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  • #31
So jetzt mal ein bisschen Pfeffer in die Suppe ! Sport machen ? Nein !!
Sportliche & gute Figur (zumindest Normalfigur) ? ganz klares JA
Ich kann diese diese ganze Verfettung , bei Männern und bei Frauen , nicht mehr sehen .
Und es wird immer schlimmer. Heute reichen vielen Menschen ja noch nicht einmal 50 kg Übergewicht. Und diese sitzen dann auch noch , Sonntag morgen, mit Ihren übergewichtigen Kindern bei Mc D .....und fressen weiter und weiter - ja diesen Menschen würde statt Mc D - Sport sehr sehr gut tun. Das sollte sogar ab 20 Kg Übergewicht , von der Krankenkasse vorgeschrieben werden. Ähnlich wie das Bonusheft beim Zahnarzt. Und die ärmsten Säue sind die Kinder ....mit 12 teiweise schon 20 kg Übergewicht , Magen geweitet , gehänselt und zum Sport unfähig - warum hier unser Bildungssystem (Kita , Schule, Ausbildung) nicht unterstützend , zum Sport animierend & kontrollierend eingreift , ist mir ein Rätsel !!!!!
 
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  • #32
  • #33
@21 Angele

@28


Doch, unter anderem mit dem Vorwurf der missionierung.

Lieber Kalle,

als erstes solltest du bitte nicht Angele für meinen Beitrag verantwortlich machen. Aber, das kann ja mal passieren, dass man Namen falsch liest.

Ferner kann ich in meinem Beitrag wirklich nichts Bösartiges oder Angriffe ersehen. Ich habe doch geschrieben, dass das alles OK ist, was du denkst und machst. Es gibt aber eben auch andere Sichtweisen. Nichts weiter.

Vielleicht hätte ich noch dazu schreiben sollen, dass ich deine Art manchmal als Missionierung empfinde. Empfinde fehlt. Trotzdem war das kein Angriff, ich habe mich nicht unhöflich ausgedrückt und dich oder Sportler abgewertet und in meinem letzten Satz auch versucht, das zum Ausdruck zu bringen.

Das wollte ich nur klarstellen. Ich sehe keine Veranlassung, mich zu entschuldigen, aber wenn du dich angegriffen fühlst, tue ich es hiermit trotzdem gern.

Schade, dass eine Diskussion fast immer nur gut läuft, wenn alle sich etwa im gleichen Tenor äußern. Aber bevor das hier als Chat gewertet wird, ziehe ich mich aus dem Thread zurück.

Also, Frieden und allzeit guten Lauf.
 
  • #34
@31
oha, diesen Satz kann man so oder so lesen. Wenn Du das als Missionierung begreifst... ich sehe es als Feststellung einer Tatsache. Ich weiss längst dass ich absolut niemanden dazu bewegen kann wenn derjenige das nicht selbst will. Wer ein neues Leben kennenlernen will dem helfe ich gerne dabei.

Es möge jeder nach seiner Facon selig werden- nur wisst Ihr was nicht geht: Die grooose Wunschliste: Schlank, erotisch, sexuell aktiv, geistig beweglich, Leistungsfähig, Gesundheit, alles bis ins höhere Alter und dann gleichzeitig jede Art von Bewegung und die gruselige gesunde Ernährung ablehnen. Daher werd ich Euch weiter diese Nebenwirkungsfreie Medizin gegen Kummer, Stress, Übergewicht, gesundheitliche Probleme etc. empfehlen.

@32
AngeIINE (Sorry für den flüchtigkeitsfehler).

Nun, dann ist ja alles klar, sei versichert ich hab nicht vor zu missionieren. siehe oben. Ich weiss aber halt auch dass die Welt eines Sportlers nicht mit der Welt eines Nicht-Sportlers kompatibel ist.
Ein Beispiel: Gestern, während wir beide die Schuhe anziehen fängts an einen heftigen Regenschauer runterzulassen, was folgte: zwei Stunden durch Matsch und Regen, mit kindlicher Freude durch die Pfützen klatschen und triefnass mit einem Grinsen in 3D, Stereo und Breitwand die Runde beenden.

Nein, ich erwarte ganz und gar nicht dass jemand der nicht in dieser Erlebniswelt lebt das versteht. Kapier ich ja selbst nicht, ich geniesse einfach.

Aber man stelle sich die Diskussionen vor mit einem Partner der solches sinnloses verqueres tun ablehnt. Und dann noch so ekelhaft gut gelaunt zurückkommt. Ich muss da nur meinen Sportkameraden (männlich wie weiblich) zuhören die eine/n Nichtsportler zuhause sitzen haben.

Genau deshalb wars für mich halt das nicht verhandelbare "must have" ohne dabei jemanden zu erwarten der das genauso intensiv betreibt oder dieselbe Sportart macht. Ich bin mir aber ziemlich sicher dass wir durch das gemeinsame laufen sehr viel mehr Zeit miteinander reden als die meisten anderen Paare. Solche Läufe wie gestern sind intensive gemeinsame Erlebnisse. Da gibts keine Ablenkung durchs Handy oder den Fernseher.
 
