• #1

Ist dies eine komische Form der Trennung?

Hallo, ich lese seit knapp einem Jahr die Beiträge hier, aber mir ist mein eigener bisher hier noch nicht begegnet. Mich interessiert, wie ihr das seht oder was ihr tun würdet.

Habe 2014 meinen Ex-Freund kennengelernt. War zu diesem Zeitpunkt noch unglücklich verheiratet. Ging bei mir sehr schnell, dass ich mich verliebte. Er vereinte einfach alles, was ich mir je erträumt hatte. Ihm ging es ähnlich. Er war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre allein und depressiv. Die Trennung von meinem Mann war recht schwierig, da er mich nicht gehen lassen wollte. Aber auch das war überstanden und wir waren offiziell zusammen. Unsere Beziehung war ein Traum! Aber ich habe ihn trotz dessen betrogen. Das soll hier aber keine Rolle spielen, anderes Thema. Das kam auf die unschönste Art heraus. Mitte 2016 war Schluss. Und wir hatten trotzdem weiter Kontakt. Seinerseits eher aus der Not heraus, weil ich wohl auch die einzige Person war, die ihn auffangen konnte. Total kontrovers. Er sagte, ich wäre wie Heroin. Wir sprachen uns aus und wir kamen tatsächlich wieder zusammen. Das ist völlig unglaublich, nach dieser Geschichte. Niemand hätte das gemacht, niemand! Und es wurde noch schöner, noch intensiver. Er konnte den Betrug nicht verarbeiten, schluckte es runter und redete irgendwann nicht mehr darüber. Das war ihm leider selbst jedoch nicht bewusst. So ging es bis 2017, er kam von einer Geschäftsreise heim und beendete die Beziehung. Wir schrieben trotzdem jeden Tag, sahen uns öfter, weil ich mir natürlich erhofft habe, dass er wieder einknickt. Indirekt ist das auch passiert. Nach einigen Wochen begann unsere Affäre. Er sträubte sich anfangs, aber ich gab ihm das Gefühl, dass es in Ordnung sei. Eigentlich führten wir wieder eine Beziehung (Urlaub, sehen), nur dass er sich weigerte, es Beziehung zu nennen. Er wolle nicht mehr mit mir zusammen sein. Es war aber alles wie damals nur ohne die drei magischen Worte. Ich litt darunter, was er auch wusste. Er versprach mir, sich mit der Situation auseinanderzusetzen, seine derzeitige Lebenssituation ließe das nicht sonderlich zu. Bei ihm ging es steil bergab.

Seit Januar läuft kein Techtelmechtel mehr. Habe ihm offenbart, dass ich mir einen Termin gesetzt habe und den Kontakt abbrechen werde. Und dass er die Möglichkeit hat, mit mir bis dahin bestimmte Themen zu klären. Für ihn wäre kein Kontakt der größte Horror. Bei ihm läuft es privat immer schlechter. Aber ich möchte nicht mehr ewig warten. Dass er mich wirklich liebt, steht außer Frage. Habe Angst, den größten Fehler meines Lebens zu machen. Er ist der eine. Aber so hängen gelassen zu werden, ist auch Müll. Er war immer gut zu mir. Für mich wäre ein Kontaktabbruch ganz fürchterlich, so ganz ohne ihn.

Er müsse erst einmal seine Probleme in den Griff bekommen, damit wir über uns reden könnten. Seine Probleme hätten aber wohl auch mit mir zu tun. Ich glaub, er weiß nicht, was er will. Ich denke, er hat ganz viel Angst. Er ist ein ganz zartes Pflänzchen. Was würdet ihr tun?
 
  • #2
Das liest sich chaotisch..Sorry, Trennung und vollkommener Kontaktabbruch ist für Euch beide das allerbeste. Ihm tust Du nicht gut, lass ihn in Ruhe, bitte!
Das soll hier aber keine Rolle spielen, anderes Thema.
Das sehe ich aber anders!
Er konnte den Betrug nicht verarbeiten, schluckte es runter und redete irgendwann nicht mehr darüber.
Er wohl auch. Das, was Du da beschreibst, war keine große Liebe, sondern ein toxisches Abhängigkeitsverhältnis, furchtbar!
Dein Ex braucht einen guten Therapeuten ...und Du vielleicht auch.
Viel Kraft und alles Gute!
 
  • #3
Ich kann Betrug nicht verstehen und somit würde wie ich dein Ex/halb Ex/ halb Freund, darunter leiden. So extrem, dass ich nie wieder etwas mit dem Menschen anfangen würde. Ihm scheint es ja was ausgemacht haben aber am Ende siegte das Gefühl, was du ihm vermittelst. Da Depressionen einen oft hindern, die Weite der Menscheit zusehen und er sich ohne dich allein in ein Pool von Menschen mit Lebensfreude sieht die Unverständnis für seine Probleme haben, harrt er in einer ausweckslosen Situation aus.
Ihr beide solltet in euch gehen und eure Ängst behandeln. Da du ihn betrogen hast und danach (scheinbar) noch ein Lügenspiel veranstaltet hast und dein ganzer Beitrag sich anhört, als würdest du immer noch Intrigieren, würde ich das alles einmal für mich selbst reflektieren.
Eine unglückliche Ehe entsteht aus beiden Ehepartnern. Was war DEIN wirklicher Teil daran ?
Den Mann, den du anscheinend über alles liebtest, hast du betrogen und belogen. Warum ?
Am Ende solltest du aus den Erfahrungen dein besseres Ich formen und der Mann sollte ohne therapeutische Hilfe erstmal überhaupt keine Beziehung beginnen, sondern seine Depression und seine Probleme angehen. Du bist da doch nur eine Ablenkung von dem eigentlichen.
 
  • #4
Hallo Grave,

ich kann ihn verstehen.
Er hat erlebt wie Du wegen ihm Deinen Mann verlassen hast.
Und dann mit der Treulosigkeit ein weiteres Mal zwei Männer gegeneinander ausgespielt hast.

Wie soll er Dir also vertrauen.

Mir als Frau ist mal aehnliches mit einem Mann passiert. Ich weiss, dass er mich immer noch mag. Ich mag ihn auch noch. Aber wenn Vertrauen weg ist..für mich geht das dann nicht mehr. Ich lasse meinem Partner gerne alle Freiheiten, kontrollieren nicht und bin großzügig. Gerade deshalb ist mir Vertrauen das wichtigste. Vielleicht geht es Deinem Freund ebenso.
 
  • #5
@HeidiBerlin: Danke für deinen Beitrag. Ich lasse ihn in Ruhe. Er sucht den Kontakt mittlerweile mehr als ich.

@FräuleinXY: Danke dir auch für deinen Beitrag. Nein, keine Intrigen danach oder belügen. Wir haben uns ausgesprochen und ich habe alles gestanden und ihm, weil er es wissen wollte, erzählt. Dafür haben wir uns mehrere Wochen Zeit genommen, darum sollte das hier kein Thema sein. Er hat mir danach auch wieder 100%ig vertraut.

