• #1

Kann ich mich nur in "attraktive" Frauen verlieben?

Ich weiß, dass die Frage vielleicht einen Shitstorm auslösen wird oder vielleicht auch nicht politisch korrekt ist. Ich habe aber an mir festgestellt, dass einfach ein gewisser Attraktivitätsgrad vorhanden sein muss, damit ich mich verlieben kann. D.h. natürlich noch nicht, dass die Frauen dann auch für eine Beziehung in Frage kämen. Und nein, Attraktivität liegt nicht nur im Auge des Betrachters, sonst würde keine Werbung funktionieren. Ich selbst bin optisch gehobener Durchschnitt, möchte ich sagen. Aber das tut eigentlich nichts zur Sache, denn es scheint in der Biologie des Menschen zu liegen, dass Attraktivität anzieht. Geht es Euch ähnlich?
 
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  • #2
Ich finde die Frage etwas komisch...
Natürlich verliebt man sich nur in jemanden der für einen „attraktiv“ ist.
Und es stimmt auch das Attraktivität nicht unbedingt nicht unbedingt im Auge des Betrachters liegt, aber trotzdem sind Geschmäcker ja sehr verschieden.

Was meinst du den konkret mit attraktiv ?

Ich denke gerade Männer sind ja noch optischer orientiert als Frauen, also irgendwas an ihrem Aussehen muss den Wunsch nach Sex hervorrufen.

Lg
W29
 
  • #3
Ja, natürlich geht es mir genauso. Dass Attraktivität anzieht ist doch wohl selbstverständlich; eigentlich eine Tautologie. Ich habe kein Latein gelernt, es würde mich aber sehr wundern, wenn der mutmaßlich lateinische Ursprung des Wortes nicht übersetzt "Anziehung" bedeutete.

Interessant wird es erst, wenn man fragt, anhand welcher Kriterien die Attraktivität sich bemisst. Es gibt da erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männern bemessen die Attraktivität einer Frau zuvörderst nach deren körperlicher Anmutung; Frauen die der Männer zuvörderst nach psychischer Stärke und sozialem Status. Also in aller Kürze: die Reichen und die Schönen.

Die sogenannten inneren Werte sind eine Ablenkung von den tatsächlich wichtigen Kriterien. Das Reden davon dient zum einen dazu, von den wahren Tendenzen abzulenken, bei solchen, die die wichtigen Kriterien nicht erfüllen, auch dazu, sich die Situation schön zu reden. Also Ablenkung und Verdrängung steckt dahinter. Die Natur ist aristokratisch. Dagegen hilft keine Moral.
 
  • #4
Du bist ganz schön arrogant.
Ja, nicht jede Werbung funktioniert, deswegen sind die ausgewählten Menschen oft sehr unterschiedlich
Intressanterweise gelingt es in meinem Umfeld auch Frauen, welche sehr dick sind, Beziehungen zu attraktven Männern aufzubauen und auch zu halten.

Meist waren diese Frauen aber bei der Heirat nur kräftig. Die Männer äußern sich selten oder gar nicht zu dem Thema.
Wenn alles immer gut wäre, würde diese Frauen nicht trotzdem laufend versuchen, abzunehmen.
 
  • #5
Die Optik ist halt dein Schlüsselreiz. Ist doch ok.Mir hat auch jede einzelne Frau, mit der ich jemals im Bett war, gefallen.
Schwierig wird das, wenn du nicht mit Frauen umgehen kannst. Siehe deine "WOW" Frage. Denn je schöner die Frau desto mehr Verehrer. Und nicht alle sind Cretinos.
Willst du deinen Traum wahr machen, musst du arbeiten. So, wie du das Richtige machen musst, um sehr viel Geld zu verdienen - so musst du entsprechend auftreten, um für die Schöne attraktiv zu sein. Dann klappt auch "Die Schöne und das Biest" - wie bei mir.
 
  • #6
Eine Beziehung mit körperlicher Konnotation kommt für mich nur mit einem Mann in Frage, den ich körperlich anziehend finde. Ist er für mich körperlich nicht "sexy", kommt es auch bestimmt nicht zu Intimitäten. Bei für mich körperlich unattraktiven Männern bin ich impotent - wie alle Frauen mit ästhetischen Standards!

Ich kann auch nicht verstehen, warum Sie meinen, dass das nicht politisch korrekt ist und warum Sie das überhaupt kümmert!

