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Gast

  • #1

Je niedriger der Ausbildungsstand, desto höher die Oberflächlichkeit!?

Provokante These, ich weiß, aber das ist meine persönliche Erfahrung bislang hier bei EP und ich würde gerne wissen, ob sich das mit Euren Erfahrungen deckt. Beispielsweise werden meine Anfragen erheblich öfter von Damen >>mit<< akademischem Grad beantwortet als von solchen >>ohne<<. Genauso verhält es sich, wenn ich neben dem Ausbildungsstand noch die eigene Einschätzung zur Optik miteinbeziehe. Von attraktiven oder sehr attraktiven Akademikerinnen erhalte ich durchaus Antworten - bei Nicht-Akademikerinnen mit dieser Einschätzung kommen nahezu ausschließlich Absagen. Übrigens: auch die Antwortrate von Alleinerziehenden, die ich durchaus als Partnerin in Betracht ziehen würde, ist enorm gering; dafür ist die Absagerate umso höher. m, 30
 
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Gast

  • #2
Dir eine Absage zu geben, hat doch wohl nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Es gibt eben Frauen (auch ohne Studium), denen du einfach nicht gefällst.
Außerdem ist es doch wohl logisch, dass hier bei EP mehr Akademiker(innen) angemeldet sind. Für viele Nicht.Akademiker ist einfach der Mitgliedsbeitrag sehr hoch. Sie melden sich hier mal kostenlos an, weil sie neugierig sind, melden sich dann aber nicht an und können überhaupt nicht antworten.

Also wenn ich hier im Forum lese, wie oberflächlich so mancher Akademiker ist, dann bezweifle ich deine Einschätzung. Da spielen Dinge wie Haarfarbe und -länge, Automarke oder ähnliche Oberflächlichkeiten eine Rolle. Geht es noch schlimmer?
 
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Gast

  • #3
Interessante These. Persönlich fällt mir auf, dass mir mit Frauen ohne Weiterbildung resp. Studium, etc, bald einmal langweilig wird in der Kommunikation und in Gesprächen über Gott und die Welt. Ich kenne jedoch mehrere Frauen ohne höhere Ausbildung, die durchaus tiefgründig und kaum oberflächlich sind - spannende und facettenreiche Diskussionen sind trotzdem nur beschränkt möglich.

Frag dich selber, möchtes du denn mittelfristig eine Partnerin die nicht in den meisten Bereichen auf "Augenhöhe" ist? Was meinst du dazu? m42
 
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Gast

  • #4
Ich würde sagen, je höher die Ansprüche.
Wie viele Frauen wollen sich nur mit dem Titel oder der Aussenerscheinung eines Partners schmücken, ja schau die Frau Dr. (Ehefrau vom Arzt) oder die Ehefrau vom Konsul XY.
Meistens die Tussen, welche selbst nichts auf den Weg gebracht haben, definieren sich über ihre Männer, wer weiß was die tun mussten, um die an Land zu ziehen?
Akademikerinnen tun sich zumindest keinen Zwang an und müssen sich nicht durch einen Partner profilieren, da sie selbst was erreicht haben.
 
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Gast

  • #5
Entschuldigung! Aber wie peinlich ist die Aussage, dass sich Frauen nur mit den Titeln der Herren schmücken wollen. Also ehrlich gesagt........ich kann das hier nicht schreiben, aber mir platzt die Hutschnur!!!! WIR modernen Frauen mit Ausbildung und Weiterbildung und einem guten Posten haben es wirklich nicht nötig, dass wir uns mit den Federn der "ach so Mr. Wichtigs" schmücken.

In welchem Jahrhundert lebt ihr, die so etwas glauben???
w, 43 und ziemlich wütend!
 
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Gast

  • #6
Das mag zwar vom FS eine These sein.
Aber genau das habe ich bei meiner aktiven Zeit bei EP selber festgestellt.
Je höher der Ausbildungsstand und die berufliche Position, um so zuvorkommender, höflicher und kommunikativer waren diese Frauen.
Und sie beantworteten mehr Anfragen als andere. Warum das so war kann ich nicht sagen.
Ich vermute sie sind einfach gelassener. Und das bemerke ich im RL genauso. M 53J
 
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Gast

  • #7
wenn DU Dich hier in manchen Threads so umschaust würde ich eher sagen: je mehr jemand meint, zur Elite zu gehören, desto oberflächlicher und missgünstiger betrachtet er/sie sein Umfeld.

