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Gast

  • #31
Frauen sehen doch Männer mit denen sie hochtrabende Themen bequatschen können nicht als
Mann / potentiellen Partner sondern allenfalls als gutmütigen Trottel-Freund.
Allzu intelektuelles Gerede in der Kennenlernphase führt immer auf die FreundeSein-Schiene. Da ich das als Mann weiß brech ich die Kiste doch lieber gleich ab ! Punkt
 
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  • #32
@24
Was soll dass denn?
Darf niemand über Astronomie sprechen, wenn er dies nicht studiert hat,
darf nur noch der studierte Astronom nachts den Sternenhimmel betrachten??

Dann muss dies ja für fast alle intellektuelle Themen gelten, auch für klassische Musik z.B,
dass hieße, weil ich sie nicht selbst komponiert habe, darf ich mich auch nicht darüber äußern?
Deine Argumentation war leider mal wieder ein Eigentor - das zweite schon.
 
  • #33
Ich glaube 16 gern, dass es großmäulige Männer, die das Naivchen bevorzugen und mit ihrem Geschwätz ihre eigene Unzulänglichkeit kompensieren, gibt. Aber so sind nicht alle Männer!

Unabhängig davon meinen eigenen Bildungsstand zu beleuchten und darüber zu philosophieren, was eine Partnerin mitbringen müsste um mir „gewachsen“ zu sein, liegt das bei mir komplett anders: mein persönlicher Lebensentwurf und mein Glück ist untrennbar mit einem vitalen geistigen Austausch mit meinem Partner verbunden.

Es gibt eine Anzahl von interessanten, offenen, kommunikativen, feinfühligen Damen nur konnte ich in den letzten 8-10 Jahren keine finden, die an mehr als einer platonischen Freundschaft interessiert ist. Besonders an Universitäten sind viele Damen unnahbar - wie eine Maschine. Und weil ich mein Leben nicht vollkommen ohne zwischenmenschlichen Körperkontakt und gemeinsames Aufwachen verbringen kann und will, musste ich feststellen wie viel offener, authentischer und warmherziger die Ausstrahlung eines „Naivchens/Chicka“ sind, wenn es um Beziehungsfragen geht.

Und es ist ein Jammer, dass es genau nicht eine heiße, kurzzeitige Affäre ist, die ich suche.

Und wo wir schon dabei sind: Die Initiative, die die allermeisten Frauen hier bei EP an den Tag legen, sich aktiv bei der Partnersuche zu beteiligen, ist ebenso bescheiden wie die Lieblosigkeit und Austauschbarkeit der meisten Profile. Nur eine Zahl: Bisher habe ich 7 Damen in Realität getroffen und alle Kontakte davon wurden von mir induziert.

Um die Frage der FS zu beantworten: Je mehr Intellekt, je länger Single? Ja.

m/28
 
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  • #34
#3 hat möglicherweise nicht unrecht. Aus der Ferne unmöglich ein Urteil zu fällen, aber man sollte sein Wissen nicht überschätzen und/oder auch nicht arrogant oder besserwisserisch wirken.

Mir persönlich macht Intelligenz bei Frauen keine Angst (im Gegenteil) nur man muss auch mal normal miteinander reden können. Zudem ist Wissen und Intelligenz nicht immer das gleiche. Fakten lernen kann jeder, neue entdecken weniger. Und was in der Zeitung steht, ist im Detail leider oft mangelhaft oder gar schlichtweg falsch. Fällt aber nur auf, wenn man sich auf dem Thema gut auskennt.

Das Problem ist, wenn man sein Wissen und seine Intelligenz überschätzt, sich auch im falschen Kreis einen Partner sucht. Das gleiche kann man auch über das Aussehen sagen.
 
