• #1

Ist es so seltsam, dass man als Mann Ü50 keine Kinder hat oder jemals möchte?

Ich hatte hier schon einige Kontakte und fast jede Frau fragte mich, warum ich keine Kinder habe.
Für mich war dies niemals ein Problem und auch meine Ex-Frau wollte keine Kinder wie ich.
Daraufhin habe ich auch mit Ü30 eine Vasektomie durchgeführt. Früher ging dies nicht, weil die Ärzte damals erst mit Ü30 dies machten

Manche Frauen mit Kindern fragten mich auch, ob ich keine Kinder liebe.
Ich liebe schon Kinder, aber ich möchte nur keine. Als Lehrer hat man ja jeden Tag mit Kindern tun und es freut mich sehr, wenn die jungen Menschen erfolgreich die Klausuren schreiben.

War meine Exfrau auch seltsam, weil sie auch keine Kinder wollte?
O-Ton von ihr. Es gibt ca. 8 Milliarden Menschen auf der Erde und das die Menschheit austriebt liegt nicht an ihr. Dafür sorgen ja die Menschen schon selber, wie uns ja die Vergangenheit uns bewiesen hat.
 
  • #2
Sehen manche so, hier ja auch immer wieder zu bestaunen bei Kinderthemen.
Ich finde: jeder, wie er mag. Es wäre schlimmer, wenn (wie früher) jeder Kinder bekommt, der eigentlich keine will, und die Kinder dann die Unzufriedenheit der Eltern ausbaden. Ich selbst mag Kinder auch, bin mir aber auch nicht so sicher, ob ich wirklich welche haben will. Freu mich immer für Leute, die ganz sicher sind, ob ja oder nein. Das ist doch toll, wenn man das weiß, ob als Mann oder als Frau.
Lass dir da nicht reinreden. Ich finde ehrlich gesagt eher Männer seltsam, die nie Kinder wollten, aber dann mit über 50 plötzlich hektisch nach einer jüngeren Frau suchen, um doch noch eins zu haben. Aber auch da: Ist natürlich deren Sache.
Kinder bekommen ist natürlich evolutionär gesehen meist ein Instinkt und daher häufiger Wunsch, aber es ist im Grunde beides egoistisch - Kinder oder nicht. Man macht ja beides, weil man sich das Leben so schöner vorstellt. Niemand bekommt ja ein Kind für die Rentenkasse oder damit die Menschheit nicht ausstirbt. Niemand bekommt kein Kind, weil die Welt überbevölkert ist.

w, 36
 
  • #3
Nein, wieso sollte das seltsam sein ?
Ist man ein Kinder-Hasser weil man selbst keinen Kinderwunsch hat ?
Ich habe keine Kinder und möchte auch keine. Aber ich liebe meinen Neffen und meine Nichte abgöttisch. Ich will nur keine eigenen.
Es gab eine Zeit in der ich mir das nicht eingestanden habe. Wurde ich gefragt , wann ich denn gedenke Kinder in die Welt zu setzen , kam ich ins Stottern. Ähm , tja, ähm. Bald. Und fühlte mich schlecht. Ich musste doch der Gesellschaft etwas zurückgeben oder ? Erwartete man das nicht von mir?
Bis ich mir irgendwann eingestand , eben keinen Kinderwunsch zu haben und dies auch klar kundzutun. Wenn ich gefragt werde. Heute habe ich meinen Frieden damit gemacht.
Klar fragen die Leute. Aber ich habe die Erfahrung gemacht , dass die meisten auf die Antwort: Wir werden wohl zu zweit bleiben, gut reagieren. Seltsam finde ich das nicht. Die Menschheit wird nicht aussterben nur weil ich keine Kinder möchte.
Im Gegenteil , sollte ich welche bekommen nur weil es sonst seltsam aussieht? Keine gute Voraussetzung für ein Kind.
 
  • #4
Hallo,
Ich höre das auch als Frau hin und wieder. Es definieren sich viele Menschen darüber, meinen das ist der Sinn im Leben. Das kann ja jeder selber entscheiden und ich finde es auch daneben, einen Menschen danach zu beurteilen. Vielleicht hätten manche gerne Kinder und es soll einfach nicht sein? Oder nicht den richtigen Partner dafür. Schnell wird man aber ausgegrenzt und für nicht "normal" bezeichnet. Ich verstehe dich voll und ganz. Auch ich liebe Kinder. Sollte aber nicht sein und mein Leben ist auch ohne erfüllend.
 
