• #31
Ja und deine jetzigen Partner hast du wohl im Real Life kennengelernt.

Also ist das Onlinedating wie viele schon früher schon sagte verlorene Zeit. Online sind ja meistens nur die Menschen, die keine Chance im RL auf einen Partner haben.
Nein, tatsächlich online kennen gelernt - als ich gerade endgültig online aufhören wollte - oder zumindest eine längere Pause einlegen.
Ich war mehr oder weniger 4 Jahre mit Pausen online unterwegs, mal intensiver, mal weniger; insgesamt waren es wenig Dates.
Es ist Realität, dass es nicht so einfach ist und auch die Auswahl letztendlich klein. Ich wollte keine Fernbeziehung, also Limit Umkreis 50km...
Ich wollte einen Partner +/-5, Viele Männer suchen online deutlich jünger...

Es war keine verlorene Zeit. Es war nur manchmal hart, das dicke Fell. Deswegen wollte ich auch aufhören. Und dann war es Fügung.

Auf jeden Fall gab es etliche sehr schöne Dates, interessante Begegnungen, manches skurril. Ich habe viel über mich, über Menschen, über das,Leben gelernt.
Für mich war ein Date nie verlorene Zeit.

Und ich habe letztendlich nicht nur meinen Partner gefunden, sondern einen mir sehr lieben, wichtigen Freund.

Real Life klingt immer so einfach, aber so leicht ist es nicht... Ich bin gesellig, viel unterwegs, trotzdem ergab sich nie etwas.

W,50
 
  • #32
Lieber Fs,
es ist nicht seltsam mit 50+ keine Kinder mehr bekommen zu wollen sondern der Normalzustand.

Es ist auch nicht seltsam mit 50+ keine Kinder zu haben, noch nichtmal selten. Es betrifft nicht die Mehrheit der ü50 Männer, aber immerhin sind 25% der Männer Deiner Alterskohorte kinderlos.
Von den Frauen sind in dieser Alterskohorte 18% kinderlos, also auch eine Minderheit, aber auch keine Seltenheit. Merkwürdig, dass Du als Lehrer das nicht selber weißt bzw. recherchieren kannst.

Seltsam finde ich bei einem ü50 Mann, wenn er verschrobene Gründe seiner Ex zitieren muss für seine Kinderlosigkeit, statt offen und ehrlich zu sagen
- ich bin per se kein Kinderfreund und habe von berufswegen den ganzen Tag mit Kindern zu tun. Das brauche ich nicht noch mit eigenen Kindern als 7/24-Beschallung
- nein Danke. Ich bin Lehrer geworden, weil ich viel Freizeit für mich und Partnerin haben will und mein Geld für Reisen, einen komfortablen Lebensstil aufwenden will, statt dafür Kinder groß zu ziehen.
- oder was immer der wirkliche Grund ist.

Wenn also Kinder in Deiner Altersgruppe der Normalzustand für 75% der Männer sind, warum machst Du so ein Thema aus der Nachfrage? Das ist doch nur ein Zeichen dafür, dass Du in dem Thema total unklar bist und dementsprechend kommunizierst.
Wo Unklarheit herrscht, fragt ein lebenserfahrener Mensch nach - ist schließlich ein wichtiges Thema mit großem Einfluss auf das gemeinsame Leben. @Lionne69 beschreibt die Gründe sehr gut: an dem Thema erkennst Du, ob jemand ein Familienmensch ist, ob eher sozial oder eher egozentrisch, d.h. Wie gut er zu den eigenen Wünschen an die Lebensführung passt.

Mein Exmann war da ganz ehrlich und hat gehandelt wie Du, sich mit 30 sterilisieren lassen. Er wollte aus ganz egoistischen Gründen keine Kinder: er meinte, in der eigenen Kindheit immer zu kurz gekommen zu sein und wollte nicht nochmal in seinem Leben zurückstecken müssen - erst recht nicht für Kinder.
Das ist ein Statement, mit dem Frau was anfangen kann und aus dem Grund habe ich auch keine Kinder.

