• #31
Ja , es ist möglich mit nur einem Menschen ein ganzes Leben glücklich zu sein . Unsere Eltern und Großeltern haben es uns gezeigt was alles möglich ist . Es wird immer Höhen und Tiefen in einer Beziehung geben . Allerdings ist es in der heutigen Zeit sehr schwer und es wird immer schwerer . Die Ansichten verlagern sich zu sehr in die "falsche" Richtung . Innere Werte werden seltener und materialistisches Denken nimmt mehr und mehr zu .
 
  • #32
Unsere Eltern und Großeltern haben es uns gezeigt was alles möglich ist .
Die eigentliche Ehe meiner Eltern bestand nur elf Jahre lang. Danach war sie nur noch eine Wirtschaftsgemeinschaft. Erst später Scheidung, als es für sie einfacher und billiger wurde.
Ansonsten zu dem Zweck: Damit die Frau Kinder bekommen kann, und einen Mann, der Alle versorgt. Und der Mann bekommt durch die Heirat auch eine Haushälterin.

Die Ehen meiner Großeltern waren noch schlimmer. Wesentlich nur als Mittel zum Zweck. Auch da genug Gründe für Scheidung. z.B. lfd. fremdgehen. Oder damit die Frau vom Ehemann versorgt wird, weil sie für sich selber nicht sorgen konnte. (kein Beruf und kein Job möglich.) Dazu immer wieder ihren Ehemann erpresst, weil sie noch ein Kind bekommen wollte. (Insgesamt vier)

Schließlich flüchtete mein Großvater vor seiner Frau und dieser Ehe, um wenigstens die letzten Jahre seines Lebens in Ruhe und Frieden erleben zu dürfen.

Zwei dieser Ehemänner wären besser Single geblieben. Und der dritte Ehemann heiratete nur wegen eines Darlehens, um seinen Betrieb aufzubauen. Den er später im Krieg verlor.
Später starb er, und seine Witwe heiratete wieder. Aber diese Ehemänner waren nur Mittel zu ihrem Zweck. Aber sie sorgte stets gut für ihre Ehemänner (bis zu deren Tod) und für ihre Kinder.

Die "gute alte Zeit" war nicht für Jeden schön. So Manche hatten es noch schwerer, als wir.

Ja, sie waren meistens bis zu ihrem Tod zusammen. Aber zwangsweise. z.B. aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen. Oder weil die Ehemänner ihr hartes Eheleben etc. nicht mehr länger verkraften konnten, und ihr Körper schließlich versagte.
 
  • #33
Ich weiß nicht ob das geht. Den omnipotenten Partner gibt es nicht. Also sucht man sich jemanden mit der größtmöglichen Kompatibilität in den Bereichen, welche einem persönlich am wichtigsten scheinen.
Für die anderen Bedürfnisse hat man Freunde und andere Interessenspartner.
Ich kenne persönlich niemanden der/die alle Interessen mit dem/der PartnerIn ausleben kann.
Berücksichtigt man diese ausgelagerten Interessen nicht, dann denke ich, es ist doch möglich.
Meine Eltern waren über 50 Jahre wirklich glücklich miteinander, ließen sich aber auch große Freiheiten.
Meine Schwiegereltern feiern dieses Jahr ihren 58. Hochzeitstag. Eine ausgesprochen harmonische Partnerschaft.
Die Großeltern mütterlicherseits, liebten sich sehr, leider starb sie mit 60. Mein Opa lebte noch knapp 30 Jahre und ging täglich an ihr Grab. Andere Frauen interessierten ihn nicht.
Einziger Querläufer, die Großeltern väterlicherseits. Er schaffte es aus dem KZ zu fliehen, emigrierte nach Großbritannien und gründete da eine zweite Familie. Nach dem Krieg kam er zurück und blieb bei seiner Frau.
Es geht...
Ich selbst bin seit über 20 Jahren mit meinem Mann zusammen und liebe ihn täglich mehr. Ich wüsste auch nicht, warum sich dies in den nächsten 30 Jahren ändern sollte. Denn ich habe mich mit Kopf und Herz für ihn entschieden. Uns war beiden klar, wenn, dann für immer. Keine Eheverträge, kein Netz, kein doppelter Boden. Dafür absolute Sicherheit bei den wesentlichen Gefühlen und die Freiheit andere Interessen mit anderen Menschen leben zu können.
M.M.n. ist das Hauptproblem, dass sich viele Menschen nur als Liebespaar, nicht auch als Partner verstehen. Sie meinen in einer Beziehung muss einem der andere alle Bedürfnisse emotionalen, intellektuellen, kulturellen und sexuellen Bedürfnisse erfüllen können, Leidenschafthält ein Leben lang und stimmt irgenwas nicht (mehr) gibt es da draußen sicher einen mit dem es besser klappt. Denn eine Beziehung an der man arbeiten muss, ist den Aufwand nicht wert. Mit diesem.infantilen, völlig unrealistischen Anspruch an die Liebe scheitert zwangsläufig jeder Beziehungsversuch früher oder später.
 