  • #5
Mit 50 ebenfalls kinderlos. Nie bereut, nie Kinderwunsch gehabt. Es hat sich auch nie ergeben, dass sich eine Frau ein Kind von mir gewünscht hätte. Alles Bestens, so wie es ist.
ErwinM, 50
 
  • #6
Ich hatte hier schon einige Kontakte und fast jede Frau fragte mich, warum ich keine Kinder habe.
Bei dieser Frage erkenne ich schon sehr genau, dass es an innerer Kompatibilität fehlt, solche Fragen stellen Menschen, überwiegend Frauen, die zu sehr fremd konditioniert aufgestellt sind!
Man sollte dieses Thema genauso wertfrei und positiv annehmen, wie andere Themen auch! Die allermeisten Menschen machen sich darüber überhaupt keine Gedanken, sie gehen in die Spuren der Überlieferung, machen automatisch genau das, was alle machen!
Manche Frauen mit Kindern fragten mich auch, ob ich keine Kinder liebe. Ich liebe schon Kinder, aber ich möchte nur keine.
Diese Frage ist schon ganz schön bizarr!
War meine Exfrau auch seltsam, weil sie auch keine Kinder wollte?
Nein, niemals, vergiss das ganz schnell! Für mich ist es eher seltsam, genau das zu tun, was alle unüberlegt machen, ohne darüber nachzudenken, für sich selbst!
Für meine Begriffe gibt es eh zu viele Menschen auf diesem Planeten und die Menschheit wird nie aussterben, wir haben enorme Zuwachsraten auf dieser Erde, bald werden es 10 Milliarden Menschen sein, mach dir darüber keine solche Gedanken, die richtige und passende Frau für dich, stellt dir solche Fragen nicht!
 
  • #7
ich habe auch keine Kinder, war lange verheiratet. Es war für meinen Ex wie mich in Ordnung.
Ich kann das ganz klar begründen, warum ich mich/wir uns dagegen entschieden habe/n.
Und das ist nicht wirklich ein Problem. Ganz ehrlich, ich denke nicht, dass sich eine reine Partnerschaft an diesem Punkt stösst.

Solltest Du jedoch bedeutend jüngere Frauen treffen, die evt. mit der Kinderplanung noch nicht abgeschlossen haben..... dann kann es klar zum Ausschusskriterium werden.
Aber in unserem Alter, sollte das kein Problem sein.
 
  • #8
Also dem großen Plan der Natur entspricht es natürlich nicht! Da ist definitiv etwas anderes vorgesehen! Ohne wenn und aber!

Doch gibt es in allen Spezies immer auch Exemplare, die keine Nachkommen haben. Genau wie es immer auch Exemplare gibt, deren sexuelle Ausrichtung keine Nachkommen hervorbringt. etc. etc. etc. Ob organische Ursache, oder psychische Ursache, ist absolut irrelevant! Das scheint von der Natur einkalkuliert zu sein! Also alles ganz normal!

Das einzige was nicht normal ist, ist nicht erfassen zu können, dass die große Masse sich ganz simpel nach dem großen Lebensplan der Natur verhält und sich auch entsprechend äußert!

V.m49
 
  • #9
Ich bin in Deinem Alter und habe auch keine Kinder. Meist ist das eine individuelle Entscheidung. Frauen mit Kindern erwarten selbstverständlich, dass Du die Kinder akzeptierst, also sollte das auch umgekehrt gelten...
 
  • #10
Nö, ich finde das völlig i.O., es ist besser, sich bewusst gegen Kinder zu entscheiden, als sie lieblos mitlaufen zu lassen, "weil das dazugehört".
Viele meine Freunde im besagten Alter haben keine Kinder, teilweise weil sie keine wollten, bei den meisten jedoch weil sich h keine passende Partnerin fand und sie sich zwischenzeitlich zu alt dafür fühlen oder noch immer keine passende Partnerin haben.

Ich finde es daher keineswegs ungewöhnlich keine Kinder zu haben.

