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  • #1

Je mehr Intellekt, desto länger Single?

Muss als Frau in Internet-Partnerbörsen, aber auch im RL leider öfter feststellen, sobald man von Small Talk abweicht und ernstere oder intellektuellere Gesprächsthemen beginnt, die Männer gleich abgetörnt sind, und das anfängliche Interesse in Desinteresse sich wandelt. Ich bin keine Akademikerin und keine Karrierefrau, bin allerdings vielseitig interessiert, wie Astronomie, Fan der Musik von Johann S.Bach, Naturwissenschaften, aktuelle politische Themen und die Wirtschaftslage allgemein. Ich bin sicherlich attraktiv, voll berufstätig, ohne Altlasten und gehe regelmäßig abends zum Sport. Habe aber immer das Gefühl, Männer wollen keine Frau, die ein breites Allgemeinwissen hat, klassische Musik mag, oder über Themen reden kann, wo er evtl. nicht viel Ahnung hat. Männer scheinen eher Frauen zu mögen, die sich naiv und ungebildet verhalten, damit sie selbst besser dastehen, kommt mir allerdings so vor. Was denkt ihr?
 
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  • #2
Dann hast du bisher nur die falschen Männer kennengelernt.

Es gibt auch die anderen. Wahre Perlen, gut versteckt, aber doch manchmal zu entdecken.

Mit einem Mann, der mich nur als schmückendes Beiwerk möchte, käme ich nicht zurecht.
Dann lieben ein bisschen länger suchen.

w,51
 
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  • #3
Leider hast du recht. Mir geht es ähnlich wie dir.

Ich bin Akademikerin, vielseitig interessiert, lerne gerne Fremdsprachen, gehe zu Lesungen, mache auch gerne mal eine Bildungsreise etc. Ich bekomme öfter mal Komplimente über mein Aussehen. Habe ebenfalls keine sog. "Altlasten", lache gerne und bin für (fast) jeden Spaß zu haben.

Ich war kürzlich mit einer Bekannten unterwegs. Anfangs klebten die Männer, die wir kennen lernten, an mir. Als sie hörten, dass ich beruflich in einer Führungsposition bin (ich wurde gefragt, was ich beruflich mache, ich gehe von mir aus nicht damit hausieren), für was ich mich alles interessiere etc. wandten sie sich den einfacher gestrickten Frauen zu (sorry, wenn ich das so sage). Bei diesen Mäuschen können sie schneller punkten und Eindruck schinden.

Ich steh inzwischen drüber und denke mir, dass ich solche Männer gar nicht haben will, weil sie zu mir sowieso nicht passen. Leider hat sich aber für mich durch diese Erfahrungen gezeigt, dass für Frauen mit Intellekt die Auswahl an Männern stark eingeschränkt ist.
 
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  • #4
Wenn ich jemanden von etwas reden höre, von dem er oder sie keine Ahnung hat, verkrümele ich mich recht schnell unter irgendeinem Vorwand.
Du bist keine Akademikerin, schreibst du. In einem Universitätsstudium lernt man kritisches, analytisches, objektives etc. Denken, und man lernt, einen Respekt vor Themen zu haben, von denen man keine Ahnung hat. Je mehr man kann, desto mehr weiß man, was man nicht kann.
Themen wie Astronomie sind ja ohnehin etwas anrüchig. Fehlt nur noch die Esoterik, Bio-Gequatsche und Aberglaube verschiedener Arten.
Mag sein, dass du stolz auf dich bist. Aber könnte es sein, dass du von zu vielem keine Ahnung hast und trotzdem klug reden willst? Das törnt jeden ab, ob Frau oder Mann.
Vielleicht tue ich dir Unrecht, das will ich nicht. Stelle nur kritische Fragen, die sich mir beim Lesen deines Textes aufdrängen.
(w/56)
 
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  • #5
Liebe FS,

natürlich gibt es Männer, die nur Smalltalk wollen, mehr braucht es ja nicht für eine Affäre. :)
Sicher ist es wichtig am Anfang des Kennenlernens nicht allzu "schwere" Themen anzugehen.