Sie irren lediglich bei der Ansicht, dass Attraktivität nicht im Auge des Betrachters liegt! Wenn Sie lange genug suchen, finden Sie sogar eine Frau, die Karl Dall sexy findet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dafür ist nur sehr viel geringer, als bei männlichen Schönheiten!

Werbung, die für die Masse gestaltet wird, orientiert sich aber selbstverständlich am Modus oder Median, nicht an statistischen Ausreißern.

Zum Glück vieler Männer gibt es aber zahlreiche Frauen, die so pragmatisch veranlagt sind, dass ihnen das Erreichen bestimmter Ziele, Ehe, Vorstadtvilla, Markenauto, Markenküche, Halbtagsjob und Kind, so wichtig sind, dass sie dafür auch Geschlechtsverkehr mit Männern tolerieren, die sie nicht erotisch finden.

Wenn Sie keine solchen Ziele verfolgen oder dafür keine Partnerin brauchen, gibt es aber keinen Grund, diese Strategie zu immitieren.

Solange Sie keine Frau suchen, die attraktiver oder wirtschaftlich besser gestellt ist, als Sie selbst, sollten Sie auch fündig werden.

Sind sie selber wohlhabend und großzügig, haben Sie auch Chancen bei Frauen, die jünger und schöner sind als Sie selbst.

Diese Regeln sind nicht neu, sondern so alt wie derTauschhandel!
 
  • #7
Was ist das Problem? Muss Mann sich neuerdings schämen oder rechtfertigen, wenn er auf attraktive Frauen steht?
 
  • #8
Niemand verliebt sich in einen für ihn unattraktiven Menschen. Aber was für den einen attraktiv ist, ist es für den anderen nicht.

Ggf. ist für dich ein Attraktivitätskriterium, dass eine Frau deutlich jünger als du sein muss.

Für entsprechende Frauen ist ggf. dein Alter kein Hinderungsgrund. Unattraktiv bist du aber vielleicht für sie weil du zu keiner Familiengründung bereit bist (siehe dein Thread zum Weggang deiner Ex) und deswegen macht es bei keiner der Frauen die du triffst Wow (siehe dein Wow Thread).

In deiner Situation ist es also weniger wichtig ob jemand für dich attraktiv ist als, dass du für jemanden anders attraktiv bist. Das bist du offensichtlich nicht. Du scheinst keinerlei Auswahl zu haben und musst daher selbst liefern um überhaupt einmal zum Zug zu kommen. Wärst attraktiv hättest du Auswahl.

Mit dem Liefern kannst du hier und jetzt im Forum anfangen. Beantworte an dich gestellte Fragen. Das macht dich dann in gewisserweise attraktiv.
 
  • #9
Lieber TE

Du bist 45Jahre alt und müsstest doch mittlerweile wissen, dass die Ausstrahlung das A und O ist.
Aber das tut eigentlich nichts zur Sache, denn es scheint in der Biologie des Menschen zu liegen, dass Attraktivität anzieht.
Hast Du jetzt das Rad neu erfunden oder wo hast Du seit 30 Jahren oder besser wie hast bisher gelebt?

An Deiner Stelle würde ich mir darüber keine Gedanken machen sondern eher wie kriegst Du mal eine Frau dazu, sich zu einem 2. Date mit Dir zu treffen.

w/36
 
  • #10
Ich denke dass im Kopf eines jeden Menschen eine Rechenmaschiene am laufen ist, die ständig neu berechnet was die bestmöglichen Ziele wären die man aufgrund der eigenen Ressourcen irgendwie erreichen könnte, und die werden einem dann von seinem Gehirn in Form von Wünschen und Sehnsüchten und Anziehungskraft vor die Nase gehalten.

Von daher glaube ich dass man sich verliebt in das beste was erreichbar scheint (außer psychisch gestörte die sich absichtlich nur verliebn in das was sie nicht haben können, das würde ich jetzt dann aber nicht als echtes verlieben bezeichnen).

Das müsste eigentlich deine Frage beantworten oder ?
 