Kinder, die immer ignoriert werden, irgendwie immer stören, nerven oder nur wie ein Statussymnol präsentiert werden... mir tut das immer sehr leid für die Kinder. Erlebe das aktuell bei einem Paar im Umkreis, das war sogar ein Wunschkind.

Sonderbar finde ich es bei dir nur im Zusammenhang mit deinem Beruf. Da setz ich voraus, dass man Kinder wirklich sehr mag, sie gern um sich hat.
Sozusagen als ein Steigerung des eigenen Kinderwunsches.

Dann aber selbst keinen zu wollen, kann ich irgendwie schwer nachvollziehen.


W,46
 
  • #11
Wenn die Frage aus reiner Neugier gestellt wird, weil der andere sich nicht vorstellen kann, dass man keine Kinder wollte, finde ich das ok. Auch wenn ich mir denke, dass diese Frager sich ja auch mal mehr Gedanken drum machen könnten, was sie da fragen. Ich meine, wenn Du keine Kinder zeugen könntest aus irgendwelchen Gründen, würdest Du das ja nicht einer Frau auf die Nase binden wollen, die Du gerade kennengelernt hast.

Also reine Neugier finde ich zwar total taktlos, wenn die Fragerei bohrend wird bei einem Menschen, der nichts weiter dazu sagen will, aber ansonsten menschlich.
Wenn aber ein Vorwurf daraus konstruiert wird, würde ich das Date sowieso abhaken. Schon die Menschen, die nur ihren Horizont akzeptieren können und rumwundern müssen über andere Lebensentscheidungen als ihre, sind nicht leicht zu ertragen, aber wenn einer dann noch mit Ressentiment daherkommt, würde man den ja nicht mal als entfernten Bekannten mögen können.

Es gibt ca. 8 Milliarden Menschen auf der Erde und das die Menschheit austriebt liegt nicht an ihr.
Selbst wenn es an ihr gelegen hätte, wäre das auch ok, da sie es ja selbst entscheiden darf.
 
  • #12
Lieber FS,
lass dich nicht verunsichern, Menschen, die keine Kinder wollen sind nicht komisch, außer in den Augen vieler Leute, für die Kinder das Non Plus Ultra sind und die andere Einstellungen zu diesem Thema nicht akzeptieren können!
Ich selbst möchte auch keine Kinder und das ist völlig ok so, egal was andere darüber denken.
Mein Körper, meine Entscheidung!
 
  • #13
Mit Ü50 will ich auch keine weiteren Kinder mehr.

Ich sehe es im Grunde wie @Valmont. Kinder bekommen gehört zum Standard Lebensprogramm. Wer davon abweicht, egal ob un- oder freiwillig ist ok. Jeder soll glücklich werden wie er es für richtig hält.

Wer allerdings gegen das Kinder bekommen aktiv missioniert, z.B. gibt es im Moment sogenannte Gebährstreikende, muss sich einer Analyse seiner Motive gefallen lassen.
 
  • #14
Wieso wunderst du dich über die normalsten Fragen? Die Frauen stellen diese Fragen im Laufe des Kennenlernens. Das ist ja eine bedeutende Frage im Leben und die Antwort kann ja durchaus Einblicke verschaffen. Wunderst du dich auch über Fragen bezüglich der Studien- oder Berufswahl? Oder ob du jemals verheiratet warst?
 
  • #15
Manche Frauen mit Kindern fragten mich auch, ob ich keine Kinder liebe.
Mütter wollen einen Partner, der die Kinder mag. Zumindest nicht ablehnt. Vernünftige Frage.
Parallel siehe der Thread, wo er nicht zusammen ziehen möchte wegen des Kindes. Siehe viele Threads, über AEs. Über Ablehnung der fremden Kinder.

Warum keine Kinder ist eine normale Frage, wie warum der Beruf, usw.
Kommt auf den Kontext an. Nimm es als Neugierde, wenn Dich eine Frau kennen lernen möchte.

Es gibt viele Menschen ohne eigene Kinder, normal.
Gründe vielseitig.

M, 54
 
  • #16
Für einen Mann über 50 wäre es seltsam, noch Kinder zu wollen!

Wenn ich gefragt werde, warum ich kein Kinder habe, sage ich die Wahrheit: Ich wollte mir mein Leben nie mit Geschrei, Geplärre und dreckigen Windeln ruinieren.
 