Mein neuer Partner legt Wert darauf, dass er sich mit mir austauschen kann und ist begeistert davon, dass ich in manchen Dingen sogar besser informiert bin als er und umgekehrt.

Leidenschaft, Verliebtsein und Hormone :) werden irgendwann schwächer und dann ist es umso wichtiger, dass es noch andere Gemeinsamkeiten gibt.

Also hab Geduld und warte, bis du auf den Mann triffst, der sich wirklich für dich und deine Themen interessiert und umgekehrt! Eslohnt sich!

Alles Gute
 
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  • #6
Die Erfahrung habe ich teilweise auch gemacht. Langsam beginne ich zu glauben, dass frau Ihre Partnerfindung mit etwa 30 abgeschlossen haben sollte. Bis zu diesem Alter ist Intellekt völlig okay, denn viele lernen sich z.B. im Studium kennen. Wenn dann aber grundsätzlich eine Frau sehr vielseitig ist und das ist bei mir auch der Fall, bekomme ich zwar positives Feedback, dass der Abend sehr anregend gewesen sei und ich das selbst bei dem Mann auch feststelle. Vor allem findet man (n) mich attraktiv. Nur das scheint für was kurzweiliges toll zu sein, nicht aber für eine feste Kiste, da, so vermute ich, der Mann andauernd reagieren, mitreden will und ja auch sollte. Und das ist vermutlich 80% der Männer zu anstrengend. Nur kann ich nicht aus meiner Haut. Mittlerweile fange ich mit solchen Themen nicht mehr an, sondern lasse ihn das Gespräch führen, was sicherlich sehr entspannend sein kann. Nur kann zu vielem beitragen und auch das scheint zuviel für viele Gesprächspartner, jedenfalls was das partnerschaftliche angeht.
Anscheinend sollten wir uns nicht die Frage stellen "Was haben wir nicht, was die anderen naiveren "Weibchen" haben?" Ich sag das mal so provokant...Sondern die Frage sollte eher lauten "Was habe ich zuviel, so dass ich auf Dauer zu sehr anstrenge?" Wobei ich mich überhaupt nicht so empfinde und auch der Aussage vorbeugen möchte, dass ich trotz allem Intellektes vielleicht nicht warmherzig genug sei...leider zu viele Männer möchten doch auf Dauer ein paar Etagen über "der Frau stehen" und nicht wirklich die Frau auf Augenhöhe.
 
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  • #7
#3 Ich glaube, Du verwechselst Astronomie mit Astrologie. Kann an Astronomie jedenfalls nichts anrüchiges erkennen.
 
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  • #8
@3: Man kann auch ohne Studium Ahnung von Themen haben und gebildet sein. Nur weil die Fragestellerin nicht studiert hat, heißt das nicht, dass sie klug redet und nichts weiß.
 
  • #9
Ich sags mal so. Die Dame meines Herzens kann sich vielseitig interessieren, kann tun und lassen was sie will mit ihrer wissbegier, aber sie sollte mich nicht ständig damit nerven. Dafür kann sie gleichgesinnte Freunde nutzen. Nicht jedes Interessensgebiet muss ausgiebig mit dem eigenen Partner diskutiert werden.

Und wenn es um Anbahnung eines Flirts geht und einen lockeren Abend mit einer noch unbekannten Frau, oder einem Mann dann wollen doch die wenigsten gleich über J. S. Bach philosophieren!? Sondern erstmal leicht umeinander tänzeln.

Ich setz mich auch nicht hin und erzähle sofort, das ich klassische Science Fiction mag, das ich dieses und jenes lese, das Design mein Leben bestimmt.
Mir wäre auch eine lieb, die Star Wars zumindest mag, aber deshalb sage ich nicht: Je mehr andere Interessen, desto länger Single?!
 
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  • #10
Nun, da man nicht Stephen Hawking sein muss um mit grundlegenden Fakten der Astronomie vertraut zu sein, dann ist das doch ein schönes Interessensgebiet.

Klug daherschreiben und keine Ahnung haben, passiert leider auch denen, die es "abtörnt", liebe #3.
 