  • #11
Ist das eine ernstgemeinte Frage? :D
Das ist doch logisch. Die wenigsten Menschen verlieben sich in für sie unattraktive Partner. Reine Biologie.
Es kommt dann natürlich drauf an, was für Dinge man attraktiv findet, und ob einen das in der Partnerwahl total einschränkt. Ein Bekannter steht nur auf blonde Barbies mit gemachten Brüsten und kurzen Röcken. Bisher hatte er noch nie eine Freundin. Dazu kommt, wenn das eigene Attraktivitätslevel das der gewünschten Partnerin nicht erreicht (und grad Männer schätzen sich meiner Erfahrung nach häufig attraktiver ein als sie sind, soweit man dies sagen kann), dann bleibt man auch alleine. Wenn das bei dir aber nicht der Fall ist und du bisher Frauen getroffen hast, die du toll fandest und sie dich, gibts kein Problem.
Du sagst ja, du verliebst dich nicht automatisch nur in die Schönheit, sondern das ist nur die Voraussetzung. Also ziemlich normal.
W, 36
 
  • #12
Es geht mir ganz ähnlich. Das Gros der mir vorgeschlagenen Männer sind optisch für mich ein no go. Andererseits frage ich mich oft, wieso Männer so grauenvolle Fotos einstellen und nichtssagende, leblose Porträts haben. Die Frauenporträts kann ich nicht sehen. Vielleicht ist es da ähnlich. Trotzdem habe ich mich schon nach angenehmem Schreiben mit einer interessanten Persönlichkeit getroffen. Aber wenn die Optik nicht stimmt, wird daraus einfach nichts.
 
  • #13
Naja, ich denke mal, du datest oberhalb deiner optischen Attraktivitätsliga, bist aber selber Durchschnitt. Deshalb die vielen erfolglosen Dates.
Und mit attraktiv meinst du eben sehr attraktive Frauen nach allgemeinen Standards auch wenn es natürlich immer individuelle Unterschiede gibt. So im Sinne von Angelina Jolie ist nach allgemeinen Standards sehr attraktiv (auch wenn jetzt manche sagen, gar nicht mein Typ, zu dünn usw.) und Andrea Nahkes eben weniger.
Ich denke mal, die Art von Attraktivität meinst du.
Ja, da musst du dann anderweitig punkten, Geld, Status, Charme, Ausstrahlung, Persönlichkeit usw.
 
  • #14
Natürlich wollen alle einen attraktiven Partner/in, ist ja nicht verwerflich.

Nur sollte man sich selbst dabei nicht aus den Augen verlieren, denn man muss selbst auch Ansprüche erfüllen können.

In Bezug auf deine andere Frage schreibst du nun, du bist schön, erfolgreich und würdest alles bieten, was eine Frau will und dennoch kommst über kein erstes Date hinweg und keine Frau will was von dir.

Da müsstest du dann doch vielleicht mal deine Selbsteinschätzung kritisch überprüfen.

Wenn die äußeren Parameter passen, liegt es dann wohl an seiner Art oder dem, was du bei Dates so von dir gibst.

Mir ist auch aufgefallen, dass oftmals unattraktive oder alte Männer besonderen Wert auf besonders hohe Attraktivität der Frau legen. Als wäre das für sie Beziehung das einzig wichtige Kriterium, als müssten sie was kompensieren. Da fehlte oft jegliche Empathie.

Also frag dich mal ganz tief innerlich, warum die besonders hohe Attraktivität dir so enorm wichtig ist. Was es dir für eine Beziehung nützt, welches Gefühl du mit einer besonders schönen Frau hättest.

(Im übrigen wird das auch der Grund sein, warum dich keine wiedertreffen wollte. Du strahlst wohl aus, Frauen nur als beliebiges Objekt zu betrachten. Wer will das sein?)

Du findest alle Antworten in dir selbst, wenn du mit WARUM? nach innen dich befragst.
 
  • #15
Mein Lieber,

dir ist bewusst dass das ein ewig-Thread werden kann?

Ich hab bei mir festgestellt, dass ich viele Männer, die angeblich viele Frauen toll finde, absolut unattraktiv finde, z.B. Brad Pitt oder til Schweiger- Horror für mich, mega unsympathisch, ganz schlimm auch Schweighöfer.
Es ist die Ausstrahlung, die ich als abstoßend empfinde, das ist aber auch bei Frauen so, negativ Beispiel: Angelina Jolie oder Rihanna, äusserlich sicher heiß, aber gruselige Ausstrahlung, zum Weglaufen. Klar, auch das werden viele anders sehen, sonst wären alle genannten nicht super erfolgreich. Positiv Beispiel übrigens: Marion Cottilard oder Monica Bellucci. Geiles Äusseres und auch Inneres. Das spürt man.

