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  • #1

Ist es heutzutage normal, lebenslang Single zu sein?

Während des Studiums hatte ich weder Zeit noch Geld für eine Beziehung, was m.E. auch aus heutiger Sicht o.k. ist. Mein Berufseinstieg war die ersten drei Jahre extremer Stress - heißt objektiv keine Möglichkeit eine Freundin zu haben. Zwischen meinem 31. und 35. Lebensjahr habe ich eine Freundin gesucht, d.h. Internet, Disko, gelegentlich Frauen im realen Leben angesprochen.

Eine Erfahrung war, dass gut ausssehnde Frauen immer schon eine Beziehung haben oder gar nicht an Beziehungen interessiert sind. Internetsuche war ein totaler Flop - immer wieder große Enttäuschung beim realen Treffen. Ich habe dann etwa mit 35 die Partnersuche aufgegeben und lebe bis heute (44) alleine. In der anonymen und durchoptimierten Lebenswelt heutzutage lernt man auch durch Zufall niemanden kennen. Mir ist jedenfalls noch niemand zufällig begegnet. Ich spreche auch keine Frauen mehr an, weil das Frauen offensichtlich nervt.

Ich habe schon vor vielen Jahren akzeptiert, dass unsere Welt eben so ist und man halt alleine klar kommen muss. Bin deswegen nicht depressiv oder sonst irgendwie seltsam, sondern lebe mein Leben einfach allein. Mich würde interessieren, ob es andere Männer gibt, denen es ähnlich geht.
 
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  • #2
Sprich in deinem normalen Alltag einfach Frauen an, die du interessant findest. Selbst wenn das nicht so häufig vorkommen sollte, wird ja zumindest so alle paar Wochen eine dabei sein, oder? Das ist meines Erachtens der beste und normalste Weg. In früheren Zeiten gab es auch noch kein Internet oder sonstige Singleveranstaltungen und die Leute haben sich trotzdem kennengelernt. Und du musst ja nicht gleich mir der Tür ins Haus fallen. Such einfach ein normales und nettes Gespräch. Und zieh dir einen guten Anzug und ein schickes Hemd an. Da stehen die meisten Frauen drauf!
 
  • #3
Zwei Gegenpole:

+ Nein, es ist absolut nicht normal, lebenslang Single zu sein. Die überwältigende Mehrheit alle Deutschen hat im Leben mehrere Partnerschaften und sehnt sich auch nach einer dauerhaften Partnerschaft. Selbst Menschen, die Karriere priorisieren oder gerne alleine leben, haben regelmäßig oder zumindest immer mal wieder Beziehungen.

+ Ja, es ist leider zunehmend häufig, dass karriereorientierte Menschen keine dauerhaften Partnerschaften mehr haben, sondern allenfalls Lebenabschnittspartner oder mehr oder minder flüchtige Beziehungen.

Du selbst klingst erschreckend verbittert und frustiert und schlichtweg unglücklich mit der Lage. Es klingt eben nicht so, als ob Du so lebst, wie Du wirklich möchtest, oder Dich wirklich mit denm Singledasein abgefunden hast, sondern es klingt eher nach einer frustrierten, bockigen "dann eben nicht"-Haltung als nach Lebensglück. Das ist sehr schade und ich rate dringend, die Partnersuche wieder aufzunehmen -- auch Du kannst eine Partnerin finden, die zu Dir passt.

Ich finde insbesondere, dass es eine destruktive und wahrlich nicht zielführende Haltung ist, mit Gesellschaftskritik oder Systemdiskussion an das höchst persönliche und individuelle Thema Partnersuche zu gehen. Ausdrücke wie "anonym und durchoptimierte Lebenswelt" empfinde ich als einfach nu als verantwortungsabwälzend, als linkspolitische Füllphrase ohne Inhalt, als ewiggestrig, egal wie modern es klingen soll. Früher war alles besser, früher sangen auch die Vögel schöner, oder wie? Quatsch, das ist einfach nicht so.

Unsere Welt ist nicht anonym, ganz im Gegenteil sind Beziehungen aller Art im Geschäftlichen wie im Privaten sehr wichtig. Was ist denn Deiner Meinung nach durchoptimiert? Das sehe ich nicht, ganz im Gegenteil ist sehr vieles suboptimal, geben längst nicht alle genug, nehmen manche mehr als zu geben. Ich sehe da nichts Durchoptimiertes. Logisch, wir leben in einer Leistungsgesellschaft -- genau wie in der Steinzeit, im Alten Ägypten, im Römischen Reich, im Mittelalter, in der Neuzeit, kurz gesagt der Mensch muss natürlich Leistung bringen um zu überleben. Wer nicht er, wer dann? Wenn nicht er, dann nämlich jemand anders für uns und DAS ist asozial. Wer Leistungsgesellschaft ablehnt, der lehtn sie grundsätzlich nur für sich ab, nicht aber für andere. Denn irgendjemand muss letztlich die Leistung bringen.