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  • #11
Mir kann es sowohl passieren, dass ich mich zurück ziehe, wenn eine Frau zu intellektuell daher kommt, als auch wenn sie zu naiv von Dingen redet, von denen sie keine Ahnung hat. Der entscheidende Punkt ist aber, dass der Intellekt in der Kennenlernphase (später schon) überhaupt nicht ausschlaggebend ist.

Wichtig ist vielmehr, dass die Beteiligten es verstehen, nonverbale Signale auszusenden, die den anderen anziehen. Denn wenn man jemanden anziehend findet, kann man auch darüber hinwegsehen, dass er/sie hyperintellektuell oder naiv ist. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass das Naivchen oftmals den nonverbalen Ausdruck besser beherrscht, auch wenn sie einem Mann vielleicht langfristig weniger zu bieten hat. So entsteht der in obiger Frage vermittelte Eindruck.

m41
 
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  • #12
Wenn hier immer so viele intellektuelle Frauen rumlaufen, warum treff ich keine von denen ? Also eine Frau kann nie intellektuell genug sein, wobei intellektuell im Sinne von Vielwisserei gemeint ist. Irgendwie lese ich aus den Texten immer eine Art Arroganz gegenueber Maennern heraus. Wenn eine Frau sich mit der Klassik beschaeftigt, der Mann daran aber überhaupt nicht interessiert, warum nölt die Frau den Mann noch mit diesem Thema zu ? Ich denke, das ist ein Kommunikationsproblem. Ich kleister die Frauen ja auch nicht mit Themen zu, zu denen sie kein Interesse haben. Es gibt ja auch genuegend andere Freizeithemen: Sport, Fernsehen etc.
 
  • #13
Von manchen Antwortenden wäre es sehr freundlich gegenüber und angemessen im Umgang mit der FS, wenn ihr nicht so "von oben herab" begegnet werden würde.
Danke auch.

Liebe FS,
ich denke entweder du triffst auf die falschen Männer oder aber du triffst auf die von dir gewünschten Männer, transportierst aber vielleicht falsch.
Möglicherweise "sprudelst" du so mit allem heraus, dass es die Männer als anstrengend empfinden oder gelangweilt sind, da sie (den Eindruck haben) nicht zum Zug (zu) kommen - bezogen auf das sich miteinander unterhalten.

Sicherlich hängt es nicht davon ab, ob du Akademikern bist oder nicht. Diesbezüglich lass dir nichts einreden und auch nicht Bange machen.

Ich kann deine Erfahrung jedenfalls nicht bestätigen.
Die klugen, gebildeten Männer mit umfangreichem Wissen und Witz, tauschen sich sehr gerne mit Damen, die in dieser Hinsicht ein adäquates Gegenüber bedeuten, aus und hören durchaus auch interessiert zu. Ganz im Gegenteil, es ist für Männer interessant, unterhaltsam und reizvoll eine Gesprächspartnerin mit Geist, Wissen und Esprit vor sich zu haben. Nur Rechthaberei oder/und Zickerei kommen - nicht nur - im Gespräch nicht so gut an.
Alles in allem geht es Männern da wohl nicht anders als Frauen - Mann (und Frau) möchte(n) sich gut unterhalten wissen und können.

Reflektiere einmal, wie du was in welcher Form von dir gibst und ob du Pausen machst und der Mann überhaupt die Chance von dir erhält, auch etwas (dazu) zu sagen. Eine Alleinunterhalterin ist ermüdend. Monologisieren kommt nicht gut an.
Ein Gespräch ist immer ein Dialog. Könnte es daran mangeln?
Oder bist du vielleicht im Gespräch allzu bestrebt, dem Mann zu transportieren, wiiie beschlagen du bist? Dann gib ihm die Chance, das selbst herauszukitzeln. Das ist interessant (für ihn).

Nur einige Möglichkeiten für das Fehlschlagen der von dir gewünschten Gespräche mit Männern.
 