  • #17
Mein Mann und ich haben uns bewusst für genau ein Kind entschieden und müssen uns auch immer wieder die ach so erstaunte Frage gefallen lassen, warum wir kein zweites wollen. O-Ton: "Dann seid ihr ja nur ein Paar mit Kind und keine RICHTIGE Familie!" Wir sind damit sehr zufrieden, aber immer wieder verblüfft, wie sehr andere Menschen sich berufen fühlen, gerade bei dem Thema ihre Meinung für das Absolute zu halten und einen in die "Wie seltsam"- Schublade zu stecken. Von daher, lieber FS: Wenn das für euch so passte, ist doch alles in Ordnung. Man muss es sich selbst Recht machen, immerhin trägt man die Konsequenzen dieser Entscheidung auch selbst Das geht niemanden sonst etwas an. Und nach meiner Erfahrung schwingt mitunter auch etwas Neid mit, denn jede Lebensweise hat ihre Vorteile.
 
  • #18
Für einen Mann über 50 wäre es seltsam, noch Kinder zu wollen!
Auch so etwas kommt immer auf die Umgebungsumstände an! Ich werde demnächst 50 und trage meinen unerfüllten Kinderwunsch mit in die nächste Lebensdekade!

Ich finde es aber legitim, dass das (ohne die Erklärung dazu) nicht für normal gehalten wird und Fragen dazu gestellt werden! Ich würde hier nie die Frage stellen, warum die Mehrheit der Menschen mich als Randerscheinung sieht!

V.m49
 
  • #19
Seltsam ist es vielleicht für die Menschen, die gern eigene Kinder haben oder sich sehr Kinder wünschen. So wie ich. Deshalb fragen sie, sie wollen einfach nur verstehen, wie du tickst oder was deine Gründe sind.

Meine Tochter wird auch oft gefragt, warum sie Vegetarier ist. Die Fleischesser können halt nicht verstehen, warum jemand auf so was Tolles verzichtet. Und die Veganer finden es vielleicht komisch, wenn sie Käse oder Eierkuchen isst. Die Frage, ob jemand Kinder möchte bzw. warum jemand keine will/hat, ist doch für das Wertesystem und die Passung sogar noch wichtiger.

Wieso, weshalb, warum? Sich abgleichen, austauschen, fragen ist doch okay, was findest du daran seltsam?
 
  • #20
Ich hatte hier schon einige Kontakte und fast jede Frau fragte mich, warum ich keine Kinder habe.
Lieber Kinderlos
Ich denke, es ist ziemlich normal, dass man über das Kinderhaben oder Nichthaben spricht beim Kennenlernen. Diese "warum"-Fragen klingen etwas forsch, aber im Wesentlichen geht es doch darum, was dich bewegt und wie du die Welt siehst. Man kann ja aus sehr unterschiedlichen Gründen kinderlos sein und ich finde es auch interessant, mich darüber zu unterhalten.
Möglicherweise möchten Frauen auch herausfinden, wie du zu ihren Kindern stehst.
 
  • #21
Man stellt Fragen und bekommt Fragen gestellt und es gibt immer Menschen die alles bewerten wollen.
Verheiratet? Spiessig?
Geschieden? Die Menschen trennen sich zu schnell!
Kinder? Warum keine? Warum habt ihr die in die Welt gesetzt?
Urlaube?
Fernreisen totale Umweltverschmutzung
Camping voll primitiv
Cluburlaub viel zu Tourimässig
.........

Es ist doch nur ne Frage!
 
  • #22
Nein, das finde ich überhaupt nicht seltsam. Mir geht es selber auch so. Es ist völlig legitim, keine Kinder zu haben bzw. zu wollen, und Sie sind deswegen niemandem Rechenschaft schuldig.

Dass einem die Frage nach dem "warum nicht?" aus reinem Interesse gestellt wird, sollte man allerdings schon aushalten können (solange die Frage nicht ein verdeckter Vorwurf ist). Man kann auf die Frage dann einfach antworten, und fertig damit.

