G

Gast

  • #1

Kann man(n) es den meisten Frauen eigentlich recht machen?

Mann/Frau verlieben sich,haben ein erfüllendes und reges Sexualleben. Weil beide glücklich, gründen sie eine Familie. Mann, nun Alleinverdiener,rackert sich ab um seiner Familie ein schönes Leben zu ermöglichen/Frau mutiert zum Nur-noch-Mütterchen u. verweigert sich ihrem Mann auch noch, weil sie müde u. überlastet ist. Was soll ein Mann dann tun? Sein Leben so hinnehmen, Stillschweigen bewahren u. verzichten? Verlässt er die Frau, wird er verteufelt u. die meisten Frauen versuchen dann, aus Rache-u. Hassgeühlen heraus, ihren Ex auch noch finanziell zu ruinieren. Bleibt er bei seiner Frau, rackert sich weiter für seine Familie ab, versucht dieser Familie weiterhin alles zu geben u. holt sich nur den Sex woanders, dann wird er als Fremdgeher verteufelt u. ebenso in den finanziellen Ruin getrieben. Ich möchte nicht in der Haut eines solchen Mannes stecken, eine Entscheidung treffen zu müssen, wenn ich die Ehe unter Vortäuschung falscher Tatsachen eingegangen wäre. w39
 
M

Mooseba

  • #2
Gibt es denn nur noch solche Ehen? Oder habe ich nur dieses Forum hier überkonsumiert? Ist es denn nicht mehr möglich, über viele Jahre hinweg eine und die einzige Ehe zu führen? Können Phasen mit weniger Liebe und mehr Stress nicht durch mehr Vernunft und Disziplin überbrückt werden - zumindest und vor allem dann, wenn Kinder da sind?

Wieso schreiben hier nicht mal Menschen, die bereits seit Jahren eine gute, selbstverständlich nicht die perfekte Ehe führen? Eine Ehe ganz nach dem Motto: "Sind die Kinder erstmal aus dem Haus, dann geht das Leben erst so richtig los."?

m, 28
 
G

Gast

  • #3
Nochmal die FS (passte nicht mehr in die Fragestellung)

Bevor hier alle aufschreien, dass ich selbst erstmal Haus und Kinder haben müsste, damit ich mitreden kann, wie müde man am Abend dann ist...

Ich habe selbst 2 Kinder (Abstand keine 2 Jahre), Haus und Garten zu versorgen. Ich hatte weder ein Kindermädchen, noch eine Haushaltshilfe oder einen Gärtner und keinerlei weitere Unterstützung dabei. Ab dem 3.Lj meines zweiten Sohnes war ich wieder zu 75% und ab Schulalter des jüngeren wieder voll berufstätig. Ich weiß also sehr wohl was an Aufwand und Organisation erforderlich ist um erfolgreich ein "Familienunternehmen" zu führen und dennoch eine attraktive Partnerin zu bleiben.

Habe aber auch mal unter Vortäuschung "falscher" Tatsachen geheiratet und kann mich daher gut in alle Männer hineindenken, denen es u.U. ebenso geht und betrachte die Dinge auch mal von außerhalb meines Kreises.

Weder mein Mann noch ich sind jemals fremdgeganen. Ich war diejenige, welche diese Beziehung nach fast 18 Jahren beendete (im Nachhinein war er mir dankbar dafür) und ich habe nie einen Cent Unterhalt gefordert oder bekommen. Die Trennung verlief ohne Streit und jeder lebt sein Leben. Ich gönne und wünsche ihm viel Glück für die Zukunft. Er hat es verdient, weil er ein guter Mensch ist und ich bin dankbar für die tollen Jahre, die ich mit ihm verbracht habe.
 
  • #4
Ich sehe nicht, wo die "Vortäuschung falscher Tatsachen" steckt.
Im übrigen mutiert längst nicht jede Frau zum Nur-noch-Mütterchen, und nicht jede Frau verweigert sich ihrem Mann sexuell!
Warum kann es nicht so sein, dass beide ihren Anteil an den gemeinsamen Aufgaben leisten (sie vielleicht etwas mehr in der Kindererziehung und er etwas mehr beruflich, von mir aus auch umgekehrt oder gleich verteilt) und ihre Partnerschaft leben und genießen?
Es gibt auch für Männer durchaus Möglichkeiten, eine Beziehung zu gestalten statt fremdzugehen oder abzuhauen.
 