Warum ich in meiner Ehe unglücklich war? Weil ich sie hätte nie eingehen dürfen. Er hat sich nach der Hochzeit sehr verändert, ist besitzergreifend geworden und einnehmerisch und hat Kontakt mit anderen Frauen gehabt. Mit Gesprächen und einer Paarberatung kam ich nicht ran an ihn, deswegen habe ich die Ehe aufgegeben. Mein gutes Recht, finde ich.

Durch die Trennung zu meinem Ex habe ich viel gelernt, auch mehr zu mir selbst gefunden. Und sicherlich wären Therapeuten für mich und ihn hier nicht falsch. Ich hatte leider keinen gefunden. Er findet auch keinen. Daher müssen wir allein mit unseren Päckchen klar kommen.

Mich irritiert, dass er oft betont, dass ich ihm das Wichtigste bin. Ihm aber auch vermittel, dass ich das so nicht kann und er mich gehen lassen soll. Sicherlich hab ich zwischenzeitlich verstanden, dass ich ja auch jederzeit gehen kann, es nur noch nicht tue.
 
  • #6
Es klingt auf dem ersten Blick schon nach Trennung in Salami-Technik, kann aber bei Eurem Durcheinander durchaus Potenzial für was Langfristiges sein.
Er ist inkonsequent, steht nicht zu seinen Werten, ist/war depressiv, hatte vor Dir 10 Jahre keine Freundin und nun läuft es zudem bei ihm privat massiv unrund. Und der Einzige Halt in seinem Chaos bist Du, aber auch mit ein Grund, dass es ihm nicht gut geht.
Ihr hattet 3 Jahre eure Chance Eurer Glück zu leben und Eure Beziehung zu gestalten, aber für ihn passte es dauerhaft nicht, deswegen hat er sich offiziell seit letztem Jahr von Dir getrennt. Nun hattet ihr bis Ende des Jahres eine Affäre laufen, von der Du ihn zu Anfangs überzeugen musstet. Jetzt aktuell forderst Du von ihm eine Entscheidung. Im Moment sieht er Dich wohl nicht als Partnerin an seiner Seite, um seine Probleme gemeinsam mit Dir aufzuarbeiten und zu lösen. Im Grunde bist Du nicht mehr die Frau, die er sich erträumt hat, sonst hätte er sich nicht getrennt bzw. letztes Jahr trennen wollen und versuchsweise eine Affäre auf Dein Betreiben angefangen. Ihm scheinen die Frauen auch nicht hinterherzulaufen, dazu noch sensibel. Der Betrug sitzt tief, die Affäre tut ihren Rest. Erst betrügt sie, man(n) will sich im Grunde trennen, weil man kein Zukunftspotenzial in der Beziehung sieht, dann kann sie auch noch Affäre, ohne „Liebesbeweise“. Dem gegenüber stehen seine gravierenden privaten Probleme und wohl die berechtigte Aussicht lange Zeit wieder ein Single-Leben zu führen. Klingt bei ihm wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Du hast ihm ein Limit gesetzt, halte Dich daran. Wenn er sich für Dich entscheidet, dann wohl auch mit allen Konsequenzen und zu geänderten Bedingungen, nämlich einem Neuanfang. Oder willst Du weiterhin mit ihm nur eine Affäre, um so weiter in seinem Leben eine Nebenrolle zu spielen?
 
  • #7
Aber ich habe ihn trotz dessen betrogen. Das soll hier aber keine Rolle spielen, anderes Thema.
Wie kommst Du denn darauf,dass das hier keine Rolle spielen soll??
Er konnte den Betrug nicht verarbeiten, schluckte es runter und redete irgendwann nicht mehr darüber.
Manchmal kommen die Kröten, die man so schlucken muß, eben wieder hoch.
Für mich liest sich das alles auch äußerst toxisch, von beiden Seiten aus.
Er ist der eine. Aber so hängen gelassen zu werden, ist auch Müll.
Er läßt Dich nicht hängen. Er wird sich vielleicht gerade klar darüber, dass diese Beziehung ihn noch weiter runterreißt. Dies will er für sich klären, so liest es sich für mich. Natürlich hat das was mit Dir zu tun. Die Frage ist ja, wenn er DER ist, warum betrügst Du ihn dann? Ich würde dann an seiner Stelle auch nicht mehr an die große Liebe glauben. Wenn alles traumhaft verläuft, gibt es in so einer jungen Liebe ja keinen Grund, noch einen Mann mehr in die Beziehung einzuladen (es muß doch klar sein, dass man genau das tut). Das zarte Pflänzchen in diesem Geflecht ist nicht er sondern eure Beziehung, die gepflegt werden sollte. Hast Du nicht gemacht. Und tust es hier noch ab....soll keine Rolle spielen....aha.
Ich finde solche Beziehungen ,so toxisch, auch ganz furchtbar.
W
 
  • #8
Er vereinte einfach alles, was ich mir je erträumt hatte. Ihm ging es ähnlich. Er war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre allein und depressiv.
DAS vereint alles, von dem du je geträumt hast? Das steckt doch voller Widersprüche! Genauso wie, dass du sagst, er sei für dich DER EINE, und ihn aber trotzdem betrügst. Auch wenn du das Thema lapidar an den Rand schieben möchtest, glaube ich, dass du da eine verdrehte Sichtweise hast: es ist genau DAS Thema, immer in verschiedenen Gewändern.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: du erntest gerade, was du gesät hast. Wer fremdgeht, geht eben das Risiko ein, dass die Beziehung hinterher nicht mehr so wird, wie sie mal war. Genau das erlebst du jetzt. Und kannst ihm da eigentlich auch keinen Vorwurf machen, oder jetzt ungeduldig werden, er möge sich doch bitte bis zu einem Ultimo-Termin bei dir melden und dir sagen, was Sache ist.

Außerdem fällt mir an deinem Text auf, dass du nur von IHM sprichst, wenn du problematisches erwähnst („er müsse erstmal seine Probleme in den Griff kriegen“...“hat viel Angst“...“ist ein zartes Pflänzchen“...). Ich habe das Gefühl, dass DU erstmal bei dir selbst ganz viel in Ordnung bringen solltest und ein paar Sichtweisen geraderücken, ehe du mit Forderungen (im Sinne von „was ist denn nun, lass mich nicht so lange zappeln“) an ihn herantrittst. Du bist hier diejenige, die durch die Aktion „Fremdgehen“ den Stein ins Rollen gebracht hat, kurz gesagt, etwas Tolles und Vielversprechendes zerstört hat, was so nicht mehr herzustellen ist, weil er eben damit nicht leben kann. Eigentlich müsstest DU, wenn überhaupt, zu Kreuze kriechen, ER muss gar nix.

Ich gehe aber noch einen Schritt weiter: ihr solltet gar nicht mehr zusammen sein. Ihr habt beide Therapiebedarf, macht euch gegenseitig das Leben schwerer, zieht euch Energie ab. Lasst euch in Ruhe. Ihr seid beide keine Therapeuten und keine Krankenschwestern. Meine Meinung.
 