Du bist einfach nur frustriert: Natürlich solltest Du Dicha ktiv auf Partnersuche begeben und mit ElitePartner hast Du ja einen guten Start gefunden. Natürlich solltest Du viel auf Partys, Singelveranstaltungen, Single-Tanzkurse und so weiter gehen und natürlich solltest Du viele Frauen ansprechen und anflirten.
 
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  • #4
Soll ich dir mal was sagen lieber FS:

In deiner ganzen Frage bringst du dem Leser permanent Gründe warum es bei dir nicht geklappt hat.
Die Gründe sind interessanterweise immer Externalitäten, aber niemals du selber.

Mit so einer Einstellung kann und konnte die Partnersuche auch nichts werden. Das Problem liegt bei dir selber und nicht bei anderen.
 
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  • #5
was ist denn jetzt genau deine (konstruktive) frage? was willst du von uns hören, dass wir dir zu deiner verbitterten haltung gratulieren?
jeder ist seines glückes schmied. du allein. du kannst keinem anderen die schuld an deinem leben geben.
deine "frage" finde ich auch sehr unglücklich formuliert.
1. was ist "normal"? 2. jeder versucht das leben zu leben, das er möchte und empfindet diese zielsuche wohl als "normal".
wenn du zufrieden mit deinem leben bist, dann lass alles so. wenn nicht, dann solltest du eine kurskorrektur vornehmen und nicht versuchen für deine verbitterung unseren "segen" zu bekommen! das ist unreif.
w
 
  • #6
du solltest evtl zu allererst begreifen das du sehr wohl "seltsam" bist , evtl nicht in der Form von "skuril" oder "verquert", aber 'seltsam' auf jeden Fall. Es ist sehr wohl "normal" das man Beziehungen hat, die einen mehr, die anderen weniger.. Wenn man diese nicht hat ist mal sehr von der Norm abweichend. (was primär nicht wertend gemeint ist)

Suchst du im Bereich wirklich hübschen Mädels und kanns es dir leisten (Einkommen, Status, Aussehen) wirst du schnell bemerken das diese sich garnciht festlegen wollen, wozu auch? das komtm bei denen meistens mit anfang 40 wenn die Glocke schlägt, vorher muss da niemand in den Hafen einlaufen da ständig Massen an "Rettungsbooten" um sie herumschwänzeln =).
d.h. wenn du dich im Medienbusiness (aka. "medienzirkus" ) aufhälst oder im modebereich oder in anderen Bereichen in denen Aussehen udn Geschäftserfolg eine Ehe eingeganegn sind wirst du recht haben. Im normalbereich (Alltag) wirst du wohl etwas an dir haben was dich den Mädels uninteressant oder als zu anstrengend erscheinen lässt.
 
  • #7
Krampfhaft verbissen suchen - merkt man diesen Leuten an, und sie haben keinen Erfolg.
Nichts tun und abwarten - bringt aber auch nichts. Weil man dann auch diese Passivität ausstrahlt.
Und gerade als Mann, wird man nicht so leicht von Frauen entdeckt, wie umgekehrt.
Beides macht nicht attraktiv - sondern eher das Gegenteil.

@FS: Versuche mal, den Kontakt und das Gespräch mit Frauen zu üben, auch ohne Flirtabsichten.
z.B. ein kurzer Plausch mit einer Verkäuferin. Oder ein Hobby, eine Veranstaltung, eine Exkursion, oder Volkshochschulkurs, etc. was Einen interessiert, und wo auch Frauen daran teilnehmen.
Man kommt mit ihnen ins Gespräch, und daß ist ein "Training" um dann bei anderen Frauen selbstsicher auftreten zu können.

Nirgends ist es psychisch einfacher in Kontakt zu kommen, als über Singlebörsen. Ein Mail gesendet, auf Antwort warten, und schon der erste Kontakt.

Es kommt sehr viel darauf an, wie man die Frau anspricht. z.B. witzig, statt plump.
Selbst wenn sie "fest vergeben" ist - man hats immerhin versucht.
Keine Chancen versäumen, sie gibt es jeweils immer nur einmal.

Aber auch, wie man sich selber realistisch einschätzt, und bei welchem Typ von Frau man damit die besten Chancen hat ?

Versuche, eine Partnerin noch vor deinem 50. Geburtstag zu finden. Sonst wird es psychisch schwerer.
 