Das Thema ist jedenfalls interessant. Komischerweise sind mir auch in den letzten Tagen beim durch die Stadt laufen auffällig viele Paare mit der Konstellation sehr attraktiver Mann (also sehr hübsches Gesicht), sehr unattraktive Frau (nicht ungepflegt, aber entweder dick oder wirklich kein hübsches Gesicht) aufgefallen. Ist schon kurios, und da würde ich die 2 immer gern interviewen und rausfinden was sie zueinander gebracht hat und was sie zusammenhält...

finden Sie sogar eine Frau, die Karl Dall sexy findet.
Ist doch ganz sexy, zumindest früher ;) Hat was in seiner Art finde ich. Viel attraktiver als die Promis, die ich oben erwähnt hab.
Auch Helge Schneider übringens. Kluges Kerlchen, spielt Jazz, was will man mehr? nicht aufn Kopf gefallen.
 
  • #16
Das ist schon der 2. Thread bei dem ich zuerst dachte, dass ein junger Mann vom Typ Pick-Up oder ähnlichem schreibt.

aber siehe da, ein 45-Jähriger, der noch dazu keine richtige Begeisterung auslöst bei den Frauen.

Ich finde diese 2 Tatsachen hängen zusammen - das liest sich für mich nämlich alles absolut unreflektiert und lebensfremd an bei einem Mann im mittleren Alter.

Es gibt einige gutaussehende Autisten, die ich kenne, welche aber das halbe Leben alleine waren, weil sie sozial inkompetent waren (kein Wow-Effekt beim näheren Kennenlernen).

Dazu total verwunderliche Ansichten hatten und Null Empathie.

Die wollten sich auch alle ein Topmodel ins Haus holen, weil sie emotional nicht in der Lage waren eine Bindung aufzubauen und die Liebe allein nach messbaren Kriterien wie Nützlichkeit/ Egopush bewerteten.

Sobald sich das beim 2-3 Date herausgestellt hat, sind die Frauen abgehauen trotz gutem Gehalt und Aussehen, mich eingeschlossen.
 
  • #17
Bei mir muss erotische Ausstrahlung da sein. Mit attraktiven Männern kann ich irgendwie keinen wilden Sex haben. Sie sind mir zu gepflegt, prüde und eingebildet. Der Sex mit ihnen ist zu steril. Z. B. wenn sie einen zu perfekten Körper vom Fitness haben, fehlt da irgendwo die vulgäre Ecke und Kante.
 
  • #18
Hallo

Grundsätzlich ist es doch dir überlassen, wen du als potentielle Partnerin ansehen kannst.

Dass nur attraktive Frauen "Verehrer" (altmodisches Wort) haben, kann ich nicht bestätigen. Ich bin eher gutes Mittelfeld, vielleicht allenfalls ordentlich jünger als meine 50+ aussehend.

Aber die meisten Männer wünschen ein zweites Date oder ein Drittes oder ...

Schlussendlich ist es die Frage: Was will ich? Will ich Jude Law mit der Empathie von Albert Schweizer und dem Intellekt von Albert Einstein und der Musikalität von Raj Charles und dem Vermögen von Bill Gates. Darf ich wollen. Das Dumme: sollte es diesen Mann geben, würde er mich wahrscheinlich nicht wollen, da er andere Möglichkeiten hätte.
 
  • #19
Es ist doch keine Neuheit, dass Männer auf schöne Frauen stehen. Genauso stehen sehr viele Frauen auf große Männer, was die kleinen Männer politisch unkorrekt finden.

Du hast, wie viele andere Frauen und Männer auch, ein "Beuteschema". Natürlich kannst Du Dein Schema erweitern, wenn Du willst. Hierzu gab es auch schon Beiträge im Forum.

Lieber Fs, Schönheit ist die Eintrittskarte. Charakter entscheidet, ob es zu einer Beziehung kommt.
 
  • #20
Mag in der Biologie eines 25-jährigen normal sein. Mit über 35 erübrigt es sich eigentlich sowieso mit dem Verlieben, weil man da in der Regel in festen Lebenspartnerschaften lebt oder verheiratet ist. Zumindest ein Großteil der Gesellschaft. Die wenigen Singles sind dann wirklich nur noch in der Unterzahl und suchen auch nichts mehr zum Verlieben. In meinem Bekanntenkreis habe ich wirklich keinen Single mehr mit über 33 erlebt und die wenigen Eigenbrödler haben besseres zu tun, als sich den ganzen Tag über Attraktität und sonstigen Massengeschmack zu unterhalten.
 