G

Gast

  • #5
Ich verstehe diese Frage samt Schilderung nicht. Als Frau w39 fragst Du, ob man(n) es den meisten Frauen recht machen kann.
Diese Frage kenn ich eher von Männern, die verzweifelt nach ihrer Beziehungsorientierung fragen.

Wenn es eine einfühlende Frage nach dem Ergehen der männlichen Beziehungsbiographie geht, dann finde ich es in Ordnung, nur was machst Du dann mit der Antwort?

Heutzutage geht man nicht mehr von gleich lautenden Biographien aus. Jede ist verschieden, und diese Unsicherheit mag auch viel von den Frusterfahrungen verursachen.
Ich bin geschieden, bin aus der Ehe nach 20 Jahren, meine Kinder sind bei mir - keine typische Karriere. Das, was normalerweise Männer nach Scheidung erleben erlebt meine Ex.
Es geht also nicht um Geschlecht, sondern um Rollen.
Vernünftiger weise sollten wir lernen, die Rollen immer wieder neu zu definieren, dazu gehören beide Partner. Nur dann kann es gelingen.
 
G

Gast

  • #6
Genau, und das hat schon der kluge Friedrich Schiller erkannt und gesagt:

"Drum prüfe wer sich ewig bindet".

w54
 
G

Gast

  • #7
Es gibt noch eine Alternative, die du leider ausser Acht gelassen hast: Der Mann rackert sich ab, sie hat natürlich irgendwann Langeweile, weil sie zuhause sitzt, kommt in die Krise und hat Lust auf Sex, nur nicht mehr mit dem Ehemann. Also ist fremdpoppen angesagt - sonst gleiches Spiel: sie verteufelt ihn, dass er schuld ist und zockt ihn ab. - unter uns, die schäbigste Variante, die es gibt!
 
S

Sphynx

  • #8
Rollentausch für 1 Woche, dann könnte dieser Mann sehen, WIE anstrengend es wirklich ist, Hausfrau zu sein.
Und ihre Arbeit für die Familie anerkennen und nicht nur sich zu sehen ( er rackert sich ab - ihre Arbeit wird als Hausmüterchen betitelt)
Im übrigen verweigern sich die Frauen nicht, weil sie müde sind, sondern weil der Sex mit einem Mann, der sich abrackert i.d.R. langweilig ist ;-))) schonmal daran gedacht?

Aber so schlimm ist es gar nicht. In vielen Familien funktioniert eine ganze Menge.
Die Kinder werden größer und damit die körperliche Belastung kleiner.

Wenn die Kinder klein sind und so anstrengend, weil sie nachts nicht schlafen und krank sind und und und, denkt man/frau gerne mal an: Und das für den Rest meines Lebens? Die Erfahrung, das auch das vorüber geht, die haben eben erst Menschen ab 40 ;-)))
Manche Männer vergessen sie zwar wieder, weil sie dann plötzlich mit 50 nochmal loslegen wollen (weiß der Himmel warum), aber viele genießen jetzt die neuen Freiheiten und erleben sich auch selbst als Paar neu....wenn sie denn das Tal der (Kinder)Tränen durchwandert sind und durchgehalten haben.
 
G

Gast

  • #9
Wie wärs mit REDEN - PROBLEM ansprechen. Paartherapie. Mal überlegen, wie beide aus dem Trott rauskommen können? Und wenn dies alles nichts nutzt, dann eine Scheidung. Und nach dem heutigen Scheidungsrecht ist die Mär vom finanziellen Ruin ja endgültig vorbei.
 
G

Gast

  • #10
Wie wäre es, wenn der Mann aufhört sich abzurackern, beruflich ein bißchen kürzer tritt und dafür seine Frau einen Beruf nachgehen lässt? Gut, finanziell gesehen ist das dann wahrscheinlich ein Nachteil, dann muss man eben auf den dritten Urlaub im Jahr verzichten. Aber die Frau mutiert dann nicht zum Hausmütterchen, hat auch andere Themen als die Kinder, und außerdem kann sie sich nicht gehen lassen, wenn sie öfters das Haus verlassen und dann halbwegs gepflegt aussehen muss.
Bei solchen Fragen hört es sich immer so an, als ob Mann oder Frau überhaupt keine Wahl hätten und nur Spielball der anderen wären. Aber man kann doch selbst bestimmen, was man will und was nicht, oder?
 