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  • #35
Aus dem Bauch heraus möchte Deine Frage gerne mit "Ja" beantworten.
Je intelligenter man ist, desto mehr Schwierigkeiten können einem in Sachen Partnerschaft und Partnersuche über den Weg laufen. Dies gilt allerdings für alle möglichen Lebensbereiche. Menschliche Kulturen und Gesellschaften sind auf intellektuellen Durchschnitt hin angelegt (- was nun nicht abwertend gemeint ist). Wer über diesen Durchschnitt hinausragt, kommt hie und da schon mal nicht zurecht.
 
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  • #36
Ich wundere mich, dass Frauen hier angeblich soviel Intelligenz bzw Intellekt heraushängen lassen. Mir kommen sie allesamt hohl vor. tWirkliche Intelligenz ist doch immer mit Empathie und (Mit-)Gefühl gepaart, das macht doch erst das "intellektuelle"Charisma" aus. Dann erst wird Inettelkt zu weisem Wissen. Aber das scheint vielen Postern hier zu fehlen, sie lieben es, aus angeblicher Intelligenz heraus auf anderen , "weniger Wissenden" herumzuhacken... Lachhaft, diese gegenseitigen "Belehrungen". Das sagt w51
 
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  • #37
Ich bin schon erstaunt, wieviel Meinungen es zu dieser Aussage gibt, die im übrigen nur zeigt, wieviel Probleme da jemand mit sich selbst hat. Hatte von dieser Ebene (Elite) mehr Inhalt erwartet.
 
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  • #38
Aus den vielen, vielen Kommentaren, die auch viele richtige Schlüsse aus der entsprechenden Sicht ziehen, kann man nur die verschieden Betrachtungsweisen Mann-/Frau-betreffend sehen (und versuchen zu verstehen). Mann und Frau sind unterschiedlich, ebenso die sozialisierte Ausprägung. Ich (m) würde mir auch eine (Gesprächs-) Partnerin wünschen, mit der ich mich intelektuell austauschen kann, nicht nur über Platitüden. Dabei geht es a.m.S. nicht um akademische Ausbildung/Elite oder entsprechenden Rang/Ranking (und der Vergleich), sondern um gegenseitiges Zuhören und (vielleicht) verstehen können. Kategorisierungen wie naiv oder intelektuell man ist, sind schwierig zu vergleichen, da muß jeder selber sehen, welche Stufe ihr oder ihm genehm ist.
Ob der Kommentar "Je mehr Intellekt, je länger Single?" stimmt, da denke ich "vielleicht", weil die Luft nach oben immer dünner wird (auch eine Platitüde), und entsprechend weniger Ansprechpartner vorhanden sind.
 
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  • #39
Ja es stimmt.
Je intelligenter, je schwieriger die Partnersuche.
Sofern Studierte ihren Partner nicht auf der Uni oder während des Studiums finden, haben sie später Schwierigkeiten.
Sorry, aber die Frauen, die bildhübsch sind, lange Beine haben aber nicht bis drei zählen können, sind durchweg alle unter der Haube, obwohl ich deren Männer nicht wollte, denn geistige Großleuchten können das auch nicht sein. Die armen Kinder, denk ich öfter, die aus solchen Ehen hervorgehen. Naja Vater Staat ist ja auch noch da.
 
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  • #40
Je höher IQ / EQ ist doch schön... Besitze beides! Ich kann mich nicht beklagen von meinen Zuschriften her, weil mein Profil voller Herz und Gefühle geschrieben ist und nicht abstrakt!!!
wie bei einer von Euch und dazu sehe ich auch noch Klasse aus... Aber ich suche die Liebe
und nicht den Geldbeutel eines Mannes!!! Männer merken das :)
 
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  • #41
an#39 vom 17/02/2011
na denn mal, toi,toi,toi.- scheint ja bis jetzt nicht gerade gut geklappt zu haben!! Gell?- Trotz
- IQ und EQ! WOW! Toller Text- an Ihrer Stelle würde ich statt eines Mannes, eher einen "Groschenroman" lesen- die Wahrscheinlichkeit zum "EQ" zu kommen, ist dort größer!
 