  • #21
Ganz normal deine Einstellung, in deinem Alter solltest du wissen wie der Hase hoppelt. Als Frau würe ich nie einen zweiten Blick riskieren wenn beim ersten Anblick kein Alarm losgeht. Oberflächlich, ja ist aber nun mal so.
 
  • #22
Attraktivität ist ja nicht nur Aussehen.
Ich finde es völlig normal, dass man sich die Menschen aussucht, die man am attraktivsten findet. Nettes Aussehen hat jetzt nichts damit zu tun, dass automatisch dadurch Liebe entsteht, aber es geht ja bei manchem Verlieben wirklich nur darum, sein Ideal auf eine andere Person projizieren zu können, ergo definiert man Attraktivität rein übers Aussehen.

Unattraktiv wird man trotz guter Optik aber noch durch abschreckende Verhaltensweisen. Die und mangelndes Selbstvertrauen sind die Attraktivitätskiller Nummer Eins.

Ich muss einen Mann äußerlich ansprechend finden und da gibt es bei mir mittlerweile ein recht breites Toleranz"fenster", aber mit Standardanforderungen: für mich schöne Hände (will ich berührt werden), gesunde Zähne (will ich geküsst werden), schon auch gewisses männliches Aussehen, also keine sichtbar gezupften Augenbrauen oder sowas oder schmaler gebaut als ich, der Rest der Attraktivität kommt durch sein Wesen und sein Verhalten. Schlechte Manieren, Jammern, Verlogenheit, Unhygiene, Aggression, Arroganz, frauenverachtendes Verhalten, Heulen über böse Frauen wegen der Ex und ihrer Untaten - und schon hat sich auch der superschöne Schönling ins Aus versetzt.
 
  • #23
Ich kann mich in unattraktiv auch nicht verlieben.
Nur die Kriterien, was ich für attraktiv halte, haben sich geändert.

Ich fand mit 30Jahren eben auch Männer um die 30 attraktiv.
Die hatten im Allgemeinen noch Haare und dann Haarfarbe, waren eher sportlich und noch prall im Strumpf = glatte Haut

Auch heute halte ich diese Männer für besser aussehend aussehend als Männer Ü40 oder wie für mich passend Ü50.

Aber nicht mehr attraktiver
Weil zu jung und unmännlich

Und da schön ist was gefällt, wird ein netter mit guter Ausstrahlung attraktiv der eben kleine Schönheitsfehler hat.

So wie man sich eben mit dem Alter wandelt, wandelt sich auch Attraktivität in meinem alten Auge.
 
  • #24
Attraktivität unterliegt nicht allgemeinen Standards, auch wenn manche (Möchtegern)-Forscher das durch Studien beweisen wollen. Aber wie wir alle wissen, sind Studien nur selten repräsentativ. In meinem Beruf habe ich oft mit Statistiken zu tun, daher denke ich, das behaupten zu können.
Ein typisches Beispiel: in unserem Bekanntenkreis gibt es die eine oder andere sehr attraktive Frau, eigentlich hat keine von denen eine wirklich erfüllende Partnerschaft oder ist zumindest meist Single.Dabei haben sie keine überzogenen Vorstellungen, z. B. den Albert-Arnold-Bill Einstein-Schwarzenegger-Gates zu daten.
Ein Kumpel zum Beispiel schwärmt für bestimmte Promitussen, die in meinen Augen alles andere als attraktiv erscheinen, meist weil zu oberflächlich. Er hat mich daher schon manchmal befremdet angeschaut ;).
Eine Beziehung kann nicht auf Attributen wie Körpergrösse, Muskulatur oder Geld basieren. Da sollten sich alle einig sein.
Weiterhin ist Attraktivität nicht an biologische Faktoren gekoppelt, sondern an kulturelle.Das sehen viele Darwinisten anders, aber hätten sie Recht, würde es kaum gebildete Menschen geben, da diese sogar behaupten, Hochbegabung und Intelligenz seien evolutionär ein Mangel.überhaupt erinnern einige geäusserte Meinungen fatal an Zeiten, die keiner wieder erleben möchte.
Das Attraktivität kulturell determiniert ist, sehen wir am stetigen Wandel der Schönheitsidelae und daran, dass die Menschen sich zum grossen Teil kritiklos nach ihnen richten.In einer anderen Diskussion habe ich behauptet, dass die gängigen Männlichkeitsattribute, die Aussehen und Verhalten einschliessen, durch die ruhmlose Vergangenheit entstanden sind.
 