G

Gast

  • #11
@1 Wer glücklich verheiratet ist hat selten Grund sich auf einer Singleplattform anzumelden?

Meiner Meinung nach gehen viele in jungen Jahren (vielleicht ZU jungen Jahren) eine Beziehung/Ehe (zu schnell) ein, mit dem unbewussten Hauptbestreben sich Fortzupflanzen. Zweckentsprechend und altersgemäß denkend wählt man dann einen Partner aus (eventuell auch in blinder Verliebtheit). Meist ist der Mann um einiges älter, als die Frau, weil der Mann dann bereits beruflich in gesicherten Bahnen ist und eine Familie auch ernähren kann und die Frau im besten, gebärfähigen Alter ist. Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder und Mann rackert im Beruf. Der Alltag kehrt ein und einer nimmt den anderen mit seinen Wünschen und Bedürfnissen und zum Teil auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse garnicht mehr so richtig wahr.

Fällt dann der unbewusste Hauptgrund dieser Gemeinschaft weg, weil die Kinder alleine lebens-und überlebensfähig sind, ziehen viele Bilanz.

Dann stellt sich heraus, ob wirklich (noch) gemeinsame Interessen da sind, ob die Liebe auch die schweren Jahre überdauert hat. Ob beide genügend in die Partnerschaft investiert und daran gearbeitet haben oder jeder einfach sein Ding gemacht hat, zu sehr damit beschäftigt war. Ob beide die ganze Zeit zusammen einen Weg gegangen sind oder nur nebeneinander her.

Für die Frau entfällt dann oft ein sehr großer Teil ihrer bisherigen Aufgaben/ihres bisherigen Lebensinhaltes und es ist dann entscheidend, wie sie damit umgeht und diese Lücke wieder füllt. Was sie tut um wieder Bestätigung und Auslastung für sich zu haben.

Die Frau befindet sich dann oft in einem Alter, indem sie noch was vom Leben haben möchte und der Mann denkt langsam aber sicher daran ein wenig kürzer zu treten oder fragt sich, ob das nun alles gewesen sein soll und die Frau noch die ist, in die er sich mal verliebte (vlt weil sich die Frau während der Ehe gehen hat lassen) oder will sich nochmal beweisen, dass er noch nicht zum "alten Eisen" gehört.

Oft passen dann die Interessen nicht mehr zusammen und es kommt zur Trennung, weil einer der beiden ausbricht.

Aus Erfahrung und aus einem langen Lernprozess heraus würde ich heute (nachdem das Thema Nachwuchs für mich abgeschlossen ist) einen Partner unter ganz anderen Gesichtspunkten auswählen. Heute weiß ich, was ich dazubeigetragen habe, dass meine Ehe nicht bis zum Tode gehalten hat. Daher weiß ich auch, dass weder mein Ex noch ich wirklich "Schuld" daran tragen. Wir haben beide das beste gewollt und alles gegeben. Wir sind beide nicht mehr zusammen, aber beide glücklich und zufrieden, auch wenn es nicht so endete, wie wir uns das beide einmal ausgemalt haben.
 
G

Gast

  • #12
hier nochmal die FS:

@3: Da hab ich mich nicht verständlich ausgedrückt. "Vortäuschen falscher Tatsachen" damit meinte ich, dass Mann doch davon ausgehen müsste/können sollte, dass die Frau, die Frau bleibt, die er mal geheiratet hat. Sich zwar weiterentwickelt, aber nicht grundlegend verändert hat.
Klar mutiert nicht jede Frau und auch nicht jeder Mann, das war nur ein Beispiel dafür, wie ich es eben oft mitbekomme. Sicherlich ist es optimal, wenn sich beide einbringen und stetig an ihrer Beziehung als Paar arbeiten. Diese Beziehungen halten i.d.R ja auch. Nur leider haben viele (und da nehme ich mich selbst nicht aus) diese Erkenntnis erst, wenn sie gelernt haben, wie man es eben nicht machen sollte.

