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  • #1

Kann eine Beziehung ohne Reden/Offenheit existieren?

Liebes Forum,
mein Partner, seit einigen Jahren verwitwet, zwei Kinder (11 u.15). Wir haben uns vor eineinhalb Jahren kennen und lieben gelernt. Ich selbst habe einen erwachsenen Sohn. Ziemlich "unvorbelastet" und naiv in Sachen Tod von Ehepartner/Elternteil kam ich in dieses "Beziehungsgeflecht", welches mich z. Z. wieder zu verschlingen droht.

Der 15-Jährige hat vor etlichen Wochen extremen Schwindel und Übelkeit verspürt, war/ist in ärztlicher Behandlung und hat entsprechend seit etwa sechs Wochen nicht am Unterricht teilgenommen. Dass es anfangs (vielleicht?) körperliche Beschwerden waren kann ich mir vorstellen. Alles was sich danach abspielt/-e ist meines Empfindens nach nur noch psychisch. Der Junge ist tagein, tagaus zu Hause, geht - wenn überhaupt - nur 2 oder 3 Stunden zum Unterricht, lässt sich meistens vom ganztags berufstätigen Vater hinbringen und abholen. Mein Partner lässt keine Hilfe (Gespräche mit Ärzten, Psychologen, diversen Freundinnen) aus, um Hilfe zu finden.

Jetzt zu meinem "Problem": Dass er Hilfe sucht ist völlig in Ordnung. Was meines Emfindens nach nich in Ordnung ist, ist, dass er kaum mit mir selbst über den Hergang spricht. Gestern Abend bat er mich seinen Sohn nach der 2. oder 3. Schulstunde abzuholen, weil er selbst Termine hat. Fand ich toll, ihn unterstützen zu können. Ich selbst vollzeit berufstätig, hätte meine Arbeit unterbrochen und hätte seinen 15 jährigen "Prinz" von der Schule abgeholt und nach Hause gebracht. Heute Morgen bekomme ich nur beiläufig Sprachfetzen eines Gesprächs mit der Klassenlehrerin mit, dass der Junge wohl doch nicht zur Schule geht. Mir persönlich hat er es nicht direkt gesagt - also, dass ich ihn gar nicht holen brauche. Und solche Dinge sind ständig an der Tagesordnung! Ich kann so einfach nicht mehr. Wenn ich mich nicht mehr beherrschen kann und mein Ton nicht ganz so freundlich ist fühlt er sich (verständlicher Weise?) angegriffen und wird mir gegenüber (!) laut und sehr abweisend. Als hätte ich das ganze Dilemma verursacht. Dass er sehr überlastet ist und gerade z. Z. ziemlich auf dem Zahnfleisch läuft, ist mir mehr als klar. Was mich sehr belastet ist, dass er mit mir nicht spricht!! Es belastet mich so sehr, dass ich wahnsinnig enttäuscht und traurig darüber bin. Ich weiß überhaupt nicht mehr wie ich mit ihm und seinen Kindern umgehen soll. Ich versuche zwar innerlich eine Distanz zu diesem "Drama" zu schaffen, es klappt aber nicht so gut. Schließlich habe ich sie ja alle gern und wünsche mir einfach nur etwas mehr ins Boot geholt zu werden. Ich würde ihm das so gerne sagen, habe aber die Befürchtung, dass selbst diese Bitte von mir ihn zum Ausflippen bringen würde, da seine Nerven ziemlich blank liegen. So geht es aber nicht weiter.