  • #25
Ein typisches Beispiel: in unserem Bekanntenkreis gibt es die eine oder andere sehr attraktive Frau, eigentlich hat keine von denen eine wirklich erfüllende Partnerschaft oder ist zumindest meist Single.
Es hat hier niemand behauptet, dass attraktive Menschen automatisch bessere Beziehungen haben,sonst wären alle Sänger und Schauspieler glücklich verheiratet.
Natürlich sind die Geschmäcker verschieden.
Ich beziehe mich hier auf die rein oberflächliche Attraktivität.
Außerdem ist das nicht das einzige Kriterium für die Partnerwahl und auch nicht immer das ausschlaggebende.
Der FS setzt jedoch die Meßlatte erst mal hoch auf Attraktivität an, als erstes Einstiegskriterium. Mag oberflächlich sein, aber ist nun mal so gepolt.
 
  • #26
Nuja es ist doch die Frage was bedeutet für dich Attraktivität und was bietest du im Gegenzug?!

Aus meinem persönlichen Umfeld:
Ich kenne Männer wie Frauen die unfassbare optische Anforderungen an ihr Gegenüber haben, selbst aber gar nicht mithalten können.

Ist Attraktivität eigentlich nur Optik?

Natürlich haben wir alle Dinge die uns gefallen, nur darf das halt nicht ausufern.

Ich persönlich hab ganz klar ein Faible für Blonde Männer- das bedeutet aber nicht das ich jeden blonden Mann als "schön" empfinde.
Und ja, ich mag schon große und trainierte Männer ABER
mein Partner ist das so gar nicht, im Gegenteil!

Er ist 2 cm KLEINER, hat eine Halbglatze- hat alles abrasiert, gut trainiert ist er, aber ansonsten eher nicht mein optisches Beuteschema.

Trotzdem bin ich schwer verliebt, bin glücklich wen wir zusammen sind.
Ich finde ihn unfassbar sexy- seine Stimmlage, seine Segelohren, seine Art sich zu bewegen, seine Hände.
Ich fühle mich einfach komplett, schwer zu erklären.
Wir sind uns im Wesen sehr ähnlich, der Sex ist fantastisch, ich freu mich auf jeden Kuss weil es einfach sensationell ist!

Was ich dir damit sagen will- jeder hat optische No-Gos aber es lohnt sich glattwegs mal nicht nach der perfekten Optik zu schauen.

Liebe Grüße
 
  • #27
Ja sicher spielt für die meisten Menschen die Optik eine wichtige Rolle beim Verlieben. Das wird wohl niemand ernstlich bestreiten. Ein objektiv perfektes Topmodel suchen vermutlich nur die Wenigsten (Menschen mit schwerwiegenden Selbstwert-Defiziten, für die der/die Partner/in in erster Linie Statussymbol ist). Aber subjektives Gefallen ist unabdingbar; es muss irgendwas da sein, was den Blick anzieht und zum Verweilen einlädt.

Ich selbst bin (leider) sehr optik-fixiert und fühle mich auch oft zu jüngeren Männern hingezogen. Allerdings kann ich oft nicht richtig einschätzen, wie es um die objektive Attraktivität von Männern bestellt ist, auf die ich abfahre. Es gab ein paar Fälle, da war es ganz eindeutig. Ein ehemaliger "Schwarm" sah wirklich aus wie ein Topmodel - fast 1,90, athletischer Körperbau, schwarze Locken, grüne Augen, Gesichtszüge wie gemeißelt. Andere fand ich hinreißend, dachte aber zugleich, dass sie wohl eher keine Modelkarriere machen würden. Ich kann auch kleine optische Macken/Unperfektheiten nennen, die für mich einen Mann, der mir ohnehin gefällt, noch anziehender machen - z.B. ein ganz kleines Doppelkinn (bei ansonsten schlanker/normaler Statur) oder wenn ein Zahn ein klein wenig aus der Reihe tanzt.