@4: Ich stellte dieses Beispiel und die Frage in den Raum, angeregt durch viele Nachbarthread's in denen eben immer nach Schuld geforscht wird und die Männer meist nieder gemacht werden. Vielleicht auch als Gedankenanstoß für die Frauen, die ihre Männer nach einer Trennung ausnehmen. Ihnen eine vernünftiges weiteres Leben und eine neue Partnerschaft oft sehr schwer machen, weil diese Männer oft schwer "geschädigt" aus diesen Beziehungen hervorgehen. Und ja, mir tun diese Männer leid und vielleicht habe ich dieses Beispiel auch in den Raum gestellt um Männern zu zeigen, dass es auch Frauen gibt, die anders Denken und sie die Hoffnung, nochmals so eine zu finden, nicht aufgeben sollten.
 
G

Gast

  • #13
#2: Toll, dass Du das alles geschafft hast. Und? Muss das jetzt jeder so machen? Ist nur Deine Sicht der Dinge richtig?

Vielleicht wäre ein wenig Toleranz und über den Tellerrand - Schauen nicht schlecht, dann würdest Du erkennen, dass es kaum mehr Frauen gibt, die zu Nur-Noch-Mütterchen mutieren. Ich kenne nun wahrlich viele Leute und kein Paar führt mehr die von Dir geschilderte Ehe. Und ich kenne auch keine Frau, die sich unter Vortäuschung falscher Tatsachen dann böswillig ihrem Manne sexuell verweigert. Zu Problemen in der Ehe gehören immer zwei - und die beiden müssen dann auch daran arbeiten. Was für eine seltsame Fragestellung!
 
G

Gast

  • #14
zu #11
Finde, dass die FS eine große Leistung und viel wirkliche Souveränität zeigt in der Analyse Ihrer Beziehungen und Erfahrungen; und auch eigene Fehler und Probleme der Männer nicht einfach übersieht. Alles deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Deswegen: Wenn man sich genseitig der Verantwortung für die Bedürfniss des Partners gegenseitig bewußt wäre, dann würden die meisten Beziehungen viel länger halten. Deswegn muss kein Frau zur Hobbyhure werden; es reicht oft schon das Bewußtsein..

Das Beispiel der FS zeigt mir, dass es sie gibt: selbstreflektierende Frauen
Und das es sich lohnt, nach der richtigen Partnerin zu suchen.
Auch ich bin zur Selbstreflektion, Liebe und Verständnis bereit, warum sollte dann eine funktionierende Beziehung nicht möglich sein? M-44
 
G

Gast

  • #15
@12
Danke, bin ich auch stolz darauf. Zu deinen Fragen. Nein und ganz sicher nicht. Mit meinem Beitrag unter #2 wollte ich nur Beiträge vermeiden, die mir u.U. unterstellen würden, dass ich es nicht nachvollziehen könnte, wie anstrengend es ist Haus/Kinder/Beruf unter einen Hut zu bekommen. Damit rechnete ich nämlich schon, nachdem ich hier schon eine ganze Weile die Beiträge, zu allen möglichen Themen, im Forum verfolge. Sehr oft wird nämlich nicht objektiv zur Fragestellung Bezug genommen sondern nur auf den Fragestellern herumgehackt, was ich persönlich traurig finde.

Ich gebe dir vollkommen Recht. Ein wenig mehr Toleranz und über den Tellerrand schauen wäre allgemein wirklich gut. Im Gegensatz zu dir kenne ich einige solcher Frauen. Und auch ein paar solcher Ehen und offen gestanden bin ich mal gespannt, wie lange diese noch halten und wie fair sich die jeweiligen Partner dann verhalten.

Dass viele Frauen Sexentzug als Druckmittel einsetzen, liest man leider immer wieder. Dass sie sich dann beschweren ihre Männer würden fremdgehen leider auch, obwohl das nur eine natürliche Folge ihres eigenen Handelns ist. Aber das wäre nun wieder ein ganz anderes Thema und hat mit diesem Thread nichts zu tun.
 
G

Gast

  • #16
Ich hab ähnliches erlebt, wie du hier geschildert hast. Nur bin ich nicht fremdgegangen und hab ihn hinterher auch nicht ausgenommen.

Ich hab mich um das ständig kranke Kind gekümmert, bin zwischendurch aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen, weil das Kind Nachts drei bis vier Stunden am Stück geschrien hat, damit der werte Herr morgens ausgeschlafen zur Arbeit fahren kann. Welche Frau macht das? Ich habe mich umgehört und viele Männer müssen nachts mit aufstehen. Musste mein Ex nicht, außer einmal am Wochenende. Aber selbst da hat er sich zum Schluss gegen gesträubt.