Würde mich sehr freuen, wenn mir Unbeteiligte einen Rat geben könnten, was man in solch einem komplizierten Fall tun könnte. Aber bitte nicht nur "schimpfen", bitte nur konstruktive Aussagen. Danke, eure FS
 
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  • #2
Also aus Sicht eines Mannes würde ich das so einordnen , denn so gehe ich auch um , wenn ich Probleme mit meinem Sohn habe. Es ist sein Kind , das Kind hat/macht Probleme - somit seine Probleme und er will Dich damit nicht belasten. Das er dritte (Ärzte , Psychologen) einbezieht ist normal und dient der Problemlösung , wenn er Dich mit einbeziehen würde , hätte er vielleicht noch ein Problem mehr. Event eine überforderte , eine kritisierende Partnerin die vielleicht dann auch noch an Ihrem Partner zweifelt. Nein , er will stark sein und das alleine schaffen und keinesfalls Dir weh tun , Dich kränken etc.! Wobei das Problem nun wirklich ein richtiges Problem ist und wahrscheinlich nur noch Fachärzte / Therapeuten weiterhelfen können
m45
 
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  • #3
Als ich 11 Jahre alt war ist meine Mutter gestorben.
Mein Vater hat ein Jahr später wieder geheiratet.
Es war schrecklich für mich. Ich hatte sehr viele Jahre damit zu tun, den Tot meiner Mutter zu verarbeiten. Zu Hause und in der Verwandschaft war das ein Tabu-Thema.
Trotzdem habe ich am Leben ganz normal teilgenommen.
Ich suchte garantiert kein Mitleid.
Und es rechtfertigt ein solches Verhalten, das Du da erlebst, auf keinen Fall.
In Deiner Familie ist etwas nicht in Ordnung. Ich glaube, keiner kommt mit der Situation zurecht.
Auch Du nicht.
Aber Du darfst auch nicht alles entschuldigen.
Höre auf, helfen zu wollen. Das kannst Du nicht.
Tu etwas für Dich selbst. Sorge zuerst für Dein persönliches Glück, nur dann kannst Du den anderen davon abgeben. Und REDET!
Ich wünsche Dir alles Gute.
w/45
 
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  • #4
Ich würde ihm Deinen Wunsch mit "ins Boot" geholt werden mitteilen. Das geht nur, wenn ihr miteinander redet. Du gehörst jetzt auch dazu. Ihr müsst die Situation meistern. Das würde ich ihm so sagen. Wenn er ausflippt dabei, dann ist es halt so. Doch Du hast es ihm gesagt und er hat so die Möglichkeit, evtl. später darüber Nachzudenken. Es wäre eine Familientherapie angebracht für Euch bzw. für die "Drei". Ich denke, dass es nicht nur am Kind liegt. Wenn alles weiter geblockt wird und Du es nicht aushälst, hole Du Dir eine Familientherapie. Du kannst da auch hingehen und das bzw. Dein Problem bearbeiten. Vielleicht schliesst er sich dann ja auch irgendwann an. Ihr habt schliesslich keine einfache Situation. Ich wünsche Euch viel Kraft und Gutes gelingen dafür.
 
  • #5
Der Sohn hat eine klassische angsterkrankung und der Vater unterstützt mit seinem verhalten diese noch in dem er ihn nicht unterstützt seinen eigenen weg mit der Trauer zu gehen, sondern dies für ihn tun will. Das kann aber nicht funktionieren. Leider. Gut das der Sohn in therapeutischere Begleitung ist und auch eine Therapie für die ganze Familie um die Trauer zu verarbeiten wäre angebracht.
 
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  • #6
Wenn der Junge so häufig in der Schule fehlt, dann werden unter Umständen noch schulische Probleme hinzukommen. Aus deiner Schilderung schließe ich, dass der Sohn den Vater nach seiner Pfeife tanzen lässt. Anscheinend merkt der Vater es auch nicht.

Es scheint so, dass Du als außnstehende die Probleme klarer siehst, als dein Partner. Du verstehst die Situation, aber dein Wissen und Deine Erfahrung ist nicht gefragt. Das ist verletzend. Zusätzlich fragt er auch noch Freundinnen aber nicht Dich, seine Partnerin.

Aber je mehr Du Dein Wissen aufdrängen willst, desto mehr wird es Stress geben. Ich habe mich früher in verwandten Situationen befunden. Aus meiner heutigen Erfahrung würde ich mich aus bestimmten Dingen heraushalten und seien sie noch so offensichtlich (Ex-Schwiegervater hat Diabetis, Ex-Schwiegermutter kocht (fettig) und bäckt gern, sie will abnehmen, das Essen muss aber gegessen werden, also bittet sie ihren Mann ruhig etwas mehr zu essen...)