In zweiter Ehe bin ich ebenfalls mit einem kinderlosen Mann verheiratet - passt am besten vom Lebensstil her, denn wir sind auch schon älter und an ein kinderloses Leben gewöhnt.
Wir sind durchaus Familienmenschen, haben Kontakte zu unseren Geschwistern und deren Kindern, aber dosiert. Wir leben nach dem Motto: alles können wir tun, nichts müssen wir tun in Familiendingen. Obwohl wir viel tun, ist es deutlich weniger als bei Menschen die Kinder haben.
 
  • #33
Wie vertragen sich Katzen und Tierschutz? Wildernde Hauskatzen sind einer großer Beitrag zur Dezimierung der Singvögelpopulation.


Kinderlose Frauen und Haustiere sind auch keine seltene Kombination. Haustiere als Substitut für Kinder oder für menschliche Nähe.
Was soll daran schlecht sein? Immerhin belügen und betrügen uns unsere Haustiere nicht – im Gegensatz zu unseren menschlichen Artgenossen. Ferner sehe ich in dieser Unterstellung eine implizite Form von Sexismus ("Kinderlose Frauen und Haustiere") – halten kinderlose Männer sich denn keine Haustiere? Und die meisten Haustiere werden doch wohl in Familien mit Kindern gehalten, weil die Kinder ein Haustier wollen.

Also: Ein bisschen weniger Vorurteile, bitte! Es ist OK, keine Kinder zu haben/wollen, und es ist OK, stattdessen Haustiere zu halten!
 
  • #34
Real Life klingt immer so einfach, aber so leicht ist es nich
Nein es liegt auch daran, wo man wohnt.

In meinem kleinen Ort mit ca. 4.000 Einwohnern hättest du locker 5 Dates in 3 Monaten.

Darum kümmern sich schon die Anwohner. Ich hatte dies 2015 selbe erlebt, als man mir die Witwe(45) unterjubeln wollte, aber so alleine war ich bei der Witwe auch nicht im Gespräch.
Ein Freund von mir lästerte, dass es schon seinen Grund hatte, dass ihr Mann gestorben ist. Lieber Tod, als das Gejammer von ihr jeden Tag zu hören und die Witwe ist der einzige Single im Ort. Alle anderen Single wurden schon vermittelt und die Witwe ist bius heute noch Single,
2018 hatten wir zu Ostern eine Singleveranstaltung von der Kirche und dann regten sich die Singles auf, weil man wegen Unwetter dies absagen musste. Am Ende wurde die Veranstaltung zu Pfingsten auf Druck der Singles aufgeführt

Also da warst du lieben Lionne locker vermittelt worden, falls der
Mann die zusagen sollte.

Und kinderlos sein, heißt ja nicht das mit Kindern Probleme hätte. Die Tochter meiner Nachbarin bekommt regelmäßig Nachhilfe in Mathe und Physik. 2019 machte sie mich ein wenig Stolz als sie in der Nachprüfung eine 2- schrieb und dann sagte sie mir, dass nur mehr auf dich hören sollte, dann wäre eine 2 + drin gewesen. Es ist doch schon, wenn man den Ehrgeiz anlockt. Und der FS wird als Lehrer dies auch sicher können.
 
  • #35
Also ist das Onlinedating wie viele schon früher schon sagte verlorene Zeit. Online sind ja meistens nur die Menschen, die keine Chance im RL auf einen Partner haben.
Ich denke nicht, dass Onlinedating komplett verlorene Zeit ist. Man lernt neue Menschen kennen, man übt sich im Flirten, im Kontakt. Man erweitert sein "Suchfeld", mit der Anzahl von Frauen oder Männern, die man trifft, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand passendes dabei ist. Das finde ich wertvoll. Und natürlich kann auch die passende Frau oder der passende Mann dabei sein. Letztlich eine Frage der Erwartungen.
Ja, beim Onlinedating sind sicher mehr "problematische" Fälle unterwegs und die Zahl derjenigen, die nur eine Affäre suchen, ist auch nicht gering. Trotzdem denke ich, für diejenigen, die im RL nicht erfolgreich sind, ist es eine sinnvolle Ergänzung.
 