  • #34
...Unsere Eltern und Großeltern haben es uns gezeigt was alles möglich ist ...
Ja, haben sie.
- Bis dass der Tod Euch scheidet.

Eine arrangierte Ehe, wo sie als spätes Mädchen von ihrem Vater einen Mann gekauft bekam, und sie sich dann über 50Jahre das Leben zur Hölle machten.
Eine Ehe, wo beide aus undefinierten Gründen heirateten - materielle Versorgung, Flucht aus dem Elternhaus / gehört sich ja so. Beide nicht bindungsfähig; Eifersucht, Szenen, Gewalt (als Statthalter am Kind ausgelassen).

Ehen, wo nach den Jahren nur noch entweder Gleichgültigkeit, Ignorieren oder bösartige Kommentare üblich sind, ansonsten eine einigermaßen funktionierende Wohngemeinschaft.

Für mich in Schattierungen die Standardvariante bei Langzeitbeziehungen früher und heute - von Zuneigung vielleicht noch im besten Fall etwas übrig, Liebe falls überhaupt je vorhanden, erst recht nicht, ansonsten eine ZwangsWG, wo man hängt zusammen bleibt - die rationalen Gründe finden sich bei Bedarf.
Früher war nur der Unterschied, dass man eher zusammen bleiben musste - gesellschaftlich, finanziell, aus diversen Abhängigkeiten heraus.

Dass gute Langzeitbeziehungen möglich sind, glaube ich trotzdem, aber diese waren und sind selten, und es setzt Partner voraus, bei denen immer eine gute Basis (Gefühle, Motive für Wahl dieses Partners, gegenseitige Passung) da war, und die sich fortlaufend für die Beziehung engagiert haben. Die diese und den Partner wertschätzen.
 
  • #35
Gestern um 22:00 kam ein Beitrag im Zweiten zum Thema Liebe unter wissenschaftlichen - neurohomonellen Aspekten und da wurde die Hirnaktivität bei Langzeitverliebten gemessen - es wurden ihnen Bildern von Freunden und Bekannten und dann vom Partner gezeigt unter MRT-Scan des Gehirns und die Bereiche im Zwischen - und Mittelhirn, die für die akute Verliebtheit zuständig sind - (Serotonin - und Prolaktinausschüttungen) waren bei diesen Menschen immer noch sehr aktiv. Normalerweise versiegt diese Aktivität nach einer gewissen Zeit - bei diesen Personen waren diese Zonen im Gehirn aber weiterhin aktiviert auch nach 20 oder sogar 40 Jahren Beziehung.
Gibts also doch.
 
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  • #36
Sie meinen in einer Beziehung muss einem der andere alle Bedürfnisse emotionalen, intellektuellen, kulturellen und sexuellen Bedürfnisse erfüllen können, Leidenschafthält ein Leben lang und stimmt irgenwas nicht (mehr) gibt es da draußen sicher einen mit dem es besser klappt.
Ich denke, das Schwierige daran ist zu unterscheiden, wann es an Unreife der Partner liegt, weil sie noch psychisch-jungfräuliche Vorstellungen von einer Beziehung und von einem Partner haben, und wann man wirklich nicht mehr zusammen sein kann, weil es nicht nur Menschen gibt, mit denen es besser klappt, sondern es mit dem Partner eigentlich nicht mehr klappt und man sich trennen sollte.
Wo kann man tolerant sein und wo nicht, wo ist es eine Wesensunverträglichkeit und wo nur unentwickeltes Verhalten bei gleichzeitigem Wunsch, sich zu ändern. Was auch nicht geht, ist ein Ungleichgewicht der Energie, die beide in die Partnerschaft und das Arbeiten daran stecken.

Ich denke, bei den langen glücklichen Partnerschaften ist ein tiefes grundlegendes Mögen/Liebe vorhanden, so dass man die Sicherheit hat, der andere ist einem gefühlsmäßig verbunden und nah und nicht wie andere Menschen, also austauschbar. Dazu muss man sich selbst allerdings lieben, damit man das auch spüren und geben kann.
 
  • #37
Ich denke, das Schwierige daran ist zu unterscheiden, wann es an Unreife der Partner liegt, weil sie noch psychisch-jungfräuliche Vorstellungen von einer Beziehung und von einem Partner haben, und wann man wirklich nicht mehr zusammen sein kann, weil es nicht nur Menschen gibt, mit denen es besser klappt, sondern es mit dem Partner eigentlich nicht mehr klappt und man sich trennen sollte.
Wo kann man tolerant sein und wo nicht, wo ist es eine Wesensunverträglichkeit und wo nur unentwickeltes Verhalten bei gleichzeitigem Wunsch, sich zu ändern. Was auch nicht geht, ist ein Ungleichgewicht der Energie, die beide in die Partnerschaft und das Arbeiten daran stecken.