Manchmal ist es einfacher sich gegenüber Fremden zu öffnen, da man sie ja nicht im Eigenen Umfeld wieder sieht. Dein Partner will Dir gegenüber auch (so vermute ich) stark sein. Aber in einem Gespräch würde ja rauskommen, dass er Fehler macht. Kann er diese Schwäche dir gegenüber sich eingestehen?

Mein Ratschlag: Halte Dich ihm gegenüber zurück. Wenn Du das Gespräch über die Situation suchst, stärke ihn vorher. Wenn das Gespräch zu entgleiten droht, insistiere nicht.
 
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  • #7
hmmm, sehr schwierig...

Finde erstmal eure Herangehensweise ziemlich gut, also die Grundhaltungen, die man daraus lesen kann (du kommst sehr emphatisch rüber) und auch das, was du als Problem beschreibst, so als Problem nachvollziehbar.
Würde erstmal sagen - auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt und erstmal nicht weiterhilft - manchmal gibt es halt schwierige Phasen im Leben, weißt du allerdings auch selbst.

Klingt jetzt vielleicht banal, aber vielleicht täte euch eine kurze Auszeit mal ganz gut. Es stehen doch Ferien an. Eine Woche am Meer oder sonstwie und während die Kinder spielen ihm nochmal klarmachen, dass du auch einen Sohn großgezogen hast und gerne bereit bist, seine beiden mit großzuziehen, dass das aber nur geht, wenn er dich lässt, dir vertraut und ihr euch gemeinsam darüber austauscht/redet wie man das mit den Kindern macht.
Und solche Sachen wie erst Ansage machen "bitte Kind abholen" und dann doch nicht, ohne klar zu kommunizieren, geht natürlich nicht. Weiß doch jeder. Aber andererseits schreibst du ja selbst, wie schwierig es im Moment ist.
Deshalb in ner ruhigen Minute bzw. Stunde zu versuchen, die Beziehung quasi auf eine neue Ebene zu hieven: du bist intelligent und erfahren genug und stehst zu ihm und der Situation und er braucht dich nicht außen vor lassen was die Kinder angeht und soll es auch nicht.

Es sei denn, er redet auch sonst kaum mit dir und hat dies auch in der Vergangenheit nicht getan. Solche "Stoffel" soll es auch geben.
 
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  • #8
Wenn der Junge so häufig in der Schule fehlt, dann werden unter Umständen noch schulische Probleme hinzukommen. Aus deiner Schilderung schließe ich, dass der Sohn den Vater nach seiner Pfeife tanzen lässt. Anscheinend merkt der Vater es auch nicht.

Es scheint so, dass Du als außnstehende die Probleme klarer siehst, als dein Partner. Du verstehst die Situation, aber dein Wissen und Deine Erfahrung ist nicht gefragt. Das ist verletzend. Zusätzlich fragt er auch noch Freundinnen aber nicht Dich, seine Partnerin.

Aber je mehr Du Dein Wissen aufdrängen willst, desto mehr wird es Stress geben. Ich habe mich früher in verwandten Situationen befunden. Aus meiner heutigen Erfahrung würde ich mich aus bestimmten Dingen heraushalten und seien sie noch so offensichtlich (Ex-Schwiegervater hat Diabetis, Ex-Schwiegermutter kocht (fettig) und bäckt gern, sie will abnehmen, das Essen muss aber gegessen werden, also bittet sie ihren Mann ruhig etwas mehr zu essen...)

Manchmal ist es einfacher sich gegenüber Fremden zu öffnen, da man sie ja nicht im Eigenen Umfeld wieder sieht. Dein Partner will Dir gegenüber auch (so vermute ich) stark sein. Aber in einem Gespräch würde ja rauskommen, dass er Fehler macht. Kann er diese Schwäche dir gegenüber sich eingestehen?