  • #36
Ich wollte nie Kinder, bin heute 57 und kann immernoch sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Ich kenne den Mutterstress von Kolleginnen und Bekannten, vom Baby, über den ewig unzufriedenen fordernden Teenager, was ich ganz grauselig finde, über die Kinder um die 30 hinweg, die immernoch studieren bzw. die erwachsenen Kids, die von den Eltern Geld leihen weil sie im Leben nichts gebacken kriegen. Kinder kosten Geld und Nerven.
Da ich beruflich viel Glück hatte und mir mein Job immer Spaß gemacht hatte bis heute, werde wohl auch erst mit 65 aufhören kam der Gedanke an Kinder nie auf, auch gab es nie einen Mann in meinem Leben, der Kinder, Kinder über alles gerufen hätte. Lieber FS warum macht Dir das was aus?
Wenn Leute sich nur über Kinder definieren ist in deren Leben echt was schiefgelaufen, denn sie haben sonst nichts erreicht über das sie reden könnten. Zum Glück gibt es jede Menge Leute, die Kinder haben, intelligent und souverän geblieben sind und Menschen nicht pro oder contra Kinder einteilen, weil bei ihnen der Mensch zählt und nicht ob er Kinder hat.
 
  • #37
Seltsam ist es nicht. Es ist genauso wenig seltsam, dass ich eine Partnerschaft mit einem kinderlosen ü50, ohne Kinderwunsch, für mich ausschließe.

W30
 
  • #38
Solange du dir mit 60 nicht plötzlich eine 20-jährigen suchen willst um unbedingt noch Kinder zu bekommen, ist alles ok.
Ich wollte nie welche und habe keine.
Der 1. Blick ist dann immer: "Ach je, hast du keinen abbekommen?"
Wenn ich dann sage dass bei mir 2 langjährige Beziehungen aufgelöst werden mussten da der Mann plötzlich Kinder wollte, werde ich seltsam angeschaut.
Ist aber Fakt, ich hatte es sogar im Profil stehen und war immer sehr direkt damit aber die Männer hatten wohl gehofft das ich meine Meinung ändere wenn die Uhr zu ticken anfängt...
 
  • #39
Ja natürlich. Für jemanden, der leicht Kontakte knüpft und viel raus geht, ist Onlinedating wahrscheinlich überflüssig. Für jemanden, der verkrampft da ran geht mit der Erwartung, der Traummann müsse auf dem weißen Pferd im Restaurant erscheinen, ist es eher schwierig.

Für jemanden, der sich einfach auf einen netten Abend mit einem netten Menschen freut und dann schaut, was passiert, ist es passend. So habe ich das immer gesehen.
 
  • #40
Für jemanden, der sich einfach auf einen netten Abend mit einem netten Menschen freut und dann schaut, was passiert, ist es passend. So habe ich das immer gesehen.
So hab ich das auch gemacht und auch nie irgendwelche komischen Männer kennengelernt, die meisten waren völlig normal.

Ich wohne auf dem Dorf und arbeite in einer kleinen Firma in der Stadt, somit täglich eigentlich immer nur die gleichen Leute treffe. Ich steig früh ins Auto gehe ins Büro steige abends wieder ein und fahr nach Hause und sofern ich nicht noch gerade Besorgungen zu machen habe. Da ist wenig Raum für ein Kennenlernen in der Realität.

Bei mir war es eher im Realleben wo ich von völlig unpassenden Männern angesprochen wurde z.b. viiiel jüngeren beim Sport.

Da ich auch sonst nicht sonderlich extrovertiert bin und nicht alleine in Bars oder ähnliches gehe, hielt sich das Kennenlernen im Realleben sehr in Grenzen. Auch in meinem Freundeskreis sind die meisten in Beziehungen oder wohnen weit weg.

Online finde ich hingegen gut, weil dann erstmal eine grundsätzliche Bereitschaft auf beiden Seiten vorausgesetzt werden kann.

Jeder hat heutzutage Internet ... warum sollten online andere Menschen unterwegs sein als offline?