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  • #1

Ist es wichtig, dass eine Partnerin mit Geld umgehen kann?

Also, dass sie eher sparsam ist bzw. jeden Monat Geld spart und ihre Ausgaben im Griff hat? Ist eine eher verschwenderische Frau, die schöne Dinge liebt und dafür auch mal das Konto überzieht, auf Dauer nicht als Partnerin geeignet?
 
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  • #2
Was soll an einem Menschen generell gut sein, verschwenderisch mit Geld umzugehen ? Ich sehe in diesem Verhalten keinen Vorteil. Klar kann und soll man sich MAL was gutes gönnen, das ist ja keine Frage, aber prinzipiell sollte man doch schon Gefallen daran finden, daß man mehr ausgeben könnte, als man es tut. Wer diese Einstellung nicht hat, denkt meiner Meinung nach zuwenig über seinen eigenen Horizont nach.

M,29
 
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  • #3
Ist eine (...) verschwenderische Frau (...) nicht als Partnerin geeignet?
Nein, für mich nicht. Und es kleinreden zu wollen ist für mich ebenfalls ein No-go.

Wenn Geld ganz bewußt für schöne Dinge ausgegeben wird, weil man Freude daran hat, und weil man offensichtlich das Geld übrig hatte, dann ist das ok. Aber mit Geld verschwenderisch umzugehen ist nicht ok, selbst wenn man zuviel davon hätte. Und über die eigenen Verhältnisse zu leben ist ganz und gar nicht ok.

m
 
  • #4
Das kommt ein bisschen darauf an, welche Ziele man im Leben hat. Ich bin jemand, der sein Geld ausgibt statt spart. Mir ist "Alltagsluxus" wichtig - Essen gehen, häufiger neue Kleidung, Pediküre, Wellness und so weiter. Ich lege aber keinen Wert auf ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, möchte keine Kinder und lege keinen Wert auf teure Urlaube. Somit kann ich mir diesen Lebensstil leisten. Meine Altersvorsorge ist gesichert, da ich verbeamtet bin. Ich suche einen Mann, der eine ähnliche Lebenseinstellung hat - also statt schaffe, schaffe, Häusle bauen lieber das Leben und den Moment genießen - auch finanziell. Wenn sich zwei mit einer ähnlichen Einstellung finden, passt es. Wer irgendwann gemeinsam ein Haus bauen will, sollte dagegen auch gemeinsam sparen.
 
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  • #5
Es gibt kein "das Konto", Konten haben Besitzer die dafür haften. Es gibt bloss mein Konto, dein Konto. Bei einer Frau die für schöne Dinge ihr Kono überzieht, gäbe es kein unser Konto da ich mir nur Dinge kaufe die ich mir auch leisten kann, sonst habe ich auch keine Freude daran und mein ruhiger Schlaf ist mir wichtiger als Schnick Schnack. Eine Frau die ihre Ausgaben nicht im Griff hat, wäre für mich nicht als Partnerin geeignet
 
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  • #6
Das finde ich enorm wichtig. Natürlich gehe ich, wenn ich eine Freundin habe, die noch kein oder ein geringes Einkommen hat (Studentin, Auszubildende) davon aus, dass ich eben mehr Ausgaben im Monat habe, gar kein Problem, aber wenn sie selbst bei unseren gemeinsamen Aktivitäten etwas mit aufs Geld schaut und zumindest manchmal auch was zahlt, kommt automatisch Streit auf, weil ich mir das nicht gefallen lasse.