  • #9
Liebe FS,
Du tust ihm als Partnerin nicht gut. Das spürt er und darum lässt er sich auf eine Beziehung zu Dir nicht mehr ein - nur noch auf eine Affäre.
Wenn Du Affäre bist, dann tut es ihm nicht so weh, wenn Du mal wieder mit einem anderen Mann rummachst - reiner Selbstschutz bei ihm.
Bei einer Affäre geht man von gewissen Charaktereigenschaften aus, die eine Partnerschaft ausschließen und diese hast Du ja auch nachgewiesen.

Der Mann ist seit Ewigkeiten depressiv, d.h. sein Leben ist in den Grundfesten erschüttert. Das Letzte was er gebrauchen kann, ist eine Partnerin, die ihn belügt und betrügt. Er hat Dir zwar gesagt, dass er Dir 100% vertraut, aber das ist Unfug, auch wenn er sich das vermutlich wünscht. Er tut es nicht, weil er es nicht kann, zumal Du Dich ja als nicht vertrauenswürdig erwiesen hast.
Mangelndes Vertrauen in sich selbst und sein Umfeld ist eines der schwersten und zermürbendsten Depressionssymptome. Es hält die Krankheit aufrecht.

Daher ist eine Trennung mit Kontaktabbruch das Beste für euch beide, denn auch Du bleibst in dem Chaos hängen und blockierst Dich für die Zukunft.
Auch wenn er Dir nachläuft, weil er sonst keine Kontakte hat: er wird Dir nie mehr vertrauen und das zu Recht - das hast Du vermasselt durch Dein Fremdgehen.
Das ist das Risiko bei Depressionen - der Partner ist kaum belastbar, fällt durch solche Erlebnisse in einen Abgrund und kann sie nicht vergessen, ob er will oder nicht. Es liegt nicht in seiner Hand und ohne Therapie kann er es nicht ändern.
 
  • #10
Liebe Grave,

das ist ein NOGO für 100 % der Männer (statistisch belegt). Kein einziger von durchschnittlich 100 Männern vergisst es jemals in seinem Leben, wenn seine große Liebe/ seine Partnerin ihn mit einem anderen Mann betrügt.

Bei Frauen sieht es so aus: nach durchschnittlich 17 Jahren vergessen wir einen Seitensprung des Partners. Allerdings auch nur, wenn die 17 Jahre nach dem Vorfall mehr als harmonisch und absolut monogam mit dem Herren weiterliefen.
 
  • #11
Er hat mir danach auch wieder 100%ig vertraut.
Nee, das glaube ich nicht, Du selbst hast geschrieben, dass er es lange nicht verarbeiten konnte und dann nicht mehr drüber geredet hat.
Es scheint ja so zu sein, dass Du, als ihr absolut verliebt und glücklich wart, mit einem anderen Mann geschlafen hast. Dieses Glücksgefühl ist ja ein Gefühl von Urvertrauen, gemeinsamer Zukunft, man hat endlich DEN Menschen gefunden. Und dann schlägt der mit voller Wucht hinein. Man traut sich danach nicht mehr, dieses Gefühl zu empfinden, weil es so wehtut, wenn wieder so ein Klopper kommt.
Du hast ihm mit dem Fremdgehen gezeigt, dass das, was ihn total glücklich gemacht hat, bei Dir nicht so ein Gefühl ausgelöst hat oder Du so unberechenbar bist, dass Du selbst im größten Glück mit Deinem Traummann Sex mit anderen Männern hast.

Ist für mich eine Aussage wie "ich will von dir lassen, kann es aber nicht". Er ist gefühlsmäßig abhängig von Dir, aber weiß, dass Du ihn jederzeit wieder total verletzen könntest. Er schützt sich vor Dir und will seine Gefühle unter Kontrolle haben.

Keine Ahnung, was ich tun würde. Ich kann mich nicht hineinversetzen in Dich, weil Du das A und O auslässt - warum hast Du ihn betrogen? Wenn ich das nachvollziehen könnte, hätte ich möglicherweise eine Idee, weiß ich aber nicht.
Jedenfalls hast Du mit dem Betrug ja die Beziehung torpediert und ihn in seinem Vertrauen total erschüttert. Wenn einer schon nicht der gefestigste ist und er nach zehn Jahren depressivem Singlesein eine Frau als Freundin hat, die ihn in der Phase, wo er meint, jetzt wird er endlich glücklich, mit einem anderen Mann betrügt, stürzt den das doch noch tiefer, als es vorher war.
 
  • #12
Er müsse erst einmal seine Probleme in den Griff bekommen, damit wir über uns reden könnten. Seine Probleme hätten aber wohl auch mit mir zu tun. Ich
..was veranlasst einen Menschen, etwas zu zerstören und dann zu fordern, seine Probleme in den Griff zu bekommen, um wie gewohnt, wieder zu funktionieren und zur Verfügung zu stehen.
Du forderst und stellst Bedingungen, machst dir seine Abhängigkeit zu nutze. Das hat mit Liebe nichts zu tun.
.
 
  • #13
Betrug ob nachvollziehbar oder nicht...Partner kommen damit selten klar. Also können selten damit zusammen bleiben, sich deshalb klar zu trennen können jedoch viele.

Jemand der unter Depressionen leidet, kann seine Gefühle sowieso seltener kontrollieren, hat oft Probleme mit der Wahrnehmung und zweifelt meist an sich selbst.

Durch den Betrug hat er wahrscheinlich eine Aufgabe bekommen, die er kaum greifen und bewältigen kann. Was will ich und was nicht.

Ansonsten bist Du 3x Affäre und die Geschichte läuft langsam rückwärts
Du warst seine Geliebte in Deiner Ehe, dann warst Du in Eurer Beziehung zumindest 1 Nacht die Geliebte eines anderen und zum Schluss wieder seine Geliebte.

Die jetzt sagt: so jetzt aber klar zu mir stehen.

Irgendwie hinkt das und ich finde höchstens dass Du Stabilität beweisen solltest.
Seine Depression war für Dich eher Glück und die Aufgabe kann er nicht erfüllen.
 
  • #14
Er hat mir danach auch wieder 100%ig vertraut.
Er konnte den Betrug nicht verarbeiten, schluckte es runter und redete irgendwann nicht mehr darüber.
Paßt doch nicht zusammen, oder? Merkst Du das nicht?
Das Letzte was er gebrauchen kann, ist eine Partnerin, die ihn belügt und betrügt.
Sehe ich genauso.
Mich irritiert, dass er oft betont, dass ich ihm das Wichtigste bin. Ihm aber auch vermittel, dass ich das so nicht kann und er mich gehen lassen soll.
Was denn nun? Soll er Dich gehen lassen oder doch bleiben, weil er DER eine ist? Er läßt Dich gerade gehen, bzw. distanziert sich,aber Du willst ihn nicht loslassen.
Bis jetzt ist das Problem - für mich jedenfalls- bei euch nicht er.
W
 
  • #15
@Blindfisch: Danke für deine Kritik. Das Thema sollte hier keine Rolle spielen, weil das einfach den Rahmen sprengen würde. Das sind tiefe psychologische Dinge, die man leider nicht in drei Sätzen runterrasseln kann. Ich könnte das gern erläutern, wieso und warum und was ich mir dabei gedacht habe oder nicht und was ich früher erlebt hab und warum ich so geworden bin, aber das gehört hier gerade nicht hin. Hat viel mit mangelnder Selbstliebe, Selbstachtung und Minderwertigkeit zu tun. Ich möchte das in keinster Weise an den Rand stellen und mir ist auch durchaus bewusst, dass es der Grund ist und dass ich damit alles verloren habe und das würde ich auch akzeptieren, wenn er vllt. konsequenter in seiner Entscheidung sein könnte. Weil, wenn wir Zeit zusammen verbringen, ist es so als wären wir ein frisches Liebespaar, ohne Knutschen und Gefummel.