Ich habe den Haushalt geschmissen. Klar ich war ja auch den ganzen Tag zuhause und wenn ich grade alles sauber hatte, kam er von der Arbeit und hat alles wieder eingesaut. Mal selber einen Lappen in die Hand nehmen konnte er nicht. Um das Kind wollte er sich dann auch nicht mehr kümmern, weil er dann auf einmal ins Bett musste oder im Internet unterwegs war. Ich kam mir vor als hätte ich nicht ein Kind sondern zwei.

Er war zuletzt jedes Wochenende feiern, während ich alleine zu hause war. Mitnehmen wollte er mich auch nicht mehr, wenn er etwas mit Freunden unternommen hat. Hat unser letztes Geld rausgehauen, selbst am Abend vorm Hochzeitstag und sich nur noch um Fremde gekümmert.

Ja was ihn noch an mir interessiert hat, war der Sex. Egal ob ich am kochen war oder grade das Kleine wickelte, wurde ich ständig angegrapscht und gefragt, ob er denn abends Sex von mir bekommt. Und wenn es dann soweit war, hat er sich nur geholt, was er grade brauchte und ist null auf mich eingegangen. Egal wie oft ich ihm auch sagte, dass ich gerne was neues ausprobieren wollte, er hat mich immer aufs nächste Mal vertröstet. Bis ich einfach so gelangweilt und angewidert war, dass ich einfach keine Lust mehr hatte. Dabei ist mir guter und häufiger Sex in einer Beziehung sehr wichtig. Zuletzt hatten wir nur noch sex nach Termin.

Was ich damit sagen will ist, dass manche Männer einfach auch mal würdigene sollten, dass nicht nur sie Arbeit haben. Kinder und Haushalt sind dieses auch. Ich hätte mir ein bisschen mehr unterstützung erhofft. Ich wollte auch nicht nur als Mutter gesehen und abgefertigt werden sondern auch als Frau. Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen und Respekt.

Ich verstehe leider nicht, wie du zu dieser These kommst, dass dann immer nur die Frauen schuld sind. Noch weniger, da du selber eine Frau bist. Es gibt solche und solche Fälle.

LG
w28
 
  • #17
schon mal bedacht, dass sich vielleicht der Mann, der sich ja den Rücken krumm arbeitet durchaus auch nicht zu seinem Vorteil verändert hat? Faules ignorantes Matchotier zuhause auf dem Sofa? Und warum will der Mann denn überhaupt ein Frauchen am Herd und alles Geld alleinbe verdienen? Wenn sich in einer Ehe alles recht gleichmäßih aufgeteilt wird, dann ändern sich vielleicht die Menschen auch nicht so. Und es ist doch natürlich, dass sich rau total verändert, wo sich doch das Leben von Frau auch total verändert hat.
 
G

Gast

  • #18
Mir scheint viele - natürlich nicht alle - Frauen handeln in Liebesdingen sehr rational. Es mögen ökonomische Nutzenerwägungen oder genetische Programmierung dahinter stehen.

Frau sieht zu, einen beruflich gut situierten Mann mit Versorgerqualitäten abzubekommen und ihn durch Sex an sich zu binden. Ist man erst einmal verheiratet, ist es nicht mehr sinnvoll, übermäßig in die sexuelle Attraktivität zu investieren. Kommen dann Kinder, kann die Frau ihre Interessen ausleben (Zeit für Kinder und sich selbst, kein Stress im Beruf). Der Mann als Versorger kümmert sich um deren Finanzierung.

Nun ist der Mann so fest gebunden (Ehe + Kinder), dass es vollends überfüllig wird, dass die Frau für ihn noch sexuell attraktiv ist. Sie kann sich also problemlos ständig sexuell verweigern und körperlich gehen lassen. Häufig klagen die Frauen in dieser Phase dann auch darüber, dass der Mann viel arbeiten müsse - obwohl er ihnen vorher gerade wegen seines beruflichen Status attraktiv erschienen war.

Mithin ist die Ehe in Gefahr. Sei es, weil der Mann mit der sexuellen Abstinenz nicht zurecht kommt, und anderen Frauen hinterher schaut. Sei es, weil die Frau den Verlockungen einer finanziell attraktiven Scheidung erliegt.