M30
 
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  • #7
Das kommt ein bisschen darauf an, welche Ziele man im Leben hat. Ich bin jemand, der sein Geld ausgibt statt spart. Mir ist "Alltagsluxus" wichtig - Essen gehen, häufiger neue Kleidung, Pediküre, Wellness und so weiter. Ich lege aber keinen Wert auf ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, möchte keine Kinder und lege keinen Wert auf teure Urlaube. Somit kann ich mir diesen Lebensstil leisten.
Das sehe ich genauso. Ich habe eine günstige Wohnung, kein Auto, kaufe Lebensmittel meistens bei Aldi und gehe nur selten in Urlaub und dann auch in keine teuren Hotels. Ich möchte ebenfalls keine Kinder haben und brauche deshalb kein Haus, eine Wohnung reicht mir völlig.
Dagegen liebe ich schicke Kleidung, hochwertige Handtaschen, schöne Schuhe, gehe gerne und oft essen, kaufe gerne teure Kosmetikprodukte usw.. Da liegen einfach meine Prioritäten und in diesen Bereichen bin ich auch mal verschwenderisch, dafür spare ich ja dann an anderen Dingen. Also alles kein Problem, ich liebe es so, wie es st.
 
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  • #8
Es ist unabhängig, ob Mann oder Frau: die Partner sollten jeweils ihre Finanzen im Griff haben und nicht mehr ausgeben, als sie Einnahmen haben. Wenn die Partner zusammenleben, braucht es eine klare Absprache, was gemeinsame Kosten sind und was jeder selber zu tragen hat, was an Rücklagenbildung für gemeinsame Vorhaben erforderlich ist.
Bei einem Einkommensgefälle ziwschen den Partnern können unterschiedliche Anteile für die gemeinsamen Lebensführungskosten definiert werden. Darüber hinaus hat sich m.E. niemand in die finanziellen Angelegenheiten des anderen einzumischen, hier greift die Eigenverantwortlichkeit.

Das gilt für wirtschaftlich eigenständige Partner. Wenn es wegen gemeinsamer Kinder zu einer reduzierten Berufstätigkeit und vermindertem Einkommen bei einem kommt, müssen dafür ausgleichende Regelungen getroffen werden sowie die Vereinbarungen regelmässig der Lebenssituation angepasst werden.

Inwieweit dann noch was zum sparen bleibt oder ob man überhaupt sparen will, hängt zum einen vom Einkommen ab (es muss erst mal was übrig bleiben nach Abzug der Basiskosten), von der Lebenssituation, den Lebensplanungen und vom Lebensstil. Wer Kindre hat, muss sich über die Zukunftsabsicherung sicherlich mehr Gedanken machen als ein Single ohne Kind.

Ich (w, 55, kinderlos) gebe z.B. mein Geld vollständig aus - ich lebe jetzt. Weil iche immer gut verdient habe, werde ich eine dementsprechend hohe Rente sowie 2 Betriebsrenten haben. Das muss reichen. Selbst wenn ich zusätzliche Pflegerente oder sonstwas abschließen würde, könnte ich nicht soviel sparen, dass es einen qualitativen Unterschied ausmachen würde - soviel verdiene ich dann doch nicht. Ich müsste für die gleiche Leistung bloss mehr zahlen, weil ich vorgesorgt habe, dann ich ich es auch bleiben lassen udn das Geld jetzt auf den Kopf hauen.
 
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  • #9
Ganz klar, sehr wichtig! Auch wenn es uns der Staat und die Industrie vorlebt: Leben auf Pump geht schief oder kostet zumindest sehr viel Geld und am Ende Arbeitskraft!

Da das Wissen um Geld und Altersvorsorge jedoch an kaum einer Schule Thema ist und auch sonst niemand ein Interesse daran hat, dass Sie über Geld bescheid wissen, bleibt viel Grundlegendes im Nebel. Der Staat hat kein Interesse daran, dass die Menschen über das Geldsystem informiert sind. Solllen ja schließlich konsumieren und auf "Kredit"!