Total makellose, nahezu perfekt symmetrische Gesichter finde ich tendenziell eher nichtssagend. Teilweise fällt es mir sogar schwer, sie wiederzuerkennen, weil markante Merkmale fehlen (mathematisch lässt sich Attraktivität ja als Durchschnittlichkeit der Proportionen bezeichnen).

Aber was für mich letztlich den Ausschlag gibt, sind der ganze Habitus; die Art sich zu bewegen und mit der Umwelt zu interagieren. Das Lächeln ist enorm wichtig, aber auch sonstige Mimik, Gestik, Stimme, Aussprache, Ausdrucksweise ... wenn ich mich auf dieser Ebene nicht angesprochen fühle, nützt die umwerfendste Optik nichts. Meine Schwärmerei für den oben erwähnten schwarzgelockten Adonis bspw. blieb immer an der Oberfläche. Dass ich mich nicht richtig in ihn verlieben würde, war mir im Prinzip schon nach den ersten beiden Sätzen klar, die wir miteinander wechselten. Wenn er sprach oder lächelte, fand ich sein Gesicht plötzlich gar nicht mehr attraktiv, und auch an seiner Stimme oder Aussprache war irgendwas, was mich störte.

Ich sage immer, Verlieben passiert für mich an der Schnittstelle von Körper, Geist und Seele. Auf einer Ebene, die über das Aussehen hinausgeht, auf der sich aber noch nicht der "wahre Charakter" widerspiegelt. Ob ein Mann ein guter Mensch ist; zuverlässig, empatisch, kompromissbereit, konfliktfähig ....oder ob er charakterlich zu mir passt, weiß ich i.d.R. noch nicht, wenn ich mich verliebe.

Ich wünsche mir oft, weniger stark auf Äußerlichkeiten zu reagieren, aber ich glaube kaum, dass man sich in der Hinsicht selbst erziehen kann. Und evolutionsbiologisch hat das auch sicher alles seinen Sinn.
 
  • #28
Ich glaube, du hast dir zu lange und zu oft sagen lassen, dass "das Äußere" an einer Frau - an einem Menschen - nicht das Entscheidende ist, dass es ein Zeichen von Oberflächlichkeit, wenn nicht Arroganz, ist, seine Entscheidung darauf abzustellen oder sie zumindest wesentlich davon beeinflussen zu lassen.

Was einem nicht gefällt, kann man nicht begehren, natürlich hängt die Attraktivität nicht ausschließlich davon ab, Aussehen, Ausstrahlung, Bildung, alles, was eine Person ausmacht, geht da eine untrennbare Bindung ein, aber jetzt "eine Sache" kategorisch und pflichtschuldigst auszuklammern ist natürlich Unsinn und provoziert Fehlentscheidungen. Und gottseidank lässt sich so etwas auch kaum jemand einreden.

Du bist ganz schön arrogant.
Ja, nicht jede Werbung funktioniert, deswegen sind die ausgewählten Menschen oft sehr unterschiedlich
Intressanterweise gelingt es in meinem Umfeld auch Frauen, welche sehr dick sind, Beziehungen zu attraktven Männern aufzubauen und auch zu halten.

Meist waren diese Frauen aber bei der Heirat nur kräftig. Die Männer äußern sich selten oder gar nicht zu dem Thema.
Wenn alles immer gut wäre, würde diese Frauen nicht trotzdem laufend versuchen, abzunehmen.
Mit @Kirovets hast du eine entschiedene Gegnerin, die es nicht kümmert, wenn sie dir den Kopf wirr macht. Ich kann es verstehen, denn ich kann mir gut vorstellen, wieviel Demütigungen eine dicke oder auch nur "kräftige" Frau jeden Tag einstecken muss. Dass eine sehr dicke Frau einen attraktiven Mann abfischt, ist sicherlich nur die Ausnahme.

Ich kann dir, dem TE, nur raten, besinne dich auf deine ureigensten Interessen, schalte mal ab, hör nicht länger auf Gerede, das dir vielleicht dumm und bestimmt völlig willkürlich erscheint, schlaf dich aus und mach dich dann auf die Suche nach einer Frau, die dir auch wirklich gefällt.
 
  • #29
Mit attraktiven Männern kann ich irgendwie keinen wilden Sex haben. Sie sind mir zu gepflegt, prüde und eingebildet.
Interessant, ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht, schöner Mann, schöner Sex.