Mir scheint, man muss aus diesem Raster ausbrechen, um eine harmonische Ehe zu führen.
Eine Frau sollte ihren Mann nicht als Geldquelle betrachten und sich bewusst sein, dass sie ihre Ehe stark belastet, wenn sie sich gehen lässt und ständig sexuell verweigert.
Entsprechend sollte aber auch kein Mann die Romantik verkommen lassen und seine Frau als Putzhilfe oder Kindermädchen betrachten.

m (45)
 
G

Gast

  • #19
Einer Frau die in einer Beziehung keinen Sex mer will würde ich sofort die Türe Zeigen. ich habe fast 5 Jahre auf Sex verzichtet und bin treu geblieben. Habe Terapievorschläge gemacht und habe versucht der Frau auch noch bei der Hausarbeit zu helfen. Ich habe sie sogar gefragt was ich sonst noch machen könne. Das Ende vom Lied: Ich werde nach Strich und Faden ausgenommen, mein Sohn wird mir systematisch entfremdet, und ich bin natürlich deir einzige Buh Mann. Ich kann den Männern nur noch raten, wenn kein Sex, versuchen zu reden, wenn das nicht klappt, dann raus aus der Beziehung, alles andere fürt nur zu einer noch größeren Katastrophe.# m 51
 
G

Gast

  • #20
@15 von FS:

Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du dich gefühlt haben musst. Ich habs hinter mir und habe aus diesem Grund auch meine Beziehung beendet. Ein "drittes Kind" (in dem Fall mein Ex-Mann) war für mich einfach zuviel, neben Haushalt, Kinder und Full-Time-Job. Er hat sein Leben weitergelebt, ich meines wegen der Kinder total umgestellt. Immer und grundsätzlich war ich für alles und jedes zuständig. Er ging zur Arbeit, alles andere hing an mir (bzw heute muss ich sagen, habe ich ihm abgenommen, auch nachdem unser jüngerer 3 J. war und ich wieder begann zu arbeiten, hielt es noch für meine Pflicht ihm alles abzunehmen und ihm den Rücken freizuhalten, ohne jedoch auf meine eigenen Bedürfnisse dabei zu achten und diese auch geltend zu machen, was der größte Fehler meinerseits war)

Ich habe auch immer "gehofft", auf Unterstützung, habe das aber nicht "richtig" kommuniziert. Nach der Trennung habe ich reflektiert und dazugelernt. Hoffen alleine reicht nicht. Ich hätte es von Anfang an für ihn klar kommunizieren müssen, denn hellsehen kann ein Mann nicht und solange man einem Mann nicht klip und klar, in einfachen, sachbezogenen Sätzen "ohne" Vorwürfe zu machen, sagt, was man erwartet, werden diese Erwartungen seltenst erfüllt. Dazu ist es natürlich auch wichtig zuerst einmal selbst die Ursache des Übels oder des Umstandes, der einem nicht gefällt, zu erkennen und sich zu fragen, ob man dieses Verhalten nicht durch eigenes Tun oder/und, wie in meinem Fall, durch Unterlassen (nicht einfordern) hervorruft.

Wenn ich eins begriffen hab, dann dass und wie Männer ticken und sie ticken definitiv anders als Frauen. Sie denken logischer und zielorientierter. Sie beziehen lediglich Fakten in ihre Überlegungen mit ein und nicht wie Frauen, noch zusätzliche Eventualitäten. Beschäftigen sich nicht mit Dingen, die eintreten könnten, sondern ausschließlich mit dem was ist. Wenn eine Frau einem Mann -nicht- alles abnimmt und ihn fordert, dann kann und wird er auch handeln, sofern er die Frau wirklich liebt. Wenn Frau ihm alles abnimmt, warum oder was sollte er dann tun, es ist ja erledigt worden. Einige Männer sind so (zum Glück nicht alle) und es ist tödlich für jede Beziehung, wenn eine Frau einen Mann in diese Bequemlichkeit hineingleiten lässt. Ihn da wieder rauszuholen, wenn es mal ein paar Jahre so lief, ist nahezu, aber nicht ganz, unmöglich.

Hätte ich diese Erkenntnis/Erfahrung/Reife/Fähigkeit richtig zu kommunizieren, die ich heute habe, zu Begin meiner langjährigen Beziehung schon gehabt (damals war ich 19 und hatte keinerlei Erfahrung in Bezug auf Männer) oder auch schon eine Weile bevor ich mich trennte, wer weiß wie es dann gelaufen wäre...