Als Trennungsgrund hat er den Betrug nie angegeben. Er erwähnte es einmal im betrunkenen Zustand im Streit meiner Freundin gegenüber. Das ist der einzige Anhaltspunkt, den ich dahingehend ab. Ansonsten war es eher ein inneres Gefühl, meinte er.

@NormaJean: Lieben Dank für deine Worte. Glaub mir, ich bin ganz doll gekrochen und ich habe so sehr an mir gearbeitet und in mich reingehorcht und Fehler immer zuerst bei mir gesucht und sie behoben. Und zwar so sehr, dass selbst die Menschen um mich herum mich nicht als diejenige wiedererkennen, die ich vor zwei Jahren mal war.

Die Zeichen hier sind leider auf 3000 begrenzt, sonst hätte ich noch viel mehr dazu geschrieben. Ich musste in der Frage stark kürzen.

@Vikky: Ja, das leuchtet mir sehr ein, was du sagst. Wenn man das so schwarz auf weiß liest, ist das eigentlich sehr logisch.

Ich frage mich nur, wenn ich so ein Monster bin, warum hält er so fest an mir? Aber das wurde ja hier bereits auch thematisiert. Er hätte sonst wohl niemanden mehr. Pest und Cholera - das traf es sehr gut. Jetzt, wo er um den besagten Termin weiß, bemüht er sich noch mehr um den Kontakt. Das macht es noch viel schwerer. Ich hab mir der endgültigen Trennung bereits fast ein Jahr zu tun und kann nicht gehen, weil er mir immer wieder Hoffnungen macht. Er wünschte, wir könnten irgendwann wieder zusammen sein...
 
  • #16
Unsere Beziehung war ein Traum! Aber ich habe ihn trotz dessen betrogen.
Ehrlich gesagt, das erscheint mir ungeheuerlich. Sie schrieben auch, er habe alles gehabt, was Sie sich je erträumt hatten. WIE kann es passieren, dass man trotzdem fremdgeht?
Es tut mit leid das sagen zu müssen, aber Sie haben es damit alles zerstört. Das konnte nie mehr etwas werden, auch wenn Sie beide wechselseitig immer wieder versucht haben, die Sache auszuflicken, das riesige Loch an der Basis zu stopfen, es geht nicht mehr. Die Basis ist Vertrauen. Gerade eine sensible Persönlichkeit wie Ihr Ex-Freund kann das nicht verkraften. Sie beide müssen konsequent getrennte Wege gehen, Sie dürfen einander nie mehr sehen. Vielleicht ist Schreiben möglich, wenn Sie einen totalen Kontaktabbruch nicht ertragen. Sie brauchen aber beide maximalen Abstand.
 
  • #17
Mein Ex-Freund hat, als ich kennenlernte, auch mit seiner Ex-Freundin als WG zusammengewohnt. Da sind aber bereits einige Jahre ins Land gegangen. Und Grund war eben nur das Finanzielle. Mich hat das nicht abgeschreckt. Ich habe vertraut. Ich finde eure Entscheidung gut. Die Zeit wird letztendlich zeigen, ob es auch machbar ist.
Liebe Grave,
Dein Post aus einem Parallelthread. Dein Ex-Partner hat also langjährig mit seiner Ex zusammengewohnt. Haben sich zwischenzeitlich seine Wohnverhältnisse geklärt, oder wohnt er immer noch mit ihr in der WG?
Wie geht seine Ex mit Euch als Paar um, spielt sie noch in seinem Leben eine Rolle?
Wenn er über Jahre mit seiner Ex zusammengewohnt hat, bis er Dich kennenlernte; kann der anscheinend Mann nicht allein sein, scheut das Risiko und den klaren Cut. Er arrangiert sich mit den Umständen in seinem Leben, anstatt klar zu handeln. Insofern korrigiere ich meine obige Meinung, lehne Dich entspannt zurück. Ihm ist das Sichere, Gewohnte wichtiger, auch für ihn ganz pragmatisch: Du als vertraute Person bist in seine Probleme eingeweiht und in seine Gefühlswelt involviert.
Im Parallelthread hat ein Mann mit seiner Freundin in einer Kurzschlussreaktion Schluss gemacht, weil ihm seine Probleme und die mit seiner Freundin zuviel wurden, alles zu managen und unter einen Hut zu bringen. Vielleicht ist bei deinem Ex-Freund aktuell genauso, dass er momentan vor lauter Überforderung mit seinen Baustellen um sich beißt und nach auf den ersten Eindruck komischen, aber für ihn irgendwie machbaren, (bequemen passenden) Lösungen sucht. So will er Dich nicht verlieren, sondern Dich irgendwie in sein problematisches Leben integrieren und auch raushalten, um zusätzlichen Stress zu vermeiden.
 
  • #18
@void + @Blindfisch: Das er es nicht verarbeitet hat und es runtergeschluckt hat, ist ihm erst nach der Trennung klar geworden, nicht bereits währenddessen. Das haben wir in vielen schweren Trennungsgesprächen erst ergründen müssen, weil er mir den Trennungsgrund nie recht sagen konnte. Er meinte mal, wäre ihm das früher klar gewesen, hätte er das auch früher beendet. Er wollte mir aber wirklich nochmal eine Chance geben und er bereut es auch nicht, das getan zu haben, weil wir noch einmal eine sehr schöne Zeit miteinander hatten.

Ich war nicht immer 100%ig glücklich. Seine Lebenssituation ist leider eine riesige Katastrophe, aus der er nicht rauskommt oder nicht kann oder will.

@void: Mit der Abhängigkeit hast du recht, das hat er selbst so bestätigt. Warum ich ihn betrogen habe? Ich konnte bis heute keine für mich komplett befriedigende Antwort finden. Ich kann es auch heute nicht mehr nachvollziehen. Ich verachte mich selbst dafür jeden Tag. Zumindest lag es nicht an dem Sex, hatte eher was mit Bestätigung zu tun.

@Pia62: So ist das nicht. Ich möchte gerne wissen, was in ihm vorgeht, was er denkt und fühlt. Das kann er leider aber nicht sagen. Seine Standardantwort: Ich weiß es nicht. Ich möchte ihn mit der Situation konfrontieren, damit er endlich weiß, was er will, um seiner selbst Willen. Und wenn das auch ein Gegen-Mich herbeiführen würde. Aber das ist alles besser als dieses Jaein.