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  • #42
Ich habe lieber eine Frau mit mehr EQ als IQ ;). Fragt euch mal warum die ganzen wirklich hübschen Frauen unter der Haube sind...;) aber wenn ihr es merkt ist es zu spät.... dann seit ihr zu alt ;)

Jaja... ich weiss.. .jetzt kommt wieder die Plattitüde "dann lieber alleine bleiben..:) ".
 
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  • #43
Liebe #41, Du weißt aber schon, dass EQ emotionale Intelligenz bedeutet und nicht Attraktivität im Sinne der von Dir erwähnten "wirklich hübschen Frauen"?

Ich verstehe nach Deinem Posting aber, warum Du persönlich den EQ gegenüber dem IQ bevorzugst... ;) von wegen Augenhöhe und so!
 
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  • #44
@41
...oder Du bist zu alt.....denk mal darüber nach.
 
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  • #45
#40 Neidisch...?
 
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  • #46
Ich bin mit 35 sicher nicht zu alt und habe eine 9 Jahre jüngere Freundin, die auch studiert hat ;) Mach dir mal um MEIN Leben keine Gedanken ;) Aber da kommt wieder die ü40 Fraktion, ich wiess, ja.. ihr seid alle schlank und atraktiv und wartet immer noch auf eure Prinzen^^

Augenhöhe spielte bei meiner Parnterwahl noch nie eine grosse Rolle sondern meine Gefühle, Chemie, Aussehen sowie die Lebenseinstellung. MIR ist die warmherzigkeit und das authentische an einem Menschen wichtiger als irgendwelche Ausbildungen/Studium oder Titel. Titel bekommt man ja auch "so" in Deutschland wie man aktuell feststellen konnte ;)
 
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  • #47
@27: Wärest Du bei mir (auch Akad.) über Intellekt und Bildung gekommen, hatte es bei mir vielleicht auch nicht geknistert. Bei Deiner Probe auf's Exempel vielleicht schon. Du hast nämlich vermutlich bei Deinem Versuch natürlicherweise nicht dumm gewirkt. Du kannst ja weiter experimentieren und einen Mittelweg o. ä. finden ;-) Ich glaube auch, dass wir Akademiker/innen besser zurecht kommen, wenn wir mehr über Emotionen kommen.
 
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  • #48
Was ist, wenn ich mich für die intellektuellen Themen der Frau nicht besonders interessiere, obwohl ich auch meine intellektuellen Themen (z. B. aus dem Studium) habe? Sondern mehr an Familienleben oder sonstwas denke? Und mich meine intellektuellen Themen nicht mehr so priorisiert bewegen? Neue Themen zu entwickeln, finde ich eher spannend.
 
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  • #49
@46 von #27:
Ja, das glaube ich Dir gern, denn fast alle Männer mögen mich, so lange ich freundlich lächele und den Mund halte. Mich wundert nur, woher ein Mann weiß, dass eine Frau intelligent ist, wenn sie keinen Ton außer "ja, toll!" und zustimmendes "Mhm" von sich gibt? Ich meine das wirklich nicht ironisch, sondern ganz ernst.
Jetzt mal ein Beispiel aus dem wahren Leben: ein früherer Kollege aus meiner Doktorandenzeit verliebte sich im Golf - Urlaub in Marokko in eine Serviererin des Hotel-eigenen Cafés. Kurz darauf lud er sie zu sich nach Deutschland ein - drei Monate nach dem ersten Treffen waren sie verheiratet. Er schwärmte uns zuvor von ihrer Intelligenz vor - und nach der Hochzeit beim Kennenlernen stellten wir fest: die junge Dame war über10 Jahre jünger, sprach nur arabisch und etwas französich - und er nur deutsch und englisch. Sie hatten also keine gemeinsame Sprache, woran hat er dann ihre Intelligenz erkannt?
Und wenn es die nonverbal daherkommende emotionale Intelligenz ist, die hier im Thread angesprochen wurde: jeder Hochstapler und Erbschleicher hat einen hohen EQ, sonst wäre er ja auf der emotionalen Schiene nicht so erfolgreich. Das kann es also auch nicht sein. Es würde mich freuen, wenn ein Mann mir das näher erläutern könnte.
 