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  • #14
Ich(kein AK) bin auch sehr vielseitig interessiert,einiges was du schreibst geht mir umgekehrt mit Frauen genau so-viele recht schlau daher reden,aber die meisten stehen nur auf ihrer einseitigen Bildungsstufe.Für mich ist Astronomie auch kein Schreckgespenst,den großen Bär würde ich ignorieren,aber du als Komet dürftest sehr gern einschlagen;-)

m48
 
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  • #15
Liebe FS,

leider hast Du Recht.

Bei neuen Bekannten (m/w) erzähle ich sehr lange Nichts von meinem Studium und meinen Interessen, sondern lieber über Alltagsprobleme, Kinder etc.

Wenn mich die Menschen länger kennen, fällt der Vorhang nicht mehr so schnell, wenn ich dann mal einen Wissenskrümel präsentiere. Sie schätzen mich dann als normale, patente Frau ein und nicht als abgehobenen Blaustrumpf- dann sind fundierte historische und altphilologische Kenntnisse nicht mehr so fürchterlich.
Dennoch ist die Suche nach einem Partner schwierig- mann langweilt mich eben doch schnell...
 
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  • #16
ich erinnere mich heute noch an eine denkwürdige Begegnung in einer nahen Dorf-Disco zu Studienzeiten. Gespräch mit einem Typen, es kam auf den Beruf zu sprechen. Er "Automechaniker, und Du?" "ich studiere in XY". Damit drehte er sich wortlos um und ließ mich stehen. Okay, es war ein ungehobelter unhöflicher Klotz, aber in abgemilderter Form habe ich das noch häufiger erlebt.
Ganz schlimm ist es, wenn man schlagfertiger ist als der betreffende Herr. Das verkraften viele nicht.
Dann haben die mich eben nicht verdient.
Ich habe insofern gelernt, dass ich mich heute bei der Nennung meines Berufes sehr zurückhalte.
 
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  • #17
Liebe FS, du sprichst mir voll und ganz aus dem Herzen! Auch ich mußte leider schon feststellen das, je blöder und einfacher eine Frau gestrickt ist, desto größer sind deren Chancen auf eine Partnerschaft. Warum glaubst du wohl, sind soviele wirklich tolle, taffe und intelligente Frauen Single! Weil Männer zwar immer großmäulig behaupten für sie käme nur eine Frau auf Augenhöhe in Frage, in der Praxis aber dann doch lieber zum naiven Weibchen tendieren, weil die zu Hause dann weniger anstrengend ist und Männer leider einen Hang zur Bequemlichkeit haben. Weil Männer nicht so selbstbewußt sind, wie sie immer gern sein möchten und schnell den Schwanz einziehen, wenn eine Frau intellektuell mehr drauf hat als sie selber. Dann doch lieber das hübsche Dummchen, dass sie bedingungslos anhimmelt und das man nach belieben betrügen und belügen kann. Allerdings gibt es Ausnahmen, die sind aber so dünn gesäht und meistens bereits vergeben, dass es sich kaum lohnt danach Ausschau zu halten. Ich für meinen Teil habe mit der Partnersuche abgeschlossen und genieße mein Singleleben aus vollen Zügen und muß mich nicht mehr herumärgern mit Paralleldatern, Warmhaltern, Dummköpfen etc. Was wirklich zählt im Leben sind gute Freunde auf die man sich verlassen kann und die länger bei einem bleiben als ein Partner. Leider taugen die wenigsten Männer mehr etwas und nutzen gerade in Partnerbörsen nur die Bedürftigkeit bindungswilliger Frauen aus. Guter Rat an die FS: zeig deine Stärken, dein Wissen, deine Persönlichkeit ruhig. Auch in einem Date und wenn ein Mann damit klarkommt - Gratuliere! Was bringt es dir, wenn du auf dumm machst - du wirst dich auf die Dauer nicht so verstellen können, dass deine intellektuellen Fähigkeiten nicht früher oder später zum Vorschein kommen. Also steh zu dir , zeig Authenthizität und bleib so wie du bist! Wir Frauen, die neben unseren weiblichen Eigenschaften auch noch Grips und Verstand besitzen müssen uns nicht verstecken und uns von den Männer zum Äffchen machen lassen!! Also Alles Gute (w 37)
 
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  • #18
Letztes Jahr hatte ich (w, 32) einen Freund - wir sind in der Zwischenzeit nicht mehr zusammen - der mit mir (Akademikerin; er selber auch Akademiker) nicht mehr zurecht. Er hat zwar studiert und kannte sich im Finanzwesen perfekt aus. Das wars jedoch bei ihm. Er hatte null Allgemeinwissen und null Interesse irgendetwas anderes als Finanzwesen kennenzulernen.