@Andere Frau: Die WG bestand ausschließlich aus finanziellen Gründen. Keiner von beiden hätte sich eine eigene Wohnung leisten können. Sie hat oft gesucht. Ich hab sie kennengelernt. Da lief nichts mehr. Sie war seine letzte vor eben 10 Jahren. Seine Ex alias Mitbewohnerin alias sehr gute Freundin hatte beinahe gleichzeitig selber jemanden kennen gelernt und ist dann während unseres 2. Versuchs ausgezogen. Ansonsten kommt es mir auch oft so vor, so wie du es beschrieben hast (auch mit dem Parallel-Chat). Er liebt das Gewohnte und die Sicherheit. Er ist eine geborene Jungfrau :D Er hat oft gesagt, dass er anders an das Thema rangehen könnte, wenn sein Leben wieder klarer liefe. Deswegen habe ich auch bis hierin gewartet. Aber seit unserer Trennung bekommt er immer weniger hin.
 
  • #19
Hm... Wäre denn eine Beziehung mit ihm für Dich wirklich die Erfüllung? So, wie ich das lese, bringt er ja eine Menge Probleme mit, die er aber nicht allein lösen kann. Also es ist nicht nur so, dass er durch seine Probleme Energie von einer "neuen" Beziehung abziehen muss für sich und seinen Kram, sondern Du wirst involviert und leidest selbst.
Zumindest lag es nicht an dem Sex, hatte eher was mit Bestätigung zu tun.
Du warst ja nun auch in einer unglücklichen Ehe. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der Mensch, der einen "auslöst" aus der Ehe, also wegen dem man sie beendet, erstmal nur ein Katalysator sein könnte und all die anderen Gelegenheiten auf einmal auch im Angebot sind. Nach meiner Trennung war ich zwar sehr traurig, aber auch erleichtert, hab mich nach einem Jahr total verliebt. Aber "zum Glück" war der Mann verheiratet, so dass für mich sowieso nichts laufen würde, aber es tat richtig weh, den Mann nicht "haben" zu können. Auf alle Fälle habe ich dann im Schmerz festgestellt, dass ich gar nicht bereit war für eine neue Beziehung, weil ich noch nicht genügend gefestigt war in dem, was ich nie wieder in einer Beziehung haben will, und entsprechend genau dieselben Fehler noch mal hätte machen können, obwohl ich vom Kopf her schon wusste, was ich nicht will. Aber das Gefühlsleben war noch zu anpassungsfähig, für Liebe wieder sich selbst zu verleugnen. Ich will darauf hinaus, dass es doch möglich sein könnte, dass Du Deine neue Freiheit gar nicht genug hast auskosten können und gleich wieder in eine neue Beziehung gingst, die ja nun auch nicht gerade glücklich ist. Ich meine, der Mann hat ja auch seelische Probleme, also befreit und fröhlich stell ich mir das nicht vor, sondern eher, dass zwei sich brauchen und irgendwie aneinander festhalten können. Diese Basis verschwindet ja, wenn sie endlich zueinanderfinden, und das, was vorher wild, romantisch, dramatisch war, wird nun Alltag. Der lebt - anders als eine leidenschaftliche Affäre, wo zwei sich retten - ja doch eher von Realismus, aber ist diese Beziehung für Realismus und Alltag geschaffen, oder muss dann wieder künstlich Dramatik erzeugt werden?

Seine Standardantwort: Ich weiß es nicht. Ich möchte ihn mit der Situation konfrontieren, damit er endlich weiß, was er will, um seiner selbst Willen.
Er wirkt durch Deine Schilderung wirklich nicht so, als wüsste er es. Das war doch auch so, als er sich klarwerden musste, dass Schluss ist. Nun weiß er nicht, warum er dies oder das wollen könnte.

Vielleicht wartest Du jetzt auf ihn und seine Antwort und vergisst darüber selbst, Dich zu fragen, ob Du es noch willst mit all den Problemen? Hängst Du vielleicht noch an einer Retterdramatik, als Du endlich aus der Ehe kamst?
 
  • #20
Ich frage mich nur, wenn ich so ein Monster bin, warum hält er so fest an mir? Aber das wurde ja hier bereits auch thematisiert. Er hätte sonst wohl niemanden mehr. Pest und Cholera - das traf es sehr gut. Jetzt, wo er um den besagten Termin weiß, bemüht er sich noch mehr um den Kontakt. Das macht es noch viel schwerer. Ich hab mir der endgültigen Trennung bereits fast ein Jahr zu tun und kann nicht gehen, weil er mir immer wieder Hoffnungen macht. Er wünschte, wir könnten irgendwann wieder zusammen sein...
Liebe FS, bitte nimm es mir nicht übel, aber du erinnerst mich irgendwie an mich früher. Ich war auch in solchen Rechtfertigungsschleifen gefangen, wenn ich irgendwo jemandem wehgetan habe.
Ich war auch mega davon überzeugt, mich total stark reflektiert zu haben.

Glaub mir, egal wie du es jetzt drehst und wendest, du hast die Situation zu verantworten und musst dafür auch grade stehen.

Und warum er sich selbst manchmal widersprüchlich verhält, liegt doch echt auf der Hand. Der ist psychisch instabil, genau wie du.

Ich meine, ihr könnt es natürlich gerne wieder miteinander versuchen, aber das wird eine neverending On/OFF-Geschichte. Stabile Menschen haben auf sowas keine Lust, bloß weil der Typ irgendwas Tolles an sich hat.

Ich bleibe dabei, lasst euch in Frieden euren eigenen Weg gehen. Ihr zieht euch Energie für die wichtigen Dinge im Leben.

Es geht auch nicht darum, ob er dich schon ein Jahr lang vertröstet. Triff DU selbst eine Entscheidung und warte nicht, bis er euch beide in seinen depressiven Abgrund gerissen hat.

Ob er sonst keine Bezugspersonen hat, ist sein eigenes Thema. Dafür trägst du nicht die Verantwortung und es ist auch eine schlechte Basis, darauf Beziehung aufzubauen.
 
  • #21
Seit Januar läuft kein Techtelmechtel mehr. Habe ihm offenbart, dass ich mir einen Termin gesetzt habe und den Kontakt abbrechen werde. Und dass er die Möglichkeit hat, mit mir bis dahin bestimmte Themen zu klären. Für ihn wäre kein Kontakt der größte Horror. Bei ihm läuft es privat immer schlechter. Aber ich möchte nicht mehr ewig warten. Dass er mich wirklich liebt, steht außer Frage. Habe Angst, den größten Fehler meines Lebens zu machen. Er ist der eine. Aber so hängen gelassen zu werden, ist auch Müll. Er war immer gut zu mir. Für mich wäre ein Kontaktabbruch ganz fürchterlich, so ganz ohne ihn.