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  • #35
Hallo,Forum
also mir als Mann ist es schon wichtig das man ähnliche Freizeitaktivitäten hat.Ein bischen
Sport Laufen,Radfahren habe ich schon immer gemacht.Eben ein gesundes Mittelmaß ohne
Stress und Kalorienzählen.
Mit Frauen die Extremcouching als Sportart verstehen kann ich eh nichts anfangen.
(M45)
 
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  • #36
  • #37
@35
Schön für Euch, ihr seids eben die rühmliche Ausnahme.... bzw. wie definierst Du "sehr sportlich"? Ich rede nicht von einem der ab und an mal ins Studio geht und einmal im Jahr Skifährt sondern von Menschen wie meiner Liebsten und mir die 4-5x die Woche mindestens 1h Sportlich unterwegs sind (meistens länger), zusätzlich zum Fahrstuhl-verachten und Brötchen holen mit dem Rad. Das auch im Urlaub, nix mit am Strand liegen- da werd ich irre. Die Urlaube werden gerne mit einer Veranstaltung wie einem Marathon kombiniert, die gesamte Ernährungs- und Lebensweise ist darauf ausgelegt (ok, das schadet auch Couch Potatoes nicht)

Wenn Deiner so einer ist dann würd mich aber mal interessieren: Wie funktioniert das dann? Er ist in seiner Freizeit ständig am Sporteln, kommt vom Marathon zurück und ist im Ausnahmezustand (ich glaub da sind wir für andere sehr schwer zu ertragen), Er plant schon wieder eine Mountainbiketour über 5 Tage.... naturgemäss ohne Dich. Isst so komische Sachen, hat ständig eingesiffte Treter rumstehen, kann sich Stundenlang über Pulsuhren unterhalten..

Ja, ihr seht schon- wir wissen warum wir so schräg rüberkommen.

Wenn Du ihn das alles machen lässt- meine tief empfundene Hochachtung und Respekt. Mit so ´nem Irren klarzukommen und Ihn zu lieben wenn man anders tickt ist hohe Kunst.
 
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  • #38
Nein, es ist ganz und gar nicht wichtig, dass mein Partner Sport treibt. Grosse Wissenschaftler und grosse Kuenstler haben Sport getrieben?
 
  • #39
@37
Ja, haben Sie. Angefangen bei Aristoteles und Leonardo da Vinci. Heute sehr viele Schauspieler und Musiker (auch klassische). Für beides braucht man eine ordendliche Ausdauer. Ich weiss auch von einem Nobelpreisträger (Naturwissenschaftler) dass er läuft- bin mit Ihm zusammen in New York den Marathon gelaufen. Ebenso etwas die Hälfte der Dax-Vorstände.

schlechtes Argument also
 
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  • #40
@35
Schön für Euch, ihr seids eben die rühmliche Ausnahme.... bzw. wie definierst Du "sehr sportlich"? Ich rede nicht von einem der ab und an mal ins Studio geht und einmal im Jahr Skifährt sondern von Menschen wie meiner Liebsten und mir die 4-5x die Woche mindestens 1h Sportlich unterwegs sind (meistens länger), zusätzlich zum Fahrstuhl-verachten und Brötchen holen mit dem Rad.

Keine Sorge, ich kann mäßige Sportlichkeit von richtiger Sportlichkeit unterscheiden:)) Mein Partner betreibt täglich eine Stunde Sport (Joggen) ist aber _kein_Marathonläufer und nimmt noch an Leichtathletik-Turnieren teil in der Seniorenklasse (ja mit 44 ist man sportlich gesehen schon ein alter Mann), zudem wird noch zweimal in der Woche geschwommen. Allerdings ist er kein Gesundheitsfanatiker, der nur Müsli isst und Kalorien zählt, hat aber dennoch eine Topfigur.

Wie das funktioniert? Wir neben uns so, wie wir sind - er versucht nicht, mich zu ändern und ich auch nicht. Unsere gemeinsame Freizeit kommt überhaupt nicht zu kurz, wir haben noch viele gemeinsame Hobbys und Interessen.

w
 
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Vicky

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  • #41
@ Kalle

Ich mag Dich als virtuelle Person und Deine Beiträge sehr gerne und glaube, dass wir uns gut verstehen würden, würden wir uns im RL kennen. Zumindest ich würde Dich total gerne kennenlernen, weil Deine Meinung sehr oft von Lebensklugheit, Bodenständigkeit, Geradlinigkeit zeugt. Besonders haben mich Deine Beiträge in den Abtreibungsthreads beeindruckt.