Er hatte den Plan seines Lebens gemacht und ich hätte mich ihm fügen sollen. D.h. er hat bestimmt wo wir leben werden. Und er bestimmt alles. Die Frau an seiner Seite soll nur Ja und Amen sagen.
Ausserdem sagte er mir, dass er mich zukünftig bei einer Wohltätigkeitsarbeit sehe (obwohl meine Arbeit in der Finanzbranche ist). D.h. zukünftig (wenn wir z.B. heiraten und Kinder bekommen) hätte ich in seinen Augen eine Arbeit ohne Geld annehmen sollen. Er verdiene ja genug Geld. - So was lächerliches! Es ist unglaublich, wie er nicht damit klarkam, dass ich viel mehr Allgemeinwissen und Allgemeininteresse hatte. Er wollte mich finanziell von ihm abhängig machen lassen. Ohne mich.
Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ein dummes hässliches Entlein, denn dann wäre ich mit dem erstbesten zufrieden (und zwar innerlich zufrieden) anstatt eine hübsche intelligente Frau.
 
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  • #19
Deiner These muß ich, m, widersprechen, denn ich suche Frau, mit der ich mich auf vielen Ebenen austauschen kann. Ein vielschichtiges Wissen und Interesse birgt natürlich auch die Gefahr, daß eine Beziehung zu kopflastig wird. Gerade auf diesem Level sollten beide aber auch aktiv gegensteuern können, so daß einer Beziehung, wie Du sie Dir vorstellst eigentlich nichts im Wege stehen dürfte. In diesem Sinne, viel Erfolg!
 
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  • #20
@3
Da hast Du ja ein herrliches Eigentor geschossen - das passiert, wenn man anderen Unwissenheit unterstellt Lass Dir mal erklären, was Astronomie ist. Ich hoffe für Dich, dass Du es verstehst ...
 
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  • #21
Ich denke nicht, dass es daran liegt, dass du vielseitig interessiert bist und das eine abschreckende Wirkung auf Männer dadurch haben könntest. Vielmehr vermute ich, dass Du a) die falschen Männer gedatest hat oder b) vllt. etwas zuviel geredest hast? Normalerweise tastet man sich ja an ein Thema heran und prüft, ob es den anderen interessiert oder nicht - manchen fehlt da ggf. etwas das Feingefühl und reden dann munter weiter, obwohl der Datingpartner mit dem Thema nichts anfangen kann bzw. daran gar kein Interesse hat. Das kann ganz schnell langweilig werden.

Liegt also keinesfalls daran, dass alle Männer naive und dumme Anhängsel suchen, da kann ich dich beruhigen.

w
 
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  • #22
Austausch und Diskurs auf der mir entsprechenden Ebene ist Grundvoraussetzung. Ich möchte nicht Essentials erläutern müssen und erwarte ein ebenbürtiges intellektuelles Niveau. Das setzt in aller Regel eine akademische Bildung und die Fähigkeit zu abstraktem Denken voraus. Schwerpunkte dürfen sich gerne unterscheiden, das macht es schließlich spannend. Damit ist auch klar, dass geschiedene Hausfrauen nicht meine Zielgruppe sind .(Mann, Mitte 50)
 
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  • #23
@21 Die "Chemie" muss stimmen, und die charakterlichen Eckdaten. Als promovierter Naturwissenschaftler verliebe ich mich da auch gerne in eine herzliche, liebe Frau, die auch weniger akademisch ausgebildet sein kann.
 