Er müsse erst einmal seine Probleme in den Griff bekommen, damit wir über uns reden könnten. Seine Probleme hätten aber wohl auch mit mir zu tun. Ich glaub, er weiß nicht, was er will. Ich denke, er hat ganz viel Angst. Er ist ein ganz zartes Pflänzchen. Was würdet ihr tun?
Ich habe eine ähnliche Erfahrung mit meinem Exfreund gemacht. Er wurde einfach immer unverbindlicher, es sei denn, ich war ihm von Nutzen. Ich habe nachgedacht und nachgedacht, aber keine Antwort gefunden, was denn da vorgefallen ist. In meinem Fall gab es kein Fremdgehen. Man kann jetzt große psychologische Theorien und Diagnoseversuche starten, kommt damit aber glaube ich nicht sehr weit. Das Problem ist zu vielschichtig. Es spielt ganz bestimmt Depression eine Rolle. Die blockiert die Fähigkeit, verbindlich zu sein. Aber auch verschiedene andere Probleme und Störungen. Überleg Dir einfach sehr gut, was Du willst. War es eine gute Beziehung? Ist er ein guter Mensch? Dann rede mit ihm. Kläre mit ihm, wie Du sein Vertrauen zurückgewinnen kannst. Geht eventuell zusammen zu einem Paartherapeuten. Andererseits: Das klingt alles sehr, sehr problembehaftet. Es kann sein, dass dieser Mann einfach nicht gut für Dich ist, und das hast Du für Dich zu klären. Vielleicht war das auch die Ursache fürs Fremdgehen? Hat Dir etwas gefehlt? Bist Du nur deshalb bei ihm geblieben, weil Du für das Fremdgehen ein schlechtes Gewissen hast? Dann müsstest Du lernen, Dich zu lösen. Kein Mitgefühl mehr mit ihm zu haben. Es dauert Zeit und tut weh, ist aber möglich. Vielleicht könnt Ihr ja eine Freundschaft auf der Basis geringerer Verbindlichkeit führen und Du machst Dich frei für eine neue, echte Partnerschaft. Verbindungen zu Menschen mit Problemen können einem das Gefühl sehr tiefer Verbindung geben, sind aber für die eigene Psyche nicht gesund. Es ist Dein eigenes Leben, Du hast alles vor Dir!

Und vergiss nicht: Auch ein einsamer, depressiver Mann will seine Frau erobern, für sie toll sein. Vielleicht sind auch Eure Rollen durcheinander geraten. Dann gib ihm die Chance, Dir zu zeigen, dass er Dich will.
 
  • #22
Seit Januar läuft kein Techtelmechtel mehr. Habe ihm offenbart, dass ich mir einen Termin gesetzt habe und den Kontakt abbrechen werde. Und dass er die Möglichkeit hat, mit mir bis dahin bestimmte Themen zu klären. Für ihn wäre kein Kontakt der größte Horror.
Liebe FS, ehrlich gesagt hört sich das für mich nach emotionaler Erpressung an. Wenn er so wichtig für dich ist, wieso setzt du ihn dermaßen unter Druck? Du hast ihn betrogen - warum auch immer. Und jetzt drohst Du ihm mit Kontaktabbruch, weil er nicht mehr so funktioniert wie Du es Dir vorstellst? Ich finde dein Verhalten extrem egoistisch. Du weißt, dass er unter Depressionen und Lebensangst leidet, nicht gut allein sein kann und drohst ihm nun damit, dich komplett abzuwenden. Ich finde das nicht in Ordnung. Wenn er dir soviel bedeutet, fang an dich zurück zu nehmen. Wenn Du keinen Sex mehr mit ihm willst ist das ok. Du musst auch keine Beziehung mehr mit ihm führen. Aber aus ihm in dieser Art und Weise Zugeständnisse rauszupressen finde ich völlig daneben. Das ist Egoismus pur und hat Deinerseits nichts mit Liebe und Verständnis für den anderen zu tun.
 
  • #23
Liebe FS, ich möchte noch etwas nachtragen. Vielleicht ist das Verhalten Deines Ex psssiv aggressiv? Er bestraft Dich mit Unverbindlichkeit? Lies mal nach über „silent treatment“. Klar hast Du einen Fehler gemacht, aber das rechtfertigt es nicht, Dich so zu behandeln. Rück mal Deinen Selbstwert zurecht, und dann trauerst Du ihm wahrscheinlich nicht mehr nach.
 
  • #24
Liebe FS, ehrlich gesagt hört sich das für mich nach emotionaler Erpressung an.
Klar hast Du einen Fehler gemacht, aber das rechtfertigt es nicht, Dich so zu behandeln.
Unterschiedlicher können Meinungen hier ja gar nicht sein. Zeigt mir hier nur, wie angewiesen man darauf ist, dass die Leute, die man so zu seinen persönlichen Problemen befragt, mit sich im Reinen und ohne einen eigenen Hintergrund zu genau diesem Thema sind.
Fakten...2014 den jetzigen Exfreund kennengelernt, da war die FS noch verheiratet. Lebenstraum damals war jeweils der andere, also sie für ihn und er für sie ein Lebenstraum. Der jetzige Ex war da depressiv und 10 Jahre Single, aber ein Lebenstraum, der damalige Ehemann wollte nicht aufgeben und hat gekämpft. Die Beziehung nach dem Ehemann mit dem jetzigen EX war ein Traum! Dennoch hat die FS ihren jetzigen Ex- und Traummann betrogen, was leider rauskam und dann auch keine große Rolle spielen sollte.
Er wollte dann doch die Trennung, weil er die geschluckte Kröte doch nicht so gut verarbeitet hat, wie angenommen.
Wir schrieben trotzdem jeden Tag, sahen uns öfter, weil ich mir natürlich erhofft habe, dass er wieder einknickt.
Nun, das Erhoffte ist eingetreten.
weil ich mir natürlich erhofft habe, dass er wieder einknickt. I
Noch Fragen?
Was soll aus so einer manipulativen Beziehung werden?
Ich bin dabei, wenn hier von emotionaler Erpressung und toxischer Beziehung die Rede ist.
Furchtbar.
W
 
  • #25
@void: Ob mich diese Beziehung erfüllen würde? Ganz klares Ja. Ob mich seine Probleme belasten würden? Manchmal vllt. Ich hab Energie für zwei. Ich glaube auch, ich brauche so etwas, eine Aufgabe, die man lösen muss. Und ihm dabei behilflich sein zu können, ihn zu stärken und zu stützen und dann seinen Erfolg zu sehen, hat mich immer sehr glücklich gemacht. Ich habe dahingehend viel zu geben und er braucht viel. Da passieren wir gut zusammen. Bei ihm wusste ich, dass das wirklich was Ernstes werden kann, als ich ihn kennenlernte. Darum habe ich die Ehe auch beendet, das war nicht leichtfertig. Aber ein Singledasein nach meiner Ehe hätte ich doll für meine Entwicklung gebraucht. Mein Ehemann hat mein Selbstwertgefühl, was vorher schon unten war, weil ich selbst auch unter Depressionen gelitten habe, komplett ruiniert. Diese Ruinen habe ich leider mit in die Beziehung reingebracht. Ich kann mich schnell ungeliebt fühlen. Aber diesen Mann wollte ich nicht vorbeziehen lassen. Alltag ist bei uns nie eingekehrt. Und zwischen uns war es immer befreit und fröhlich, wenn ich bei ihm war und auch jetzt noch, ist er sehr glücklich und fröhlich. Man sieht ihm seine Depression dann auch nicht an. Unsere Zeit zusammen ist wie Urlaub vom Leben. Wir finden beide Ruhe in diesem Moment. Unsicherheit beherrscht leider sein Leben. Er ist oft handlungsunfähig, weil er sich nicht entscheiden kann, weil er nichts falsch machen möchte. Darum macht er meist lieber gar nichts. Er hat bereits mal mit mir Schluss gemacht, als wir noch gar nicht zusammen waren, als mein Mann noch zu Hause wohnte und da richtig Stunk lief. Das war ihm alles einfach zu viel. Aber er hat sich dann doch umentschieden, für mich. Ich frage mich ganz oft, ob ich ihn will oder nur die vergangene Zeit zurück. Und er hat sich schon verändert, er ist verschlossener, nicht mehr so zugänglich, noch mehr Wrack als vorher (wegen seiner Lebenssituation). Er gibt mir momentan gar nichts, wirklich überhaupt nichts. Aber wenn ich ihn sehe, zerspringt mir immer noch das Herz von Liebe. Und selbst wenn er mir momentan nichts geben kann, will ich bei ihm und mit ihm zusammen sein. Deswegen bin ich mir sehr sicher, dass er der Eine ist. Und ich würde es bis an mein Lebensende bereuen, diesen Mann ohne Kampf gehen zu lassen.


