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Gast

  • #31
@26

"Nur, wenn man weiß, was man Gutes und Schlechtes an der Einsamkeit hat, ist man auch zum Glück in der Zwei- bzw. Mehrsamkeit fähig."

Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt, weil es auch Leute gibt, die in einer Partnerschaft leben, aber mit der Einsamkeit nicht umgehen können. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Leute auch glücklich sein können.

m30
 
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Gast

  • #32
Alleinsein aus einer funktionierenden Partnerschaft heraus kann so schön sein. Wenn man dann aber allein sein muss sieht das schon ganz anders aus. Gewöhnen wird man sich daran wohl nie, man kann nur lernen sich irgendwie damit zu arrangieren. Keinesfalls hat es Sinn nun mit aller Kraft nach einem neuen Partner zu suchen. Ich habe es probiert und nur Schiffbruch erlitten. Ich denke mit Geduld abwarten, sich nicht einigeln, locker unter Leute gehen, auf andere zugehen nur so wird vielleicht eines Tages ein neuer Partner erscheinen, den man dann im gegeseitigen Einverständnis zum eigenen Wohlbefinden auch mal Alleine lassen kann.
 
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Gast

  • #33
Also folgendes möchte ich zu dem Thema mal sagen. Es gibt einen Riesenunterschied zwischen einsam sein und alleine sein. Ich bin die letzten Jahre die meiste Zeit ohne Partner gewesen und ich fühlte mich trotzdem nie einsam. Ich habe dafür gesorgt, gute Freunde um mich zu haben, meine Familie und Interessen. Natürlich muss man sich nach dem Ende einer Beziehung daran gewöhnen am Abend halt alleine zu sein, man kann ja nicht jeden Abend was vorhaben. Aber das ist eine reine Gewohnheitssache, da der Mensch ein Gewohnheitstier ist und sich ziemlich schnell an neuen Lebenssituationen anpassen kann oder sollte. Außerdem kenne ich genug Leute, die trotz Partnerschaft sehr einsam sind...
 
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  • #34
Natürlich kann man sich daran gewöhnen - wie an Vieles. Aber die Sehnsucht nach Zweisamkeit holt einen schon immer wieder ein. Die letzten Jahre musste ich mich oft an das "Wieder alleine sein" gewöhnen. Nach Scheidung kurze Beziehungen (2 Typen haben mich betrogen, habe das aber recht schnell bemerkt), ich habe aber einfach nie aufgeben wollen und mir gesagt: da kommt schon noch einer.
Wenn man offen ist und es nicht zu verbissen angeht, kann man in jedem Alter jemanden kennenlernen.
Und es ist schon so, wie auch hier gesagt wurde: in vielen Ehen ist es nur die Fassade nach aussen. Da tröste ich mich auch immer damit, dass ich ein solches Leben auch nicht gerne hätte. Dann besser allein und das beste draus machen!
 
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  • #35
Mir gehts genau so wie der Threadstellerin und ich habe die Antworten hier mit Interesse gelesen.
Leider finde ich viele nicht zu Ende gedacht und darum sind sie nur wenig hilfreich.
Klar gibt es den Unterschied zwischen "einsam" und "allein".
Klar kann "allein" sein auch mal gut tun/oder wichtig sein. Und es ist etwas womit man umgehen kann, sich organisieren, Freunde / Hobby finden usw.
Klar kann man auch in einer Beziehung drin einsam sein.
Aber warum akzeptier hier irgendwie keiner, dass man als single ev. tatsächlich beide ist - allein UND einsam?
Mit dem allein sein kann ich umgehen. Ich habe einen Beruf, Freunde, Hobbies. Ich kann allein sein auch geniessen, auch ohne Begleitung irgendwo hin gehen, auch einen ruhigen Abend nur ich und die Glotze, finde ich auch mal gemütlich und nicht per se tragisch.
Trotzdem bin ich einsam seit ich nicht mehr in einer Beziehung lebe.
Und übrigens: Allein erziehen zählt in meinen augen nicht in dieser Debatte (Auch wenn es sicher eine riesen Leistung ist und oft nicht einfach, das ist schon klar). Aber DU HAST EIN KIND. Alleinerziehende stellen eine Familie dar. Als Frau, noch dazu mit Kinderwunsch, aber ohne Kind, und single, das kotzt echt an, warum versteht das keiner?
 
  • #36
Als Frau, noch dazu mit Kinderwunsch, aber ohne Kind, und single, das kotzt echt an, warum versteht das keiner?
Ich schon - sogar als Mann. Kinder sind kein Ersatz für eine Partnerschaft, aber scheinen eine Alternative.
Ich verstehe sogar Frauen, die sich sagen:"Wenn schon kein Partner zu bekommen, dann wenigstens ein Kind".