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  • #24
Ich bin Nicht-Akademikern mit gutem Allgemeinwissen und vielseitigen Interessen und mein Partner ist Akademiker und habe nicht das Gefühl, ihm intellektuell nicht gewachsen zu sein - in meiner Singlezeit datete ich auch teilweise Akademiker, die menschlich gesehen absolute Flaschen waren mit null Allgemeinbildung.
 
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  • #25
Hier die #3:
Der Unterschied zwischen Astrologie und Astronomie ist mir SEHR wohlbekannt, liebe 6,7 und 19. [mod]
Nur sind mir Amateure, die glauben, von Astronomie (ich respektiere studierte Astronomen durchaus!) sehr suspekt, weil dahinter oft laienhaftes Stümperwissen steckt. Astronomie ist eine Gebiet, in dem viele Laien glauben, sich ausbreiten zu müssen.[mod]Es gibt einen Typen Menschen, die trotz größter fachlicher Löcher immer alle anderen zu belehren wünschen. Oft zeigen sich dann bei näherem Zuhörern, dass alles nur Überschriftswissen und Angeberei ist. Die große Klappe und nichts dahinter. Ob die FS so "gestrickt" ist, weiß ich natürlich nicht.
 
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  • #26
Îch hatte auch mal eine Freundin- Nichtakademikerin. Sie spielte sich auf, als wäre sie die Schlauste. Alle anderen waren dumm und naiv. Sie selbst war Krankenschwester und ihre Mutter erzählte mir, dass sie ihr Studium gerade so schaffte, dass es für sie ziemlich schwer war, all das "Medizinische" auswendig zu lernen.
Wenn ich sie Studienfreunden vorstellte, waren diese leicht irritiert über ihr Auftreten - "Möchte-gern-Intellektuelle" wurde sie genannt.
Sie geht auch zu Ausstellungen, in Museen usw. und hält sich bestimmt für einen Menschen mit großer Allgemeinbildung...
Liebe FS:
Ich glaube nicht, dass die Männer wegen deines Intellektes einen Bogen um dich machen. Vielleicht machst du dir da nur etwas vor. Steh doch dazu, dass du keine Nicht-Akademikerin bist! Wahrscheinlich möchtest du mit deinem "großem" Allgemeinwissen nur diesen Fakt kompensieren. Leidest du vielleicht in Wirklichkeit unter Minderwertigkeitskompexen, weil du nicht studiert hast? Ich kenne solche Leute in meiner Umgebung. Sie müssen sich selbst ständig beweisen, wie schlau sie sind und wie dumm doch eigentlich die "Studierten" sind.
Wie wäre es, wenn du noch einmal ein Studium aufnehmen würdest? Dann könntest du deinen tollen Intellekt unter Beweis stellen.
 
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  • #27
Liebe FS,

ich kann dir nur recht geben! Ich bin 47 Jahre alt, habe auch studiert, arbeite jetzt aber in einem Beruf, wo man nicht studiert haben muss, interessiere mich auch für so viele Themen, habe sogar mir meine Augen lasern lassen, damit ich weniger intellektuell aussehe :) und habe seit Jahren immer wieder die gleichen Erfahrungen machen müssen, wie du und wie #16.

#16, du hast es super auf den Punkt gebracht. Leider sind meine Erfahrungen genau wie deine, leider muss ich dir recht geben.

Erst letztens bin ich "angesprochen" worden. Der Typ hat ohne Punkt und Komma geredet, hat mich nichts gefragt, oder ähnliches, dann bin ich "gegangen", logisch.

Diese negative Verhalten, was Männer hier beschreiben, dass Frauen nur reden und dem Mann nicht zuhören, kenne ich so nicht, eher im Gegenteil.

Es scheint aber wieder so zu sein, dass sich immer wieder die Falschen treffen bzw. aufeinander geraten ....

zu#20

Richtig, nicht ALLE Männer suchen naive und dumme Anhängsel, aber m.E. die Meisten.