Genausowenig wie es rassistisch ist, einen fremdländisch aussehenden Menschen nach seiner ursprünglichen Herkunft zu fragen (auch wenn dies von linker politischer Seite immer wieder behauptet wird, damit man ein angebliches Rassismusproblem herbeireden kann), genausowenig ist es taktlos oder unpassend, nach den Gründen zu fragen, warum jemand keine Kinder will. Nur, wie gesagt, einen Vorwurf sollte man sich daraus nicht machen lassen. Auch ständiges Nachbohren fände ich unangemessen.

Und wenn einen die Frage irgendwann wirklich nervt, kann man ja zurück fragen, warum der/die Betreffende sich denn für Kinder entschieden habe.
 
  • #23
ist es denn so seltsam, dass dies oder das. Zu oft liest man diese Frage in allen möglichen Foren für dieses oder jenes. Lebe dein Leben nach deinen Vorstellungen und nicht nach den Vorstellungen der anderen. Wenn du glücklich bist ohne Kind und Kegel, dann was soll die Frage? Es geht um die Frage, welcher Mensch willst du sein und nicht darum was du haben oder nicht zu haben solltest, wenn du 50 bist.
 
  • #24
Habe auch keine und vermisse auch keine.
Die merkwürdige Fragerei diesbezüglich müsste ich mir auch schon als junges Mädchen ständig anhören.
Werde auch jetzt noch, dreißig Jahre später genervt damit.
Ich sage dann, daß das nie ging, weil ich keinen TV in der Wohnung vertrage.

Völlig überfordert, werden dann keine Fragen mehr gestellt.

Scheint beides utopisch zu sein; kinder-und fernsehlos...na, sowas aber auch..
 
  • #26
Lieber Kinderlos,

Ich habe auch eine Weile online gedatet, deswegen meine Sicht.

Ich treffe einen Mann, der keine Kinder hat - was ich erst mal neutral sehe.
Väter jüngerer Kinder schloss ich für mich aus, meine sind erwachsen, also andere Lebensphase.

Ja, und ich bin neugierig, vielleicht nicht beim ersten Treffen, außer es ergibt sich, würde ich auch fragen. So wie ich auch nach anderen Sachen frage, die sich in einem Gespräch ergeben und die mich interessieren - und mich interessiert meist, warum jemand diese oder jene Entscheidung getroffen hat. Bei Fragen nach Kind bin ich etwas vorsichtiger, da können schmerzhafte Gründe dahinter sein.
Ich hätte umgekehrt kein Problem mit der Frage, warum ich Kinder habe.

Was mir aber immer wichtig war, wie steht ein Mann zu Kindern - mag er welche, ich freue mich darauf eines Tages Oma zu sein. Ich bin Familienmensch
Was wäre es dann für ihn? Lehnt er meine von vornherein ab?

Sieht er sie als Konkurrenz - hier gibt es regelmäßig den unseligen Kommentar der Prioritäten, da wäre ich weg.
Einen Foristen gibt es hier, der erwartet entweder einen quasi Kontaktabbruch, zumindest Maximaldistanz,
oder Kompensation durch Produktion eines gemeinsamen Kindes, unabhängig vom Alter der Frau..
Also gerade die Frage - magst Du Kinder - könnte auch von mir sein. Trotz Deines Berufes, nicht jeder Lehrer mag Kinder...

Nimm beides als normale Fragen, wenn es zur Situation passt.
Und wirklich, Du bist nicht unnormal. Es ist nichts ungewöhnliches

Wenn Dich aber die Fragen so stören, frage ich mich, warum?
Mich beschäftigen Fragen, die einen meiner wunden Punkte berühren... Bist Du bei diesem Thema mit Dir im Reinen?


Und das hier ist natürlich maximaler Blödsinn, ein überflüssiger Kommentar der mit der Frage nichts zu tun hat und nur man wieder angreifen soll - ich hoffe, die Moderation lässt die Antwort stehen.
Genausowenig wie es rassistisch ist, einen fremdländisch aussehenden Menschen nach seiner ursprünglichen Herkunft zu fragen (auch wenn dies von linker politischer Seite immer wieder behauptet wird, damit man ein angebliches Rassismusproblem herbeireden kann),
Die einfache Frage, wo jemand herkommt, ist erstmal ganz normal. Es kommt nur immer auch hier auf den Kontext an, und wenn man mit der Frage impliziert, Heimat sei durch Herkunft bestimmt und der Mensch kann hier nicht Zuhause sein, dann ist es rassistisch. Ich lebe auch als gebürtige Fränkin in Oberbayern, bin hier inzwischen Zuhause.
Ich frage auch regelmäßig - viele Menschen, denen ich begegne, haben ja eine Klangfärbung. Allerdings frage ich nicht nach "ursprünglicher" Herkunft... Das hat eine eindeutig wertende Konnotation. Und das ist Fakt.