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  • #50
In der Regel ist es wirklich so, alle Dümmchen, meist noch blond, sind in der Regel unter der Haube, Zufall??
Frauen, die intelligent und belesen und vielseitig interessiert sind wie die FS, muss nicht unbedingt was mit Studium oder Karriere zu tun haben (lesen bildet, egal welcher soziale Status dahintersteckt) haben es deutlich schwerer bei der Partnersuche.
Sorry, aber so viele ledige intelligente und vielseitig interessierte Männer scheint es nicht zu geben.
Die Interessen des Durchschnittsmannes ist nunmal nicht Astronomie und Bach-Klassik, sondern Fussball, Bier und fettreiches Essen, sorry, musste dies mal loswerden.
Andere Spezies sind wohl vergeben, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
 
  • #51
@#49

Tja, vielleicht stehen sich diese "Dummchen" nicht mit ihren überzogenen Ansprüchen im Wege, wie man intelligente "verkopfte" Frau?!

Ich hätte an meine Partnerin einfach nicht den Anspruch alles mit diskutieren zu können. Wozu hat man denn noch Freunde, Job etc.?
Es gibt wichtigeres mit der Partnerin zu bereden als Bach und Atomphysik für Laien!
 
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  • #52
@#46 von #27: Ich schreibe Dir dazu gerne etwas (subjektiv):

Warum nicht über Intellekt? Bach z. B. höre ich (normalerweise) in der Weihnachtszeit auch. Über Bach reden, finde ich unintererssant. Auch über die Themen, die ich interessant finde, rede ich beim Kontaktanbahnen normalerweise nicht - sowohl nicht mit einer Frau als auch nicht z. B. mit Arbeitskollegen, mit denen ich gerne nähreren Kontakt hätte. Berührung über intellektuelle Themen funktioniert normal nicht, z. B. weil bei der Entfaltung des Themas Sichtweisen herauskommen, die jemand wahrscheinlich (erstmal) nicht mag oder sich längst zu dem Thema Gedanken gemacht hat. (Ich bin ü40.) Oder findest Du mich jetzt gerade aufregend, weil ich Dir etwas darlege?

Woran merkt jemand, ob ein(e) andere 'intelligent' ist ohne Verbalisierung? Will ich jetzt nicht auseinandernehmen, kann ich auch gar nicht so gut wie ein Spezialist. Es ist auch die nonverbal daherkommende emotionale Intelligenz, aber noch mehr, z. B. irgendwie Ausstrahlung von Klarheit. Wenn ich eine 'klar' u. ä. finde und sie zuhört und Gefühle auf meiner Ebene ausdrückt und mich will, dann wache ich auf (Verheißung auf eine gute Beziehung).
 
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Gast

  • #53
@51 bzw. 46 von #27:

Danke - finde ich wirklich schön, dass Du direkt geantwortet hast. Sicher - über Bach (den ich durchaus mag / spiele Bach gern auch instrumental) tiefschürfend reden törnt mich auch eher ab - aus demselben Grund wie Dich. Diesbezüglich stimme ich mit Dir voll überein.

Nur mit Deiner Antwort auf meine eigentliche Frage bestätigst Du meine Befürchtungen: als Frau bräuchte man weder des aktiven Sprachgebrauchs mächtig zu sein noch die gesprochene Sprache des Gegenübers zu beherrschen. Ihm anbetend in die Augen schauen (kann ich ohne Mühe) reicht völlig, dass ein Mann mich für intelligent hält. Ja, und Klarheit bescheinigt man mir immer wieder - findet Mann auch toll. Nur fände ich Klarheit auch bei einem Mann absolut top. Aber eben: Mann kommt meist daher mit "das kann ich jetzt so irgendwie nicht richtig verbalisieren / auseinandernehmen..."
 