Mir liegt es total fern Dich angreifen zu wollen. Aber Du hast ja den Vorwurf der Missionierung als Angriff gewertet - was ich halbwegs verstehen kann. Dennoch sehe auch ich es so, dass Deine Beiträge sehr oft von Sport und seiner wohltuenden Wirkung handeln. Wenn ich mich nicht irre, selbst dann häufig, wenn es eigentlich nicht mal um Sport, Gewicht, Ernährung o.ä. geht. Und missionarische Züge erkenne ich da schon. Du scheinst es einfach schade zu finden, dass noch nicht allen die Vorzüge des Sporttreibens klar geworden sind. Ich glaube, jeder, der schon mal auch nur ne Stunde joggen war, kennt den wohlig ausgepowerten aber auch entspannt-ausgeglichenen Zustand, den Du gerne und oft beschreibst.

Und doch gibt es Leute, für die das einfach nichts wäre. Es gibt eben relativ viele Leute, die so ähnlich empfinden wie Constanze, die es einfach irre machen würde, die immer gleichen Strecken oder gar Bahnen im Stadion zu laufen. Und die einfach ihre Zeit nicht dafür aufbringen wollen, weil ihnen anderes wichtiger ist. Ich kenne sehr viele Leute, die keinen Sport im eigentlichen Sinne treiben aber eben mal im Sommer Inline Skates fahren, mal ne Fahrradtour machen, mal in einer Kletterhalle klettern, mal ne kleine Wanderung machen, im Winter auch mal Skifahren usw. Und die sind trotzdem gesund, schlank und froh.

Obwohl ich großen Respekt gegenüber Leuten wie Dir empfinde, die sich echt was abverlangen, die Konsequenz und Disziplin an den Tag legen, quasi täglich Sport zu machen und das eben auch nicht nur ein halbes Stündchen, wäre mir das für mich selbst und auch für meinen Partner einfach too much . (Ich selbst war in meiner Kindheit und Jugend eine ziemlich gute Hobby-Langläuferin, mein 800 m- Grundschulrekord ist erst nach 20 Jahren gebrochen worden.. Habe gerade wieder angefangen, 1-2 Mal pro Woche zu joggen.)

Du schreibst ja selbst, dass es bei Dir nicht nur Sport, sondern eine Art Lebensgestaltung ist, die übers Essen und noch weiter geht. Alles, was in extreme Sphären geht, ist mir persönlich zu viel. Ob das nun gesunde Ernährung, Sport, Religion, Umweltbewußtsein o.ä. geht. Und ich kenne Leute, die Marathon laufen, Triathlon machen, den Iron Man mitgemacht haben usw. Vor allem bei allem, was über Marathon hinausgeht, vermute ich häufig, dass dass da irgendwas tieferliegendes kompensiert werden soll. Ein Bekannter erzählte letztens vom Klassentreffen und dass nun mehrere Frauen, die damals sogar eher unsportlich waren, nun Marathon liefen. Es waren aber auch genau die Frauen, die fast in einem Atemzug von massiven Eheproblemen und großer Unzufriedenheit sprachen.
 
  • #42
@40

Touche... Also, es soll nicht missionieren. Ich verstehe durchaus auch dass man eine andere Lebenseinstellung hat- die meisten haben das. Nur, da verzeiht Ihr mir bitte meine Begeisterung, wenn einer ein Problem hat das mit Sport zu lösen oder zu mindern wäre- tja da kann ich halt nicht aus meiner Haut ;-). Und keine Angst, das die Intensität wie ich es betreibe nicht normal ist und auch für meisten nicht mehr gesund wäre weiss ich durchaus.

Es ist auch richtig dass die meisten die es in dieser Intensität betreiben damit die eine oder andere Lebenskrise bewältigt haben- ich finde besser als mit Drogen. Da gehöre ich durchaus auch dazu, Die krise ist schon eine Weile vorbei, der Wahnsinn ist gelieben. Und das ist bei den meisten in dieser Kategorie der Fall- sie haben das was Sie die Krise hat bewältigen lassen beibehalten. Auch wenns Ihnen jetzt wieder prima geht.

@39
Nochmals- ich ziehe den Hut vor Dir- find ich klasse dass das bei Euch so funktioniert. Nur leider ist das nach meiner Beobachtung die Ausnahme. Und keine Sorge- die Ernährung ist zwar bewusster- aber wenn ich anfangen würde Kalorien zu zählen oder gar nur Rohkost kauen würde würds mir recht flott nicht mehr gut gehen. Das ist ja das schöne- wir Ausdauersportler können ja problemlos Energiereich, lecker Essen- und auch ein schönes Bierchen oder ein Viertele Roter werden üöfter mal genossen. Was weniger wird sind so Dinge wie Hamburger und fettige Pommes.

Nur- und das war ja auch die frage hier- da ich nunmal auf diese Art und Weise spinne hat nur eine Frau die ähnlich drauf ist die Gelassenheit und das Verständnis dafür (und nein, meine Liebste läuft keinen Marathon).
 
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