Ich denke, bei den langen glücklichen Partnerschaften ist ein tiefes grundlegendes Mögen/Liebe vorhanden, so dass man die Sicherheit hat, der andere ist einem gefühlsmäßig verbunden und nah und nicht wie andere Menschen, also austauschbar. Dazu muss man sich selbst allerdings lieben, damit man das auch spüren und geben kann.
Absolut @void! Ein weiterer Punkt, den ich für als nicht unwesentlich erachte, ist die unbewusst erlernte Problemlösungsstrategie der Partner. Scheidungskinder, Menschen, welche in einem sozialen Umfeld von gescheiterten Beziehungen etc. aufwuchsen, werden, wobei auch hier die Regel die Ausnahme bestätigt, bei Konflikten eher dazu neigen die gesamte Beziehung zu hinterfragen und eine Trennung in Erwägung zu ziehen.
Wuchsen beide Partner hingegengegen in einem, vom tiefen Mögen/Liebe und gegenseitiger Achtung getragenen Umfeld, in dem Konflikte konstruktiv gemeinsam gelöst werden auf, ist ihre Chance auf eine langjährige glückliche Beziehung wesentlich größer.
 
  • #38
Kennt ihr vielleicht Paare, deren Liebesglück wirklich ein Leben lang währte? Ich meine jetzt primär die Paare, die sich im Alter von 30-40 gefunden haben mit der Vorstellung gemeinsamer Kinder, Hausbau etc.
Ja, meinen Partner und ich: ein Leben lang können wir nicht wissen. Aber immerhin schon 17 stolze Jahre. Und verliebt wie im ersten Jahr. Mit Schmetterlingen im Bauch, immer wieder.

Ich kenne außer uns noch fünf Paare, denen es ganz genau so geht. Wenn man sie sieht, weiß man einfach: die zwei gehören zusammen. Wie Ying und Yang. Wie zwei Puzzle-Teile.

Man sagt ja, dass man "in seinem Umfeld" eine Projektion von sich selbst erschafft. Kann es sein, dass DU ein Thema mit "Liebes-Unglück" hast? Unbewusst suchst Du Dir nun alle Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, denen es genau so geht und "Deine negative Sicht der Dinge" bestätigen.

Glaube doch mal an die Liebe! Ganz naiv!

Du wirst Dein wahres Wunder erleben! Hoffentlich!
 
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  • #39
Den omnipotenten Partner gibt es nicht. Also sucht man sich jemanden mit der größtmöglichen Kompatibilität in den Bereichen, welche einem persönlich am wichtigsten scheinen.
Für die anderen Bedürfnisse hat man Freunde und andere Interessenspartner.
So denke ich auch.
Zudem glaube ich, dass es in erster Linie an der Erwartungshaltung liegt. Wenn man realistische Erwartungen an eine Partnerschaft hat kann es bestimmt ein Leben lang halten. Jeder anderen sozialen Beziehung im Leben (zu Familienmitgliedern oder Freunden) steht man auch eine gewisse Inkompatibilität in manchen Bereichen zu.
Der Unterschied ist, dass ein Lebenspartner austauschbar ist (bei Familie kommen nur wenige auf die Idee, sich mal ne neue zu suchen ;-). Solange man denkt, dass es "irgendwo da draußen" bestimmt einen Menschen gibt, mit dem ALLES in jeder Situation passt und das natürlich auch für immer, kann man kaum dauerhaft eine glückliche Beziehung haben. Natürlich sind Lebenspartner austauschbar, aber niemand ist perfekt - es sind dann eben beim Nächsten andere Bereiche, die nicht kompatibel sind.
w,40 -21 Jahre verheiratet
 
  • #40
Jein. Forscher sagen, dass es in Beziehungen kein "immer glücklich" gibt. In den guten, langjährigen Beziehungen sind die Partner in großem Maße zufrieden und ab und zu glücklich. So erlebe ich das auch im Freundeskreis.
 
  • #41
Ich denke schon, dass es ein Leben lang halten kann. Ich denke nicht, dass es immer einfach ist. Aber ist etwas neues immer besser, immer wieder Schmetterlinge und nach 1-2 Jahre wieder zur Nächste/Nächsten? Oder alle paar Monate auf der Piste beim aufreissen so? Klingt für mich sehr oberflächlich und ist wahrscheinlich auch, denn verliebt ist man schnell mal aber ob es daraus Liebe wird.

Wieso muss nur einen Lebensabschnittpartner sein?

Also ich wünsche mir schon jemand mit dem ich alt werden darf, ob der Wunsch in Erfüllung geht weiss ich natürlich nicht.
 