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Gast

  • #54
@#52: Sieh' es nicht so negativ. Zum einen habe ich Dir einiges auseinandergenommen. Zum anderen (wieder subjektiv:) Wenn ich etwas gerade nicht verbalisieren will, kann, dann kann das zwei Gründe haben, die Dich nicht grämen lassen sollten: 1. Ich kenne das Thema nicht oder nicht so gut bzw. müsste mich erst konzentrieren, um etwas klar darzustellen. Oder z. B.: Ich habe gerade frische Gedanken dazu, so dass meine bisherige Klarheit nicht mehr vorhanden ist. (Die erworbene Klarheit im Studium ist ja auch erarbeitet.) Oder einfach: Das Thema interessiert mich (zur Zeit) nicht. 2. und das sollte Dich freuen: Vielleicht finde ich Dich toll und bin emotionalisiert, so dass meine Emotionalität/ Leidenschaft zu stark ist, um jetzt auf Analyse von Themen umzuschalten, umschalten zu wollen. Dann können wir später auf intellektuellen Austausch kommen.

Ich als vielleicht ehemaliger Intellektueller bin emotionaler als früher. Ich hatte jede Menge Intellekt erarbeitet. Heute treffen öfters Situationen wie unter 2. beschrieben auf mich zu.
 
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  • #55
zu#49

Danke für deinen ironischen, aber treffenden Beitrag.

Es reichen viele Männer gutes Essen, ne Frau die nicht diskutieren will, sondern ne ruhige und fleissige Frau ist, halbwegs guten Sex bittet, aber bitte nicht zu hohe Ansprüche an den Mann stellen, dann fühlt er sich gleich überfordert und Frau wird zur Zicke....

w 47
 
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  • #56
Liebe FS,

leider hast Du Recht.

Bei neuen Bekannten (m/w) erzähle ich sehr lange Nichts von meinem Studium und meinen Interessen, sondern lieber über Alltagsprobleme, Kinder etc.

Wenn mich die Menschen länger kennen, fällt der Vorhang nicht mehr so schnell, wenn ich dann mal einen Wissenskrümel präsentiere. Sie schätzen mich dann als normale, patente Frau ein und nicht als abgehobenen Blaustrumpf- dann sind fundierte historische und altphilologische Kenntnisse nicht mehr so fürchterlich.
Dennoch ist die Suche nach einem Partner schwierig- mann langweilt mich eben doch schnell...
Leider muß ich mich dem anschließen... Wissenskrümel und das auch erst frühestens nach einem halben Jahr der Kennlernphase! Ich habe eine Weile gebraucht, um zu lernen, mich zu Beginn ein wenig dumm zu stellen und trotzdem authentisch zu wirken. Also verliere ich beim Schach, hab keine Ahnung von der aktuellen Außenpolitik oder der Börse, will nicht Auto fahren, koche schlecht und lese nicht im Beisein des Mannes - vor allem nicht den "Spiegel". Das klappt hervorragend, seitdem habe ich wenigstens regelmäßig Sex ;-) Später entwickle ich mich dann natürlich an der Seite meines Partners zu einer wissbegierigen Dame, lerne Autofahren, Schach und Kochen, lese seinen "Spiegel" und er ist super stolz, wie lernfähig ich doch bin... (ach so, ich hab studiert, im Ausland gearbeitet, decke beruflich einen sehr speziellen Bereich ab, in dem sich Frauen nicht tummeln und bin leider auch noch attraktiv) - bleibt immer noch das fast unlösbare Problem mit der Langeweile - am spannendsten ist immer noch mein Beruf :)
 
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  • #57
@55

Ich finde, dass ist eine sehr emanzipierte Art mit dem "Problem" umzugehen. Bravo!
Vielen Männern ergeht es in der Kennenlernphase genauso. Mann kann erst nach einer gewissen Gewöhnungsphase sein wahres Ich stückweise zeigen. Zuerst ist man der harte Machertyp und zeigt erst später, dass man auch eine weiche Seite hat. Die sollte man erstmal stecken lassen, denn sie wirkt am Anfang unattraktiv!
Zwei unterschiedliche Attribute, aber das selbe Problem!
 