Mein Ratschlag: Halte Dich ihm gegenüber zurück. Wenn Du das Gespräch über die Situation suchst, stärke ihn vorher. Wenn das Gespräch zu entgleiten droht, insistiere nicht.

Guten Morgen,

danke für deinen Beitrag und deine Worte. Ich habe das Gefühl, du hast in allen Punkten die Dinge richtig erfasst. Genau so scheint es zu sein. Ich versuche mich auch weitestgehend zurückzuhalten, signalisiere aber, dass ich für ihn da bin wenn er mich braucht. Bei allem Verständnis für die Umstände ist es trotzdem sehr verletzend immer wieder als eine Art Blitzableiter behandelt zu werden. Ich hoffe sehnlichst, dass es sich irgendwann einrenkt. Dir noch einmal vielen Dank für deinen empathischen Beitrag!

Liebe Grüße, die FS
 
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  • #9
hmmm, sehr schwierig...

Finde erstmal eure Herangehensweise ziemlich gut, also die Grundhaltungen, die man daraus lesen kann (du kommst sehr emphatisch rüber) und auch das, was du als Problem beschreibst, so als Problem nachvollziehbar.
Würde erstmal sagen - auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt und erstmal nicht weiterhilft - manchmal gibt es halt schwierige Phasen im Leben, weißt du allerdings auch selbst.

Klingt jetzt vielleicht banal, aber vielleicht täte euch eine kurze Auszeit mal ganz gut. Es stehen doch Ferien an. Eine Woche am Meer oder sonstwie und während die Kinder spielen ihm nochmal klarmachen, dass du auch einen Sohn großgezogen hast und gerne bereit bist, seine beiden mit großzuziehen, dass das aber nur geht, wenn er dich lässt, dir vertraut und ihr euch gemeinsam darüber austauscht/redet wie man das mit den Kindern macht.
Und solche Sachen wie erst Ansage machen "bitte Kind abholen" und dann doch nicht, ohne klar zu kommunizieren, geht natürlich nicht. Weiß doch jeder. Aber andererseits schreibst du ja selbst, wie schwierig es im Moment ist.
Deshalb in ner ruhigen Minute bzw. Stunde zu versuchen, die Beziehung quasi auf eine neue Ebene zu hieven: du bist intelligent und erfahren genug und stehst zu ihm und der Situation und er braucht dich nicht außen vor lassen was die Kinder angeht und soll es auch nicht.

Es sei denn, er redet auch sonst kaum mit dir und hat dies auch in der Vergangenheit nicht getan. Solche "Stoffel" soll es auch geben.

Dir danke ich auch für deinen Beitrag. Was das Reden betrifft: Gestern schrieb ich ihm eine Mail, in der ich versuchte in Bezug auf unsere Kommunikation sachlich alles darzulegen. Den ganzen Tag erhielt ich keine Reaktion darauf. Hätte sie mir gewünscht, habe aber auch die Möglichkeit, dass er sich nicht meldet in Erwägung gezogen. Der Tag gestern war dahin. Gestern Abend war die Stimmung zwischen den "Drei" recht entspannt. Ich habe (bei ihm) zu Hause noch etwas auf meinem Laptop gearbeitet, so dass ich mich auf diese Art und Weise etwas "zurückziehen" konnte. Habe nichts in Bezug auf das Geschehene / nicht Geschehene gesagt. Als wir im Bett lagen hat er sich geöffnet und mit mir über Verschiedenes geredet. Ich bin gott-froh, wenn hoffentlich irgendwann alles "normal" läuft.