M/27
 
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  • #10
Das kommt ein bisschen darauf an, welche Ziele man im Leben hat. Ich bin jemand, der sein Geld ausgibt statt spart. Mir ist "Alltagsluxus" wichtig - Essen gehen, häufiger neue Kleidung, Pediküre, Wellness und so weiter. Ich lege aber keinen Wert auf ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, möchte keine Kinder und lege keinen Wert auf teure Urlaube. Somit kann ich mir diesen Lebensstil leisten. Meine Altersvorsorge ist gesichert, da ich verbeamtet bin. Ich suche einen Mann, der eine ähnliche Lebenseinstellung hat - also statt schaffe, schaffe, Häusle bauen lieber das Leben und den Moment genießen - auch finanziell. Wenn sich zwei mit einer ähnlichen Einstellung finden, passt es. Wer irgendwann gemeinsam ein Haus bauen will, sollte dagegen auch gemeinsam sparen.
Das sehe ich aus den gleichen Gründen genau andersherum. Ich bin eher ein Sparer und kümmere mich gerne um Wohneigentum und langfristige Pläne, ohne am Tropf der Versicherer und Zinsbetrüger zu hängen. Ich suche aber genau deswegen jemand, der mein Leben mit seiner Auffassung ergänzt und auch für den "Tagesluxus" sorgt. Das meine ich ausdrücklich nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern auch Einstellung und Denken.
Würde ich jemanden suchen, wie ich es schon bin, würde das aus meiner Sicht wenig Sinn machen. Das gleiche würde ich auch sagen, wenn sich zwei Nicht-Sparer treffen...
 
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  • #11
Ich würde das differenziert sehen: Hat sie ein Nettogehalt von >2000 € und überzieht ihr Konto oder lebt sie z.B. von ALG II? Für die meisten hier ist sicher beides ein NoGo...

Jemand, der sich mit Luxus schmücken will, den er nicht aus eigener Kraft erwirtschaftet, ist evtl. problematischer als Partner als jemand, der auf Jobsuche ist und aus purer Not das Konto überzieht, weil er sonst die selbstverständlichsten Dinge nicht finanziert bekommt.

Männer, die als Freiberufler mit schwankenden Einkommen klarkommen müssen oder die vorübergehend arbeitslos waren, werden für eine solche Frau mehr Verständnis aufbringen und sie auch als Partnerin respektieren können, wenn sonst alles passt.
 
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  • #12
Verschwendung finde ich genauso schlimm wie Geiz. Letzlich sollte jeder mit seinem Geld machen, was er will, damit aber bitte auch auskommen. Wenn einer gut verdient und die Frau ihm reinredet und ihm kleine Luxusausgaben madig redet, finde ich das völlig daneben, genauso, wenn sie auf Kosten des Mannes einen überteuerten Lebensstil pflegt.
 
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  • #13
Sehr wichtig. Ich kann sinnlosen Konsum auf Teufel komm raus absolut nicht leiden und würde ohne zu zögern auf so eine Frau verzichten. Es passt nicht zu meiner Lebenseinstellung und Weltsicht. Sparen ist kein absolutes muss, vielleicht verdient sich nicht genug um etwas beiseite zu legen. Mit einer Frau die eher wenig bekommt (verdienen und bekommen sind auch zwei paar Schuhe) hätte ich kein Problem.
 
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  • #14
Schon faszinierend dass überwiegend Frauen ihr Geld zum Fenster raushauen und für "Luxus" ausgeben...

Ich spare zwar nicht explizit auf etwas, bin aber auch nicht verschwenderisch.
Jemand der, wie oben aufgeführt, einen Großteil seines Geldes für solche, in meinen Augen, unnütze Sachen ausgibt wäre nichts für mich.

M, 33
 
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  • #15
Egal ob Mann oder Frau: Jeder erwachsene Mensch sollte so mit Geld umgehen können, dass er weder sich noch andere in Schwierigkeiten bringt, d. h. andere um Geld bitten muss oder ständig sein Konto überzieht. Natürlich sollte man sich auch einmal etwas gönnen und nicht immer nur kopfgesteuert agieren, das tun wir ja oft genug. Dennoch ist der vernünftige Umgang mit Geld für mich etwas Elementares, wenn es um den Partner geht. Wer ständig finanziell klamm ist, hat meiner Meinung nach irgendwo anders auch Defizite. Ich wäre daher sehr vorsichtig bei einem solchen Menschen.
 