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  • #42
Warum wird es eigentlich immer als besonders erstrebenswert dargestellt, in einer Beziehung auch "schlechte Zeiten" durchzustehen (damit meine ich nicht z.B. Krankheit oder finanzielle Probleme, sondern Schwierigkeiten, die sich aus mangelnder Passung, fehlender Anziehung etc. ergeben)?

Wird man am Ende dafür belohnt, möglichst lange mit ein- und demselben Menschen ausgehalten zu haben; gibt es womöglich noch Extrapunkte für besonders "schwere" Zeiten?

Nein, gibt es nicht. Man kann ja darauf stolz sein, schon soundsoviele Jahre mit xy zusammenzuleben. Aber einen Orden wird einem dafür niemand verleihen. Am Ende gibt es keine Abrechnung; keinen väterlichen Gott, der einem für jedes bewältigte Beziehungsjahr wohlwollend den Kopf tätschelt.

Da am Ende eh nichts bleibt, besteht für mich der einzige Sinn des Lebens darin, soviele glückliche Momente wie möglich zu erleben. Wenn das mit einem einzigen Partner 30, 40, 50....Jahre lang gut geht, schön. Ich träume auch insgeheim von dieser einen lebenslangen wahren Liebe (ohne allerdings daran zu glauben). Aber wenn es sich irgendwann mit Partner x nicht mehr gut anfühlt - warum sollte man dann zusammenbleiben, statt sein Glück andernorts zu suchen?

Ich habe allerdings auch keine Vorstellung von Liebe im romantischen Sinne. Ich kenne Freundschaft, Verbundenheit mit Familienmitgliedern, Verliebtheit. Aber "Liebe"? Ich denke, sowas habe ich noch nie gefühlt.

Aus meiner Sicht sieht die beste Lebensform folgendermaßen aus: Dauer-WG mit Geschwistern oder guten Freunden für Stabilität/Heimatgefühl/Unterstützung im Alltag und nebenbei Affären, um das Bedürfnis nach Abenteuer, Romantik, Erotik zu stillen.

De facto leben das ja auch viele so, nur dass sie die WG nicht als WG bezeichnen, sondern nach wie vor als Paarbeziehung. Und das widerstrebt mir persönlich. Mit jemandem von Anfang an als WG zusammenleben - ja, gerne. Aber eine ehemals romantische Verbindung aufrechterhalten, nachdem sie zur WG mutiert ist? Ich glaube, das würde mir schwerfallen. Da würde ich wohl immer der Leidenschaft vergangener Tage nachtrauern. Ich denke, es funktioniert besser, wenn man das Bedürfnis nach langfristiger Bindung und das Bedürfnis nach Erotik etc. gar nicht erst miteinander vermengt.
 
  • #43
Die Ursprungsfrage lautet: Ist es überhaupt möglich, sein ganzes Leben lang mit einer Person glücklich zusammen zu sein?

Ich denke auf jeden Fall. Nämlich erst mal mit sich selbst. Das ist für mich die Grundvoraussetzung, um mit einem Mann glücklich zu werden.

Leider traf und treffe ich wenig Männer, die so ähnlich drauf sind wie ich. Wenn, dann sind sie gebunden. Die anderen Männer sind verunsichert, ängstlich, Machos, zeigen viel Arroganz, Infantilität und ungesunden Umgang mit der eigenen Seele und dem Körper=kleine Jungs. Mit so einem Mann kann ich auf Dauer nicht glücklich zusammen sein.

w
 
  • #44
Wird man am Ende dafür belohnt, möglichst lange mit ein- und demselben Menschen ausgehalten zu haben; gibt es womöglich noch Extrapunkte für besonders "schwere" Zeiten?
Das hängt doch davon ab, was für "schlechte Zeiten" es sind. Wird meine Partnerin krank und ich halte zu ihr, dann werde ich sicher belohnt, im Zweifel damit, dass sie eben dann auch mit mir mal solche Phasen durchsteht.

Wohnt man nur noch in einer WG, dann sind das schwere Zeiten in Bezug auf die Partnerschaft. Da stimme ich Dir eher zu: wenn ich in einer Partnerschaft länger unglücklich bin, beende ich diese. Treten dies nicht auf oder nicht längerfristig, würde ich die Ausgangsfrage bejahen. Sonst für mich persönlich nicht. Es gibt aber auch Beziehungen, die ich längst beendet hätte und die beiden Menschen sind trotzdem noch zusammen.
 
  • #45
Ja-mein Exfreund und ich wohnten 10 Jahre neben solch einem Paar in einem Haus.
Sie hatten sich kennengelernt, als sie etwa Mitte 40 war und verwitwet, er ein ganzes Stück jünger (13 Jahre) und waren schon über 35 Jahre in "wilder Ehe" -wie sie es beide schmunzelnd nannten-glücklich. Er vergötterte sie förmlich, und sie zog ihn liebevoll auf. Als mein Freund und ich schon getrennt waren, hörte ich, dass unser früherer Nachbar nicht lange nach dem Tod seiner Lebensgefährtin auch gestorben war.
 