Aber das hat - wie #1 schon geschrieben hat - nichts mit Deinen Absagen zu tun - vielleicht sind die Damen mit der Absage ja auch in Wirklichkeit die klügeren ;)
 
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Gast

  • #8
@ ...und wenn man den Spieß umdreht kommt dabei raus, dass Männer sich mit hübschen Frauen
schmücken , um sich selbst aufzuwerten... vielleicht intelligent, aber häßlich...

w, 35
 
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Gast

  • #9
Lieber FS,

Was hast Du denn zu bieten, dass die Damen gleich überhaupt kein Interesse haben? Vielleicht behandelst Du die jungen Damen ohne akad. Ausbildung so herablassend, dass sie sich gleich verabschieden?

Die Damen, die in diesem Alter bei EP suchen wollen gezielt ein Alpha-Männchen in hoher Position. Da Du erst 30 Jahre alt bist, sind die gesuchten Damen vermutlich zwischen 22 und 27 Jahren alt.

Falls die Damen an einer Uni sind oder waren, finden sie jede Menge interessierter Kommilitonen.
Wenn sie einen Beruf ausüben und nicht studiert haben, möchten sie nach ein paar Jahren Beruf ein schönes bequemes Nest. Sie wissen, dass Schönheit und Jugend einen hohen Wert auf dem Heiratsmarkt darstellen, sie wissen, dass sie z. B. als Verkäuferin oder Krankenschwester für harte Arbeit nur ein Trinkgeld verdienen und wollen einen gut verdienenden Mann.
Wieso denn auch nicht?
Viele erfolgreiche Männer wollen eine hübsche, junge Frau zum Kinderkriegen und für den Haushalt zuhause haben. Die Frau sollte wenig Ambitionen haben, dass sie den Mann bewundert, anhimmelt und ganz toll findet.

Wenn Du was anderes suchst, wirst Du das auch finden.
Aber wie gesagt, Du schreibst ja nicht, wie attraktiv und wie gebildet Du selber bist.
 
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Gast

  • #10
Je niedriger der Ausbildungsstand, desto höher die Oberflächlichkeit!? Antwort: Nein! Oberflächlichkeit hat mit Ausbildung NICHTS zu tun! Eher sogar umgekehrt! Ich mache die Erfahrung, dass gerade Menschen mit hohem Bildungsstand auch hochgradig programmiert sind und sehr oberflächlich sind im Bereich "Umgang von Menschen"! m49
 
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Gast

  • #11
Lieber Fragesteller, ich bin in der akademischen Welt zwar nur "Zaungast", aber ich stimme Dir zu. Mir fällt auf, dass akademisch gebildete Menschen, zumindest war das in den vergangenen ca. 20 Jahren so, nach anderen Werten, meiner Meinung nach höheren Werten, leben und sich dies selbstverständlich auch im Umgang mit Menschen widerspiegelt.

Ich denke, dass eine akademische Ausbildung in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur intellektuelle Begabung sondern auch Disziplin, Abstrahierungsvermögen etc. erfordert hat und dies alles sind Eigenschaften, die man auch im zwischenmenschlichen Bereich gut brauchen kann.
Des Weiteren ist mein Eindruck, zumindest bei den älteren Akademikern, dass sie "das große Ganze" sehen und sich selbst nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen. Vielleicht, weil sie sich der Nichtigkeit und Bedeutungslosigkeit ihrer Existenz oder zumindest eines sinnlosen Dahinvegetierens (vor dem Fernsehgerät, zwischen Solarium und Kosmetikerin etc.) stärker bewusst sind als nicht-akademisch ausgebildete Menschen.