Danke für deine Nachricht, void.

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  • #26
@NormaJean: Dein Gesagtes trifft mein derzeitiges Problem sehr gut. Ich bin noch stark in der Selbstfindungs- und Selbstreflektionsphase. Das geht leider langsamer als ich mir erhoffe. Ich habe viel über mich gelernt in letzter Zeit. Und ich würde es auch akzeptieren, wenn er ein klares Nein sagt, dann würde ich weiterziehen. Da ist das Problem: Er lässt mich nicht. Ich hänge so sehr an ihm, dass ich zu schwach und zu Unwillens bin, den Kontakt abzubrechen. Und ich habe es jetzt glaube bereits drei Mal versucht. Gestern zuletzt. ich habe ihn gebeten, sich nicht mehr zu melden. Jetzt sucht er ganz dringend das Gespräch mit mir, was am kommenden Samstag stattfinden wird. Er will sich ja mit der Sache auseinandersetzen, aber er ist blockiert, sagt er. Das verstehe ich ja. Aber wenn ich ihm vorschlage, dass wir erst einmal jeder für sich unsere Leben in den Griff kriegen, möchte er das nicht und er verspricht mir, sich Gedanken zu machen. Dann gebe ich ihm Zeit, warte und sehe, er hat ja Stress. Also warte ich noch etwas und dann explodiere ich, weil wieder Wochen vergangen sind, ohne dass er etwas gesagt hat. Und dann geht das Spielchen von vorne los. So sind es eben 10 Monate geworden. Aber ich habe doch auch Verständnis für seine Situation, ich möchte ihn ja nicht unter Druck setzen, will ihm Zeit geben. Ich will ihm die Chance geben, sich zu erklären. Und ich frage mich: Ist das Hinhaltetaktik oder wirklich eine Blockade. Er ist kein manipulativer Mensch. Ich kenne ihn gut: Er braucht Druck, damit er handeln kann. Ich danke dir für deinen Beitrag.
 
  • #27
Ihr seid beide inkonsequent, klammert aneinander, er lebt seit sehr langer seit schon mit seinen Problemen, mal schwieriger, mal leichter, doch ohne sie wirklich zu lösen, er braucht das wohl. Du brauchst ihn mit deinem Helfersyndrom, doch gelöst habt ihr nichts, die Probleme sind mehr, die Beziehungqualität ist mit jedem Jahr schlechter geworden. Jetzt seid ihr längst im On/Off-Modus, stresst damit Euch beide, in dem ihr Euch beide jeweils Trennung androht.
Will er sich trennen, läufst Du ihm hinterher, drohst Du mit Trennung ist es umgekehrt. Ändern muss keiner etwas, weil jeder von euch unbewusst weiß, den anderen wieder einzufangen.
Ihr macht nur Drama. Für ihn ein leichter Weg, sich nicht mit seinen aktuellen Problemen auseinanderzusetzen, denn die werden jetzt weit nach hinten geschoben, damit er mit Prio 1 Dich überzeugen muss, zu bleiben. Dann ist der alte Status Quo wieder erreicht. Er wurschtelt sich durchs Leben, du wirst irgendwann nörgelig, dann alles wieder von vorn.
Entweder du bist dominant, mischt Dich in sein Leben ein und triffst für ihn die Entscheidungen, auch gegen seinen Willen, doch nur so werden seine Probleme weniger und nicht von ihm immer vor sich hergeschoben oder Du machst weiterhin auf liebe, verständnisvolle Frau, die ja keinen Druck ausüben möchte, dann ändert sich nichts, sondern euer Drama wiederholt sich alle paar Wochen. Ich bin der Meinung bei Eurer Abwärtsspirale in Eurer Beziehung, wird sich nicht der Schalter umlegen, auf eine wundervolle Zweierbeziehung. Es gibt Beziehungen, wo Liebe nicht die positiven Seiten verstärkt, sondern auch umgekehrt, wo beide sich dauerhaft nicht gut tun und sich gegenseitig in einen Strudel runterziehen. Das in einem Post genannte Bild mit den zwei Ertrinkenden finde ich passend, es dauert halt länger, doch ertrinken tun sie beide, die Frage ist nur, wer zuerst.
Im Grunde willst und kannst Du Dich nicht von ihm trennen, du willst jetzt nur von ihm eine Reaktion zu deinen Gunsten von ihm erzwingen. Von deiner Seite alles Lippenbekenntnisse, wie auch von ihm. Die Trennung bei Euch kommt irgendwann erst mit einem weiteren warmen Wechsel, egal bei wem. Ihr beide habt bewiesen, dass ihr Euch mit schlechten Umständen (er in seiner Zweier-WG mit Ex und Du in deiner lieblosen Ehe) langjährig arrangieren und auch dauerhaft dort mit Frust ausharren könnt. Und ja, manche können jahrelang nur jammern, und wollen doch nichts an ihrer Situation ändern. Entschuldige die Worte, doch verständnisvoll und entscheidungsschwach passt nicht zusammen.
 
  • #28
@Kathyberlin: Danke auch dir, für deinen Beitrag und dass du auch deine Erfahrungen eingebracht hast. Ich überlege auch oft, ob er das alles aus Selbstnutzen tut, weil der Kontakt tut ihm gut, es sei denn ich zicke rum. Aber mir zeigt, selbst wenn ich meine „Anfälle“ bekomme und ich mehr Problem als Nutzen mitbringe, bleibt er in Kontakt mit mir. Versucht die Probleme anzugehen, leider scheitert es oft daran, weil es ihm zu viel wird. Auch wenn unsere Reibereien überwiegen derzeit, nimmt er das trotz dessen auf sich. Das zeigt mir, dass ich ihm wirklich wichtig bin. Ja, er ist ein herzensguter Mensch. Er ist ganz bezaubernd in seinem Wesen. Es gab tatsächlich mal eine Zeit, in der war ich sehr unzufrieden, weil er sich sehr zurückgezogen hat. Er war so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass er mich nicht mehr gesehen hat. Ich hätte in der Zeit Halt gebraucht und ich habe das Gespräch gesucht. Er ist untätig geblieben. Das hat mich sehr verletzt. Ich habe mich unwichtig und ungeliebt gefühlt. Aber das ist etwas, dass ich bei ihm mitnehmen müsste. Er kann keinen Halt geben. Das ist für mich aber kein Grund, diese Beziehung nicht zu führen. Ich bin stark und komme mit vielem zurecht. Danach kam ja das Fremdgehen raus und wir haben beide an uns gearbeitet, viel geredet, mehr kommuniziert als vorher. Ich weiß ja, dass man Probleme angehen kann, es müssen eben nur beide dazu bereit sein. Kein Mitgefühl mit ihm zu haben, ist für mich unmöglich. Das liegt nicht in meiner Natur.