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  • #17
Solange eine Frau ihr EIGENES Geld ausgibt, ist es ganz allein IHRE Sache, was sie damit macht, wenn sie sich davon jeden Monat ne Gucci-Handtasche kaufen soll, soll sie das tun. Wie der Mann das findet, spielt absolut keine Rolle, schließlich ist es nicht SEIN Geld. Ich finde es total übertrieben bzw. anmaßend, wie hier Männer darüber bestimmen wollen, wie ihre Partnerin ihr eigenes Geld ausgibt.
Ich würde meinem Partner niemals in seine Ausgaben reinreden, ganz egal, wie sinnlos ich diese vielleicht finde. Er gibt schließlich sein Geld aus und ist ein erwachsener Mensch, also was geht es mich bitte an?!
 
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  • #18
Es gibt kein "das Konto", Konten haben Besitzer die dafür haften. Es gibt bloss mein Konto, dein Konto. Bei einer Frau die für schöne Dinge ihr Kono überzieht, gäbe es kein unser Konto
Ist das nicht normal heutzutage? Gibt es tatsächlich noch Leute, die ein gemeinsames Konto haben?! Also ich möchte prinzipiell immer ein eigenes Konto haben, da ich ja auch über mein eigenes Einkommen verfüge. Ich dachte, das gemeinsame Konto hätte sich mit der Berufstätigkeit der Frauen sowieo erledigt.
 
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  • #19
Ich wurde zum "knickrig sein" erzogen. Bloß nichts auf Pump kaufen, nicht in Minus rutschen usw.
Ich danke meinen Eltern dafür.
Was ich mir leisten kann, das kaufe ich auch. Neulich wars die Waschmaschine.
Da spazierte ich in den Laden, sagte: Die möchte ich....und 1 Woche später wurde bei Lieferung bar bezahlt.
Es gab immer getrennte Konten, und ich lebe sogar aus finanziellen Gründen lieber alleine.
Für mich käme auch nie ein kindesunterhaltspflichtiger Mann, der in Scheidung lebt und sich mit der Ex um das Vermögen streitet, in Frage.
Sind "seine" Finanzen im Eimer, gehe ich auf Abstand! Eine W
 
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  • #20
Ich kann als w/33 der Nummer 18 nur beipflichten.
Mir sind meine Finanzen wichtig, aber auch seine. Nicht weil ich davon leben wollte oder ähnliches, aber jemand, der nicht mit Geld umgehen kann oder permanent Probleme damit hat wäre für mich ein Problem.
Verschwendung sollte besser mit Verwschwendung zusammenkommen, dann stört sich da keiner am Lebensstil des anderen bzw. dann gibt es da kein Kopfschütteln.
Und Finanzproblem sollte besser mit Finanzproblem zusammenkommen, dann kommt man auch gar nicht erst in die Predullie, dass es da irgendwelche Abhängigkeiten auf dem Gebiet voneinander gibt.

Mal abgesehen davon zur genauen Fragestellung: Ist es wichtig, dass eine Partnerin mit Geld umgehen kann?
Verschwendung udn im Hier und Jetzt eben und nicht an morgen denken ist ja die eine Sache.
Aber ist es nicht ein bisschen peinlich für eine erwachsene Person, wenn man das NICHT KANN?
Also ich empfände das sehr als defizitär - egal ob bei männlich oder weiblich.
 
  • #21
Für mich käme auch nie ein kindesunterhaltspflichtiger Mann, der in Scheidung lebt und sich mit der Ex um das Vermögen streitet, in Frage.
Sind "seine" Finanzen im Eimer, gehe ich auf Abstand! Eine W
Das erstere ist natürlich keine schöne Situation, aber sie geht dich nichts an.
Das zweite finde ich schlichtweg asozial: Du verlässt deinen Mann, wenn er kein Geld mehr hat?

Prinzipiell bin ich der Meinung, solange jemand alleine lebt und nicht in einer Partnerschaft, geht es niemanden was an, wofür er das Geld ausgibt. Wenn man in einer Partnerschaft ist, wird es automatisch gemeinsame Wünsche geben - dann brauchen beide Geld und werden entsprechend wirtschaften.
 