Anfangs war Ich blind vor Verliebtsein und hielt es für meine Pflicht und eine Selbstverständlichkeit, dass ich ihm alles und jedes abnahm und ihm den Rücken frei hielt.
Später war ich so in Anspruch genommen (nicht nur durch Hausbau, Haushalt, Kinder und Job sondern zusätzlich noch durch familiäre Belastung), dass ich gar keine Zeit und auch nicht die Kraft hatte, mir darüber Gedanken zu machen. Die hatte ich erst wieder, als die Kinder aus dem Gröbsten raus waren und selbständiger wurden. Selbständiger als ihr eigener Vater. Dadurch wurde es mir dann richtig klar, weil es mir buchstäblich im eigenen Haus vor Augen geführt wurde. Ich quasi Vergleichsmöglichkeiten der Verhaltensweisen von verschiedenen "Männern" hatte.

Dass ein Mann sich um eine Frau bemühen kann, sogar froh ist, wenn er ihr was abnehmen oder ihr bei etwas helfen kann, weil er diese Frau (in dem Fall mich) wirklich liebt und es ihr auf diese Weise zeigen möchte, lernte ich erst in der, auf meine Ehe folgenden Beziehung, kennen.

Dadurch wurde mir dann auch, im Nachhinein klar, dass mein Ex-Ehemann mich nach der Verliebtheitsphase, sicherlich sehr schätzte und mochte, aber nie wirklich liebte, so wie ich ihn, ansonsten hätte er um mich und unsere Ehe ebenso gekämpft wie ich. Ich verließ ihn ja nicht von heute auf Morgen. Eine fast 20jährige Ehe, aus der noch dazu zwei wundervolle Kinder hervorgingen, beendet man ja nicht einfach so aus einer Laune heraus. Zumindest nicht, wenn man als Frau mit alten Werten großgeworden ist und diese für gut und richtig hält.

Dennoch bin ich froh sie beendet zu haben, denn nur so konnte ich erfahren, was es bedeutet wirklich von einem Mann (wenn auch nicht von meinem Ex-Ehemann, mit dem ich mal alt werden wollte) geliebt zu werden.

Und wie gesagt, ich mache meinem Ex-Ehemann keinen Vorwurf. Auch er konnte nicht aus seiner Haut und dachte er würde alles richtig machen. Ihm fehlte es wohl auch an Erfahrung und Erkenntnis.

Es geht nicht um Schuld und ich sagte/schrieb auch nicht, dass immer die Frau schuld sei. Ich habe lediglich mal gefragt, wie ein Mann im Eingangs geschilderten Beispiel (und das steht ja zum Glück nicht für alle Beziehungen und dem Himmel sei dank nicht für eine meiner Beziehungen) es denn richtig machen könnte um mal klarzustellen, dass nicht immer nur die Männer "die Schuldigen" sein müssen sondern sich der eine oder andere Ex-Ehemann garnicht "richtig" entscheiden konnte, ohne als Buh-Mann dazustehen. Um manche Frauen vielleicht ein wenig sensibler für die Situation ihrer Ex-Ehemänner zu machen. Es sollte manche Frauen in diesem Forum vielleicht zum Nachdenken anregen und die Männer ermuntern ihre Suche nach einer neuen Partnerin nicht aufzugeben, weil es eben auch anders denkende Frauen gibt.

Ich habe real und durch EP einige Männer in den letzten 3 Jahren kennengelernt und es sind mittlerweile z.T. sehr gute Freundschaften entstanden, aber allesamt noch beziehungsunfähig, weil beziehungsgeschädigt. Und DAS liegt eben nicht immer "nur" an den Männern.

Wer sich den Schuh anzieht und sich persönlich angegriffen fühlt durch mein eingangs geschildertes Beispiel, dem wird der Schuh schon passen.

Ich danke allen für ihre Beiträge, besonders @13 :) gib die Suche nur nicht auf. Tu ich auch nicht, denn ja, es gibt sie noch, auch wenn man oft daran zweifeln könnte, wenn man länger in diesem Forum mitliest. Geht mir als Frau nicht anders.

[Mod.= Trotz ganz erheblicher Überlänge ausnahmsweise frei geschaltet. Beachten Sie künftig die Regeln. Wir werden keine Beiträge von Ihnen mit Überlänge mehr veröffentlichen.]
 