  • #8
Klassischer Fall von "geht nicht, weil..." Du mußt doch nicht.
Und wenn du dich draußen umsiehst: Nein, es ist nicht der Normalfall, daß Menschen Single bleiben. Sie haben in der Regel einen sehr ausgeprägten Antrieb, jemanden zu finden. Den einen oder anderen Sonderling gibt es sicher, gab es immer. Auch bei den Frauen. Ich kenne eine Frau, die vor 20 Jahren erklärt hat: Der P. ist es und kein anderer. Nur hat der P. absolut kein Interesse an ihr. Und so bleibt sie halt allein.
Wenn du keinen Leidensdruck hast und die Frauen, die du dir als Partnerin vorstellen könntest, nicht an dir interessiert sind, ist doch Alleinbleiben die einzigmögliche Lebensform.
 
  • #9
Ja. das ist wirklich seltsam.

Ein Mann, der mit Anfang 30 erstmals versucht, auf Frauen zuzugehen, hat vermutlich null Erfahrung im Flirten, kann kaum locker-entspannt mit Frauen umgehen und setzt sich zudem unter Erfolgsdruck. Wenn er dann auch noch gezielt (wahrscheinlich sehr hölzern) auf die hübschesten Mädels losgeht, ist der Misserfolg vorprogrammiert.
Die Disko oder Online-Dating sind auch nicht gerade dazu geeignet, einfach lockeren, nicht zielgerichteten Kontakt mit dem anderen Geschlecht einzuüben. Dafür wären Vereine, hobbybezogene Stammtische, Freundeskreise etc. wesentlich erfolgversprechender. Flirten und anbandeln sind nämlich erst die zweite Stufe, einen entspannten Umgang mit Frauen sollte man schon vorher haben können.

Ich glaube aber, dass es durchaus noch andere Männer gibt, die ähnlich leben wie der FS. Studium und später der Beruf nehmen die komplette Lebenszeit ein, ein Hobby gibt es nicht, Freundschaften oder Bekanntschaften werden nicht gepflegt und anschließend wundert man sich über die Vereinsamung in dieser ach so "durchoptimierten" Welt. Komisch, wie konnte das nur passieren?
 
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  • #10
es liegt nur weniger am system, eher an deinem paradigma das du dir wohl durch externe ereignisse während des studiums angeeignet hast. du hast es jahrelang anscheind sehr eilig gehabt, deine lebenszeit in geld umzuwandeln. keine zeit für ne freundin, du hast mein aufrichtiges beileid. ich hab wenig hoffnung, dass sich deine einstellung noch ändern wird.
 
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  • #11
Hier nochmals der Fragesteller.
Es gibt auch Menschen, die geben die Partnersuche irgendwann auf und leben ihr Leben allein. Ich habe halt vor etwa 10 bis 15 Jahren festgestellt, dass es zu schwierig ist jemanden zu finden und es dann einfach gelassen. Heute mit 44 werde ich nicht mehr suchen. Dieser Zug ist abgefahren, auch wenn das andere hier vielleicht anders sehen.
Mich hätte nur mal interessiert, ob auch andere Menschen die Erfahrung gemacht haben, dass man wirklich niemanden findet und das Thema Partnersuche dann endgültig zu den Akten legt. Ich glaube schon, dass es einer größeren Zahl von Menschen so ergeht, aber bin mir diesbezüglich nicht sicher.
 
  • #12
Mich hätte nur mal interessiert, ob auch andere Menschen die Erfahrung gemacht haben, dass man wirklich niemanden findet und das Thema Partnersuche dann endgültig zu den Akten legt.

Ich denke, dass die Antwort hier schwer zu bekommen ist, da ja hier doch mehrheitlich ein Partner gewünscht wird bzw. willkommen ist. Ich glaube, dass nur wenige User einfach aus Interesse hier schreiben oder lesen.

Aber sicher gibt es auch hier Menschen, die nicht unbedingt eine Beziehung wollen/brauchen. Ich z..B. bin auch überhaupt nicht sicher, ob ich mich mit Partner (wieder) besser fühlen würde. M.M.n. ist das der Knackpunkt - es ist toll, wenn der passende Mensch einem begegnet, aber ihn nicht zu vermissen (man kennt ihn ja noch nicht), das ist der beste Weg, nicht einfach nur frustriert in der Ecke zu sitzen und die ganze Welt dafür verantwortlich zu machen.

Nur, wem es alleine gut geht, dem geht es auch mit Partner gut. Man darf niemals erwarten, dass der Partner einen glücklich machen muss.
 
