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  • #1

Kann ich mir einen Babysitter nehmen, wenn der Vater sein Kind nicht regelmässig nimmt?

ohne das ich daraus Konsequenzen ziehen müsste?
 
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  • #2
natürlich kannst du dir einen Babysitter nehmen, den du dann auch bezahlst. Ist doch klar, oder?
 
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  • #3
Babysitter und Kindsvater sind doch zwei ganz verschiedene Dinge!

Wenn ich hier so lese, frage ich mich manchmal, was für einen Stellenwert Kinder heute noch haben: Sind sie ein must-have (im Gegensatz zu No-Go), um ein bestimmtes Bild einer Lebensweise zu komplettieren? Haben sie einen Wert 'an sich'?
Ich tippe eher auf ersteres, wenn die Frage aufkommt, wer was zu leisten bzw. Konsequenzen zu tragen hat.
Ein Kind ist ein kleiner Mensch, eine Persönlichkeit. Es geht doch nicht darum, einen Menschen nur zu beaufsichtigen!

Also: Nimm' einen Babysitter, wenn Du einen brauchst. Und versuch', soweit es möglich ist, dem Kind trotzdem den Kontakt zum Vater zu erhalten.
Wenn Du den Babysitter beauftragst, musst Du ihn bezahlen (ich nehme an, dass Deine Frage darauf zielte). Wenn der Kindsvater ihn beauftragt, muss er ihn bezahlen (möchtest Du, dass der Vater einen Babysitter einstellt, statt sich selber seinem Kind zu widmen?).
 
  • #4
Was für Konsequenzen denn? Wenn Du einen Babysitter nimmst, musst Du ihn bezahlen. Punkt. Das Kind wohnt bei Dir, Du bist sorge- und betreuungspflichtig. Wenn der Babysitter Mist baut, ist es Deine Verantwortung.

Du bist sicherlich die gleiche Fragestellerin wie in diesen Threads, oder?
http://www.elitepartner.de/forum/wie-sollte-ich-damit-umgehen.html
http://www.elitepartner.de/forum/was-macht-man-mit-einem-mann-der-sein-kind-abgeschrieben-hat.html

Es wird wohl leider darauf hinauslaufen, dass Du Dein Kind alleine betreust. Auch in intakten Familien hat man sein Kind ständig um sich. Das gehört einfach dazu. Vielleicht solltest Du wirklich auf die Großeltern und Babysitter setzen, wenn Du mal einen Abend für Dich alleine brauchst. Auf den Vater kannst Du offensichtlich nicht bauen.

Wie alt ist das Kind denn eigentlich? Hat es schon eine eigene Meinung?
 
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  • #5
Ich glaube, die FS meint: Muss der Vater nicht als Ausgleich zu gewissen Zeiten einen Babysitter bezahlen, wenn er sich fortwährend vor seinen Betreuungsaufgaben drückt?

Wenn kein Elternteil das Kind eigentlich haben wollte (unschön, aber leider gibt es das und das ist nunmal so), dann geht es mehr oder weniger daum, lediglich seine Pflicht zu tun. Aber *muss* dann die eine alle Arbeit machen und der andere verkrümelt sich?

Das kann ja nun auch nicht sein... vielleicht kennt sich ja jemand mit Unterhalts- oder Familienrecht aus.
 
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  • #6
Du bist hoffentlich keine von den Müttern, die mit Gewalt ein Kind haben wollte und dafür sämtliche Mittel in Kauf genommen hat (inkl. "Über's-Ohr-hauen-des-Vaters") - das Thema war gerade erst dran. Wenn das so wäre, hättest Du es nicht anders verdient. Und nein, natürlich ist das nicht Sache des Kindsvaters. Oder was wolltest Du jetzt hören?

So lange er an Dich, die Sorgeberechtigte, Unterhalt zahlt, hat er keine weiteren Verpflichtungen. Oder an was hast Du gedacht?
 
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  • #7
FS
nein die Frage beruht nicht darauf, ob er dann die Kosten für den Babysitter trägt.
Es ist so, dass er seine Tochter nur sporadisch, ganz spontan nimmt. Auf regelmässige zeiten lässt er sich nicht ein. Da ich dadurch nichts planen kann, bleibt fast nur die Möglichkeit eines Babysitters. Die Frage ist, ob der Kindsvater mir Probleme machen könnte, wenn er erfährt, dass ich sein Kind in fremde Betreuung gebe, da ich was vor habe?