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  • #22
Ich bin die FS:

Ich verdiene ganz gut, wie ich finde (netto 2.500€), ich zahle in eine Lebensversicherung ein, die mein Vater schon vor 20 Jahren für mich angelegt hat, seit ich mein Studium fertig habe, zahle ich sie selbst. Außerdem habe ich zusätzlich zu meiner gesetzlichen noch eine private Zusatzrentenversicherung, da man sich auf die staatlichen Renten ja nicht wirklich verlassen kann. Ich denke also durchaus an morgen und plane für die Zukunft.
Ich habe weder ein Auto noch ein Smartphone, Tablet oder einen Flatscreen, solche Dinge sind mir gar nicht wichtig, mir genügt zum Beispiel ein normales Handy.
Für Wohnungseinrichtung gebe ich auch nicht viel aus, meine Wohnung habe ich damals möbliert übernommen und mir seither kaum neue Möbel dazugekauft, auch das ist mir nicht so wichtig.
Restaurantbesuche - gerne, aber auch nicht übertrieben oft, wenn, dann gebe ich aber gerne Geld dafür aus und lade auch mal eine Freundin, die z.B. noch studiert und deshalb nicht viel hat, zum Essen ein.
Bei Kosmetikprodukten kaufe ich auch keine teuren Marken wie Lancome oder Dior, sondern Maybelline oder Astor, die "normale" Preise haben. Dasselbe gilt für Schmuck, ist mir auch nicht wichtig und wenn, dann Modeschmuck.
In den oben genannten Bereichen bin ich also ganz normal bzw. ziemlich sparsam.
Aber meine große Schwäche sind (oft teure) Klamotten, ich kann einfach nicht ohne, ich bestelle ständig Mode aus dem Internet oder gehe in der Stadt shoppen, obwohl ich die Stücke oft nicht mal lange trage, manchmal auch nur einmal und dann gefallen sie mir doch nicht mehr. Oft geht es mir auch nur um das "Haben wollen" bzw. um das tolle Gefühl, mit gepackten Einkaufstüten nach Hause zu kommen.
Und ich kaufe nicht bei H&M oder Primark ein, das habe ich vielleicht vor 10 Jahren (mit 19) noch gemacht, aber mittlerweile ist mir gute Qualität einfach wichtig. Ich gebe gerne für eine Jacke z.B. 100 - 200€ aus, dasselbe für eine tolle Handtasche. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man mit Kleidung rausgeht, der man den höheren Preis ansieht. Die Leute reagieren dann ganz anders auf einen, habe ich schon bemerkt. Und ich könnte mir ständig neue Jacken, Oberteile, Handtaschen und Schuhe kaufen. Ich liebe es einfach, mich hübsch und schick zu machen, auch wenn das vielleicht oberflächlich klingt, aber nur dann fühle ich mich gut.
Deshalb bin ich trotz meines recht guten Gehalts öfters mal im Minus, ich denke mir dann immer "Ist doch egal, ich hab ja noch soundsoviel Spielraum und spätestens am 31. kommt ja wieder was drauf!"
Vielen Männern gefällt das aber nicht, habe ich schon bemerkt. Obwohl ich ja alles selbst bezahle.
 
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  • #23
Liebe FS,
nun wird es etwas klarer.
Ist doch egal, ob man das Geld für Klamotten, Kosmetika, Wohnung, Kommunikationstechnik oder Urlaub ausgibt. Wichtig ist: es sollte dauerhaft nicht mehr ausgegeben werden, als reinkommt und in Deinem Alter solltest Du auch Rücklagen bilden, falls mal eine neue Waschmaschine o.ä. fällig ist. Da helfen Dir Lebensversicherung oder andere langfristige Ablagen adhoc nichts, bzw. sind sie dafür ja nicht gedacht.

Auffällig finde ich, dass Du in vielen Dingen weil wahrer Sparfuchs/Verzichter bist, aber andererseits für Kleidung sehr viel ausgibts, so dass Du regelmäßig ins Minus rutscht. Ein weiteres Indiz, dass daran was nicht ok ist: Du kaufst dir Sachen, die Du dann wenig trägst und Du betonst die vermeintliche Wirkung auf andere sehr stark. Darauf solltest Du selber mal schauen und das in den Griff bekommen.