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  • #13
Hier nochmals der Fragesteller.
Es gibt auch Menschen, die geben die Partnersuche irgendwann auf und leben ihr Leben allein. Ich habe halt vor etwa 10 bis 15 Jahren festgestellt, dass es zu schwierig ist jemanden zu finden und es dann einfach gelassen. Heute mit 44 werde ich nicht mehr suchen. Dieser Zug ist abgefahren, auch wenn das andere hier vielleicht anders sehen.
Mich hätte nur mal interessiert, ob auch andere Menschen die Erfahrung gemacht haben, dass man wirklich niemanden findet und das Thema Partnersuche dann endgültig zu den Akten legt. Ich glaube schon, dass es einer größeren Zahl von Menschen so ergeht, aber bin mir diesbezüglich nicht sicher.

Das kann schnell passieren, wenn Folgendes zusammenkommt:

Berufsausbildung ist erstmal wichtiger, man will sich noch nicht so früh so fest binden, man verliebt sich nicht "mal eben so schnell", geht nicht mit jedem Deppen ins Bett (auch wenn es einige gerne so hätten), ist einfach freundlich zu den Menschen (wird einem als Dummheit ausgelegt), ist zur falschen Zeit am falschen Ort, dazu noch ein, zweimal "zurückgewiesen" werden (der andere macht Schluß), dazu noch ein paar "falsche Freunde" (intrigante Infomanten ;-) ) - und zack! - schon ist es so weit.

Ich bleibe jetzt auch lieber alleine, habe es aber erst jetzt, mit Mitte 40, festgestellt.
 
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  • #14
Hier nochmals der Fragesteller.
Es gibt auch Menschen, die geben die Partnersuche irgendwann auf und leben ihr Leben allein. Ich habe halt vor etwa 10 bis 15 Jahren festgestellt, dass es zu schwierig ist jemanden zu finden und es dann einfach gelassen. Heute mit 44 werde ich nicht mehr suchen. ....

Das ist ganz schön dumm von dir. Nichts macht einen Mann unattraktiver als die Opferrolle. Wenn du schon nicht in der Lage bist jemanden zu suchen, dann lasse dich finden.

Gib dem Zufall eine Chance und platziere dich in Singel- und Partnerbörsen. Es gibt inzwischen genügend Frauen die die Initative ergreifen und aktiv suchen. Andere Alternativen sind einen professionellen Dienstleister (Heiratsinstitut) mit der Partnersuche für dich zu beauftragen und dir entsprechende Vorschläge unterbreiten zu lassen. Wenn dir das zu weit geht, engagiere einen Typberater und einen Flirt-Coach. Wenn du Angst vor attraktiven Frauen hast, gönne dir ab und an eine Escort-Dame, diese Frauen können dir live und in Farbe alles beibringen was du über Frauen wissen musst.
 
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  • #15
@FS
Wer krampfhaft sucht, wird auch so verkrampft wahrgenommen.

Jetzt zu Fasching ist doch eine gute Gelegenheit Leute jund auch Frauen kennenzulernen.
Und wenn dabei nur flüchtige ONS herauskommen, dann ist das auch nicht weiter tragisch.

Was finden Sie so schlimm am Single-Dasein ?


m 50
 
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  • #16
Hallo FS,

ich finde nicht, daß du frustriert klingst. Allerdings lese ich in deinem Eingangsbeitrag eine Menge Vorwände, es sind immer die falschen Rahmenbedingungen oder es liegt an den Frauen, aber Gründe bei dir selbst siehst du nicht. Nimm dein Studium - das war doch eine wunderbare Zeit, um Mädels kennenzulernen - wozu brauchte man da viel Geld - für mich nicht nachvollziehbar. Und aktuell - niemand lebt im luftleeren Raum - täglich begegnen einem fremde Menschen und immer wieder ist da ein Mensch, der interessant ist, den man ansprechen kann, wenn man will.

Mir geht es also nicht so wie dir. Abgesehen von den ersten Versuchen im Alter von 14-17 hat es mit Mädels/Frauen bei mir meistens gut geklappt. Aber ich hatte auch kurze Phasen im Leben, wo ich mir gesagt habe, ich werde wohl lieber allein leben. Nach einer langen Ehe mit Trennung meinerseits (ohne warm zu wechseln) hatte ich eine Beziehung und aktuell auch. Dennoch bin ich innerlich am abwägen, ob ich wieder mit einer Frau zusammen leben will. Es ist eine eigene persönliche Entscheidung, die man trifft, zeitweise oder dauerhaft. Bei mir überwiegt der Wille, mit der richtigen passenden Frau wieder eine klassische Partnerschaft zu führen - aber nicht, weil ich mich einsam fühle, sondern weil es eine Bereicherung ist.

