann ist Arzt mit eigener Praxis, sie braucht ihn nicht um versorgt zu sein.

Mich wundert dass Akademikerinnen, bei denen man einen hohen IQ voraussetzt so einen Müll verzapfen.
 
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Gast

  • #30
@#7
Applaus, Applaus!
Absolut treffend geschildert.
Kann deine Worte nur unterstreichen.
Erlebe das tagtäglich.