Mag sein, dass es Männer gibt, die genug Selbstbewußtsein haben, es mit einer "intellektuellen" Frau aufzunehmen, aber wenn diese Männer dann noch partnerschaftlich gut drauf sind und was für die Augenweide sind, sind sie schnell vergeben und werden auch festgehalten.
 
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  • #28
Männer mögen durchaus intelligente, attraktive Frauen - im Berufsleben oder um auf einer Party herumzugockeln, oder, oder...aber bitte nicht zuhause. Die meisten Männer ducken sich schon vor Schreck, wenn sie von meinem anspruchsvollen Studium (Naturwissenschaften mit Dr.-Titel) hören. Dass man als Frau auch noch beruflich erfolgreich ist - das geht für die meisten Männer gar nicht.

Also habe ich (w,52) mal die Probe auf´s Exempel gemacht: bei Dates zwar meine Studium am Rande erwähnt - das sei aber lange her. Karriere tiefgestapelt - auch das sei lange her. Nun einen auskömmlichen Halbtagsjob, mit dem ich zufrieden sei. Ansonsten den Mund gehalten und freundlich gelächelt. Die Reaktion: man fand mich attraktiv, fraulich und baggerte. Was dann so aussah, dass die Männer - durchweg Akademiker - ziemliche Plattheiten von sich gaben, sich mit Dingen/Erfahrungen spreizten, die langweilig bis banal waren. Und das Benehmen wurde leicht herablassend bis unhöflich. Manche merkten während ihrer Schwafelei gar nicht, wenn ich völlig auf Durchzug schaltete - man fand mich toll und wollte mich sehr gern wieder treffen.

Kurzum: einen Mann per Internet-Partnerbörse zu finden, ist gar kein Problem; nur: wie hält man das Dummstellen langfristig durch? Gar nicht - habe mich daher nach 3 Monaten abgemeldet und vertraue aufs richtige Leben. Da lernt man zwar seltener Männer kennen, aber nicht solche "Frustbeulen". Ansonsten: lieber bleibe ich den Rest meines Lebens zufrieden ohne Partner als solche Typen täglich ertragen zu müssen.
 
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Gast

  • #29
Wie so viele andere Probleme ist auch dieses nicht geschlechtsspezifisch. Mir sind in knapp zwei Jahren bei EP nur extrem selten Frauen begegnet, bei denen mann ernstere/intellektuellere/tiefgründigere Gesprächsthemen anschneiden kann. Bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich nicht zur geeigneten Zielgruppe einer Partnerbörse gehöre, weil ich zu viel Wert auf ein bisschen Intellektualität lege. Im Real Life ist das zugegebenermaßen aber leider auch nicht anders. :)
 
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  • #30
#25#3#24 Scheint mir akademisch abgedreht zu sein,realitätsfremd und Intellekt hat nicht zwangsläufig etwas mit Studium zu tun.Es gibt in Sachen Allgemeinwissen akademische Nieten,als auch allgemeinwissende Prachtexemplare unter den Nichtakademikern.
Wer nicht wissbegierig ist,wird auch wenig Allgemeinwissen haben-egal ob Akademiker oder Nichtakademiker.
Ich muß doch niemanden mit Fachwissen zudröhnen und erwarten das genau dies auf Interesse stößt-wenn nicht,kann ich es als Allgemeinwissen deklarieren.Wie abgefahren ist denn das...
FS es ist eher eine Form der allgemeinwissenden Vielseitigkeit in einer heute so spezialisierten Welt-intellektuell nie ganz vorn,aber auch nie weit hinten.Das passt schon FS,jeder hat andere Interessen-nur den richtigen musst du erst treffen,mit dem du vielschichtig Reden und Handeln kannst und der genau das an dir liebt.
Was nützt dir ein Akademiker der/die ein Organ,Atom,Elektron,ein chemisches Element oder eine polit.Frage ins tausendstel zerlegen kann,aber für die eigene Zukunft und Partnerschaft einen Lebensberater/in braucht.
FS stell dein Wissen nicht permanent theoretisch in den Vordergrund,sondern wirke damit unterstützend in deinem Umfeld-denn "neun-mal-klug" kommt sehr schlecht an.


m48#13