Ein guter Freund von mir lebt schon immer allein und ist nach seinen Worten zufrieden damit. Ich nehme ihm das ab. Allerdings ist das Thema Frauen für ihn eines, wo er immer recht kurz angebunden ist. Er hat sich in seinem Leben eingerichtet und jetzt mit 50 denke ich, er wird tatsächlich allein bleiben.

Wenn du also mit deinem Single-Leben wirklich zufrieden bist, dann erübrigt sich ein weiteres Sinnieren. Problematisch ist, du hast eine Beziehung offenbar noch nie er- und gelebt und kannst daher nicht vergleichen.Solltest du doch tief drinnen den Wunsch nach einer Partnerin haben, dann stehen dir alle Möglichkeiten offen - selbst eine Familie mit Kindern ist noch realistisch. Dazu müsstest du aber aktiv werden, locker und ohne Druck - die beste Art, eine Frau zu finden. Oder aber, du schätzt realistisch ein, du bist nicht der Typ für eine Beziehung. Es geht um die Zufriedenheit im Ergebnis, nicht um die Möglichkeit, es zu erreichen, denn die ist definitiv da.
 
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  • #17
du hörst dich für mich schon ein wenig "seltsam" an. wie ein großer junge der nicht bekommen hat, was er will und nu bockig ist. sorry, ist so.

und wer hat dir gesagt, daß frauen es nic ht mögen, angesprochen zu werden. das kann ich so nicht glauben, kommt eben drauf an wie du es machst.

für mich hörst du dich zu verbittert an, um locker an die partnersuche zu gehen.

deine verkrampftheit wird fast jede frau gleich bemerken.

w53
 
  • #18
@FS:
Du hast doch gefragt, ob Dein Lebensmodell "normal" sei. Und das ist es eben nicht. Es kommt zwar durchaus vor, dass Menschen dauerhaft ohne Beziehung leben wollen, aber dennoch ist es eher selten und damit auch seltsam.
Nur mach Dir bitte eines klar: Du hast Dich für dieses Leben entschieden. Du schreibst zwar, Du hättest "schon vor vielen Jahren akzeptiert, dass unsere Welt eben so ist und man halt alleine klar kommen muss." Aber das ist falsch. Unsere Welt ist nicht so, schließlich will fast jeder eine Beziehung und schafft es auch mehr oder minder dauerhaft, eine zu führen.
Du hast einfach nur eine andere Entscheidung getroffen, und zwar gegen eine Beziehung (und vielleicht auch gegen die Pflege sozialer Kontakte ganz allgemein?). Das ist völlig ok und diese Entscheidung ist durch Dritte nicht zu hinterfragen. Aber mach Dir bitte selber nichts vor und schiebe die Verantwortung nicht auf die angeblich schwierigen Umstände.
 
  • #19
Ich habe halt vor etwa 10 bis 15 Jahren festgestellt, dass es zu schwierig ist jemanden zu finden und es dann einfach gelassen.
Hm, gibst Du immer gleich auf, wenn etwas schwierig ist?

Bedenke bitte, dass die allermeisten Menschen in Deutschland einen Partner haben, die allermeisten sogar mehrere Partner nacheinander im Leben. So schwierig und unlösbar kann die Aufgabe der Partnersuche realistisch und objektiv betrachtet also nicht sein, immerhin haben sehr viele Menschen oft einen Partner und das auch Menschen, die ansonsten viel weniger auf die Reihe kriegen.

Wenn Du Partnersuche für zu schwierig hältst, dann machst Du persönlich etwas falsch. Daran müsstest und könntest Du arbeiten, um doch noch eine Partnerin zu finden, wenn Du denn wirklich wollen würdest.

Dein patziges, frustriertes und verbittertes Schinpfen auf die ach-so-schwierige Partnersuche ist ganz offensichtlich ein persönliches Problem. Fast alle anderen haben irgendwann Erfolg, die meisten mehrfach.

Heute mit 44 werde ich nicht mehr suchen. Dieser Zug ist abgefahren, auch wenn das andere hier vielleicht anders sehen.
Du hast die absolut freie Wahl, Dich für oder gegen Partnersuche, für oder gegen Alleinleben zu entscheiden. Da werden wir Dir gewiss nicht hineinreden.

Aber faktisch ist es schlichtweg unzutreffend, dass mit 44 der Zug abgefahren ist. Zwischen 35 und 45 finden sehr viele Deutsche erst ihren dauerhaften Lebenspartner. Das ist weder ungewöhnlich noch aussichtlos, sondern im Gegenteil inzwischen sehr verbreitet.

Mich hätte nur mal interessiert, ob auch andere Menschen die Erfahrung gemacht haben, dass man wirklich niemanden findet
Einige wenige machen gewiss diese Erfahrung. Meistens weil sie persönliche Probleme haben und sich der Partnersuche emotional nicht öffnen können oder zwischenmenschliche Defizite haben, die Kontaktanbahnung erschwert.

und das Thema Partnersuche dann endgültig zu den Akten legt.
Das machen nur extrem wenige. Die allermeisten suchen weiter und hoffen auf eine glückliche Partnerschaft.
 