W,50
 
  • #27
Hmmm, warum sollte das Recht auf eigenes Lebensentwurf seltsam sein?

Ist es eher so, dass Sie die mittlerweile endgültige Entscheidung (Vasektomie sehr weit zurückliegend), keine Kinder zu haben, selbst kritisch hinterfragen?

Es ist normal, ab und an sich zu fragen, ob die Entscheidungen von früher richtig wären.
Jedoch darüber nachzugrübeln, was man eh nicht ändern kann und will, macht wenig Sinn.
 
  • #28
ist es denn so seltsam, dass dies oder das. Zu oft liest man diese Frage in allen möglichen Foren für dieses oder jenes. Lebe dein Leben nach deinen Vorstellungen und nicht nach den Vorstellungen der anderen. Wenn du glücklich bist ohne Kind und Kegel, dann was soll die Frage? Es geht um die Frage, welcher Mensch willst du sein und nicht darum was du haben oder nicht zu haben solltest, wenn du 50 bist.
Ich denke solche Fragen basieren oft auf Selbstzweifeln an dem Weg der Kinderlosigkeit. Ansonsten wäre der Umgang mit solchen Fragen gelassen bis gelangweilt.

Wenn man in sich selbst nicht genug Bestätigung findet, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist sucht man diese Bestätigung im Außen.
 
  • #29
Ich werde demnächst 50 und trage meinen unerfüllten Kinderwunsch mit in die nächste Lebensdekade!
Ja legitim ist der Kinderwunsch, aber ob er füllt wird ist ein anderes Thema.
Man kann sich zwar jetzt sagen, dass Niki Lauda mit 60 noch einmal Vater wurde und bei seiner Beerdigung, war die Mutter des Kindes jünger als der älteste Bruder des Kindes. Das Lauda eine 30 Jahre jüngere Frau bekommen hat, das lag nur beim Vermögen und nicht an der Liebe.

Ich hätte mit 25 oder 30 keinen Mann Ü50 genommen. Das wäre ja so für mich, als hätte ich eine Beziehung mit ein Freund meines Vaters.

Nur weil dies ein VIP kann, heißt es ja nicht das dies auch andere können,
 
  • #30
Lieber FS, da sind wir beide wohl der gleiche Jahrgang. Ehrlich gesagt wundert es mich, dass dieses Thema nun bei Dir ein Thema wird. Sind wir nicht in dem Alter, in dem niemand mehr von uns verlangen kann, ein Kind zu bekommen?

Vermutlich wären mein Partner und ich in jungen Jahren gar nicht zusammen gekommen, weil er früher noch Kinder gewollt hätte. Nun sind wir beide (er: Jahrgang 1966) seit 5 Jahren liiert und die Kinderfrage hat sich auch für ihn nicht mehr gestellt.

Ja, als ich jung war, da reagierte ein Teil meiner Umwelt verständnislos auf meinen nicht vorhandenen Kinderwunsch. Und auch klar, dass kein Arzt eine junge Frau Anfang 20 sterilisieren wird. Als ich dann 37 Jahre alt war, war es überhaupt kein Problem mehr.

Egal, wie man sich selbst entscheidet: ich habe nie anderen reingeredet und ich bin auch nie von anderen gefragt worden, wie sie es denn nun mit der Familienplanung halten sollen. Insofern war klar, dass mir auch niemand reinreden wird. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Dabei fällt mir gerade ein sehr skurrilies Erlebnis ein, das ich vor vielen Jahren hatte. Ein Katzentierschutzstammtisch, ein männlicher Gast, den ich niemals davor und danach auch nicht mehr gesehen habe. Der gab zum besten, dass jede kinderlose Frau dekadent sei. Dann sah ich mich so um am Stammtisch: etwa 15 anwesende Damen. Alle kinderlos!!