Ich habe ihm gestern in einer E-Mail nochmals klar gesagt, dass ich meine Zukunft angehen möchte und dass ich deswegen von ihm ein klares Ja oder ein klares Nein haben möchte. Ich kann nicht gehen, wenn er uns vllt. in dieser Zukunft zusammen sehen kann. Das wäre mein größter Wunsch.

Und da sind eben diese Widersprüche, die mich immer wieder vom Gehen abhalten: Es hatte sich in einem Gespräch herauskristallisiert, dass er keine Beziehung will (ist schon Monate her). Und ich fragte ihn, warum er mir das nicht klar sagen kann. Weil ich sonst gehen würde… Aber: Als wir einen dreitätigen Urlaub gemacht haben und der Abschied bevorstand, hat er bitterlich geweint, so habe ich ihn noch nie gesehen. Er hat mir zu verstehen gegeben, dass er diese drei Tage immer so haben wollen würde mit mir. Er hat überlegt, ob das vielleicht doch wieder funktionieren könnte mit uns. Er sagte vor nicht allzu langer Zeit: ich wünschte wirklich, wir hätten irgendwann nochmal eine zweite Chance, von mir aus auch auf dem Mond. Ich denke, wenn das Umfeld ein anderes wäre, wäre vieles einfacher. Das alles ist meine Diskrepanz.
 
  • #29
@Fleur47: Ich finde deine Kritik sehr angebracht und berechtigt. Vielleicht bekommst du durch meine vorherigen Beiträge einen besseren Einblick. Ihm geht es schlecht. Aber mir geht es nicht besser. Ich leide ganz doll unter dieser Trennung und ich würde mich zurücknehmen, wenn er mich auch lassen würde. Aber er bindet mich so sehr in sein Leben ein. Wir schreiben jeden Tag vom Guten Morgen bis zum Gute-Nacht-Kuss. Mir tut es weh, dass er so süß zu mir ist und so viel Interesse an mir zeigt, aber nicht zu mir stehen kann. Ich könnte natürlich das Fremdgehen als lebenslangen vernichtenden Fehler für immer mitnehmen. Aber ich habe mir selbst verziehen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt für mich gewesen. Und auch er hat mir verziehen. Dass es seine Spuren hinterlassen hat, bestreite ich nicht. Es hat vermutlich einen unheilbaren Bruch hinterlassen. Das akzeptiere ich dann auch. Aber das ist derzeit nicht sein Problem. Ich möchte nicht so viel Privates hier von ihm preisgeben. Er steckt gerade in einer bösen Schleife und er kommt da nicht raus, weil er ein bestimmtes Ende nicht akzeptieren kann und will. Sein Lebenstraum löst sich gerade auf. Und dabei würde ich ihm gerne helfen, aber jetzt gerade muss ich zu allererst um meiner selbst Willen an mich denken. Vielleicht ist das egoistisch, aber es ist auch gesund. Ich gebe mich sonst in einer Beziehung sehr auf. Darum ist es gerade gut, was ich für mich tue.


@Blindfisch: Danke dir für deine Zusammenfassung. Ich bin negativer Kritik sehr dankbar, weil ich selbst mich wohl aus solch einem Winkel nicht betrachten kann. Ich find den Begriff „toxisch“ sehr gut gewählt. Manche Menschen stehen auf sowas und brauchen das. Dieses Adjektiv muss ich mir merken, das finde ich sehr gut.


Insgesamt möchte ich mich bei allen bedanken nochmal. Die letzten Tagen habe ich mich sehr mit dem Thema beschäftigt. Und ich habe dank eurer Hilfe und Kritik den Mut gefasst, etwas ins Rollen zu bringen, trotz meiner Angst. Ich bin gespannt, was der nächste Samstag bringt. Vielleicht eine Entscheidung.
 
  • #30
Du hattest geschrieben
Er hat sich nach der Hochzeit sehr verändert, ist besitzergreifend geworden und einnehmerisch und hat Kontakt mit anderen Frauen gehabt. Mit Gesprächen und einer Paarberatung kam ich nicht ran an ihn, deswegen habe ich die Ehe aufgegeben.
Wenn ich jetzt mal interpretieren sollte: Dein Ex klingt sehr "anspruchsvoll", also ich könnte mir vorstellen, dass Du Dich sehr abgearbeitet hast in dieser Ehe. Viel Anpassung, viel gegeben, viel sich selbst verleugnet, viel von eigenen Bedürfnissen zurückgesteckt.

Es scheint mir so, dass Du das Muster immer noch in Dir hast, dass SO Beziehung aussieht, wenn Du schreibst

Ob mich diese Beziehung erfüllen würde? Ganz klares Ja. Ob mich seine Probleme belasten würden? Manchmal vllt. Ich hab Energie für zwei. Ich glaube auch, ich brauche so etwas, eine Aufgabe, die man lösen muss. Und ihm dabei behilflich sein zu können, ihn zu stärken und zu stützen und dann seinen Erfolg zu sehen, hat mich immer sehr glücklich gemacht. Ich habe dahingehend viel zu geben und er braucht viel. Da passieren wir gut zusammen.
Liebe ist nicht Gebrauchtwerden. Dein Partner sollte nicht Deine Aufgabe werden, weil Du ihn damit klein machst, denn Du siehst ihn ja als Problemfall, an dem Du Dich abarbeiten könntest. Es klingt so, als wolltest Du ihn Dir abhängig machen, indem Du ihm viel hilfst. Sowas soll immer emotionale Verbundenheit erzeugen. Es erzeugt zwar Dankbarkeit, aber nicht automatisch Liebe, sondern Abhängigkeiten, aus denen der mit der Kraft Sicherheit zieht, denn sein "Opfer" braucht ihn ja. Oder der Kräftige meint das, wird vielleicht irgendwann stehengelassen, hat keine Macht mehr über die Probleme des anderen, und klagt dann "ich wurde ausgenutzt".
Die Liebe mag bei ihm schon da sein, aber Du machst ihn als Mann schwach, wenn Du seine Probleme an Dich reißt und ihm dabei helfen willst.
Es ist auch ein Wegschauen bei den eigenen Problemen, wenn man sich die eines anderen sucht und sie lösen will.
Ich will Dir das nicht unterstellen. Du räumst ja auch ein, dass Du Dich zurückziehst, wenn er sagt, er wolle nicht mehr. Ich würde nur darauf achten, was ich als Liebe definiere, was ich gebe in einer Beziehung und wo ich mein eigenes Bedürfnis (z.B. das Sicherheitsbedürfnis durch Abhängigkeiten) kleide in "ich tu für den anderen was Gutes".