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  • #20
ich kann das irgendwie nachvollziehen. eine beziehung mit jemanden den ich liebe hätte ich auch gerne, aber so ist es ja leider meistens nicht (nach meinen traurigen erfahrungen), man kriegt ne beziehung mit jemanden den man nicht liebt, oder man liebt jemanden der aber keine beziehung will. man verfängt sich in affären oder geht beziehung ein mit jemanden der einen endlich mal gut behandelt, den man aber eigentlich gar nicht will.

und da habe ich auch inzwischen gesagt, wenn das die beziehungsmöglichkeiten sind die ich habe, dann lass ichs auch lieber.
 
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  • #21
Während des Studiums hatte ich weder Zeit noch Geld für eine Beziehung,

[Mod.= unnötige Beitragswiederholung gelöscht]

+++ Genauso ist es!
Ich habe meine Suche vor 8 Jahren mit 40 eingestellt und lebe so viel glücklicher und zufriedener weil nicht ständig diese Erwartungshaltung da ist die sich nie erfüllt.
Ich such auch keine Partnerin mehr weil es sich für mich erledigt hat und weil ich mich mit 48 Jahren auch nicht mehr damit zurechtfinden würde. Hatte ja noch nie eine Freundin.

Daher kann ich deine Einstellung sehr gut verstehen.

m48
 
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  • #22
Gegendarstellung:

Mit ungefähr 12 fiel mir auf, dass die (älteren) Jungs deutlich weniger gemein zu mir waren als bisher, mit 14 hat mich tatsächlich einer von diesen Jungs geküsst - mit 16 hatte ich meinen ersten "festen" Freund, meine erste große Liebe. Eine fantastische Zeit voller weltbewegender Gefühle, wie das eben so ist vorm Erwachsenwerden.

Das Studium, die räumliche Trennung, hat die Jugendliebe nicht überstanden. Aber unter den Studenten gab es erstaunlich viele mit erstaunlich viel Energie - ich gehörte dazu. Nur ein paar Stunden Schlaf und dann ins Seminar? Kein Problem. Geld? Irrelevant, hatten alle nicht. Vielen interessanten jungen Männern hat Schlaf- und Geldmangel ebenso wenig ausgemacht wie mir.

Die ersten Jahre im Beruf - Stress. Aber irgendwo muss eine Lücke in meinen 18-Stunden-Tagen und Wochenenddiensten gewesen sein, durch die kam ein Mann, der mich heiraten wollte. Ich war 27, als sich dann auch noch ein Kind in meine ausgefüllten Tage quetschte.

Der Familien-Plan ging nicht auf und nach 5 Jahren Ehe bin ich gegangen. Dann kamen die Jahre, in denen ich zum ersten Mal wirklich keine Zeit für Partnerschaft hatte - ich hatte das Kind und habe nie einen Cent Unterstützung vom Vater bekommen. Nun, das habe ich mir so gedacht, aber selbst als AE und voll berufstätig blieb immer noch Zeit übrig für eine langandauernde Fernbeziehung aus der hätte mehr werden können, wenn ich es zugelassen hätte.

Aber erst vor anderthalb Jahren war es soweit, dass mein Kind ungefähr das Stadium erreicht hatte, was ich zu Beginn dieses Postings beschrieb - "Mama" wurde zunehmend uninteressanter, die Gleichaltrigen, besonders die anderen Geschlechts, aber hochinteressant.

Jetzt bin ich 43, seit einem Jahr mit einem Mann zusammen, den ich über EP kennengelernt habe - beide schleppen wir weder Frust noch Lasten mit uns herum, sondern schlicht ein gelebtes Leben. Ich hoffe sehr, dass ich noch in die von Frederika erwähnte Statistik falle ("Zwischen 35 und 45 finden sehr viele Deutsche erst ihren dauerhaften Lebenspartner.")

Mich müsste man wahrscheinlich bis an mein Ende in Einzelhaft stecken, um mir meine grundsätzliche Menschen- und Lebensliebe auszutreiben. Und in der Zelle würde ich noch denken: Jetzt habe ich aber wirklich viel viel Zeit für eine Beziehung.
 
  • #23
Tja, Miss 21.. hat so ziemlich DEN Lebensentwurf der aktuellen Generation beschrieben..