Komplexe sind, so vermute ich, ein Riesenthema bei Männern, selbst kleinere Komplexe. Weshalb unattraktives Aussehen dann verkehrt wird in ein aufgeblasenes Ego, was ein Schutzmechanismus ist, eigene Unzulänglichkeiten auf die Frau projiziert werden, und wirklich ein Topmodell gesucht wird, oder eine zur Kompensation der eigenen körperlichen Unattraktivität in irgendeiner Form Makellose.

Männer, die die diese Komplexe nicht haben, müssen nichts kompensieren. Entweder weil sie im Vorfeld über genug Attraktivität verfügen, oder sie haben auf anderem Wege genug Selbstwertgefühl erreicht.

Deshalb meine Theorie, warum gut aussehende Männer und normal aussehenden Frauen sich häufig finden. Frauen, die keine Topmodels sind, gelten als offener und ausgelassener im Bett, und achten nicht so sehr darauf, wie sie dabei aussehen. Gut aussehende Männer hingegen haben es nicht nötig, darauf zu achten. Deshalb sind solche Männer und solche Frauen, zumindest im Bett, ein gutes Gespann.
 
  • #30
Attraktivität unterliegt nicht allgemeinen Standards, auch wenn manche (Möchtegern)-Forscher das durch Studien beweisen wollen. Aber wie wir alle wissen, sind Studien nur selten repräsentativ. In meinem Beruf habe ich oft mit Statistiken zu tun, daher denke ich, das behaupten zu können.
Ein typisches Beispiel: in unserem Bekanntenkreis gibt es die eine oder andere sehr attraktive Frau, eigentlich hat keine von denen eine wirklich erfüllende Partnerschaft oder ist zumindest meist Single.Dabei haben sie keine überzogenen Vorstellungen, z. B. den Albert-Arnold-Bill Einstein-Schwarzenegger-Gates zu daten.
Ein Kumpel zum Beispiel schwärmt für bestimmte Promitussen, die in meinen Augen alles andere als attraktiv erscheinen, meist weil zu oberflächlich. Er hat mich daher schon manchmal befremdet angeschaut ;).
Eine Beziehung kann nicht auf Attributen wie Körpergrösse, Muskulatur oder Geld basieren. Da sollten sich alle einig sein.
Weiterhin ist Attraktivität nicht an biologische Faktoren gekoppelt, sondern an kulturelle.Das sehen viele Darwinisten anders, aber hätten sie Recht, würde es kaum gebildete Menschen geben, da diese sogar behaupten, Hochbegabung und Intelligenz seien evolutionär ein Mangel.überhaupt erinnern einige geäusserte Meinungen fatal an Zeiten, die keiner wieder erleben möchte.
Das Attraktivität kulturell determiniert ist, sehen wir am stetigen Wandel der Schönheitsidelae und daran, dass die Menschen sich zum grossen Teil kritiklos nach ihnen richten.In einer anderen Diskussion habe ich behauptet, dass die gängigen Männlichkeitsattribute, die Aussehen und Verhalten einschliessen, durch die ruhmlose Vergangenheit entstanden sind.
Ob die Attraktivität irgendwelchen Standards unterliegt, das lasse ich mal dahingestellt sein, dass es aber Menschen gibt, die von 90% der Weltbevölkerung als attraktiv angesehen werden, ist eine Tatsache. Es gibt da auch bereits konkrete Angaben etwa zu Gesichtsproportionen, dass attraktive Frauen - und Männer - oft ein Problem mit der Partnersuche haben, hat andere Gründe.

Dass Hochbegabung und Intelligenz sich im Zuge der Evolution entwickelt haben, das glaube ich auch, bei dir geht es ein bisschen durcheinander mit dem, was ist und mit dem, was und wie "es" deiner Ansicht nach sein sollte. Deinen Beweis der kulturellen Determiniertheit von Schönheitsidealen verstehe ich nicht, überhaupt sehe ich in dem, was dem Smiley folgt, keinerlei Logik.

Eine Beziehung basiert tatsächlich nicht auf Attributen wie Körpergröße und Geld, deine Besorgnis ist insofern unbegründet. Finden sich Leute aus diesen Gründen, ist es eine Zweckgemeinschaft, die nicht unbedingt zum Nachteil eines der Beteiligten führen muss.