Aber das ist für Andere schwer zu verstehen und Denen zu erklären. Und mag Denen gar egoistisch von diesen Frauen erscheinen. Am besten, man fühlt es selber - dann kann man es verstehen ?

Das ist eben der Unterschied. Die Einen sehen die tägliche Belastung + Kosten eines Kindes. Die Anderen sehen darin eine Aufgabe und Erfüllung. Und können immerhin in den schönen Momenten mit ihren Kind/ern das fehlen eines Partners vergessen.

Kinder sind jedoch nícht nur Lust, sondern auch Last. Und manche alleinerz. Mutter wünscht sich dann doch einen Partner, der sie entlastet. Auch das sollte man nicht unterschätzen.
Mit einem Kind ist man nicht alleine, und auch nicht einsam. Aber es ist kein Ersatz für einen Partner. Und man kann sich deswegen trotzdem "einsam" fühlen.

Und solche Frauen sollten auch bedenken, welchen horrenden Unterhalt dann der Kindsvater für diese Kind/er zahlen muß. Das geht m.W bis zu 513,- Euro/Monat pro Kind, und mehr (Düsseldorfer Tabelle)
Und das kann ggf. ein Drittel seines Netto-Einkommens sein. Ich kenne einen Mann, der soviel für sein Kind zahlen muß, und deswegen keine Familie gründen kann.
 
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  • #37
@FS
Das tut mir leid.

Einsamkeit ist nicht schön, Zweisamkeit kann man aber nicht erzwingen. Das braucht Zeit und meist bekommt man sie gerade dann nicht, wenn man dringend danach sucht.
Aber:
Alles hat auch sein Gutes. Nütze diese Zeit für dich, um in Ruhe mit dir ins Reine zu kommen und deinen Neustart vorzubereiten. Der kommt sicher! :)

Alles Gute für dich!
 
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  • #38
ähm ja Bernd. ich frage jetzt nicht warum der Mann für SEIN Kind zahlen muss aber keine "Familie gründen" kann (hat er doch irgendwo, wenn er ein Kind hat, oder?). Ich weiss jetzt nicht genau was für eine Situation du ansprichts. Wenn ihm die Frau mit Kind davongelaufen ist, ist das natürlich echt hart. (Es kann ja hier aber nicht der Fall einer "bösen" Singlefrau sein die sich bloss schwängern lassen wollte - oder wusste er nicht was ein Kondom ist?).
Klar, jeder kann in jeder Situation einsam sein, auch alleinerziehende. Das ist richtig und wichtig, dass ein Kind kein Partnerersatz ist, da hast du schon recht. Sorry, ich hatte da grad kurz mal die Kinderlos-scheuklappen auf.
Mir gings nur darum sozusagen aufzuzeigen, dass man tatsächlich auch als single einsam sein kann/darf/manchmal muss, auch wenn man einen Umgang mit dem "allein" gefunden hat. Weil mir schien das würde hier schöngeredet. Aber nur weil Menschen in Beziehungen (oder eben alleinerziehende) AUCH einsam sind, heisst das ja nicht dass singles NICHT gelegentlich einsam sind und auch nicht einfach nur "selber schuld".
Du musst keine Angst vor mir haben, ich habe nicht vor durch bewussten Entscheid alleinerziehend zu werden. Weil ich diese Verantwortung für mein Kind übernehmen müsste und das nicht richtig finde es ohne Vater zu haben. Und weil ich tatsächlich zugebe dass ich einen haben möchte, der die Arbeit und Verantwortung mit mir teilt. Und weil ich keinen männlichen Menschen verarschen möchte um meinen Wunsch zu erfüllen.
Daher werde ich wohl leider mein Leben lang kinderlos bleiben :-(.
 
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  • #39
Ja, man kann sich an die Einsamkeit als Single gewöhnen. Das sogar so sehr, dass man es irgendwann lieben lernt. Wer keinen Partner mehr findet muss sich damit anfreunden je früher, je besser
W 44 seit 22 Jahren Single, davon gut 15 Jahre Jahre unfreiwillig.
 
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  • #40
Ja
das geht. Du kannst im Beruf eben immer die Überstunden machen.

Und lege dir Hobbies, aber bitte "Männerverträglich"
 
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  • #41
Alleinsein bedeutet nicht automatisch auch einsam sein. Nach meiner Scheidung war ich sechzehn Jahre viel lieber allein. Habe viel unternommen, neue Menschen kennengelernt. Seit 1 Jahr bin ich (64 w) wieder verheiratet, unternehme aber manchmal auch was alleine-

Lerne dich zu mögen wie du bist, glücklich kannst du nur durch dich sein.ich eine Partnerschhaft ergibt isst es gut, wenn nicht ists auch kein Malheur-
 
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