Party bis kurz vor 30 und ab 45 bereit sein für eine Partnerschaft..
Leider geht das NUR bei Männern, bei den Mädels ist dann der Zug für "Familie" abgefahren, und wenn man sich zwischenzeitlich nicht "irgendwie ein Kind einfängt" dann gibt es eben keine Familie mehr..

ein großes "Gefällt mir nicht".. von meiner Seite aus..
Ich werde jetzt beides kombinieren, so..
 
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  • #24
Ich habe schon vor vielen Jahren akzeptiert, dass unsere Welt eben so ist und man halt alleine klar kommen muss. Bin deswegen nicht depressiv oder sonst irgendwie seltsam, sondern lebe mein Leben einfach allein. Mich würde interessieren, ob es andere Männer gibt, denen es ähnlich geht.

Also bis auf eine Minderheit findet jeder einen geliebten Partner Manchmal sogar öfters.
Die wenigen die sich in der Einsiedelei und Selbstmitleid fallen und damit zufrieden sind kann man an einer Hand abzählen. Eventuell kommt es auch darauf an wie lang deine NOGO – Liste ist. Je mehr man kategorisch ausschließt, umso schwieriger wird es, was aber auch nicht heißt
das man jeden Kompromiss eingehen muss.
Aus meiner Erfahrung heraus sollte man einfach immer locker bleiben. Wenn man nur krampfhaft sucht und nicht findet wird man nur verbittert und verpasst eventuell nur seine Chance auf die große Liebe und wie heißt es so schön : Unverhofft kommt oft.
m,47
 
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  • #25
Ja, Mister Helleken, die Miss #21 (ich) hat nicht nur ihr Studium selbst finanziert, sondern auch mit 25 geheiratet - weil sie glaubte, den Partner fürs Leben gefunden zu haben und sich ein Kind wünschte - von "Einfangen" kann keine Rede sein. Miss #21 musste einsehen, dass der Familien-Plan ein Irrtum war und hat sich und ihr Kind wieder allein finanziert - erst als das Kind nicht mehr die volle Aufmerksamkeit brauchte, ist sie wieder ernsthaft auf Partnersuche gegangen; ziemlich genau zehn Jahre hat sie allein gelebt. Miss #21 hatte sechs Männer in ihrem Leben, den jetzigen eingeschlossen und hofft, dass dieser der letzte ist. Wenn man das als Party bezeichnen möchte - bitteschön, ich habe nichts dagegen. Allemal besser als die Bequemlichkeit, die Unlust, der Frust, das Selbstmitleid, die aus diesem Strang triefen.
 
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  • #26
Hallo lieber FS

ich kann dich sehr gut verstehen. ich hab es auch aufgegeben und mich damit abgefunden. Ich suche seit über 2 Jahre nicht mehr und es passiert trozdem nichts. Da ich mein leben auch schon darauf ausgelegt habe, komme ich sehr gut zu recht. Ehrlicherweise bin ich natürlich nicht sehr glücklich mit die Situation aber erzwingen kann man nun auch nichts. Ich weiss nicht woran es liegt. Vielleicht bin ich einfach ein zu häßlicher Vogel (lach)

Wünsche dir bei deiner suche viel Erfolg

M35
 
  • #27
Ja, Mister Helleken, die Miss #21 (ich) hat nicht nur ihr Studium selbst finanziert,

Gratuliere, dito.

sondern auch mit 25 geheiratet - weil sie glaubte, den Partner fürs Leben gefunden zu haben und sich ein Kind wünschte - von "Einfangen" kann keine Rede sein. Miss #21 musste einsehen, dass der Familien-Plan ein Irrtum war und hat sich und ihr Kind wieder allein finanziert -

das ist so ziemlich die perfekte Defintion von "sich etwas einfangen"..

(nicht im Sinne von "ich fange etwas ein" sondern passiv wie "sich eine Erkältung einfangen". oder "sich ein Kind einfangen, das man dann alleine großziehen darf, weils nicht geklappt hat mit dem Mann (aus welchen Grund auch immer))

erst als das Kind nicht mehr die volle Aufmerksamkeit brauchte, ist sie wieder ernsthaft auf Partnersuche gegangen; ziemlich genau zehn Jahre hat sie allein gelebt. Miss #21 hatte sechs Männer in ihrem Leben, den jetzigen eingeschlossen und hofft, dass dieser der letzte ist. Wenn man das als Party bezeichnen möchte - bitteschön,

"Party machen" hat nichts mit der Anzahl der Lebenspartner zu tun...

ich habe nichts dagegen. Allemal besser als die Bequemlichkeit, die Unlust, der Frust, das Selbstmitleid, die aus diesem Strang triefen.

naja soviel isses nun wieder nicht.. und ich würde nicht wagen mich ob meines Lebens auch nur ansatzweise zu beschweren, dafür wars bis jetzt viel zu gut..