  • #46
In meinem Umfeld hat es gerade einmal zwei langjährige Paare, von denen ich finde, sie machen es saugut und haben es wirklich toll zusammen. Beide sind seit rund 25 Jahren zusammen, beide haben drei Kinder. Ein Paar ist ziemlich religiös, das andere lebt eine recht extreme SM-Beziehung (sie dominant, er devot). Die beiden Frauen sind meine Heldinnen. Bei Beziehungsgeknatsche frage ich sehr gerne sie um Rat, sie raten mir nie, eine Beziehung aus einem Streit heraus zu schmeissen.

Bei beiden Frauen fällt mir auf, dass sie nie, aber auch wirklich gar nie lieblos oder abwertend über ihre Männer sprechen. Bei Konflikten wettern sie zwar, bewahren aber immer den Grundrespekt vor ihren Männern. Bei beiden ist zudem interessant, dass sie ihre guten Ehen nicht als Ergebnis ihrer eigenen Anstrengungen sehen, sondern als grosses Glück, für das sie dankbar sind. Beide sind ausgesprochen humorvoll und witzig und nehmen sich selber nicht allzu ernst (dafür werden sie von ihren Männern sehr ernst genommen).

Die Ähnlichkeiten im Verhalten dieser beiden sehr unterschiedlichen Frauen lassen mich vermuten, dass die Fähigkeit zu einer langjährigen guten Beziehung wohl eine Frage des persönlichen Charakters ist.

Frau 50
 
  • #48
Da ich wahrscheinlich bald Feuer für Beitrag #46 bekommen werde, eine kurze Ergänzung: ich kenne Paare, die ihr Glück u.a. darin gefunden haben, ihr Unglück zu teilen. Und andere, in denen ein Part den anderen aufgefangen hat, ohne großes Aufhebens darum zu machen. Vielleicht gehört das in jenen Mikrokosmos, dem wir die Überschrift "Liebe" verliehen haben?
 
  • #49
Danke für diesen Beitrag:

Er macht transparent, warum es Menschen gibt, die für dauerhafte Bindung schlicht nicht tauglich sind.
@Hannes,

Ich gehe nicht oft konform mit Dir, aber in diesem Fall, ja.

Langfristige Beziehungen sind nicht möglich, wenn man nur für den Moment lebt.
Den Moment genießen, ja.
Aber ohne ein WIR, von einer guten Passung ausgehend, mit aktiver weiterer Gestaltung, gemeinsamer Entwicklung der Beziehung, mit Wertschätzung des Partners und der Partnerschaft, Paarqualitäten, etc. gelingt es nicht.

@Babar hat 2 schöne exemplarische Geschichten, genau dies erlebe ich bei den sehr seltenen harmonisch wirkenden Paaren.
Wertschätzung, Respekt, aber auch Leichtigkeit, und ebenso Toleranz, Akzeptanz gegenüber dem Partner und seinem Sein, seinen Eigenheiten.
Und die unabdingbare Basis, dass Werte- und Lebensvorstellungen harmonieren.

Ich glaube, wertfrei, dass es Menschen gibt, die aus welchen Gründen auch immer, Charakter, Persönlichkeit, Prägungen, Erfahrungen, dies nicht leben können und evtl. gar nicht wollen.

Schwierig ist es, wenn ein Part das eine gerne würde und könnte und der andere nicht, und sich das erst im Lauf der Beziehung manifestiert.
Die Verletzungen sind zwangsläufig.

Da kommt wieder das Thema Bindungsstile - wieviele Menschen gibt es, die einen sicheren Bindungsstil haben? Oder mit den Schwächen der anderen Varianten so umgehen können, dass sie unschädlich sind, bzw. sich selbst weiter entwickelt haben, um ihren Grundbindungsstil in einen sicheren verwandelt zu haben.
 
  • #50
@Wildblume hat einen sehr nachdenkenswerten Ansatz gebracht.

Als erstes sollte man überhaupt mit sich selbst leben können.
Sich selbst mögen, alleine einen Lebenszweck, Ziele definieren. Eigene Lebensinhalte, Qualitäten. Sich selbst ertragen

Wenn man einen Partner dazu benötigt, um leben zu können, ist das schon der falsche Ansatz.
Warum sollte irgendwer mit mir leben wollen, wenn ich es selbst nicht kann und mag?
 