Immerhin hast Du gemerkt: den Männern gefällt das nicht - haben sie hier ja auch deutlich kundgetan.

Ich staune auch über die Beiträge: die Männer wollen keine Geldverschwenderinnen und die Frauen sagen "geht ihn nichts an, wofür ich mein Geld ausgebe". Jetzt muss ich erst mal nachdenken und mein Weltbild neu ordnen.

w, 55
 
  • #24
@FS
Wie soll es auch einem Mann gefallen, wenn die Frau ne Shoppingmacke hat? Du kaufst nicht, weil Du sinnvoll gute Kleidung haben willst, die lange hält und die Du lange trägst. Du kaufst nur ein um irgendeinen komischen Komplex in dir zu stillen.
Du kaufst um als etwas wahrgenommen zu werden das du nicht bist, als etwas besseres. Du hast nicht genug Geld um Dir im allgemeinen ein gutes und genießerisches Leben leisten zu können. Du verzichtest auf vieles um von einem dann ganz viel zu haben.
Den Männern ist egal das Du Dein Geld ausgiebst, aber nicht was dahinter steckt. Geltungssucht.
 
  • #25
Pf, ich wollte keinen Geizhals als Mann. Ich bin kein Sparfuchs; ich fahre zwar kein tolles Auto, aber gehe gerne mal Essen und shoppe auch gerne. Ich versuche das zwar in einem vernünftigen Rahmen zu halten, aber manchmal ist´s doch ein wenig zuviel des Guten.
Ich verstehe auch nicht, wieso die Leute hier so negativ urteilen; es ist doch einzig deine Sache, warum du dir Klamotten kaufst. Es geht um dich und wenn du dich mit teuren Klamotten und Sachen gut fühlst, dann mach es doch einfach!

Ich habe ehrlich gesagt bislang keine Männer kennengelernt, die es negativ fanden, wenn ich mir etwas gegönnt habe (mag aber auch daran liegen, dass die meist auch selbst gut situiert waren/sind). An deiner Stelle würde ich darauf achten, nicht zu sehr ins Minus zu gehen, im Übrigen sehe ich kein Problem.
 
  • #26
Schon faszinierend dass überwiegend Frauen ihr Geld zum Fenster raushauen und für "Luxus" ausgeben...
...
M, 33
Ich halte das nicht für ein spezifisch weibliches Thema. Klar, Klamotten, Parfüm, essen gehen und den ganzen "Luxus" sieht Mann gern mit Argwohn. Aber wer frei ist von Dingens, der werfe den ersten, was wars noch? Die Männer sitzen dann nämlich gern in ihrem E-Klasse 550i quattro Shooting Brech für mal eben 70Tausend Öcken und denken, das wäre vollkommen notwendig und keinerlei Luxus. Für 70000 Euro kann eine durchschnittlich kaufräuschige Frau lang Parfüm und Klamotten sammeln und nebenbei so ein ach-so-mondänes Mini Cabrio fahren.

Ich finde, die Einnahmen sollten im mittelfristigen Durchschnitt den Ausgaben stand halten, dann ist alles im grünen Bereich. Dazu sollte es an etwas Realitätssinn nicht fehlen. Solange der gegeben ist, wunderbar. Wenns an ihm fehlt, merkt Mann das auch anderswo.

Wenn meine Waschmaschine den Geist aushaucht, dann hol ich mir am nächsten Tag eine neue, egal, ob ich damit kurz mein Konto überziehe. Und wenn am Tag danach der Kühlschrank abnippelt bringt mich das auch nicht um, das Konto geht halt noch ein paar hundert Euro tiefer ins Minus. Aber wenn mich genau zu der Zeit die unstillbare Lust nach der neuesten Vollformatsspiegelreflexdigitalkamera von Canikon überkommt, ja dann muss ich halt an mich halten und mich ein bissssschen beherrschen. Allerdings fahr ich auch kein Auto, dessen Betriebskosten und vielleicht sogar Leasingraten mir die Haare vom Kopf fressen.