Allerdings, und das hoffe ich auch als Nichakademikerin sagen zu dürfen, ist die akademische Welt in einem enormen Wandel begriffen.

w/48
 
M

Mooseba

  • #12
Zu deiner Frage in der Überschrift: Nein, das stimmt so nicht (mehr). Denn - hier im Forum fällt gern mal die Unterscheidung Alpha und Beta - bei viele Karrieristen muss man regelrecht weglaufen, was man da für Oberflächlichkeit erlebt. Sie protzen gern damit, wieviel sie in der Woche arbeiten, stöhnen, was sie wieder alles auf Arbeit auszuhalten hatten, lästern über die Wenigerarbeitenden usw. Sie kaufen sich gern teure Sachen, grenzen sich nach unten ab, haben lieber ein Netzwerk als echte Freunde usw. Aber sie verarmen emotional, sind doch alle irgendwie gleich opportunistisch bzw. feige, in der Freizeit unzuverlässig (denn sie haben ja sooooo viel zu tun) und geben sich gern gebildet, was sich sehr schnell als Gegenteil entlarven lässt. Sie haben kaum noch eine richtige Allgemeinbildung - und ich erwarte von "Elitepartnern" sogar eine Bildung, die deutlich über eine Allgemeinbildung hinausgeht - und sie halten sich auch noch für die Lokomotive der Gesellschaft. Diese so genannten Alphas sind oft Oberflächlichkeit pur!


m, 28
 
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Gast

  • #13
Ich würde sagen, dass Menschen auf einen bestimmten Typ anziehend wirken. Gebildete Frauen haben oft einen anderen "Typ" als Frauen in anderen Berufen.
Freu´ Dich doch, dass Akademikerinnen auf Dich stehen !

w49
 
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Gast

  • #14
Du ziehst eine völlig falsche Schlußfolgerung !!

Akademische Bildung bei Frauen ist bei der Partnersuche ein Makel !!!!

Nichtakademikerinnen haben einen höheren Marktwert, daher antworten sie Dir nicht, weil ihre mailbox vor Anfragen fast explodiert. - Ich verschweige meine akademische Bildung jetzt meist und bekomme 10 mal so viele Anfragen von interessierten Männern. - Es liegt also nicht an uns akademisch gebildeten Frauen, sondern am Suchraster der Männer, dem daraus resultierenden Marktwert und Verhalten. Seit ich mit mails so zugetrümmert werde, antworte ich meist auch nicht mehr.
w 46
 
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Gast

  • #15
@ 13 völliger Blödsinn - Akademikerinnen haben keinerlei niedrigeren Marktwert - in meinem Umfeld sind alle innerhalb kürzester Zeit wieder vergeben, so sie denn wollen. Blödsinn ist auch der Spruch der "Angst der Männer vor starken Frauen".

Um affektierte, selbstverliebte Tussen oder eiskalte Engel (vom Typ Personalerin, die das auch noch privat durchzieht, wobei natürlich nicht alle Personalerinnen so sind) macht Mann / Mensch natürlich besser nen Bogen !
 
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Gast

  • #16
@11
Diejenigen, welche mit ihrem Job und der Karriere so protzen, haben sie meist nicht. Es sind einfach Blender, oft sind sie kleine Angestellte mit dickem Chef vor der Nase und geben sich hier als "Super Trouper" aus. Also wenn ein Typ schon mit: mein Auto, mein Haus, mein Kontostand"
(jetzt mal übertrieben dargestellt) daher kommt - kann man ihn gleich wegklicken. Aber evtl. sind ja auch Heiratsschwindler unterwegs - es gibt ja immer wieder Frauen, die auch solche Typen reinfallen.

Aber auch sogenannte "Karrierefrauen" sind beim zweiten Hinblick Tippsen für einen Rechtsanwalt, oder Bürohilfen der unteren Kategorie, nur weil sie Vollzeit arbeiten, sind sie noch lange keine Karrierefrau.

Wenn ein Mann erst mal den Charakter erkunden will und erst mal von sich erzählt, ohne gleich über materielle Dinge zu protzen, hat er bessere Karten. Als Frau mittleren Alters sollte man intuitiv schon zwischen Blender, Angeber und Mann mit Charakter unterscheiden können.
 