Witzigerweise kenne ich mehr 19 Jährige die "traditionelle" Familengestaltung wieder toll finden als 29 Jährige die fauchend motzen das es eine Frechheit wäre sie nach Famile, unzumutbarerweise sogar nach einer eigenen zu fragen. Da kommen dann solche Sprüche wie "seh ich aus wie eine Gebährmaschine?" oder "ich versau' mir doch nicht meinen Job/Figur/Ansehen/Status/Urlaub/Geld etcpp." Natürlich findet man solche Sprüche wesentlich häufiger bei den gutaussehenden Frauen.

Aber wie schon gesagt, ich hab beides Kombiniert.. Gutaussehend UND Lust auf Beziehung/Familie.. =) Superselten aber es gibt sie ..

[Mod.= Und damit sollte der Chat beendet sein und sich ALLE wieder der Titelfrage zuwenden. Danke!]
 
  • #28
Hi FS:

Ich hab das mit den Freundinnen zwischen 16 und 18 mal ausprobiert, was aber eher auf den Druck des Umfelds zurückzuführen war. Mit 18 habe ich meine letzte Beziehung dann beendet und mich bewusst dafür entschieden alleine zu Leben.
Und das aus mehreren Gründen: Zum einen habe ich nie verstanden warum so viele Leute auf diese ganzen körperlichen Dinge aus sind, mir hat das weder wirklich Spaß gemacht noch interessiert es mich sonderlich. Dazu kommt das ich in den letzten 11 Jahren nur 4 Frauen kennengelernt habe mit denen ich eine Beziehung hätte eingehen wollen wenn es mich denn interessieren würde.

Allerdings habe ich einen zwar kleinen aber innigen Freundeskreis und viele bekannte, von sozialer Inkompetenz kann in meinem Fall also nicht die Rede sein. Ich für meinen Teil habe einfach festgestellt das ich für Beziehungen einfach nicht geschaffen bin und empfinde mich durchaus als "Normal" denn es entspricht schließlich meiner Natur, was sollte daran also annormal sein?

Wenn du also damit glücklich bist dann halte es weiter so, wenn nicht dann solltest du allerdings an dir und der Situation arbeiten um etwas dran zu ändern.

M/29
 
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  • #29
Ich finde es normal, lebenslang Single zu sein. Zumindest sehe ich es bei vielen Männern und einigen Frauen in meinem Bekanntenkreis und mir (m38) ging und geht es für große Abschnitte in meinem Leben so ähnlich. Und die externen Faktoren spielen in der Tat eine wichtige Rolle (überzogene Beispiele: Nachtschicht-Arbeiter, Leuchtturmwärter, Ölbohrinseltechniker).

Aber.

Zeit kommt nicht zurück und jeder verpasste Augenblick ist für immer verloren.

Man muss sehr, sehr ehrlich zu sich sein. Sich nur einzureden, man könne und wolle allein leben, weil es einfacher ist und schmerzhafte Enttäuschungen zu vermeiden hilft, reicht nicht. Und die externen Faktoren kann man nicht verantwortlich machen.

Ich bin zum Glück, wenn auch nur für ein paar Wochen, aus der Resignation und Lethargie ans Licht gerissen worden und das darf, kann und soll jedem und immer passieren. Und ich versuche, am Licht zu bleiben und alles zu sehen, zu entdecken und zu erfahren, dass ich nicht verpassen möchte.

Weil es besser ist.
 
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  • #30
Hallo FS,

es ist ganz und gar nicht normal, dass man permanent die Möglichkeit hat, einen Partner zu finden. Und es ist auch völlig daneben, zu behaupten, man müsse nur wollen und seine Einstellung ändern, dann klappt das schon. Millionen real existierende Singles sprechen ja wohl Bände. Und man sollte sich nichts vormachen- natürlich geht jeder hin und wieder eine Beziehung ein. Aber die wird dann nach einem, zwei oder fünfeinhalb Jahren wieder beendet mit der Erkenntnis, dass es wohl "einfach nicht sein soll". Und seit wann ist es plötzlich wieder in, aktiv auf Partnersuche zu gehen? Gerade letztens schrieb die überwiegende Mehrheit, man soll nicht suchen, dann findet man von ganz allein.
Es ist ja eben das große Problem: egal,wie man es als Single anstellt, man macht es immer falsch.
Klar, ein Dauersingle kann sich natürlich nach jedem neuen Beziehungsversuch einreden, dass die oder der Richtige noch irgendwo wartet. Bis man dann 80 ist.Oder aber man sieht es endlich ein, dass es Menschen gibt, die nicht allein sein können und Menschen, die sehr gut allein sein können, vielleicht noch besser sogar.
 
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