@ Frederika
Treffer, ich versuche halt auf verschiedenen Wegen, IRGENDEINE Möglichkeit zu finden. Unser Kind ist fast 3, also noch keine Meinung, die ausgesprochen werden kann.
Dich hätte ich wirklich gerne mal persönlich kennengelernt. ich glaube, danach ginge es mir besser
 
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  • #8
@6
Schlussendlich bekommst Du unter Umständen Probleme, wenn es dem Kindeswohl nicht dient.
Was Du schreibst, liest sich vernünftig.
Trotzdem ist wahrscheinlich nicht ganz unwesentlich, wann Du was vorhast und wie lange zu welcher Tageszeit das Kind in Obhut des Babysitters ist (und ob Du dann für Notfälle auch erreichbar wärst). Es gibt sicher graduelle Abstufungen zwischen Arztbesuch, Stadtbummel und Vergnügen im Nachtleben.
 
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  • #9
Hallo FS,

das verändert etwas die Umstände und unter diesen Umständen entschuldige ich mich auch für den harten Ton in #5.

Da Du offensichtlich die Sorgeberechtigte bist, kannst Du auch frei über einen Babysitter entscheiden. Da Du auf mich recht gewissenhaft wirkst, sehe ich da auch keinen Grund, warum Dir - wer auch immer - im ungünstigsten Fall deswegen einen Strick drehen können sollte.

Nebenbei: in größeren Städten gibt es Gemeinschaften von Müttern (ggf. auch Freundinnen), die den Flohzirkus im Wechsel hüten. Mal hat die eine Mutter drei Flöhe zugleich und die anderen frei und so weiter. Vielleicht kannst Du auch sowas organisieren?!

Viel Glück für Euch zwei!
 
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  • #10
An 4#

Was hat das mit Unterhalts- und Familienrecht zu tun?

Wenn das die Mutter ist, die schon seit Tagen immer wieder einen neuen Thread eröffnet, dann ist diese Frau total überfordert, am liebsten hätte sie ein Leben frei und ungebunden, und in meinen Augen ist das Kind im Wege, die Vorgeschichte dazu kennen wir alle nicht!

Und dann jetzt der Satz: "Wenn keiner das Kind eigentlich haben wollte, (unschön, aber leider gibt es das und das ist nun einmal so" ) sorry, kaltschnäuziger geht es wohl nicht!

Bleibt nur zu hoffen, dass die Mutter, und wohl auch der Vater sich ihrer Pflicht bewusst werden!

Wenn nicht, hoffe ich, dass das Kind irgendwo, und zwar bald, Zuwendung. Liebe und Geborgenheit findet!

Unglaubllich für mich. was es alles gibt!!
 
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  • #11
FS an 9
Du musst Dir keine Sorgen um mich oder mein Kind machen. Es fand, findet und wird IMMER Liebe, Zuneigung und Geborgenheit finden, da ich es über alles liebe. Und nur das ist der Grund, warum ich mir überhaupt so viele Gedanken mache. Vielleicht ja überflüssig, wenn ich meine eigenen Wünsche zurückstelle.
 
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  • #12
Es ist völlig legitim, daß Du Dir einen Babysitter nimmst, wenn Du was vorhast, damit Deine Tochter betreut ist während Deiner Abwesenheit. Wichtig ist, daß Du dafür sorgst, daß es ihr gut geht, von wem sie betreut wird ist dann zweitrangig. Wichtig ist auch, daß du Dir was vornimmst ohne Kind, denn Du bist nicht nur Mami. Umso lieber bist Du wieder zu Hause und für die Kleine da.
 
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  • #13
Vielleicht kennst Du eine liebe Familie oder Mami aus dem Kindergarten, mit der Du Dich zusammentun kannst? Wenn man gegenseitig die Kinder hütet, wird es für alle bezahlbar. Der Kindsvater ist da fein raus. Er ist nicht verpflichtet, für Dich einen Betreuungsausgleich zu finanzieren. Sein Anteil an der Betreuung wird in Alimenten berechnet und ist damit abgegolten. Du hast als Berufstätige einen Pauschalbetrag bei der Steuererklärung für Kinderbetreuung als Alleinerziehende. Es hat nie jemand behauptet, dass alleine erziehen eine leichte Aufgabe ist. Da unsere Gesetze von Männern gemacht sind, werden Frauen grundsätzlich benachteiligt, egal ob Mutter, Ehefrau oder Singlefrau.

Babysitter sind sehr teuer, etwa 6 - 12 Euro pro Stunde, je nachdem wo man wohnt und wie viele qualifizierte Babysitter zur Verfügung stehen.
Von den Kosten für das Ausgehen ganz zu schweigen.

Deutsches Rotes Kreuz vermittelt zuverlässige, geschulte Teenager. Vielleicht will auch eine Praktikantin im Kindergarten etwas dazuverdienen?
Ein Babysitter muss erst mal eine Beziehung zum Kind aufbauen. Man gibt das Kind ja nicht gleich jedem mit.
Alles Gute
 
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