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Gast

  • #17
Kenne Akademiker die wussten die Hauptstadt von Kanada nicht.
Sorry, oft Fachidioten, welche Null-Allgemeinbildung haben und dann protzen mit "ich bin Akademier", tchja von BWL oder VWL, zu mehr bringen es die meisten auch nicht.
Numerus Clausus haben auch die wenigsten.
Mathematik, Physik, Chemie, Medizin sind schon Hammerstudien.
Die wenigen welche das durchzogen mit Dr. oder Prof.Titel sind hier wohl nicht zugegen,
da meist auch keine Zeit für Partnersuche. Denn nach dem Studium muss man sich ständig weiter privat fortbilden.
 
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Gast

  • #18
Ich denke schon, dass es so teilweise ist. Ich kann mit Akademiker, egal ob Mann oder Frau, viel tiefsinniger, weitgefächerter und differenzierter kommunizieren, als mit nicht studierten Menschen. Habe 30 Berufsjahre!

w
 
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Gast

  • #19
@16
Du bist nicht zufällig Nicht-Akademiker(in)? Dein Haß, speziell auf BWLer und VWLer, trieft ja nur so aus Deinem Beitrag.
Allerdings scheint Dir nicht bekannt zu sein, was ein Numerus Clausus ist, den kann "man" nämlich nicht haben, sondern nur erreichen. Und dann kommt es zusätzlich noch auf das Jahr und die jeweilige Uni an, so daß theoretisch auch mit einem 3,x - Abi eben noch der NC für das aktuelle Semester erfüllt wurde. Was ist denn gemeint mit "zu mehr bringen es die meisten nicht"? Studium ist Studium - oder was meinst Du da genau?

Übrigens werden hier sicher die meisten zustimmen, daß Medizin im Zweifel ein noch anspruchsvollerer Studiengang ist als beispielsweise BWL - dafür ist ein Dr.-Titel in der Medizin üblicherweise - im Vergleich zu BWL - einfacher zu erhalten (wobei das "einfacher" auf den Vergleich bezogen ist und nicht auf die Arbeit als solche).

Fachidioten gibt es übrigens unter Akademikern genauso wie unter Nicht-Akademikern, unter Juristen und BWLern genauso wie unter Mathematikern und Medizinern. Oder was glaubst Du, woher die ganzen Klischees kommen?!
 
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  • #20
@18
Hass, auf Akademiker, welche die Hauptstadt von Kanada nicht wissen??
Nee, eher Mitleid, ich denke Du hast das auch gemeint und nur verwechselt.
 
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Gast

  • #21
Die letzten Beiträge haben doch mit der Fragestellung gar nichts mehr zu tun ! I

Es ging um die Frage, warum Nichtakademikerinnen weniger antworten als Akademikerinnen, nicht darum welchen Stellenwert akademische Bildung im Allgemeinen hat.

Natürlich haben Akademikerinnen einen niedrigeren Marktwert. Darüber gibt es zig wissenschaftliche Studien. Die Zuschrift # 14 ist völlig subjektiv.

Es ist bekannt, dass die Singlebörsen von akademisch gebildeten Frauen und wenig gebildeten Männern bevölkert werden, da diese beide Gruppen einen geringeren Marktwert haben.
Das kann man nicht durch abweichende individuelle Erfahrungen wegdiskutieren. Das ist eine sozialwissenschaftlich ermittelte gesellschaftliche Tatsache !!
Jede gebildete Frau, welche die Flut von ungebildeten Singlemännern im Netz kennt oder jeder weniger gebildete Mann, der händeringend die nette, liebe, einfache Frau sucht und ständig an suchende Akademikerinnen gerät, können das bestätigen.

Und mit zunehmendem Alter wird diese Diskrepanz größer, denn vor 35 Jahren hat nur eine verschwindend geringe Anzahl von Personen studiert und eine Akademikerin aus der älteren Generation ist mit diesem Problem noch wesentlich stärker konfrontiert als eine Frau um die 30.

Dipl.-Psych., w 56
 
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  • #22
@19
Dreh mir nicht das Wort im Mund herum bzw. erkläre mir nicht, was ich (nicht) gemeint bzw. (nicht) verwechselt habe. Du hast mich genau verstanden und wie ich an Deinem Beitrag sehe, habe ich Dich ganz offensichtlich ertappt.