  • #51
... Heutigen Paaren fehlt einfach der Punkt, wo man sich aufeinander verlassen muss.
Den Gedanken finde ich sehr wichtig und es fehlt m.E. auch immer mehr die Bereitschaft, sich aufeinander verlassen zu wollen und füreinander da zu sein. Generell und in schwierigen Zeiten erst recht. Stattdessen geht es um "ich", "mich" und "mein" - ein "wir" kann so kaum entstehen. Das reicht dann für serielle Monogamie, für ein ganzes Leben jedoch ganz sicher nicht.
Aber das sind nur aktuelle Tendenzen, denen man nicht folgen muss. Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass man ein Leben lang (oder, wenn man im fortgeschrittenen Alter nochmal neu anfängt, zumindest sehr lange) mit einem Partner glücklich sein kann, wenn man von Beginn an in den wesentlichen Dingen zusammenpasst und Liebe als wertvolles Phänomen begreift, das einem, wenn man großes Glück hat, widerfährt. Es ist nichts, was man bewusst herbeiführen, lenken oder sich "erarbeiten" kann, auch wenn einem das heutzutage angesichts des Machbarkeitswahns überall suggeriert wird. Man lässt sich darauf ein und lebt es gemeinsam - egal, in welcher Art von Beziehung.
Ich kenne in meiner Familie und in meinem Freundeskreis sehr viel mehr langjährige Paare, die einen glücklichen Eindruck machen, als Kurzzeitbeziehungen oder Paare, die unglücklich sind und sich getrennt haben.
Man merkt es daran, wie wertschätzend die Partner über ihre Liebsten sprechen und wenn man sie vor sich hat, dann spürt man, dass es bei ihnen ein "wir" gibt. Das nenne ich großes Glück.
 
  • #52
Ich glaube schon, das es funktioniert. Leider nicht bei mir. Ich kenne in meinem Freundeskreis 2 Paare die haben sich mit 15 und 18 kennengelernt und sind mit ü 40 noch zufrieden zusammen mit Haus und Kind. Ich denke, glücklich ist über diesen langen Zeitraum niemand dauernd. Das kann gar nicht sein. Dazu hält das Leben viel zu viel an Auf und Ab Zeiten bereit. Wichtig ist, sich zusammen zu entwickeln und auch Probleme anzupacken. Dann kann es gelingen. Sonst nicht. Da sind dann diejenigen, die sich gegen Heirat entschieden haben auf der Habenseite. Sie leben ein Leben, jenseits von Gerichts und Anwaltskosten, sind nicht unterhaltsverpflichtet und somit fein raus
 
  • #53
Danke für diesen Beitrag:

Er macht transparent, warum es Menschen gibt, die für dauerhafte Bindung schlicht nicht tauglich sind.
Auf so eine Reaktion eines der üblichen Verdächtigen aus der moralinsauren männlichen Foristenfraktion habe ich förmlich gewartet. Schade nur, dass dabei auf die eigentliche Frage, die ich gestellt habe - WARUM man um eine Beziehung kämpfen sollte, die einen nicht (mehr) glücklich macht - überhaupt nicht eingegangen wurde. Zumal ich ja extra betont hatte, dass ich unter "schlechten Zeiten" nicht verstehe, dass der Partner aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit o.ä. "unbequem" geworden ist.

Unter "schlechten" Zeiten verstehe ich, dass man das Gefühl hat "es passt nicht (mehr) mit uns". Weil man sich nichts mehr zu sagen hat, einander fremd geworden ist (oder feststellt, dass man sich nie wirklich nahe war). Sich körperlich nicht mehr anziehend, vielleicht sogar abstoßend findet. Sich gegenseitig nervt, schlimmstenfalls verachtet.

Ich persönlich kann mir nur schwer vorstellen, dass man aus einem solchen Zustand wieder zurückfinden kann zu einer harmonischen, gefühlsmäßig erfüllenden Beziehung. Sicher fehlt mir die Lebens-/Beziehungserfahrung, um beurteilen zu können, ob es nicht doch möglich ist.

Es wäre schön, wenn die Langzeit-Beziehungserfahrenen hier im Forum andere an ihren (positiven) Erfahrungen teilhaben lassen würden, statt einfach nur andere Meinungen mit Quasi-Einzeilern abzuurteilen oder besserwisserisch auseinanderzunehmen.
 
  • #54
Auf so eine Reaktion eines der üblichen Verdächtigen aus der moralinsauren männlichen Foristenfraktion habe ich förmlich gewartet...
... Sicher fehlt mir die Lebens-/Beziehungserfahrung, um beurteilen zu können, ob es nicht doch möglich ist.
...
Ich habe den Eindruck, dass von einigen jede(r), die (/der) nicht der Negation der Existenz von moralischen Kategorien zustimmt, der Abwertung freigegeben wird. Das ist das eine. Das andere ist Dein offenherziges Bekenntnis, dass Dir die Erfahrung fehlt, über geglückte Langzeitbeziehungen (be)"urteilen" zu vermögen. Die Ursachen dafür hast Du m.E. ja bereits dekuvriert - siehe meinen von Dir inkrimierten Beitrag.
 
  • #55
Warum sollte man um eine Beziehung kämpfen?
Kämpfen ist für mich der falsche Begriff.