Liebe Grüße, die FS
 
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  • #10
da kommt wohl bei einem heftig pubertierenden wieder hervor, dass er seine Mutter verloren hat. Du musst jetzt wirklich von deiner eigenen Ichhaftigkeit runterkommen (Mich kränkt das, wieso bin ich nicht die erste Geige mit der er spricht, etc. ) Klar, das ist menschlich, aber ohne Blick über den Tellerrand. Das merkt er und versucht dir damit reinzuschmieren, dass du eben kein Ersatz bist. Du wirst stattdessen höchstens noch zur Ablenkung für seine wahren Probleme. Sei einfach diskret für ihn da, wenn er von selber kommt. Hilfe kann man Kindern in dem Alter leider nur anbieten, aber nicht aufzwingen. Ob es deinem Selbstverständnis gut täte dass er dann mit dir redet, musst du leider vergessen. Natürlich ist es sein Vater, der sich da besonders in der Schule wesentlich mehr reinhängen müsste. Ich weiß nicht ob es dir bewusst ist: Aber "Prinz" und anderes im Text verrät deine Verachtung und deinen bockigen Groll, dass du dich nicht 100 % als Mutterersatz akzeptiert fühlst. In solche Lücken schlagen Jugendliche auch sofort rein. Sei Vorbild und verheddere dich nicht im eigenen verletzten Ego. Und sei dir bewusst, dass es Ok ist, dass man eigene Kinder ganz anders großziehen kann als die Stiefkinder. Du hast sicher kein Manko. Das, was dein Stiefsohn da betreibt kann zu einer bedenklichen Störung werden. Da muss eingegriffen werden. Ich sage das nicht nur als Hobbypsychologe, sondern weil ich dass nun schon bei zwei Kindern meiner Freundinnen in dem Alter so mitansehen musste. Die brauchen dich jetzt als ganzen, selbstbewussten Menschen, der ihnen Mitgefühl und Richtuing entgegenbringt. Je mehr du die Hilflosigkeit mittels unterdrückter Wut raushängen lässt desto stärker werden sie sich ganz unvernünftig und gegen ihr eigenes Bestes gegen dich auflehnen. Du siehst das schon ganz richtig, dass du diejenige bist, die als Mutter einspringen sollte. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass es ihm vielleihct nicht egal ist, dass du schon einenen EIGENEN Sohn großgezogen hast, aber das er sich keinefalls damit belehren lassen will oder gar auch noch unter Druck setzet und vergleichen, wie toll der doch ist ... Kinder verstehen da schon mal gerne was zu extrem, was du so nicht sagen wolltest.
 
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  • #11
NEIN! Weil das einer der wichtigsten Eckpfeiler in einer Partnerschaft und Freundschaft sein muss, damit diese überhaupt existieren können. Und das musst du ihm klar machen! Denn nur als Team seid ihr stark und unangreifbar.

Versuche durch ein intensives Gespräch mit ihm herauszufinden, was der eigentliche Grund für seine innere Unausgeglichenheit ist. Ich denke nämlich nicht, dass der eigentliche Grund für eure Auseinandersetzung der "Vorfall" mit seinem Sohn war. Da liegt etwas anderes im argen! Wenn du mit ihm alleine nicht sprechen kannst; gibt es jemanden der vielleicht zwischen euch vermitteln kann- also so eine Art Mediator? In letzter Instanz bleibt da immer noch der Paartherapeut.

Schmeißt eure beziehung nicht einfach über den Haufen. Wichtig ist jetzt einfach zu erkennen, dass es Missstände in eurer Beziehung gibt die man bereinigen muss. Es muss noch nicht einmal sein, dass du der Grund/Anlass für seine momentane Verfassung bist. Viele Ursachen können auch aus der Vergangenheit eines Menschen "herrühren".
 
  • #12
1. Nein, eine Beziehung kann ohne Reden und Offenheit nicht existieren.

2. Der Mann will Deine Hilfe, bezieht Dich aber nicht ein / erzählt Dir nicht die Wahrheit. Was soll das für eine Partnerschaft sein? Vertraut er Dir nicht?

3. Warum muß man einen 15jährigen von der Schule abholen? Besteht die Gefahr, daß er sich was antut? Das er nicht zuhause ankommt? In der Regel gehen Kinder ab Grundschulalter alleine in die Schule.
 
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