Abgesehen davon, weil Du so darauf herumreitest: es gibt auch ausreichend viele Nicht-Akademiker, die nicht in der Lage sind, die Hauptstadt Kanadas richtig zu benennen, das ist also noch kein ausreichender Maßstab. Komisch, daß meist von unten nach oben Beispiele kommen und man sich daran aufhängen muß, wer irgendetwas nicht weiß. Umgekehrt kommt so etwas zwar auch, aber weitaus seltener vor. Interessant.
 
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  • #23
Beitrag #10 gefällt mir u. a. sehr gut: sachlich und unemotional, ziemlich gut beobachtet und auf den Punkt gebracht. Obwohl ich selber nicht unbedingt immer den Ausbildungsstand in direkte Relation zur Oberflächlichkeit setzen würde - da ist, denke ich, doch noch jeder Mensch individuell zu betrachten und es ist zu definieren wo die sog. Oberflächlichkeit endet und die sog. Tiefgründigkeit.beginnt.

Wenn #16 schreibt "BWL oder VWL, zu mehr bringen es die meisten auch nicht" dann klingt das für mich ebenfalls nach neiderfülltem Hass, nicht nach Mitleid.
Oder auch nach Oberflächlichkeit: Wer so sehr die einzelnen universitären Studiengänge abwägt, zeigt in meinen Augen ebenfalls eine gehörige Tendenz zur Oberflächlichkeit. Oder auch zur Berechnung. Genauso schlimm.
Oberflächlichkeit beginnt in meinen Augen schon in der Bewertung eines Menschen nach seiner Ausbildung. Und das kann man leider sowohl bei Nicht-Akademikern als auch bei Akademikern antreffen.
 
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Gast

  • #24
@FS: Einen allgemeingültigen Anspruch auf Richtigkeit erhebe ich nicht. Ich war hier einige Zeit als Nichtakademiker auf EP unterwegs und habe hier beide Typen ein wenig kennengelernt. Bei den Nichtakademikerinnen kann ich nach meiner Erfahrung, so wie Du es teilweise beschreibst, zwar nicht unbedingt nein sagen. Dennoch habe ich heute noch zu einer von Ihnen Kontakt und zu einer anderen in dieser Zeit eine recht gute Mailkorrespondenz, solange der Kontakt hier auf EP bestand. Eine von Ihnen ist jetzt Hauswirtschaftsmeisterin, die andere staatl.gepr. Hauswirtschafterin, stammten also zufälligerweise aus genau derselben Berufsgruppe. Beide hatten ihre Abschlüsse in Fernlehrgängen (wie ich auch als staatl. gepr. Techniker) erworben. Schlechte Erfahrungen dagegen habe ich eher mit Vertreterinnen aus den Bürobereichen wie Sekretariat und Personalbereich gemacht (ich selbst bin Handwerker gewesen). Man muss hier wohl also sehr genau unterscheiden...
Und ich denke auch, dass man das bei den Akademikerinnen genauso tun sollte. Es gibt hier sicher auch verdeckt viele von Ihnen, die akademisch sehr gebildet sind, aber nicht in Ihrem eigentlichem Fachgebiet tätig sind und deren Fach vielleicht auch nicht immer als ernsthaft angesehen wird. Selbst dann, wenn eine abgeschlossene Promotion vorliegen sollte. Auch hier hatte ich, solange die Kontakte bestanden, sehr schöne Korrespondenz und bei Jeder von Ihnen frage ich mich gelegentlich, was aus Ihnen geworden sein mag. Eine von Ihnen hatte auch zufälligerweise ein ganz besonderes Fachgebiet, das sich mit einem besonderen Interesse und ganz grossem Vorhaben meinerseits deckt. Leider habe ich den Kontakt abgebrochen, obwohl es im Nachhinein betrachtet eigentlich nicht hätte sein müssen (überlege Dir das also vorher ;) ...).
Und eins stimmte schon: die geschriebene Korrespondenz war für mich im Grossen und Ganzen mit den akademisch gebildeten Frauen schöner. Was sicher auch an deren Sprachfertigkeiten und -gebrauch lag, womit ich aber nicht etwa sagen will, dass eine Nichtakademikerin weniger wert wäre. Wesen und Charakter sollte man bei beiden Gruppen gebührend berücksichtigen und oft ist es da die Schönheit auf dem zweiten Blick, die dann zum Tragen kommen kann.

m(45)