Gründe?
Jede Beziehung verläuft in Wellen, keine Beziehung macht auf Dauer glücklich. Dieser Anspruch bringt zwangsläufig jede Beziehung zum Scheitern.
Glück gibt es nur als Momentaufnahme.
So wie ich mein Umfeld, mein Leben gestalte, mein Leben lebe, so schaffe ich mir die Glücksmomente. Für diese bin ich verantwortlich.
Kein anderer Mensch, keine Lebensform, keine Lebensumstände. Glück ist nicht käuflich.

Kämpfen um Beziehung, um einen Menschen, nein. Aber achtsam und wertschätzend mit einer Beziehung umgehen, diese ist ein Geschenk.
Immer wieder schauen, sind die Basics noch stimmig, wie geht man miteinander um, wo sind schädliche Routinen eingeschlichen.
Immer wieder prüfen und gemeinsam verändern, was nicht mehr passt.
Wichtig sind gemeinsame Projekte, Träume, Ziele und wenn es, wie @Hannes schrieb, eine gemeinsame Problematik ist, die man zusammen bewältigt. Das WIR bewahren, pflegen, erweitern.

Es gibt in jeder Beziehung Zeiten, wo man sich entfernt.
Man kann sich bemühen, sich wieder näher zu kommen, die Ver-Bindung wieder herzustellen, oder man lässt es laufen.

Dann zieht man irgendwann die Bilanz,
Beziehungen sind nicht für die Dauer, sie machen nicht glücklich, man geht.

Wenn allerdings schon am Anfang die Einstellung existiert, ich kann nicht lieben, ich werde mich niemals einlassen (es gibt einen anderen Foristen, dessen Haltung sehr exemplarisch ist) und Partnerschaften hält man nur, solange es gut geht (als Selbstläufer)
- Wo soll da die Basis für eine längere Partnerschaft sein?

@Andriana, es ist kein persönlicher Angriff, aber Du schreibst in diesem Post, von nicht lieben können, nicht einlassen wollen und Beziehung als Phasenkonstrukt, dass man / frau hat, solange sie glücklich macht (noch manches andere)
Du bist damit nicht alleine, aber meinst Du, dass jemand, der sich in Dich verliebt, der mit Dir eine Partnerschaft aufbauen möchte, dabei wirklich die geeignete Partnerin gefunden hat?

Ich möchte mit einem Partner gute Zeiten genießen, mich daran freuen, aber auch mit ihm die schwierigen Zeiten, ob von außen oder von innen her schwierig, durchstehen. Es sind gerade die gemeinsam bewältigten Schwierigkeiten, die verbinden. Die Glücksmomente sind die Verstärker.
Wobei es doch Glücksgefühle auslöst, den andern anschauen zu können und sich zu sagen, mit diesem Menschen kann ich durch Dick und Dünn gehen. Vertrauen, Sicherheit, Geborgenheit.
 
  • #56
Ich möchte mit einem Partner gute Zeiten genießen, mich daran freuen, aber auch mit ihm die schwierigen Zeiten, ob von außen oder von innen her schwierig, durchstehen. Es sind gerade die gemeinsam bewältigten Schwierigkeiten, die verbinden. Die Glücksmomente sind die Verstärker.
Das ist sicher so. Es beantwortet aber die Frage nicht. Ich habe noch nie eine Beziehung gehabt, in der ich nicht die guten Zeiten gemeinsam genossen und in schlechten zusammengestanden habe. Du führst hier aus meiner Sicht ein Kriterium an, das genauso für jede "richtige" Beziehung gilt, die 5 oder 10 Jahre hält. Bei mir ist es mehrfach so gewesen, dass dann eben doch irgendwann eine Trennung erfolgt ist.
Man kann abschnittsweise mit mehreren Partnerinnen hintereinander sehr glücklich sein oder eben mit einer ein Leben lang.
 
  • #57
... Bei mir ist es mehrfach so gewesen, dass dann eben doch irgendwann eine Trennung erfolgt ist.
Warum ist dann bei Dir die Trennung erfolgt, wenn es vorher stimmig war?

Meine Beziehungen endeten deswegen, weil wir uns verloren hatten, weil es kaum mehr ein relevantes WIR gab, die Kommunikation nicht mehr stimmte, die Nähe.
Die guten Momente, die wirklich verbunden hätten, fehlten, und letztendlich auch das tatsächliche Miteinander in den schwierigen Zeiten.

Ich beendete, weil ich in der Beziehung einsamer war, als heute als Single.

Es gab eine Beziehung, die aus anderen Gründen endete.
 
  • #58
Auf so eine Reaktion eines der üblichen Verdächtigen aus der moralinsauren männlichen Foristenfraktion habe ich förmlich gewartet. Schade nur, dass dabei auf die eigentliche Frage, die ich gestellt habe - WARUM man um eine Beziehung kämpfen sollte, die einen nicht (mehr) glücklich macht - überhaupt nicht eingegangen wurde. Zumal ich ja extra betont hatte, dass ich unter "schlechten Zeiten" nicht verstehe, dass der Partner aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit o.ä. "unbequem" geworden ist.