G

Gast

  • #21
Ich verstehe es nicht. Auch wenn man seit längerem verheiratet ist, darf man sich ,,!AUF KEINEN FALL!" zu viel Stress machen oder sich unnötig Streiten. Ich habe meinen Ehepartner überrascht und ging es ein bisschen langsamer an, als würde ich sie erst zum dritten mal sehen. Ich habe sie zum Essen eingeladen und sie anschließend mit Wellness Kram überrascht. Sie war glücklich und bei meiner Frau und mir hat es wieder gefunkt. Ich würde eine Frau an eurer Stelle überraschen (vor allem mit Welnessbehandlung wenn sie gestresst ist) überraschen. :D
 
G

Gast

  • #22
Hallo,


Frau hält den Rücken frei- klassische Rollenmuster

wie das laufen soll das musst du aber Männer fragen.
Die haben das Modell eingeführt. Nun leiden sie drunter.
Es gibt immer noch neue Frauen die im Grunde dem Mann den Rücken frei halten wollen.
Ob da soviel freizuhalten wäre ?

Haushalt ist immer. Egal ob du berufstätiger Single bist, ob du mit jemandem in zwei Wohnungen zusammenlebst, ob du eine normale Haus-und Wirtschaftsgemeinschaft gründest, mit oder ohne Kinder, ob du im Mehrgenerationenmodell lebst. Den Haushalt und seine allfälligen Verpflichtungen wirst du nicht los. Mit mehreren zusammen macht es sicher mehr Spass als wenn alles an einer Person hängt. Männer können nämlich dann behaupten der Job sei stressig und sie brauchen mehr Zeit für sich. Wo aber bleibt dann deine Erholung, wenn der Mann keine Rücksicht mehr nimmt ?
 
G

Gast

  • #23
So ganz geht das eben nicht.

Das liegt aber in der Natur der Randbedingungen, wie sie in unserer Gesellschaft vorliegen.
Die Männer habe öfters die besser bezahlten Jobs (bei uns in etwa gleich, sie jedoch ohne Mut zur Selbständigkeit, des wegen der Unterschied) und stellen sich im Haushalt "ungeschickter" an (so sieht das meine Partnerin, auch wenn ich z.B. ch meine früheren Single-Haushalt ordentlic geführt versorgt habe und mir bekannte AE-Väter ganausogut ihre Kinder großziehen können)

Nun, bei dieser Sichtweise etlicher Frauen (wohl auch hier im Forum) liegt es eben näher , wenn er die klassische Rolle des Ernährers übernimmt.

So haben wir's also auch gemacht. Sie fühlt sich mit dem Haushalt überlastet und möchte, dass ich neben meinem selbständigen (Über-)Vollzeitjob auch im Haushalt noch wesentliche Aufgaben übernehmen.

Meine Partnerin wollte diese klassische Aufteilung so haben und das eigene Kind betreuen. Ich würde gerne tauschen...sie will nicht, da sie mich dann (als Teilzeit-Hausmann) "nicht mehr achten" könne, h nicht soviel Geld glaubt verdienen zu können und meint, ich würde Haushalt und Kind schlechter versorgen..

Wie die FS schon richtig fragt, können wir Männer aus so einer Situation eben erstmal nicht heraus...schließlich will ich z.B. Mutter und Kind nicht allein lassen und mein Kind auch quasi täglich erleben.Wir müssen also wohl oder übel mit der (mit Schwangerschaft plötzlich einsetzenden und auch später nicht mehr endenden ) Sexmüdigkeit und der größeren Fülle der Partnerin leben müssen.
Alles andere (Trennung) ist aus meiner asozial, an Scheidungskriege mag ich noch nichtmal im Ansatz denken.
M 42
 
G

Gast

  • #24
Hallo,


Frau hält den Rücken frei- klassische Rollenmuster

wie das laufen soll das musst du aber Männer fragen.
Die haben das Modell eingeführt. Nun leiden sie drunter.
Es gibt immer noch neue Frauen die im Grunde dem Mann den Rücken frei halten wollen.
Ob da soviel freizuhalten wäre ?
So ein Unsinn.

Mein Frau und alle ihre Freundinnen wollen genau diese Rollenverteilung , Ich würde sehr gerne tauschen (das ginge bei mir sogar) aber angeblich können wir Männer ja nicht Haushalt und Kind und außerdem (Das gibt meine Frau ausdrücklich zu) würde sie mich dann nicht mehr so achten

Schöne neue Welt
M