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  • #58
@55:

Sorry, aber dieses Verhalten zeugt von einem gewissen emotionalen und sexuellen Notstand, der Dich leider eher bemitleidens- als bewundernswert erscheinen lässt. Sich selbst unter seiner Würde bzw. verstellt zu verkaufen, nur, damit man ab und zu- wo auch immer- was spürt? Hm.

Ich habe meine Ansicht dazu letztens an anderer Stelle schon mal geschrieben, aber hier passt sie gut rein:

Ja, Singles mit einem überdurchschnittlichen Intellekt sind nach meiner Erfahrung häufiger und länger alleine. Warum? Weil sie sich zum einen aus Komplexen und verdrehten Verkopfungen heraus Sorgen machen, wo beim Brot im Teig eine Luftblase ist, zum anderen überzogene rationale Ansprüche an das Irrationalste überhaupt, Mitmenschen, gestellt werden, ganz einfach. Gleiches gilt übrigens auch für Menschen mit einem hohem EQ, die sich zu stark in ihre Mitmenschen hineinversetzen können und lediglich Seelenmülleimer spielen dürfen. Hoher EQ heißt eben nicht devot-schluckendes Weibchen, das sich gerne anschmiegt und einem alle Wünsche von den Augen liest. Wikipedia hilft auch hier mal weiter; vielmehr ist darunter im Wesentlichen Einfühlungsvermögen zu subsumieren.

Die Menge derer, die ihren jeweiligen Elfenbeinturm verlassen, ist gering. Kann man nur in einem aufwendigen dauerhaften Prozess lernen.

M, 29
 
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  • #59
"Je mehr Intellekt, je länger Single?" klingt ja schon abenteuerlich an sich. :)
[mod: wir haben den Titel jetzt korrigiert]
Bei mir ist das eher umgekehrt, am Anfang denken die Leute eher ich sei ein Vollidiot und wenn sie dann merken, dass ich nen Fable für komplexe Differentialgleichungen habe, ändert sich diese Ansicht. :)

Also Intelligenz kann einem höchstem im Wege stehen, wenn man sie raushängen lässt, wie der letzte Snob oder wenn man sich in seinem Kopf verkriecht, zu viel nachdenkt und zu wenig aktiv wird. Ob man diese Menschen jedoch als intelligent bezeichnen könnten, das würde ich anzweifeln. :)

Gruß m30
 
  • #60
Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein dummes hässliches Entlein, denn dann wäre ich mit dem erstbesten zufrieden (und zwar innerlich zufrieden) anstatt eine hübsche intelligente Frau.
Es tut mir sehr leid, dass du solche Erfahrungen machen musstest. Es ist auch nachvollziehbar, dass man sich in solchen Momenten dies wünscht. Aber gut, dass du es dir nur manchmal wünschst, denn Intelligenz und Schönheit braucht sich nicht zu verstecken oder versklavt werden. Aus diesen Zeiten sind wir draußen und Gott sie Dank leben wir nicht in anderen Kulturkreisen, denn dort herrscht leider noch ein anderes Weltbild. Nein, Frauen wurden lange vom Mann unterdrückt und es ist gut, dass ihr eure Emanzipation durchgemacht habt. Schon die Franzosen wussten: Vive la liberté
Aber es gibt sie halt, die Artgenossen, denen macht eine starke Frau Angst...