Unter "schlechten" Zeiten verstehe ich, dass man das Gefühl hat "es passt nicht (mehr) mit uns". Weil man sich nichts mehr zu sagen hat, einander fremd geworden ist (oder feststellt, dass man sich nie wirklich nahe war). Sich körperlich nicht mehr anziehend, vielleicht sogar abstoßend findet. Sich gegenseitig nervt, schlimmstenfalls verachtet.
Ich bin hier auch bei @Hannes.
Es ist der falsche Ansatz, irgendwann einfach zu sagen "es passt nicht mehr" und meint, man müsse dann nur jemanden suchen, mit dem es passt und alles läuft.
Beziehung ist Arbeit und wenn man sich fremd geworden ist, dann hat man das selbst mitverursacht = kein taugliches Beziehungsverhalten gelebt.
In Beziehungen, die mit Liebe und Passung gestartet sind, hat das Verhalten beider Partner dazu geführt, dass man das verloren hat. Wer diesen Zusammenhang nicht erkennt, sondern stattdessen den Anderen nur austauscht gegen jemand vermeintlich passenderen, dem wird eine lange Beziehung nicht gelingen, weil er den eigenen Anteil am Scheitern nicht sieht.
Und: Aus Krisen lernt man erheblich mehr als in einfachen Zeiten. Es ist einfach zufrieden zu sein, wenn alles problemlos läuft. Erst dann, wenn man auch Krisen miteinander durchstehen und lösen konnte, hat man ein wirklich gutes Fundament miteinander.
 
  • #59
Warum ist dann bei Dir die Trennung erfolgt, wenn es vorher stimmig war?
Menschen entwickeln sich weiter und natürlich kommt man manchmal auch erst nach Jahren an den Punkt, an dem man merkt, dass man sich unterschiedlich entwickelt hat.
So war es auch bei mir mehrfach. Ich denke, manche Menschen haben einfach das Glück, früh einen wirklich passenden Partner zu finden. Oder aber sie sind genügsamer als andere. Trennungen haben immer etwas mit Entwicklungen auf beiden Seiten zu tun. Und manchmal scheint es auch nur stimmig zu sein und irgendwann stellt sich heraus, dass es das nicht ist.
 
  • #60
Ich bin seit weit über 10 Jahren mit einem Paar befreundet.
Die Beiden lernten sich kennen, als er 15 und sie Anfang 20 war.

Heute sind sie seit fast 30 Jahren zusammen, haben viele Krisen gemeistert, sich Etwas zusammen aufgebaut und gemeinsam (und das Wort meine ich hier auch genau so!) eine wunderschöne, intelligente und emanzipierte Tochter großgezogen. Sie hätte gerne weitere Kinder gehabt, was leider nicht möglich war.

Im Umgang miteinander fällt mir immer wieder auf, wie liebevoll und aufmerksam er seiner Frau gegenüber ist, dass ihm wichtig ist, was ihr wichtig ist, umgekehrt genau so. Es ist für ihn selbstverständlich Hand in Hand mit ihr im Kleinen wie auch im Grossen zusammen zu arbeiten.

Als ich letztens mit ihr zusammen saß und wir auch auf ihre Beziehung zu sprechen kamen, sagte sie nur, dass er immer noch ihr Traummann ist und das sie weiss, dass sie keinen Besseren hätte bekommen können. Sie sieht seine Fehler und Eigenheiten, wie er auch die ihren, aber sie akzeptieren es so, wie es ist. Nach so vielen Jahren sieht man den anderen einfach so, wie er ist.

Ihm sind seine langen Haare dann irgendwann mal ausgefallen und sie hat im Laufe der Jahre ein paar Kilos zugelegt (von KG36 auf 40). Beide haben ihre Veränderungen im Laufe der Jahre akzeptiert, weil es nun mal so ist.
Beide geben auf ihre Art und Weise ihr Bestes und das gefällt mir.

Sie sagte mir, dass sie heute immer noch gerne mit ihm schläft, seine Nähe geniesst und dass sie allen Grund hat zufrieden und glücklich zu sein und auf eine gute Zeit mit ihm zurückblickt.

Natürlich kann auch ich nur die Fassade sehen, aber ich habe keinen Grund, ihr nicht zu glauben.

Ich denke, dass es nicht darum geht, immer Glücklich sein zu wollen, sondern es völlig ausreicht, zufrieden zu sein und man in dieser Zufriedenheit eben auch viele Glücksmomente schaffen kann.

Die Beiden sind für mich diesbezüglich schon ein Vorbild, denn das, was die haben, wünsche ich mir auch. Und ich glaube, dass ich auch den Partner gefunden habe, mit dem dies Möglich werden könnte.