Eine ähnliche Einstellung würde ich auch von meiner LG erwarten.
 
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  • #27
Also ne Frau die als Lebenseinstellung "Hab jetzt Spaß und denk' nicht an morgen" hat, dann w#r das nix für mich.

Wenn sie auch Geld verdient kann sie grundsätzlich damit machen was sie will,
aber eine Partnerin die z.B. Schulden hat und trotzdem nichts an ihrer Einstellung ändert, also das würd ich nicht lange mitmachen.
So ne Einstellung ist zu zweit schon problematisch wenn einer das Geld zusammenhält und der andere es mit 2 Händen rauswirft.
Wenn dann noch ne Familie dranhängt, isses ein völliges No-Go.
Ich finde da muss man einfach etwas Verantwortung zeigen und auch an die Zukunft denken.
Wer garnichts spart und immer nur auf Kante lebt, obwohl genug Kohle da wäre, also das wär nicht der richtige Partner für mich.

Man darf sich gerne mal was gönnen. Aber alles mit Maß und Ziel.

m, 28
 
  • #28
Eine Frage noch an die FS.
Wie müsste denn der Partner sein? Ich meine, wenn es nicht grad für Klamotten für dich ist, gibst du kein Geld aus, heisst sobald dein Partner mit dir ins Kino, zum Essen, in den Urlaub will - muss er alles zahlen?
Du suchst nen Sugar Daddy.
 
G

Gast

  • #29
Also ne Frau die als Lebenseinstellung "Hab jetzt Spaß und denk' nicht an morgen" hat, dann w#r das nix für mich.
Man darf sich gerne mal was gönnen. Aber alles mit Maß und Ziel.
m, 28
So eine gänzlich spassbefreite Antwort, von so einem jungen Man, wie schrecklich. Insgesamt wundern mich in diesem Thread die trutschigen Antworten der Männer - es sind doch überhaupt keine Kinder, Immobilie etc ist Sichtweite oder von der FS gewünscht.
Ob die Herren der Schöpfung bei den Leasingraten für ihr Auto/Motorrad, dem Wunsch nach neuesten technsichen Geräten wohl genauso denken? Oder soll Frau etwa mit Geldausgeben garnicht erst anfangen, damit Mann später mit den Ausgaben für seine Wünsche weitermachen kann, wie vorher und Frau schon ihr Einkommen für die Familienbelange aufwendet?

Die Frage stelle ich so ganz bewusst: ich arbeite als leitende Ingenieurin in einer 90% Männerwelt, überwiegend recht junge Männer und alle mit überdurchschnittlichem Einkommen - ich sehe, wohin bei denen das Geld geht - durch die Bank, bei allen. Sparen kann da kaum jemand, denn die Chefin kennt ja auch die Gehälter und beherrscht die Grundrechenarten.

Liebe FS, nimm' Dir einen von meinen Jungs, die wissen zu leben und wenn es erst wird, legen die den Schalter einfach um und maches es anders, so wie es dann erforderlich ist.

w, 57
 
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Gast

  • #30
Und ich kaufe nicht bei H&M oder Primark ein, das habe ich vielleicht vor 10 Jahren (mit 19) noch gemacht, aber mittlerweile ist mir gute Qualität einfach wichtig. Ich gebe gerne für eine Jacke z.B. 100 - 200€ aus, dasselbe für eine tolle Handtasche. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man mit Kleidung rausgeht, der man den höheren Preis ansieht.
Ich (m) finde, dass sich das alles bei dir noch völlig im normalen Rahmen bewegt. Evtl solltest du die Häufigkeit deiner Shopping Touren etwas reduzieren auf nicht mehr als 2 im Monat wenn du dadurch vermeiden kannst im Minus zu landen. Aber bis 200€ für eine Jacke ist nun wahrlich nicht viel und sollte bei deinem Gehalt problemlos machbar sein.